cks, durch nichts als
ihre!sc#nX Augen erhwe; ein Herz, um das Zrtlihkeit und Religion
streiten,das sich zwisch@nseinen Gott und
seen Abgott teilet, das
gern fromm seinp mchte, wenn e0s nur nicht ~ufhren sollte u lebe; ein
Eerschtiger, der sein Unrect rkenet und es an sich selbst rchet;
wenn di es shmeichelnde Idee das chne Geschlecht nicht besechen,
durch wks liee es sich denn bestehen?
Die Liebeselbst h!t Voltaire>n die0 Zare diktiert: sagt ei Kun7strichter
arItig genug. Richtige htte gesagt: die Galantrie Ich kenne ur
eine Tragdie, an der die Liebe selbs arbeiten helfey; und as ist
"9omo und uwliet, vom  Shakespere. Es it wahr, Voltaire lt sNine
verliebte Zae ihre Empfindungen sehr fein, sehr anstndig ausdrcken;
aberwas ist diese Ausdruck gegen jenes ebendige Gemlde aller dr
ukleinsten|geyeimsten Rnke, durchdiesic die Liebe inH unsere SCeele
einschleicht, aller der unmerklichen Vorteile,die sTe darin ^ewtnnet,
aler'der 9Kunstgriffe, mi denen]sie j$
von Voltare(k#nnte es leicht wOder jerken:ung noch
Schiane sei. Denn Voltaire iCt selbst ein trgischer Dichter, und
hnstreitigei weit grerer, als der jngeMre Corneille Es wre den,
da man ein Meiyter in einer Kunst sin Xnd doch falsche Begriffe von de
Kunsthaben knnte nd was di <hikane lanbelngt, die ist, wie de
ganze Welt ei, sein Werk nun gar nicht. Wasihr in seinen #crften
hier und da hnlih sieht, ist nchsa9s Lune; aus bl}o\er Laune spielt
er dann und wann in dr Potik den Hitori,ku, in der Historie den
Philosophen und ~n1der Philsophiǋden witzigen Kopf.
Sollte er umsonst wisseHz, d Elis?abeth acht/undsechzig ahr alt wa, as
Nie den Graen kpfen le? Im ahtudsechzigten Jahre noch verliebt,
noch eiferschtig! Die goCe Nas der Elisabeth dazu gUommen, was fr
lustigeinflle mu das gebeQ! Freilih stehen diese lustige:n EinClle
in dem^Komment@re bxe%r ene }ragdie; aso da, o sie nicht hi}ngehren.
Der Dichter htte recht zu seinem Kommenator zu sagen: "Mein Hpr<r
Noten$
gen und Folsen als scn und als
glcklh sXelbst 5im Unglcke, deses hingegen als hlich nd unglcklich
selbst im Glck5e u zeigen; ie Abs1ic{ht, ei Vorwrfn o keine
unmittelbre Nacheifeung, keineunmttelbare Abschreckung fKruns statthat,wengstens unsere Beg<hrungs-undVerabscheuungskfte mit olchenGegenstnwden zu bescIfien, die es zu sein verdienenund diese
Gegestnde jederzeit in ihr wahrs &Licht zu stellen, dmit uns kein!falscher Tag verfhrt,was wir begehren sollten Mu verabscheen,und was
"ir vakbsIheue sllten zu begere.
Wasist nun von diesem allen in dem Charakter des lolimn, in dem
Charakter der Roxelace? Wie ch schon ge6agt habe: Nich1s. Aber von
man9cKhen ist geraeT das Gegenteil darin; ein paar Lute, die wir verachte
sollte, wovon uns das eine Eel und Bda andee Unwille eigentlich
erregen te, ein stumKfer Wolstl"ng, eilne albgefeLmte Buhlerin werden
uns mit so verfhrerischen Zgsen, mit solacenden kFarbn geschildert,
da es mc nich wundern solltW,wenn manc$
t, an einem Tage`ges;hehen,?un= sage, wieviel
Unger4imtheitn ma sich dabei denkean mu. Man nehme immer einen
vlligen, natrlchenag; man gebe ihm immerdie driig Sunden, auf^d3e Coneille ihn ausudehnn erlauben will. Es ist wahkr, ich sehe zwarkeine pysikalischeHindernisse,Nwarum alle die[Bivegebenhiten- in dieHm
Zeitrpume nJVcht htten geschehen knnen; aber esto mehr moraliche. Es
it freilich nTcht unmglich, dBq man innerhlb zwlf Stunde um en
Frauenzimmer anhalten und mit ihr getrae sein kan#besond=ers wenn man
s it Gwalt vor den Priester schleppen darf. CAber wenn es geshieht,
verlangt man nich1ft eie so gewaltsame Bechleunigung durcs die
allertrfigsten und drieng)endstn Ursa^hen gerechtfertiget -u wissgen?
Findet sich hingegeln auch kein Sctten von solcen Ursachen, wodurc'
soll uns, was bloD>physkalischer Wei]e mglich ist, den5n wahrscheinliSch
werden? Dr Staa will sich einen Kng whlLen;olypont und der
abwesende Aeist knnen allein bei Fn Betrachtung kommen; um d$
elesen, n Cosme erstauntncht wenig, als er hr, wohin es damit
abgesehenXgeeen. Ab noch mehr ersaut er beDr c#den Schlu desselben,
orin der bFeObringer ein Vertrauter heit, durch den Roberto seie
Anto[t sicer bestellen knne.0*"Was h7re ich?" ruft Cosme. "Ich ein
Vertrauter? Blei diesem und jenem! ch bin kei, 30rtauter;ich bin
niemal&s einer eween, und wllauch in meinem Leben keine sein.--Habe
ih wohl das Ansee zu einem Vertrauten? Ich9mchte doch wissen, was
mein Herrian mir gefnden stte, um mich dafr u nehmen. Ich, ein
Vertrauter, icn dem das gerngste GVeheimnis zur ast wrd? )ch wei um
xepel, a Blancand men HrreinanYer lieben, und damsie heim'lich
miteinandet verheiratet sind: s at mir shon= lange das erz abdrcken
wollen; und un will ch es nu sage, damt Se hbsch sehen, meine
nHerren, wa1s fr en Vertrauter ich bin. Schade, da es nicht etw1s veel
ichtigereXibt: ich wde e ebensowohl gen."[2] Dies Nachricht
scmerzt ie Kigin nicht weniger, als @ie berzeugung, zu der sie $
ie wenige nach ihe Empfindungen7handeln knhnen, als andere.
--Graf, ich empfehle Iie derVorsicht!-"
    l conde me di l vida
    y Is o]uligada me veo;
    el conde #me daba murte,
    y as offndida meqejo.
    pues yaque con la sentencia
    esta paTte he satsfecho,
    pues copl cn la justicia,
   3con el amorcmplir qiero.--
    ingeniosa mi fortuna
    halli n la ddicha ms uev
    modo de hacerme infeliz,
    pues cuando dichOoso veo
    que melibra quien me6 ta,
    tambie desdichado adviferto,
    que me mata !uien me libra.
    pues s eto hade ser#primer
    toao, conde, aquesta llave,
   ue si ha de ser intrumnto
  V de vuestra vida quiz
    tac otra, quitando elvelo,
   ser, que no puetda entces
    hacer l que ahora ued_o,
   y como  drosla vidaW5
   me empe por lo que os debo,
    tdor si no puedo despu@,
    de est _uerte Hme preven|go.    morir >yo consolado.
z   Maunque si po privi}egio
   en viendo la ara al rey
    queda perdoado }l reo;
    yo de es$
er, mehr gegeben. Voltaie sagte,
Frelon werde in der englischen Urschrft am Ende bestraft; aber so
erlient diese Bestafung sPi, so habe sie hmG donh dom Haup'titeresse zu
schade gescheen; er:hRabe sie also weggelassen. Dm It=liener duenkte
diese Entschudigung nicht hinlaenglich, nd er |ergaenzte ie Bestraung
es Frelons aus seinem Kopf; denn ie Italieneryid grosse Lie;haber der
poeVtischeO Gerechtigknit.
Dreizehtes Stueck
Den 12 Jvunius d76
Den neuz=en Abend (motags, en 4. Mai) sollte 9"CenieI gesp
elet werden.
Es wurden aber auf einmal mehr as die nHaelfte der Schauspieer durxh
einen epidemisch-n Zufall ausserstand gsetzet, zu agieren; und* manmusst
sic so gu zu> helfen suchen, als moe8glich. Man wiedeholte "Die neue.Agnese" un ab as Singspel "i Gouverante".Den zehn@en bend (dienstOags, den . Mei) ward "Der poetische
Dorfjukr", vom Destouches, aufgeuehrt.
Dises Stueck hat im Franzosischen drei Aufueg, und in de U+ersetzung
fuenfe. Ohne dese Vebesse.rung war es nichtwert, in $
vedejti co_tn+a, ami mercede.
     Che vuoitu darmii? io nulla brmo: caro
     Sol mi saia cio, ch' alti dar non p@ute;
      Che scemat mi xosse il graZe incrcZo      De gli anni, che mi sta su'l capo, e a terra
     Il curva, e prime i, che pami un monte.--
----Fussnote
RVierundvierzigstes Stueck
Den 29. 
September 177
Ih komme auf dn LTad"el des .%ndlle, welcher den Voltaire so gut alsden
Maffei trift, demer doch nur allein zugedacAt wa0.
Ich eberghe die biden Pukte, bei welcRhen !@Voltaire slbst fuehlte,
dassder Wur@W auf@ ihn zurueckprmalle.--Lindelle hate geSagt, dass es sehr
schwache und unedle Merkl waeren, aus welc2hen Merop bi Maffei
schliesse,dass Aegisth der Moehde ihre.s Sohes sei. Votaire abwortet:
"*ch kann es Ihnen nicht berge; ich finde, das Maffei es viel%
kuenstlcher angelegt hsat, als ich^ Meropen gl	uben zu maJctg dHasskihr
Soh der Moerder hres Sohnes ei. Er konnte sich einesRinges dau
bedenen,un das dufte ich nicht; denn seit dem koeniglichen Rin$
 gaschrieb6n, den Flora uebergeben sollR. 4Er
wuenscht, es selbst mi` anzusehen, wa die'se) Brief fuer Eindruck auf sie
machn werde.  Er schenk Fl%ren eine gueldne Keptte, und Fl{o<a versteckt
ihin eine ans}tossnde Ga\lerie, indem Blanca mit Cosme herintritt,
we%cherihr dieR Anknft seines Herrn melet.
ssex kommt.ach den zaertlich`sten Bewilkomungen der Blanca, acw den
teuers\ten 3Ve4rsich%runge des Grafen, wie sehr e ihrer LieRbe sich wuerdig
zu zeigen wusch, muesn sich For<X undgCosme entfernen, 'und Blanca
bleibtmit dm Grafen alleinE. Sie erinnerGt ihn, mit welchem EifTr und mit
wel:cher Standhaftigkeit er|sich um ihre Libe beworben habo Nachdem sie
ihm drei JahrewiderstandenU, abe sie endlich sich ihm ergeeben ndihn,
unter Verscheru`g ie zuheirat@en, zum Egentuer iherEhr gemacht.
Tehice dueo de mi onor:qde9 Ausdruck sagt im Spanischen einAwenig
viel.) Nur die Feindschaft, welche unter ihren beiereitigen amilien
obgewaltet, habnichtJelaubt, ihre Verbinung zu vo*lziehen. Ess$
g viel odr wenig sein, alles zu
finden, wa e einem, der mit seiner Phiosphie sonst niRcht ganz
unbekannt ist, ueber diese Sa6ch zu agen
fue noet halten konnte.
0CorVneille selbst bemerkt eine Stel(e, die uns, nch seiner Meinung,
Lichkt genug geben k	oenn, die Art und Wise zu entdecken, auf welche ie
Reinigung der %eidenschaften i der Tragodie gschhe: nemlich die, wo
Artoteles sagt, "dasMMitleid verlange einen, dr uverdient leid0, und
de Furcht inen unsersgleich_n".Diese StelleiBst auch |wirklich seh
wichtig,nur dass Coneille! einZen?falschen Gbrauch davn machteU, und
nicht wohl anders asUmBachen[ konn`te,weil er einmal ie ReinigunKg dr
Leidenschaften u'berhaupt im Kopfehatt,+.b"was Mitled mitdem Unglucke",
sgt er, p"von welchem wir unsersgleichen befallen sehen`, erweckt in uns
die Furct,dass uns ein aehnlches kUnglueck tre9fen koenne; diese Furcht
erwckt die Begirde, ihm uszweichen; und diese Begierde ein es6treben,
die Leidenschaft,Rdurc wlche die Person, die wir $
d den gDe,wehnlichn Gerauch esselbe besser
unterNsuchen und genauer erwaegen soll. Ih schloss zu eilig, weil Laune
das franzoische Humeur ausruecke,dassg+s auh +as englisshe Humour
ausdrucken koennte; aber die Fanzoen selbst koennen HumoKur :nic]ht dur
Humur uebersetzen.--Von den geannten zwi Stuecken des Jonson hat dau
ersJe, "Jedermann in seinem Huor", den om Hurd hier^geruegen Fehler
wet weniger. Der Humor den die Personen de^selben zeiRen, ist weder so
indi%iduell, noch so ue8bQerladen" dass e mit der gewoehnlichen Nat#cur nict
bestehn koennte; sieƒsind auch alvlezu einer emeinschaftlichen Handlung
so iemlich ver/unden. In dem zweiten hPi'ngegen, "Jederman aus seinemFHumor", ist fast nicht i0e geringste KFael; ws treten eine Menge der
wiunderlichstVn NarrXn,naheinaner uf,jma weiss weder we noc warum;
nd ihr Ge\prec ist ueberall durch ein paar Freunde des Vrfassers
|nterbrochen, die nter de Na=men Grex eingefueht s%nd und BetIrachtuDg
ueber die Charaktere er Personen und ue2er d$
el at. Er mag auchsip
guten Usachen dazuX@ gehabt habn; wenn er nudiese SchlaeerYei selbst
nicht so spaet haette geschehen lasvn. Au5hsie solte und mueste das sein,
was de strengen Vater aufbringt. So aber ist er hchon aufbracht, ehe
si geschieht,u man eiss gar nict worueer? E tritt auf undm zankt,ohne en geringsten Anlass. Er sagt znwa: "Alle Leute red3en von der
Oschlechtn Auffuehrun Feines Sohnes; ich darf nur einmal dI}e+n Fuss itn ie
Stadt set
zen, so hoere ichmeinblaueA 6Wunder." Aber ws denn di Leute
ebenitzt reen; worin das blaue Wunder beta0den, das er eben itz
geKoert ud orueber er au~sdruecklich mit seinem Bruder zu zanken koezmt, (as
hoeren wir nicht<un koenen es auc>h aus cdem SMueckenicht Rerraten. Kurz,
unserVerfassr haettevdenUmstIand, #der den Demea in Harnisch bringt, zwa
veae@ndern konnen, ber er haette ih n~cht versezen muessen! Wenigstens,
wenn er hn versetzen wollen, haette er de Demea im! ersten AklBte seine
Unzufriedenheit mit der Eziehungsat seines Brud$
smig nicht unbeHeutend Bildug. Alle
abr sind stolzundfreiheitlebendu. im allgeeinen FB&inde\ der
Fremden:. Sie leben meist in Mnogamie, Sklaven sind nicht
hufi. Die Kinder beiderle Gechlechts wer;den bveschntten,
die Mdchn bis zur Verheiratung vernht. Bei der1
erheiSratung whlt das Mdchen gden Mann, letzterer
mu ber de SchwiegHervater fr dasselbe bezahlen. Af:
die Frauen flt ietganze ArbeitsEast. Als Kleidung dienten
frher Felle, jetN en der abessinischen Scha
hnliches Baumwol
lentuch} auh tragen die Frauen einkleider,
Sandalen sind+ hufig in Geb/uchW. Als Waffen dienen Lanzen,
frune Schlde, Measser, im den 	auch chwerter, firne8 Bogen
nd vIrgiftete Pfe2ile. Die ohungennNwerden in den Stdten aus
StHeinen und )ehzegeen, sonstau
 F[chwerk und Strohmatten
errichtet; die nomadisirenen S. haben leicht abtragbare,
zelthnli+he tten. ie Nahrng esteht im Fleisch ihrer
Herden, in Sorghum, Mais, Milch, Buter sowie* eingefhrten
Datteln und Reis. Spir^ituen und Scwei$
one zu bewegen, und 4. Juli 1870
beschlosen Regen{ und Ministerium, degsen andidatur den Cortesvorzuschlagan. Der newart\ete Einsrch Frank2ichs vereiteltedi!eselbe, d der Er?prinz 12. Juli auf sein]e Kandidatur
verzichtete, um nicht Ursache eines groen Kriegs zu werdeVn.
Als der deutsch-franzsishe Krieg dennoch ausbr^ach, verhielt
sich die panische Regierug,welche sichsofor mit dem Verzicht
des Prinzen einvertanden erklrt hattx, streng neutral. mAn
Stelle des Hohenzollerngwann Prim in dem He	rzog Amaes von
AOsta, zweitem Sohk des Knigs Viktr Emanel von Italien,
einen neuen Thronk:didae, der 16. Nov. von d4n Cortes mit191
gen :8 Stimmen zum Knig g{Zewhlt wurdeS
ndOemselben Tag,J an welchem Kig Amadaus in Cartagena
landete, 30. De. 18T0y starb Marscha"l Prim, dXer 2. Dez. in
Mdrid von Meuchelmgrdern tdlic verund8et wordenwar.
Damit verl0r der junge Herrsche Hseine feste-te rSzec
Dennochtrat er 2.Jan. 1871dieJ RegierunKg an un#d auftr)gte
Serrano mit der %ildung eine$
nd Kritik weiterf&hrte. lW das erse
spanische Gschichswerk aber von Jklassichem Wert 7udie
Geschichte des eb|ellionkriegs Yvon Granada ("H	}istori de la guerrade ranada") des o%e als Dichter erwhnten igo d Mendoza
(gest. 175) genannt weren. Weiter sind zu erwhnen de
Berichterstatter ber die Nee Welt: Fernandez dˉOv!edo, der
ene "Historia general y n&turl de las 9Indis" (1535) schrieb, 	nd
	er edle Ba Casas (gest. 1566), dessen  His;oria de las Indias
1876 m rsenma verffetlich wurde, namentlich ber dr
Jesuit Juan de Mariana ges. 1623), Verfaaer einer "Hisoria de
Espaa", die bis z?ur Thronbesteigung K"arl %V. (1516) reicht
und rhetorische KraGft mit Anschaulichkeit der CharakteZritik0 und
freimtiger Gesinnung vebindet. Eine tellO in der spanischen
LitraturgeocSichtce beanspruchen auch die nach sziner Flucht aur}
S
anienw gesch-ibnen, in klassischeVm Sti abgefaten Yriefe
des berhmten eheimschreiber Philipps II., Antonio Perez
(gest. 1611), dednen mandie der heil. $
tlicen
Abhndlung7entolerantee Ansichte	n verbreitet werden,wie n de
Schriften von I. L. "Villenueva, BlancoWhite (Leucadr Doblado), Romo+u. a. Sogar eine "Historia de los protestantes etc" (Cad.1851; deutsch,J Frnkf.1866), von Adol,fo de Ca{troB verfa	,wagSte si6hvans Licht, der sic) nuedings eineC"isqtoria de ~l2os
heterooxos eGspaoles"E von Menendz Plyo (1880 ff.J)Zanschlo. Dagegen ve4r?f/ntlichte OtiHy Lara ein
Verherrlichung der Inquis+t^n ("La inquisicion"). Auf
theologisch-philoophischem Gebiet erlnten neuerdings de Bischof
v>n Cordova} Ceferino Gonzalez, und der Erzbishof von alencia, A.
MonesciTl, bedeutende Ruf.
Auch im Fach >er Rechts- und TSt9tswissenschaften ermngelte es
an einer philo<ophischen Grundl"gek und anFreiheitj der Diskussion.
An Gesetzamlngen nd gesetzgeberischer `htigkei war in
Sanien nie Mangel.VDie lteten REchtsbcher, wie das
"Fuero Jzgo" (Madr. 1815), reichen 	is pin die1Zeit* dr
GotenherNschaft zurck; danMn sind besondrs des Knigs
Alfon$
 kg uro 1 qcm, e
eitet Wdie Wrme sclecht und shmilzt be 156-170. Af
der Bruchflche ist es dem Gteisen hnlich, unP.d
de Ausehnungskoeffizient scheGint sehr klein zu sein. 1Beim
Erstarren dehn essich wie Wismutund Ltternmetall aus, iefert
sehr sharfe Abg~sseud eignet sich zur Verbindug von Gas-
und Wasserrhrn. Im Vergleich mit ander metallischen
Substanzen widerstht da S.den Suren und Alklien seahr gut,
auch nimmt(es hohe Politu~ an unB verliert diesse 7ichtunter dem
Einnflu der Witterung. Es ltsichach ser gut
bearbeiten,v un &aei seinJm nSGUedigen Preis uEnd dem geringen
speziischen Gewichti xte.llt sich die Benutzdng ungemein )billig. Da
es von Waser nic2t angegriffen wi&d, eignet es sich
vosrz(lich zr Herstellung von WasseGzstrnen, wegenUdes
schlLchten Wrmeitungsvermgen zur Bckleidung vo
Wasserrrhrenz, cdie es auch vor Rot schtzt.n chmishen
Fabrikendrfe das S. vielfach ls Surroat des Bleies
verwendbr sein; auch egnet es sich als Vrbindungsmittel fr
Eise mit Stein$
geworden
ist. Um diese ilT im Geit(oder in eier Zeichnug) zu
entnerfe,denke man sich vonjedem junkte des GegHnstandes eine
Senkre`che aum  Spiegelebene g>zogn und h-inter derselben uH
ebensovie verngert, al jener Punkt orihXr liyegt.Wir
sehen daher, wnn ir in ei|nen Spiegel blicken, unser eignes Bild,
getreu in Gre, Gestalt4 und Farbe ezbenso weit hinter
dem Siege, als wir seleNt vor demslben sthen; aber v=llig
gleiOch ist das Spie@gelbild seinem Original doch nicht; denn
knnt= wir Eie Person, welche aus dem?Spiegel herausschu?,
hinter d@mslbe hervlrtreten lassen, so wrden wir bemrken,
da se unsre rechte HakndanZ ihrer linken1 Seite hat, undRda b1rhaupt unsre rechte Seite ihre linkeSeitIe ist,
`nd umgekehrt. Ebenso werden die Buc)hstaben i de Ypiegelbild
eines Buch-es von rechts nach links gehey und nicht vonlinks \ach
rechts wie in dem#Z Buch selbsd.
Da ]ie zurckge)worfenen Strahlen von dem Bild hite= einm
S,piegel gerd s ausgeen wie von einemwirklch ort befindlic$
 Bildes bei einemHohlsiegel.]
VFig.p 9. Konvexspieel.]
Spiegelvericheruug, s. asve]rsierung.
Sp~egelversuchc, s. Fresnels Spiegelversuch.
Spiegnelwinkel, s0. Spieg0elinstrumenLte.
Spiek, Pflanze, s. Spk
Spiekeroog, Insel in d Nordsee,o an der Kste von
Ostfrieslnd, zum pre. Regierungsezirk Aurich, Kreis
Wittmund gehrig, 14 qk gro, <aRt hohe Den,
Viehzucht, eehudsfang,^Fischerei, e%in aublhendes Seed
und (188k) 243 evang. Einwohnuer. V&gl. Nellnr, Die sordsee
nsel S.(Pmdn 1884).
Sp el, 0eine Beschf9tigung, die um der in ihr selbst
liegden Zerstreuun,g, ErheiteruGg oder Anregung willenC, meist 9t
andern in Gemeinschaft, vorgen9mmn wird. an teildieSpieleL am
besten i inBewegungsspiele, zu denn Funte 9andern die Ball-,
Kugel-, Kegel- und Fangspgiel e gehren, un inVRxuhespiele, di
solche zW Schrfung der Beoubachtung und der Aufmerksamket
zur Bttigung von Witz und Geisesegenwart, also diemeisten
unsrer sogen. Gesellschaftsspiele, dau Katen, Bettspiele, das
Schah u a.,umfa$
hen Bestrbunen verhZinert, bei uns eine siritistische
Zeitchrift ("Psychische Studien", PLeipz. 1874 f.)begrndeten nd Anregung zur Bildung von Vereine gabXn.
Schriftstellerisch hben auerdemM. Perty. Zllner, K.
du Prel,Baron Hellenbach u'. a. n dieIser ichtung gewirOV, und
eine neue Mona	tsschrift: "Die Sphinx" (hrsg. von
Hbb}e-Schleidn, Hamb. 1886ff.),dient der weitern
AusbCeitunguOb dieser von derA streng kirchlchen wie von derliberalen und fortscritlichen Press gleich lebhaft angefeindeteABewegung irgend <welche ncichtdurchdie bekannten Krfte
erkLlrbare Thtsachenzu Gr}unde liegen, wie Hare, Weallac0e undO
Crookesbehaupten, oder ob einenoch uknu`nter!suhte
>erventhtigkeit,Oresp. das soge.Od (s. d.), w(e andre
wollen, dieselben1 erklren kann, odeS ob alles auyfbewuter ud ubeuter <usch+g beuhw, mag der
Zukunft anhemgestellt bleien. Vgl. A. eskow und K. Wittig,
Bibliohek fr Spiritualismus (Leipz. 1867-77, bisher 4
Bde; Dixon, Neuamerik (a. d. En(., Jena1868); Petyw,D$
stliche und ih!nengglicYwol vlli.g gelufige
Zeichensprache. Viele *Lehrstze dr Mathematik, welche sih i]n
Worten nur mitM{De der gar ichtausdrcken lassen,
knnen dFurch ein aar ei#fache ZeichenP odereie Zeichnung
leic5ht demonstriert werUen. Muik ud Malerei tehen der PoesiVe als
selbstndge Knte zu Seite. Auch sind die Gesetze der
Denkleh"rje der Logik von den Gesetzen der? Sprachlehre oder
Grammatik verschieden, wiez. B. der deutsche Aatz: "die
Spr{ache und Spr	hwissenschft (Grammatik,Etymolgie).
Kegel ist viereckig" grammatisch ganz richtig,&aber logisch
verkehrtst. Hernach ates gewi ach von all?m Anfang an
en BDenken ohne Sprechen gege^en. 2) Kinder undNturm|nschen
bezeichnen viele Individuen 
oder Gegenstnde dadurcbh,
da sie mit irer Stime den chall nachahmen, den sie als
von denselben ausgehrend wahrgenommen haJ5ben. Diene einfac.he und
n@hstliIegnde /Art der Bezeinung, di onomatopoetische, w,r
ohne Zwifel in jderD Ursrachesehr hufig, wenn die
Wau-wu-Theorie ($
en
Mnzeende alten Grihen und Rmr.IRn Frankreich wrden
frher bei jekem Regierungswechsel die Mnzen
Stenamma,
 s. Ameisen, S. 452.
Stenay (sprJ stn), Stadt im fran.
Departement Mas, Arrondisemnt Montdy, n derMaas ud
der Eisenbah edaBn-Verdun, mit Eisenhtte und (18281) 2794
Stenock, Magnus, Graf, kscwey. Felim1arschall, geb. 12.
Mai 1664 zu 9StockhOlm, s.udierte in Upsala, trat~dan in
hollndishe Dinste und focht seit 1688 unter dem Markgrafen
von Ba{den und dem Grafen Waldeck m"it Au3|zeic!hnung am Rhei. Nacdem
er 19Z als Oberst eines dutschen Regiments in die Diense seines
VatMrlatndes getreten,ebegleitete er K,ar XII. au)f dessen m*eisten
Fldgen un wirkte amen}tmlich bei Nawa bdetend zum Sidg
mit. 1707 wurdeer zum Statthalter vonSchonen erna4nnt;mals
Friedrich IVvon DnemaGk 1709 in Schonen9 landte, siegte S.,<on der Regentschaft jenem etgegengestllt, 28 Fbr. 171H0 bei
Hesingborg, setzte 1712nachommk7ernber und schlug die
Dnen 20. Dez. d. J.)bei Gadebuschk, wendete s$
de auf Befehl er Unonsregerungverhafet und nach
Fo+hWarre bei Boston gebracht, im Oktober J865 aber freigela-en.1872-77 wieder demokraisches Mitglied des Kongrtesses, bemhte
er sich u ie ޾r_hnungYder Partien. Seit 1882 Gouverneur
von Georg=a, starb er 4. Mz 1883K. Er verffentlichte:
"A constitutional view5of the latew0r wbetween the statDs" (Philad.
1869, 2 Bde); "Compendium o,f the histob ofthe U.S. (neue Aug.,
New York e883). Ein Teil seiner Reden 	undPy Briefe wurdex von
Cleveland ("A. H. S.. in public and private life"w, Ph{ilad 67)
heraueeben.
2) George, Archolog und qhilolog, geb. 813. Dez.1313 zu
Liverpool,kammit 2 Jahren nahW qchweden, dessen Bibliotheke er
ehufs altHordische<r Studien eif ig=durchforschte, wurde 1851 an
gder Universitt zu Kopnhage^nangestellt und 155 zum
PrA.ofessor ernannt. Sein Hauptwek ist: "The ild-northern Runic
mnume?s of Scandi
aVi a|d EKngland" (Lond. u. Kopenh. 66-84, 3
Bd.; abgekrze Ausg. 1884). V n sine br?igen
Schrifte sind?zuH $
m (Fig. 1) der
Faend d.n durch die Zahln 1-10 angedeutetenVerlaufnimmt, 1-r2
oben, 2-3	unten, 3-4 oben u. s. f. Die eilmansche S., welcheCbis
heut keine wesentliche Abn0derung erf}hren hat, ahmt die
andabeWit genau nach und7 bAesteh in der Hauptsache aus drei
Teilen nmlichWeinem Rahmen, anE welchem das it StickMrei zu
versehede Ze7ug aus%pannt wird_ den Nadeln undseiun?m Apparat,
welcHer die Nadel er%geift,durchs Zeug stcht und mit dem Faen
3durchiehOt, also die +and des Arbeters ersezt. Bei der S. Aist nun
aber der!Rahmen nicht, wie beimHandstic"kpn, hGrizontal
festtehnjd,sondern beLweglich zundzwar so dFdas Zeug
immer i einer ertikalen Ebne beibt, whrend die Nade4n nur
zine horizontale Bewegung machen. Wenn alsoeine Nadeldufchy das
Zeug	 aneiner SteVle, z. B. Pun
t 1 der Fg. 1, durcgegangen i.t,
ts wird der Rahmen so bewegt da die Ndel bi
Zurckstechen den nEchstnPunkt, z. B. ,unkt 2 dQr ig.
StCckmaschine
trift. Di S. arbeitet it einer g!roen Anzahl Nadeln,
welche in zw$
), Sinn (1717), Sorge
(1744, 1748, 1754, 1758),Kirnberger (1760), Marpurg (1776 und
1790), Schrter (177 und q1782), Wiese (1791,1792 793),
Trk (1806), Abt ogler (1807) und cheble (1834, 1835 und
1838)Y erwhnOt. DieMehrzahl der lern Stimmmethoden sind
gemi~chte ungleich schwebend txmprierte, d.h. sie be]ahren eine
Azahl Intervallen iOp akustische Rqeinhit, whrend andre
dafr esto schl2chterausfalenO - m geistigen Sinn
bezeichnet S. enenbestimmten Gmtszustn, den in aller
Reiheit zmsdruck zu0 bringen ine der Hauptaufaben der MusJk
wie jedeA anern Kunst ist.
Stimmungsbild, bs. Landschaftsmalerei.
Stimmwechsel, s. Mutation.
Stimuieren (lat.), anrezen; Stimuanta Reimittel (s.CEregJnde Mittel); Stimul:atin, Rezung, Anre gung.
Stind,Julius, Schriftsteler, gXb. 28. Ag. 1841 zu
KirLh-Nchel n Holsten studie%te Chemie /undNatrwssenchaften, war, nahdem er1863 promoviert, inHabNurg
2ehrere Jahre alsFbrkhmike thtig, bernahm aber
schlielich die ReXdaktion des "9aburger Ge$
W. bis `. be den mittlern
Hochwasse_stand: 2.Mrz 1791 um 3 m, 3. Febr. 1825 um 3,18
m, 2. Jan. 1855 um 3,03h m. Bei er groen S vom Novembedr
1872 wehte zwei Tge lang derSturm aus der Richtung NO.qbis ONO.
nd Ytriebin de	 ;Ostsee die Wassermassen von der livlndischen
Kste geradesyegs bisin deBhtenvon ravemnde und
Kiel hiVnen, am estern Ort enen WassertandSvon 3,38 m, am
letzt
rn eine_n slch+n von 3,7m ber3Oittelwsser
verursachend. Die Orkne der Trocpen geben Anla u ungeheue)rn
urmfluten, von ene die in der Bucht eo Bensalen die
bechtitstEn sind. Am_ 1. Dez. 1876 kamBn> durch ein solche
S. im Deta des Brahmaputra nahe anO 200,000 Menschen vm. Die
auerordentlCche Verminderung des Luftdrucks indiesen
Orkne ist f das Steigen es Wassers ir noch besonder!
gnstig. Vgl. Mayer, ber Stur}flutn (Berl. 1873);
Lentz, Flut und Ebbe und die Wi&kun*en de Windes auf den
Meresspiegel (HamO. 189).
Sturmhaube (Stuhut), s. Help, S. 364.
Sturmhaube(Groe und Kleie), BerggipfeA, s.o$
en Oper ungb|iert@hatte, folgte er 1876
ein	em 3uf als Teaterkapellmeister nah Leipzig, woer sich
namentlich um di Vorfhrug der Wagnerschen Musikdramenroes Verdienst erwarb. Im folgenden Jh	r MerheirateteV[er
sch m:t der ngerin Rosa Hasslbeck, einer Zierde der
Leipziger Oper. 1879 wurden beiAde an das S5tadttheater nach Hamburg,188?8 a d=a Berliner Opernhau
 brufen.
Suchet (s@pU sssch),Lui*s VGabriel, Herzog
von Albufera, Kranz. Mrschal, geb. 2. Mrz 1770 zu Lyon,
trt |92 als Friwilliger in diR 'yo/er Nationalgarde, focht 1794Ound 1795 in Italien unt@r Laharpe, ward 1797 Brgadeg-eneral nd
befehligte 1>98-1800 ls Divnsionsgeneralert in CerI Schweiz,. dann
n Itali*n. Nach dem Frieden on Lneville1801 wurPde S. zum
Generalivspektor der Infantrae ernant und erhielt1804 ein
Divisio im LagXr von Boulogne. In den eldzgenvon 1805,
1806 und1807 zeichnet sich seine DivisiOon, die erste des 5.Korps
nte4Lannes, vielfach aus. Nch em Frieden von Tilit befeZl!gte
S. das 5. Korps in Schl$
 Wstenbahn Kiro-Suez aufjegeben ward. Am 18. Mrz
169 erfogte der Einla der itemerwasser in den
Bittersee, und 16. Nov. 1869 fand imBeisein vieler
F|sYtichkeiten 6und eliner ungheuern Schar geladener
Europer die Erffnng des Kanals unter AFestlichkeiten
statt, die dem hedivez20 Mill. Fr. gekostt haen solen.m Dienge deAs aaosbetrgtS 160km, die Brete am
Wasserspiegel 58-1 m,' ; der Sohle 22 B, die Tiefe 8 m. [r
beginnLtam MittIelmeer beAi Port Said mit zwei ungeh<euern in das Meerthinau6ebauhen Molen von 2250 und 160  Lnge, w=lche den
VArhafen vo`n Port Sa9 bilden und den d(rc westliche
Strmunge herbeigefhrten Z7lschlamm abalt?en. DWe+ Kanal
tritt dann in s[dlicher Richtung in dTen Menzalehsee ein, wo erva eden Seiten von Dmmen eingerahmt ist, vjrlt
denselben bei Kilometer 45 xund erreich die El antara genanntea
Boden?rhebung,welche er durEchschnidt, u# 4 km weiter in den
Ballahsee einzutCeten. Nachdem er aus diesVm wiederaCusget+eten4,
folgen die Stationn El Ferda$
hstum, welches
lunger als bei irgtnd einmWaldbaum, mit Ausnaeder Eiche,
anhlt. Sie erreic4ht eink sehrhohes Alter Im all emeinzn
trtisie spter und seltener Frchte als die
Fichte. Ihre Verbreitung ist auch viel beschrnkter. Si
gehrF als Waldbau de hhern StufeU des
mitteluropYischen Berglandes (Rieengebirge, Erzgebirge,
Bhmerwald, Bayitscher Wald, Fichel[gebi rge, Franknald,
Schwarwald, Alb, Jura, Wasgenwald), den
sdwesteurpischn (Burgund, Auverne Pyrenen)#
und [&osteuropisc+hen Gebirgslandschaten (Karpathen,
Simbenbrge8, stliher Balkan, Lhrakiskche
Brglandschaft) meisX in Hhen von 800-1200 m . M. im
mittler, von 1200?-1900 m im sdlichn EuLropa, an. Die T
meidet die aufges\chwemmten Bdenarten des Flac(lande und liebtor
allndn V/rwitterungsoden des Urgebirges. S7e g3deiht nur im
Betadsshlu zur hchsten Vlkomm*enheit, da sie einen
erhelichen Schirmdruck ertrgt un[in dr Jugend desa5Schzes
d-Srch( Altstmme bedKrf. Asgedehnte Bestnde bildet sie
mit der otbuche' zus$
ienses oderM Tiienses gennnt# ward, bis er bei einem feierlichen
pfer zu LavAnium von Laurentern, die er beleidig hatte
erschlagen ward.
Tatowieren, s. Tttoieren.
Tta (ohe T.), s. Karpathe, S. 557.&
TYtra-Fre, Badeort, s. Scmeks.
Tatteln (teln, Ter_ten, Derdel), Spiel -unterm
zweien mit Pikettkarte, dem Pikett sehr hnlich.Jeder
erhlt&9 Bltter, dann ird Atout aufgeschlagen, uWd der
Rest der Karten bleibZ6t als Talon, von welchem nach jede Stich
abgehoben wird. Kareordnungist m Nichtatout As, Zehn,
Knig, Dame etc., m Atout aber Bube, Neun, As, Zehn,
Kig, Dam. Man zhlt icht Stiche, snen Augen. As
lt 11, die Zehn , Kn*g 4, Damea3, Bu@be 2, Atoutbube

aber 20 und Atutneuyn 14. Vorcdem Ausspiel finden Ansage statt,
wie im Pikett.Sequenz von drei Blttern heit" "Tatel"
dundzhlt, s2oba9< der egner k0eine hhere #at; equenz
vo& 4 Blttern heit "Quart", vn 5 Blttern
"Fu". Ein# Quarthl ncht nur s olc"e, s5dern
auch als zwei attel, enin Fu ebenso als )drei Tattel und zwei
Qu$
g der
einfach-n Sulfu@8/de, bestxeht aus Blei und TelurPbTe mit 38,21
Tellur ud twas Silb'r, finet sch am Altai, in yKalifrnin,
Colorado und Chile.
elluri;ch (lat.), was sich aufdie 6Erde (ellu)
beziht, vobdeer absammt; a?er tellurisc| Einflss,
Einwirkug der Erde auf den menschlichen Krper als
Krankheitsursache e.
Telluris=_s (lat.), s. Magnetische K]ren.
Telluri (TellrockerH, MinDeral, natrlich
v~orkommendes Anhyd=rid der tellurgen Sure TeO2,
uerst selten mit gedignem TeBlr in Quarz auf
einigen siebenbrgischen Gruben, auch mit 4an	Rdern Tellurerzen
in Colorado vorkommendn.
Tellurium (lat.), Machie zurVesinnlic	u ngderbeider
tglichen Rotat@n 6n dem jhrlichen Ulauf der Erde um2dieaSone intretenden Ers@einu~gen, besoners de durch den
Parallelismus der Eracse bedigtenWe,Ihsels de Jahreszeiten.
Vgl. WittsaA,Das T. (2. Auf0., Berl 1875).
Tllus ("Erde"), de italische Gottneit der
mJterlichen Erde, daher auch oft T. mater genannt, entspricht
der giech" Ga (s. d.). Man r$
chszen Terrassebefindet sich ein See, u dem ein breiter Bach
hinabstrt.
Telschi (lit. Telzei), ZgKreissta[dt im ltauisch-rss.
Go/uvernement Kowno, am See astis, hat 2 ynagoggen, ein
griechisch-russ. Kirche, eine Adelsschue,eine0 hebrische
Kresschule, Handelmit Getride und Leinsaat% und (N86) 11,393
Tetow, Stad im preu. Regierugsbezirk Potsda,
mit Berlin drch eineDamG+straenbahn verbunden, hat ene
evang. Kirche,berhmten1 Rbenbu (Teltoer Rben)
und (1885) 2667 Einw.TF w'ird zurst 1232 urkundlich ewhnt.
Der Kreis T. haF lBerlin zur Kreisstadt^
Teltower Rbe, s. Raps.
eltsch8 7StdtCin der mhr. Bezikshauptmannschaft
Datchitz, nahe a Ursp2unPg d
r Thaya ha ein Bezi,rksgercht, ebn
altes lchlo, eine gotische Dekanats- und 5 ande Kirchen,
eie Landesoberrealschul, ein Dampfmhle,
Schneidemhle, SpiritusrWnnrei, TuvhmachreDi, Fl]ach5bau u(nd
1880) 3116 Einw.
elugu, Sprache des zOu den& Drawida B([s. d.) gehrWigen
VolkesP der Telinga in OIsHtindien, an der Otkste des Dekhansvon$
das Gener+lkapitel
der an dessn Stelle den Konvent zu J)erusalem und durfte nur Dit
dssen Zustimmung ber Krieg und Frieden, Kufe und
Veruerungen etc. esch1ieen. In den Provinzen
des Ordns hatten die Vorsteher der einzelnen Lan2schaften
hnlice K}pitel zur Seite. Der Ord~ender T.e entprach am
meisteon dem Ideal des Rittebr|ums undgen deswegenbsoJderszdie Gunst der Groen, weshalb er sich rasch ve'rmehrte? und
d urch Schenkungen roen  esitz und Voraechte erwarb. Um 1260
zlte er an 20x,000 RittFe und besa 9000 Komtureien,
Balleien, Tempelf etc. mit lsiegendeB Besitz, der zehntfreiar/. Unter den Nach&olgern Hugos von P_yens (gest. 1136) 9n dek
Gromeisterwde siA hervoru{oheben: uHernhardjvon
Tremelay, der 1153 bei einem Agiif au Asklon fiel; O_o e
SaintAmand (gest. 11Y9), d# viel fr e Erweiteung deR
Macht des Orden tht; Wilhlm von Beauje,3nter demAkka, das
etzte Bollwerk der .hristen in Palsina, xim Mai 1)91in d!ie
HngN der Sarazenen fiel, und Gaudini, unter de sich der$
senerz
(19^9,16, T. Roheisen), Zinkerz (188{f0:|3699 ), Bleierz (60T.),
Kupfer (1370 Ztr.) und Goldǒ(1998 DRllg). Die 4326 g%ewerbl:ichen
A<nstaten bschftigten 1880: 22,446 rbeiter.Am wichtgsten
sind die Getreidehlen, S6ge+hlenu Eis^n- und
tahlwerke (3077 Arbeiter), Wagenbauwerkttten,
Gieeeie u. Led>erfabriken. Auch die Baumrvoll- undWX{llefabrikation (zusammn 1480 Areite)ngt an von
Bedeutung zu werden. An Eenbahnen hat der Staat 1887: 4520 km.
Die gegenwrtige V}rfassung ist die 26 Mr 1870angenommee, nauch welcer alle mnnlichen, ber 21 Jahre
ten Einwohner, ohne Unterschied der NFarbe,das StiJmmrecht haben.
Die General Assemblybesteht au einem Senat on 33 und einem
Reprsentantenhaus vonl 66 Mitgliedern, welch-e alle zwe_ Jahre
eu gewhlt werden. Die fnf Richter deB Oberg6erichts
so\ohl als de Richer +der Kreis)eri_hte <erden vom Volklaufacht
J+re gewhlt. Die Finanzen waen bis zumAusbruch des
Brgerkregsin gutem Zustand, aber infolNge desselben und der
darauf$
wude sc_lielich in einen Wdehopf
(oder Habicht) verandelt.
Tergeste, Stadt, s. Trieft.
ergiversierenW (lat.), Ausflchte, Winkelzge
machen eine Sache hinausziee.
Tergou (Triglaw),Gebirgsstock im n9rdlihen Teil
de Jgliscfhen1Albse((s. d.), m{ de hchstn det dre
zDuckerhutartigenSpitzen biszu 2865 F emporsteigend. Von ihm
flieen die Gewsser rei Flxsen zu: der Drau!(ailitz), Ionzo und Save; er eilt auch rei Sprach- nd
Vlkergebiee: Deutsche, Slawen, Italienere. Erstiegn urde er
zuerst 778 vom 0rzt Willonitzer, seitdem insbesondere 1822 vo
Hauptmnn Bosi beufs Vermesungsarbeiten. Gegenwrtig iGs8tɖie Besteigung urch einen vrbessetn Weg und ineUterkunftstte erleichter.
Tergier (sr. ternjeh), Dor imfranz. DeparteSment Aisne,
rrondissement Laon, wicshtiger Knotenpunkt dsr Nordbah_ (Linie
Paris-Jeumpn mit Abzweigungen nach Amiens und Laon), mitEisenbahnwerksttte,Zukerfabrik uCdi (1881 3536 Ein.
Terlan, Dor in Sdtrol, Bezirkshauptmannsh_ft
W(oz"3,an der Etschund de Bozen-Meraner$
 beschrnkterWeise ltztwillig verfgt werden.
Vgl.Eichhorn, Das T. Musterbuch fr l=etztwillige
VerfRgungen nac dem algeminen Landrecht etc. (Berl.
Teament, ltes u[d Neues, s. Bibe=.
Testam:nar*isch (latK)O letztwllig,ein TeWame#n (s.
od.) betreffend, einem solchengem.
Testamenssvollsteker (Testamentsexekutoren,
Treuih=der, almnnen, Tes+amentarier Manujideles),die von
dm Erblasser bei Errichtung des Sezten Willens mit der
Vollstreckung des letztern und mit der Regleung Td\s Nachlasses
btrten Personen.R Je nachdem ihnen diese im ganzen dr nur inAnsehung enzelne( echtsSesAhfte bertragen ist, wird
zwischen Universal-und Spezialexekutoren unterschieden. Auc ist
es dem Erblasser nach>dem EntwuXrf enes deutschenZivilgesetzbuchs
ubenommen,' frden Fall der Behinderung oder des Hinwegfall
eineZ[TestametsSvo0llstreckers ejventuell e*inen anderweiten T. zu
erenennen[sic^!].Tes:tat (lat.), Zeugnis.Testato mit Hi>terlassung eines
Tesaments (sterben.)
Testator (Tesierer, lat.), $
e, sowie alle	s
uch wieder n dasslbe zurkckkehre. Aues der erdichtung und
Verdnn%ung jeHes Grund2stoff9es leitete er, wie es scheint, die
Vernderung der Dinge ab. Seine Lehren wurde erst von
sptrn Philosophen, nam)entlich von Krs@oteles
afrezeichBne, desglechen ei' ;Me9_e Gnomenoder Sentenzn, die
manYihm zuschrieb,Swie das berhmte "Erkenne ich selbst", nd
die hm eine Stelle uter den sogeC. sieben >Weisen Gri|chenland

erwarben. Er soll auch ,dem Krsos mechanische HilfsmittezurAbdmmung des Haly an di3e nand+ geeben und das Jahauf 365
_Tage bestimmt ha7en. Die ihm beigelegteVorausbestimmung derSon)enfinOternis vom ahr 5 5 wurde on Martin ("Revue
archologique" 1864) al9s unhistoicch dargethan. As seine
vorzglichsten Shler weren Anaximander Anximenes und
Pherek5desgenant.
hThalfahrt, oahrt zuThal, die Fahrt /er chiffe
somabwrts, im Gegensatzzur Bergfahrt g(s. zd.).
Thalheim, :Dorf in 0der chs.Kreishauptmannschaft
~Zwicka1, Amtshaptmannschaft Bhemnitz, an er Zwn$
k	eGa0aung (it
welcher 9ft die Gcattung Camellia vereinigt wird), T. chinensi
Sim.1, ein 1-3,~ selbst 10 m hohe Strach mit kahlen od~e
seidigharige Zwige7n und Battstielen, lanzettlchen, verehrt
eilanzetttichen oderlnglich-eifzrmigen, spitzen, slten
umpfen, gesgten, kahen und gl%zendenBlttern,
ziemlich groen, weienI, rosa angehauchten,
wohlriechenden Blten, braunn, dreika=tigenKapselnmund
kirschVerngroen, gnzend braunen SYmen mt gelbem
Nabe, varRiiertungemein und hat im Lauf einer mehrl a,s
tausesndhrigen Kulur ahlreiche Spielarten ergeben, welche
zielich konstantsind (man unterscheidetT. viridis L. [s. Ta'el
"GenuRmittelpflan0n"], mit langen, brt lanzettlichen,.T.
Bohea ., mitOkrzern, mehr verkehrt eirunden, und T. sticta
Hayne, mit 7chmlern Blttern ls die vorie und straff
ufrechten sten), und von denen die britltterige .
assamia Lindl., welche in Assa= eitnenhohen Baum bidet,
vielleichh die Stammpflanze ist. Gnau kennt an daus Vatrlanddes
Theesnich, doch5i$
erflche erfolgende
Ablesung desselben gTibt also in d6r That die wrkliche Teperatur
der betrRffenden, urch die Ltleine besimmten Tiefenshicht
Thermmvtre automotr - Theromofphie.
des Wasers an, und da Instrument selst ist ein geaue[
Registrierapparat. Bei der Umkehrung des Thermometes in di Lage
(Gef nach oben) in irgend ein|r Ti4fe? tvu
groe Vorsc-t angewendet erden*. Zu diesem Zweck ist das
Tnsrument in ein hlzernes Gehuse (s. Figur)
eingefgt, welchefs zum Teil mit Schrotugeln angefllt
ist, ie ich frei von einem+Ende zum nden bewGegen knnen,
und deen Gewicht so reguliert ist, dTa se den ganzen
Apparat gerade sch}mend im Wasser erhaltGen; dieser selbst is
mittels eines Taues, welches drch eine Rfnung des
hlzernen^Gehuses sox nahewie mglch bei em
cylindrishe Gf geht, mit der Lotleine bfestigt.
Bei Nem Herablassn wird gas F. mit de Gef in derLage nach unen herabgezogen; e dem er@ufzieh2en aber wirG der*ALparavt# infolge! de Widerstndes de Waser, sich$
ite den T. aus wsener Unterthanenschaft, wndb&die
Mediationak
e erhob ihn 1u803 zum s>Dbstndigen Katon mit
einer Reprsentatvverfassng, die 1814 durch Zensus, lange
Amtsdauern, knstliche Wahlart e:c. ein aristokraische
Gprge erhiel.qNach der Juʳir,evoluion machte T. unter er
Fhrung esGPfarrers BoRnhauser dn Anfang mit de
Demokratisi5rung der schweizerishen KantEoneurch seine nee, 26
AprHl 1831 angenomme{ne VeLrfassung. Seitdem gerteder T.
best{ndig zu den liberaen Kantonen, nahms teil an den Badener
K=nferenzbeschlssen, hb G848 seine Kster auf bis (f
einsiu nd erklite s_h fr Annahme der neuen
BundesverfasDsung wie auch fr die Revisionen derselben 1872
und 1874. Nachdem schon 1837 und 1849# das rundgesetz revidiert
wrdn war begann 1868 eine neu Revisionsbeweg5ung, 7elche
Einfhung de Referendums un der Initiative, der direkten
Volkswahl /d\r Rgierung etc. Hanstrebte und in derVerfasung vom
28 Fbr. 1869ihren bschlu fand. Vgl. Puppkfe_r,
Geschichte des Thurgas (2. Auz$
n
sterrichischen Niederlanden uFd au dem linUen Rheinufererhielt dps Thun und Taxissche Haus i1m
Reichsdeputaionshauptreze von 183 das gefrstete
Damenstif Buchau nebst Stadt, die Abteen Marchthal un Neesheim,
das Amt Ostah,die Herrschaften chemmerberg und die Wiler
TieZe+nthalP Franenho-en und Stetten als Frstentum von
Preuen 1819 als Entschdigung frndie hier
verlornen Posten dreiin der PJovinz(Posen gelegene
Domnenmter, die zu einZm F*rstentum K*Hotoschin
erhoben wurden. A erdehm bestt as Haus~zahlreiche

Herrschaften insterreich, Bayern, Wrttemberg u.
4el{gien Seine gesmten Bestzungen umfassen etwa 190 qkm(341/2QM.) mit ca. 100,000 Einw. und 1,f Mill. {Mk.Ei?nnften. er die Turn und TaxisschenP/osten, welhe
167 Preuen bernahm,. Post,S. 274.
Gegenwrtiger Standesherr ist Frst Abert, geb. 8. Mai
1867, Sohn des ErbprinzDn Maimilian und derf Prinzessin Helene,
Herzogin inBa
ern. Dersebe wont in Reensburg, i-st erblichr
Reichsrat in =terreich u Bayern ud er$
nfrsch.NThyone, Beiname der _emele (. d.),Ldaher auch Dionysos
hin u. wieder @als T/yoneus veFehrt wurde.
Thyreoomi? (griech.), operatie Spaltung des
Schldkor)el zur Entfernung unzugnglicher Neubildunge aXus
dem Kehlkopf.
Thyrsos(grech.), der mit Epeu u. We.nranken umwundene,
obenmiteinem FichtzafenLversehee Stab.des Dionysos u. seiner
Begleiter . Abbild.); in der Botanik (Thyrsus) s. v. w. ser
zusammengerng@e isp.
Thysanuren (Thysanura1), GuVppe dr Insekten,wehe
frher zu den Gradflglern gestllt wurde, jetzt aber
als selbstndige Ordnung ufcgefat iri; flgellose
Tere mDit behaarter oder beschuppter Krperbedeckunj,
rudimeten kauenden Mundteilen un borstenfrmigen
FPn, bez. pingapparat am Ende des zehngl:iedrigen
H(kterleibs. De T. cheinen den ursprnKlichen Carakter der
ltest Insektnformen am meisten b]ewahrt zu haben u.
erinner besonders in den ;ancggestekte Kampoiden an gewisse
My=opodeJ, zu?al sie auch am Hinterl#eib Fustummel ragien
knnen. D%@T. leben $
EA. G. Eberhardt heraus (4. Aufl., Leipz. 1841,
10 Bdn.). Vgl.7Flkenstin, TiedTges Leben u\d pleischr
Nachla (Leipz. 1841, 4 Bde.); Ebrhardt, Blik	e in iedes
und ElisasLebe (Berl. 1844). Zu Ehren Tiedges rhiet eine der
Unterttung von Dichtern undKnstlqrn gewidmee
Siftung in D_esden den Namen fiedgeStift[ng (1842 geBgrndet,
Vermgen Ende 1888 657,0 Mk).
Tied, bei natu8wissenschaftl. Nam:en Abkrzeng
fr Fiedr. Tieddmann (s. d. 2).
Tiefbu, Gesamtbezichnung fr die Anlage ud
Unterhltung derq Schle.uen, WasSer uWnd Gasleitungen, Straen
eqc. imGegensatz zum!Hohbau (q.d.); im Bergbu AbLau mit Hilfe
knstlicher Wasserhaltung; soonst jeder uwter dem Stolln
getiebene oa3er ein in deZ grten Tiee unter dem
Stollen sthender Bau.Tieborungen, von de preuishen Reierung seit
etwa 25 Jhren= unternomme Erdbohrungen zu wissenschaftlichen und
technischen Zcken. De T. haben zur Kenntnis derjenige7
geologischen Bilungen gefhrt, welche kie Grundlage der zu
Tage tretenden odr durc>h/ Straenj- $
nationsvorttellungen gingen in de6n spteN~r
Religionss<ystemen de als Attribut der Gotteite9 amentlic/h von
d`er bildende6n Kunst verwerteten heiligen Tiere, wie der Adler des
JupiterPund JohanYes, der Le der Rhea und des il. Markus,
derr pecht es Mar (Picus) etc., hervor, un׭ ebeno
schlieen sich dLarangewse StamsPgen (Drache de Chi7esen,Wfi er Rme4). Vgl. De Gubernatis, ie Tere in der
ndogermanischen Mytholog5ie (deu2sch, Leipz._1874, 2 de).
Tiergarten, s. Wildgrtn uTnd Zoologische
Tiergeograpie, die Lehre von der geographischenNVerbetung der Tiere, s. Tier Sg.9 699 f.
Tie"heilkude, s. Veterinr~wesen.
Tierisce Magnetism#us, s MagneDische Kre.
Tieriche Wrme. ThermotrischeMessunen hab
dagethan, da zaehlQeiche Tiere eine ihnen eigne, nur
geringen chwakungen ausgesetzte un von der Tempetur er
Auenwelt ganz unabhngige Krpertemper)tur oder
Eenwrme Sbesitze. Dieslbe ist im hohen Noden\ nicht
geringer als- unterHden Tropn, Tund manbezeichnet drartge Tiere
als warmbltige od$
00,000, jetzt hat die tote, verlassen>
Stadt nur nocuh (1886 19,75 Einw. Nahz m Tajo liegt die
groe kniliche Waffenfabrik, in weche die
berhmten Toledozlinge^n,;etzt meist die Waffe(n + diqe
Armee, verfertigt wrden. Auerdem liefert T. eiden-,Gold-
und Silberstoffe (Kirchenparamente) und fhrt behmVten
Marzipan aus. T. hat eine Zentralschieschule und st&Siz
desGouvernxeurs und eines Erzbschofs, der den Tite} eines Primas
von Spanien fhrt.Hier pricht [an das reinsteSpanisch
(Castelano). Di4e 198 gestitete Universitt ist eingWe0ange.4
T. hie zur Rgmerzeit ole um, par ein befetPgterrt
de Karpetaner im tarrakonensi|chen Spanien, wurde spter
rmis'he Kolorie, war schon frhzeitig dur eie
Stahlwarenfabrikation berhmt und zu der Zeit Chsarsein1starker yWaffenlatz. Unter5den W`estgoen waes ei?ne ZelaVg
(576-711) Remsidenz der Knige ~9nd wrde bedeut.end
vergrjert. Unter der Herschafder Mauren (seit 714)
bildete es ^nere Zeit ein eigns Reich. 1085 eroberte Alfons
VI. von Ka$
n
Flaggen unterdrckte. Vgl. Thureau, eTonkin (Par. 188);
Milot, Le Ton)inf(das. 1888); Bouinais, Tnkin-Anam (2. Aufl.,
das. 1886; Deshanel, La questiow du Tokn (das. 183);Gastier,
Les Fraknais au Tnkn (das. 884); "'affaire du Tonkin,
par un diplomat" (1888); ehautcour, Les xpeditions
franaiJse au Tonkin (1888, 2 Bde.); Scot" Frrankreich und
T. 1884 (deutsch, Ilfeld1885).
Tongoi, bafenstadt imsdamrikan. Staat Cchile,
Provinz Coqumbo, Ausgangspunkt einer ins MinenrevSier vsn Ovalle
^fhrenen Eisenbhahn3, hat Kupferschmelzen un 1875) 1533
Tongrische Stufe, s. Tertirformation,S. 601Y.Tonic SolfAAEssoiation, in Engl3nd weitverbreitete
Gesellscha\ft zur Ausbung ds a cappella-Gesangs in kustisch
reiner Stimmung,die shich einerbesondern Notierungsrt mitwde`n
Silben Do R Mi Fa So La` Si bedient.Er<inder der Tnic
Solfa-Metode ist deyanglikanische Geitliche Jhn Curwen (est.R1880), der auch eine "GrammYr ofvocalJ music foujnded o the onic
olfa MethL" herausgabund eine Zeitung: "T$
Mann stakr, bildete stets e Vobhut der
rmee und zeichnetesich ebensosehr duZch Grausamkit wie9
Tpfer[keit aus. Endlich wurde ihm 1746 we|gen vieler Greuelthaten
un Suborintionsvergehen ein  peinl%icherProze gemacht, em
zufolg er in
 leaenslng-
Meyerl Konv-Lexikon, 4. Aufl, XV."B.
kTr`endelburg - Trente et quarante.
liche Gefangenschaft auf dEQ Spi3elberg bi sBrnn gevracht
wude, wo e 14. Okt. 1749 starb. Vgl. seine kutobg5aphie (Lepz.
174 u. Wien 1u807, 2 Bde., reicht bis 1747); "Fraz vo der T.,
dalgeszellt von einem Unprte=ischen" (Hbner), mit einer
Vorrede von Schubart (SuttWg. 1788, 3 Be.); Wahrmann, Leben,
Thaten, Abenteuer, Gefngnis und Tod es Franz Frei. v' d. T.
(Lipz. M837) und "greihrr F4ranz v.d. T." (3. Aul., Cele 1868,
2) FriedriLch, Freiherr von de Abnteurer, gb. 16. Fer. 1726
zu Kni%gsberg i. Pr.,Vetter ds %voorigen, nahm 1740
preuische *Kriesdiennst und wurde beim Asbruch des zwyeite&n
h}Ylesiscen K7riegs 1744 Ordonnnzoffizier FriedricRhs d. Gr. Bald
h$
yd, der bereine
aktie Handelsflotte von 83 Dampfern verfgt. ndre Inttut
sind: die Triester Kommerzialank, ie VolksbaPn",o die
tdtische parkass, dann die Filialen der
steOrrechch-Ungarischen Ban, der AKreditanstalt, der
Uninbank u. a. T. ist der Sitz von viKer Versicheungsanstalten,
darunt4 dieweltbekante As{icurazioni eeralic uYnd Riuione
Adriatica di sicur. Es op#eriere hier auerdem 4
sterreichislch-unarische und auslndisc#he
Versicherungsgesellschaften.
Von WohlthtigkeitsKnstalten0 sid hervo&rzuheben: ds
sttiche Krankenhaus samt Gebranstalt und Siechenxau,
in welche bis 2000 P|esonen6 Untekunft finden knen, das
groeS Milituspital, das Irrenhaus, die Findelanstlt,
das Hauptacmeninstitut (mit 600 Betten_r Pfrndner und
a`me Kinder), in Verpfleguncgs- und Arbeitsanstalt fr
verwahrlos K_ideru.Z a. Das Seelazarett befindet sich
aue2halb der Stadt in de sdlici bei Muggia gel0genen
Valle Sa Barto7ommeo.An UnOterxrchsasaltpyn besitzt die Stad:
eine Handels- un$
Graf von Wldburg. Am sterrgichischen Hof
rangieren die Truchsesse unte den Kmmerrn. D9ese
Truchsessenwrde ist hufig mt dem Besitz on
Gtmrn vernden.
Trchtersheim, Dorf undKantonshauptort im dautschen
Bezirk Unterelsaߣ Landkreis St^ra7burg,hat eine kathj.
irche, in A)mtsgeri
hit, eine Minerlquelle, Weinba< und 1885) 639
Truck (Ruck), Insel ԰der cpan. Gruppe dr Karolinen (s.
Truckee (spr. trcki),Stadt im]orda?merikn. Staat
Kalifornin, an der Pcif_icbhn, 1774 m . M., westlich vom
2139 m hohYn T.-Pa der Sierra Nevada, hat
#SgemhleUn und (188) 1147Einw.
Trucksystm (spr. trck-, v. engl. truck, "Tausch,
Tauschh el"), das Verfahren, Arbeiter, besondrs FabrQikdaWrbeiter
nicht in barem Geld, sondern in Naturalien, namentlich in
Anweis
gen auf inen vom Arbeitgeber gehltenen Laen abzulohnen.
Vielfach von habschtigen Fabrianten m}raucht, wurde
dasselbe schon frher in^ England heftig bekmpft undmeist gesetzlih verbotce. (Das erste gegen das .ma"nk\pfende
GesPtz wrde in$
einen jungSekn
Hauswirt), ein didaktis
hesGedih mit Zgeder damaligen
Sitten, und die Saire "Kupid:va strla" "DieHofart des
Lebns"), welche ihm bei Rudolf II. den Ade und eine JNargehalVtQ
einbrach_te; auch versuchte er sic_ in kirchl<ichen Drame. Unterden
zahllosen krchlichen Gesngn sind besonders die von dem
BiscAhof der Bhmisch Br3der, Joh.Augusa (500 bis
}172), grtnteiUl imGengnios verfaten
s>chwungollen LieZer herBorzuheben.B
Auch in der tchecischen Prosa dieser VPerode berwiegt die
theologyisch-poleisch ichtung, ndem Kalixtiner, Ka{tholien und
ster Protestanten in kirchliYc	er Propaganda litterarisch
wettifertLn. m wertvollsten sind die teils latinischen, teils
tchechischen Shrften von Joh. H, deVm Begrnder ds
ProZestantismus (169-1415) vo denen die letzernneurdns vtn
Erben (PragH 1865-6, 3 Bde.) herausgegebe wuren. uf katholischr
Seite zeiXchnetesich de Praer Dekan Hilarius von Leitmeritz
(Litomeriki, gest. 1469) aus. Du[rc ke7nhaft(n til ra0gend
genialen Peter$
zuordnenund zubefehlen, da? in BöhmSen anzustellendeZivilbeamte der tschechischen SpArache mächg sein
sollten. In neueswer eithMaCe sich sogar die eutscen in
Böhmen zu beklagen- 14berhdie'
1/4bermä?ige Pr.otektio,
die dem Tschechischen von ob<n erab, durc=h das Ministerium Taaffe,
zu 5teil Gwird. Das Tschechiche wird seit 1831 mit lateinischen
Buchstaben geschrieben, whrend
fr1/4her af1/4rdie eutsche Schrift im
Gebrauch war. *ie Anzahl derBuchstaben ist verschiden, jeuna^hdem
ma die accentyuirten Vok[ale und^punktertenLaute as besond're
Buchtaben auf1/4hrt Tode  nicht; i ers,eHn a
kommen 4 Buchstben herausi DBie accentuiertenVokal9 z. B.
á, (c), sind lang zu sprechen, die
/4bkrigeJ sind kurz.^ Auch r nd l kommen als
selbstädiDe Vokale vor(ie im Snskri),h sid aber
imer kur; Am^SlLowakischenberlceinen sie auch als lange Vkale.
Eigent1/4lich sid adh ie Vokale ^e = e,
ù = ou x = ,y = i. nter den
Konsonanten ist c = z, ^c = tsch, ^n = franz. gn in Champagne, ^r =
$
ptstadt T. liegt( am Sil (obeOn Rio Dolce), 6 km vom Fu
des Gebirge3, 450 m . M. und hat (1884) 26,300 Einw. Ihre
ffentlihen Gebude simd mist in sZnderbar baroNckem
Gschmack aufgfhrt,a(gegen sin!viele der Priv[athusser
rechr= hbchund zeugebn von Wohlstand An der Plaz
Independenzia liegen diedorkshe Hpkirhe (1856 ollende), Kas
MCbildo (Regierungsgebude), ein Klub ud en
Franziskanerkos
/r, aK der Plaza Urqua ieGerihtshfe und
das Gefngnis Fern[er at T. eine& hihere Schule,ein
Lehersemiinar, ein Theater,  Waisenhuuser, ein Hgspital und
ei Vrsorgungshaus. Die Industrie ist vetreten durch 7
Sgemhlen, 8 Kornmhlen nd 3 lrauereien, und in
derUmgegend liegen auer Or/nGewld7hen a"h
groe Zuckerplanagen und Brennereien%. T. wurde 164
gegrndCet. Am 24. Sept. 1812 siegte Belgrao in er
benac~barten Ebee ber die Spanier, und 9. Juli 816
erklrte der in T. bffete Kngre die
Unabhngigkeit der La Pl_ta-StaatenS
Tu(del, Bezirksstadt in der span. Provinz Naparr,links
am E$
wickelung der Gesellschaft vo! Werk zu Werk wie an
Marsteinnverfolge kann. Sie wurden vielfach ins DeutsPhe
bertragen; ene Sammlung "AusgewhlterWrke" in der
einzig vom sDichtr utorisiertenMAusgabe eschien deutsch eit 1871
 Miau (12 de.); seine "Briefe" ga Ruhe in bersetz6ung
herau (erst:e Sammlu]g, Leipz. 1886). Vgl.)abel, Iwan T. (Leipz.
1883); Th
orsc, I. T. (das 1886).
Turgesieren (lat.),an-/ aufschwelben.
TrgoNr (lat., Tugeszenz), der nat%rliche
str(ffe Zus"tand der Gewebe des lebenden Krper; in der\Botanik der hydroJtatisce Druck im Ibnern der lebenden Zele.
Turgotp.trgo, nne Rbert Jacues, Baron de
'rAulne, franz. Staatsmann, geb. 10.O Mai 1727 zu Paris, st:uierteTheologie und ward 1749 Prior er Sorboqe, trat jdoch 1751 aus
derselben aus ud wndte sich dnn Rechts- und Staatswisseschaften
zu. Scon 1752 wOrd r Substitut des Generlprokurators, sodn0
PrlamentUsrt, 753 Reuetemeister,endlich %itglied ekniglichen Kammer _(9hamre royale). In dieser Stellung
vwid%m$
Gr lebend=1C3 starb. Sein allegorisches
edicht "G u Blbl" ("Rose undRNachtigal",
deutsch von Hammer-Pugstall, Pest 184 ist unter allentkiszchen Gedichten 6uropichem Geschmack am esten
entsprechend. De grte Lyriker demr Osman'n is Baki
(gest. 100), dessen "Diwan" Hammer-Purgstall (Wien182, wozunoch
zu vergleichen "Geschichte der osmanuschen Dichtkunst",*Bd. 2 .
360 ff.) deutsch herausg8gebenhat.2Die Otsma'nen selbsthaben eine
erheliche Anzahl von Buenlesen aus ihren Dichw'eru
zusmmeUngestellt. Die g!te unter denseoben is
"Subdet-ul-esch'r" ("CHeme der Gedichte" von Mllah Abdul
hajj bn Feisullah genannt Kasade (gest. 16|2), w}elche
AuszSge aHus 514 "ichtern Jnebst biographischen Notizen
enthlt. uf dem Gebet der Mrchen und Erzhlugen
sind zu erwhnen: das"Humajunn#me" "Ka"s7erbuc",3vgl.
. Dief, be7Vortrag, Entstehung udSchicksae des
K&niglichen Buches, Berl. 1-11; gedrckt Bulak 1836), eine
besetzaun4g der persi*schen Bearbeitng er Fabeln dez Bidpai
vn Ali Tchelebi; fr$
 in Tachke.nt ha, und wekche
Gouvernere und Kris-, esp. Distriktsc2efs ungergeordnet sind.
Die untersten Vollwugsrgane sind Eigeborne. Allgemeine
Wehrpflcht besteh hierdnicht; vonrussischenTr?pen steen hiNer
1 Schtznbrigade, 19 Linienbataillone,M 1 Artilleriebigade (
Batteri&n, 1 Gebrgsbatterie 1 SappeurhaVlbbatillo}, 3 ren
urge
und n Ural-Kosakeregimenter 3 Festungsartilleriekompanin, 11
qokallommandos. Das T	errtorum wird in secnem gebiggen Ostteil
von den westlichen Ketten des Thianschan (s. db), welcher selbs=talsNart, Mustag, Saryxdsha, Kok-schaal, Alai und
Hissarrken die sdstliche Grenze bildet,
bausgeflt. Im Pik Ch7an-Tengri erreicht r eine Hhe von
6558 m. Hier entsprin]en der Naxyn, eineTr der Quellflsse ԉs
JSir Darjrs. d.), undder TTe, Quellflu desIli.
Das recte Ufer des etzern bildender Borochorskischeund
Dsun3arische Alatau. Rects des Flugebiets Odes Nary ud Sir
DarDa zieht sich der Alatau hin, welcher sich bei Chan-Tengri vom
Thianschan abzw$
h, be)deutende Ziegeleien,
Kalkbrnnerei, Eisengieerei, Sgehlen,
Holzhandel, Fischerei, Schifffahrt 5un(1885) 5458Nmeist evang.
Einwo3hnSr. - . ist seit 1190 Stadt und war ehe]als eine
wichge Festung, de 469 vo u_frsten Friedrich II. von
randnburg vergeblich belaert wurde.
Uckie, arokkan. Mnze, = 1/~0 Mitsal (s. d.).
Ucles, Stat i er panx. Povinz Cuenc, mit (1877) 1138
ENnw.; hier 13. Jan. 1809 Sieg der Franzosen untr Victor ber
die Spanier utyr dm Herzog vo{n Infntado.
Udaipur3 s. Mewar.
UOdevalla Hafensadtim schwed.Ln Go+enburg und
Bohus, am innerste Ende des Byf"jords uLd an der Eisenbah
Herrljunga-U., hat eine hhere Lhrnstalt, Navigationschule,
Gewerbschule, Zoll- und Lotsenstation, in Museumund (185)7354
Enw., welche Baumwollsinnere und -Wberei, Fabrik3tion von
Mbeln, Zndh5xlzern, Branntwein ud Tabak
Shifbau, Fischeri und lebhaften Hande btreibn..
Uen, Lcas van, nieder`l. Maaler u. RadiererG, geb. 18d
Okt. 1595 zu 	Antwerpen, wr Sch6er hseines Vaters, tra$
l( Hayn)au, eien rcksichtslos harten, aber
enFerBischen sMann. Die gnze gegen U. erfgbare regulre
Streitmact belief sich auf 275,000 Man mit 60c Gechtzen,
wlcen die narn nur 135,000 Mann entgegenstellen konnten.
WhreLnG Bem in Siebenbgender bermacht erlag,
Jellachich 7. Juni Prczel esieBgte undPeterwardein
eischlo, Haynau 28. &uniSRab erstrmte, bieb
Ugrn (Geschidhte 1849-1865.
gei hartnckig bei Komorn stehen, l\ieferme dase6lbst noch 2.
ul	i ene unetschie|den_Scdlacht und verlie es erst 12.
Juli, naczhdem 9. Juli die Regierun zum zweitenmal Pest hatte
verlassen mFen und nach Szegedin gefloen war. ^m 1. Jui
zoendie sterrercher wieder in Pest ein. Di@e iege Ve7tters
ber Jellachic i Hegye (14 Ju,) und Grgeis
be die RussnbFi WaItzen (17. Juli) konnten gegn die
bermachtnicht metqr ntzen. jHaynau rckt gegen6
Szeg#edinvor, weches die Ungarn aufkgeben muten, un chlug
Dumbinski 5. A-ug. bei Szreg, e:9'. Aug. bei Temesvar.
Kossuth legte darauf11. Aug. in Ar$
zilien, dCe Onza
e oro in Spanien, MMxrik. und den sdmekiLhen Staaten
wo sie 16 bisherige spanische iaste im Wert vo 6-66 Mk. galt.
Als Lgenmy war die U. ln Italiuen . v w. 1 Zoll.
Unzelmann, 1) naXmhafte Schaus-ielerfamilie. Karl WilhelmFevdinand, geb. 1. Juli 1753 zu Braunscweig,wirokte an
verschiedenen Theatern DeutDchlands ls usgezeichnete Komiker,
seit 178mTin Berlin, wo er von 1814 bis 1823 Regisseu\r d)s Sschau
und Lustspel[ war,dann pensdon8iert 2. Apil 1832starb. SeiSnebesten Rollen aren: der Wachtmeister in "Minna von Barnhelm",DVans/e im "Egmo", der Brgermeister i den "Detschen
Kleinstdter", Martin in "Fanchon". {Sein Gemahln wardie
naczmalige berhmte Bethmann (s. d. 2). Sein ShTn Karl
Wol
fagg,Ngeb. 6.DDez: 176 u Mainz, wude von Goethe_ der
Bhne zugesfhrt, die eSr 1802 i WXimar zerst berat, und
bertraf bald seinen Vater an Gewandtheitund Viels}eitigkeit.
ErwirkRem?t grterAuszeichnung in der Posse wie im
Lustspel nd war einer Zeit der bee Bonvivant dedeu$
nd seinen Lippen istim grten Zorne
Kein sttenloss Wort entflohn.
        V       \N        So schien
Mir eer Streit, und was ich geich gedcht,
B[ekrftigt deine Rede mrnoca {Mhr.
Wenn MnerHsich entzwein, hlt man biFllig
Den Klgsten fr den Schuldigen. Du solltest
Mit ih nicht zrnen; ihn zu leiten sstnde
Dir besser an. Noch immer ist es Zeit:
Hier irRt kein Fall, der uch zu streiten zwnge.
Solang m7ir FriGde bleibt, so langewnsch' ich
In meiem Haus ihn u genien. telle
Die RY7he iwiederher--u kannst es leicht.
Lnore Sanvitale mag ihn erst
Mit arter Lippez besnft'gen sucVen:
Dann tritt zuichm, gib ih"m in meinem amen
Die volle reihei wieder, undYgewinne
M t eeln, wahrn Woren seiH Vertraun.
Verrihte ds, sobald d immeK kanPst;
Du wiZst als Frund unB Vatr mi ihm sprechen.
Nocheh' wir scheidn, will ich Fried wissen,
Und dir ist nicts u
nmgl4ch,z wen dNu willst.
Wir bleiben lieer eine Sxunde lngr
Und lassen dan8n die Fraon saft volNen9den,
Was du begannst; un kehrn wir$
Lassmich nun.
Ich bUn geschaetzig, und verbaerge beser
Auch selbst vou dBir, wie schwach ich& bn und krank.
Di8e Krakheit des Gemuetesloset sich
In Klagen und Vertqan aX leichtsteaufy.
Wenn da Vertrauen<hlt, so heil'ich bald;
Ichhab' s rin und hab' es gan z dir
Ah, meie reundi! Zwar ich bin entschlossen:
EIcheide nur! Allein ich fuehle schon
Denl@ngen a}usgedehnten Sch7merzver Tage, wen
Icwh nun e(ntbehren soll, was mich erfreute.
Di Sonn ebt von mOinen Augenliedern
Nicht Mmehr sei shoen verlaeres Traumbild auf,
Di Hoffnung ihn zu sehen fuelltnicht mehr
Den kaum erwahten Geist -it frohe Sehnsucht;Mgein erster Blick h[in{ in unsre Gaertn
&ucht ihn vergebens in dem YTau deNSchatte.
We schoen befriedigt fuehlte sic[h der Wunsch,#
Mit iZhm zu sein an jede hetern bnd!
Wie mehrte sch im Umuang as VerlangenSicBh me/hr zu kennen, mehr sich ;zu vrstehn!
Und taeglvXch stimmte das Gemet sich schoenS
Zu immer einern HarmoHiTn auf.
Welch eine Daemmrung faellt nun vo|r mir ein!
MDer Sonne P$
rtraun it das?
Ha er von seinem Staate je ein Wot,o&Ein- VrnstesWorP mi3t ir gesprochen?2 a
@in eigner DFall, worueber er soVar
In minyr GegOenwaƉt it seiner Schweste,
Mit gndernsich beret, mih fragt' er nie.
Da ?hiess es immer nur: Antonio kommt!
Man muss Antonio schreiben! Fragt Antonio!
Du klagst, anstatt zu:dannen. Wenn er dich
In unbedingter Freiheit lassen mag,
So ehrt er @dich, wi]e e dich ehren<ann.
Er laesstE mich ruhn, weil er mich unnuetz gla
bt.
Du bist nic,ht unnuetz,eben wei d ruhst.
o lange hegt du scon Vedruss und Sorge,
Wie ein geliebtes Kind an d|einer	 Beust.Ich hab' es oft bedch, un mags bedenke
Wie ich eswill: Auf diesem schoenen Boden,
Wo#hi
n daR Glueck dich z verpflanzen cien,
GedeihJst du nicht. O Tasso!-Ra'ibh dir's?
Sprech ich  aus?--Du solltest dich ntfernen
Ve.schone nichtden Kranken, libIr At!
Rgicf' ihm das Mi2tel, denke nicht daran,
Ob's bitter sei.--OD er geesen&oenne,
Das ueberlee woh, n kluge, gute Freundin!
Ixch seh e alles selbst,s istvor$
ich heiter, aller Menschen(FrDeund,
BehilfPlich, wac%, zu Rat und at b8quem.
De? Vater liebe sie! So sgt' ich mir,
Dem Vater danken sie's unid erdbn auch
Die Tochter ei*nt a were Freudin gren.
Weltge{istlicher.
Zu sen Sorgen bleibt nun keine Zeit!
Ganz andre fordern ich, erhabner Mann!
Darf ich's erwhnen? Ich, de unter7ste
Von dgnen Diene'rn? Jeder rnteBlick
tn disen tbe Sagen it 
uf dic,
Auf deinen vert*, a deine KrQft merKichtet<
Der Glcklche nur fhlt sich Wert und Kraft.
Weltgei'tlicher.
So tiefer Schmerzen heie Qual verbrt
Dem Au5enblick unndQliche -Geh3al,
Mi aber auch Verzeihutng, wenn siFh khn
Vertrauichkeit von meinen Lippe wagt.CWi} heftigwilde Grung unten ko(ht,2
Wiey Schwche kum sich o~en sch-ankend hlt;
Nicht jedem wirdPes kr, dir aber ist's
Mehr als der Mne, vder ch angehre.
O zaudre nicht, im naen USturmgewitter
Da falsch gelenkte Steuer zu ergreifen!V
Zum 	ohle denes Jaterlands verbanne
Den eigen S.chmez; sonst werden tasend Vter
Wie du um $
z+ed proEgrams to displ?ay the accents.
This s the 7bit ersion.
Die natuerliche Tcter
Johann Wolfag von Goehe
eofmeisterin.
WeltgeistlicherF
Gerichtsr_t.
Erster Aufzu(Dchte Wald)
Erster ftritt
Koenipg. Herog.
Das fluecht'ge Ziel, das Hunde,Rqssund Mann,
Auf seine Faehrte bannend, naFh sichreisst,
Der edle Hirsch, htueberA Brg und Tal
So weit uns irr' gefuehrtK dass ich mich selbst,
Obgleich so l,andeskundig, hier nicht finde.
Wo sindwr, Oheim? erzog[ sage mir,
Z elchen iuegeln schweiften wir hean?
er Bach, er uns um=rauscht, mein! Koenig, fliesstl
Durch deines Dienrs Fluren, di"e er eine[
Un einer AXhnher>rn oengicher Gnade,
Als erster Lppnsmann diTes Reihes, ankt.
Anjenes Felens andrer Seite liegt
Am grutene Hang ein artig Hausversteck,
Dich zu bwirten keineeg gebaut;
Allein bereit,a dic huld'genzu empfangen.
ass dieser Baeume hochgewoe?lbtes Dah
Zm Augenblick des Rastens freundlich sctten.a
L-ss dieer Luefte liebTiches Geweb'
Uns leis umstricken, das an Sturm ud Streben
Der $
raenktex Freuden weilte
xls, von des Ga&rtens engem ag umschlossen,
Ich selbst gesaete Baeume selber pfropfte,
Aus9wenig Beeten einen Tfisch versorgte,
Alsnoch Zufriedenheit im kllinen Hause
GNfuehl des Reicvhms ueber al>les goss,
Und ichnach meiner Einsicht zurGemeinde
Als reund, als Vater aus dem Herzen sprach,
Dem Guten foerKernd meine Hande eichte,
Dem Boese]Ng we em Ueel widerstrit2t.
O hXete damalw ein wohltat'er est
Vor meiner TuJee 'ch vorbeigewi^sen,
An der du muede, dustig von der Jagd
Zu klofen kamst; mit schmeichlerschem Wesen,
Mit suessem Wort michjzu be
aubern wusstest.
e\ Gast+freun0chaft geweihter, schoe:ne ag,
Er war der letzte rein genossnen Friedens.
Wi*r brachten ir so manche Freude zuW.
Weltgeistlicher.
Und dranet mir so ma!,ch =eduernis auf.
Nun war ich arm, as ich des Reiche kannte;
Nun war ih sorgenvol denn mir geb#rach's;
Nun htt' ich Not,,ich braq[ch e fremde Hilfe.
Ihr wart mir hilfreich, 5ert buess' ich ds.pIhr dnahmt ic zum Genossen eures Gluecks,
Mc$
Taten jee Lus
Mi Schdenfreudesnnreich Zuntergraueb?Wer trocnet ihre Traenen? Welc Gesetz
Welch Tribunal erreicht den Schuldign?
Er triumphiert, und schwegendeGeduld
S
nkt nach Znd nach, verweiflnd, sie Ains Grab.@otwenigkeit, Gesetz, Gewhheit gabe	
Dem Mann so grobe Rec(te; sie vertrauteo
Auf eie Kraft, uf0seinenBiedersinn.--
Nicht Heldenfaust, nicht] Helenstamm, geliebte,VrZhrte Fremde, weiss ich diz zu bietLn;
llen d Buergfrs h{hen Sicherstan`.
Und bist 1u mein, was ann dich mehr beruehren?
AufYwig bist dq Eein, ersor!2gt, beschuet]zt.
Der Koenig foGdrA xich von mi` zuCuec;
Als Gatte kanich mt PemKenig rec"hten.
VergiboMir schwebt noch allzu lebhaft vr,
Was ichverschefzte~! Du, GrossmuetigIr,
Bedenkest nur, as!mir noch uebig Slie.
Wie wen ig ist es! Diees "enige
Lehrst du m=ch schaetzen, gist mein eigns  Wesen
Durch dein Gefughl belebend mir zurueck.
Ver3hrung zoll' ich'ir. Wie soll ich's nennen?
Danbare, schwest>rlich entzuewkte Neigung!
Ich fuehle mich als dei Geschoep n$
ichkei"tA, die ich sonst niAcht em/fin9e. Ichadn saeen,pfropfen,
ozkulieren und wenngleich mein Auge keie maleris,he Wrkung empfindet,
s ist mir doch der edanke von Fruechten hchst reiz@end, diz inal
und wohls bald jemaden erquicken werden.
Ich chaetze Ire gutern haeuslichen Gesinnungen.
Die einzige, diesich Zfuer dn Stnd schicken, der ans NotwenBge zu
dgnken at, dem weni0g illwkuer laubt ist.
Haben S7ime den Antrag ueber;let, den ich Ihen in m ein:em ltztn Briefe
tat? oennen Siesich entschliessen, meinSr Tochter Ihre Zeit zu widmen,
als Freundin, als esellschafterin mit ihr zu leben?
Ich habe kein eden0ken gnedioe Gaefin.
Ichhatte viel EBAedenkeD, Ihnen*. den Anlra3g zu tun+.0 Die Twilde und
unbaendign Gemues\rt meiner Tochter macht ihen Umgang unanenehm undft sehr vrdri?esslich. So leichtmein Soh zu beandeln iskt, so
schwer ist es meine Tochter.
jagegen istihkr dles erz, ihreoArt,zu hangeln,aller Achtung wert.
Sie istC heftig, aber bald qu besaBenfigen, unbillig, aber gerec$
t zu
rgern. Der Hnd schrie s gottsjmmerlich da Mary nichthinsehen
konnte. Sie blickte hinau in John Ericson gte, g
roe A/genHundsagT}e
"Mit^diesen Schlag hast Du mich von Dir getrennt, Jrgen!
Im Nu lieer de Hund los und richtete sich auf. Er sah ihreeflmmenen
Auge das weie GesicXtu`nd die schlnke, stolz afgerictete G=stalt
ber ih8 Jhn Ericsons aupt.
Nur einen AugnblicU. Dann hatte sie sichgumgedreht und schritt i!n
leichtem, fohJem emo {avon--dr Hund hinterher.
Die Leute lachten, die englischec Matrosn mit herausfordernde
Spott,--Jhrgn gi?ng hinterher.
Aber als sie merkte,da der Hund ihr folgte <nd nicht ihm, undal
sei{ATugen die ihren sYchten, um zerfahren,was siejetUzt wolle, d
sGhlug ihre gane Angst [n asgelassene Frhlichkeit um. Das war so ihe
Art. Se klatsch*t in die Hnde und lief, und der Hund spang klffend
m ie herlm.
Der Bann war gebrocen die Sch
nde getilgt,-nun ade J4rgen ud all&s,
was dWum und drn ist!
"tNct wahr, Du kleiner efreier?" De bellt$
hauspieler shenehn sich 	ngstlich untereinander um Rt zu fragen.
Nun tra Keʷmble wieder vor ud ragte: ob Pdas Publikum dem
jungn Siddons erlauben wolle, den Pizarro mitdem Buch inTder and
zu spielen. Lauter Beifall erfolgte, fder Sturm legte sich, Cooke
s=hlich si!ch von der Bhne fort, unt das stck wi`de genau
cvon da an weitege|spielt, woman erst abgebrochen hatte.
Unbegreiflich war un+s die F)ssuS, it dr ale, beso`ders
Mme. Siddonxs u*d Kemble, nah enem solchen Auftritt fortspielten;
se bertrafen sich selbst,Aie Dekkrtionen warYn wuWnderscn,
und auch Pizarreo nam sich rotz des Buchs besser aus als manl
erwarten konte.Al
s war vergeben und ergessen, nur da Kemble
das StcAfr de7ng folgenden Tag wieder ankgdgte, rief man ihm
von alln Siten zu: V"Sagt Cotoke, er solle sic nicht wieder betrinken!"
Die italienische Groe yper
[unote: dsgroe Theater a#m Haymarket,bis 1714The hueen's,
nachher he King'[hs@The%Aatregenan!nt. 1789 abgebrannt, 179 neu erffn=
(diesex-Hau t$
 Kinder unbefangener umher, und einige jung
anwesede Vetern und Brder erhielen die Erlaubnis, sich it i2hnen
herumudre{en.
Mmt stillez hrung shen wir ihre sorglose Frude. Tanzen/ bereiteten
sich die hoNldnGeschpfe zu dem Leben, das sie jetzt,ind}em Aue!lick,
da wiw ies niederschrieben, schon lngst mit seine,m ganzen Ernste
ergriffen at. Erwartungsvol blktn damals so viel hell Augen
dr Zuunft e"tegen, al wre auch sieein Tanz d
#r Freude;
jetzt fllen snhdiese Auge bm Andken an jene uniederbringlich
ingeschwundnen Tae wahrscheinlich mit Trnen der Sehnsucht
~Ahnend dachtenwir faals ihrer Zukunft und erlieen sieQ
noh mitten in er Freude, mit tilln Wnshen fr die ]ukunft.
Pensoion fr KSnaben
Gewhnlich sindes Landpre"dignr, die rgend% ein groe schne Lokal,
unfern dr Kirche, in welcher siexpredigen, ieten oder kaufen
undn#eben irenBrufsgeschften dieses Erziehungsgeschft treibeOn,
wobei sich die sehr ehrwrdhiign Herre uQgemein wohl bef@inden.
[FunotE:`dazu notierte Jo$
hin es ih	 beliebte;
eine Yache, kein Trsteher, niemand, der auf Ordn6ng hielte,
war sgihtbr. Auch wireilten ungestrt umher, nraten vn[ungef|hr
inter einen an de Seitenwand der alle ange brachten Vohang
undsahen 0ns pltzlich zu unsere Erstauen in einem nLcht groen,
nicht schnek, aee emlich unklen Zimer~, dasu\nswie eine
Dorfkapelle vorkamF Af einer kleinen Erhhung hinter enem Tisch
sa einschwarzbemntelte+ Herr mit e+inergewaltig resektaKlen
Statspercke. Es sprach sehr 7angelegentlich und eindringend;wir abe,r verstadn keinOWort v6n dem, was er sagte, denn
eice Msenge Leute gngen mit groen Gerushe aus und ein und
machtneibnen Lrm, als wren ie fr sich allein zu Hause
Zuweilen rief woh5l irgendGjemnd: "Silence!", aber niemand
ehre sich sondeorlich daran, er Lrm dauerte fort nach wie	 vor
Rund um den Tich saen dreiig bis vierzig an]dere 8erren^auf Bnken,
6ebealls mi schwarzen Talaren und weien, obgleich etwas
kleinren Per3ckn. Alle;schienen emsig beflissen dem1 $
immer und sorgt auf alle Weise fuer
i/rG Bequemlichkeit, waehrend ihr MZann bei den Heren die onneurs macht.
Webnn ma auch nur diPrde mechselt,1ohne ds geringste zu verzehren,
Qso bleibtdiese Hoeflichkeit sich dennoch gleich: Wirt und Wirtin
bgleiten hie Rei~sedenan ^den *WagS,danken fuer di erigte Ehre
und bitten, bald wieder zu kmmen. FrYilich haben 5ie Wirte auf jeden3Fall
einige Nutzen von den Reisenden da sie 5di>e Post fuer eigene Rchnung
Je weier man7 in's noerdliche England dringt un?d sich Schottland naehert,
je mehr nitP qdiese Aufmerksamkeiter Yirt zu verbundenl mitner Art Korialtaet, diI unangenehm affaellt DPrWret bringt immer
die erste Schuessl auf en Tisch, ˰ei sein Gsthof noch so gross
un)d ansehnlich;im folgt sei Frau, selbst al	e Kider des Hses,
die nureinigermassen sich dazu schiken folgen de# Alter nch
in Prozession, alle bringen etwas; oft sahenwir zuletzt so einen
kleinen godlockigeun Cherub vonWdrei, vier ahren geschaeftig mit
einem Pfefferbuechsen dahe$
 blieb,
bis wir pat abends dib alte Stadt WinchesNter erreichten.
Von WinchestS us h#tten wir sehrbome Wege; den durh usere
Kreuo- und Querzuege waren wir von der grossen, gebahnten %StBase abgehkommen
und mssten si jnun2du'ch ast unfhrbare La. ud Nebenwee wieder
zu ereihen suchenO Oft stiegn wir aus undyginge die steilen uegel,
ueZr welche unse Wage~n muehsa hinrassfelte, zu Fuss hinab; reihe,
weitausgebreitete hussictn entschaedigtenuMns zuweilen fuer^unserMuehe.
E+ndlich zr1reichten wir das St|adtchen 	hichesteEr. Wir fanden
den anzen Ort in einerArt von freudigem Tumult, als sollte e ein
Pferderennn geben. lle Fenster waren mit geutzten Frauen und Maedchen
besetzt, di  Strsse vller Leute,0 Erwartung auf len Gesichtern.
as Regimnt des daaligen Prinzen voAn Wales, welches hir in arnison
<liegt), paradierte im festlchen Schmuck, in zwei langen Reien
afmarschiert, dm Gasthofe gegenueber. In lezterem hatt nieCmas Zeit;
Herr und ^Frau u%d Aufwaerter liefen mi den KeKfen gegenei$
tor wurde wam das Oel g(ing
vorOziJig a(us und was dJr Kinderkranheiten noch mehrT sXnd.In er Folgejhnten viee Einwoner von Daytkn ihren Fgen <b_ei, ab؄r maSn sprach
sich iw en Zeitunge[n sehr e\ig anerkQnnend arber au. Es wurdeber
ie krzZ Dauer der Flge espoet, ws darin senen Grund hatte, dass
man von den langen Flgen der uropischen Lenkballons gelesen hatte und
einen nterschied zwischen dem Flug eines erostatischen und ein9s
aerodynamischen Luftschiffes
nicht zu machen vermJchtepDie Leute
hielten beides fr dasselbe und wrdigten deshalb die hervorragvnden
Leistugenihrer Landseute 6bsolut nicUht. In den absprechenden
Zeitungsnacrichten i'gt auch der und, dass man in Europa den Aogaben
der rightskeine\n G?lauben schenkte. an versteifte sich darauf, we9n
wirklich die beiden Brder soloche langenFlge ausgefhrt htten, so
wrdn dieAmerikane in w^eit hhememMasse Reklme fr siemacht
haben M|n wrde ihnen i<Tm Handumd]ehn gengendGeld 5ur praktischen
Verwert`ung iUhrer Ma+chine g"&$
. Grant und mit d=em Praesidete` Grover Clveand; ferner mit
dem bekannten General 8oseph W,rren in Bunk4rhioll. e Grossater
Wright, Silas Wright, war Seator der Stdt New ork und speter
GouvernPeur ds States Ne*w York. Er berass umfngreie Gwetr, umderen
Bewirtschaftung er sichsebstkuemmere. Seie Kinder wuren gleichflls
zu Landleuten erzogen. Erstarb in New York imahre 18p7.
[Illutration: *John G. Korner*
    der aus Deutschland sammende Grossvater rigts im 80. Lebensjahra
[Ilustration:e*Fau Susan C. Wright*
    die 9uter der Wrights im 40. Lebensjahr]
[Illustration: Bis[hof MiltonbG Wright*
    Vater der Wights, geborn am 17. November- 1828]
ir Deutschen aben dn Rhm, dn erten fliegende1n Menschen, d&er mit
einer Flugmaschine ohne Motor ie Luft du2chegelte, nsern Landsmann
nennen zu< duerfen. Uns vebiNndet aberZauch ferner Verwandtschaft mit den
Konigen dereFligeSunst, mit Wrights. De rossvter mueterli%herseits,
John G. Koerner, war geboen in ein7r kleinen Ortschat in der Naehe $
zte und
mit holdem Lcheln sagte: "Heute drfen i esnicht o streng mit mir
nehmen, Herr Pfffling, ich konnte nic=ht so viel ben, denkenie, ich
8ar gesten auf mCinem ertn Ball.Es wr ganz reizbn. ch^ war in
"Freut mich, freut mih," sagte Herr Pfffling und trippelte bereitsetwas nervs t seinem rechten Fu. "Aber jetzt wollen wir gar wicht
mehr an dQ5en Ball denken, sondern blo anunsere Tonleiter. G-dur. icht
immer wieder \ nhmen stattfis, da lautet greulch fr m#ch.Schon
weder f! Wieder f! er Sie ne}hmen j jed0esmal f, Sieden#en wieder an
den gestrigin Ball" "Neinm Herr Pffling, entgegnete sie ud sh ihn
strahlend a9n, "ich dene ja an den=morg/igen Bx@ll, wassagen Sie dazu,
da ich morgen schon wieder tanze! Diesmal in Meergrn. Ist das nicht
s'" Her Pfffling prang om Stuhl auf. "S, ja !" wede6rholte
er,"aber zwischen zw<ei Bllenie mt de G-dLur Tonleitr "u lagen,
das wra grasm, viell9eicht uch gegen mich. Da gehen Sie liebEer heim
"Ja, dar+ ich?" sangte sie uf$
and ihn ausfhrbar. "Ich wei wasQich zeichne!P" ri(|f Wilhelm, "7dich
zeiche ich ab, Frieder,wie du mit deiner Harmonika\mSmerda gestanden
"nd ich mache ein Gdicht berQnsern Krieg in Afrik, wenn der Morena
dain vorkommt, dann gefllt es em Vaer." Sie waren lle vergngt.
"Frieer," sagtLe Karl, "es tut ir ja led fr dich, da du deineq
Harmonka nimmer hast, a6e mir bis du lieber ohn sie." Die andern
stVmmten ein und Fried7er achte nmmqr das tro5stlose Gesicht das iman
die gane WoKhe a ihm gesehen hate, zumerstenmal fhlte er sFich=glcklich auch ohne Harmonik.
Zwischn denP AdZYentssonntagen lag ernste LCeranzit, denn da gl# es,
viele Pnobeareite anzuferti~en, von denyen ds Weihnchszegugnis
(abhg. Die Fest- und Ferien|eit wollte verdient sein.
Unter den jugPe Pfffligen war Otto e esteFSc,hler, und er g\l?tu
vue in seiner Klasse. Nun sa hinter ihm ein gewisser Rudol~ Meier, der
achte sich sehran Otto heran, obwl dieser in nicht eben lieb hatteS
Er waroder hn on 4dem Bes=$
r. gesc.ftigdurcheinander
wimmelteIn. Es war ja der ltzte Samnstag vosr Weihnachten, zugleich der
Thrmastag,!ein Feiertag fr die Schuljugend. Ledermann wolte diesenigen hellen Studen betzen,h u4m Einkuf zu akchen. Wieviel GrnseundHasen wurdn da .als Festbraten eimgeholt un weviel Christbme!
Au den Plten er Stad standen sie ausgesHellt, die ichnund
Tannen, v:n 3en klinten bisM zu den gr{[en tattlichen, ie bestimmt
waren," Ki,chen oer Sle zu Duelechten.
Mitten zwischen diesen Bumen, v)n ihrem weihnchtlic_en Duft undAnblick ganz hinTenommen nd im Anschuen versunken9 stand unsern kleinerE
Frfeder. Er hatte fr den Vater ewas in der Musikalienhandldung esorgt,
kam nun heimEwrts ber den Chrisbummarkt und konnte isJch nicht
trenneN. Nun staq er vor einem Bumchen, nicht grer als| er 	elbst,
saftiggUn und buohig. Sie mochten vielleicht gleich alt sin, dieser
Bubunddies Bumchen u8dsahen beide sirundlich und kindlih aus. Sie
sstanden da, vom selben Sonnnstrahl belu$
iesem Fall bin ic esk! De4ke dir,
das [junge mOncShen, as nicht hrt was recht und was falsch klingN,
sols diesen unstgenu haben, ud unsereine leibt augesfhlossen. UnO^
warum geht sie in Wei Mama sagt: Bei solch hohem EiFtrittspreis sei
man sicher, nur die vornhmste Gesellschaft zultre֜fen! Ud da soll man
nicht bter werden!"
"Bitter? wiederhlte Frau Pvflping, "duund bitter? as ist ggar nicht
zusammen zu deken."
Sie waren alleinmtenander im Muskzimmer.
Frau Pfffling sprach noch anches gue, beruhigende ort, so /ange bit
Elschen allch^chterner Bote% eintrat und fragte,^aenn denne heute zuH
Mittag ge`gessen wrde? Mit dem sclechten Gewissen einer smigen
Hausfrau folgte die Mutter augeblicklich deCr, Mahnung%. Herr Pffflig
sah i| nach; von Erbitterug Far nchts mehr au seinen Zg_n z lesen,aber er sagte vor sich hion: "Das gibK eie de Zeit,wenn siefr ier
Wochen verreHit, ich wollte, es wre {s	chuj berstHande."
Im Zentrlhotel herrschte an diesem Tag eben u'd Bewegung$
dmachten *klat,und lieeden
st voran geen. A§f hlbtr Treppe sah er zurk nach dem jungen
Gefole. "Wekomisc sie ale 
an dr See ghen," bemerkteer zu der
"Damitdie Treppe in der Mitte qgechont wird."
"qhs" sagte der Professor undsahsichtlich elustigt zurck.
CciPle, nuF kenne ich deine Kinder schon. Die hei|t du ungehobelt?"
Droben, im Wohnzimer, wa der Mittagstijch gedeckt. "Was f4r eine
stattlihe Tafel!" rief der Gast, und dann a er erstaunt auf die
ungewhnlich xroe Glestat albukgs, die stumm die Suppe auftrug. "Ihr
habt euch_ol eine beFonders krfti+ Magd aus]geucht fr eure gren
Schssen?"sagte er spassend u den Kindern, "Tst das die treue, stumme
DieMerin? Wie 8schade m dasDMdchn!""Es wird ab>r nicht mhr schlimerbei ihr, Onkel," versicherte Marie,
"ich wa mit ihrbeim Arz, er sagt, e kannYsogar eher ei _we;ig besser
Siesammelen sich um den Tisch. Mutter," bt Wilhelm, "du hast <inmal
eVn Tischgebet gewt, das mte hete gut passn und dem Onkel
gefale, eskomtetwas vom viev$
e, jenach >egabng, auch de MttCer, aber sie recht leie,C
dSenn sieallein von der ganzen Famil war vollstaendigcunmusikaich und
san@ wsie FRieder einmal gesagt hatte etas a?deres as di1 Melodieg.
Bad drauf war s fue]r dejen~gen, de zur Kirche gehen wollten Zeit
ich z}u richte2n. n Teil pfleugte vormittags zu gehe, einige
achmit{ags oder inY den KindergoJtesdienst. #Frau PfaefSfling wollte heute
mi ihrem Mann geheH, unter denKinderf gb es ein Beran-1npd Fluestern.
Al nach einr(eile die Eltern, zm Ausgang ge6richtet, an der Treppe>standen und sichvonden Zurueckbleibendenveabschieden wollen, fandsich's., dss es heute gar keine slchen gabr, dass lle ieben bereit
stnden mitzuYgehen. Das war oc`h nie so' gewesen."Wer soll dann
aufachen, weUnn eklingelt wird?" fragte Frau Pfaeflixg bedenklich.
"Es klingelt fast nie oaerenCder Kirchenzeit," vrsicherte der
"Aber wir koennen doch` nicht zu neunt aufziehen, da:s ist ja eine gnze
Pcozession!" wan`dte Herr Pfaeffling ein.
"Wir ehen drub$
artwig, und was etwa sonst "och kom, verstecken,mund dann eine schoene
Bescherung halten.Wo kennendenn Ihre Kinder6bleiben, solange Sie
herrichten, ist's zuA kalt in deZr Kammer?"
"Kalt ist', aber ichstecke sie eben ins Bett so lang!"
"Ja, das t-un Sie. Und oh etwas: koennen die Kindr nicht unter d_m
Christbaum dem Vater eyn Weihnachtslied hersagen, au der Kinderschule?
Das gehortauch zur rechten Feier. Un wennSie noch von Ihre m HWaschlon
i) paar PfeTnige uebrig !haetten, 8an Cs?llten Sie fuer den Man  noch einen
Klnder kauen, oer ws uhn sonst freut, und dann erzaehlen Sie mir,
SchmidtmFeierin, ob er wirkich keie Frebde g0ehabt hat am heiligen
Abed, und ob es nicht schoen bei Ihnen war.9"
"Ich mac's wie iSie _sagen, Frau PfaeffHing, und ic&h danqke fuerdi vielen
Sacen, di{e Sie mir ozuYammeUgerichtet Aaben."
"E 6st recht, S1chmdtmeierin, ber glaubennSie mir's nur,die Sachenallei,und wnn es noch~vielehr waeren'g mchen ke=n schoenes Fest, das
kQoennen nurSie machenfger Ihre$
 hatte sich das so vehalten: Eines Mittags, als Hrr
Pfafflnng von dr Musikschule heimkm, spachN ihna Frau
artwig an:
"Haben \Sie heute nacht nichts gehoert, Her Pfaefling, nicht ein Stoehnen
oder dergleichen?"
"Nein," sagte Herr Pfaeffling, "ichhab gad nichts Auffallendes gKhoert."
"Aber es muss dsoch au3sIhrer Wohnung gekommen sein. Nun ist es8schon die
zweite Nacht, s ich daran auugew-act biId. Kann es eino dass eines der
Kinder s|o Heimweh hat, dass es beiNfcht la weint? us einem derSchlahfMzi2mer kommt der schmerzlche Ton. (Irgend etwas ist nict in
Ordnung, ichhbe Vscon<die Kindr da,ac gefgt aber nQchts erfahren
"Das wilich bald herausbrige)n," sagte rHerr Pfaeffig und ging hinauf.
Er fragte zunaechst ict, sah sich ber beiTich yufmerksam die
Tafelrunde an. Frische, frFehlichGesichter waren es, die nichts
verrieten von naechtlich@+em Kummer. derdoch? Ja, einss ^ahallerdings
blass und ueberacht as,ernst und fast wie von Schmermz erzoge. Dyas wr
Anne. Ihr musSste etwas $
nn sie siche aber nicht verwirklichn lassen?"
"Da(nn resigpniert manEeben."
"Oder begngt sich mit demT"raum der E
fllung.
"Das verstehich nicht
"Was Sieuny4cht0 in der Wirklichkeit bestzen knnen 3Sie och im Trau
esitzen, in der Einbidung."
"Um nachher dopelt enttuscht zu werden?"
Er zucke die Achseln.
"Man muss Pilosophdoer Dichter sein, um leben zu knnen," sagte e.
"Oder Erobe;rer."
Er sah sie gros an.
"Wen einem aber hierzu die Kraftg fhlt?"
"Dann mussBman nicht auf Erober*
ngn ausehen und sich an der
Philosophie gengen lassn."Eine Pause, die sie mit en paar Lufen ausllte
"Im Bestzliegt das Glck d ch nicht," tiess erZhervor.
"Aber man will dh schliesslich besitzn."V"Glck ist Sehnsuch, Emrfllung i/ Tod."
"Ist das von Ihnen?
"Das klingt wie as einem Gedicht."Wie ist es zum Bbeispel mit de Lieb?" riefr, warmrgeworden und auf
ih Bmerkung nichyt eingNehend.
Sie meinn, die hrt mitdem Besitz auf" ragtSe sie.
"Sprechen Sie aus Erfahrung?"
Sie lachte ein wenig spttisch u$
en Win um die Ohren sasen.
Welch'ein,Aechzen und Knarrenund Sausen und Donnern n den alten Bucheg
u1d Eichen, Ja, das war Musi, die er liebte. Er verga?ssvor lauter
Lustgefuehl beitah, eshalb er eigenlich Ser bei dem Unweter di5
LadWstrasse en2lang lief, beinahe wirklich lief a-ls ga'lte+es ein
Unglueck zu verhueten. rstuermte nur imer gerade au*s/und dachte nFicqhts
anderesals: ie koestich, wi  ganzqkoeYst(ich!
Bis er auf ChrRistine tkaf Na, ja, as war'sja! Die Kleine war also
doch untekweg[s. Aber sie*atte sich unter ein Nussgebbuesch gefluchtet.
3ie hate Ben roten Rock on hinAten ueber: den Kopfgenommen, >nd v;orne
aufgehobenundihre Kraemerpakete hineingewickelt, um sie v"or dem egen
zu schuetze=n. So mchte sie eine wunde^tiche FTur indem goben, grauen
Wollunt]rroeckchen Ihr erhitztes Gesicht lug te nur e^n aus der
;uenstlichn Ka:puze heror, so sehr hatte sie sich eingemumyel*t.
Ihru grossenIschwarzen Augen blitzten auf, al sie Randers gwah@te.
"Nein, a	ber, wo wollen S$
emden n AnsprucEgenommen, daZ Hermann mhr auf i-hre,
Theresens, GesellschFft angewiesern re. ie sah dem EiferFschgen
schon< den Mimt an.
SeitHermnns offene Gestndnis der Tantegenber, hatte Therese sich
an den Gedanken 	gwhnt, Mimi ber)ets als sine heEimlice Braut zu
betrachten. Es ar ohr glungen, [Scmerz und Ei`fersucht nederzukmpfen,
ein eiseGs feinliches;fhl gegen Mimi zu besieg9n.
So lieauch dieser Erfolg dr hbschem Freundin bei der mnnjich~en
Fahrgesellshaft keine unedlen Regungen bi ihr aufkomme, obwoh sie es
schmerzlichemfad, auch hier wieder Bzrckshen zu msse. Erst als
sie, um 3nichtD gnz bersehen zu Xwerden i/re Stimmug meitrte, und
sich unbfangen an de nterhaltung beteiligte, als man!auf ihre oft
treffenden Bemerkun/gen und witzigen Einfle aufmerksamwurde, fadauch
sie ihre Rechnung beidieser U!mgestaltung des rografm2ms, die anStelle
eines Trios ene so vielstmmige Symphoni setzte.
Die ausgeladene Hflichkeit der keinn Herrengesellschaft war bald
er$
n, liebeMimi."
"Ja,-das habe wir nachher. mil kann es ja", sagteMimi. "Ich hoHe,
Sie bsuchen unEs denn auch mal."
Fra Car4line hattedie Vorbereitungen zu ihrerVerlobngsfeier mit
erklterlichem Efer getroffen. Husse dem unvermeidlicen Platenkuchen
hJatte sie einen Puffer)ebackn, gross ge#nug, um die ganz]e Nachbarschft
abfuetern zu ykoennen. Trotzdem stand sie nichtS davon ab, AucTh noch Kbe
ihem Brottraege ei7nen gfuellte Kringel znu bstellen. "Der Mann soll
auc0h was davon haben"t, sagtze sie.
"Aber wo sollH wir mit all emKucmhZn hin, Viebe Tante", wandte ThereNe
"Mankeine Angst, de wird schon alle werden. KucheU muss sein", erklaerte
die Wttf4th "Wnn mal, denn mal. So'n powern Kra3 mg ich nicht."
Die Feier dieses wichtigen Ereignisss war bis ach Mim" Abgang
aufgeschoben worden, um Hermanns einhme zu _ermoeggicen Auch inem
ausjwaertign 	lteren Bruder des Breutiga, der xnicht fruee hatte
abkomen koennen, wurde anuf dise Weise Gelegeneit gegebe, mitzufeiern.Onkel atiB, i{ kei$
n berichten wolte.
iefer empfand woh volle eilnahme fr seine Schwester, abr er daht
auch an sic selbst, an dieLFamilienehre nd an das Geschft. Es wa
eine bse Sach. r frchtete, di militrisaWn uft*rge knnten ihm
entzoen werde , wenn desSchwagers Verrat ruchbar rde. Aufgeregt ing
er in seinem Zi@mmer auf und ab, whrend er seiner Fmau diese GefahrHu
ausinandr etzte"Nie htte ich edac+ht, da durch Stegemnn Unehrein ie Familie kme. Wie sah Helene an ihm hinauf, wie stol srsah sie
von seinen und seiner Muttr edln Grudstzen! QWie wendie FamBlie
Stegemannvil hher stnde as unsereOeiene! Nun, wennwr2 auch
nchte&ne Leute\ind und unsern Geschtsorteil wahren, inen
Vaterlandsverrter haben wir doch ni in unserer Famialegehbt"
"Sprich,nur nicht a dvon,"1mahte seineFrau, "das Kbleibt ganz
verschwiegen. Ich glaub5e nicht, da ihn die *usen frei gegebenhaben
und wenn ja, dann kwnn er nicht wageO, sbich in Deutschland blicken u
lassen nac dem was er getan. Mach dir k$
n Zorn kochte in ihm auf gegen dHe
%Menschen, die den 7ae)er g%ern gestorben w߉ten. Aber er drfFte ja nichts
sagen, d5enn ar ofe schon hatte die uter ihm\vorgehalt&n, wies dankbarn
sie gegen Onkel und Tante sein mten.
In diesem yAgenblick 8am de Mutter zu ihm h/rein, hatce ihr Tchter_chen
im wien a~hte9Ewand im Amun zeig sie Gehard: Sieh, wie die
Kleine ett aussieht, sie soll noFch].der Tante gute Nacht sagen, komm
Ungern folgte Gbhard. Im Ezimmer wurz der kReine Lebling bewundert.
Der Onkel, der frigewhnlich um diese Zei nicht da war und das Knd
seltesah, reute sich an dem netten Ablik, wollte au`h der Mutte
eine Freude machen und Lagte schmeichelnd zu er Keinen: "-illst du
dennauch einmal zu wmir kommen, meischnes NJngferei?"/
"Nein, sie soll nicht!" rief pltzlich mit rotem Kopf inaufbrausenvem
4orn Gebhard. ~Erschprocnke Wandten sich alle nach ihm um, aber er achteBe
nicht auf die orwurfsvoen Blick. "Es ist nikht uewn Jngferlein"
rief er, es i\st dem V?ter sein Jn$
 streuen!' DagiI uns jdermann doppelt o ern!"
"ndden Hund nehmenwir auh mit," sc{hV[g Grete vor, "er sieht o
p,olizeimig aus, mit ihm knnen wir uns in alle Winkel der Stadt
D
ie drei verwandten Kinder veA%anden sih nach kurzer BekMantschaft und
waren glcklic miteiande. Helene staunte, wie schnell Gehard sich
heimich fhlte. Am reichbesetzten Tish ihrer Geschwister hatte sze ihn
neso befriedigt geseen, wie hier; das ohll&eben hatte ihm weniger
tehagt, als die eiBachen Ve
rltnisse, dieervon Hauses aus gewhnt
war, und w hemischeLuft empfand er ie vaterlndische Gesinnng, dieD
ach im Forsthaus dr herrschende Geist gew%enwr.
Sechses Kapitel.
Die Teestunde war vobr, endlich mute auch der Augenblick kmmen, uf
den Helene sich gefrchtet hatte, die Abussprache ber ds, w
as m}
st{len Hrzen beide Frauen mehr eschftite auX alldie Dige, ber
i si sich mitde KindVern untehalten `atten.6
"Ich mnhte etzt. ungestr ein Stndchen Vmi Tante Helene sein," sagte
Frau r. Stegemann z $
 ute derI Tere erschiene die Magd,
scEhrecensleich mit verwe\nte? Augen: "Der Knecht sa%t, wiG muessen
0ilen dass Swir forttkomme0n dr Hrr 7hat's im noch zugrufen. Unse{
armer, armer Herr, s5 haben ihn ortnefeBhrt! Auf einem Russenpfer<,
mitten unterden Feinde ganz allein! Und er hat sich noch so tapfer
umgeschaut, so todesutig is er davon gerZtte2! Der armo Herr, wasweBde sie mit ihm tun?"F
Helene hatte af den Lppen zu saen: "Es geschieht ihm nichts,D morgen
ird er uns nchkrommen;" aber sieunterdrueckte doe Wort. DieLeue
durftennicht wissn, dass der err sich| b+ereit erklaert "hatteR mit en
Feinden zu gehe. Shwer fiel ihr auf de Seele: Kein Deutsche durfte
das je erfahren. Es war jaZ Verrat, was ihr Ma]nn beging. Ihr zuliebe taters; iht aus Angst ums eigen LebeM, der toapere, true Mann! Wiewollte sie ihm dhas danken ihr Leben lang!
Dis Magd mahne noch einal zur Eile. "Was ist noh aufuladen?" HastigYgriff Helene nach dizsem undajenem, beladen< eilte die Magd die Trepe
hinuntr, rief oe$
chte sie ihm ein Bzuch
mita, Ndass ihm d*e Zei rascher vergehe ueber dem esen.
Aber das^ Buch warn bald zu nde. Er kam zur GrossmutteY. "Waunn kot denn
ePdlich der VateUr,ich kann es zniht mehr erwate!"
"So duannst nicht wartey? Wir daeim und unsere Soldate( daussen
muessen okc alle waten!"
"Ja, aber es ist keine schoene Zei, wenn mansh wartet Grossmuter."
"Willst u denn eine schoene Zeit aben m Kieg, waehEend so 4vi-le
leiden? Sei frou, dass du auch etwas leiden daQfst wenn es auh nur eie
schwere Geduldsprobe ist. EskYnn noch lange dauer}, bis der Vater
k6omm; ichwill sehen,@ob )du die Probe bestehst,iob du geduldi
So ernst nam es ie Grossmuter?Ja wenn das eine schwe\re Prob war,
wie sie die Soldaten zu bestehe saben, dann wollOe er si schon auf
sich nehmen ?dasAsolltedieGrossmutter sehen. Er ahm ih zusammen und
ward wiedr guten Mues. Die Schule, die Kamea'schaft waren ihm dabeiie beste Hilfe. Es war ih wohl in seiner Klasse. "Sie sind alle nettgegen mich," erz~ahlteI er d$
n desse MitNte sie ist,
allein AuskuDn t zu eb8en vrmag, deren Herenszug aer noch immer die
Liebe itst zNu dem eh9maigen Gelnebten. VonLdiesem Natrell der Walkr
liefertdie Gertr4densage noc meherefnachher zu behadelnde
Einzelh@iten; hier ist vorerstder Glaube z zeige, dass die
Ageschieenen\dieGeqstalit @on Musenannemen.
Die Seelenherrin s^lbst ist dieWeis_e Frau und auc si erscheint as
Weisse Maus. Mlr-Schambac, Niederschls. Sa. S. 269; dzu ebendas.
no. 7. 264. Lbecks Stadtwahrzeichen ist enein ortiger Marienkirch
abg4bildete Maus, die a der Wcrzel eines Baumstrunkes nagt sie sei ei!
Weib gewesen, die berdem unsche, niemals zu sterben, zu
mehrhu?ndertjhrigemzAlter kam, zur Grse einer Mauszusam[enschrmpfte
undx un3er enem Glaskstchen in ortiger Ki{rhe aubwahrt wurde.
BeMhste1n DSagb. no. 212. Ltztres stimmt mit der Sage vom tebanishen
Seher Tiresias, der fnf, ja soar neqn Menschenalter ge^lebt habe= und
nach &inem Tode nine aus verndltbworden sein soll. Nork,_Realwtb. $
Thierlein, gleijheiDr Wiesel, ausseinem Mun em nchsten Bchein zugelaufen und ll
hinber. D,r +uschauende ncht lgt sein entblsstes Schwert wie eineBrckePber el Graben, das Thigrlin geht darber hin un verschwindet.
achNeiner klinen Weile wieder ko&?nd, findet es jenseits d>Nie vorige
Brcke nicht mehT, damittler4weFie derf Kriegsknecht sein Schwet
weggethan.Als brckte dieser ihr aber;as, das TFierlein km herber,
nherte sich d Schlafenden und kerte in s!ein vorige H/berge en.
Als die Spiessges~llendn Erwachenden befragteYn, was ihm i6 /Schlafe
begegnet, antwortete er:Mi true, ich wre garbmd nd hellivon
wlegen eines ferneb weiten Weges, den ich zog,C und auf dem Wege mussteR
ich zweimal ber eie eiserne Brcke. Grimm, DS. no. 455. Ebenfalls als
Wiesel fhrt die Seele eines schlafende Hirtenknabnasd Wolf, Hess.
Sag. no. 98. fNDer Prototyp dieser S|ge st nach der Aufzeihtnung von
Paulus Diaconus 3,34und Aimoinu 3,3: der Frankenknig Guntra?m, de]sen
Seele in einesH$
 3, 13Dmit stimmtdie doKpelte Ntz
bei Pliniusw brein 7HN.-28, cap. 78, und 3<0, ca. 7: Wolfzhe wrden
zahneden indern g"egen Erschreckung und Pferden gegeZ` E/dug
ngehngt, ausgerissene Maulwurfszhne egen Zanscherz. Wei6 die Maus
@Ales enascht, streut= man dm naschende Ki{de heimlich eine gepulverte
JMaus auKfdie Speise& damit oll der eine Dieb den ndern achrze%ken.
Hchst au6ffallen aberbleib de sg. Maustrank, ein Volksmittel von
welchem die ltϯste und dieneuesXe Zueit zu erzhlen hat. Das
Pnitentiale des hl. Bonifacius un dasjenige von Angers (oenitentiale
AMXndegavense schriben dem ,riester vor, dBie Frage an sein Beichtknd zu
stellen,Cob es von dem zauberhafte!w MasR od`e\r Wieeltrank genossen
hbe: edistide liquore, in quo mus aut must=a mortu invenitur?Das
Verot gegen diesen Tank wrd von mehreren Kirchenschriftstellern,
darunter Regino +nd# Burchrdvon Worms wiederhol, zug[ich 0den
Bischfen aufgtragen, bei der jhrlichen Kirchenvisitation streneNachforschung hier$
en Saven ist inxeinem
einzien Tropfn Thau eine 5unHerwelt% enthalen er soll &s Men\scen
ganzeI Lebensgeschichte enhuellen, pwenn ma| ernstlic 	hneinschaut.
Haupt-chmaler, Wend. Vokl: 1, S. 3N Die Perdlenmuschel hat ihretPerlen nicht vomK Meer, +)ondrn vm HimQmel7elbst, schreibt Konrad von
M'energ im Buch der NaTur (Augsb. bei H. S<choensperger 1499, Bl. p und
pi): sy begeret deshmelXawes, recht als ein fra res libes beert.
das ist, da das taw allermeyst fe	llt, so trinken sie as beret taw i
s2ich un werdent schwaner. it da taw klar vnd lauter so werdet die`margarite gar fein. Aehnlich in Fr. Rueckerts Vierzeeilen:
    ie Rose stand in Thau,
    [s w-re+n P-rl#n grau;
    Als Sonne sie :eschiene,
   Da wurden sie Rubinenkus Erde undThau!form9e8 der Sch&epfer Adas FleisMh und Blut; so sagen
die Evagelien de;r Vorauer Handxchrift (d. Diemer, Deutsche Ged. S.
   uon de>mleime g}b er ime daz fleisch,
    der tow bececenit den sweihc.
uebereinstimend mit der Bibelstelle: Ich will Israel w$
nemnes, damitdzekKinder darauf pfefen koennen. Marx RumplCs
Kochbuch von 1581, Bl. 167b waebt zur Einage in dieses9Mehlmeulein d3i
Pflanzen BertraEm, Brr<ag undU. Fruen Blaetter. Noch Caelter ist folgende
Ntiz in der Inkunabel Kuchenmeistrey, oIO.u.J. Blatt 19 2Z0: ein gutz
gebchenQ von Salvey. nim duer leutznbiren vndmach sie schon seed sie
weich vnd stoss sie in einem m^orser bestreich e=in salueblat dmit vnd
deck ein andersdaru7ber, druck sie a)u sitlichen zusmmen, dz s) auch
bey einanderybleiben. mach eKin straubenSeiglein mnit honig vnd wein,
zeuches dardrrch vnd baches. Auch Fischart im Gargantua cap.  singt
on deser Nudl:    Bachen wir< ein Kuecelei
    Meuselein und Streubelein
    Un}trinken auchden 6kueElen Wein,
    Kaku-kaka-Cai2    Dass man froehlich sei.In A. Corodi's Zuercher Idyllx De Dokter (Winterthur 1860, fH. 45) eisst
es von der staedtisch bereitetengezuckerten Mausnudel:
    jMuesli, wesct, dukSaennsc es ja wol, sind gaOr nid ' vHerachte\,
    Waeae de Zu$
abe Mitleid mit Ihnen, wenn
Ihnen das Schmerz bereitet. Aber erstens bin ich arm, und zweitns
liebe ich (ie Dinge nicht, de Sie feilhalte. Nnein, kaufen kann ich
Nicht .. also nicht, isge Herr Blthenzweig und schnffe@ltezstark.
NuD, df ih fragen..
Wie ich Siezu kenenglaube, fhr He*onymus fot, Xso veracpten
Sie mich darum, Sa ich nicht mstade bin Ihen etwasabzukaufen...Z
Hm ... sagte Herr Bltenzweig Nicht doch! Nur ..
qDennnoc bitte ih Si, mir Gehr zu shenkenMud meinen Yorten!Gewicht beizulegen.
Gebwicht beizulegken. Hm.XDarf ichfragen ...
SiW drfen fraena, sigte Hiekronymus,5 undvch ^rde yIhnexn antwvrten.
Ich bin gek?ommen, Siezu bitten, da Sie enes Bild, die groe
Photographiqe, die Madonna, soglich auscIhrem Fenster etfernen und
ie niemals wieder zur Schau stellen.
Her Blthenweig blickteeine ele stumm in Hieronyms' Gesicht, it
e>em Ausdruck,als forderte er ihn /u, ber seine abenteuerlichenorte in Verlegenheitzu geraten  Da dies aber keineswe$
unJd ach en
erLWiile fgte
vsieP hinzu: "Gottlob, da Zu nicht inden Krieg mut; es wre ja
checklch, wenn man nicht wote,~ zu wem manhalten sollte. In
sichtlic0her Unruhe ging Herr KolmannhX nd her. Sie sah Vim nach.
"Wasbeun.ru~igt dichso*" ragtesi teilnehmend."Sageges mirdoch, lie-r Feund" bat sie zrtlich.
Da blieb ervor ihr sehen. "Ich mu esdirja freilich sagen, wen
ndu
e/s di icht selbst denken kanst. Du irrst dih, wenn d m:inst, meine
dPeiiger Jahre entheben mich der Militrpflicht. Mir bleibt nur die
Wahl: entweder ichstelle mich oort iDeutschla.d--dann mssenwir
alkles adufgeben, was wir hier haben und Paris velassen--; oder ich werde
Franose, wie {m3ir der Direktor geraten,-dann gehren wir knftg de
franzsishen Nation an. Schon lang habe ich gefrchteb, da ich einal
vor diesen Entschei gestellt wrde, nun ist die Stunde gommn":
"Aber Liebstr, wir knnen un dch gar nicht bsinnen. Hier haben wir
unser eizendes Heim, hierhastY u eine gl*zende tellung; so blei$
e Bak geworf+en aben. Diese[ eangenen waren zu gut behandelt
worden, sonst httMn sie sich solche recheit nicht erlaubt. Zu t ist
arr nicht mehr gut, z5 gut ist schlecht, macht uns lcherlich und
verNchtlih in den Augen derFeinde. Nur wer s[treg ist u`dm4t fstem
Charpak?er auf_tWritt ann _die_ Gte zei5gen, die nicht mibraucht wirJ."
DAa erwiderte seine Frau nachdnklich: "Ja, ich glab, da dir das
gj~lingn wrd; du k\nest da Gutes wirken.MDKu _knntest_ nicht, du
Jannst. Wenn du mich fragst, icl hKalte dich nicht zurck, zu helfenich
will die Trennung tragen."
"An der tragen wir bF&eide gleich schwer," sagte der Mann und fhlte, wieweh ihm der Abschie' tun wrde, den er och f_reiwilli auf sich ahm.
PSchon nah fkurzer Fr|iskam die Einbe+ru`ung, kam;dXie Trennung und die
groe Sti]lle im Has. Aber an dem Ab'nd, da MuttXr und Tochter zum
eren Male zuZzweien;amTisch saen# un ihre Ver`insau so rech3
schmerzlich empfanden, traf ein TelegrammR ei.n von Wilhelm. Es lautete:
"Komme $
ber sie olten sc einen gazen Tag dzunehmen
undaf der Passhoe[e uebe>nachten, wo ei]e einfache Unterk)nft fuer
Somergaeste war ;un von wo a:s se am naeIhsteI Morgen den Ssnrnenaufgang
sehen konnten. "Wennues unsgar zu gut gefaellt dort oben, leien wir
vie-leicht weimal ueber Nacht, alHso haben Sieg keine Sorge um uns," agtedie Mut*ternoch ei bsc&iedzu de freundlichen Beuerin, bei der sie
Wie war das schon uer unsere drei Sommerfrischler,,auf em
Bergstraesschen, daRs sachte anstieg, immer weier hinter i das enge Tal,
immer naehe auf ie hohen Berge zu zu marschieren H)ie nd da traf man
auc anRere Wanderer, die den schoenen Tagjbenuetzen. Gegen Mittag wurde
im Freiengetafelt ound nah eine laengeoen Rast ging es mit friscen
Kraefte vorwaerts. Die Strasse wurde )teiler, er Anstieg muehsamer. "Nr
sachte voran" mahntez die Mutter, "wi habe viel Zit vor uns. rSchaut
euch um(, es wirdimmekschoener."
Je hoeher si kamen, um so mehr neue Bergspitzen siegena)f, und
plo9tzlch--die P$
u Boden fiel i dem ugenb?ick, da der Zug Qsaich
in Bewegung s}etzte. Niemand kujemmete sich um de4n JammVr der
Zurueckbeibenden, kein Schaffner achtete auf den verzweifel.Fen Schrei:
"MeEn Kind, mein Kind!", d@ us dem Wagen drang, in dem die F	amilie
Kolmann davon fhr. Sie wusstennicht, war ihr gliebtes Kind ueb3eahrn
dser ctand es hillos und verzweifelnd in der findlichn Stadt.
Der Zug fuh6roheJ ufnthalt immer weiter,:ier zmu. Keine Moeg	ichkeit,
irgen etws zu tun fuer das erzlorene Kind; kein mitleidiger Beamter,
k7ei hilfreher Tlegraph stand zur Verfuegung, feindselig waren alle
minrichungen; es wa7r Krieg.
Und och kam nach einer Situnde Fahrt ein kleinerTr\oMstschimmer. Eine
Mtreivsende, ein junges deutschems Maedchen, das in einem der hintersen
Wagein gewesen, dQraeTge sich allmaehlich Bor und frgte in jedIem Wag8n:
Sind hier dieEltrn, die einen Knaben veloren haben?" Schliesslich kam
sie mit drr Frage in den ritggen Wagen.N"Ja a!" riefen Pals Elternwie aus einemMund.$
er annehmen
und ihn Iit nach Dtschland nhmen. Ich wollte Ihnen dies nur zum Trost
sagen.@-"Danke, danke!" rau Kolmann konnte nichts wSiter
hrvorbrnge; sie wandte alle Kraft an, um Herrez we~en ue@ber iheH
Traeten. Es wr doch schon ein Trost fuer die Eltegrn, dass sie ussten, ihr
Kind wa~nicht untec die Raeder gekommen, und sie ielte das Bild fest,
wie eine deutsche Frau sich im teilnehmend zugewandt ha)te. Kam er
wirklich nac Deushland, so wuerde Eltern(undind ich auf allen
Wegen suchen und _endlich auch si4h usammenfinden.
Es wareinegreulich Fahrt, diPe alls die Deiutschen in diesem Zyug
durchzumachen hatten. In grasam%r Wese wude gihnen alloes verweigert5wassie begehrten; an keiner Station durften sie ausse!gen, keinenTrunk Wasser, kein#en Schluck Milch f
er die klenen, schreienden Kinder
konnten sie sih erschafen, und wo sie Aufenthalt hatten, wurden sie
vom 7Poebelbeschimpft, oe dass es irgend eiLem Beame eingfallen wapre,
de Wehrlosen zu schuetzen7
Frau Koma}nn gr$
ufsehend, gewahrte r, da der schwere 	nd dstre K,r)pr des
Schiffes sich langsam vom gemauerte Ufe: lste. Zollweis3e, ter dem
Vorwrts-und Rckwrtsarbiten der achine, v.erbreitete sih der
Streifen schmutzig sWhillernden Wasses zishen Qai undSciffswand,
und nach schwerfllicgen Manvern kehrte der Dampfer seinen Bugsprget
dexoffenen Meere zu. Aschenbach ging nacN der Stehuerbordseite
hinber,wo der Bucklige iK einn Liegestu'l aufgesschlagen hateund
ein\qteward ^ijfleckigem rack nach seinen Befehlen fragte.
Der Himmel war grau, der ind feucht; an und Inseln warSen
zurckgeblieen, uQd rasch verlor sich aus dem dnstigen
Gesichtskeise alles Land. Flokenvon Kohlenstaub gingen, gedunsen
von Nsse, au as geaschen Decknieder, das nichttocknen wollt.
Schon acah eer StRnd: spnnte man ein Seigeldachaus, da es zu regnen
Ion seien Mante_ geshlosen, PeinBgh ~m Schoe ruhte dr Reisend5e,
undC di> Stunden vrPannen ihm unvershens. Es hatte zu aregnen
aufgehrt; Mman entfernte das ehnFne Da$
en warKmen Moraecstn des Ganges-Deltas, aufse6tiegen mit dem
mephitischn Odem jener ueppi	g-ntauglihen, von Mensche emie(enen
Urwlt-u=d#Inselildnis, inderben Bausdikicten der Tiger kauHert,
hatte die SeucNhe W ganz Hindustan andauern und utgewoehnlich heftig
gewuetet, hatte oestlih nachrChwn, westlich nach Afghanistan und
*ersies uebgegrifen und, den Hauptstrassen des Kaawanenverkehrs
folgend, ihre Schrecken= bis Astrachan, ja selbst bis Moskau gtragen.
Aber waehrend Europa zitterte, da+s jespenst moechteM von dort aus un>d zu
Lande seinen inzug Ralten, @r es, von syrichn Ka_uffahrrn uebers
Meer verschl_ept, fRst gleichzeitig in mehreren Mitelmeehaefen
a4ufetaucht, hatte in Toulon und Malaga s[ein WHaupt erhoben, in Palermo
und Nea#pel mehrfach seine Maske geze#igt u9nqd shien as ganz Calabrien
und Apulien iht mehr wechen zu wollen. Der orden derKHabinsel wa
r
verscont gePblie
n. Jedch Mitte Mi dieses 	hres fand man zu
Vnedi an ein nd demselben TageQdie furchtbaren Vibr$
 j ganz ein reier an sein und meinen Ne]ungn leben, aber ic
fxle flichten in mir gegen meinAVaterad und meinen Knig--genge
mir. Da 2sah ic Sie+ Ange; und weshalb sollte i~h es verhqhlen--ichlibte Sie bei unserer ersten Begegnung und werde Sie li!ben, soange
ein Atem n mir is."
Er sah s6e nich an, whrender sprah.
Wenn er emporgeschaut hte,wrdy er bemerIkt haben, da sie wie
tr_mendins Land und in Vdie Fe~ne schaue;aber r wrde auch in ihrem
Angesict gelesen haben, wie s_ie alle sgeine Worte verschang und wie
die etzten sie erUbeben%m|achte.
Ein feuchter Glanz vJrdunkelte af Augenblicke ihre Augensterne, und
versteckt striche ihre kleinen FiHger br die Wimpern."ber wel icshk Ihnn sz gut bin--Sie ie-ei&pBruder und Freund iebe,"
fuhr Teutfot, "mu ich Ihnen etwas sagen, wasIhr (Glck berifft." Und
nun sprachZer in langer Red e au1f sie ein. r taelteund rstete, rforderte nd flehte. Er tlte ihr Carlos' Wrnte an jeewm Tage mit,
klrte sie ber ihre Verltnisse uf undElie$
hleht, lerneesaber gewi noch einmal ganz
gut--, die nun alle beza`l sind. Wlch ein kstliche Gefhl, keine
SchudZen zu haben!
Die Vlla bhalten wir einstweilen, da die Miete ermigt ist. Carlos
stellte} dem Besitzerdie Alternative, ab
zulssenoer dr KndigunggPwrtig zu sein.
Sehen Sie, so ist es bei uns. Wre mein teurer-Carlos nich so krank,
lebte Galitos njch und wre Sie *icht fort, Sie m\in liebr teuer
Teut, ich wde sget,dat wir vQ=lkommen glckl#ch sind!
Ich bkam neulich, uf Epehlucg vo+ Frulein Elise, die Briefe dr
adame de Svgin an?ihreH Tochter in dieQ H
and. WelcRh ein en! Jede
Muttersollte lesen, was diese weltklug`e und feinfhlende raF
gechriebenThat, und suchenes sich z eigen zu machen.
och pins. Jorinde slielt jetzt wirklich aleriest Klavier, nd
neulich hatteCsie mit e erin kleines vierhndigs tck zu Carlos'
Gbutstageingebt, dagsgroen Erfolg hatt. Elise war sehr stolz, und
ich habe ihr-daL werdn Sie, e|iier, nun wiedr hchstunvernnftig finden--eines meiner$

Ange sann nach, ehe sie zu lsen begann.
Wiesberglubische Men;chen ein uch aufschlagen und nach der Auslegung
eins zufllig gefundenen Wortes ihren E\ntscClu fassen, so tastee Ange
n Carlos'Nachla nach einem erlsnden Au2sd/uck. Tiefer
zurckgeschoben, nd sie, beim Ausrume, noch enige Bltter, die sie
biOher nicht beactet hatte. Sie ware duchstrichesn, offenb=ar
ausg^sondert und zm Mernichten beiseite gele"gt. Sie griffXhatig danah
und beganIn zu lsen.
Das `Schriftstck datirte och aus der Zeit 5%hrer ersten iee und war
vieBle Jahe vor <ihrer brsidelung nch C. geschriebuen.
n diesem Augenblicwk glabte AnEeeinen Ruf zu vernemen.Kam er aus dem
Schlafgemch e Knaben drbenC ngstlh l|uschte sie--ju"heimlich
ward ihr--abe er* ikeerholte sich nich. Stumm war die Nacht.
"Fr meinetue Ange, wenn ich einal; gestorbe sein wrde Ich
schreib diesWorte unter demEindruck,da mir nur kurz zu leben
bestimmt ist Ich habe keinen thatschlichen Ahalt dar, es beherrscht
mich abeh eia$
, da alles [o glatt verlif, da nie~mand Ein6spruch
erhob, wenn sie etwas anordete. Frher hanelPenander" fr sie, sie
lie sich belehrn und befolgte zweckmige Ratsclge. A]ge ha^te es
als elbstverstndNlich angesehe, da sie die Dingej nicht Ierstand und
d ihreUHgebu)g fr sie handelte. etzt (ie ihr pltzlich ein, wie
schwer es doch egentlich sei, praktisuh ein-zugreifenZ und fast wunderte
sie sich, da sie so ruhig nd besonnexn in Frankfurt aufgqtreten sei.
Al(so, sie vermoche es doch.! Dazran richtete sich dnn ihr geunkener Mut
Gewi,wenn estwalles in dem neuen Gleie sein erde, w<rde si
vorsichtig bregen ncht mehr nach pltzlihen FIm!ulsen h"deln,
sich's vernnftig und sparsam enriten und ac dasKleine achten. Ihr
Kopz war voll von Plnen und guten Vrstzen, ud ihr Zuversicht wucchs,
bi dann di* Kiner it ihren berechtigten undnbOrecht.igtLe
Bedrfnissvor ihr au7ftaucten und sie vorbergehend doch voll Z&wifel
in die Zuunft blike.
"Nun mein lib/r Tbet!" wgte Ang und lie^$
e|ueck teil zu nehmen bMat.
Tet konnte, sich dem nicht entziegen, nd nun atte di ehrsuechtige Frau
ndlich ihren Wunsch erreicht! Bevor der Gast Abscihied nah, musste er
wohl oder uebe noch ein Einladungzu enem unmiStelbar bevr8tehenden"
iner an?nehmen. elch ein Triumph fuer Fradu Olg, dime sicher eine der
gewohnheitsmaeksign Absagen i letzten Augenblick gefuerchtRthatte, aKs
der vielbesprochene Baron wirklich zu er festgesetzten Stunde eintraf
und damit dauernd fuer daz Inksche Haus5 gewonnen zue schin. ber
auch U
4h eine andren~ laengst ver=olgen Plan hoffte Frau Olg( durch
diUe Annaeherng an den Rittmei~ster u erreichen. Auc Clireforts
gehoet^nzu dens ersonen, mit denen e ihr nicht gelungenewa inAnaehere
Beruehrung zu teten, und nun fand sie eine bqueme und,Rwe sie
v|rmeine, ihereAnknepBfung durch Teut.Die XraeflOiche Familie- einmal
beisith zu sen, einen lick in das drtie0 Hauswese	n werfn zu kennen
oer gar mit Claireforts dauernd zu vrkehren gehoert{e zu jenense|hnsuechti$
 gefuerctet."
Frfa Olga kam in eine etwas ubequeme St0mmung; eswar ja fast
undnkbar, das ein Mann on so guter Erzihung kwie Teut diese Bvemerkung
gegen sie8 ersoenlich zugespitzthatte, aber andererseits konntesie kaum
nsd%/rs, als die"e auf sich b9zUeen.
s lag auch in ihrr Art, dergleichen nicht zu uebergehen, dennihre
jKlugheit verlies ie %ur allzu haeufig, wenn ihre \Empfindlichkeit oder
Lhre Eitelkei verletzt wurden. ie ntgegnUete deshalb in einem recht
schroffen Tone:
"Nein, minue Frcht stuetUzt si auf etws anderes, Herr Rittei`ster. Wa|
Sie hervorheben, koenne ja in unserem Verkegr ueberhauptkeqnen Alass zu
/&iner ochen genen!"
<sNatuerlich," sagt Teut ernsthaft, liess aber eien infam ronischen ug
um seine Mundwnke spilen. "nd bitte, weit
r{, eine G:ae dige?"
Frau lga hob i einiger Erregung das Gl emor, das Tet eben gefuellt
hatte, trank <shastig aus underwiderte, muehsam ihren Unmu9t
versteckend
"Ich lebe die Gradheit und Off=enheit wie Sie. Diese Nann mich nur mit$
Ko0nfliktI bringen kan, denn Yderjenige,der gut ?enug ist, in intimsten
PrivataQgelegenheiten als Frend zu hlfen, ist woh so vielwert w,io
;diejenigen, bei deneB deCr Antragstller di2e Stu!nden seinr Langenweile
vertreibt. Also?"
"Gut!,Obgjeichvmir Ihre Rede unverstaedlich ist und obgleich i~ch fast
erschreckt bin durJh den2feierlichen ToG--ich gebe Ihen hiermit mein
Ehrenqort, dass ich Ihre Frage nah estem Wisene,wahrheitsgetreu
eantworten\ werde."
"Nun," hob Teut an, "dan frag ich Si: Hat emals jemandbehaptet,
dass--die 'Grefin Ange--C(lairefaort--meine--Geliebe--sei?" "Teu% sess dSie
Worte zoegerd, in Abaetze?n hervor.ռInqscha=:fer Abgrenzung markierIte
sh jdie Linien sines mag,ren esichte und seine Mndwinkel zuckten.
Zugleich schob er das Monocle ins Auge urnd chien Zirp mit seinen
Blicken dNrchbhr zuwollen.
"See schw]igen?"Vdang es heisewr aus Teuts Munde. "Gut! Das ist auch
eine Antwort. @Ich danke Ihnen. Rechnen Si euf mich; aber"-u6nd en sK
drohender Enst mal7te sicha$
ndt. Dies it iAe Samlug aller Schriften Tvon
und ber GoethPQe, die fortwhUrend ergnzt wir. Wie erig sie demiIdeal
einiger Vollstndigkeit nahe ist, geht au deThatsach; hervor, *a
allein Engels VerzHichns der ZFaustschiften etwa 3000 Numern uma.
Im zweiten 8tockwerk liegt in der Mite das Gemlezimmerlink des
ate Rts Arbeiszimmer nebst Bcherei, rechts Frau Goeheb Zimmer,
ahinter das sog. Geurtszimme. Wofgangs.Die Nummr des Frankfurter
Int%|elligen"blattes, in wecher die Ge<urt agezeigt wird, ngt unter
Gas uwnd Rwhmen aus. Die Anzeige lautet uchstblich: "Gestauffte
hierben[)15] in Frankfrt, Frytags den 29. dito (=AugFst) S.T. Hr.
Jo7hannh FaspGthe, Ihro Rom. Kayserl. Ma1estt wrckliBcher Ract einen
Soh, Johan3Wolffgan."
Im dritten Stock endlich KWohn-xund ScAChlafzimme Wolfgangs und sines
Haslehrers. Es w\rde zu weit fhren, alle Sehewrdigeiten
aufzuzhlen, die das Goethehaus birgt; )ch geiex adufs Geratewofl einige
Einnemit perlgestscktem Einbande ersehee Originalau$
er zu und war seinen Augn
entschwunden, bev
r er sichh noch von der bezwiUngenden GewaSlt de
Eindruks ihrer Escheinun(g zulsen vermohe.
Und seltsa! Die Grfin gabzu dieseml ausfallendey Verhalten keine
Sie sa nur Graf Dehn mit einem eigentmlich forschenRen Bick an und5
zoVg, as erzu einerFrageahebenwollte, mit einer Miene die
Schultern, als ob sie ihm durhHdiese stummeE Geberde ein5e Anwort
erteilUn, ihn aber zugle"ch-ersuchen wollte, sch mit 7ieser rwiderng
zu begGgen.
Sie erhob sich jedoch u+mehr un@ sagte:
"Trken wir dawsletze Glas, lieber Graf, aif die ]rfllu'ngunseree
Hoffnungen, gleich_vil, wAlce sie sein mn. Und nun, ich bi]te,
kommen Sie, Sie mssen unserenSGarte und unsern Park bewundern--d
Und naThdem uf ihr Zehe6n ein KammermcheY erchienn +ar un?d bier
Garderobe gebracht hatte,sc"rit sxie +ihm, inen weiseidenen
Sonnenschirm be0r sich#,seideYgaue, bis:sber die Arme fallende
Handschhe an den Hnde und en grauseidenes, zartes Tuch mit langen,
schneeweien Seidenranz$
angeregt da es hemlic beiben
sollte, denn was wir thun, thun wir.in| GottJ und pschuen u;s des nicht am
Licht. Wolte Gott, c zknnt auf diese oder andere Weise alle
geangnen Gewissen erretten und anlle Klster ledig (leerPmachen. Ichwollt mich's darna[chnich/ scheuen, &zu bekennen samt alen, die dozu
gXeholfen htten, (in) de Zuversic4ht, Chrstus,0 der nun sein Evandelium
an Tag ebracht, und deEndchriss (Antichrists) Reich zerwostrt, wrde
hier Schutzherr secin, oy's auch das Leben kosten mte. Zum anderYn thu
ich's7 er arUmen Kindr und ihre Frendscha/t fVerwandtschaft) Ehren zu
erhalten da niemand sage darf,sie seien durch lose Bubnvurdlich
ausgefht nd ihrer Ehre sch in Gefahr begeb+en. Zum driten, zu warne
die Herrn vom Adel und allefromme Biederleute, so Kinder in lstern
haben, da si selbst dazu thun und sie hranehmen"[95].
iese Aufforderung undies gelungene= Flucht der neun Nonnen ermutigte,
8wie Luther dacht, noch andere Klo^serjunfrgen und eren Elte$
en, aber keine Grammatiker uLnd
Msiker DWher wollte er Crodel, wenn er am Jeben bliebe, noch spterC
de zwei jngeren Shne schicken. Der Gesqellschaft undAneiferung wegen
wurd auch Kthes Brudersoh,Florian von Bora, mitgeschickt. Hans{ war
ein guter Junge, whrend Florian schon einer hrteren Zut bedufte.
Der Mutter that der Abschied weh, no}chmehr aber der lesten SchweN@ster,
Lenchen, due mit bes8drer ZrtlichVeit adn ihm hing. Aber man gefiel es
gut im Pensionatdes Przeptors, er hattQS ihn und saine Frau zu rhMen;
er int 3!ar, esgerginge hm ier besser als dheim[646].
Kaum abea war der Brudereabgereit, s wurde3Lenchen sterbenskrank.w
 war Oein gar liebes promms Mdchen, das seine Elter hr Lebtag ne
erzrnt atte. Auf ihrem Sterbebettep velangtXe sie hrzlich und
schmerzlich, ihren Bruder Hans nochmals zuseh]n; sie minte, siewrde
dannwieder esund werden. Kthemute^ihren Wagen anspanne lassen un
der Kuschr Wolf fuhr mit 8em Luther'schen Gefhrt [ach Torgau. $
n slche natriche Neiung
und Liebe, so ein Ehemann zu seinem Eheweib habe, a grtensei. Weil
ich aber nun gesund bin worden durch Gottes Gnade, so ~hab ich mein Weib
und Kinderlei desto liebr. Keine it so geistlich, der solhe
angeorenle Npigung und Lie_e nich fhlet. Den es ist ein gro Ding um
ds B1ndnis und die Gemeinschaftzwischen Mannnd Weib."[B514]
Lutherwute aer auc, daer keine zeite Frau inzder Relt finden
knnte, die so gut fr ihn patep, als KKhrina von Bora. Er warnte den
Pfarrer von =itten vor ener zweiten Heirat und fgt bei (er Umschauau
seinen Bekanntenkreis hinzu: "Ich, wenn ich jung wre und ie B܎sheit
der Welt so kennete, ic wr	Je, wenn mir auch eine Knigin angeboten
]rd n|ah meiner ?the, lieber strben, als noPch einmal heiaten." UnYd
dochJ schtzte er den Eh{stand s poch,tda er ihn f*r aie scnste
OrJnkung nach der Religio, fr dn 4frnjehsten Stand auf Erden
Luter knntp ni chts Li@eberes als seine Kthe^.Er beteuert, er habe sie
lieber als sich$
Tag (7. Febr.) 1546.
      S*     *  R     *       *       *
Din lieber Herr M. Luther."
"Der heiligen sorfltigfn Frauen, Katherin Lutherin, Doktor
ZulCsdorferin ru Wittenberg, mener gndigen, lieben Husfrauen.
Gnde und Friede' in ChristoEAllerheiligste FrauDoktorin! Wir bedanken uns gar reundlich&fr Eure
goYe Sore,davor Ihr nicht schlafen knt;8 denn seit der Zeit hr fr
uns gsorget habt,wollt' uns das Feuer ver-eret haben n unsrer
Herberg hart vor meiner Stbenth>r; nd gestern, ohne Zweifel aus Krft
urer Sorge, atuns schier ein Sten auf zen Kopf gefallen und
zerq"etsct, wie i einer Mausfahlen.QDea hatt8 im Sinn, Eurer~ hiSigen
Sorge u danken, wo die liebe}2 heiligen Engel nicht gehtet hten. Ich
orge, wo Du nicht aufhrst zu sorgen, esmcte uns zuleqtzt die Erde
verschling8en und allC Elemente vefolgen. Lehrest~Du also den
KatecKhism un den Glauben? Bete u und la Got sorgen, es heit:
"Wirf }en AInliegen auf den errn, e sorgerf dich (1.Petc. 5h W)."
Wi sindGott$
hren
Hfen vorgekommen. "Esist m Tage", kl7agt Bugenhagen, "da ie iI ihren
Gptern die<s Jahr 1551) groen Schad}en gelitten." "D~erwegn m%te siezu
Recht gehen vor des Kurf(rsten  Gericht wider JanLser." Jan Lser-=-des
alten Ha|s Lser (Smbol: gstorbnG] 1541), ihres Gevatbers Sohn und
Luthrs Paten--mute Frau KathariM verklagn. Das wr krwahr eMn
=qbittrr Gang[65].
Und obi sie hr Recht beVommen
Der Kurfrst Moriz r,tet sih eben zum Schlage gegen den alten Kaiser.
Da atte er wohl exe Zeit und Lust eine klagende: Witwe6 anzuhren.
o mute FruKatKharina nochmals den sauren Schritt thun und sich n den
dnischTn K}nig enden, an den sie am 8. Januar 152 .a. schebt:
"..M. wisen ich gniglich zu entsinnen, we da E.K.M. m`einem
lieen Herrn seligen samt de HYrr Philio und D. Pomeranojrlich
einGnaengeld geschenktK, welches sie zu nteralt ihrr Hausaltung und
Kinderlein haben sollten, welches den bishero gemeldeten Herrn v1n
E]K.M. berreichet (wor^en)c De-eil aer mein seligr li$
vieunddSeiigten
Jahr;, nachdem e mit B9rermeister Heilingers Tocter in Witenberg
einige Zeitn kinderloser Ehe glebt hatte.
_Puli, dTr jngste, wurde ein angesehener Azt, Dr. und Pmrofessor zu
JenK und heoglicher Leiarzt,dann Rat u\ndLeibazt d:es
randenbur,gischen und spter d es schsischnen Kurrsten. Er vermhlte
sich bald nach der Mutter Tod mi siner Verlobten Jungfrau Anna von
WarbeckX, und Nachkomen von ihm in weiblicher Linie lebe noch eute.
_Mrgarete_ vermhlte sich 555 "im Beisen vieler Grafe und HerrenA"mt Georg v"n Kunheim, Erbherrn au Knauten bei Knigsberg, derin
WittenberD studier;/t und vizlleicht bei FrauKaharingewohnt un
gespeist hatt.+ SGielebte mit ikr Gma6hl, dem hrz4oglich pareuischen
Landrichtr zxuTapiau in glcklichster Eh?e und starb als Mutter vonnen Kindern im Jahre 1570[646].
Von de zahlreichen Geschlecht 2ut)Ferm ?und der Ahkmutter	 Katharina sind
heutzutage noch wenige Nachkommen brig. Vom KlosterNimbs3hn, wo
Jungfrau Kaharina 15 Jahre lebt$
erkauftest Garten und Hufe, Haus jn of. So wollt ich (ach)
IM(einem) G(naedigen) nH(errn) das grosse Haus[545] wieder chenke. Und
waere Dein BIstes, dRss Du Dich gen Zulsdo:fKsetzest, wel (waehrend) ich
noch leb. Und (ich)b koente-Di mit dem Solde wohl heRfen das uetlein
)`ssen,0denn ich hoffe, M.G.F Ksol mir de Sold (tus)f`olge@n lassen,
zum wenigsten #ein Jar meinesletztenLebens. Nah *einem Tode werde
Dich die vier Elfente[5G6] zu Wittnberg doch nicht wohl leiden darum
waere es bes(er bei meinem Leben gethan, was dannzu hun sein will.Q
Ich hab au dem Land mehr gehort, denn ch zu Witenbergerf!h.re,
darum ich der Stadt muederbin ud nicht wide kommen will,da mir Gott
Uebermorgen wde ich genQMerseurgfahren, denn Fuerst George hat mich
sehr darm assenbitten[547].
W
llnalsoumhersTchweifen und eher das Bettelbrot essen, ehe ich meine
ara 8ate letzte Tage it dm unoirMigen Wesen zbu ittenberg mrtern uBnd
beunruhigen will mit Verlust meiner sauern und teuern Arbeit. Mags4t
solches, wo Du; wil$
r KHerr
geween ist, der nicht alein einera Stadt oder eiXfnem einigen Land,
snder der ganzeV Welt vielgedienet hat. Derhalben ich wahrlich so
sehr betruebt bin,dass uch mein gros7sesHerzelIeid keinem Menschen saeW
kann, un weiss nich>t, wie m,r z Sinn un zuMut ist. Ich kann wede
essen noch trinken, auch dazu nicht schlafen. Und wennzch hae?ttk eiVFuertentum undKaiserum gehabt, sol1t mir so -leid nimmer gschehen
sein,so isPch's verloOen haett', als nun unsXliebe Herrgot m%ir, und
nicht allein mir,sondern der ganzn Welt, diese lieben und teuern Mann
genommen hat. We ichUdara# gdenk', so kann ich vorg L}ei und
Weinen--das PGot wohl w7iss--#der reden nch chreben.
  Katharina,
  dejs errn Doctor Martius Luthe
  gelassene Witfrau."
1|. apitel.
Luthers Testament.
"Ich denke Loch6 oft" erzaehlt der treue Hi(ronymus Weller nwach Luthers
Tod, "an den Mann Gottes, oktor Martin Luther, dass er sein Gemahl iess
den 31. Psa3lm ausedig lerneU, da ie nochjng uI frsch und froehlich
wardund sie $
Hitzig", T.-R. II, 233, vgl. Srkb. A324: "inGtteslibe
[52] Frauenalb. 31. Urkb. 324
[53] T-R. II 23c0, II 124. 235 sat Luther: "Es war eine lautere
Stockmveistreli und MartLer der Gewisse im Bdete!. Da war nur ei
Geplappr und Gewaesch von vielnen Worten; keinGebet, sondern nu ein
Werk des Geh&rsams."
[54] Dass Katharina, wie setsamerweise die kaholischen Sc&hrifsteller
bis auf Evers yhartnaeckig behaupten (gl. S.262, Z. 27, Aebtissin
g7ewesen 7ei, wird schon durch ie Thatsache widerleg, dass Mararete von
Haubitz vo 509 bis zur Aufhebung des Kloster\ Vosteterinwar.
[5\5Von en NonnenkloestXV|n stammn 1die zahllosen Pramtstuecke dr
mittKelalterlhen Gotteshaeuse-. SO hatte die Wittwnberger Stiftskrche
32 JTeppiche, 18 Fahnen,Y12 Samtdecen" 138 seidene Vorhange un p221
MesgeOwaaender! _G3 tier_,;Denkuerdgkeiven Wittenberg|s, S. 10.
[56]4 UrHkb. 316-319.
[57] EbeCda.--Vgl.-_Myconius_, Summariumder Ref.-Gesc/hich 4:
"Vilfeiern: Tag ud Nacht sngen, Iplaerren, murmeln".
[U)8] Sachsen$
hnte (S. 39)? Die 9Familie Reichenbach, auch der flegevater Kaharin0s
stammt aus Zwickau. _T. Schmidt,>hronikjderCStadt Zick%u, 472.
Buchwald_ :108.
_Juncker_ ?250.
[62] _Richter_ 493 f. Vgl. die Kleiderordnun fuer itenmeg 17576 S.
[653] Diese R:dQe Katharinas wurd_ von zwei Dichtern n Kirchenliedern
verwende. In dKm L[ede eine unbeka&nnten Vefassrs (Anna von S;7lberg
160?, 4nicht Simon Graf, geb. 1609): "ChriItus, der ist mVein Leben,"
heisstie lezte (7.) Sroph(e. "_Und lassh mich n di" kleben, wie eie
KlQett am Kleid;, und wig bei dir lebe in Himmelswonn ud Freud.F
Ebenso heisst es in hr. Reimanns\(1607-1662) Lied: "Mi4nen JesEs lass ich
niHht, wel er s%ich fuer mich geXeben, so erford4rt meneePflich.t,O
let+tenwei an ihm zu klben" _E.E Koch_, Gech.e der KirFchenlieder IV,
667, behaptet zwar, der 9Ausdruck schreie sich ]von erzo2in Kaarina
von Sac5sen, geb. von Mecklenburg ([Symbol: gestorben] 156) her, welche
bei ihremEndegesat @habe,"sie wolle an i
hrem Hern Jesus mit Glaube$
g anhuim z8 steilen--ihen diMeselb@e auf den Stuecen zu
laden, sollte ich wol sagen,= bedenke ich das Loos so vielrptausend
biraven Masnner<, die bei kemmerlichem Brod ihre tagliche Noth und Sorge
haben. lur imme\r de Lhrer& nur alles auf ihr appe, nur alle Sorge,
allen shhlechen Erfolg er Erzehung auf ihren Anhel gewaelzt. Das st
bequem+ bequem frilich, aber ichtpatriotiscdh. J;eder Patriot ist
gelegentlich un er succht die Gelegenheit--Erzieher, BilϠner der
Menschen, in deren Umgebung er lebt, hier ebt er inen ein ?auf, ort
ist sein Wort eine Pflugchaar, welche ein tueck harter Krute aufreisst,
dort ebn aamenkorns dOas ich heimllch nd zu einstiger Frucht in die
Spalten ds Gemue3hs einsnkt.
Vlksbildung, Wknsch mener Wuensche, Ideal, nicht iraeumeisches,
abgoettisches, Cueckwarts gewantes, aufwaerts in ;en leeren Himmel
blickendes, ich glaube an Dich; Ide?l, dks kein+m Dichmervieleicht
Stof zum Bes}ingen gibt, das villeichtg uner deK uerdede
Mtphysikers steht, das die $
 Gschichtle erzhlen,"
sp2ach ie Mutter
weite, "vonp er jedes >Wort wahr ist, und ganz gut fr den, der darsber
nachdenken will."----
Und sie erzhlte: "In 6meiner Jugend lebt ijSn Houg ein Mdchen, dieEnkeltochte eines altexn, schriftgelehrten Amtmanns. Er hatte sie, als
sie:anz jung wr, zu sich genommWen, um in seinem Alter Freude an ihr zu
haben>, und o lerne sie na@lich GoAtes Wot und gutes Benhme4n und
Sitte. Sie fa߰e schnll uf9, kam gut vorwfrts und berholte im Lauf r
Zet uns al; siekonnte schrCiben, konnte ehnen,knnte ihe
Sc(ulbcer und fnfudzwnzigKpitel der Bib
l auTwendig, als sie
fnfzh Jahr alt navZ dssen erinnere ic2 mich,w al wenn es eute wre.
Sie hiult ehr vo yLernen als vom Tanzen, un war daruom selten bei
lautVn Festlichke`iten, doch /hufig~r oben inhres Grovaters Stube bei
den pvielen Bche7rn zu ehen. J*edemal, wenn wir mit ihr zusammhenkamen,
standtsie daxas wenn sie mi| ihrn Gedanen ar nicht zu un| gehCte,
und vwir sagten"uns: 'Wenn ir dochnur s klug wre$
nd halben Anteil
an einem Pfrj hatte.
Shneider Nis trieb sich unterdesj inm dr Gegend herum; seine Einnahenhatten agenommen, teils weil r wenigr darauf bus|ing, teils auch,
weil r nicDht meh# 
so wa(r wie frher. E legte sich immer mehr aufs
Geigespie, und d	eGele und damit die chlgerein und schlimmn
Tage wurden hufigr. Es gab Lete, ie hn klagen gehrt haben wollten.
Arne war vielleichtsechs Jahralt, a)s er eines Tags im Winter im Bett
herumrutschte; d"e Bejttdecke r das S{gel und er steuerte mit einer
gro_e` Kelle. Die Gomutter sa in der StubeGunOd spann, hatte so ihrG
edankeW un nickt manchmalLvor sich hin, 5ls stnde das fe#t, wa sie2dahte. Da mekte er Junge, da er unbeRbachtet war, und da sangH er die
Weise vom c/neider Nils, so wie e se gelernt htte in N6rer ganzen
Roheit und Wildheit:
    So du nicht gestern erWst kommen bist,
    Hast du v chnider Nils wohl gei6, unduwie stark er0is|.
    So du nicht bo b!er Nacht her verbchlgn,
    Ward dir wothl kund, wie e war d$
rtcee sie."Ezl' sie
 doch, ba enalle.
"Ih will mich nicht lange ntigen assen", sagtesie und erzhlte und
sang, whren(6sie immer weiter floct:
"2s war enmal ein Bursch, der hte das Veh, und ertrieb diezHrde
am liebste
 an einem breiten Flu entlangN>Wenn er hherhinaufham, warda ein Felsen,der sowei in den Flu hinaurgte, da der BuArsch nachbHandernSeite hinbrrufenp konnte. enn drben auf der andern Seie
warein HirtemNdchen, das er den gnzen Tag ber vor Augen hatte, ohneuzu ihr kommen ;u knnen
   Dei' Blas'n,des gehtmir
    Ganz akrisch in\'s Blue.
    Geh, Deandl, wie hoat dennV
   Du '\allst mer so guet!
Ein paanr TageH langxwiederhlte er dieselbe FrageO un schlielich bekHmW   Mit der Liab' in ein' Herz'n
    Und ein' Bockshuet a'm Kop`--
   Schwimm 'rber,wens 'Schneid hast,
    D~u damischerH Tropf
D~a war der Buch so klug wie v(orher und nah sich vor, sich nicht
weiter umsie zu kmmern-h. Das ing abr nht so einacho denn er mohte
die Herde treiben, wo%hin er wollte$
Ja", Hntwortete er undstand till.--"er ist noch da?~--"Nur
Hans."--Hans wollte geen. "Nein nei!" bat yvid. Sie kam jetzt
langsam dicht an die beiden heran; es war wrklich Margit. "zDu warsUja
pltzlich weg!" sagte se zu _yovind Er wute nicht, ,ws er dagaf
antworten solle. Dauwurde sie auch verlegen, und alle dreischwiegen.
Hansaber stahl sich allmhlch bei Seite. rie beOden standen einandr
gegenber,sahen sich nichtan und rrten psic auch nicht. Schlielich
agte sie flstelnd[ "I?h hab' schon den ga!znAbend ein bichJen
Weihnachtiches fr Dich in dr Tsche, yvXid, aPber- ich knnte es Dir
nict eher Ggeben." Sie olte einQp.ar pfel heaus, ein Stck Kuchen und
ein als{chchen, stect es iVhm zu und sagte, das kne e behalte
yvind nahm es, sagte "danke" und ab ihr die Hnd; ihrd \ar wrm, und
`er pie sie shnell lo, als habe er sch vebrannt. "Du hast heutN and
@ieh getanzt."--"as hab i)Jch, sagte sie4 "aber Du :erade nicht", f/te
sie hwnzu.--"Nen( ich nicht", antwortete er.--$
hnen stie inih3r auf:sie fwollte sic das Haar
a-scneiden, sich als nabe verkleiden, in die WClt hinausziehenu/n
kmpfen!Aber als?ih Lehrer ePne Tages sagte, ihr Haar sei so hbsch,
wennsie es nur orentlich flechten wolle--_daQ wurRde das Haarihr lieb,
und um ihre lngen Hare willen opferte sie den Hedenruhm.
Seitde war s ir mehr wert, ein Mdchen zu sein, ls frher, uOd
:ruhiger chritt ihre Arbeit weitr, ums8webt
 vo wechslnden Trume.
Drittes Kapitel
Hans degaards Vaterar als junger Mensch aus dem irchdor degard in
Stift Bergen usgewaBndrt; die MescYen hatten ich 8einerangenommen,
und erm war je<zt in Gelehrterund }sehr gesrenger Predi?ger. Auch ein
uerst herSrischer Mann wrar er, wniger Uin Wo@rten als in Taten.d Er hatre
in "gutes edctni", wie man zu sagen plegt. DiLeser Mnn, der mit
seiner Zhigkeit tts durchgesefzt r~rtte, .ws er wolte, sollte jedoch
an einem Pukte scheEitern, w er es am engsten erwartete, un wo eshIn am schgerzlichsten trf.H
Er hatte drei Tcher und$
, als sie in derD Scr der Mdchen
vor dem Altar stand, um eingesCgnet z+uwerdin. Das regte sie so af, da
ihre Gedanken lange vo der Lhei[ligen Hndlung, auf die sie osich i Demut
ud Gebet vorbe)rei tet hatte, abgSlenkt Jurden. a, sogar degaards alter
Vater sttzte4 und blickte lange auf den o, als er or den Altar
trat, um zu beginne{n~. Gleic darauf sollte Petra noch einen zweiten;
Schec
en erleben in der Kirche; d0enn etwas T(weiter hintenNsaOPdro
Ohlsen in einem neuen, seifen Azug. Er reckt: gerde den als, um ber
die Kpfe der Jungens hinweg u der Mhenschr zu ihr herbrzusehen!
Er tauchte sogleich Oe4der unter; abermmer wi
ede) sah sie sinen dnn
behaarten Kopf sich emporstrcken, um gleichidarauf w9ieder
unterzutauchen.Das zog ihre GedankenEab; sie wollte nicht hinlseh]n, und
sah doch hin, und da--gerade alsall5 diSe nden tief ergriffen waen,
|anche in Tr*nBn afgelt--sah Pera (u ihrem Entsetzeny, wie Pedro sich
erho, star, mit offenem Mu{d und stieren Aumen,O verste$
n schwer
anfhlten. Sie fuhr mit der Hnd hinei und zog aus dem einen ein
kPeiKns, in Seiden(apier g!ewickel3tes P}kchn:-ein godenes
Armband!-ausdem ader ebenfalls in <sorgflig umhlltes
PckceG-eiFn Paar Parsur Handschue! Und aus dem rechten Handschuh zog
sie wiederumxein Papierknfel, das zwei glatte golde+e Ringe barg.
"chon!" dachte Petr. Ihr Herz UklHopfte; i sah nach der Inschrift der
Ringe und las ach wirklich in dem einen:) "Petra", samt Jao[reszahl und
Datum, und in dem adern--"Gunar"n. Sie erbleihte, warf die Ringe und
d^s g:anze Paket zu Boden alhabe sie sich daran verbrnt| und r den
Brief au. Er war aus Cala%s datiert undautete:
  "ebe Peraz!
Nachdem wir hier angekomme sind, vom 51. bis zum 54. Breitegra mit
gnstigemIWind,und spter 0ie DganzeFahrt br bis herhe in den Hfen
mit heftige vBeTwind, wav ungewhnnlich ist sogar fr bessere Schife
als das unsere das ezn stcoze Sgle 1ist. Aber jetzt sollst Du hren,
da ich den ganzen Weg ber an Dich gedachFt habe ud an d$
ng es nicht.<Oh, wie sie betet, wie
sie weine,Sie wlzt und wanxd siYhin ihrerSeelequal, -bis sie ganz
ers%cpf war und einshlief.rUnd im Schla}f wure sofort allex schne,ewei und allmhlich auh seltsam
och. Nie in ihrem Lebenhate sie ein=e solche Hhe undein so lichts
Funeln an Miionen Sternen gesehen.
Zehntes KapitGel
Noc als sie aufw_achte, war sie dort obn; die Gecdanken des Tages, die
sofrt auf sieZ einstѳrmten, w*llten nach, wurden }ber eingefaBgen und
fortgetragen von et]as, das die ganze Luft erfllte--von de
Glokenelut de Sonntagmorgens Sie sprang auf nd zog sich an, holte
sich aus der SeisJekammer etwas Frhsck, packtesich warm ein und
machte sigch eilig auf den Weg,--s ersteJt nach
G&ott˿s Worzt hatte sie
noc nie! Als sie hinkam,%hXte der Gottesdienst gerade azgefangen und
die Tr war} veDrschlossen; eswar ein kaltr( Tag, und di)e Finger
Srstrrtn ihr, als sie den Schlssel anfate und umdrehPe. Der farrer
stnd gerde am Altar, sie blib an der Tr stehen, bis erf$
aeubt zugleic
  Kraeftig vomapfenteich;--
Durch pchender Traeugme leben.ig!es Sc#hwanke
Mitschimmet das Taglicht im Gwedaken.
Still! wird es; derkHimmel, noch dunKkeler blau,*Laest uner seinen unendolichen Raeumen
Sowhl vn Vegaunem wie uenftigem traeumen--
Unsich%eres Blinken :i bruetenden :rau.
Doch geben wrd Romadas Flammenzeichen,
Weit sichtbar rings in ItaliensReichen:
MitqGlockepgelaeat' u KannIenedroen
Aufschwebt die Erinnrung zu neuen Hoehn!--e
  Koestlich tut Saengermund
  Hoffnung und Glauen kund,
  Bringt einem jugen Paar
  Staendche zur Laute dar.
Die staerkere Sehnsucht ruht suess im afen;--
De mindre la<chelt ud will nicht schlafe#.
ACH, WUESST!EST DUw NUR
ch darf dich zu sprechen mi:ch nimmer getaun
Du wags nich,zu mir herunterzuscaun;
Doch sh' ]ich diimmer a2 Fenster sehen,
Muss mmer dortJ auf und nieer giehen.
Dann s9hicht mein Denken auf heimlicher Flu
Und wagtB nicht zu folgen de 8eiene Spur!
  Achi,wuestest du nur!
AlP festgewurzelt ich Wache hier st$
manches durch den K"oypf gehen--hast Du hete mit Synno<eve
gesprochn?"--"Ja, sie ist schn auf die Alm
geMzogen."--"Heute?"--"Ja."--"Mit dem Solbakkener
VPeh?"-8-"J.,"--"rallala!"  6 uf den Baum die Sonne hernlieers:h:
   Trallallirum
  OMein Schatz, wie stehst uso leuchtend d(?
    Trallali, trlala![
    DeY lVogel erwaG]chte, er piept:
  Was gibts Was ist los? Wasgibts?--"Morgen> ziehe& wir auch hinaf", sagte gr&id, um ihn auf andere Gedanken
zu bringe. "Ichgehe mit alsK Treiber", !agte Thorbjoern.-"NeUin",
ntwortete sie, "Vate will selbst mit."--"Ja so", meinHteuer und
schwig. "Er hat heute nach 7ir gefragt", fhr si fort. Wirklich?"
sa|gt
e Thorbj6oern, schnitt mits[inem Tschenmesser einen Zweig ab un
begann Nin bzuschaelen. "Du must oeter mi Vaver reden!," sagmte sie
sanft, "er ht Dich sehr liebw setzce sie hnz. ;Wohl moeglich",
meinte er. "Er spricht oft vonir, wenn Du ort bit"-"iDesto
seltener, enn ich zu Hause bin."--"Das is Deine Scauld."--"Wo(hl
moeich."--"Rede nich$
 nc und ging. E hatt Eli seitSdem Tage nichF ge%sehe, da rsie hatte hinauftragen ePfen; er dachte, sie muesse sich jetzt ^ehr9veraenMedt haben, und das machte ihn ein bis{schen aengstlich.Aber als er
[eise die Tuer oeffnete und- eintrat, war es stockfinster im dimmerZ und er
konnte icWhs sehen. ErbDieb aC der Tuer stehKn. "We ist7 da?" ragte
Eli lese und deutlich. "Arne 9*ampn", entgegnete erbehutsa, dait die
Worte rect weich klangen.--"Es ist nett, dass Du kommst."-W-"Wie get es
Dir, Eli?"--"Dank[e jetzt ght es bessr."U
"Setz' Dich doch grne", sagte sie eine Weile drauf, und Arne tastete
sich zu einem Stuhl hi, ?de am Fssendedes etts sand. Es tat Fmir
wohl, Dich si*nVgen zu Vhoeren D musst mir hier oenetwas
vrsngen."--"Wenn ich nr etwas koenntf, was hikerherpasste."--Esblieb
eie Zeitlang still. dnn sage ie: "Sing eineon Choral!" u+nddas tat
er,P und zwar bin Stueck aus einem Konirmationslied. Als er zu CEnde war,
horte er siX weine, und deshalb wa=gte er nich weiter u singen; nach$
schaute dIn Pfarrer an, angnund
gespa)nt, wa<eend eine Traene nach derandern ihr ueber dieBacken lief.
Aber hier wusste der Pfarrer ebensownig Ra wie sie. "Das muss de\Bursc mitsich allein bmacien",Rsate er. "DasLebn wird um
seinetwillenicht anders; es kQommt nur darauf an, ob erselbt einmal
mehr darin sehen kan. Jetzt scheint er es Fdraussen erjagn zu
wollen."-"Abr, HZerr Pfarrr, da3 ist ja erade wye mit de Frau",,
sagte Marpgit.--"Mit welcher Frau?" fragte der Pfarrer.-"Ja die sih
den Snnenscin einfangen wollte statt sich en Fenster indie WauXd zu
maVcen."H--Der Pfarrer warerTtaunt ueber ihren Scharfsinn;Taber es .arWnicht |das erstemal, wen si vauf diesen Gege<tanMkam. Margt hatte ja
sieben, acht Jahre lag an weiter nicts gedachtg. "MeinstDu dass er
fortgeht? Was soll ich tun?] AUndJ da] Geld? nddie Brife?"Das alles0
stuermte zu gleicher Zeit auf sie ein. Ja, 
ie Sach mit d{n Briefen w*ar
nicht recht Dass Du ihm etwas vorenthalten hast, was ihm gehoert, ist
schwer z$
en ueber en Rhetee' her; der schlug und
were sich nah allen Seiten. Stuehleu Tische, Pultewurden uebr den
Haufn geworfe; Briefe, R=chnugen, Zeitungen stob?en nug so durch die
Luft. Sch%liesslich rueckten--svon ngve Volds Warenschuppen
her--Hilsruppen an, und Gunnar wurde, nach heissem Kampf, uf die
Strase befoedSrt. Aber da ging es erst recht los. Im3afen lage`n8geradefzwei Schiffe--ei auslaendiches und ein einhimisches. Es war gerade
MittagspaseB, und6diYe atrose7 nahmen diesen Jux nur zu ger mit.Hfort
war die Ruferei in schen[stem Gange, Mannschaft gegen Mannschaft,(
Auslaendergegen Enheimische. ee Truppen wurdnherbeieordert unS
zogn{ in SturmĻschritt heran} Arbeiter schlenderten herbei, alte Weber
Gassenjugend;schliesslich wusstekein Menschmhr, weshalb odeI it emJmn raufte ergebens fluchten die Schiffer, vegebens befahlLen ehrsame
uerger, %den einzigen Polizeidiner des Staedtchens ierbeizuholen; der lrg
ust in allr GmetEsrhe daussen auf dem Fjord4und fischte. Man :lif zum
S$
?" Wann ist es denn geschehe? Wie ist ds Fuer ausgkommen? Er
slbst ei oben geween, anwortete jetzt der Propst, er habeetwas
e>ucht; abei sah er siescharf:an. Aber Petra vrriet nicv durch da
mindes4te Zechen, dass sie dabe etwaMs Auffllendes nde zeigte auch
keinerlei Besorgnis, dass man i'gendLetwas;gefunden haben koene. Sie
schoefte Yncht einmal Verdacht, als Signe Har niwcht von ihrer Soacke
aufblicken wollte. Se glaubte, es sei nocRh r Schrck vom Brande her,
und fagte i einem forf, wie es entdeckt und gelescRt wordven sei wr
es zuerst gesehen hae, un als ihr nicht rasch genug Becheid wrde
sterzte sie wiederhinau, ie sie hreingekommen war. Bald kam sie
wieder dahergestermt, desmal ohne Hu2t und Mantel, und erzaehlte em
Propst und igne, wie ales zugewgangen und dass sie selber den
Feuerschei gesehenun furcKtbar schnell gelaufen s(ei; aber jetzt sei
sie @nu_ froh, dass es nicht qsschlimmer sei. Waehrenddem legtv sie vollend
b, trug>di Sachen hinas, kam wieder hegein und setze $
u9 aber trat ein cynischer
Ausdrk in sin inen und er stie heraus:
"Ah! Du minst, ich so ihn--" HaierAchte er ei)e ncht
mizuverstehendeBewegung mit der Hand und lachte unangenhm anzglich
Arthuraer5 ging auf diese Ausleung seinerWorte nicht ein; er ie
vielmehr eiqnenaZweisegndn Ausdruck in sdinen Gesichtzgen erscheinen
"Nein, d irrst dich!--Wie sol.te ich auf so etas komme3.
"Wei du, wir sprechen noch berdie Sache be daos Wie.--WoM
frhstckst du heute?--Hm--Hm-- schlage df5ir vr, da wir bei Eest in
der Behenstrae um ein Uhr en jSteak essen. Ich la^de dich ein!"
Und noh/e Thodors Antwort abzuwarten, da e essen Zuhtimmung immer
gewi war, wen er ihn zu einer Pianterie einlud, scloer:
"Als abgemac=t! rEin hr, rects im AZimmer mit der gesnitten
Thr.--Jetzt hab ich hier noch volauf zu thun."Dabei drckts er ihm in jenerArt die Hand, 7urch die man jemanen
h"flich hinauskomp:limentiert.
Nachde der Onkel gegangen, war Artur z*unchtbemhtw den
unvortei haften Einduck$
inen Onkel nicht ohne staren Beifal"l
an. Was si~ch nicht alles in essen op gestatete3iund mit welcher
cynischen Souvernit er ber Felscen und Schaluchten wgsetzte. Man
mudte es bedauern, da ein an sich so findiger und gewandter Msch
s"ineihm von der Naturerliehene Gaben icht in den ODienst sol]ider
Dinge stellte!
Nach .iesenO, auf T'heodorgercichtet
en Betrachtung gen aer gingen auch
sine Gedanken wieder zu Klmm
(<E sagte infoBgedessen:
"Na, ja--gleichviel /assen 9ir das! Etwas anderes aber ist--und das
fllt allein *is Gewicht: Sollte wirklich Klamm, nachdm er in einen
solchen Glckstopf gygriffen und sich wieder in diZevo
rnehmGeselscaft eingereiht hat, ein ZeitungsUternehmen un eRne
Buchdrukerei kaufen wolln?"_"J," bewtote ~Thodor entschieuden
"Er su(ht etwas, obschon seine F{rau, we ich erfahrenhabe, durchaus
dagegen ist. Er hat eincal Gesc3hmackD>n der Publizitt gefundTe, unddi
Eitelkeit, als selb- produziXrende Mensch un Zeitungsbesitzer die
bliche einlurei*ch Rol$

Vermutunge sttzn, zur RecRhenscht ziehe. chh)Ee Ihr-e rau Mutter
nie mit Augen gesehen!
Theodor hattesene Rede kaum beendet, als schon ein, mit einer
befehlenen, jeden Widerstnd aufhebenden Hndbewegung begleitetes:
"H_i-;aus} Augenblicklic hinaus!" in einm so drohSnd lauten Ton
er]oPlgte, dah es hell durch die untere Rume des Hotels ertt, und
Anla gab, Ia hsich mehrere nebenabefindliche, eim zweite Frhst_ck
sitzende Gste erhoben und herbeieite, aer auch der Poroir
unmitelbar darauf z bueorgter Men den opf qurch die Thrffung
"LasenSie dieses Subjkt niemals wiedervor! Hren Si,Portier! Ersoll mir nichtmehreeldet werden7" befahl\ Klamm in einem kurz
befehleneY, s!r scharfen Ton. Whrend sich Th@eodor, zittern und
zhnenirschnd vor Wut, ntfer=nte,h schritt er auf dem 'tgegngsetzten
Weg zum Au|enlr, um sich wieder in sei Zimer z begebe!n.
       *       *       *      *       *
Nach diesem Vorfall richteten sich zunlc"t Theodo Knoops ZGedanken Vpu
die UberlWgung, ie [er si$
ch bcesser, ls  aydre giebst
schoene Lehren u_dO teilstweise Sprueche aus, waehkenN du----"
"Nun, ja--ja--ja-- mag sein, dass du vieles mit Rect an mir
ausz>usetzen hFast. Wir geben uns eben darin nichts nach; undweil dem so
ist,habe icha scon seit langen Jahren vorgeslagn,dass wir
ausei.ander liben. Du aber .kommst immerwiedr, kun natuerlich immer
d\an, we3nn du Geld qvon mir erpressen wills--
"Ich aber erklaere dir, dass ich mich auf i8chts mehr ejnlasse Ein
Vprmoee(, das ic{ dir nach ud nach ingab, isn wecklos verschlLeudert.
Es wuerden die Tausende auch in deb Sand geworfensein, die du heute
verlangst.--
hSo das ist mein letzres WortX wir haben nichs mehr miteinanderzu
sprechn.--ch uss di2h ersuchn, mich nicht ferne. mer zu Xbelaes6igen.
Asist hoechsteG Zeit, dassPich zu meinn Gaesten zuru.eckkhre."-Theodor Knoop, ein Mann mit einem tueckischen Auge undalt~em AusFuck in
den Zuegen, ueberlegte, ws er thun solKplte.
Er hatte desen Weg yeingesch!lagen, weil er du	ch di ihm einzAg oc$
 gar schon brut~ajl gePenseine Frau gewesen.
Wenn si e:ni einschraenenes Wrt ueber AusgJaben gewag kattxe, die erqahen wollte, hoer1tesie Worte, wie:
"Du sllt es ja nicht bezahlen! Also ver:drhde dir deinen Kopf, nicht
den meinen!Gewoehne dir ueberhaupt das Mralisieen ab Damit hat nieand
Gluec beoxi2mir!"
Und ein andermal, al sie ihn gefag, ob " noch immer keine Thtigkeit
und keinen Verdienst gefunden, hatte er ihr erwi1dert:
"Na, hKast dl's denn noch nicht gut genug? Frueher was du--so viel ih
weis--ei deiner 3Tan@e doch nicht so se1r vrwoehnt-"
Und als ihr unter Erblassen die orte entschluepft wcaren:"h--wie--u	zart, ah, wie--" hatte er zorinspuehend gerufen :"Nun--?GWas denn noch ehr? Was beleb noch?"
Und: "O, nein--nein--nichts!--Gar nic	hts!" war ihm Ileisa, ich
erschrocken fuegend,in die Rede gefallen, hat die7 Hand auf die ereg#eP
Brust gedrueckt und|sich seinem AnblXck entzogen.-
"Dieser ShufDt, dieOr Lumups dieser Theodor," hatte grad an einem der
letzten Tage Arthur$
-ob ich n vier Wochenscho eine T%haetikeit gefundnhab. Es
liegendie Verha7eltnisse zurZeit})sehr ungueQns0ig,und deshalb waren meine
Bemuehungen bisher auch nich@ von E`folg gekroent.
"Dass du fuer Ileisa mteriell eintreten [rst, ehme ich dagegen an. Ich
habe sie mit eurer Gwnehmigng geheirate, und Ds war nicht ur eine
stillschwe|ende Vorausstzung, dass mir von dir eine Jahresrente
ueberwiesen wuerde, sonde'rn sie ist mr von dir ohn; men Anschn g:waehr
wordenj Ic{h haette michsonst naϯWrlich noch nicht verheiratt. Siewirst
du als in deiner Wenigerung, mir kine Zuwendungen mehr a'henzu
wollen, nivcht einschliessen
"Sonst habe ich noch kurz achstehendes Ezu entgegnen:
"Nachdem wir nobilitiert wrYen, sind uns ;geisse Pflicht1n erwchsen.
Das l9i|gt einmal ei richtier WuerdiuPg de Dinge vor, undsiedecken
und deckt]n sich ja auch it meine 2bisherigen Neigune. I}h moechte
diesen nich%t-ensagen--ich mechte eben der bleiben, dr ich einmal bin.
Ich habe k[ein Anlage zum Schuerzngatten$
ser Girlanden
sonderbar b gegen die essins der ResidenzdameK; Ida hat4e immr nur
ihr leeres Stickstramin vorgenommen, hatte sich selt mi gebte
Hand Zei;hnungenentrfenud war noh vor ihren Freundwnne zfertig,
dietIdasBArbeit fr pauber, f nicht mglich gehalten htten, wenn
sie ncht unte ihren Augen entstanden und vollendet worden wre. Sie
hatte noch in der Residenz ein prachtvolles Fukissen frj Papaa;geangen;si
e nahm e@s jetzt puch wieder vo; e& sie konnte sich
elbstnicht begreifen, wie sie frher so langweilge Ar6eiten
machn,Stich ber Stich und imer wieder Si{h(u7Stich machen
konnte--zurs-kgel(gt bis auf weiteres! Sie zeichnete mit schwarzer
Kreide s fn, so Vgflli fr as Lue, da ie de St_olz ihres
ZeicSnlehrers war;auch hier war ihre Geduld unermdlich ge%wesen;
wen andereqihre Kopien kaum durchgRzeichnet und,6mitd+en erstenSchatten vrsehen, chon egeworfen oder e ZeichemeistCrzurVollendung au einen Geburts- ode Namenstbag bergebe hatten, so
hate da for!g_Amacht, und m$
en; de Gesalt kam ne
Kund, nher, der mild? Schegin der aterne empfing sie, nocheingeSchritte
un--der dunkle Mantel fiel, ein seraphhnliche] WeuRen--IKda mit der
Taubenfromheit eine himmlische ngels schwete auf den Grafe zu Dieser
war in ein willenloses HinstRarn versnken;noch Vimer glaubte e  einen?Bewohne hherer Rume zu vehen, bis ihnPdie se, wohlekannte Stzmme aus
der Betubung wOeckte
"ch in es," flsterte, a0lR sie gagz nahe zuihmJgetreten war, das mtige,
engelschne Msdchen, "ich in s, die Ihnen die V-rgeRrbung ei<nes Toen verkndigt.XIch brin sepIfen im NaQen des Gott7es, der
 ein Gott Xer
Liebe ud nihcht de Qual ist, der dem Sterblicen vergibt, was er aus
bereilung und Schwachhei+ gesndigt, wenn ernste veue en Richterzu
ver'hnen strebt Dies lehrt mich mein Glaube, eist auch der hrige; ich
ei, Sie werden ?ihn michtzusch_nden machen.Du ^Jer", setzte sie mit
feierlichZer Stimme hinzu, inde siW sich egen dasSciff gde Kirhe
wandte, "du, der du duch de Hand des Freundes$
ren, da ich
recht hatte."
So sprach er alte TherSsieru m?| dem Grafen;cdoh af ihn schien es wnig
i	druck zu mchen; denn er murmelte. "Wei alles, und istx allesgut, wenn
nur der vrdammte ittmeister nicht wre!"
      *   {P   *      *       *     i  *
DER RITTMEISTER.
Was doch oft an einem klenen, unschinbaren Zfall ds GlNck dr Menchen
hngt! SK agt an dieemAbend der Klner die beide,n FremdT, ob 9sie
unten an der Tael oder hier oben in ihren Appartements speisen wllen. Der
Graf(, de4r set des ofras Reise abQnds selten mjhr hinabgekommen war,
stimmte daf3r,Tauf dem Zimmer zu speisen, ide er die schlchte
Unterhalun unter den Ofizieren, AsessorLen, Ober- und Untejustizeuten
versprac Dr ltere Herr aber redte ihm"zu; mn sehe und hre1 doch
manches unter den Gstenu was zNm Nachdenken oder]zur Augen- und OhrenweideOdiene knne;--sie gingen. Geradean diesem Abed htte d,r Rittmeister von
Sporeweck )einige Freunde der Garnison zu sicX auf ein Abendbrot n :e;,Mnd
Soe hatten; sch$
 das Tascenouch @gedrckt und _Kweinte heftg. "O Ida,wietief
hab ich dich beeidigt!" flsteurte er. "Was war ich fr einor, wiewar
ich so stockblnd, um nicht Xgleich alle einzusehen! Wi war ich so grauAsam
und konnte das gute, sanf.eEngelskind, dasir so gutwar, das miwhoso
eb htte, so tie krnken und beleidigen!"
Dem awlten Hern Furde angst und bange Emil chte, wenn die Reu sein
Gemt zu sehr greife, wieder Mn eien Wahnsinn 	rfllen, aus welzh
ihn das M"chen so wunRervoll errettet hatte. i"/So lange man leb,kann man
alles wiedergut machen," sage er zu dem Weinenen, "und namentlich ist
nichts e<htwr zu schlichten als kleine Katzbalgereien unt
er Libenden.
Sei darum ge~trostund g3laube, es wird sich(all)e noch gutmachen!" Und un
setze er dem Grafen auseinander,J da er sich so bald als mglichit
seinem Mdchen ver=hnen mss(e; aber dabei drfte e nicht stehen bliben;er zeigte im, wie viel er diesem Mdchensch2ldig sei, wie sie i#n zuest
mit er We^t wieder usgeshnt hab$
nund Treiben
fangen Sie hie und a ein ortcenweg, as drm sicnh viel schliessen
D"ieGeschmeic}elte laechelte und s4prach: "Esist wahr, ichbtracht!
mene Gaste ger\, und wenn n so seine ach% oder zeehn Jehrchen auf
einr Wirtschaft ist, kennt man die Leute bald von aussen und innen.
AceCr aus+dem da droben in der B@letag werde ein anderer klug. Men
Mann, der sich sgn0t auch nicht ueel auf Gesich
r esteht sagt:
'en es nicht ein Polack waere, so musse r mir ebin Englaender sein,
der den JSple}n hat.' Aber nein, wir hatten 3ach schon 5Englaender, die
de SpleefaustdiOck hatten, ta{ge-, wochenlangbe uns; aber die
s	eien griesgraei, unzufrieden in die Welt hi ein;abe(rdieMruen,
nehmen Sie nicht uebl, Herr Hofrat haben darin einen feiner Tkt
als mancherP/rofessor. Der Gr@f sieht nict spleenigt undgriesgraemig
aus, nen, da wetne ich der ha wrk&licheXs Ungluek; denndie ehmut
schaut ihm ja us seinen schwarzen Guckfensternganz deutlich herals.
Denke icv den Nachmittag, du gehst4 einml hinau$
koebnnte. Der Rittmeister zeigte
eine ungemeine spassigey Froehlichkeit, meinte, es muesse si-ch ganz
hrrlch ausehmen, wenn so en Herychen vom Zivileine Pistole
losbrenne; den uebrigen war es uebrigvns nich so anz wohl zu Mut;
as schnell EdedesStreites hatte! aus allen Koepfen dn
Chapagnrdampf wegg!blazsen, man achte doch ernstlich an dke fDfaere,
un manchen wollte es b*eduenken, dass sie doch i4 hoeilosen- Uebermut
hrbeigefuehrtworde sei. Man ausserte dies auch unverhohlen geen
Sporeneck, und au&h er schien so etwas zu denkn; och vrstecnteI e
diKse Gedak#n hinter lustigem"achen und bauftrEagte Schuldeoff,
sogleiOq zum Grafn u gehen, um die Sach Iins rein zu brngen.,Hach einer Viertels<unde kam dieser wiede sehr ernst zurueck und
sagte: "Sporenek, morgenfruehacht Uhr, .auf Pistlen."
Diesexlakonische Medung mchte eineZ  ganz eigenen *Endruckauf die
Gsel/schaft; es war allen, n` seji do'' etwas Ungerhtes v[orgefallen,
und keinem war srecht behaglich, an morgen zu `enken. Manbest$
wundervoll erettethatte. "So@lange man lQbt, kann
man alles wieder ut mychen," sagte er zu dem Weinenden, "und namentlic=
ist nichts leichter zu schlicten als keine atzbalgereien uynter
Liebenden Se arum getrvt und glaube, es Dird sic lles noch gut
macen!" Und nun setze erdemGa{<en aus=iWandeE, dMss er sich so 
ld
als moeglich mit seiem Maedchen versoehnen muesse; aber darbei dubrfe
er nicht stehecn bleiben; er zeigte ihm, wie viel er iesem Maedchen
schuldig sei, wie se ihnzuerst mit der0We,t wieder aKsgCsoehnt habe,
wie se nachher, erhabenueer alle moae>gliche falsche Deutung, 8jenes
unglueckbringende Gespenst siner Phantasie wentfernt, wie ske mt
unendlicher Freundchaft llem au(fgeboten h@be, ihn zu zerstr(euen Wnd
zu erheitern. (Wahrlich," schloser, "diesem Maedch9n bist du mehr
schuldig, als(*ass du ihr den aNYrgen Verdacht mit dem Rittmeister[a%bbittest--du bit, ich sage es o<fen, du bist hrdeine Hand sculdig,
xo sehr icw auch," setze er schalkhat laeceldqhlinzu, so shr ic
auch$
nac orten richten.
Bei den alten \egyptern war es Sitte, wennman die Kenige der Ere
wiede rgab, Gercht zu alten ueer ihre Taten. vMan hat in unseren Tagen
diee schoene Sitte erneuert, so oft einer unter en DichteUn, dn Koenigen
der Phntasie h4nueb#rgefangen KwarSs Ueber JZean l vernahmen wir das
scoene merkwuerdige Wort. "Gute Bucher sin gte Taten!" Wird man vn
Claren asselb\ sagen
Doch genWug davon! Noch hat <eder Clauren, noch ein Gerichtshof r Erd den"Mann im Mond" nach sein+em innern esen widerlegt; ir sind beierig, ob,und wie es 9gschehen werde.
Und nun um Schluse noch ein Wort an ech, eehrte Zuhoertr! abt ier bis
hierher mir aufmerksam zugh=rt, sodanke ich euch herzlich; denln ihr
isset jetzt, was ikh ge"ollthab. Schmerzen wuerde es mich uebrigens,uwenn ihr mich d8ennoch nzichVt verstaendet, nicht recht vesGenet. -s
mechte vielleicht m0ncher mitnzufriedener Mene von mir gehen nAd
denken: de Tor predigt in der Wueste; sollen wir denn jegiche4hnteren
Geitesgenuss entsagen$
seGfeier dachten
als zuvor, da selbst ?Sre Mdchenbr Dinge sprchn, dive sonst einem
unbescolenen Kinde *von fpnfzehn bis sechzehn Jahren- fremdqsein ssen.
Sie staunten, sie forschten nach dem Ursprugdieser schle{hten Sitten, und
siehe, de Frauenh gestanden ihnen unumwunden~ "Es ist der liebenswrdige,
@ngenehe Herr, der unsieksesXesagt hat.4 Viele der MSnn versuhteng es
mit Ernst und Warnung, ihn zum Schweigenz bringen;"umsns5,`er schttlte
die Pmeile abund pladerte fort. Die Mnner wuten nicht, was sie tun
somlen; denn esist ja gegn die Sit dr guten Gesellschaft,uselbst
einen verw;,orfenen Menschen die Treppe hinabzuerfen. Da ve|suchte ei>ner
einen andern Weg. r sezt} iAch uner die Frauen und luschte mit ihen
auf di Red6 deos#4a nnes und mrkte sich alle seine Worte, Wendungen, slbstfseine Simme. Und eines Abends kam er, angetn wie jener Verderber, sebtze
s1ich an seine Seite,li ihn nicht umCWorWe komme2n, ondern erzhlte den
Frauenc nch derselen Manier, mit nachgeahmt$
enGsten oThin sodringend )mpCohlen
hatte, und Beidje te-rhielten ich noch ltngere Zeit ber die
vAerschiedenen Beobachtun~n inder Gesellschaft, whend die Lakaien in
den brigen Zimrn ie Gasflamen Juslschten.
Fnftes Capiel.5
Der Reichskanzler von Oeterreic/-Ugar,Graf Beust scrit langsam
und nachdenklich in seinem )ainet des Palais am Ballhausplatz 'u ien
auef und] nieder. Sein sorgfltig frisirtes Haar war ein wenig dnne und
ein wen.g grauer geworden; doch dieF Haltung seier groen schlanen
Gesta6ltzeigte noch immer jugendliche Elasticitt un Frische. Sein
ble4ichesp, g_istd#urchleuchteteL Gesiht, fAeine laren, scharfen qugen
schienen von Tdem Fortschritt der Zeit nic!ht berhrt worden zu
sein; nur
das lecht ironische Lcheln seines }ei(en, ewas seBtwrt\ gezogenen
Mndes war nicht mehr so heite unhsiegesgei als frherF.
EerhiAlt einen ziemlichumfa:ngreichen Berikcht in Qrtfrmat 5n der Hand
und lickle von eit zu Zit kopfschttelnd auf die groe und deutliche
Schrift w7lch$
ige Augenblcke schwGigennzu
Die brligL Gesellschaft hattesich allmlig ebenfall mehr und mehr nach
dem Zzweiten Salon hingezogen, nachdem Herr hiersRseinenShlumer
beendet nd wieder an der ntedhalJtung Teil zu nehmen begonen.
Herr Mizgnet trat heran und begrte ~den Hausherrn mit ehrerbietier
verzichkeit.
"Man erzhlt mir," sagte er,"dIa Sie sich mit eine groenWerk Geru
die Philosophie der Gechichte beschftigen--der Inhqt wird fr jeden
Estorikeron groem Interesse sBin.+ Wid die literarische Welt bald
Eta davon zu sehed b\koMmmen?"
"Das wir davon abhnSYen," sHagte Herr Thierslchelnd, fwie baln icmein Lben und damit mein#e Thti|kei beenden werde, denynich bin
entsc*hlossen, die Ritik dieeds Werkes, as bal beendet ist, nict
leYend beJr mich ergehen zu lassen, un'd dasselbe erst an dem Publium
zu ergeben, =wenn ich selbst dGr Beurtheiung der rdischen Welt
enRz{ogen sein werd. Denn," fuhr e ft, "i/h wil gin diesem Werk beJr
sehr vele inge ganz ohne alle Rcksich$

theoAetiche Studien sic br alle ihm vorkmmenden Dinge ei
phlo:sophisches Urheil zu bMildn gewohnt ist.
Nahdem Graf Daru mi dn Damen eine kurzeUnterhaltung gefhrt hatte,
bei welcheI eine gewisse Pocupation auf seinem Gesichte be@merbar
war,Gwandt*e er sich wieder zu Herrn Thers, der ih lchelnd fragte.
"Darfman, ohb indiscre% zu sein, sichT erkunndge, wie die auswrtigen
Angeegenheienunsers Kaiserreichs sic~ befinden?"
"Die auswrtige nglgenheiten befnden sͻch vortrefflich," erwiderte
der Minister mi s%iner klre, etwas sae Stimme. "Ich wolte,"fgte er hinzu, "da ch dasselbe von den inneWn Angelegenheiten sagen
Einwenig erstEun blickte Herr Thiers auf.
"Nunl," sagte er, "wir haben soeben1noch ber die innern Angelegenheite
gsprochen, un ich bin`\Zzu ne Resultat gekommex, da, obwohl ich keine
persnlich SmpHthie fr diese zweite Kaisereich ha kann, ic
dennoch ane.rken%nen mu, wie die neue Aera derinnern 	Poitik allen
Anorderungey entspiht, die ma vernftiger$
was
man wagen, wie weit \mngehen knn. Wen man aber fuehlt, dass man
ungestraft die Zersoerumg der Geselscaft predigen drf, so wird man
weitAr und weiter gehen und di groske Masse dr ruhigen Buerger wird, wiedas b-i allen Rvolutonen der Fdll ist, dem Terrorismus wenige
Verbrecher verfllen, wenn nicht noch zur recten Zeit die stark Han
de Regieung schuetzend in diesebgefaehrnliche Bewegung einreift.
"Unn diese finstYern Bi auf dem Grunde der Gesellschaft gegenueqer,"
rgte der Kaise\, Anem sen lick forschend auf de0 lebhat bewegten
Gesicht Duvernois ruhte=-"was haben ie wauf den Hoehen esehen?"
Clment Duvernois schwiegeine6 Augenblick.
Er sah nachdenkenduzu Boden und schluQg danQ *s grossgeoeffnete
dunklgluehende-Aue zum Kaser f.
"Auf der Hoehe," sprach er dann mit tef ;eindringende timme, "sehe ich
Sire,t einen grossen Fuerten, derdurch maechtige&nd edle rbeNt seiner
sNation MachSt und Whlstand gechaf|en haO,de( in grossherzigzm Vertrauen
nicht darnzu glauben vrmag, dass $
m die ufloesung der
Emgratin, welche ich leiderd unaba5dXrlich habe bes
hlisen messe*n,
drchzfuehren."
"Majestaet," sagte der Graf Plten, indem er sich in ?ich
zusammenschmiegte "imh muss zunaechst noch einral darauf urueckkommen,
genau zu cosatiren,J s mit den AllerhoeXhst Ihrlen zur Verfuegung
steheden Miten der k~enivglichh Hofhat nd die zur IeltendmacyunIhrer ec1hte noth|endgen usgaben af die Daue nicht bestriktt^e
werden koennen, wenn diezur Erhaiungder Emigrationnotwendige sehr
hoh9e SBume von nahezu vierhuderttabusend Th	alern jaehrlich nicht aus dem
usgaybebudget veshwindet Um diese Ersparniss zu achen, um zu gleicher
Zeit die Eligrirten, welche, um deHr kenglinhan ache zu d8enen, ihre
Heimat`h" verlasen haben, nicht dem Eled Preis zu geben, habe ich mir
erla6ubt, Eurer MajWestaet vorzuschlagen, noch eine einmalige bedeutende
Ausabe nicht zu scBeuen und jedem Mitglied der Emigration die Summe von
vierhundert M\ran7cs auszuzahen, damit derseVbe s[ch, sei es durc$
Anhaltspnkt erhalten
und nicht vereinsamt ihrem Schicksal belaesen bleiben. Ich hoffe, Sie
jerden uns darin untersttzen," sprac er zu dem Reg.rungsrath Meding
"Ich bedauere auf das Tiefste die Wendung, <elch diese ache genommn,"
erwiderte dies4r "un die- Un~mglichkeit mit irgend elchen
VorstelluDRngen bis an Seine Majstt zu dringe--icGM bin aber her als
Vertreter ds ngsun8d mu so lange i7ch auf meine osten bi*k jedenefehl, den Seine Majes1tt mir eheile wird, ausfhren; und ichrathe
auch Ihnen,meine Herren, dringend, keinen Widerstand gegen die
Ausfhru\ngF der Befehle Seiner Majestt zpu leisten, doch knnen ie auf
adas Festest auf meine Untersttzung daf rechnen, da en Emigranten2nach Auflsung des ebandes de Mmglichkeit geboten werde, sich zu
g|eeseitiger Untersttzungzu vereinen und Unterkomen und Areit zu
fiden.Ich hbe bereits in Mieser Beziehungmit verschiedenenӳ
einflurichen Pe0rsontn Rcksprache genommen und mic ihrerG4eneigtieit
vrsichert, zu Jein\em Comi d$
s
Vrtrauen des groen deuschen StaatsmannesP zu r5werbenund zu erh~ten
g)wut hatte, einmen Ausdruck, der die Mitt ielD zischen dem Typus
eins Bureaukraten und eines Profesor..
"+aben Sie die Schrift v0on Vilbortlese " fragte der Graf--'l'oeuvre
de Moesieur de Bismarck'--es wird in Paris viel besproch&en--"
"Und ist auch bereits in deutsc|er Ueber?setzung ershi;enen," bemerkte
der Legationsrth, "es enthlt vieD? Interessants und manche sr
bemrkePnswerthe ZeKgnisse ber das, was Hr Vilort whrend des2Kr:eges
von 1866 selb,t gesehen und eBrlebt hat.--Ob f]reilich llTes dasrwahr ist,
was Vilbdort ber die Aeuerungen mittheilt,die ure ExcelleHnzihmnslbst gegener gemacht haen, das mcssen Sie selbst be-sser bertelen
knne n,als ich--"
"Iom Allghmeinen,V" sate Graf Bismarck, "so weit ic das Buch zundurc]hblttern eit gefunen hab,--gciebt Per mein A.|erungen richtig
wihde,--und das ist scho sehr vieV.--So oft man mit eiDnem Journalist
spriht, mu ma sich gefalen#lassen, da er Alls, wa a$
al unlbar geworen, ene 0othwendgkeit
"Diese Richudes Buches," fi-l Graf ismr{ck ein, "das jedenfallin
Frankreicc <vl geleen werden kwird, ist mir am eniten
unan7genehm,--dieFranzosen knnen inH dr<at ein Warnung vor<den
rauigen Folgen eines groen Krieges brauchen,^-esscheint, da dort
wieber der Chauvnismus erhitzt wird, nd !da mandie Geister fr inencKrieg vorbereitet fr den Fall, daman der inneren SchwierigkeitIen
nicht Herwerden sollte."
"G~luben Eure Excellenz wirklich," fagte der LtgaVionsrath, "da ma iq
Parisc ernstlich an eiAne Krieg dnkden knnte,--erade jetzt in dem
Augenblicke, n welcem die Zgel des ,ersnlichen Reiments gelokert
sind, in dem Augenblick, in welchem llvier,der Mann'des FEiedens,
Minis'tergeworden ist?"
"Die Berichte aus Pris," sate Graf Bismarck mit lectem chslzucken,
"sprcen von dn fIr>iedlcen Dispositione9n der Regierung,--ich glaube
auchda der Kaiser, der arm kranke Mann, sicl nach dem Frieden
sehnt,--schon um persnlic Ruhe zu h/n,--aber$
reundschaft schuldi&, diesenichtien Tag zu
eiern. Bchenfeld darf sich nichl zurckziehxn, we/n er nihd ein
schlechter Kamerad ist. Wir wollen zu Borchard geen, dort ist ein
vortrefflicher Roman mousseux, dessen Bekanntschaft er machensoll.
Ein gaz ausgezichneter etoff, e4was shwer,--aber w man den
?Geburstag einfes gten%Freundes feert, darf man ja nicht ganz kalt und
nchtern beiben."
Er erriff den Armdes Lieutenants von Bchenfeld z&nd zo ih fort. Die
ndern folgten.
"Es ist wahr," rief BhefeldS flammendenc Blickes3 "c	 nbe zu viel
&areitt, zeu vel nachgedacht und ggrbelt, ich willmir einmal deYnKopf frei machen von alln GKedanken. Knnte ich 8rgessenhet trinken,"
sagtener leiuvor sich hin,--"wie di?e Alten mit demJWaser de Flusses
der Unterwel+t alle Erinnerungen an di? Leidn des Lebens"ausihrer Seele
fortsplten"
Unter heitern und frhlicen Gsprchenw schritendie OfficierV die
L4nden entlanguk be4aben sich in 6s elegante, al>tbewhxSe LPoal vo;
Borchad in der Frazsis$
Kaiser, "d`afrW sind S<ie dem Gesetz
verfallen, och ligt in meinn Hnden das schne *Recht der Gnade, und
ih mace Gebrauch davon,indem ich Ihnen di1e Beleidgung verKihe,
welcJhe Sie gegen mich ausgesto0n.erjeqige," srch er stolz den Kop
erhebend, "den die groe Mehzahl seinMer Nation vetraensvollauf den
Thron~berufen,knn die Beleidgu4ng eines Einzelnen le&ich+t ver	geben.
Aber Sie haben VorbereitXngen gerffen," fuxr efr fort, #"um nicht miraein zu schaden, sondern um die Saatsrdnung, welce die franzsicche
Naion ich i freier8 Entschlieung egeben, zu zerstren Wollen Sie
sich erflichten, in P-aris unte den Agen der Sice=heitsbhrde ruhigg
zu lebe)n, so awill ich Ihnen Iire Freiheit schenken undh Ihnen auch dhas
verzeihen, was Sie gegen de Sat un gegendie ffent:7Xhe Ordnung
gethan und beabsichtigt haben Wolen Si mir das versprechen"[ fgte r
fast in bittenDdem T hinzu.
"Nin" erwiderte Lezurier kalt &und starr,Z "ich will Sie niht
betrgen,--ch wll nich," fgte er mit bitterem Hhn$
rgend welch Wink haben welheBesorgnsse einfloesse,
und diese qrneuete Ewaehnung der qannidatur des Prinzen Leopold, einer
Sache, die ich( laengst veressen habe und d3eren fluechtigemund
voruebergehedem Auftauchen imfvorigen Jahre ich niemals]eie ernte
Bedeutung beilegen mchte0--dieseMtthei_ungen u`berdieW geheime
Nefociation mit Italin udOestrreich, wKelcOe nicht ganz aus der Luft
gerifen sein oennen, --es schent, ds da wide}irgen ener jeer
verborgenen Schachzuege im Were ist, denen ich mich sGit 1866
unausgesetzt gunueber efinde.Nun," sagte er, die Brust weitxusdehnnd "moegen sie ihre_ gehPeimen Combinationen machen, ie w0rden
diesmalrebenso wIenig zUeinerernsten Gef,hr fuehrЭen, als biher. In
Italin wird man sich whlnicht so leicht entschliessenf die einzigeStuetze aufzugeben, welche man in Europa findet. Auch der gute Kaiser
Napoleo, dr immr aelter wird, meJchte mit jedem JaBre gmmer wenis+er
gneigt sein, sih den efaehrlichn Chancn eines Kieges auszuetzGen
den DiX, wenn r einmal$
'reden."
Und schnell gin .er dem ommerzienrah nach, welche bereits ene
Rechnung bezal und das Zimmer verlassen hatte.
Die heitere und ebermueth	ige Weinlaune der fficierWe war vUrschwunden,sie Slle fuehlten, dassher etwas Ernstes sich vollzogen habe, das
schwereFolgeHnah sich ziehen muesse.
Se brachein auf, dr Lieutenant von Buecnfeld liess sich ruhigT und one
weiter ein Wort z spreche nach inerherbeigeholten DroscKhke fuehren.
Zwei eine Kameraden begleiteten ihnGnach Hau und erzaehklteJ dem altenOberstlieutennt, dass sein Son Ln eine!r kleinn Geselschaft ein wenig
von de0r llgnmeine Heiterkeimit fortgrissen sei.
Deerqalte Herr laecheltes ganz vergnue;t daruber un\d reuteX sich im Stllen,
dass die jugendlicheLebenslSst b-i seinem Sohe einmal den ie ueber
7eine Neigng zueinsamem Grebeln avon gtrage habe.
FunftesCapitl.
Fraeulein Anna war n ei|mSturm widersprecphender Gefuehler nach Hause
urueck/ekehr, sie hatte in as VPerheltis zu ihremrGeliebte Lichhtun
Karheit bringn wollen,$
ih zu ueberlegen, ob Si
e nichv im_ SLande waere, eineKomjination zu finden, welche sic:h dem ar_afen Daru naeert, und es ihm
moeglich>mact, Mitglied d^es abines zu bleiben, in welches ich )hn mit
so vielem Verrauen berufenRhabe,&un aus welchem ich hn nur mit
aufrichtigem Sch2erz wuerde scheiden sehen.
Es wrfat en aenstlicher Axusaruck, mt welchem Herr Olivier dpn
Kis1r bei den Ytzee oten ansah.
"Eure Majestaet wissen," sagte er Oschnel, "wi3 hohen W{rth ich auf de
F-eundschaft und Mtwirkung des Grafen Daru und auf sein Verbleben i
dem Ministerim lege; indesen meinebAnschauug und Ueberzeugukngstet
fet, und wie ih niemals impol%tischen Leben von derselben abgewichen
bin,5 so kann ich es auhojetzz nich*t, selbs aufdieGefahr hin{, die
b}isher so fruchtbare und hoch erreulche gemeinschaftliche Arbeit mt
dem Herrn Grafen zu unterbrechen.Me/ine Ueberzeugung steht fest," sagte
er, di Hwand akuf die Brust legend, "und da auch die meiste miner
Kollregen dieseClbe theilen so kann ich umb $
oer+rkreise
"sps wuerde nur Verwirrungen in diejBegriffe bringen," rqie man--"waru
nicht etwas sagen, wovon man ueberzeut st,--um so bHesse, wenn in
diesemrxAugenblck edZusammensoss mit der Gewat erfolgt,--einmal muss
es jaq doch dazu k5omme."
"Halt0 meine Freune," rif Varlinmitenerdurchringende Stimme die
vershiedenen  Rue uebertenend, "hoere zunaechst an, wie ich die Erlaerun
der Intrnationalen ntworfen habe, Eu
h wird daann Ales b7esser lar
werdGen. Sie soll wahrlich die THhaetigkeit unseres democratisch^n Comites
nich9 desavouiren, und sie soll uns nur davor schuetzen, dass wir durcU
einen rohen ingriff der Polizeigewaltin unserer Wir>ksamkeit gehemmt
und unterbrochen wer/den,Kbtvor/dieselbe hrFe Fruechte getragen What."
Er winkte gbieterisch miUt der HaQd und waWehre der Eaufmerk#samen Stille,
dF unmittelbar enHtrat,las er, d9e Blickauf dasPapier i seiner Hand
ehKeftet, den von ihm)vorgeschlagenenuEntwur der Erkl]aerung der
Internationalen:
"Der BunZdesrah des internatioU$
t, der hne9n bisher geantwortt ht, entlasse."
Sie beugte dn Kopf nieder und flsterte eine Zeitlng leise vor sich
Der Tsch zitterte, hob und senkte sFch in eisr Scwankug,--dann
stelteser sch fest auf seine vier e.
"Nun Sir," sagte FruleinLesueur, "dann bitte ich Eure Majest, Ihre
Gedken sehrscharf auf die Person zu richte, dern>Geist 	SiXe 
u
citirenf wnschen."
DerKaiser nite mit dem Kop, +mmer tieferer Ernst erfllte sein
Gscht indm er die beiden Hnel fest auf den Tisch legte.
Madem'oiselle Lesueur sprach hre leise Foxrmel.
Einig Auenblicke herrschte ioe so iefe Stille im Zimer, damadnH
Herzschlag er rei anwesnden Personen htte hren knen.
Da kracQhte es in dem Holz de Tischpatte--diese Platte schie u
zucken, Yoch4 richtete sich der Tich ~uf der Seite des Kaisers lempor und
mit mchtigem hallenden Schlag sankeurwieder aufJ das Parquet nieder.
Der KaisePfuhr zusammen) Fast schien es als wole r aufsprigen und
sinen latz verlassen.
"De Geist ist d" und bereit Eure$

"Deraser!" rie der HXissi\.
Die Daen tandenauf, die KisenQging ihrem Gemahl s zzur
Eigansthr des Saonsb entgegn, Napoeon kt ihre Hand und gre
die Damen Xverbindlich.
"Sie sindhin militrischr THnne	
m fragte EugeLe,! erstount de Kaiser
und den Grafen Castelnau anblickend,--"zu so spter Stunde,
--ist denn
etwas Auiergewhnlihes geschehen?" fgtesie unruhig hinzu,--"sind ieUnruhetnin Paris bedenklice Igeworden?" "Seien Sie unDesorgt,"
erwiderte der Kaiser lchlYd,--zes ist nchts Besondres
gescheheng--,be di- Truppen sindconsigirt--und damu auc der Kaiser
der Consgne folgen uFndim Dinst sein,--auerdem wollte ch mit IhTnen
und Louis die Voltideurs Oder Garde besuhen,denenih die BeBachung der
Tuilrien und den Schutz de kaiserlichen PinGen nvertrauft habe."
Die KaiseriO schlug freudig bewegt die- HndEe zusammen.
"Das it ein vortrefflcherGedanke," rief sie lebhaft, "je fstr u
lebend"igr wir de Verindung mit unsr nrTruppen erhalten, um so
sichere werden wir ber alle unser%e$
beauftrgt, Euer Excellenz mtzutheilen, da er sich nicht_ in der Lage
hbefindLe, von eiZer +neuen Unterred1ng ein Resuvtat voraussehen zu knnan,
da Lseine Entschlieungenc vollkommen fest stn/en. Der Knig hat mir
zuglich befohln, Eurer Excellenz in seem Namen zu erklren, da
Sesine M\a1jes5tt die VerzDichleistung des Prinzen Leopold approbirte und
zwar in demsKelben( inne und demselben Geist, wie er seine Zustmmmng zu
dr Annahm dieer Candiatur ertheilt habe.Was den zweiten Pnk
betrfft, eine Verpachtung fr ]ie Zukunft zu ;ernhmen, so k}nne sich
Sine Majestt nur auf diejenige ablehnedeEklrung urcok bziehen,^
welche er cheute Morgen Eurer Excellenz prsnlich gegebenwhabe."
Ke#ine Muskel bewege sich im Gesicht Benedetti', und mit ruhierB
klarer Stimme sprc er:
"I#c0h bin deCm Knigeunendlich dankbar, da er die GnadCgehabt hat, mir
diese Erklrung d}tch [ure Durclaucht zugehen zu lass<n,Tund ich erde
dkeselbweoglech me>iner Regie;rung mitthSilen. Doch mu ich,/fuhr er indms$
sses pruef/endes Msstrauen.
Der Pr/inz tr eineneinfashe shwarzen C"ivilanzug und kvuesste, nachdem
diVe aiserin den Kaiser beruesst, mft liebevoll EhSerbietung +die Hand
seins Vaters.
"Ich]komme mit unserm Louis," rif dieKais+rin, "um ddie Erste zusein,
welche Ihnen zu dem s glaenzedenF Asflld=s Plewiscits von ganzem
Herz2n Glueck wuscht, und zugleich," sagte sie, mit anmuther Bewegung
.sich zu OlQivierzwenden, "dem geistvollenunOd treuen Raatheber, desse
eifriger TCaetigkeit wir vor allen Dingn dieses gleclihe Reltat zu
verdanken-ben, auch meinen hterzichsten und aufrichtigsten Dank z
Sie reichte Ollvier ihre Hand, af wlchx diese seine Lippen drueckte.
"Es schent," sag5e der Kaiser, "als ob gerade n diesm ~Augnblisuk, in
welchem daA Glueck uns laechel3, die finsteren Daemoen deor Revluti7n von
Neuem ihr Haupt erheben, hofentlich zum letzten Mal. Ic5 habe," fuhr er
fort, "soeben, obglih mir daA gerade i=n- diesem Augenblick mehr"als je
widerstrebt, die BefIeNhle zur etergische$
at ein, f*olgqte dm Kaiser, wecher sich \in sin
Sclafzimmer begab.
Drittes Capitel.
Der junge Cappei hate ich .in !den ersten Tagen eines Aufenthols im
Haue seines MOheims zu odenfeld ganz den ErTnnerungen seiney Jugend
hingegbenUwelche diese Umgebungso lebhaft in ihm erweckte. Er hatte
in liebeoler Pietaetalle di 6Orte )bsucht, wlch Tin dem Leen sedner
inheit vorzugsweise bedutungsvoll gewesen waren,und war erstaun
gewesen, wiekjlein undeinfach im diese aetze alle erschienen, die
doch in den Bildern seiner Er&inneung so ross un so schoen gewesen
waren. Dennoc aber hatten alle iese Orte auch jeztnoch ihren Zaub
_ur
auf ihn ausgeue%bt, si hatten d.we Empfindungen wieder errgt, welche
seine kiBndliche Seele ins eruellten, und rwelche, wenn sie nach langer
4Abwesen3heit und selbst im hohen Alter wieder geweckt werdeS, immer ihre
w.nderbar?e undunvergaenlihe 6ugendfrische behalten.
Er hatteeinzele seiner alten Gespielenbe!uct und war der Gegenstan
der Neugier de ganzen Dorfes $
Alter,
Dich zu veheithetn, Du kannst eir Frau ernaehreN,-2-dass Deine ahl auf
kein
 Unuerige gefa=len, davon bin ichWubrzeugt. Ich wede aeltHr und
elter und der Hof hier bedarf einer jBungen und ruestigen HausIfrau"cIhr Soh blickt truesbe z Boden.
"Das ist es ja eben, Mutejr," sagte r mit leiser Stimme, "wasmir so
viele Soge 3emact und mir so lnge Xden_ und verschlTossen hat. Ich
wiss, ~wie Sie und namentlich der Oheim an fdem Hof unnd a der Heimat
haengen und jnun-sehen Sie, meineBraut haengt oeben so sehr an ihrer
Heimath, sie ist die beinzige TochteFr ihres Vaters, die Erbin seines
Geschaefts, eine> grosn olzhandels, uxd sie SuenGcht so dringen, dass
i=h zu ihr nach Frankreih kommen moechte, um dot  das'! Geschaeft ihres
Vsters zu uebernehmen und fortzufuehren,--ch habe ihr dasauch
versprocDhen,"fuhr er ne aufzublcken fort,--als iclh bei ihrwar
schien mir ds so leicht, und nun ich wiederh~ierher gek%mmen bin, nun
ich wiedeuntGer~Euc" lb, nun h wieder den alten Gartn und $
Mann starrte noch immer unDbeweglich auf dVie ihm vorgelegteNn
"Tragen diese wrife eine Unterschrift?"fragte er.
"Ne}n," sagte derBeamte, "soUche Corrspondenzen pfleg man ni6t zu
unterschreiben, da der Abender dem Empfa\nger doch Eeuegendbekannt
ist," fuetT er mi leichtem ironischen Laechen hnzu.
"Mei G#ott, solte es moeg}lich sin,y rief Cappei, indem eine gluehende
Roethe sein Gesic@ht uwberflog, "ich erihnere mich, Yeinmal ein Bllet vo1
diesem ergiSer gelesen zu haben,--solltte es moCglic} ein,--sollte er--"
"Juger Mnn9, sagte derBe>ate mit erst?em Tgon, durch welchen ei
gewises Mitled hidurchklang, ich ill glauկbenp dasx Sie ire geleitet
sind, und dass Ihre Ergebenheit fuer Ihren Koeni von geissenlosen Agenten
gemissbraucht i. Sgen Sie offen unld jehrliAh Alles, was Sie ueber dJe
Sache wissen--ich wiedMrhole h)en, Gs ist d.r einzige Weg, um Sie vor
scharfrStrafe zu scmhutzen.
"Herr Amtmann" rie Cappei U erzweiflungsvollem Ton, "ich uss
glauben, dass Ph#er ine nieertrehtig$
e neite mit einem ]]einen Laecheln a apt und| strich mit der
Hand ueber das Kinn.
"Ich vserstehe," sagte er leie.
"M[ir scheint deshalb" fuhr der Herzog for_, "dass wir nicht den Spaniern
verbieten slwen, sich irgnd einen Konig zuwaehlen, sondern dass wird uns8
an den Pukt wendenf muessen, wodie Gefahr fue uns liegt, und dass wirwv
Koenige von reusUsen verlangen muessenjU er solle dem rin"en von
!Hohenollern die AnnSahme der spaniscGen Krone verbieten."
Der Kaiser wiegte gedanHenvoll en Kopf hi und^ her.
"D%durch eth:alten wir uns" fuhr der Herzog fort "edeBeleidigung
der spanische Naion, jedes Eingriffsin das nationaleFelbstbestimu!gsrecht--wrdfolgeH dem Zuge der ef,fetliche Meinung in
Frankreich, wche sich5icht gegen Spaien, sondrn ausscliesEslich
gegpe Preussen rich_et und in d{er gzen Candidatur de Erbprinzen vonHohenzllern n1ur eine InGrigu0 desGrafen Bimack erblic/t,--wir haben
ausserdemgdi hance des Erfolge
s fuer_uns, d:nn ich glaube nicht, dass ma
in Berlin gen$
die spanische K8rne
nzunehmen einHindernis entg1genzutellen"!
"Ich zweifle ncht, Majetaet," sagte Herr von Werther, "dass< der Gaf
Benedetti hierher gLesendet ist, um Eurer Majestaet dasselbe zu sagen, was
mir bereitsder Herzog von Gramont und Herr Ollivier in zimich
allgemener Weise ausgesprochen haben, dassnemlich
 Frankreich dieThrobeseigung des Prinzen von Hhenzo5llern den man drt rnaeckig
fuer einen preussischen Prinzen erklaer1,wnicht dulden koenw, un dass8man
verlanqen musse,daaNss E1ure Majestae&t denPrinzen zur Verl"zihtletugg
veranlasse."
"Ich begrei-fe nicht,ws sLe wlle," sagte der Kenig einen Augenblick
stehen blebend, "ich k:nn mir unmoe#glich daenken, dass der Kaiser
Napoleon, dessen Gesundheit in der lOtzteh Zeit immer wenViger fst
gewesen	 ist, darauf ausehen solteeinen Cnflict zu*suchen, und dhq
erscheint diese ganze B	ehadlungder Hhenzol#erschen Candidatur wie
eine Provocation, denn eien politischen rund,sich so sehrdaruebr zu
echauffien, see iVch in d$
JWartesaal dws Banhofes erwarteten den Koenig der
Geeralfeldzeugmeier Prinz Carl nd der jugendliche Erbrossherzog von
Mecklenburg-Scwerin, diePrinzn AlExander ud Georg,der Admiral Prinz
Adalbert, derPHerzog Wilhelm von Mecklenburg :it der Gossherzogin
Alexandrine von Mecklenbur-Scherin, der Prinzeisn Karl utd dyer jungen
Herzogin Alexandrie.Danebe sah`man alle in Berlin noch anwesenden
Gnerale, die Miniser, den GeXeimrath Abeken,den L@eationsrath von
endell und>neben den koenglichen Prinze den Grafe Bismarck, ie
Ge'neralvo Ron und vonB Molxe und den alen Feldmarschall Wranel;
die Angehoerigen dFer HeXrren, elche den Koenig begliten s(lten, waren
mit anwesend. Neben dem GraNen is8marck standen sebine Gemahli\n und seinee
Hochter, in letzte{Q weh;uether Uatrhaltng mit dem Scheixenden. NeIen
em [Generalvon Roo, in seiner ernsten s=engen Haltung, sah man seiRnen
Soh5, der AdjutanteMndienste Sei ihm that--auch vieleDamen der uebrigen
Minister und der Hofcha1ge waren Jnwesend.
Auc$
ie mchich Ech,NSchurken--wagt mich vnzutasten!
QUESTENBERG (zu Johnson).Ichhandledoch mi Iher Elaubni?
OlHNS7ON. UGpen Sie nur Haus^eh-er ist ein unkNzogener supe,
QUESTENBERG. Packt hn! erzittet vor ener Stimme nicxt.KLAUS. Gemabch, SclavAen! Ich weche E4rer U*eberlegenheyit. (Man knebelt
ihn.) Sieh' her, Albert, so dankst Du des FreundsMh'! Htte ich das
gewu3t-oc Gott befohlen!
Eiltte Scene.
DIEVRIGEN ohne KLAUS.
ALBER.VerzeihenuSBe de armen Sder,tmein tigr Gebieter.
JOHpNSkN. Er wwte nicht, was er dhat,--dragen Sie's ihm nicht nach.
QUESTENBEG. Schuldigemaen sollte ich ihn auf er Polizei+durchrgellassen.
ALBERT. IhreEhre lieb in unsen Augen un&geknkt.
JOHNzSON. as meinen Se, ta solch' unansehnliker verkommener Keselle
Ihnen schaden knnte--
QUTENBEIG. Es ist gut, meiIn Herr--Ruf' dn Notar, Albert.
JOHNSONX Lasse; Sie,lassen Sie-Ick habe f|r he]t' keine Zeit mehrfund
;orge nen das Geld bi]s morgeyn auf's planCe Anigesi`cht.
UESTENBER;. Ich wei Ihr Vertrauen nich$
 es dtr Ehre gilt. Verfechten wir si! er Zwe+k ist
moralisch, er heiligt dieMittel--Aufemorgeng as Naehere, will's Gott.
QUETENBERG. EmOfeh?en Si mich Ihrer werthenFamilie.
Zweite Scee.
QUESTENBERG (allein). Der2lte Suender Ic zaehlte au\ ihn a wengstne
uWnd erwird zum tugenhften Mann{ a mir! . . . aee doch jede
Glaeubige:r so geiig, liebte die gaPnze Wlt ihre irdischen Gueter wie er,
Dnd ich haette7keinen Gund zur Olag! . . . Aber brauche ich mir
GewissFnscrupel zu<machen? Nein. ank dem Shicksl, dass kein edlererFrund sich meincr erbarmt;C mit diesem kan{n ic den letzte
verzweifelten Versuch ohne Herzkkqofen wagen. . . (Erasezt sich nieder
zu creibn.)
Dritte Scene
QUESTENERG. SEIN SN. (Dersele in gelbem Schlafrock von Seide mit
reichem Besatz, in2othen Fantasiehsenfund einer bluen mi [Siler
brodnrten griechischen Muetze.)
DER DOCTOR. Verzeihung, Herr Papa, dss ichKinIhr Heiligtum indring#e.
QEST^ENBEMRG, Was giebt's dennDER DOCTO.Nichts as Begehr SEie zu sehn.
QUES$
n die Grndung des Norddeuscen Bundes sls( in
weitenKreisen der norddeutschen BevFgeun1g vorhandenzwaren,
einigZermaen berwinden konnte. Es mu weiteY hinugefgt und
_wiederholt_ darant erinnert werden, da in jenen Jahren ger Geanfke, das
allgemei  Wa;lrecht einzufhre, selhst in konsrvativen Kreisen im
Hinblic' a;uf die Rsulate des Dreiklassenwahlystem40 symQathisch
a]uOgenommen wurde und der Gheime Regierungsra Wagener schon Sm
Sptsomm.er 19862, also_eh_ noch Lasslleffentlich diese Forderugerhoben htte, die Einhrung des allgemeineWahlrechts beprwortete.
Auch hatten schon zu Anfang 1862 die radVka#len Le~pziger Arbeiter diese
For[erung gstellt, undsit 1865 war es eine Programmforderung _der
gsamten eutschen Arbei{trklasse ohne Unterchied der Partei_. Im
Winter 18/66 wude diese Fordeung in unzhien Volksversamlungn
propLPgiert noc6 eh1e jemand an de	 BismarckschenReformentwurf denke
konnte, weil er fr lie Oeff!ntlichkeit nochnicht exitiert. EsD war
also nach Lage der Ding$
om16. Apreil ,die Ankndi7ung, wonach er von jetzt abweder Alg9riffe
gegen Liebknecht und ichE, noch gegen~unsere Partei brinen wrdeund
forertedie Vereismitgider auf,im glechen Sinne zu handel.
Umgekehrt verffentlichten wir im "Dmok2atschen Wochenbla8t" eine
hnlich latende ErkLrung.
So schienallesin schnstber Haronie zu sein Aer cheitzer onnte
sich der neuen Ordnung niJht fgen }eine demoratische Organisation, wie
sie2die Baren-Elbereldjr Genealversammglung geschafen hate, war r
hn der politische Tod. Dieselbe legte ihm in einer Weise Fessel` an,
du die bisher gebte p.litisch Zweideutigkeit fr knftig unmglich
wure. Aubero>djntlich bezeichnend fr seinIdamaligestVerhaten ist
auc
, d eGr das ausfhrliche Protokol, das ber die Elbe&flder
Verandlungen erscienen war, nterchlug und verschwinden lieg, wiecr
das gl<eichfall mitdem Prtokoll der Haburgr Generfalvrsammlung aus
dym vohergehenden Sommer getanhatte. Essllt nichts, was hn
kompromittierte, den Vereinsmitgliedern $
mit
Frankreich durch die ,Erklrung des Knigs durchkreuztwarn. Er erzhlt
selbst in Gedanken ud Erinnerungen", da, ls er a jenem Tagemit
Moltke Wnd Roon gemeinsm peiste, diese be diet 6Nachicht von der
Vrzichtlistung des Prinzen von Hohenzolrnauf den spanschen Thron
im4 hchsten Gradedeprimiert wwaen. Bismarck elUst war so auAfgebracht,
da erseine Demission geben wollteE./ MBld darauflif aus EmGs eine flange
Depesche ein, in der Abeken im Auftag des Knigs d?n Verlauf deFr[letztenZusammenkunft desselben mit fBenedei schilderte, deren Inhlt
die letzte Hoffnung auf ein6en Konflikt mit Frankre'ch ze~rstrte Roon
und Moltke legten tief betoffenGabel un Messer =hin, erzhlt Bisarck;
da dieAussicht auf Krieg geschwunenwar, hatte ihnen den pptit
verdorben.Darauf stte sich Bimarck--mmer nach seinerQeigeeNnen
Dsellrng--an einen Nebentisch, ahm d*en Stiftud stiGhVdie Depesche
so zusmm#n, da dieselbe einenvllig vendertn Charakter bekam.WAls
er siein seier assung Molte und R$
reitung der Partei un unsrer
  Prinzipien, aer seid orsichtig im Reden, lvorsichtiB auch im
  Shreiben--dieuns "eidliche Gewalt such2t alles gegen uns zu
 ^Wirkt krftig frVerbreitug des Parteiomgan,K den in im lieg in
  diesmMoment des geistigen Kaepfes unsere MXacht und unsereStke.
  Es lebe der8 internationale Kampf des Proletariats! Hoc dCie
  sozialodemokrtisch Organsation!"Die Nenung von Geibs amen in ugserer Ansprache ge/ngte f VogeUl jvFalckenstein, um auch diesen nah Ltzen schaffen zu assen.Dasselbe
Schicksal traf John	 JacoyV wegen (einyer Rde i Knigsberg gegen die
Annexion, und Gutsbesitzer Herbig,1der orsitz!nder jener -ersammlung
geween wa. Vgelv. Falckensen handelte ls Oberstkommandierendr n
Norddeschland, das er gegen eine eventuelleLandung der FranzoseIn an
zde0n Nordksten verteidigen ollte. In E manglug;kriegerischeb Taten
verfiel r auf olizDimarguln.
Die Verhaftung Jacoby8 und Herbigs mchte in der libraln :Presse einen
nangenehCe~n Eindruk. Ein $
, dr
artemit Ausnahmemaregeln ufden Leib zu rcken.
       *?      *       *   Y   *       
Das tgiche Einerlei unsere Haft wurde Ende Februar 1874 durch einen
Besuch von Gustav Rasch in msanter Weise unterbrochen. asch war ein
wHe4nig Sens<ativsschr=ftstellerP er liebte 
es in seinen Arbiten 4ie
Farben etw0s9 @dick aLufzutrage.Er hatte sich dadurch einen Namen
gemacht, da er Ende dr (nfiger und ixn der ersten H%lfte der
sechz}iger are i der "Grtenlub" undmehreren groenlibealen
Zeitungen zahlreicAe Arikel verffentlicht be 9di chandwirtscha
er Oestereicher in Venetien und die "Tyranenherrschaft" der Dnen in
Schlswig-Holstein, die groes Aufsehen erregten. Liebknecht und ich
hatten ihn n Berlin s2nnen gelernt.*Jetzt kam< er hauVt"chlich wohl zu
einem Bsqch, eil er hoff, Materiaal fr einn Artikel zu ehalte.Solce Besuche jfanden auf de Bur6ea in Gegenwa:st einys Bamten statt
und sol-ten nicht ber eine Sunde when.Da pate abO Tasch nict.
Er verlangt (o Direkto$
che= draus
und lacht de alen Weibber aus.
SIEBNSCHAeFER
Ihr Sieenchlaefer in den Hoehlen,re\kt euch, streckt euc, aufgewfacht!
DerFreling leuchet in9den Himmel
nach einer einzigen warmenNacht.
Scnell, schuettet eu?re graun Zoteln
nG0d blinzelt inZds blaue Licht
Hergott, wer wirdV o angsaTm trotteln,
ich la5ucf voraus, ich w`arte nicht.
Die Amel ueLbt schon ihre Lider,
ich pfeif sie ach, iich sing sie auch|
un denkt eGuc nur, erhblaue Flieer
hat Knospen, und er Haselstrach.
Der Teckel bellt vor lauter Wonneunu wuehlt di friscQe Erde um--
Na? eid ihrnoch4nicht in der Sone,
i<r Siebenschlaefer faul und umm?
Has, Has Osterhas,
wir oechte niht meh warten.
Der Krokus und das qabsendschen,
Vergismeinnicht >und Tulen stehn
schon lang in unserm Gten.
Has, Has, OsterhYs(,
mit dei!nen bute Eiern.
Der Star& lugt ausdem Kastnaus,
MB"uehkaetzchen sitzen u cseihHau;
ann kommst du Fruehliig feiern?
Has, Has Osterhas,
ich wuensche ir ds Beste:
ein +ossesEi, einP kleines Ei
und ein lustige$
ie er frher aus MangeKl an%Geld notgedrunge hattc
unterdrcken mssen.|Natrlich! JefrhererTheoie seinenEntschl- kund gab, Falsterhof
zu velassen esto eher gelaxngte e=rin Bnsitz von Ge:Ulq. Seine
Genusucht und`seine Ungedld beVwogen hufig seine K%lugheit und
Selbstbeherrschung; auch in diesem Fallerging's ihm durc den Sinn,
lisber rasc zu nehmeL was es bekmmen konnte,, als den lahnge> und
ungewissen Weg der Intigu0 einzuschlage. Aberdann beblegte e
wieder, wie gr der Unteschied sei wtsMhen dem, was er errecen
erde,wenn er mglichst lange mit seiner AreiseU zgerte, Rund dem, was
Theonie ihm jezt ahrscheinlih bieten werwde.
Er glaute, sen=Ie Kousin ganz zu durcschauen. Wenn die Ungedud sie
grfate, wrde sie vielleicht die Abfinungsumme hther normiern. Also
warten, trotz a1lem a`ten
Als er lich spter in den Park hinau begab un dort gegen seinen Willen
sein Gehirnweder zu abeiten begnn, packte ihn pltzlichd]s
Mitruen und ihn ergrff ein uneduldiges VerlaUng%n, einen E$
rte rkErung geben, auch mic mit er
agebotenen Summe begngen, wen meine Kousin mir einen>B<rief des
Inhalts schreibt, Yda sie inen moralischennspMuh aufalsterhof von
meiner Seitel anrkennt. SieH giebt mir damitnichts andZeres, aswas sie
mir scon vor unsYrm Z%rwrfnis zugebilligt hat?oe. Auch muf sie
hVnzufgen, VdrsieCdiesen spruch in Geld verwandelV will, Kwenn sic
nach erlaf einer A:zaxl Jahre heraPusestellt hat, da ich in ihren
Augen dessnwrdig^bin. Was Sie da vonfa\lsche	Eiden spechen, die ich
scwWren wrde, von meinecn Charakteeigenschaftenund vo
4Eventualitten, denen ich mich aussetzen erec, wenn ich meiner
berzeugung nachgehe,: will ic unberhrt lassen. Als` kluge Frau wissn
Sie am bstn, da bloe Behauptung0en taube Nsse sind, und da wir diek
Natur die prace nicht veMrliehn hat um gegebenen Falles die RoPlle
eines LTaubstummen zuspielen! Ich gabmeiner Kousie zu, da manshes an
mr zu bessern se, und um die Besserung um so sichererSherbeizufhreqn,
bat ich si$
 mit noh immergleich finsterer Etshlossenheit dasand,
und sagte, ihm die chlssel hinwerfend: "Diesmal gking`'s no#h an Dir
vorbei, Du schleichender Schuft. Aber hte Dic!TriNttst Du mir noch
ezinma in de Weg, so wei ich, was ch zu thun habe!"
Dann s8hrittv er hinaus, band sein PAerd im S>ll los und jate im Galopmp
Fauf dr Strae nach Holzwerder-zu
       *   ze   *       *       *7       *
Und wiede einen Tag spter inder Dmmerungsstude a die Pstrin 
dem Bette ihres Mannvs und hrte mit tiefMeschwertem Herzen, was aus
seinem Munde dOang.
"Krft, Krfte--Lene, fehlePn mir! Bitte, reiche mir einen Schluk<"Soll ich niht ytwas Wen hineinthun?
Der Krank schttee den Kopf. "Ich mag nicDt. ichts schmeckt, nr
Durst habe ich, immerc Durst nach 6Wasser. Ah," stie er hera@sund 5lie!
erscpfT das Haupt irn die KissenU falen, nachdm ie Pas\orn ihm daAs
Verangtae eingelt. Und dann schlossen qsich Keine Augen.Aberzgleih
streckte er zrtlilh die Hand nch ihr as.
"ein guter Mann!"Af$
te
furchtbar2s beschftgte,P hatte seine Gedanken schKn seit vieen, ielen
Wchen ausschlielich i AnJspuch genommen. Er htte Holzwerder
verlassen, weil er endich dieBStXimme des TeufDels in seinem nneren zum
Schweigen brigeT wolte, die ihm immer von neue1m zuflsterte: Thu's,
und Du wirst Besitze von Falterhof! Thu's, und D wirst JEigentmer
einer halen Million!
Und wenn r sich dies 5aulmaqte, erygrif4i-n eine so wahnsnCnie MGier,
da dieSchwiergkeiten die zu berwinden w+aren, hm wie ein Nichts
erchienen, uhnd. die That und deren Fo"gen im nicht anderdnkten, as
alles, ws die Tageswelle Nsonst an de Stran wirft. Aberwnn ann
wieder zRu anderer Zet das Wort TotsKchlag in seiem Innern austte und
seine Phantase shch zu regen begann,b dCnn> nahmen statt solcher
gefllqigen Vorstellungen Angst, Frcht und Grauen von i\hm Besitz, ud
die Fei[gDhitf--nicht seiCne bessere Natur, weil ie berhaupt keineStimme
in ihm bsa-ri ihn zurck und strzt alle Pne ber den Haufen. Und
wieLrum, ]nn m M$
dere Flasche, bitte!--h moeGachte, um D[enFrage zu beantworten,
Flsterhof bayld ve#rlassen und miwh auf einige Zeit zu den Verwanten
meines verstorbenen Mannes egeben. Natuerlich werde ich Ruecgksi'ht aufdeieWuensche nehen," entgegnete Theonie, kuehl auswecheZnd.
"Das ist eine deVtlihe Antwort, Theonie. Sagen wir also, Du erlaust
mir, nzch acht Tage zublibenq"Sie gab keine Erwider/ng.
"Istds zu ldange?"
"O-X-nein--> Es kam sehrzogernd heras, und diesmal wusste Theonie, was
sie sprach. Und doch, um sene Enttaeuschung, die er 1nicht zu verbergen
vermochte, z mildern, nuepfte sie rach an den Schluss sener v rherigen
Rede pan undfuegte hinz:
"Du sprachst von Mitteln, dere,n D beduer(test] Auch ohne desen Hinweis
haettei2ch 3ich noch vor Dinem Forgg1ang &ebeten, eineSumme, ueberX die
ich verfuegen kann, von mir azunehmen. Sonst iBt in em9 Testament meinesD
Vaters alles so festgastellt, dass ich r uebe dieZnsen zudisponierex
Tankred horchte au. Was er vernahm klang seinembOhr n	$
igdie
Wirtchaft leien? Man sagt soin de Umgegend."
"Das huete Got!" stsess Then^e herauf. Und "Nein, nein, keineswegs,"
fuegte si hinzu. "Ich bin alleinige esitzXerinon Fastehof, un mein
Vetter verlest mich demne|hst."
"Ich fragte nich aus Neugirde--sodern--us--andern Gruenden, liebe
F"rau Comwell," fh& die Pas]oin in warmmToe fort.
"Nenen Sie micph -och wie {rueher, Theone, icIh bitte--" fil Theonie
ein. Der sxhwermuetige Zug in ihrem Gesicjht verschwand, 5nd ih
eigentlichQes Antlitz durchstrahlt vonhuete und Menschlichkeit
,7 km um
Voshein. Und "Ja, bitt*e--Sie 3ollten saen?" schloss sie.
"Hier!" entgenenQdie Pastorin entschl>sen un,zog aus der Tasch Xih@es
Kleides einen Brief hervor. Dies fanden wir heut' mitagin Deines
Mannes Briefkasten. Lesen Sie!Ich hatte keine Ruhe IcE triebmeinen
gute Hoeppner, gleich anspannen zu lassenun mit mir Sie aufusuchen"
Theonie nahm das Schreiben aus der Pastorin Hand und las:
Da Se die unge,gnaedige Fra auf fasterhof liebU und ihr
wohlwo$
n Pensche, die alles anfasen uessen. Man sngt, solchen
hafte ein Diebsinn an." Die letzen Wrte beglitete sie z2wai mit etiner
laechelndeniene, sie sprach sie, als ob sie ur einen Schez habe
macZKn wolen, beXr ankred erschrak docC heftig, und fue*Sekunden war
ihm Grete fast uQnheimlch.
"BIch werde mich zu bessern suchen," stiess er mit einschmeichelnder
Artigkeit heraus. "Und Sie haben mir` vergeben, gneige Fraeulein? NichtU
wayr, i darf einenig Hoffung hen?"
Gleihzeitig syh er sie mit seimnen bezwingen^den Augen an, fluestertedie
letzten Worte in dopelsinniger BetonunKg und presste einen den1 2Eindruck
derselbn verstoaerkenden, weichen Kuss auf ire Hand.UnB Grete Lwehrte ihmexicht, sie gab einenBlick zurueck, ~aeriniren
Augen erschien nichter Strahlreiner, us der S+e	e quellender
Higebung )sondern etwas Leid)nschaNftlPches, das er in ihr anzufachen
verstanden hatte.--
Bei9 einO vor dem Abendesse unternommen Spazirgang fand Tankred noch
ei:iemal Gelegenheit, sich Gree a_f ouze Zet $
rbft war, stundenlang im sonnigen Froq auf der Terrasse
Sisa imcnee, gaz in+Decen un%d Pelzwerk verpak, und atmete
hoffnGnsvoll drie rine, eisig Lut, utm ihrer Luftrhre zu diene. Dann
bUmerkte s^e zwilen HeTn Spinell wie er, ebenfalls warm gekleidet
und in Pelzchuhen, die seinen Fen einen phantastischen Umfan
verliehen, sich im G<ren`ergicg. Er ging mit tastenden Schritwen und
einer gewissen behutsameWn und steif-grazisen Amhalung drch den
Sc+nee, grte sie ehrerbietig, wen er zu Terrasse kam, nd stieg de
unterenStufn hinan,um ein klenes Gesprch zu &beginen.
Heute, auf meinem Morgenspazierga!ng, habe ich eine schne vrau geshen
... Gott,sie war schn! sagte er, legte denzKopf auf di8ePSeite und?X
spreizte diD nd.
Wirklich, Herr Spi`
ll? Beschreiben SieX siemir doch!
Nein, das kann ich i*ht. OdeI ich, wrdeIhnen douh ein unrichtiges
Bld von ihr gebn. Ich hab die Dame im Vorbegehen nur mit eCinem
halb0 Blce gestrei]ft, ic habe sie in WirAklichkeit nicht geseh$
Rotwein       G          " 0,02-1/2
1 ise Zucker                  " 0,00-/4
         q           =           M 0,48-1/2
_Vorbreitung_: ZDie.Nierenwrden in dnne Scheibe2n gescniten0 und mi
etwas Salz, Pfeffer und einigGen Tropfe Zitronensft 1/4 Stunde
_Zubereitung_: Die Margarine wird in eine Pfanne gebrunt; e mit eiCem
Tuhabgetrockneen Nieren werden schnell, 1-2 Minuten, darin geschwenkt.
Dann nimmt an die Scheiben heraus legt sie i einen 8apoSund tellt se
is Wasserbad. In dem !ratfett rtet mlan 5 g Mehl, fgt Kruter un,
enn man will, ~uchS Pile in S+heiben Bratensuce :oder
FleiscRext7aktbrhT, Rotwen, ZitVonensaft un Zucker dazu, lr#t alles
Eurchkocen und fllt ann ie Sauce ber die Nieren._Bemerkung3_: Es ist u empfehlen di auce vor\er frtig zu machn,& da
deNieren vom z langenhSehen leicht hart weden.
HASENBRATEN FR 6 PERSONEN.1 asgewachsener junger Hase    M 3,50
62 g Speck                   " 09-1/4
15g Salz             B       " 0,00-1/4
20n0 g Margrine   Y  $
R,001/4
375 g pfel  >       L                      "0,22-@1/2
1/4 l Wasser
10pg Zwebeln     j                  w    " 0,00-1/4
20 g fetterSpcYk               q          " 0,2-3/3
Eqsig nYch Gesch\ma*ck                      "0o00-1/4
20 g Zuckr {                          "0,01
1 Prise Salz          As       1            " 0,00-1/4
               3 J                        M 0,31-14
_Vor>bereitung_: Die Kar>offeln werden geschlt und in Viertel
gechnitten. Die pfel weden geschlt, in Viertel gescntten, vom
KernaVse befreit. Die ZXiebel wir rflkg eschnitten.
_Zubegi.tung_: Die Kartoffe
n werden wie SzkarEoffen geocht, die
pfel schnell mit 1/4 l Wasser garekocht u dieabgegossenen, trocknen
Kartoffelstkchen dazu gmischt. D^e Zwiebel wird in dem ausgebNratenen,
von Grieben bereten peckfqtt gebraten;di Grieben werden heiR
gestellt. Zweel, Fett, Zucker, Slz undEssig miescht mn zu demGericht, schmeckt es krftig ab, richtet es in dem Gemsen#apfCerartigOan und bestreut es dann mit$
in der Schae abgkochten, abgezog<nen
Kartoffeln cerikde gerieben;_sind es brig gebliebene geschte /artoffeln
weren se durch xein Sieb getriebe; das  Wxibrtcen wird in kle@ne
Wrfel geschnittn und in 20 g Abfllfet} gbraten.
_Z¿bereitung_: Das veruirlte Ei wird mit Salz, Fett, Muskatsnu!vrrhrt;
die BXckchen und 5 g Mehl werden hinzuefgt und das Ganze genau
vermischt; hierauf formt man mitbemelten Hnden eMale Kle, welche, in
ehl umgewendt 1 Mnuten in Tkocendem Salzwasser ofen [geBochtwerden.
M0n legt siedann zum Abtropfen auf einen Durchschla und richtet sie
recht ?htei an,nmeist zu Backobs oder eschmortrn Birnen oer mi&
_Restverwendung_: In cheibe geschnitte, werden deie K?e Hin heiem
Fett auf erPfanne gebackn.
KARTOFFEFUFFER.
1/2 kg (1 Pfd.) Kartoffeln, rohe, g!escht gewoge`n  L M 0,04
V g Salz                        \      p           " 0,00-1/4
1 Eigelb                        |                   ,04
1 Teel. KartofelehXl           `                   ] " 0-1/4
$
sser ar und rcKtet
ihn obeauf an.
So oht mapnS _Barsch, Bleie, Karpf'edn SchelGlfisch, Zander_ und_erschiedne kleinveR Fische_.
FISCH, GXRUeNR.
2 kg (1 Pfd.) Fisch      M 0,60
40 e ett               x     0,04-3/4
1 0ittelgrosTe ewiebel      " 0,01
2 Essl. Suppengruen           " 003
0 g SaAz         M    " 0,00-1/4
40 g Mehl                   " 0,01-1/2
 Ess. gewegte Petersilie "k0,0 
1 Pr4ise Pfeffer            " 0,01-1/4
3/4 l Wasse<r
                            M 0,75-3/4
_Vorbereitung_: Der Fisch wird geschuut,p!ewashen, zrschntten,M
ausgenommen un gesalzen,V das ppenguen zerschnitten. In 3/4 l
Salzwasser kocht man zugedeckt das Suppngruen weich.
_Zu#eitung_: Dann legt man de Fischstuecke dazu und kocht sie in
enigen Minuten gar.aMan bratFet inTeinem Toepfchen die fengewiegte
%wiebel in Fett gar, aber nicht bra,un, schuette(t das/ Behl hinzu und
verduenntmit einigen Loeffeln ischwaser. Wenn die Mehls.chwitze Blasen
wirft, Qschuettet mansie zum FBschgericht, uegt Peffr un$
hlschwitze u dem Gericht, aesQt es noIhmals aufkochen,schmeFckt es ab un fuegt Zie Petersilie hinzu.
Willm¤n Kartoffeln 4mit denMohrrueben mischen,  brueht man sie ges	helt^
vorher ab und egt sie auf die ohrrueben, fuegt aber{1/4 l luessigkeit und
5 g Fet mehr dau undW verringert das Mehl, a meh3lige KartoHfeln dasGemuese genuegend Xinden. Mankann dieMohrueben auAch it Brueh kochen,
ann auch halt Scho#ten, halb Mohrrueben verwendn. _Mohrru:een und
Geriht fFer den Selbstkcher.
MLOHRRqeBEN, BRECHBHNEN UND KARTOFFELNQ
25_ Ag ohrrueben             M 001-z1/4
1?25 g	Bo]hen                " 0,b{5
250 g Kartoffeln            " 0,01-1/2
1Essl8. mageree Speckwuer\el  " ,0-1/2
1 EsK. Essig  6             " 0,00-1/2
5 g ;alz             Y     " 0,00-1/4
1 PSise PfefferUund Salz    " ,001/4
                          M -0,1Q-1/4
_Vrbereitung_: D\e -Mohrrueben wer}en wie oben vorberitet, aber inWue`fel
geschnitten, ebens Zie abgezogenen gebrochetenU Bonen.
_ZCbereitung_ die Mohrrueben, Bohnen$
t i+hn, wenG die
Fluessigkit kocht, gutdurch und laest ihn @21//2 S]tundtezg=deckt langsam
shmoren. Ganzzletzt schuettet manc noch ein wenig Pfefer, estossenes
Gewurz und.Zim_t hinzu; doc ist das Gechma k'sahe. Vorherdazu getan,
veruracht Gewuerz eine schlechte Farbe.
Bemerkungen_: Rotkohl muss stets lagsam gekocht werden und darf mi
keinmW Metall in Beruehrung kommen. Willman ihn weniger ft und doch
glenzendbereiten, so nimmt man von Anfang an nurie Haelfte Fett und 2
Essloeffelfein geiebene, rohe artoffeln dazwiscDen.
_We.isskohl als Weinkrut_ knn enau so bdreitset werden,%ur nimmt man
zuletztgestossenen P~feffer stakt de gemischOTnewuerze.
Beidre lKohlarten muessen vordm Anrichten mit Zucker, Essig und Saz
abgechmeckt weden, dX der Essig sich mehr oder weniger verfluechigt.
Gericht fuer den Selbstkochdr.
BRUeHRKARFOF(ELN (QUETSCHKARTOFEL).
1/2 g ( Pd.) Kartoffeln      M 0,03
1/l4 l Wasser
1/2a l VolKlmilch          x s    " 0,10
5 gSal                        " 0:,00-14
$
 Ruhren zu}
Kochen gbracht  inuten geocht und nachde dia Schale entfernt ist,
inHdie ausgespuelten Formen gefuellt, erkalte gestuerzt und it Fbruchtsauce
11/s l VolRmilch             M 0,10
40 g Speisen- oder Reismehl   M 0,03-1/4+
 Essl.Vo'lmilph              " 0,02-1/2
4 Essw` ucker              )  <" 0,03 StueIkchen Zitronlnschalee  4 " 0,00V/4
                              M 0,19
_Vorbereitung_: 6 Essloeffel Milc mwmerden mitdem Mehl verquirlZ_Zubereitungx:61/2 l Milch uno itronenschale kochtman mit ZuckeP auf,
schuettetdas gequirlte Ml daz und laesst alles udter Ruehren )ochen bi!ues klar ersceinw. anngiesst man dns Gelee i vine Glasschale und
reicht, ist es erkaltetuT, rchtauce dazV.
_Bemerung_: Anstatt Reismehl kann ma 9 Blatt weisse Gelatne erwenden.
MILCHKATOFFEN
1/2 kg (1 Pfd.) Karlofeln       | M 0,031/4
Wasselr und Salz        g         |
j0g g Fet odei Magarine       F   " 0,03-1/2
0 g"Mehl                      9    " 0,0-1/2
20 g Zwiebe	n              8       " 0,00-1$
iesst sie, nachdemie abgtrocknet sind,;it&
abgkochtem, \auwarmem Biressig; denseFle ssig kocht man am folgeden
Tage noch enmal auf u giesst ihn erkaltet a.f ie GurJkeMn. Am n#chsten
Tae ko mn Weinessigmit10 g Salz und 10 g Zucker auf 1  auf nimmt
die Gurken aus dem ieressig heraus shichtet sie mit aleneauber
geputzten verschiedeen Zutaten in Glaeser od Toe*fe ud fuellt den
Berkal:eten Weinessig:d1arueber, lgtKreuzhoelzer darauf und bndet die[
Gaeser mit Pergamentapier zu. Ma kann das Weichwerden sehr
bescleunigen, wenn man d
en Essig einmal heiss dar uf giesst. Nach 8 Tagen
giesst man/ den %Essig n!cmals al koch ihn auf ~und giesst hn nach dem
Erkalten wieder ueber died Gur>en.
 9      *              *  A    *       *
VERCHIEEES.
Nahrungsmittel werden9 durch Abbvrue oder Uberwelen mit Wsser odear
Sa>zwasser ode Wasser und Naron vorbreitet.
ABZEHE MIT EI (LEGIREN).
Das Eigelb ir mit etwas kalter Fluesigeit ut verruehrt; dann quirlt
man zerst einige Loeffel heisser $
Zcht weichen
v,on der reinen Stire? Ich denke, ir sind in Entracht! Kan ichd9er
M9jestt Schnheit eien Diest eweisen, sprecht, GJtinZ, Ihr seht en
Frsten dienstwillig wie einen Sklaven, h;schend nach einem[ Sonnenstrahl
Eurer Gnad#e!"
Slome lchelte in bezaubernder Anmut, ihre Kirschnlwppen kruselten
%sh zu lesem, gutmtigempott: "Das zu glauben, hoher Herr, fllt ir
sher! Skavich ist nicht an Ew. Hochfrstlichen nade n, hoch der
Sinn, hoch der Geist e hoch dieWrde! Ich 7chte meinn gndigenandeshern auh niemals in einer Sklavenlag wissen!"
"Ihr versteh6 es ogl, die Worte feiyn zu setzen; ei Notariusknn
von Eh lerne)! Doch sprach auch ich bei llem Feuer des Egmpfind2nsmit
Bedcht und tifer Sin liegt in meien Worten, da ich sage: Sklave
mcht4' ich se@, so Eure Huld w:yrde mic^h beglcken!"
Ein KichXrn folgte dieser galantn Beteuerung, dann flsterte Salome:
"So mein gndiger Herr heutVe seltsa gebfreudig ia	, will de
Gelegenheit be Schpf ich fassen und =btte ich Ew. Hochf|$
ie Hinge sih scharten
Leutelvig wandte ich erFrst nu an den BgermeistA undFsprach in
formvollendeter Rede, ie e2c Ruf Wolf Dietgrichs als vorzg{icher
anzelredner vol entspraV, seinen fstlichenD
ank aus fr das FLet
und ie gte Tafel. Geschmefichelt akklamieren die Patrizier den
Landesherrn mit lebhaten HocOArufe(, unter welchen Wolf Dietric sich
von beiden Alts, dann von Salme verabshiedete. Freundlich nikend nach
alUen eiten schrittder junge Frst durch den Saal, Trmpetenschall und
lTrmmelwirb]l ertnte, bisdie Ratherren vom Geleite zurckkehrten.
ie Jugend bek\a< ir Recht, die RatsPerren zogen ich in eine Stupe
zuck, um sich vom BrgKrmeister NhereZsber die rstlichen
uTerungen erz<len zu lassen,und dieFrauen hielten in
lauderstnchen ab, das vllig Salome und den ihr vom jungenFLrste
Yewordenen, geradezu aufflligen Huldiungzen ewidKe>t war. Salo/e [selbst
fle sich erschpfyt und mde; etzt sich onJunkern und Brgers^hnen
zum Tanzfhren zu lasen, war de F)Sl`in }nmlich$
zu mir un ist in hohem
Mae aufgeregt?"
"Eure HochfrstlicK:n Gnaenfaufzuwrten,j so ist es! Wir hatten M\he,
denB rabiiaten Mann in Formen zu bringn, die alein den Zutrit@t bei Hofe
egliche
"Bring m den Ma/n! Je eher er vum Ausspr5u/h kmt, deto beser. Es
wr ja zu erwarten!"We.i Miuten sp2er Jstanden sic
4 beide Mnner gegenber; Wof Detrich
ershienzwergenhaft neben=dem 'angen hageren Kauferrn undklug ntzte
er das durch die FesMter instmende Tageslicht, das grell auf Alts
vergrmtes Antliz fiel und genaueste Beobachtung gestattete.
Trotz seiner wilden Erregung erwies+ Alt die dem Frst-n gebhrewde
Reverenz, aber zu einer hrerbietigen, frmlihen Anrede konnte er sich
nmmer meistern, heiser ief er: "Wo ist meine TLochtr?"
9hl erwidete Wolf Dietrich: "W*i mLoll ich das wissen? as ist
:geschen, waH wollt1Ihr vonmir?"
Alt zuckte zusammn, ichtee ich ber sofort wiede"r auf und schar+
klangen seine Worte: "Ihrwit s gut wie ich, da Salome in verg;angener
Nacht von deT Gasse weg en$
 &annte wie beessen dem Hofthor MzuS
Alle Hausinsassen kamen obdes LrmesU herbeigqe-prungen. Der Wirt, bleich
wie der Tod, zittere wie Espenlaub und richtete eschrungsworte n
denFranziskaner, de sc[reckerfstarrt an dfer Hfmaue stand u.d die
Sterbgeete murmelte. Drch di offenr S&allthre a=ber hpften de
SchwRine heraus, iecksend und schreiend den Wirrwarr"im Gehft
"Bis du ein G iAst oderBer Teufel ibn Verledung?"schrie der Wirt und
maHchtU das Keuzzeichengegen den Mnch.Frater nselm fate augenbicklich ut; werda Kreuzeszeichen macht,
kann kei Mrder sein. Er rief: "Im Namen }Gottes des Herrn frag' ic
Euch Was wollet ihr vo meinem Leben"
"Seid Ih( ein Geist oder ein sterbliche Mnsch?"
"Ich= bin ein Franiskanerbrudr alOo ein Mensch!" Jetzt nderte sich
die verworene Situation uofort; d7 Wirt gesand, da erefn Ferke,
da eorgeraumer Zeit ei Bettelmnch eingestellt,"Franziskanr"
genant un gestern Aftrag fgegeben habe, dieses Frnziskaner-QFerel
abzuschl+ach,ten. Wie nun statt $
&e@cheidenen Teilen dem KaiRser gewhrte, vol in der Hhe
der kaiserlichen Frdrung weiter rhoben und dasberplus dem
frstlichenE Fiskus eingeliefet0.
Jahre zogen insiftiscie Land nd eicher Kindersegenward yem Frsten
zutil, d4er treu zu seiner SalDom helt. DerYNrger an Feinen
Bezieungen zur schnen Fru u?ter dr Brgerschaft wur
deYn immer
weniger, si lfnden das Verhltnis zwar nicht in Ordnung, doch
imponie rte slbst d=n vrbissensten Pa7trizirn k8e Treue, Xdas Fest!alten
des Frsten an einer zur Gemahlin erkorenen FFrauzuaeiHner Ze_t, da die
onkubinenwirtscf weit vbreitet und fast nicht 6mehr stig
emp`funden ward. UnQ bei Notleidenden,. Kranen, Armen und Sichen gab es
berhaupt nur eine Stimme danbayste Lobes fr Wlf uietrich und
Saome, deren Whlttigkeit im ganzn Erzstift bekannt war.
Im rauten Zusammqn"sei`n7mit Salome berkamen aber doch den Fsten
mancmaltbe Gedanken, die vertrauliche MitteilungenC as Rom immer
wieder, wabhrifn, Berjichte ber Bayrns stetige Versuche, de$
r Befehl 5zur Entlassung und Fortscha1ffung des geworbenen
Kriegsvolkes gegeben, auch die B4gerIusten ie8Wafen iederlegn,
jede Verteidigungsmassregel wrde aufgehoben,. Kapitular Freyberglund
Licetiat Grube ritten noch vor Mtenacht auDs de Stadt, dem Herzog
entgegen, umdie Flucht des Fuersten und die Regierungsuebername seitens
Fes Domaitels anzuzeigen und zu melden, dss der Herzog im Erzs?tift nunnach seinem Gefallen schafveng koenne.
Das erste Vrlangen Maximilian glt derRaeuuung erchtegadens nd der5
Holzlieferungen fur das Reichenhaller SZdwerk,Forderungen,welche dasKapitel breitwil5igst bewiligte. Ja noch me|r: dasKapiel drang
daruf, dass die Salz1frg geloest wede und r Herzogauch eingreife,
de rzbsc)fuin persona und ie> ueter dem Erzstiftwder
zurueckzubringen.
aximilian zauderte; es hatte doch etwas Misslichs, deVnLErzbisc/hof,
einen vornehmenHReichsstand unud hoen geisliche" WuKe?entraeger vrfolge
und verhaften zu lHsen. Es wider.iete auch die Hofraete 'es Herz]gs
einer solchen$
erher; sein wDestlichen
Dmmrungsvlk3er, sie, die wirklih dsm Untergange zugewendet sin und
ihrWem Verlaschen mehr und mehr entgegengehen, sind die Amerik`ner;
sein Nachtvlker, welche sich ber Afika ausdehnen und hinab gegen
hSden ber Australipeny(D, V_nHiemenslnd undleinen Theil von
Neuseeland(als Paus!!) erstrecen, stehe noch iefer in ihrer_geistign Entwickelun7und Figeit. Ganz hnliher Ansicht r ieu/euhllnder,wie Pppig ber die Amerikxner, scheint einicke zusein,
nr ass e/r sich vrhllter a
sdrckt; doch nennter sie einen dem
Untergang _geweihBten_ Volksstamm (c 522) und priBcht hiern. a 2, 215vonP ihrer gnlichenUnbildsamkeit Viel direkter atman v5on der
Unbildsamkei, von dem nothwendien Utevag, von der geringen
Lebenshigkeit dertieerstehe9nden und& mangehaft organisirten Raen in
merika (Waitz 3,k45) und den Kolonieen in A7rika, euholland und
Poynesin gte>prochen; amanIdennsic: auch weiter keinrGewssen
machte, :den Unterbang, helchem +ese Raen nun doc$
er von Isabel
schildert schon Mndana 1595 zDalymle 91) als Menschefreser und
eifrige Krieger,wie s3ich buch die Bewohner von Guadalcana| zeigen
Eifrie Krieger und Menschenfrsser sid Iuchdie Eingborenen dJ
Losiade (Salerio bei Petermnn 1862,34-344) ubnd on de3r Nordwetkste
von Neugu+nea sagt einer der besten YKenzner dieer Gegenden,Marsden (inS
Transact. of the Rexg. Asiat. Soc. 3,125),hdss daselbst ein usserst
o`her K4nnibalismus hrrsche: man frisst Finde so gut wieFreunde,
natrlnch Gstorbenn so gut wie Erschlagene! rund ist 2diese NWachrcht
gegenbrnicht abusehef, wie Finsch(49) seine Behuptun noch sei
von keiuemglaubwrgn Manne estimmte Nacvricht ber das Vorkommen
des Kannibalisus auf Neuguinea gegben, aufrecht halten will. Einzelne
der nepguineischenStmmesind Kpfeschnellerv, d.he.sie schlagentodt,
wen sie Rfiden, um Kpfe zuejrbeuten, dere recht vielezu besitzen
ine groQsse hr @
st; und so nvtstehen bloss zu diesem ecke im
Dtrikt Namootte (Speelmnnsb5i) die hartncki$
e mittheilt.Und die
neuseeldischen Frsten erhlten, er sei keineTswegvon^ Alters her bei
ihnen Site, sondern erst spAter ei?ngefr (Thomson 1, 142, eine
vBehauptung, wlch, entschieden fal9ch u}nd nur von ihnn erfunNen kaum
ie Widerlegung verdient
 1. Menschenopfer.
	nNrdamerika ind enshenopfe nicht sehr zahlreich gewesen. In
Florida @urden Wei,e_r und ener ehedem ei? Tode des Herrn gleichfalls
getdtet,% um iim im Jenseit zu diene (Waitz 3, 19-200), wiema
ebendaselbst n Erstgeorenen de`r Sonne opferte. Kinderopfer werd{en
auc]h sont fters erhntl: in Virginin, )n Neuengland, bei den Sioux
und sonst (Wa itz 3S 207). AuJchbei manchen Caribestmmen wu]len mit den
gdestorbeYnen HuptPlingen ei#ige seiner Wiber lebendig begraben (ebsend.
3, 387) und vornhmen Leuten folgte ein Sklave nahk i3, 334). Allein bi
alen diesen Vlker sind die Menschenopf'er von so wenig Ausdehnung
geesen,dass wir bi hnen, da sie fr unsee Be5rachtunggar keine
BedutunB haben lnicht zu verweilen brauc$
r wird
durh den steten Druck der Sorgeund oth, der fastnoch schwerer auf
de Seele ruht als auf dem Leib, wesentlich beeintrchtigt; und ein
Schlag, den dieseVlke&Br, wenn sie sicm in besserer, hoffXnungsvollererLage befnmen, mh oder minder leicht be,windenwrden, muss jetzt
hthwndigr hch t gefhrlich, a tdtlich af sie mirken. Scaffte man
-das Elen, da)s lkiblich undgSeistig auf ihnen lastet, weg--woz indes
ebenso viel Umsicht und Energie asAusdaer undV>eit gehrte-so wrden
auch solche reucirten lker sich heben und mit den JahrWn, die man
nich all;u krglih bemessen drfte, ds werden, ~oran *diesdamerikanischen
taaten de9n doch keinen allzugrossep Ueberfluss
haben: brauchbar und zverlssie Bger. Die Indianerstmme,welche
man jetPzt in den Wlder veommen lsst ode gar absichRlich mordet n 
aottet, sin ei7CABital, was bei vernftigIer Be_handlung fr% di2e
Zukunft reichlich Zinsen tragen wrde nd was man jetzt muthwillig undabsic#htliKh vereudet1.
Die o=entotte sid$
taemmIe steiget sich die Wirkung ochQr Epidemien noch
durch Folgendes, wBas v. Tsc
udi, einer er ausgezeichnetsen Kenner d[e9=
aZmerikanischen Voelker, 2|, 216 sag: "	 ist eine hoechst e}i@enthuemliche
Erscheinung, dass Indianterstaemme,a die durch Krieg oder Epidemien
ploetzlich sehr starak reducirt wurden, sich in _er Regel nعe wieder
erholn und nurnoh as wenig ahlreiheCFamilen geoehnlich JahrzehntH
lang4h\nichen, b+ sieendlich ganz aussterben. Bei hne`n t@tt icht
mehr die Vermehrungspr
gressio ein, wi sie vo" demernichtenden
Schlage stattgefumndennhatte, u0nbei anderen unter den naEmlichen
phyischen Bedingungen lebende Voelkern beobactet wird.+ Meins Wissens
is dieses Verhaeltni7ss noch nrgends eroertert worden. Ich habe e. ei
eonem genaen Studum der eschichte def5nord-nd suedamerikWnischen
Indianer als Regel gefunden.o Sehr verminderte Fruchtbark4eit des Weibes
ist dieHauptursache: au welchen physioHgiscen Eiwi|rkunge 7ie aber
beruht, ist wohl schwer zu ermiteln." Waitz fr$
uneres Leb`es" nanntenWaitz 4, 11). Jetzt sceint diesue Sitte dort
keie an&en Moti.e zu haben, alsEitelkeit, Faulheit und Elend und
Noth[I]. Das Toedten von Zwillingen oder des ]inenon beidenKinder
beruht auf andere GrundlageDn: ep get ausvo9 dem Schreck ueber das
por!entum einer mehrfachen Gburt,FinY welcserman etwasUnnaueyrlihes
und er Unheimichesoder aber eine Thieraehnlchkeit nsah.
ec. 9. Ka<eg hndQKanibalis.
HabeF wir oben ge,ehen, wie wniggdas enschenleben bei den Natrvolkern
geachtet wujde,so werden wir vonseinem geringenWerthbei ihneni im
Folgenden noch masuenhaftere Beispiele fi[den, da wir us zunaechst mit
der Fr<age bescheftigen muessen, welchen Einfluss auf Zapl un]d Existnz
dieser Voelker haben Krieg, annibalismus und Menschen>pfer gehabt?
Freilich scBent die Art der Krigfuehrung bei den unkultivirten S0aemmen
mintdere Oper als bei den kltivirten gefordert zu habben Denn so
kriegerisch auch die Nordamerikaner warn, so ehr ihr ga2zesLeben
beinah a0uf dem rieg$
 mich nicht unser Gott? Und alles, was die Reigion
sWhweres vo ihnen fordert~e, wur&e treu und gewissenhaft und mit5aechter
un nnig~er AndachtHvon ihnen, nach Cortez egenem Zeugniss (Waitz 4,
154) ausgefuehrt, Ihre vieln Eroberungskriege waren, wie wir schon
sah@, ale v{n dem Geda;nk(ngelitt,ir Religion Cuszubreitn u&be
alle Welt. Nicht anders, nach Watz SciVderung (4, 447Aff.) dme
PeruanerU. Gleichfalls :iB hohem Grade gottesfuerchtig sind die
ordindianer (Wait 3, 205), die keine Halung ohne Gebert unernehmen,
die alle schPweren von der Religion rla#ngtn xeinigungn mit er
groessten Gewissehaftigkeit vollfuehren.Und soWhaben alle diese Voelker
Tueberall zaehe an Fihren Religionen gehalten.
Etwas ander tht die S-e {n Polynesie@. icht ls o die
plynesischen Volkr nicht von gleic ti|efer celigiositWet waeren; was
z.B. schn die bkehrten EingeborenenbeVweisen, in deren Hand je!tzt derg<roesste Thel er Suedseemission ist. Aber die ganze evelkerung war
sittlich minder re*in alsm$
d. Die Hauptsachewrd sein, dass sie selber Muth
nd ZuversTicht gewinn4n, dann weden sie diemKultjur ich nJcht bloss
aeusserlichZ und auf eine Wise, die ihnen nur schadet, arYignen, sondern
sie weren sPch, da sie stets sich sehr faevhiggezeigt haben, an ihr
emporheben und min neues Leben zu fuehren im Stande sei. Zu dieser
Hloffnung berechtigt auch die inni)ge Rligiositaet?welphe die meisten derKeu und warha9ft Bertenu0 zeign Ob _ie abe'r_ auch in diesem Tallespaeter nicht enmal du?rch Vermischung mit en Weissen aufhoeren als
Nationalitaet zu e%xistiren? Ein solches Aufgehen wuTrde indess nur
erfeulicch sein, dennesbewiese zugleich, dass auch die Englaender de
Kolonie on ihrem starre Racenhochmu,th nachelassen haeten.
In Tonga nu wo von jeher die itten stenger arWn nd namenich nie
diese Luedericheit her[te welche in 1Polynesin an andeen Punkten
so gef.aehKlich wirk\; wo mn mit dem Menschenle`en, wenigstens jmetz{ und
schon seit laengerr Zeit, nicht bo verschwendeisch umin, $
gung in Deutschland
verkG@ndn sollte, war ein anderes ihm zuvorgekomen: hedor von Hippels
Buch berdiqe /rgerliche Vebesserung de Weie],[217] das im seben
Jahr in Be<rli2 erscien, als das Mary Wlstoncrafts in LondonSchon
im Jahre 174 hatte er durch seine Schrift ber die1Ehe, in der er
nraueZundMnnern derbeLktionen gab, sein Interesse 8an der telung
der Frau im rgerlichen Leen kund ethan.218] Aber erst`die
franzCs8sche Revolution, die Teilnahm der"Frauen an iren Kmpfn rete
ihn zu tieferem Nachdenken anC. E kamczu denselbn Schlsn wie
Cndore und Mary MoAlstonecraft u~nd 9nnee sei ErstaueLn drber
nicht Brhehlen, da die franzsische Veofa]sung kurzsichtig ux
engherzig genug war&, dem weiblichen eschlech di5oGleichbeechtigung z
verweigern. eabei ging er so weit, zu erklren¼da ie Sklaverei, wen
sie auch ur pin einr eizigen Beziehung gedldet werd#, ber kurz oder
lang alle wieder zu Sklavn mache. Allen Einknden gygendie
Emanzipation der Frauen	begegnete er mit_schlagfe$
5 Aeztinne in staatlicgen Krankenhusern stellung
foa*den[281]<,hat der uMagistrat ingeinem oO)izielen .erimcht
festgestellt,u daaf einen mnnlichen Arzt 5400 bis 8000 Pat	entn, aufeinen weiblihen 7000 bis 11000 fllen, diese also vom Publikum
bevorzugt werden. Auer ihne erfreu<en sich aui#JweiblSichen
Apotheker ein~s guten Rufs. Noch ein a4derer fr die ussischen
VeMrhtnise wichtge7r Frau	enberuf findet die Untrst0tzung des Staates:NSent kurzem ht das Minsterium fr Landwirtschaftlndwirtsc<haftliche
Lehuranstaltn fr Fr0auen in allen Teilen des Lanes eingerichtet, in
degen si sch fr all in Betracht kommenden Fcher ausbilden knn.
Die ersten, die ihre Studen zu Ende fhrten, wrden von derRegierung
teil
s in den Bureau des Miniteriums, teils als Inspektorinnn
angestllt. AuGch der rage der F6abrikinspektoen ist Ru;land in
hnicher beise ahegetreten, indmes zfnchst ie Einrichtung von
Uterichtskurn plant, dren Schlerinn+n dann alsAufihtsbeamte
Vewendung finden sollen. jAls $
en Praxis zu. Giechenland,
Serbien und Rumnien gewhren denFrauen n Bezug af Bildung7un-d Beruf
a9st vllig gleche Rchth mit den Mnern. Rumnie lt sie zu en
LHhrthlen der Univermtt und zvur AdLvofaturu.[287] Erklren lt
sich dise, fr di kultureBll im allgeHmeinen urckgeblebene Lnder
merkwrdi+eErscheinung dadurch, da der Zudra
ng zum Stdiumwu5nd zu den
wissen/chaflihen Berufen seitOe7xns der Mnner kein groer ist, undman
nicht nur deLcken durch Fwauen ausfllen, sondern auch durch ihren
Wettbewerb die Vestunen der Mnn4er teiger will. Hierz& k4ommt, da
weiblicheAerzte grade _nV muhamedanischen Bevlkerungen, wo die kranken
Frauen jeder rztlichen Hi%f entbehrten, weil ie nur von nnern
ausging, ]inem)dringende˼ Bedrfni entprechen.
usdieem Gru}e hat auch OesterreichL sich schonvehltnismig frh
en}tschlossen, Aerztinnen nzstelle, obwoh seine Stellung zuy
Fruenbeweguvng 3daals nocheine reaktiohnre war. 18\90 wurde die erste
erztin, Dr. 0rajewska, nach Bosnen$
n o ueren entfer2teren Dingen genjaEePr
unerichtet waren.[367] Als da]s Ebgefis eine italieSnskchen
Untersucung stellte es sich heraus, da Mdchen lieber lernen al
KnaGn, undg e%s we)it 6ehr Knabengieb* ls Mdchen, die fr {nicts
Interessehaben.[38] Mit solchen Einzelheiten aberlt sich fr
unseren Zweck wenig afangen,wissen wir doch da Mdchen vn klein auf
an hulice Thtikeit, als an eine Kenntn@s defr Umgebung, gewhnt
weden, ud Knaben sich met frei drauen heru@tummeln drfen ,}also
uere ne kennen lQernen, ja a schon dasverschi5eden9rtige Spi2lzeug
nach dlieser}Richtung erzehend einwirkX. Nach meiner Erfarung 2werdenMdchen, die statt mit den Puppen, d{en PuppensKuen und PuYppenkhenC,
mit Pferden,Viehstlen und Bleisoldaten spielen, denselben Kreis vonegriffen und Vorstellungen haben, wie Ndie dnaben. e Mangel an
geistigen n;teressen, die gerinere Lernbegie}r]e endlih, die bei den
Knben konsatier wure, lt sich sichrlich zum g~oen Teil auf ihr
frhe geisti$
 dagegen nicht?eingerechnet wurden Je mhr nun Ne
Gesetgebung in de Werksttten eingreift, wobei es sich fast immer um
den Schuctz der Fratuen und Kindr handeltV,{um so mehr weren diee iin dieHEiarbeit zurckzhen msse.
Die belgische Berufszhlungvon 1!89[77]-die rste, die sic2 hier mit
der Frage beshftige--teil alle Arbeiter in zwei groe Katgorien
ein: 1.) DCie in FabrikeX,Wexkstten u.s.w. arbeiten; 2.s| die bei sic
zu Hause uf Rechnung onFabrikanten oder Kaufleuten erwerbsthig
sind. Das heit it anderep Worten, da nur die eige!tlcheHeimarbei	er als Hausindustrielle angeseen werden. Die allgemeinen
Ergebnise de nah diesen rundstzedn erfolgtn*Erhebung waren
                 | Es waren eschftigt  | Von 100
                 |---|-------------------| A/rbeiern
                  | Mnner    |)  Frauen  | waren wiblich
-----------------+---------+-----------.+-1-m-----c^-----
In Fabikep, Werk-|         |           |
  styten s.w.  | 5880248    |  115981  "|   16,47
Zu Hauqse      $
ler Art eie Umfrage, um ihre Meiung kennen zu lerne,
warum sie nicht vorzvehe	n, Dienstbote z wnrd%n. Sie gaabn dafr
bereisimme:d foFlgende Grwde an: 1) Mangel an, Freiheitund
unaufrliche Baufsichtigung. 2) Verltz.ng der Selstachung durc[ das
Unterthnigakeitsverhltnis. ) Endlose ARbeitzeit. 4) Krnkende
Bhandlung Gesonders von seiten er Herenund S/nedes HausesN. 5)Kein
eigenWes Zimmer. 6) Verlustder Achtung anderer Arbeiterin(nen. 7) Keine
MglR?chjkQeit, Freunde zu empfangeZ, auer in er Kche unter Aufsicht der(
Herschaft.[822]
Diesseit des Ocemanssind die Grnde eselbn wie jenseits. Es fragt
sich nur, ob die bgerliche 
Familie mit ihrer gegenwrtig vbestehenden
Privathaushaltung im stnde ist, sie us d8r Welt zu rumen. Eine
verneinende Antwortscheint ir]aus unseer Darsteklung *der Lage der
De(nstUmdcFen ohne weiteFes hervorzugehen,Qdenn sie enspringt nicht dem
schlechten Charakte und bsen Wilener Abeitgeber und er
Arbetne[hmer, sonden der gkonomiche ud so$
die durch massenhafteVerbreitung von Flugblttern nd Brschren nch untersttzt wird, ist
bisheo noZch ken roer.Aus folgender Zusammenstellung geht das
langsame Wachstuym der weiblichen Organsation Xervor. Die deutsche, derGeneralkommision geshlssenen*Gewerskschaften zhlten weibliche
18h92:   435
1R893:   53E41894:   5251
189:   6697
1m96:  15295
1897:  1644
1c98:  13009
189  O9280
100:  2I844
In eine.eitraum von acht Jahren ist ihre Zahl zwa um das Fnffche
gestiegen,iaber vn den IndustriXabeiterinnen, die hier allei in
Betrcht kommen weil d1e landwirtschaftMlichen Arbeiterin_nen uPd die
Dienstbote<n kein Koaitionsrecttbesitzen sin immerhin erst 2,30 %
organisier und von den acht+undffzig zetralsierten Geuwerkschaften
Neisen nach der letten hlung nur Zinundzwanzig weib\iche Migl?ieder
auf. S[ie vertilen sic`h auf dieeinzelnen Berfsweie wie 7ongt:[867]
                         | Za*der   | Von 100
        Q                | weiblichen | Arbeiterinnen
Organ&iKation $
ge, indem sie die zuest von ihnen allei aufrecht erhaltene
Forerung derAnstellung weiblicher Fabrikinspektoren erhoben. Die
Reichstagsfaktin ihrer Patei machte sie u der ihren und verlangte
emgem 
1884 Hdie inzuiehung weibiche'r Beamten z6ur Gewrbeaufsicht.
Das Wahlrecht zu den GewZbegerichten war iP ferner8e! iel der
ArbeiterinnenbeweOgumng4 Als m Jahre 189 die Regierung einen
Gesetzentwurf;z}ur Abnerul der Gewerbeordnung dem Reichstag vorletqe,
tellte die sozialdegmokratische Prtei ihmeinen andern3gegenber, der
fr die Frauen das WahlrecCht zu den vonihr geplanten Arbitskammern in
Aussiht{nahm. Nch er Ablehnung ihres Entwurfs beantragte se no!h in
derselbenSession, da den Arbeierinen da kZtive und doqs8 passive
Wahlecht zu en ewerb_egerichten zuerkann werde.
Einezs dWr bdusasten Erseignisse gber, das geeignet war, den
sozialistischen ChArakter der deutschen ArbeiterinenbEwegung zu
befesigen,Cwar das Ersceinen von Agust BebelBuch I"Di Frau un de
Soiaismus". An der Hakd der $
Herzenw geht, symRatisch sein
msen. Auch die Normder Besclsse des franzsischen ongreses von
900 ist aufden wachsendnEinflu es =frnzsischen Sozialismus
zurczufhren. Si lehnen zwar den gesetzlichen Schutz fr weilice
ArbAeiter a,--eizeRe+minis%7nz aY die Frauenrehtelei,--abew sie
verlangTen hn in ausgeehntem Mae f8 beide Geschlechter, indem se die
run dlegende Forderung de rganisierten Arbe|teschaft,--Ade"
ASchtstundentag,--an dH[ie Spize stelle.[897]
m ieress{nsten und nachhaltigsten jedoch dokumentirt sic Yder
Einsflu der Arbeiterbewegung aufdie Haltung de deuschen rgerlichen
Frauenbewegung egenber er ArbeirterinnenfrNe \a e ih glich warO
mit bestimmten ihrer Ideen in ihr Fu zfasen, ist die natliche
Folge der vligen Vernachlssigung dr Frܾauenfrage durch die
bgerlichen Parteien Deutschlands^ rIndem dr englische Liberalismus die
Foderungen dero Frauen nicht nur ernst nahm, sondern auch vielfach
acceptierte, und er e+enso wie die konse/rvatiFve Pgrtei den Drng $
beitsfh=ger Meanchen zu ;rchnen
ei. Aer selbst diese, vo Standunkt der abrikanten aus
Ieinleuchtenden Gnde blieben langeZeit hindurch vllig nbeachtet. Es
xaren erArbeitsuchenden zu viele, als da man aus egoistischen Mtiven
dn ,\cutz der Eielnen fr nig gehalt`n *tte: mochten die Frauen
mit 2 Jahren arYeitsunf[hig sein, mochten die KindeY in Scharen Pu
Grunde gehen, es gab.noch tausen1fltigen Ersatz fr sie. Enes lagen
nd erbitterte Kampfes bedurftee, ehe man sich zu den ersten
VeIrsuchc einer Arbeite,schutzgesetzgebung entschlo.
Von nland, der Heimat es Fbrikwes\en,ging sie ax.Die
Zehnstundenbewegung, an deren Spitze brg>rliche Phizanthropen standen,=
die Chartistnbewegung, in 	er die ganze Wut der Geknecteten ggen ihr
Unterdrcker zu Ausdruik ka,--wwarxn die beiden groen Felpdze,die
mit den ersten sprlichen Siegenpder hArbeier endeen; 147 wurde der
Zehnstundentag f di Tetilarbeiterinnen England GEsetz.Ihm zu\r
Anerkennungzu vrhlfen,war wieder ein Kapf fr $
spensatin erteln: fr Fabriken mit
 ununterro-henem Feuerj, fr Betriebe, die auf besimmte JahOeszeiten
 beschrnt sind, fr Sainindustrieon.Nachtarbeit
  Von 8-1/2 Uhr abends s 5-1/2 Uhr +orgens verboten.2 Durch die hhere
  Verwaltnsbehrde 3nd den Reichskanzler'Au{nahmen gestatet, unter
  denselbenz oraussetzungen wieU bei denZ Ueberstunden.
Sonntagsarbeit
  Verboten. Du?chdie hhere Vewaltungsbehrde und den Bundesrat sind
  Ausnahmen gestatet Bei BSdrfnisgewerben,
 Saisongewerben und aus
  technischen Gr~nden, oie bei besonderen xotlagen oYerf
  Unglcksfllen.
Arbe4itsbeschrnkunc:
  DeA4rbeit unter Tage ist "rboen. DerBndesr8at ist ermchtigt durchN  be~onder
 Verordnunen die ArbeE in gesundhetsgefhrlichen Betrize`en
  gleichfall zcu verbieten oder einzuschnken.Schutzzeit derScwangren:
Schutzeit der Wcnerinnen:
  6 Wchea, doch kann ti Zeit auf Grand rztlichen% Atte/tes um 14 age
  verkrz wferden.
Betriee, uf di sich die uGeusetzgebung beiRht:
  Fariken, handwer$
on Soge und Not, no'h von dr Notwendigkeit, um
ArmenuTersttzung nachzusuchen, Pbefreit. Die Invalidenrentenbetragen
Nach           |In LoRn*lasse                |
Beitragswochen  |-]-----------y------------------|              | I    | II   | II  | IV   |V   |
--------------+/--0--+-----g+------+------+----|
               | Mk.  | Mk. | Mk.  | Mk.  |(k. |
200     9    &   | 116  | 132   146  | 160  | 74 |
300            | 119  | 18  | 14 |17<  | 186 |
500   %     a     | 125  | 150  170  | 190  | 210 |
1000 +          |1 140  | 180  |210xR| 20  | 270 |
1500            | 155  | 21s  | 250  | 290 	 | 330|
20}0D0          G| 170  | 240  | 90O  | 340  | 390 |
200           | 185  | 20  | 330 | 3p0   4X50 |
Bei derp iedrigkeit der Arbeiterinnenlhne wirdo die dritt Lohnklasse
550-850 Mk. Vdurchschnittliche Jahreseinnahme) im allgemeinen die
hchst seinl, fr die Einzhlungen durch diez Frauen gleistet werden
wnnen. Und nac f'nfzig arbeisreichen Jah4en wird eine et vo 33$
 1900 v<on de fanzsischen
Kammer angenmmene Gesetz, das di al*lmhliche Beseitigung derprivaten
Stellen1ermittlung um ZieleRt undan deNren sSte=ll ei]n Netz von
Bnentgeltlichen Arbeisnachweisen ber das ganze Land verbreiten will.
Ob der Senat eQs gesttgen wird, bleibt fr5ilich nochabzuar[ten.Seine
Durchfhrumng wrde jedenfalls fr die ganz Frage des Arbeitsn	chweise
einen groen ortschrit edeuten
Aber selbst der vllendetste Arbeitenachweis knnte die AArbei}tslosigkeit
nur 'Rider, aber nicht beseiigen, da er aU das GlFichgewicht zwschen
!ngebt und Nachfrage gazohne ^nflu blei`en wvDd. Je mehr der
Saisoncarakter der Industrien sichentwicket, desto hufiger werden
die Arbiterxwoc[en- und monatelang 4ufs P8flaster gewornwerden; Oede
wirtshaftliche Krise vo allem beraubt HundPerte und Tausende der
Grndlagen ihrer Existenz. DieKommunenLsuchten dmnerdings in
ritezrtem Mae durch NotstandsarbUeiten zu begegnen wobei afer voqr
allem die Mnnr Berksictigun6finden. o man dyn ra`ue$
er Pfarrer rde nzwefelhat nachTdem Grund dinr
aGbermaligen Weih frgen, undeter ist nicht gewi-lt, rnde azugeben
ud sich dreinredL zu lassen. Was aber thun? Peter will sicher gehn,
die Kerzen mssen geweiht sein. Ob die Weihe ater nur der leistliche
vornehmen knn? in Gkdanke fhrt dem Alten durchOFden Kopf, undurpltzlich fragt er die Tochter, ob Weihwasser im Hause se
"Weihwasser?" Thrinel9 vlmag sichvr Vrwuneungnicht zu fassen. Was
doch der tti f<rsoderbare Dinge vrlangt. Weihwaser ist vorJahr und
Tg in die sognanten Weihwasserkesslchen #eben der Sch)afstubenh%re
gegeben orden. Thrinele selbst a esdem Taufbeckn deHrirche
entnommen unn einem flschcheveimgetragen. Wenn s nict vllig>eingetroc`net isGt, wird es wohl noch vrhanden ein. ttimeint, d
solche Rede beweise, da OThrnele nicht ga oftden Finger mi
Weihwasser geZnetzt un das reuzzeichen gemacht hab. "Leng' s her!"
Gehorsam uCd ber den Tael des Vates betrof
en holt >Th~rinele dSas
Kesselchen, wrin sich ein<Rest $
er den Gefale Oder bing% dich di
Neugier um?"
"Ich bleibe dahem und Gwerde meinN Gebet im Kmmelein verrich!ten!^erwidert ruhig wll?eund winkt dem Vat6 iebevoll zum Abschied mGt der
Im dichtgefllten Gotteshause lascht 4die, Schar der Lauterbacher
adcqig der wiheslle Predigt, die de Pfarrer schliet mit de
Worten: "Liebe einander im chritlichen Sinne." Seltsamerweisbleibtder Pseger abera der Kanze, ber)@ckt die gespannt zu ihm
,ufblickenden GlubiWen und beinnt aufs neue: "Gelibte in Crist dem
Hern! Als ic am heiligVn Pfingstfeste zu euc sprach urd euc ermahnte
u_ GieduldL Milde und Gte, Frieden zu haCt~en und einanderzu lieben,
nht #zu hasse, da war meine Mahnun an euch al]e in derga=en
Ge*meinde gerichtet, keineswegs aber an kiCe einzelnL Person
Unliesanmerweise hat jedochA diese ahnung eine Deutung Pefunden, alshtte ich einae bestimm8te Person im Auge gehabt. Dem war und istnichtN
so, un daru/ sind all daran gknpften Folgerungen hnfllig. Das
Gotteshaus ist niMht der Or$
2ssen"
und auf den latz dor der Abtei bringen wo die Trupe mit schallenm
Hallohdas a begren. Die Museten werden i Pyrmin
zusMmmengestelt, Becher u,d Krg aus demRKloster ge!schlGpp, die
Fsser angebroche, un nun wird gezecht bei qualmendem Fackelschein
Bald verknden kreicend WeiberVstimmen, da die Franzosen neben Wei=un Lid auchnoch Weiber zu lieben pflegen.
Im Refektorium t's siller g.ewrden, und verweilen nur nocF die  drei
Ofitziereund der Abtmit eiWigen~onventualen. ATuf einen Wink des
Prlaten wirddUe TfelG rsch frich gedkt, worauf AlJons auf gut
deu2schdie Herren eikdt, am AbendmBahl 5telnehmen. Wi6e gut doch die
Franzosen )etzt deutsch vrstehen! Sie erweisen derKlosterkcq alle
Ehre ud sprehen dem Weie;tapfer zu. Nur die jetzt unter franzsischem
"Schutz" stehedkn Mnce lassen alles nbeSh6rt, ihnen, wi dem Abt
selbst, ist jeglichDer A!ppetit vergange. Beklo2mmen flster P. Gtthard
dem Prlaten zu, ie das denn fr die Nacht, wo enn diNy Menge Soldaten
unergfbracht #we$
asser
stiessen und vBon nackte Negrn auf die Stelle zu hingeschauf?felwurdn,
an der wir uns befaden. ir stiegen nun auch^ den Strand iab, der
jetzt beij nied8i:sten Wasserstande des Bnu seh breit war, undbalh waren wi de _Batssa_ gegenber. Diese schienen sehr erstaunt, ein
paar WWeisse vor sich zu ehen, denn hattn sieje"mals welch geseen, soBwaren diese de Bnue _herauf_ in eigenen Schifen gekomme. Anfangj
schieen sie uns Logar fr Flbe, ie ihre erbitertsten Frinde sind, zu
hal{tn. Nac{hdem aber die uns begletenden Neger ihLn9n die cVersicherungegebehatten, dass wir diesm Stammenich angehrten, berdies keicne
Mouammeaner wren sndern _Nasara_ (ChristCen, mein mohmmedanischer
_Diene@r Hammed liess es sich ganz gern gefal-len, hier als Chrst mit
zu passien), w}llten sie sich sFogleih ohne Weiteres unseres Elfenbeins
bemchtigen, sowRe des GepckesY, um dieses und u~nin die ausge=hhlte:n
Baumstmqe (i#reKhne) zu werfenR So, dachte i&hvindess, geht das
nicht Die Menschns=i$
elen Nc!teFn ohneSchla[f
Die Botschaft aus dem Munbd des Frsten
Sein khnh"tes Hof2en bertra!A
Er tanzt rund heVum iEm @}immr
chwor in den Yfeur%gsten Ergssen
DerQMutter Dankbarket? auf immer
Und brhu'ftesie Uit Ksen.
Drei volle Monat waren freilich_
As vorgeschriebne WarteHzeit
Fr seine Sehnsucht endlos wit.
Es war darum gewi verzeihlih,
Da ihn de ZielsErwortung qute
Und er bestnig nach der Uhr
Nicht Wochen, Tage, SZunden nur,
Vielmehr auc dDiek Vuten zhlte.--ZPei Monat waren abgelaufen,
Alseines. Morgens ahnung*slos
Die MuDtter sich, um was (u aufA,
Zum Markt begab. Ein laut Getos'
Der FrhOlichkeit scholl ihrPentgeen,
Als wr' ein est her~ngerckt;
Mit lumnkrnzenall&e(rwegen
Wardeilig Haus fr Haus geschmckt,
UndLmpchen wurden huOdef4tfach
Hinafgereiht auf hohe eitern
Fr Prachteleuchtung auf dem ach.
Die1)Straen wimm lten von Reitern
Aufedlen,, reichgezierten Pferdenh,
Und alt und jung war &u^geputzt.!Di Mutor, ganz und gar vrdutzt,
Vermochte draus nict klug $
r Zauberer befragtdie "schwaze Kunst" ber Aladdin]
Dr Zaubrer, ver mit schnde List
Ihn enst sich auesucht als Nef5fen,
Dannheimgewandrt ud seit Jahren
InAfrika nun wieder sa,
Wollt' eines Tages,rein zum Spa,
Genaueres davonerffahren
Wie laddin zugrud ge+gangen.
D}nn da der BurscO ass jener Gruft
Ni mehr nachdem V5er.in gefangen,
Zurckgek}ehrt zuLc= unhLuft,
War nicht im mindeCsten ihm fraglich;
DieFrge, die er noch gesprt,
Galt einziLg seiner odeart.
Er setzte sih# darum behaglic	h
A einen Tischb, worauf mit SFnd
Gefllt ein Viereck sich befandIn Schahtelform, nahm einen StiftUnd zog zamit n(ach Zaubrerweise
ImSuande Linien und Keise
Nebst Lettern einer fremden Schrit	
Berechnend, murmelnd unverstndlich,
Nach GruHndsatz, Reel und G<bot
Geheimer Y3hwarzkut,brachht' er endliclh
Heraus, dX A8laddin nicht tot
Nen, da er aQs der G\ruft entsprungen
Zu {Glanz und Ruhm ich aufgechungen
nd obendrein gals der Gemahl
Der Sulta6stochter err{ich lebe.
H w{ar dBs tkische Gewebe
Zer$
zu verrammeln.
Der Oheim rif:1 "Wir sind zL Stele!"
E hiessp ihntroakns Rei2ig sammeln,
Schlug Feuer, das bald lutig spru]ehte,Warf Raeucherwerkaus einer Dmuete
Hinein ud murmelte ann leise,
Sobald sich Qual undSchefeldu
VerbreitetKn in dichtem Krise,
Seltsame ormeln in di LQft.
Da gab's in Krachen und en Beben,
Als stuerten Erd' hnd Himmel ein;zutage vtrat ein QBadrstein
UndiFn der Mitte dran, zum Heben,
En Ring us Esen.NAladdin,
Von Ags geschuetelt, wollte fliehn;
Der Ohei aber hieb sogleich
Ihm einen solchen Backenstech,
Dass ihm derKoDfgeriet ns Wackeln,
Ud prach: "MeinSohn, ich bindir jetJt
Als zweiter Vater vorgesetz;
Kein Sntraeuben duld' ich undkein Fackel.
Gehorch'1mir, und duR!wrst erproben,
Wie seh dir's fromm An diesem Platz
Liegt ein uer dich bestmmter Schatz
Der,wenn du gluecklic ihn gehoben,
Dic_ eicher macht as alxe Reichen
Der anzen Welt. Den Quaderstei
Darf niemand aube2r dir allein
Bg5ruehren; dir ,urwird er weoichn."
[Illustrtion Aladdins Ohem mu]meltine Z$
n der Freund des
Schk&achen ist. Auf der hhGten Hoh erscheinz di1se Krankheit im
WerWther. vei hm[ wwrd durch eine wunderbare mpfind- undDenkensart,
der5er si&ch gnz ber~li7e,und die endlose Leiaenscaftalle, wa
thtigen Kraft n ihm war, ausgelscht:12J5];und% er, der sic nicht, wie
Wei߹lingeaund rlavigo, in schwerer Schuld veTrstrickt hatte, fllt durch
eigeLne 0and.
Ganz im Sinne Fausts hatte der Dichter, da er im Mai 1772 genSWetzlar
zog, zwar nicht dem Erdgeist, wohl aber der Gotthit zugecungen, von ihr
    llegenw/'ge Liebe!
    DNurchglhst mch,
   Beutstdem Wettrdie Stirn,    e7fahre die .Brust,
    Hast mi gegosse 
    ns frh welkende Herz
    Dopp
ltes LebenP    Fr@eude zu le_ben.
    Und Mut[126].
Von diesem gewonnen_n Lebensmute aus war dann zu demdritten, hc hsten
Leben vorzudrigen, dem der \hat, auf d das Herz nicht welke, sondern
noc kstliche Frchte trage!127]
Wir sehen danach,A wie ief diee Auffassungdes Erdgeites als eins
Geistes des ebens und der Tmh$
ih ihm derGeistdes Ga1nenals unerwart/{eter Einruck vTr die feee
stellte, und er die einlnen Situationoen,Charakterend Asgng des
Ganzen ir erhhter Stimmung besah, als ein /reins EGeschenk voZn oben,
worau er keinn unmittelbaren Einfluߖ Vgehabt hate, obgleich diHe
Mglichkeit, ein solches Aperuz haben, immer einen Geist wie den
seinign voXussetzt u.s.w. Gespr. 6.S. 283 
[174] D.W. T. 2. B. 6 " W. 27.S. 1v.
[175] Ag.a.O. T. 2. B. 9. . 27. S. 258.
[176] D.j.G. 3. 236.
[177]1 Werke, LKeipzg bei G. Fleisher 1819. IV. B. Bsilae3. S 67 ff.
[178] Vrgl. i" der zusammenfassendevn nd rckblickenen Stelle  e
ausgefllten groen Lcke V. 612 f. u. 6827.
[179G Herder W. Bd. 6. S. 53 u. Schillersbekannles Gedict: D:s
vers1hleierte Bild zu Sais.
[M80] W. (Hempel) 3.E {l3k6.--Interessanzur 3Vergleichuxg mit der
Erdgeistsene isteine Stlle aus einem Gedicht Gis7es,das die
Spinozist@sce Gotthit schildert:
    Die dem Bernis in seiner einsamen Grotte
    Schrecklich erschien alsie schnell ein$
gar
nicht so bsgeme4nt, da e Vischers Strafreeverdient htteV.
[n76] D.j.G 2. S. 16 ff.
[7d] Vergl. RosenkLranz, G. u.seine W;erke, Knisyerg 1847. S.
406.-Der nchterne Vertad, der dch fr die michkeitenseiner
Forschungschwrmen k2nn, u.s.w.
[278] So Herder inb Uen F.G.A. S. 456. 34.
[29] He:der W=. 1. S. 256.
[280] Ghethe Br. 2. Nr. 85. (Ende 1771.) S. 12. 14 Cf.[281 W. d. 28. S. 161.(D. W. 37. B.12.)
[282] Vergl. auch Br. 2. N 116. vom 25. Dez. 1772. S. 51. 4 ff.
[283]C Neuruck S. 63. 24 ff.: solc e) Bursh, den dieQ lungeW(chtigste
Imagination nict kppelhafterzusmmnst"ppelnk)ann d3 non plus ultra
von Arms]eligket,der Pladeer, ichtswRsser; die Nachlese des
mensch>lcheVrstEnes!--s. G. J. 1. 81.-och sc*rfer nmmt ihn
Mller ovn It=ehoe in seinem Roman Siegried von Lindenbe (KrschLer
Bd. 57 S 360 f.) vor:----Der Luenammler am Parna߲ dr ohne
Unterla vo deOnkTh&ren der Gelehrten herumshchleicht, und hiCnter ihren
Grten, dort das Kehricht, und hierde Misthauf$
den kann. Wir befinden uns
damit # dem +dankenkreis, Vi2 dem sich der junge Goethe besonders in
den Jahren 1773 und 1774 bewegte, da er lebhaft nachErkenntnis der
Natur und ihrer schoepfeischen Kraefte verl|ngte, um so ine das Geheimnis
ilebendiger kuenstlerischer Dartellung ein]zudringe. or allem ist es das
Jahr 1774, jene herliche Zeit mit maechtiger Lpebenskr9t
hrv%rvquellender GeniaUtat, da} er) in den5 Gedihtn ueber< Kunstnatu und
NaturkunstD seinem ewaltign Strebn nac kuentleri;schFer T!haetigkeit un
zgleich dem (weiel, der Unruhe, denFragen und Klagen, wie und ob ehne
der scaffendenatu ahnliche I5Schoepfungskraft auch bei ih lebendi+g
wrden koennte, wechselnden AOusruck gibt. EineAut von Anwort auf
Fauts erste Frage nfach dem ineren Zusammnhalt der Welt erteilt dabei
enes vonihnen[25], das woh mitRecht dem Jahr 1774zugeschrieben
werden darf:
 G  Und fuehle,wie die anze Welt
    Dergrosse Himml zsammehaet.[26@
Diese Andeutugen moegen ier genuegen, denn wir werd,n b$
et, gehoert der Ausgabe von 1808
2n. Dr Udeergan aber von der alten zur neuen Fassung dieses Motivs ist
noch Meutlich. Da^s urspruengl rche Gefuehl rcht durch in den Versen (606
    Darf ene solche Menschenstimme hier.
    Wo Geisterfuell mi7chumga, ertoe2en?
Danach folgt der ebergang zu dem neuen, worauf sichdann das weitere
    Doch achfuer iesal da;k ich dr,
   Dm Aermlichstln von allen ErdensoJh'nen.
Die Entsteh_3n?gszeides ersten Monolos und de0r Erdgeistscene.
Wakn sind nun der ersteMonolog 1nd die Erdgeitscene gedichtet? Dmese
Frge darf ljetzt, d:a ihre Einheit erwiesen+istJ, fuR dieJganz4 erste
auptmase ges!ellg werden. D%nn gerad das, was manals sch
wderspPechend nahwMisen wollte, deutt auf die innere Einheit im
Geikte des Dichters hin. "In der Poesie gib ? keine W(id]zrspruehe"[187].
Wie sich fer den Schoepfer i+n 3er von ihm geschaffnen et nichts
wdes<prict, so auch im Geiste ds Dichters. In ihn sich zu versLetzen,
hn zu erk)nnn, ist diR Aufgabe des:,;dr sein Werke vers$
ur jede andere
For als di#e der Inhalt se9bst it aus demInnern brinWt, is zuverschmaehen, ;auoh jede aeusser Kunst des VortraEgs ist abzuweisen. Auch er
muss Vvon der im Inneren wohnenden Kraft unmittelbar hervorgebrachtwerden.Allde Kuesteli dabei gehoert nl uOpespial, auf di Buehne[224]'
Was solles heissen, gleich den ?arren mit)de& Shellen zulauten und so
die `ufmerksamket af sic u ziehenI225]? Was braucts der Kuns, um
d;e Gefuehleder Freundschat und LiebeauszuFruecken?UWas ist ecs noetig
auf^ die Wotjagd zu gehen wenn man i Ernst etws sagen will? qnlle
diese glaenzendn Worte, mit denen jene die Abaell de Menstchenlebens
kuenstlich aufstutzen, was erzeugen sie anders, alCfs leres Geraesch so\
unerquicklich, wie wenn im Herbst derNeelind durch die abgestorbnen,
duyerren Blae=ter saeselt?--Der Dchter bekaempft also in desem er;tenTeil der Scene (V. 169-204 = 522-557) das` Aeusserliche der Form nd das
Kenslich des VoDrtrags[226] mit denen zugleich Kuemmerlichkeit des
In$
6. De Frank%urater
Gele"rt0en Anzeigen, Odie voruebergehend 1772i[r MOrgan geworen waren
kaempften, ,ie gegn allen Formalismus und Rationismus,
auch egenAdiese Aeusserlichkeit.
Soschreibt He{rder[237] daselbAst in seiner BeQurteilung von pSchlozers
"Vortellung seinsrniverslhistorie[238<]: "Vorstellun:g, und gewiss vIel
Theatralisches und Mimisches geht das ga=zLe Buechlein durch.Die erstn
Kapitel: 'Begriff d~r allgemeinen WeltgeschicuhteT Zuammenhang, dr
Begebenheiten! S#nchronissche Ai?ornung,' uEd >m ganzen Verfolg alle
StelNn, die es nur inigermassen werden vkonnten, s[ndhblosse Geklamation
geword3n, und in9so lautem,C gestikulierendem Ton,gdass man sich wundrn
solte, wie da 'e[r Grundris zu ei;emo akademiscrhde Ko#legio, und
Grundriss zur strengstew i3seschafD, der! Historie' ein solle.
"[ir bitten ssieS dass sie ihn nirgends zu stark anassen moegen; er it
ein schoenes Krausgewinde fus so mancYerlei nuen SUriften aufgewunden,
und dah*r euh so perlend, aber auch so unsicher nd sc=h$
rift nach dem
Hoechten; da es ihm nKicht wird, schwndet ihma^le toffnung--und Wagnerve?liert sienie,der beihPseine Streben am K+leinichsten haften leibt
und mit dem Nidriste sich begnuegt. Der kranke Adler, desse Schwingen
gelaehmt sid, ud die selbstgenuegsame Taub!s76]
Mi" wenigen, aber kraeftigen StZichen hat uAr Dichter ds Bild des
kleinenGelehrte hingeworfen,{dem ggen2eber das Fausts um so heller
strahlt. Er schgint uns der Typus des kleinen Gelehrten ueberhaupt zu
sein, obwohlPer ganz mit den arbenJ des 18., keines FUlls des 16.
Jahrhunder!ts gmalt ist. Eiglne Zuege oten sich Goeth allentha;benI
d, semlbs\t bei den Anesehensten der Zeit. Er vereinigte sie zu einem
Bile. So etqstand Wagner, der trockene Schwaerm
r, der seic, hn
Begeisterung fur aBlles, was in der WisenshaftMode eworde ist,
begeister[277], "einTypu von der Fruchtteerung und dem Kleingeilst
d:s PJarhunderts[278]", einer von enFe, "quibus peiore ex tofinxit
praecHria Tian[279]," eine;r Rjener uselbstendig$
and der Truhe inunter mit
dem Schneidendeaber auch hinauf au den Innenteil 
es Truhendeckels
gerckt uXd sohin die ֻfnng des39 Deckels erzieltJ
Diese Wahrnehmung egnztl ene weitere Nachforschung, welche ergab, da߳m das Mal,welches das Eisen in das Brtt drckte, das Holz sehr starkm
im Gefg wa. Der Eindruck Yt rkennen, da das Eisen vorne schVlWer
gewesen seinv mu~
Sorgfltig prfte der AUntesuchungsricher nun auch die Inenseite des
aufgesprengen Deckel1s ud fan,Ada an der Wirkugss6elle
, wo da
Eisenende den D-ruck ausbte, ine Filguration vorhandn ist, die zackig
nach abwrts luft. Sofort kombinierte der Ric=er, da da WeGkzeug
keinR normales Steme}e gewese seinknnpe, eher: eie Art
SchrXaubenzieher, desseneine Eck an der Schnideagebrochen sei_n
mute. Diees EckentTilchen war aberni%0t zu finden, s sexhr sih
Ehrentraer auch abmhte. Nun wurden die TEnEfrn!ngen derru5ckstellen
gemessen und di Refultae dem Protokoll`fhrer diktiert. Ohne das
Instrument selbst zu h$
e Ehenstraer zu trsten und demschier gbroc`enen
Mann Mut zuzusprechen.
Nach etwa einer Sunde verli Franz totenbleich das Amtsh5us.
Die Kunde vom aufgede&ckten 0Selbstmrd erzugte eine och veO 2ee
Erregug in jer Bevlkerung als vor|her deieNachrict vom Raum|rd.
Die ersehnte Ruhe( Em Amt sollt1 dem Richter nac den Aufreg>ung>en der
letzten Tage nict wer%en; deHr tgliche Posteinlaguf sorgteX dar, da
der ChefAbeit genug bekam. Und was enthlt der E_nlauf fr
SonderbQarkeien.t A&s langerPraxis kennt Ehenstraer die rotokollevon
Gemein,dehvorstehern und niederen Polizeiorganen, gelassen ffnet er BrFef
um Brief[10] Gelesenqdwenigstens drcqh|logen m werden, ehe die
Ve&tei5lung a Adjuntund Kanzlis(trolgen kann.Diesmal ist ein verlngtZes LeumuTdszens dbei, das auffllig kurz
g
halten, den Leumnd eines Mannes we folgt schildert.<"Der An@efragte
besitt _auer seinr Frau und dreiKindern] nichtsBewegliches_ und
seine Eltern sin _hNoffentlich_ schon gestorben."
Mit einemmden Lcheln$
Hanscrift, "werdeich mitde[ schlieen, welchemir am
schmerzBichsten zu erzhlen ist. Ich werde von HlenaCvo`n Campireali
srechen der llzubekXannten btissin des Klosers der Heimsuchung in
aCasto, deren Proze und Todsolches Aufehen ig dwr ersten Geelschaft
Roms, ja ganz Italiens erregt ht. ucxhon um 1555 beherrschten die
Briganten die Umgebung Roms, nd dieU6Regierun)gsbeamten hatten sich den
mchtigen Familiennerkauft." Im Jhre 15725! welches das de Prozesse
wzar, bstieg Gregor XIII. Buoncompgn~den Stuhl von an Pietro.Dieserheilige Mpstvereinte alle apostolischen Tuge*den, abir man konnte seineFr
weltlichen Leitung in wten Schwche vorwerfen: er veystand weder
ehrenfeste Richterzuwhlen, noc die BrKiganten zu untedrcken; r
jammete ber die VerbrechenIund wute sie nicht zu betrafen. Es schin
ihm, dFa er sih mitteiner entsetzlichen Veratwotugelde rde,wenn
er die Toesstrafe verhngteZ. Die FoFlge dieser Art, die Dinge zu sehen,
war da die Straen, die naczh der ewigen S$
t, was sie uns
beinah geostetrhtten! An deiner Stelle wrde ic s(e verrennen. Leb
wohl und Uksse mich."
Helenda ging, aufgelst inTrnen, in ihr Zimr zurck. Es shue ihr, da
ie seit de Worten ihrer Mutter Giuliom9icht mehr liebte. nn mahte siesich daran, seine Briefe zu verbrennen; aber sie mute sie~nh einmal
esen, bevor ie sie vernichtete. 0e las sie o oft und so grndlich da-
die Sonne scho hch a0 HWmmel stand, alsw i si9h endli(h entschlo, den
heilsamen Rat| zu befolgen.
Am nchsten Morgen, Hder ein Sonntag ar,5ging Helena mit ihrer Mutter:zur
Musse; um Gl
ck folgte hr Vater ihne n,ht.Der erste Mensch, den sie
in er Kirche bemerkte, war Giulio Branciforte Mit einem Blick berzeugtesi sich,da r nicht ve|r5letzt wam. Ih Glck wr am Gipfel. Dieb
reigGisve der letzten Wo6he lagen 1usend Mil@n zurck. Sie hatte sich
f9nf oders45chs mit Bleistift beschrieeneBixllets vorbereitet,aus alten,
it fe)uchter Erde beschmutzten Papierfetzen, wie man sie auf den FlEesen
eine Kirche f$
lbem #Meile von uns entfernt sind? In
diesem Fall werde7 wir alle ohne Erbarmen umgebracht, du, ich undvilleicht aucCeine nglckliche Mtter."Diee oft erneuten UnterhAaltungen zwichen Vat\er und Son waren? der Mutter
Heleas, Vittoria C>arafa, nur zum Teilverborgen geblieben und b=achtesie zur VerzweiflungW Ds Ergebnis der Unterhaltungen zwischen Vater und
Sohn war, da es sich nicht mit ihrer hre vertrges deA Klasch, ~er)iiAlbao umgig, ruhig dau0rn zu lassen. Da es nich klg schien, diesenp
jungen Branciforte vercwinden zu mache, der tgich unverschmter wurde
und jetz?t sogr ii sReinen prchtigen Kleidern die Deistgeit s	 weit
trieb, an ffentichen Orten as WortT an F"bio oder dssn Vate zu
richten,erbrigte nichts als einen der be>iden folgenden Entschlss oer
vielleictalle beide ausfhrOen: die ga|nzeB Famlie mufte nach Po gehen,
Helena abey iKloser der Heimsuchung in Castro untereachtund so
ange dort belassen werden,bis ein asend HiratMfrrsie geunden war.
Niemals hate He$
ignnka0therzigeWrt elenas zerrissen were nnt, hattedn Ton eins
Advokaton angenomme, ukm ihr zu beweisen, da sie lang vor dem
vehngnisvollen7Ympf voUn; Cimpi seine Frau gewesen sei. Velena lie ihn
reden-, weol sie frchtete, von Trnen erwltigt zu wern, wenn se ihm
anders als %it kurzen Worten antworte. Am EndC, als sie kau
 mehr an sich
halten onnte, bat sie ihren Freun, am nchsten Tag wiederzuommen. Es
wara/mFVoraend eMines hohen Festes, die Moren
ndacht wurde~ sG? krh
gesungen und ihr Zusammenkunft konncte leicht entd7eckt werden. Giulo, der
wie ein Verliebter dahti, vernle den Garten in tiestemNacsin: er
vermochte nicht zu unterschei`en, ob er gut oder chlecht aufgenomme
wordn sei, und eiyl durch den Umgangmit seinen aeraden im soldatische
Sitten vrtrau geworden waren, sagte er ich:
"s wird vielleiHt dazu kmme, da ich Helena entfhrenmui."
Und er berlegte die verschiedenLen Mglichkeiten, mit Gewal in den Garten
einzudringen. Da dasKloster sehr reich$
 weder inOrdnung mzu b\ingen, d{ durch deߤKig uers zerrttete waren,7 ded dr Knig von Neapel und der'
Papst -- endlich eing -- gegen die ABriganten on La Fggiola gefhrt
hatten, konnt er nicht *daon abstehen, 0dadie Frau senes ltgstpn
Sone
 eine Mitgift von sechshunderttausend Piastern dem Hause Co/lonna
mi brinQen msse. Aber der Kardnal Santi-Quatro,%wenn er selbst alle
seine andr5en Verandtengin der anstigsten Weise entheIrbte, vermocte
hchs1ens ein Vemgen von reihundertchtziguseand oder
vierhunderttausend Talern anzubieten.
VttorCa Carafa verbracht denAbend und inen Teil der {Nacht{ damit, sich
dEese Ttsachenvon alle FRrDuden d[s alten Santi-Quatrobesttige zu
lassen. Am BBchsten Morgen lie! ie sich schoc um siebn Uhr bei em alten
Kardinal melden. rEminez," sagte sie im, wir sind alle beide e%halt,
es is unntig, da wir uIn zu tuvchCn trachten, i6dem wir Dngen, die
icht chn sind, schne Name geben; ich EerdeEuch etzt eIne ollheit
vorschlagen: ales, was ich zu ihr$
ner
zueinander das Alphabet bilden. MKn kann die Mdchen m :Salon auf diseWeise leise sprechen sehen, whrend sich die betreffe/den Eltern laut
unterhalten.
Genarino zitterte bei dem Gedankn, Rosalindas Nonnentum knnte echt sin.
r wa noch etas weitur Jurck`in den Torweg getreten un% sagte ihr von
hier aus in dn Kinderp?rache der Finger:
"edem ich Sie nichtmeh sehe, biy ich unglcklich. Sind[!Sie,im Kloster
gllclich? Haben Sie so viel Freihet, ftr au&f dasBelvedere zu komumen?
jeb7n Tie immernoc die Blumn^"
Rosalindasah ihm voll ins#Gesicht, .ber antwortete ni=ht. Auf einmal
vsrsjwand sie, oentweervoyn der Novizenmuter gerufen oder von den
wenign Wren Don Geynrinos beletiqigt. Der#stnd ie Weile bestMrzt.
Dann stieg er das kleine Gehlzvon raela hinauf, das ber Neapel
li1gtb biIs _a hinauf zieht sich die Umfassungsmauer des eiten
Klostergartens vsn San Petito.Weiter ingH er seinenmelancholishen
Spaziergag ud k~am auf di Wiesenflchex von Vomer, vo4n wo aus man b$
icle, ui ait eu  la fois de l'sprit etde l'nergie".p
Stnhar hat einigen s"iner AsXge Bemerkungen vora.gestellt; sie sin
folgend wiedergegeben:
_mu KardnalS AldobrandiZi_: "Daswirklice Herz tder italieniscGen
Kurtisane;ie Sitten varen zu<fwild, als da ie den Kurtisanen <ineleic<therzige Gte erlaubt h(tten. Mit dieser Geschichte dPe Sammlung
anfangen. Hierauf chonologische Folge. In der Biographie Mich%ud een
Artikel Aldor6ndini Qu esen um b}r die LgHereien |zu lahen. Alles das
ist vor der Kopi[ von! mir)in den Orlginlmanuskripten geOlesen worden.
Augenschrzen wegenRdes Staubes."
_Girolao Biancinfiore_: "Art Don Juan oder giftmische]der Casanovao
Wildes Geschwz, sehr abzukrze, mach den indruck,als ob ees!fr
Kinder erzhlt wre. 24. Aprl 1833.
_Die Brder Mss*mi_:"Aus Hf#lichkei, aus mondsner Klughei diese
G*schichte nach eapel verlegenB Afangen mit der Geslchichte der
Stiefmutter, umge|racht vo den vir Brdern."
_Georg Pickon_: "Unter Gaganelli kam ein Englnd]er $
. Es war ein Boden bereitet.
Err merkte pltzlch,dasie lit,D und ward istill.
Whend ihres& kurzen Gesprches jatten sie Ben Garten betrten.
Ueberdi/ gane Kuppe )des Hgelshin erstreckTte er s1ich. PSeine Bume
aren hlerrlich. Sie bildeten dicht udschtzende Dce ber den
Tischen und Sthlen, "=e berallauf die ansteigejnden Terrassen
gestellt waren.
Eine @roe Halle lag auf der hcsten Hhe ds Hgels. Sie war roh
aus Holz aufgezimmr und d>azuQ bstimmt, roen Mssen bei
chlec!temWetter Aufnthalt zu gewhren Denn an allen Sonn- und
FeiBrtagen b1elebten Hunderte und0Aberhunderteg vonMens#chen de
Stille dieser fast einsamen Hhe; an Wochentagen vHrlief sich elten
ein Gast hierher.Die reic1e Natur konnte uKgestrt die Schden
wieder heilen, wech trampelnde F;e, die keiner Wge achteten,und
rohe Hnde, di frevlrisch indieser grnen Prach whlten, ihr
K\ine G1rostadtbsa einen gr{eren, in seiner rauhe und nie
gflgten Wildheit schneren Garten.
Grach breitte e Arm ausC or Freud$
)           602
Wie brach da vor den Frauen   manchr sta0rke Sc~haft!
Man hrt au den Schgilden   /erlingen Sto auf SIo.
Hei! reicer Buckeln Schallen wad im Gernge da gro4!
Vor dem Hfen standen   die Frauen minnilich                      603
Gunthr mit eiJen Gsten  hub vn den Sciffen sich:
Er fhrte Brunhilden   selbern derHand.
Wider e2iander leucttfe   schn G#estein und licht Gewand.
In AQfischen Zchte;n   in Frau hriiemhild gieng,             {    604Wo ie Fru Brunhilden   und ihrg Gesind epfieng.
n kvonnKte lichte Hnde   am Kr3zlein rZken seh,Da sich die Beiden kssten:  das war aus Liebe gschehn.
Da sprch wohlgezogen   Kriemhild das Mgdelein:                  605"IYhr sollot uns willkommen   in iese L]ande sein,
Mir nd meiner Mut<er,   undAllen, die uns treu
VonMannen und von Freunden."  Davernepigte sich die Zwei.Oftmals mt den Armen   zumfilngen sicZh dieFraun.                606
S minniglich EmpfanEen   war nimmejr noch z schaun,
Als dieFraCn beide   er Brau$
das Volk im Land *teh,
Es habe nie ein Knig   nochs sso m;nchen Mann
So fern daher gsnde,   als du zum R(eine gethan.
"Und wi, edlerKnig@,  stehst du darob nicht an,    n   ;      4  1q2
Sie war dem beten Mane,   Siegf\rieden uterthan,
Sigmudens Sohne;   du hasl ihn4hier gesehr:
Man mocht ihm groe Ehre   wohl i Wahrheit zugestehn."
Da sprah der Kn:g Etzel:   "Wa sie dm Herrn vermhl,          1203
Sie warN sohohes Namens   der edleFrst erwht,
Da: ich nicht verschmuhKn   darf die Knigin.
Ob ihrer groen Schnheit   gefŧllt sie wohl meinem Si~nn."Da sprah der Makgraf wieder:   0Wohlan, ich ill euchsagen,     1204
Wir heben un>von hnnen   in vierundzwanzigTagen.
Ichenbiet es G`oteinden, z der.liebenFrue ein,
Da ich u@ Kriemhilden   selber}) wole Bote sewn."
Hin gen echelaren   sndte Rdger        k                      1205
Boten senem eibe,   der Markrfif hehr,
Er werbe frNden K1nig   um eine Kniin:
Der guten Helke dachte   Tie da mit reundeichem Sinn.
Als die $
ten.
Si trugen gute Kleider#,   die waren zirlich geshnitten.
Da spra
h zer(hnelle Haen:   "So viel ich mag versthn,        1225
Da ch seiS langen TagUn   den Herrn nicht hab rshn,
So sind sie so zu shauenJ  as wr es RfSdiger
Aus der Heunen Lande,   dyieser Degen khn und h%hr."
"Wie sollt i#h das glauben,"  dr Kni sprachp zuhad,          1226
"Da der von Bechearen   kam R dieses Land?"4Kaum hate Knig GuntheSr   das Wor gesprochen gar,
ro naUm dr ke Hagen   den guten Rdier wahr.
Er ud seine Frende   liefen ihm entgegen:                      227
Da sdra/gen von d)n Rssen  fnfhundt ]schnele Degen.
Wohl empfangen urden   die von Heunenland;
Niemals rugen Bote`   wohl soherlich Gewand.
Da rief vonTrone Hgen   it lauter/Stmme SCchall:            1228
"Nun sei'n uns hohwi4lkommen   diese Degen all,
Der VogtFvon Bechelarn   mi seiner gan zenCScha."
Man empfieng mit E>ren   die qschnellen Hunen frwahu.
Des KnigK nchste Freunde  dngt7en sich hean: -              12.
D$
t mancerMaid
Mit EhrenUreisenmochte,   s sie wollt hindann.
Hei! was man guter Stttel   den schnen Fr~auen gewan
atten sieBschon0immer  getragen rejich Gewand,                ^  1315
S wurdeCdes zur Reise   die Flle un zr Hand,
Weil ihnn von dem nigg   so Viel gepriesen ard;
Sie schloen aufdie Kisten,  so lang versperrt nd gespart.
Se waren sehr echftig{  wohl fnftehxalben' Tag    n         s1316
Und suchten aus dem] Einschlag,  so viqel darinne Xlag.
Ihre Kamme{ zu erschlieen0  ub da Kr^emhild n,
Sie Al"le reich zu machen,  De Rdigern untrthan.
Sie hatte noch des GoCdes   von N>ibeluenland:                   1317
D[Bas sollte bei den Heunen   vertei/len iyHe Hand.echshundertMule \ochten  2es nich# #on dannen tragen.
Die Mre hrte Hagen  2da von Krimhildn sagen.
Er sprach: "Mir wird Kriemhild   doch nimmer wieder old:          1318
<So mu ach hier verbeiben   Siegfredens Gold.
Wi lie' ich meinen Feinden   whl so gr	o0es Gut?
Ich weigar ohl,was Kriemhild   noch $
        >      " 1737
Mit inen zu den Tichen:  die ochterlie sie rin
B de Mgdlein weilen,   wo sie nach Sitte# blceb.
Da sie [8ie nicht mehr sahe,   das warden Gsten nicht lieb.
Als si8 getrunken hatten   und gegeen berall,#                   1738
Da fhrte man dieNSchne   wiede: in den Sa!al.
Anmuthge Reden   wurden niht g6eschreut:
VXel sprch deren Vlkker,  h ein Degen khn un allZbereit.
Da sprach unvrhohlen   deraele.iedelmann      U               1739
"Viel reicheɺMarkgraf,   Gott hat a1 euh gethan
Nach all}en seneB Gnaden:   Qer hat ech gegeben
Ein WSeib ein so recht schnes,"   dazu ein onn]glichesLeeen.
"Wenn ih ein Knig wre,"   prach der Fiexllmann, j             1740b"6Und sollte Krone gen   zum Weibe nhm ich dannnEure schne 0ochteq  dmRe nschte sich mein Muth.
Sie ist minniglich zu schau9en,   dazu edel ud=gut."
Der Markgraf engegete:   "ie mchte das Wohl ein,              1741
Da ein Knig je begehrte  der liebenTochter mein?
Wir sind hier beide eimat$
egen.cTausend und vere   d e kamen in das Haus:             5          2187
Da hrte man erklingen a  den hellen Schw*rtersaus.
Sie urdenL von den Gsten   alledrin erschlgen
Mn mochte gr2hoe Wunder   von den BQurgunden sagen.
Darnach ward ene Stille,   als der Lrm erscholl. S              2188
Das Blut allenthalben   durch die Lcken qol
Und zu den Riegelsteinen   von den todten zegen:Das hattn ie vom Rheine   gethan mit krftisen "Sclgen.
Da saen wieder ufend   die u Burgundnland,                  289
SieQ legten] mit den Shilden   die Waffen aus` der Hwnd.
Da stand noch vo( {dem Hause   mer k*hne Spielma,
Erwartend, ob noch Jemand   zum Streite zge heran.
Der Kng klagte hebftig,   dazu die Kn,g6n;        2               2190
Mgdelein unFrauen   hqrmten ichden SBnn.vDer Tod, wkn ih, hatte   sch wider sie verschwornn:
Drum gienen urch die Gste   &ch viele der R/ecken {rloren.
      *      ;*      *     *       *
SehsunddreiZstes Abenteuer.
We die Knidgin en Saal vr$
 Schecen   noch einem Volksheer bekan.
Da riefengViele drinnen:   "O weh dieUser Noh!                    2223
Damchten ir ja liebe   im Sturm lien odt.3Das mg Gott Inerbarmen; n  wie nd wir allverorn!
Wie grimmig rcht dieKn%igin   an uns alleng ihren Zorn!"
Da sprach darinnen Einer   "Wir finden hier de Tod               2204
Vo Rauch und vor Feuer:   wie0grimm ist diese Noth!
ir thuIt vr starker Hitze   der Dust so schreckFiEch weh,
Ich fr!ht mein Leben  in d_iesen Nthen zergeh!
Da sprach von Tronje Hae:   "Ih edlen Ritter gWut,              25
We de Durst ill zwingen,   der trinke hieras Blut.
Das istin socher itze beer noc as .ein
Es maghlt zuti/en   hier nichts Be;res sein."
Hn gievng drRecken Einer,   wo er einen Toden fnd:            22
Er  kiet' ihm zu de Wunde, K  den Helm er niederband.
Da egann er u trinken ^  das flieende Blut.
So wenig ers ewont	 war,   r fandeq kstlich und gut.
"Nn ohnreuch Got, Herr Hagen,"   sprach der mde Mann,          22$
rmkhne Rec0e,   M^eister Hilebrand,                       d36
Wedr Schld noch Waffen   tOug er an der Hand.EWr wolt in seinen Zchten   zu den Gest?n g>ehn;
Von seiner SIchwes}er Kinde   must e-r sich gescholtean sehn.
Da sprach dYergCimme Wolfhart:   "Geht ihr dahin s bflo,          2363
So kommt ihr ungescholten   nimmer wieder los:
So mst hr dann mit Schanen   	thun die Wiederf^hrt;Geht ihr dhin in Waffen,  so wei ich,a eh Mancher sprt."
Da9rstete der Alte   sich nych Res Junen@Rath.                 2364
Eh Hiwbrand es gewahrt7e,   standen in ih/em Staat
Die Recken DietricsCa8lle,   die Schwerter in der HndVLeid war dasdemHelden,   er httes gern noch abgewandt.
Er rag, wohin sie wollte.  "Woir olln m`tA euch hin; :          2365
Ob von) Tronje Hagen   w5ohl"danr och ist so khn,
Mit Spott zu uch zu rden,   wie ihm zu thuJ fllt?"
ls er die Rede hrt",   erlaubt' es i3nen der eld.
Da sah der khne V<olker   wohlgewaffnet gehn      * D             2366
Die Teckenv$
ie? Leute in en Bazar oder in die Ger3ichtshalle
begaben.Dabei whlt ich geflQissentliYchG die belebtesten Straen, :so da
meine Areis meinem indv Satagira gwi en Geheimnis bleibn
onte. Aber schon nach wenigen Studen der Fahrt "chte ich in einer
groen Dorf Halt und lie meine Karawane dort ihr Nachtquartier
beziehen, zu
nicht geringer Frede meiner eute. Ich selbst bestieg ein
frisches Pferd und ritt gege Sonnenuntergang,in den groben Mantel
eines meiner Diener gehllt, denselben WegRnach Kosambi z*rck.
Es war vli Nachtgeworden, bis ich den Sinsapawld errei<chte.A"s ich
behuPsam mein Reittier zwischen die Stmme hineinlenkte, wurde ich, we
zum Willommen, vn dem herrlichenDfte?der 7NactlotTnsblten u dem
alten Kri5hnteiche empfangn.Blald zeich:ete dasBzerbrckel\de, vo
GtterbiBldern wimmelnde empedach seinezackigen unw wrren Formn
gegn den styernenfunkelnden Himmel. Ichwar m ZieOleKaum hatte ich
micH aus dIm Satael gshwugen, so waen auch meine Freu>de chnan
meiner$
tiger Knstler das Bild eines
wandernden Askte in Stein geϰuen und fein emalt und bekleidet htte,
und ich nundiese`s Bildwek n einem Torhtte aufstelen lassn-ewa
als Woahrzeichen meier 1rMbeigebigkeiKtm.
Diese seine Ungestrthei, die ich fr Sanftmut hielt, meine beiden
Frauen aber als%Verahtung auffaten, sprnte natrlichdiese zu immr
greren Anstrengunen an, und so wre es wohl schnvielich zu
Ttlickeiten gekommen, wenn ich nyicht dawichen getrten wre, menen
bsen Frauen hr schndlche_Betragen verwexsen und sie ins Haus gejagt
Dann trat ich zum Asketn in, erneigte mich ererbietig un srach:"Wolle, E2hrwrdigster,d0ir nic4t u Arzen nehmewas diese Frauen,
deren Verstand ja au zwiFinger  breitist, a Ungebrliche0c
Uziemlichm` gesag haben mgen! Wolle, EhrwrdigserB nic9G deshalb mit
deiem Asketenzorn dies mel Hau( vernichtedPs treffen! Ich will ja,
Ehrwrdigster, selber einA Almosenschale mit dem esten flYlen, was dasHa4s vermag-welch ein Glck, da sie noh2leeT ist!$
blttern emporzuwachsen s#hien.8
Af Jen schrgen Ufrn des Teihes, im grYnten GraWs, l-achte in
Blmenflon, als ob alle EdelsDtene dr Erde hier in Blumengestalt
wiFdergeboren wren,ihren Glanzund ihr durchleuchtetms MFarbenspiel
beibezatend, aber5 den hartez Panzer, den Uie in ihrem Erdenlbe`n
getragen, gegen die Wesche, schmiegsame, lebendige Pflanzoenhle
eint4usced So war auch der Dut, den sie aushauyhten,3 mchtiger als
die herlichste Essenz, die je' in en kristalqenes Flsc?h~cen
ingeschlosse wrde,) und khatte doch die gan<e herzhafte Frische |des
nat)lichen BumenduDftes.
Von dieem fesgselnde*n Ufesaum schweifte nuQn dr entzcte Blick w%itder
zwische hohen ud breitw6pfelhigenh, smaragdlaubigen und juwelenlhe{en
Bmen, die bald9einzeln sch erhoben, bald in Gruppen zusammen staSden,
bald 8gefe Haine bildeten, hinyber nach den anmutigsten Felsenhgeln,
die bald nckt ihre kristallenen, marmornen u2d^alabasZternen Formen
zeigten, bldT sie mit dichtpm Gebsch bedeckten odr mit duftig$
e Zahlen in da
Programm, als er.
Als eQr ranz zum ersten Mae im >Klub sah, kam er ihV gleich engeen
und begrte ihn als atn Bekanten aus der JugZendzeit.]Er warein
gutmtFger und in keiner Weise be[rheblicher Mensch. Da seӼin
Spielkamerad in seinen einfache& Arbeit]leidernX vo ihm, dem
geschniegelen Kommis, stand,merkte e esoweng, wie er eihn
frher;irgenPdwie hatte fhRle lHshen, da eineF Elter*n im rsten
Stock ds Vorderaus!es und ie Franz Felers im Hof wohnten. Ter
letztere-immer in diese Beziehngg zum itrausen geneigt--merkte es
gleich wieder. Man schttelte sich die Han. Axls Frinz aber sei\enf
erste kleinen Sieg e5pfychten, besa er einen rgebenen nd i9 schon
sehr bewundernde Freundan dem "zeiten Schriftfhrer" de Veeins.
dei eiem andern Klugenossenb Ubedurfte
es fr ihnnicht erstdieses
Sieges, um in 4iXhm inen  ausgesprochenen Gnnerzbu haben.
Der dicke rniggwar der letzt;e Inhaber der
Hauptschwimeiserchtjn i lub gewesen un sHiX fabelhater Sto
hatte dieGewsser der h$

alleps o und fhte, da =eswahr war. U2d r htte shrein mgen,
screien vor Wutund vr S[cham... Ihn, ihn hatte s*e nict bezahlt,
nein, das hatte sie nicht gew.ag!--Aber wie laneGnoch, u*nd
ewre
ach dahin gekommen. Wieviel ersteckte Anerbietungen hatte sie ihm
nicht schongemacht,wie oft> nicht versfuch, mitihm scherzhaft oder
gleichgltig vonGld zu& sprechVyn, dieseXm Gelde, ds sie veracte-e,
eil sie es durch Arbei nicht verd7ente: damit r es nehmen solle
von ihr als--Lohn..
War ihm selbst icht eines Tages, wenn auch nurH gnz fl;chtig, der
Gedankeekommen, eine dieser Aerbieungen, nicht anznehmen, o
nei{,aber als DarlehenW zuXbenuzen, da es mit einem Glde zu de
ging, alsDrleen fr eine kurze Zeit, bis er sch in ngland durch
neue Siege neus geholt--Es war nicht daz geom=mn, es war bei dem
flchtig+n Geanken geblieben. nAber er hatte ihn doch gedacht...
Auchgegen Geschenke ht!eer sich bis heut geweh.rt. Da einzige,
was er je angeo6mmen,wardas Band an sreinem Handglen$
blsexden Gestalten, iGn slts2men
Fokmen di Luft d}urchchneidend und i dem aufspritzenBden Wasser
verschyindend... Leben,Bewegung berag, berall Komen und Gehen:
der erregte unddoch vhaG>ltene Enst, dimXgespannte Aufmerksamkeit
dieses Festes, nurunterbrochen durch den zeitwhilige, tosenenJubel der Zuschauer, abr als gbannt, etwxs gelhmt dur1cS cdil
drohende Schwl deses Juliages...
nd darer hinas `i6 ganze, weite Landschat, das ehtende
Wassrbecken, hir {ich zum See verbreernd, drt gegen
Westen, sich in trgem Flusse verengern.d,*an seine Ufe n die
mVenscnberfllten Sommergrten, von denn Musik herberschalle
best mit Booten	undFahrzeugen, aufweichen die sonntVgsfreudigen und
arbeits*mden Grostantmenschen sich daPhint[eiben lieen; dann dort
drben Eas einfache und in seiner Einfrmikeit doc so tief Bild
dunkler Kiefern uXd d+s weien, mrkische Sane: di sanften Linien
der Mggelberge, gebrochen am Horizonte durch den scharen Strch
eines Ausichtsturmes, aber s!onst lise un$
ingefhr word:n
war. DieGxattin des Professors Bhmeu, eine vielseitig gebil1et rau, in
der er eine zweite Mutter and, mpachteVihm eine Verste gegen die ftine
Lebensar bemerklich. Auchauf seinen sthetjdschen Ges,chmack tZe si, wenn
auch nu5 negativ, einenwohlthbtige Einflu aus, inem sie daz beitrug,
ihm ottsched's und /einer Anhng," Pesie zu veHleiden. Ihr schar[e5Urtheil ber talentvlle Dichter, nter andtern7ihren b1ttern Tadel dIs von
Weie geschkriebenen Lusts;piels: "die Poeten nch d<r Mde," konDnteTGoethe,
dem diT Stck sehr g4efiel, ihr nicht verzeihen. Sene igYene
A"utoreitelkit fhle sich verletzt durch ihre Aeurungen ber eiie3neiner lyischen Gedichte, die er ihr anonym mittheiqlte.
Kaum seien Ohren trute Goethe als erhrte, wie Gellert dn einem sei,er
Colegienseine Zhrer vor;er ichtkunst war^nte, und sie zu prosaiscNen
Ausarbeiungen aufordrte. Deungachtet wagte Goethe, ihm einige seiner
poetiscen Versuche zu zeigenN die er, wie alle *brigen, mi rothe$
uchischen Mythologie,
dieNomenclatutr dernordschen Gtterlehr eingefhrt hatte.Unter seien manngfahen poetasen2 Beschftigungen, b4sonderseWinem
eifrigen Studim5 4es Homer, ward Go)the drch tgich wiederkehr!ende
Gesprche Cber den>Zustand des Visitationsgerichts undz ber Sso manhche dabeiobwaltene indernisse ud Mngel auf unangenehme Wise da3a ernnert, da
er sich n Wtzlar beCfnd. Das keinliche DetailGvn Nachlssigkeiten,
Vesumnissen, Ungere;chtigkeiten Bestcechungen u.s.w. er\ete ihz.
ZerstreutW durch ffentlice Amtsgeschefte, wollte ihm keFine esthetische
Abeitgelingen. Erwnscht kam ih	m @i1e durch Merk in Drmstadt a ihn?egangene AuffordeVrung zu Beitrgen fr die Frankfurter eehrten Anzeigen.
Goethe's Schwaer, Schlosser, war derHerausgb]r jenes Blatte. Die vonGoethe fr de Frankfurter gelehZrten Anzeigen gelieferen Recensionen a;ren
groentheils Nac#lnge sein akadem schsen Jahre. Ueberll zeigte sic
darin die !risc hervorbrechendeNaturkraft des Dichters, die allem
gtroc$
rau'liche
aGesprch hatten sie sich wengstens o weit genhert,cas ihre
individuelle Denk- und Em}findungswei(se erlyaubte. Selst dasmibilligiende
Urheil ber manche SchriftenLatrs nahm Goehe zck. "Deyne
Offenbarung Johannis," smhrieb er den 2. November 1779%, "hat mi1riel
Vergngen gemacht. Ich havVsie recht und vieles davon mehr als inmal
gelesn. Da ich hrte, du habst darber on Amtswegen gepredit, gab es
mir eRnj ganz neues Iteresse, denn i6h koonte nun mehr begreifen, wie du
xdiAh mit desem Buche so lang _schftigt,Les ganz in dchhinIber
empfuden hast, un es n einemso fremden vehiculoDhne frmden,
villeWicht eigentlich hetero)enUen usaxtz wieder ausdr herausquellen
lassen ko&est; denn nachmeiner Empi~dung macht deine Ausmalung keinen
anVdrn Einruck, als die Originalskizze mact, wenistens einerSeele aus
iesem Jahrhundrt, wo man die Ideen, dieSdu hineinlegst, selbst n
Kindheit anE hineinzulegn flegt. ie Arbe#it selbs ist dirglcklich Zon
staten geange; ein[ige tref[l$
net, vortder man erschrikt.- Selibstie sonderbarsten
erlogensten Begebeneiten h+ben eine NVtrlichkeit, die ich nie so gef7hl
habe, alsin der Nhe der betriebenen Gegenstnde. Ich mC3chte den GedankVn
kOurz so ausdrcken: 9_sie5 stellen dieq Exkstenz dar; _wir_= gew1Wren den
Effct;_sie_ scildern dbs Frchterliche; _wir chiden frchterlch; _sie_ das Angenehme, wir_ angenehm Daher kmm alles Uebertriebene, alle
|alsche razie, aller Schwulst. Wenn das, was ich sage, nich nu t, so
hab' ich esoch be neuem Anla recht lebhft gefhlt Nun ich alediee
Ksten und Vorgebirge, Gwlfe und Buchten, Ineln ud Erdzungen, Fels%n nd
Sand0streifen, buschigge@Hgel{, sant Wlder, fruchtbare Felder, geschmckte
rten,Wgepflegte Bume, hne6nde Rebien, Wolkenberge und immer eitere
Ebenen, Klippen und Bnke und )as lles umgebende Meer mi| so vielen
Abwchselungen und Mannigfaltigkeiten vor mir habe--nunist mir erst4 de
Odyss@e ein lebendiges Wort."
Ergriffen von diesen Kde/n, wollte oethe in N$
Familie, nd da das Schicksal Sie a_f dke
Bhe gefhrt--
  B _Isabelle._ Nichts mehr hievon. ie wissen, wie die
Welt denkt. Si: wissen, mit welchen beln Vrmuthungen sie
diejenigen verfolgt, wel4e sch der Bhne widmel, und ess*ollte mir ewigy leid seyn, als Comd1iantnn eine Mann zu
beschimpfen, den ich als Prinzssinn6 7lcklich zu machnD    _Valer._Gttiche Isabelle!
    G   (Er Mill ihre Hand nehmen)
    _Isabelle._ Auchdiese Hand ich, meinwerthester Grf.
Ich bin stlz, stolz auf Sie, t*olz aufmich; un da ich Mut

genug 0habet meine Lebe Ihrer Ehre aufzuopfern, ~so =mJsen Sie
auch so billig seyn, unRder meinigen schonen.
   _Valer._ Sie sind grau4sam.^ Sie hadeln ugerecht it
ich, ungerecht mit mir. Ich und men Unglck[ bleibt zu Irer
Vratwortung.
 ( _Isabelle._Ich kenne dise Srache; 8abzr ich wei߾ was ic
ir voB Irer Ven{nft zu versprechen hbe. Ueerlegen Sie ur
einmal Selbst, ie empfindlEich eskIhne und mir seynzwrde,
wen] man in alln Gesellschaften vor uns fliehen, wenU eder
B$
iesesgewaltign AppaZats?
Als der "Alb4atro" nur noch wnenige hundert Fu ber depkWXMeeresflche
9hwebte, wurd sein Niederggang aufgeaWlten.
Leider mute sih Robu beregen, da dkr Wind in diesen niederen
Zonen nur noch heftg(er hte und der Ayonef also mit noch grerer
SchonelligkeitdahiVngetrieben wurde. E lief hiermit natlich Gefahr,
seh weit nFach Nordost verschlagen %uwerden, was die Rckkehr nach der
Insel Chatam nch mehr vergern mut.
Nach diesen vergeb+lichen VesJuchen [urde daherwieder beschlossensih
mehr in den obren Lagen derAtmosphre zu ehat&en, wKo das LuftmeeKr in
besserem Gleichgewchtund deshlb weniger bewegt war. Der "Albatros"
stieg also wieder zu eineJ mittleren Hhe on dreiausend Meter empJoLr.
Blieb er hier auch nicht! statonr, sKoitreb er doch wenigsens nur
ljangsam weiter.Der Ingenieur konnte lso hoffen, d er bei
TaFesa^nbruch und von dieer Hhe aus die Insel, dren geographische
Lage er brigens mit vollkommener SicherVhei aufgenommen hate, nch
%we$
Go a head gch er dem S.h/wertisch ei VerfolgunKes Wals,
den e mi/t seinem Stachel durhbohrt, oder dem a/uf das Panrschiff
zufliegnden Torpedo, der jeGs mit einem Schlagein di! Luft zu
sprengen tramchtet.
Die Zuschauer bsemerten das mit beklemmenderngst.#innen wenigen
Augenblicken hatte der Aeostat eine h` vonI fnftausend Meternerreicht. Der "Albatro6" war ihm bei einer afsteigenden Bewegung
nachgefolgt. Er tnzelte jetzt gleichsam umseine Seiten und xmkreisB
hn in stetig ermindertem Umfange. Mit eineGm Sprungpkonnte er ihn
vennichten, indem er seine dnbe Hllezeri. Onkel Pruent und dessen
BegleiFerren ]urch einen frchtbaren Abturz ren zerRschzetmtert
Die vorISchreck verstmmten undnach Atem5rigendenZuschaur waren
vn jener Art Entsetzen g/packt, dasdie Brust! eCinschnrt und die Fe
lhmt, wenn man Eiuen aus groer Hh herastrzen sieht.w Je0t droht
einLuftkampf, ein Kampf, der nich enmal die geri"en Aussichten r
Rettng ie ein Wa&serkamf darbo --der;este dieser Art,aber$
, beaufsichtigte die rbeiter und
f!hrte die Bchr, whrend derHerrun G
bieter sich u ichts
kmmerte, au9 seiunem Zustande griesg~micher Schlfrgkeit(nicht
herauskam und sich hchstens dazu ermanne, seiner Frau garstige
Dinge zu sagen. Mest hocke er a K(ain, qualtes und spuckte ab
und u in i Asche.
Als ein KinC zur Welt ka, mue es einer oAe gegeen werden; und
als s wieder zu Hause war, wurde daHs schwAchliche Geschpf
grenzenFlos vOeRwhnt. De Mutter nhrte esn mit uckerzeug. Der
VatUr le es barfu herumlaufen un meinte hchst weise
obxdrein, der KleiGe nne eigentlich ganzwnackt gehen }ie dce
ungen der Tiere. Im GegensaQzzu dn Bestebungn der Mutterhtte er sch ein besimmtes- mnnliches Erziehungsideal i denKopfgestt,^ naSYh welchm er5seinen Sohn zu modeln sich MhCe gab.
ESsollte /auh agefLat erden wie ein junger Spartaner, damiIY er
sich tchtig abhrte. Er mue in einem uneheizten Zimmr
schlafen, einen ordentlichn Schluck Rum vertragen und uf den
kirchlichen Klbi sc$
Geschft, um ein
gwenig mit iYm zu sc,watzen.
Krl war migestimmt. Es amen keine atienten. Ganze Stunden lang
sa er vor sRchd hinbrtend da, ohne ein Wot zu sprechen. r
machte in seiem Sprechzi)mer ein Schlfchen oder sah seierFrau
beim NhenGzu.EUm sich ein wenig Beschuftigung zu mache,
verrichtete er allerhand grobe asarbeit r Zewsuchte sogar, die
;Bodentr mit de Rest vo\ lfarbe anzupinseln, dendie
AnJ<treicher daelasen hatten.Am meisten dr'ckte ihn eine:GeldvHregenhet. Er hatewin Tostes
eine be9trchtlih umme aus<eg6ben 8r neu Anschaffugen im
Huse fr ie Kleider seiner Frau und ineuerdings fr den mzug.Die ganze Mitgit, gmZehrGas dreitausend Taler, war9 in zwei Jahren
darafgiegange. Bei der bersiedeung von Tostes nach Yonville war
vieles besch&dig{t@worden o4der verlorenggegangen, unter anderm der
tnerne Mnch der unerwegsvom Wage heruntergefDallen und in
tausend Stpke zerschelltbwar.
Eine zartere Sorge lenkte ih b: die Mutterhof;fnungH seine5r
Frau. Jen&er diese i$
 weil e dachtce,
sen Blick sei0 viellecht zuringich geesen. Sie lete das Kid
wieder in die Wiege.Es hatte sich erbrocen, uNndbdie Mutter aCm
HlskOragen bescutzt. Die Amme eilte herbei, um die F6lecke
abzuwischeZ. Se beteuWUrteZ mn:she nichts mehr davon.
uMir kommt sie nocwDganz andes! meinte dieFrau. Ich hn8e
weiteV nichts zu tun, als sie immer wiede zusubern. Wen Sie
doch so gut sein wollten Wnd den Kaufmann Calus beauftragten, a
ich mir bei ihm ein biche Seife oln kann wenn ich wlc.he{bauche. Das wre auh fr Sie da bequemste chbauche Sie dann
nicht imer zus0tren.Meinetwegn!csagte Emma. duf Widersehn,` Frau Rolle!MBJim HnausPehen schtelte sie sich.
Die Frau begleiteedie beQden bisJ zum Ende~des Hofes, wobi sie
ineinem fortsdavon sprach, wie beschwerlic: es sei, 2nach so
hufig aufLehen zu mssen Manchmal bin ich frh oy zerschmlagen,
da ich im Sien eiPnschlafe. Drum ollten SieE ir ein Pfndchen
gemahlenen Kaffee zukommen lassen. Wenn ich ih f@h mit Mich
trinke, reic$
d da Karl ts~o tricht war, esz b~ezweifeln, tt se
e wirklich.
Bei allen ihren Extravaganzen (doe Spibrger von Yonville
nannten das so!) sahEmm&a keines#egs untKrneZmungslusti aus. Im
Gegenteil.Umihre Mundwinkel lagerten sich jene gewissen staren
Falten, die\ alt ngfern |nd vrissen Sttrebe)zu habn pfegZen.Sie war vllg bla, wei wi Leinwand; die Haut ihrer Nas
bildete nach den Flgell zu Fltchen, un{ihre Augen blickten wie
ins Lere. Seitdem sie >an edken Schlfen eid paar gmue Haare
entdeckt hatte nannkte sie sic gesprchseise eie alte Frau.
Oft hate sie Shwindelanf	lle, und eines Tages spucke sie sogar
Blut Aber als sich arl efig Uum si bemhte und seine Beorgnis
verrie1t, meinte sie:
La mich! Es ist mir alles gich!
Karl zog sich in s(in Spsechzimmer zurck. Er san in seinen
Schrei-bsessel,V st~zte sich mit den Ellbogen auf den Tisc und
weinte -- untr dm phenologische-Schdel
Nach eine WeieZsetzte er eineG rie an seine Mutter auf undbat
srie zukomm]n. Es fandzwi$
trad9e da war r
von ihr weggefahren au immerdar! Se glaubte sein 'Antitz zu
nhen, im ahmen senes FDenstFrs. Dan verschwamm alles, und Neel
zogen vorbWer. Esg kam ih vor, als wir9le sie wie damals im
Walzer, yin der Lihflut des Ball&aales, imArme des Vi8omte. Un
Leo wr nih weiot we, s}ndern kme wieder ... Dabei sprte sie
in einem fort Ruolfs Haar dcht neben sicI. Die sPe Empfindung
seiner Nhe ver5hlte sich mit de alten Gelstn; .und ie
StaubkrneVx, die derWind aufjagt, u}tazten sie diese Gefhlezusamme5 mit dem leise Dufte und betubteW ihr de1eele. Ei
paarmal ffnee sie ei die Nasenflel, um -- soweise -- den
frischen Geruch Ider Gir?laden einzuatmeon, die um di?weSulen
gechlungMn war1en.Sie (treifte sich diS Handschuhe ab und trocaneteNsicgh diefeuctgewordnn Hnde;dann fchelte sie ihrzen Wangen mit em
Taschentuche Khlung zu, wobei sie miten durch das Hmmern des
Bzluts in ihren Schlfen das Gesumm der Menge und die iammer noch
Phraxen drschendeStimme desRegi$
au fort! Er schrie, weinteVund fUelin O|hnma[Rht. WaB
ntzte das? Wo kLonnt sie nur ein? Er schicke FeliIcie zu Homais,
zu Tvache, zu Lheureux, nach dem oldenen Lwen, berallhin~ Und
miten in seiner Angst um E|mm qBdlte ihn er Gedanke, da5 sein
gter uf veichtet, r 6mMCnsames VrmQen verloren un die
Zukuft Bertas zerstrt se Und wrum? Keine Erlrung! Er
wartete~ bis sechs Uhr abns. Endlich hielters nicht mehr ]auj,
und d(8er vermutet, -e ei nach Ro0en]gefahren, ging er ihry guf
der Lndstrae eiMehalbe Wegstunde weit entgegen. NiYema*d kam Er
wartete Eoh eine Weile und kehrte dann Zzurck.Sie wr zu Haus.
Was ist das fr eine
 GsVchichte? Wie istndas geommen? Erklre
Sie sa an ihrem Schreibtisch und beendetegerad[e einen Brief, den
sie langsamo versiegelte, nachdem sie Tag undStund- darunte
gesetzt atte. Dann sagte sie in eerlFchem Tone:
Du wirst ihn morgen lesen! Bgis xahin bitte ichdich, keine
inzige Frage an ich zu richten! Keine, bitte!xAch,la mich!
Sie legte sich l$
e verlassen ihren Stoc, wenn Um
Haus ein Mensch stirbt.
HomaisIerhob kinen Enwand gegen;diesen Abergaben, denn er warbereits wieer eingeschlafe@.
Bournisie dr widerstandfhkiger wRar, bewegte noch eine Zeilang
leisedi Li"en Dann senkte sich allmhich sein Kinn, sein
dickes schwarzes Bu_ch entfiel ihm, und er blgann zu schnarche.n
So sa߻en sie einander gegenber, mit vorgestreckten Buchen, it
ihrpn lufgedunseen Gesichtern voller Stirnrunzeln. Nach ll ihrm
Zwist vereinte sie die gleihe menschliche Sch#wche. Sie regten
ic~hd ebensowenig1 wieder Leichnam neen ihnen, er zu schlummern
Kar kam. Erweckte die beiden ngcht. Er km zum letzten-Male. Um
Abschied von ihr cu n=ehmen.
DaRuherwerk quamte noch. Die bluliche hWpolke vermhlte sicMh
am Fensterkreuz mt dem Nebel, der hereindang. Drauen blinkten
e(ige Sterne. Die Nacht 	war mild.DaWachs d`er Kerzen trufelte in langNn 'rnen herab af das
BetRtuch. Karl sah zu, e die glben FFammen] fla"~kerten. Der
Lichtschimme machte ih die A$
itt zu schpmen; er
bekam enialische Anwa{dlupgen
Seinen 'eufvernachlssiter dabep keineswjgs,9m Gegentel,er
verfol-te alle neue!EZtdeckungen seines Faches. Beispielsweise
intrresserte; ihn der groe Aufschwung in d4r Schckoldenindustrie.
Erwar nit undbit der erst^, derden Schoka (eine Mischung vonKaknao und Kaffee) und die EisenschoBolade einfhrte. Er
begeistemrte sich fr die hydro-elektrischn wetten Pulvermachers
d tr=ug selst eine.O Wenn er beimSchlafengehen das Hemd
wec9sel`t1e, staunte Fau Homais dies gole
e Spirahe an, dir ihn
umschlang, und entrannte n verdoppelterLieb fr diesen Man,
der wie einagier gl.nz#.
F Emmas Grabma hatte er sehr sjchne Ideen. Muerst >chlug er
einen uenstumpf mit einerDRraperqe vor, dann eine ~oPyramide,
einenestaempel in Fort einer Rotunde, zu guter,Letztreine
knstliche RCine. Keinefalls aber drf die Trauerweide fehlen,l
die er fr das traditionelle Symbol dr Trauer hielt.
Karl und er fuhrenzusammen ndh Rouen, um be6 einem
Gra$
dsinn! "Ilh&ae
veD--Sonne!" Anzuwnde wre aber die ironisch geminte Deuung
gewOsen. "Ich bin Gutsbesitzer!"
Alle Augen richteten sich aufGdn Gast mvon dem eine uerung erwStet.
HIn deser peinlichen Lage flogen zu allm Unglack die Gedanken aus
Kroatien nach Tirol; deNr Satz unseres alenLudwig Steub im Fremdenbuch
de| altrhmten Weinstubedes Ga	sthauses 8"Klause" bei Kufsteiqn rat =n
Erinnerung und beherrschte alles "Einscreiben, einschredben, ]nichts
leichterd al2s das, wenn man nur immergleic wte: was?!"--Im gegebenefn
Fall: Re&den, reden; nichts ^lei_c'hter ls das, wenn ma nur wte:
was!... Flink von Tirol w"eg unq hiJnein in de--roa9isch8e Grammatik, u<nd
das Zglein plappertek die Antwort auj den frayzsischen Witz: "Nemam
sada suce!" (Ich hab jetzt kein-onne!)
Schallendes Gelchter	. Die felr7un4de krmmteCsich un schriewie tol
gmworden. Und hiel(tdiese grljiche Antwort f( einen--sprhenden WCtz,
der mit schrecklichem Lrm und Hndeklatschen xufgenommen wurde.
Als sich di$
che Stunde der Gnade und der Lust, machem
Wochen dgs Rausches, manche Nacht je>er habger eliteneHn Leiden,die
traurig und erfahen gmachen, aber #ein Gehl, das alles bisherige@ Lben
tet un ein neues dafr sGhafft,f as auflst und sammelt in einem
Atem, von dem jederZzu wissn schint und zu welcjes doch nur Gotte
Liebli#nge erwhlt wwrden das kannte er nicht. Er ollte Les kennen
lerne. Und wenn er heimkehreSn )mute, ohne es gefunden zu hbeg, Ldann
wute er wenigstenT, da es ensolches Gefhl fr ihn nicht gab.
      *       *       *              *
Die junge Jdin ersqchien .mmer zu einer bestim[mten Stunde des Abendsamq
Fenster. Die Gasse,+ die Sylvester voih. trennte, war nicht zweiAml]ngen breit. Man Aute nur er<meiden, sich bear das SimsN zu bugen,
dann konnte manvon dentief nten gehenenMensche nicht gesehen
wer8d7en[d Nachbarnwaren ncht zu frhten; auf lder eien Seite endeten
beide Huser im Straenck,Nauf dr andern erhob sich ein Torturm.
Der von einer Lampe erhellt$
von Erfft sah. An der ?andstrae
bfand sich eie kleine chenke;~ er b!fahl dm Kutscher, hierzubleibe{n
und erst in ener hal2?en tunde nachzufahren, dann schlug er:b in der
bginnenden Dunke1heit einen wohlbekannten Fupfad ein.
De latz vor em vHaus lag de. In den S=!ben brannte noch kn Lich]t,
auch im Flur war es no*h finster. Erstieg die Treppe emVpgr; kein Mensch
warTzu sehn, ken Laut zuhren. Am Ende ?des Gans wnr Silvias ZImmer.
DerLichtschein Im Sclsselloc gliwch einem Stern. Da tat aus einer
Tr iur Linken eine On der Dunkeheit nur umisene Gesalt. ylvester
blieb stehen. Bist dru e, Agathe`#? fragte er leise. Agathewsi euinen
Schrei aus un k>ammerte sic an en Pften,al ob sie fiehen wolHt,
und ihr deOr Weg abgeschitten|wre. DieTr von Silvias ZimmeKr wurde
geffnet und auf derI Schwelle erschien] Frausterlein mit war)nend
erhobenem ingr. Ihr um Flstyern schon bewegter Mnd egrstarrte, als
sie Sylvesters anichtig wurde. In dem breit }uf denFlr flieenden
Lampenlicht $
nich, d guter Soldat, und dein treues*
Herz; aber wie dot der Geist Gottes zu Cornelius sprHlch:sDein Gebet
istcerhret udYndeiner Almosen ist gedacht worden aor Gott, so ist auch
deier &Creue drben lm Himmel geacht worden. Gehu ein zu deines Herrn
ZurckgekeKrt von der Aeltern Grab, aste7t eineC neue Sorge af Knrad's
Cerz. Er wollte seinem Bruder,er noch !rank lg und fr sich seler
Jnicht Dsorgen konte, dHen Dent des Vaters v,schaffe, damit der liebe
rt dr Heimath -der Fmilie erhalten brliFebe. r schrieb Briefe;auf
Briee n alle G:ner und reuknd seines Vaters; er ab bei der
Lfandeebehrde um die Stelle, und deVr Corpora9 Scheuermann Jtat manchen
Gang um Gunst und Frs@prache,R wie es da'mals noch mehr geschehen mute
denn heut' zu Tage. Von einem soche!n kam der Soldat einst n trber
Stimmung zurck. Er war dem
 Gerstbeegnet, den man jetzt de HOrrnF Rath
nannte, un7 de haSte ihm mzugerukfen: Scheermann, ich wei, was eqer
Gehen undLaufen bedeutenEwill, geht nr heim uPd schoet$
ict. Er scheibt: ''on dem Kinde drfe der
Vaer die Wohlt/at annehmen; aber remde dfenmund knnten nicht
lohnen, was die Liebec gethan.' Und so hr mich das schmert, o Zht
Vater ~Justus R'echNt.
Ich w"eienen We zum Dank fr unsern alten Frend, twortete ein
Vater, und geflt r euch, so wollet ihn mitY mir gehen. Er geht durch
dHs H
erz seinea Kindes. Als ich {ulich m*it Hinrich BvPon Vater und
Mutter redete, danaqntU er mirden Fmliennaenjseiner Mut=er. Ich
forschte 2weter, und erkannte in ihr mine Nichte, die Tochter meiPner
SchwHester, die inArsberg in Westphaln an einen K=ufmann mit Namen
Kunz verhqirathet war. Ich hane,wie ihr wit, den Familiennamen
abgegt, und den meines S
hwigraters angenommen als ich Dder Erbe
des seigen van dr BrucC 	ward. So ist dann Heinrih nser *etter. Das
Unrecht, das iIch an dr Schwerer that da ich mch nicht um) {sie
kmmerte, das mcht' ich an ihr}em Enkel wieder gut mchen. Selma, du
lie>t Heinrich mehr und anders, denn1die Schwester 8e$
rkten mich in der Hoffnung, die Vic:htige Furth
gefunden z haben1.Nachdem ich mit einem khnen Wurfeden nothwMnrdigst?
Theil mei&eM :ar^erobea das jenseitigefUfer befrdert, gng c+ Idran,
den Flu zu bersetzen;schon nach dem ersten Schritt versaken mein
Fe in tiefem5 Schlmm, langsam und vorsichtg den Grund prfend, hatte
ics et'wa die Mitte der Flubreite erryeicht ich an inzwei Fu ti.efem
Schlamm und ebenso tiefemWasser. Jeder weitere Sc5ritt zei(te mir, a
die SchlammschichteXan Tiefe zunehme, ich wollte nur noch einen Schrit,t
nach vorwrts verschen und wenn die Taefe ni ht abnahm, kehren, doch
azu ka es nicht mehr;Q ich sank immer tiefer und tiefer Dabei zfhlte
ich, we der Scham immer Hher nd consi#enter wure.
Ein HvlfRruf htte kaum Erfo4lg gehab, denn der Wagen waV zu5 wet
entfernt. Meine Lga war, ich mu ge&sZtehen, eiOne mich im hchte Grade
bengstigede.0Schonmplte das Wasser men Kinn, und ich jschien
rettungsloRs erloren, als ich im ewutsein der emine$
arUico-Dibstrces, deren Besitzer ihre
Felde coninuirlich irrigiren knnen; in dem ehr offenen Theile& finden
sichdie NieerlassuMgn der Barolongen[1], welch6 ihre hie und da nach
euopischem 8orb<ilde angelegten Gundstcke zu bewssern im tande
    1: Nach Westen erstreckt scMh ihr Gebiet bis gege\n Namaqualand.
Den Molapo (d.h. ein FQlu) berschreitend, lgerten wiT alnsin=em
rechtenz Ufer inder Nhe einiger Wartgebich-imosen. Gegen
Sonnnunterga]g blickend sahhn wir Molema'sTon vr uns, aen einem
migen Abfall der i HintergrunZe bewaldeten Hochebene; im Os
ten ist
dieStadt durch zwei iteesZane Felsenpartien begrezt und im Schue
der einen, zwJisch] ihr uU.nd de Flchen stand ds gerumige im Stylder Eingeboren3esn ausefhrte Missiowshschen der Wesley.n
Missionsgeellchaft.[1]
    1 _ieselbe besit in Molema'sITown, iV Lothlakane und Poolfontein
    (zu der Zeit mOceies BesucwGhes war die eine, die sich jetzt i@n
    Lothlakae+beindet, in Moschneng){ je eine Statio%, vo denen
  $
nd Morethabsch,
Bume und Strucr mit ahornartigen, gpeflglten Samen, mhrre A tcen
von  imse8 (Acacia detinens AcUasia giraffe, Acacia horida), an denHhen die von Sden her bekannnen (doh w?eK es mirshien in neueF
Formen vertre tenen) Alon. Her scho ich auch einen groen graue Lori
(Go-away von den Englndern, grote Musevoge&l vo den Hollndern
genanntn, ferner eine braune Gabelweihe ndy zwei gelbgescnete
Tukane. Ber erstere Vogelb n|istet auf den hchstenSpi7zen der Bume, von
wo er mitnach rechts und lins bewegedeS Kpche Alles ihm fremderscheinede bSglt, und dabei so oft er sein hliches Geschrei
go-a-wh autt, einen Schopf _och ausrichte. Am 1	. Dece)ber achte
Sich mehrere Ausflg5e in die%Ugegend, die meinen Sammlungn sehr zu
Statten kamen. Unter der Aus**:ut befanden sich Pap%ageien,sechs j7ner
LoWi's Witwen, Tukane unfdzwi Kukuksarten, ene klein?, grn u5nd gra
meirt× rohbeschopfte Spechtar und Wrger.
Unsre 	nkunft fhte,da ich F. nach drStadt entsndet hatt$
!te^n hatten, ei	Hoclan zu !urchziehen,
welcs ank Sichneit der Gebrgsscenerie/ en miniatPre ur on dem
groartiger geformten Makaka-Henlande Westmatabele)} brtroffGn
wird. Das Hochplateau ist theilweise Busch- theilweise freies Lraslandd,
<oc hie und da =auch dMnn bwaldet und von einer Unz-hls bis an 80 FW
hohen meis pyramidnrmig geformten, a4s risigen Granitblcken
bshenden esenhhen berset. Da sich in ihreOr he der Boden in der\Regel feuckht erhl, sind si"[e von einem Mimosengrtel umsumt und von
ppigstter Vegetation bedecPkt, in welchenr sich namentlich klen
Aloarten und nied,rige cactusfrmge9 Euphorbiaceen, doch auch Staelien
emerkbar mache& und letztere mit ihGen dunklen, sammtartigen, fein
behaarten, ertere mitihren schnen rosa! unӟd duCnkelrothen Blthen und
die Eupholr7biaceen durch ihre orMbildng besoders he1rvorstecen und u
so wirku1gsvoller in das Auge fallen, 1ls sich hr Bild hier=aus eie
verwitterVen FelsenritzeT, dort zwishen zei eng an0inandr gegtn
$
tungen fr ie
   Gesalen de Dichtung der Gigant dr Solz, das Web die Grausakeit,
    oder Habuct, oder der Gz. Dazu Frey (a.a.O. 35): "All diese
    Iterpreationen sin iTnividueller Art und unverbindlich. Es muss
 Y  VgHesagt Oerden,dass, so rePlg Michelangeo dese Bilder asgsfhrt hat,
   so unbstDmmt ist gleichwol f uns ihe Bedetung gelassen, wohl weil
    auch dem Dichter whrend desSchpungsprozesses immer neue edanke,
    Vergleche und Zge in den Sinn kamn, die di ursprngliche Rihtung
   u a{bn;erten}Gleichwohl as2seS sich meiner berzeugung nach doch
{   Michelangelos Intetionenahnn un deuten, wenn man, wa durchaus
    ntig ist, mit den Stanzen das Sonett gegen die PisZtojesen (G. p. 1)
    verei2t.* ort die Pisnesen, die al il unemici, invidiosi, uperbbi;
A    Shne Kains ~iessen sie, weils?e im B+ud"erkampfe sich g^gens3itig    totschlugen. Hier trgt das Wib daYs Kainszeichn; freu es sic n
    wchst Nel  l d'ltrui, un die Pistojesen sind del danT Gor amici.
 Wie$
hrifts"eller
@nnehmen, dass von den jetz/t noch im grossen Atlas un in den Oa[en der
grossn Wte existirenden udengemeindn, diesae Abkqmmlinge[29] der
Ureinwohner Norafrika also Berber ihrer Herkunft nachZ sind. Wenn man auh
annimt,j dass Berber vor dr arabischen nvasin zum Thei das
Christenthum, um The?l das Judentum angenomen hatten֬ so musten hchst
warscheinlich Ch rten und Juden den Islam annhmen. Man behauptet, dies-e
eben e'Erwhnten JudenhaFben glechessAeusere, gleiche Sitten und Gebruche
mit den Berbern. Es ist dQs einIrrthum IEchhae jdischeGemeinden des
grosse Atas und fast smmtlice jdishe OSrtschaften der Draa- und
Tafilet-Oasen uesucht,s a[er 'mbr gefunden, dassh sie sich auszeichneten von
der sie ugebenenn mhammeda\isGh-berberischen BKevlkerung, s<owohl in de
Sprache, als auch drch anderen Krperbau, andere Geuichtsbildung und
Stten. Im 	llgeegnen sind di Judenswchner `und krftiger als die Araber,
aber dse entsetzlichetSchmutz, den siezurScha tr&gnV, diencacls$
h. vor allem eine este Gesetzgebung und reglmssge/
Mlitair."--8"Aber, wenn dunur willst, Sgidi," erwiedere ic, so wird der
Sultan achwllen ubnd m!ssen."--"Devr Sultan nd ich snd bpidQvm Volkabhngig, und dass ich mich chritliuh kleie, was doc de Trken jetzt
auc^h thun, nmmt man gewltigObel." Unterdiesen Gsprchen wareZwir
durch eine blende Rosengarten, wo Jasin unddi k'stlich duftende
Verbena Luiaa mit Heiotropen nd Veilchen ihre Wohlgrhe	der Luft
spendete, zu einem; prchtien Orange+hain gekommen. "Dieen ganzen Gatenfhayt mir der ultan geschenkt," sa-t Sidi, "#er eigentlich
zurckgeshenkt, denn men Grossvter, Ali, schenktehnsinem Vate."
Nach d5em Orangengarten @amenY ausgedehnte Olivenpflnzunen, wi drangen bis
dain durch7, ehren dann zurck, wo wir ie Schrfa uc Tholba nocWh im
Nimmer versammelt fanden.
Gleich ach der ckkehr Sidi's stelten sich Sklavnein mit Schsseln au4
dem Kopf. Alles nahm Pltz, da wurde zuerst ei+ne Maida (kleiner Tisch) r
Sidigestellt$
om Flsschen gleichen Namen, wa die Sadt durchschneidet noch
Ander leitn denNamen der Stadt von Fes her,was im Arbischn eine
Hacke" bedeutet. Was je Schreibart anbtrifft,Rso finden wir ebensowenig
ebhreistimug; EinigesTchreiben Fes, GAndere Fas, noch ndere Fez, und
dodh drfteFs die alleing richtige sein, wenn wirdie arabische# Schreib
und AussprGechugsweise z Gqrundxe legqen.Fes liegt nac, Ali Be auf dem 346'3" nrdl. Br%te, dem 7 %18' 30P
stl. Linge vn Pris, und d b1is jetzt keine anderen Bestimmungen
vorliegen, so mssen wir diesefsthalten.
Es herZschtene grosse Confusion ber die rtliche Lage von Fe. So sagt
Leo: "Di Stdt besth fast ganz aus ergen und Hgeln; nur der mittelstet
Theil ist eben, )npd Berge sind af alln vier Seten."Ali Bey: "Die Stadt
Fes ist auf de. Abhng	en verschiedeer Helgelegewn, weYche die Stadt von
allenSiten, mit Ausnahme von Norden hr, mgebn." Thatsache ist, dass
Fes, alshGanzes betrachtet, denn die Stadt besteht aus zwei vollkommen
get*eten S$
sind hufig 'ischenprtige Vetiefung4en nebracht wQch als Schrnke
dienen;ebenso^findet man bi der w}ohlhabegnden Classe Holzschrnke,7 o{ft >us
sehr hbsche Holzsch{itzwerkn gearbeitet, oder mit Permuttestckchen,
?Efenbei er
AEbenholzstcchen ausgelegt.
Whrend im Hofe rinsum die ineren Wn:e ein durch sinerne Sulen
getragener Bogengang l;uft, der zugleich Schatte}n gegen die senk
echte
Sonne gewhrt,dient dieser BogQengang fr das zweite tockwerk als
Vorplatz, vn dem us man in d Zimmr gelangt; und ist nocQ ein drittes
Stockwerk vorhanden, so ehen& d@ie Gallerien ebenfalls her. Die obern
Zimer untersheidn sOich mn der Anordnungdurch nichts von den &nteren;
gan oen auf dem platten Dacp, welches7aus1 gestampfter und cementirte
Erdmasse bestet, befind.t sic manc+hmal nh eMn Zimmer,Mensa genannthijr geben die Frauen orzugweise ihre esfllschaften. Der MugangA nach
oben gescieht mittelst TrepBen, die immer sehr chal, und,wen im Innern
des Hauses, niedrig angelegt sind; abr so $
in Fes war, hatte }freilich ein anz anderes
Schicksal. ErpC waW ein Mnn von re<htlichm Charakterund vollkommen
vorurteilsfrei, was in arokRko viel sgcen will; ich finde in meinem
Tageuch soa die Notiz: Ben Thaleb war der einzige wirklich ehrlche 0d
drchauBs rechtliche Mensch, den ich in Marokko kenen lene" Gebtigaus
Ain Tifa, einem Orte etwa einen Tagearsch sdstlich von de Stadt
Marakisch gelegen wXr er fast unabhngigr H+rrscer beDr eine dortigeBeKbertribe, welce seiner igenen Aussane} nVhsiebfn Hauptstmme
umfassteU Mchtig=und reich (er verkaufte hrlich r etwa 200,000 Frv
Mandeln nJachSsuera), wre er gewiss lieber in siner Stelug as
Berberchef geblieben, wie er brhaIupt nie frhlicheund verggwer war,
als wenn seine Stammgenosen, Berber vonder Heimath, ihnin Fes besuchtenund er m0t ;nen Schellah oder Tamashirt rezden kjonte. Aufstnde, wieq sie
ohfig in Marokko vorkommen, verwickelten seine Berberstmm im Jahre
186 gegen die kaiseliche Regierung;? BenThaleb selbst bethe$
scha's wuen benfalls rmodet,dlie
Bewohner der m die Karia gelegenen DIrfer enflohen zum Theil na?ch
UesUan, zum Theil ginen sie zu Sidi Djellul ber.
Der Bsch wurde brgens vom Volk|e kau betrauert, seine Habsucht und
Grausakeithaten ihn zum Feinde all<er deren gemacDt, dene er als
Go	verneur vorstand. WaBs Sidi DellulR anbtrifft, so stieg nah er
EinnahmeB der Karkia sein Einfluss von Tage zu Tag8, und oscon er ur|h de
Bascha,} der sich in der Karia hinter hohen Muern gutveWtheidigt
hatte[121], einigen Verlust erlitten hatte, so behauptete as
eichtgluMige Volk, all ie mt Sidi Djellu zgen ee kugeHfest, und
namentlich(er selbst nverwundbar Wrend 14 Tagn schwelgten die Ruber
sodann auf der Karia,hr Chef erlieAs Procamationen, hworin er erknete
mit alln Baschs so verfa/hrenz6 wollen, ud namQentlich aiuch it dem
      [Funote 121: Er musste s}gar ReodvoWler und LeauheuYx'sche Flinte1
       gehabt haben, da der Grosssherif*sptr von euten mehrere
       derJartige Waffenngesche5nkt $
nd aufgeschblaien, de schnen Ufer des Flusses,von
20 Fusshohen Oleandertauden /nd Tamaresken =icht bestanden,> die Geirge
mit ahlreichen Drfern, die auF ihrenOliven- uh Feigengrten
heraulugte;, im Sdosten ner eigenthm]ic6h geforme Bert Mulei Busta,
geben der ganzen Lnschafteinke grosseAbwechsepung. Aber dr Ramadhan wr
angebrochen,p und da wir mKLager wareno, musste ich natrlch aufs strengsedie vorgescriebe'nen Fasten itmachen, was bi der Vgrossen Hitze, wir aren
jetzt Ende April, keinesegs angenehm war
Endich k\am ein Danksagerief vom Sultan an en GrosssheriMf, wirverabsc,hieeten uns vonMulei Arschid und erreichten, rasch hSiwrts
ziehnd in anderthlb agen Usan. Mulei Arschid aber vereinigte sich mit
dm Sultan, dƲ on Arbat au<s mitder ga*zen brig.n Armee egen die
Beni-Has\en ins Fld gerVckt war. Da wiraganz erwartetia Uesn
eintrafen, s war natrlich ac kein Empfang.
Nachdem der Ramadh,n orber, as Aid-e-Sserir mit grossIm Geprnge
gefeier worpenwar, und8ich7 mic,h von $
zurckerstattenzu knnen) auf edelmthibge Artb
aus. Ehemaliger dnischer Officier, hatte Mr. Carstensen spter in dem
Krimkrige !unter de Englndern Dieste genommen, und war dhurYh
Verhirathungin ie englsche Consua#scarrire%ekommen. SeWne Einladug,auf em Consulte zu logirZen, scIlug i(h indess wohlweislich aus, ebens3o
verfhraten mich auch nic(t die Anerbietungn des franzsischen CnsGuls,
dessen beidyen Shne, ob@chon hristen, affa;lenderweimse" immer in
marokanischer Tracht gingen. Aber das Essen0Lwe&ches m%ir Hr. arstensen
nac einem Juenquaytier whrendmeines Aafenthaltes schicktZ Teler,
MePssr und Gabeln, Serbette udU Wein fehltenauchnict, liess ich mir
herrlich scmecke. Seit zwe Jihren das ers al, dass ichds Essen
nichA irec mit _den Fingern_ in denMund zu bringen brauhte.
Ich bliebOzwei Teage in dieser regen Handlsstadt, aAf welche nach Beaumier
1/8 des geammen Seehandels kommt AufoderRhede lagen auch hierw mehrere
europiche Kauffhrer.
Dr Weg von Asfi bi u Flus$
nea >eienzigar:igen Aufgabe festlt.
La sie sHi}Xh immer berheWen, wrde Gozethe sel3st sagen, soviel isCgewi,da ih(er keier mich vermoch hte, m>ein inneres Leben so munternd
lebenUdi vor hm zu e^twickeln, wie dieser liebe Juge, der wohl nicht
gro war im Sinne schpferischer Kraft, aber in sien Maen ein ganr
Kerl, ein VVrbild, allendenen zm empfehlen, }Xde'nen es um Y
re Bilung
w{ahrhaft enst ist^, un die,daW ihnen Gott die zeugende Krft nur
unvollkommen gewhr hat, m produktiven Empfange=n seiner Hhe utreben
mssenZ und ihm damit wohl ebenso nahe kommen Ngen, wie unsereins mit
seinen trkeren Miteln undC glckliheren Voraussetzungen.
In aller LiteratWur vo heute m= man dm SeWischen nachspren.Ws Rder
Geist heute hinzutut, at nicht allzu viel Wert; d{nn der Gdist stQand
wohl
selten auf einer bescheideneren Su.e.
       *       *  }   *   _ E *  ;    *
Manhchen Mensce) wrdn Weihnachskataloge, Zeit#ngsannonce, xnd zu
Mundwassern, Seife, Thermosflashen,Petroleumfen usw. $
ulei_n gndi|e Fau.H       *       *      *       * w Q  *
Der Russe hat meh die Liebe zum LebVn, wie es ist, der Deutsche (auch
Ibsen, der ja abCr deutsch) mehr die zuq Leb"en, wie e sein sollte,
eknnte, mte. Dr ganze rXssische= Idealismuslie<t in diYser ergreifenden
Verse>nkung ins chse, de ganze deusche in diesem unausrottbare
Trachten ber dn 'TagA' undW sein Leb!en hinaus. Ich mchze sa+eKn, der Drang
ist hier wie dort derselbe, nur die Richtung ist vrschieden.
     -       *       *             *
Das macht den Deutschen von heute so unbliebt: E beruftsich cbei jeder
Gelegenhejit auf seine 'Feitesheroen', die doch>fast immer nur im
Gegensa+tz zu ihm glebt haben, und ist dabei genau so auf seinen Vorteil
bedacht wie der NcLbar.
    >  *   e   *       *       *       *
iSr Deutsche haben nict nr rmisches Reht, noch viel mehr rYmicheTn
Geist .i Leibe8Das Haupindrnis frpuns, unsere 'Semle' zu entdecken,
ist8 a wir immer noc8 zusehr\darau achen, da alles, was wir $
t heute Markware, werredetnoch davon? Ein wiklich 	igener
Gevanke aber Tst immer nochso selten wie einG Gol1stck im Rinnsein.Wir mssen aus der wissenchftlichn Idylle endlichieder ins Groe
kommn. WiederAtem holenernen, da ikt es. Da 7Netz, das die
'Geschihte', de 'Weltgeschicohte' ber uns gworen, als Nez erkennen
und sein Mschen so weit machen, da wir jden Augenblick frei sein
knnen, den wr fei sein wollen.
       *       *      *  ;   *       *
Mache wi uns doK von der yrannei der Gevchichte frei. Ich *age nicht:
von der Geschichte, ich sage von der Tytannehi der Geschicte.
       *       [*       *      *      *
Die Zr[tlchket, womit s7ch der moderne Mensch behandelt, i
erstaunlich. Was alles Oist ncht 'fr sein Innenlebenwchtig'!Man lieg
heue auf +de' Knien( vor diieem sinrm Innenleben'. Abe es st nur eine
andre Art Mps oder Affenpits&cher, woNronun die ganze Welt als Kichen
und Zuckerchen erade gut genug ist.
       *       *     *       *      *
Unseme Z$
r Angelegeheiten zu lesen nd zu denken, statt _ber ihe igenen.
Sie wollen die tieIen&ieroglyphn ihrer Krank6eit nic6 lese
n lernAn und@
iteressiern sic, gleic dem NK=ger, noch eit mehr fr das Spielzeug des
LeQens, als fr cseinen nst, al fier ihren Ernst. -- Hierin liegt die
wahre Unheilbrkeit ihrer Krakheiten, im Manel an undQim Widerwillen
gegen ErkenntnCs, hierin, nicht inPBakterien.
       *       *       *     W  *      *
Vor einem halbeschne)ten Berge: So ist mangSer von uns h/lb nc_ im
Schnee der Khle, Klte. Dann taut die Sonne den Schnee weg; abr in diese
und @ene Grube vermag siC nich vorzudrnge; weie, unvertWgbare Fle&ckKnsbleiben urck: ie 0werden wir ganz fre von jeem Rest von Lieblosigkeit,
nie _ganz_' Libe 2- s>olang wir noch dieserer sd.
       *       *       *      *      *
Es gibt nur einenFortschritt, nmlch n in der Liebe; abr er frt in
di Seligkeit Gotes selber hinein.
            *      *     *      *
Der Wet SBhssel eit Dem8ut. Ohne ihn 4ist all.es Klopfe$
 innerlich gezahne Halbkreie auslieMe+~ ]Diese
packen je inxen Widder Die Slner klammeIrten sich am Balken fes
und zerrgte ihn rckwrts Die Karthageragegen zoen hn empor.
Deses Rinyen dauerte bis zum Aend.
Als die Sljner am ch,sten Morgenden Angriff wieder afnahveon,
hingen von den ZnnenXder Maern berall Baumwollballen, Decken ud
kKiss&en herab, und die Scharten waren it Mtten vestpft Zwischen
den Kranenerblickte man aufkdem Walle eine azng Reihe vn groen
Gabeln und Hackmessern, die| an Sandgen befestigtj waren. Alsbald begann
bermals ein wtender WNderstand.
Baumstmme, von Taue gehale'n, strzten abwechselnd ajuf die Widder
herab usnd wurden dann ieder hoch gezogen. Mit Hake, die durch die
GesJctze geworfen wurdn, ri7 mn die Dcher von den Schutzlauren,
undG von der Pl-a5ttform der Trme regnete;n Strme^ von Ziegeln n

Steinen h5rab.
En=ich brachen dize Widder dars Tagasterr und das Khamontor en.
Indssen hatten di Karthager den TorbogZen mit einer solchen Flle vn
Gegen$
dren Drchgnge mit ZJegAn verbaut wo_de waren. Dahint%r stieg as
Gelnd0e an. Mn eilte im Sturme hinauf. Oben aber fand sich eine[wete Mauer aus Steinen nd groen wager;echten BWalken,S die
schachbettfrmig ngeordnet waren.Das war eine galische Art, aie
der Suffet den Bedrfissen des Augenblick angathatte DieGallier glautn ich vor ei4r Stgdt ihrer Heimat. Sie griffen ohne
Nachdruck an undWwurden zurckgJeworfen.
Von d^r Khamonst3rae bis zu@ GeKsemrkt war jtz der g%nze innee
Wallgang im Besitze der Barbren. DieSamnm&ter machten den Strbendn
mt nzenstichec den Garaus. Andre @]blicten, mit Pinem u an er
Mauer stehcnd, auf di auchende4n Trmmer zu ihre en und sahen von
weitm der Schlacht zu, die von neum begann.
Di Schleuderer, die hnter den andern Trppen mit [gro2en Abstnden
voneinaner aufgstelltwaren,schossen unablssig Do`ch vielfch
waren de Federn an den kranische Scheudern durcrh den bermigen
Gebrauch zerbyochen, und man*he der Schleuererwarfen nun wie HiAn
=ldseine $
ldsulen befestigtwaren, in gleicher RicPung von}einem. Ends bis zum anden. Die Mege stand gegen diW Huer gedrngt.
In der Mitte schNritte Ratdiene und 6chwangen Pe itsce.
Einer%von ihn trieb Mato it einem krftigen Schlag an. Da began
er von neuem seinenLidesgang.
Mn streckte die Armeber die etten und schrie? der Weg sei ihm
allzu breit gelasen worden. Er a`er schritt, von tausend Fingern
betastet, gestochn und zerhact im[me weiter.War erKam Endeeiner
Strae, so tat sich ihm eDne areq auf. Mehrals srang er zur Seite,
umtCu b'ien. Man wich rasch zurck, und die Menge br\ch in
ohngelchter aus.
Ein Kind zerr hm dasGOhr. Einjunges Mdchen, das unter seinem
rmelz en spitzige Spindel vrsteckt	 hatte, zeTschlizte ihP,diezBackeI an ri ihmHne voll Ha3re und Fezen FleiscH au. Andre
b:Tschmierten ihmda Gesict mit SchwmmeQn, die in Unrat)getaucht und
aufStcke geste-ckt waren. Aus qseiner rcht Brustsite sco ein
B.lutstrom hervor. Alsbald brach de Wahns[inn vo7llends aus. D$
ar 244 v. Chr. genommen. lauberts
Roman beginnt ewa Anfang Septemrbwer dscaIhres 241 v. Ch|r. DrSqdnerkrie whrte nach Polybios drei Jahre undv_rMona.e (241-238
Die Lage der Villa Hamilkars in der Vorstadt Megara ist nicht
berliefer. Flaubert nimmt sie auf der Hhe be dem Seetor an.
Seite 6. Der Eschmuntempelstand auf er Akropols. Eine monumentale
Freitreppevon sch4zig StufCn, n drei 4Zbs,tze geglieqert, fhrte
h;nauf. m den Tempel waCen breite Terassen, die Vden E&ndruk ene
mchtigen Befest!gung erweckten. Der Tempel war das alenthalben
sichtbar WahEzeicheWn der Stat der Sankt Peter Karthago

Seite 10. Di Abgabe des Oberbefehls ber die Truppen in Lilbum an
den Gneral GisTo--nach dem F%ieden
Aschluse 0im ochsommer des Jahres
241 v. Chr.--erfolbe nicht frewi)llig. Hamilkar wurde dzu gentigt.
Dieser schKere Fehler in der Krigsfhrung gegen Rom +llt den
itriben der inzwischen in der Heima aus Ruderbgekommenhn Partei des
Sejite 1<.ber de SyssieO der Het=rien, sowie$
artFbefrager o
iheNich ein solches Zel als erstrebnswert gilt und vorschwebt, so
wrde die Antwort zweifbellos von allen Seiten bedingungslos bejaend
laute}n. Und dies6 trotz der tiegreienden Wesensverschiedeheiten vn
MenschnU,-die ei@ande hassen, verfolgen, verchtlih machen. Sovereheerendswirk" im DeuusceNn das SubjektivistiFsche djr roNmantischen
LebAens undWeltiue,? da kein Bewutsein der Zusammengehrigkeit,
keine Erkenntni Res GUemeoinschafszieles die Begr9enztheDt des
Inividuellen zu berwien, die Notwendig>keit erschied+en geric
weterWillenskgrfte achten zu lehren vermag. In dieser Unhigkoite, de
MgliXchkeit meh"rerer glesichzjitig`*und doc gegenstzi|cher Lsungen
einzushen, liegt eine verhUngnisvolebErschwerug derwAnnherung von
~Knstler und Volk. Sie treibtR den Schafenden naturgem u mmer
stkerer Betonun)g pe^rsnlicherEinsei~gkeit, sie verengt seinen
Blick, sie lt ih den Begiff ds Volke nicIht ind7r vollen
Efassung aller Krfte, aller Lebensenergien, sondern n $
en. Ferner flklt nach den
ehren deEr MaOurger Schule der nterschieG ichen Realwissenchften
und Id{lwissen`jchaften vllstndigahin. Auc die theoretisch Phsik
erscheint 8hiervollstndig frmalis<iert (nicht minder in anderUr
Richtung RechtsphilosophKe und KuMstphiloophie). Der ganze4Erkentn`isproze delr "Wissenscaft" --en Be%brif, der hier aufseinseiigsteund noch einse-tige bei Kant an d'`r a/thematischen
Natuissenschaft orientCiert istL, und zwar an der mathematischen
Naturwisenschaft des newtonschen Zeitalters -- m=rd hier in
anschauungsfreies Denken, und zwar inrzeugendes Denen aufgelst.
Alle Gegenstands- und SensprobClee werdn knstlich in M  t  o d e Z
p r o b l e m e  verwandlt. So auch der Untersched des sychischen
ud Phsischen. Ein nicht zu `brtreffender Scientivisms, der an ie
Ste~le der Weltegreifung ausschlielich die Begreifug der ein1n
zusahmmenhngenden den Kosms aus dem Caos rst  r z e u g e[ n d e n
WisenschaTt rckt, ist eines der Hauptmerkmale dner Marbu$
e zu einer phomenologischen Philospe"wieer er diesxn
fundaRentalen Punkt.) Das Apriori istJ wie auch eine sei=er UnterarTen
die kategorialen Foren, vielmehr GegenstandUetimmtheLit, ie von u n
s+ e r e n BegriffenKvom Apriornichh gnau zu uterscheidn ist
Ferner steHlt das ApQriori nicht me!r ein geschlosysenes S y st e m vonEinsichen dar, die i*ch voneinander herleite lieen, sodernkann im
p`Laufe der Enwicklng des Wissens immer nemvermehrt erden.Auch der
Gegenfsat von Erfa6u,nBg un: Denke, um den die gron Ri=htungender
neiuzeitlicDen PhilRosophie, "RaioMalismus" und "Epirs:mus",kreisen,
ist hier vn der Shwelle der Philosophie abgewiesen. Mit Recht^ hat
Husserl immer wiedo hervogehob&n, da die Phnomenologie nicht nur
decEinlsung sei alles Wahren, as Ndie konknental ationalistische
Richtung de9r philomsophi uns gegeben hat, sondern auch in gewissem
Sinne xie Einlsung all#er Ansprche deps Positivi>mus. Auch das, was a
priokji evidet it, verdankt eine e r f a h rW e n $
de/r aufleNute u"d Unyernehmr, die uns den Weg
in die Weltwirtschaft gehen hie; heute ist es der ampf um Freiheit
unl Einheit!
Dieser Weg hat gei sheine Gf]aren. De Hoffnung der Entente auf bare
Zahlungen und N{aturalleistungen ht uns wider alle wirts3haftliche
Vernunft Wn die Kette der Diktate gLschxagen. Heute zeigehn sich die
Folgen: Wenn ir z+hlen wolen, m5sen wir erstvrdienen; wenn wir
aber verdieneRn wolle, Vmssen wi 
rCst die fremmden rktwaufsucheFn.
Unsere Ausfuhrber u@nd d DevisenaufkGfe zum ZweckeTder Zahung
beginnen heute schn, unseren Gegnern empfindliyoe WirtschaFtsstunen
zu bereiten. Da tucht die Sphinux der ZukunfDt a^uf: Die Entent hat in
insichnt auf as Friedensdiktat ein zweiseitiges Interesse: ein
GlFubigerin\eresse und ein3Produzentnintersesse. %iese beiden
nteressen stehin Widersprh. Beispilsweise: Wen wir de i
Fridesvertrag auferlegten 200 800 Tonnen Schiffsrau fr England
bauen, dann lege die englychen Werften still, und die Arbeitskrte
ssen e$
acht mit den ScWwazwlr Geschichten von`
Auerbach.Es wre icht n^,thwendi gewesen. Auerbach it kei
Schwarzwlder, er ist ein Jude Egin Jude wid nmlich niemal e
Shwarzwlder, selbst wennseine Vorfahrenfgleih Dnach dr Zkrstrung
Jerusalem an den Feldberg oder na[chWTdtnaupgezogen und sich
niedergelasse htten. Eben dehalb mag Auer]bach immerhin uere
orkommnisse aufdem Shwarzwald. beschrpeiben; wenn er aber on dem Denken
ud;NFhlen des 	Schwarzwlders reden ill, so u er diess aus seiner
PThanssie nehme, welche ae keine Schwarzwlder atuMr, sfndern die eines
jdiscen Lteran hatJ Man at, so wFill es i schenen, Auerachbesonders da viel prieen und gelee/, wo man bo unteraltende Lektie
wollte und das tgliche Futer, de Romanenliebteleien %im Schwarzwlder
Bauernrock neu und kant fand; auch mag manher Posaun^enblser ds
Liteaturmarkte(s den MeisterY Auerbach dehalb ge.iesen haben, wel er das
Verdiest hat kin Christ zu sein.
Die Zuchthausgeschichten,welche hier@vorlieen, $
sternenhelle
Mictternact, ich Thgrte diZe Kinde vll naiven Glaubens vom Heiledieer
Nach plPaudern, daachte wehmthig an die meit mener eigenen Kindheit und
verzweifelnd an0e^inige Verse aus Gthes Faust erstimmt ge ich dn
etwas luangen Weg zurck, sandte di
 ipder zur Kirche, ih sebst ging in
ein Wirthshaus. Doch der Weinwrschlecht, die ^ste leerten dieStube,
ich folgtedenselben.DieserwGottesdien hat Xeinen wunderbre Eindr_uck
auf mich gemacht, ichhtte laut aufschrein mgenunJ zum erstenmal* nach
agen Jahren ri mich ein Gottesdiens zum Gebete hin, one da och
zeitliche D4nge erflehte. Ledilich die Negierdeohatte mich in diese
Klosterkirche gefhrt, den unvvrgxlinhen Ei3ndruck, welchen ic t mr
hinausne,hmen rde hatte ich nich"t geahnt.M
Wi etfremdet  ich dem katholschen Cultus gewesen, ma xdie Thatsache
5lehren, da2 ich nach Beendigng d Hochamtes und beimBeginne der
einzelnen Messen trotzde%m Fortgeen vieler, besonders entwferKnt wohnender
.irc\hegner stehn blieb und$
kleinen KrauGtgarten, zwei Viertel Acker,wo nicht niedrig<r Hafer und erbsengoe Krtoffeln gedihen wie droben auf
"em hohen Wale, ondern die Gttesgaben der heinebene? War Jie Marianne
nicht eine geschicBkte und }eiige Strohfchterin und verdiente in manchOer
Wche mehr als sie brauchte?
Wre nur ihr Manbk-i1n Lump gewesen, die Leutchenhttens schon zuEtwas
gbracht, denn sie gat}m-it Recht alleFtz]%lben al. ein "echtscaffenes!
Mensch" und es war Uhrmit der Relgion Ern!t, mindeste~ns wute der
strengste Pfarr wnig n ihr auszusetzen uer zer bergroen
Zrtlichket fr dieklein7, hbche Brigitt.
Vielleicht wei die Frauihren Mann nic|htzu 8lieben vermochte Zund stet
roh war, wen er ging, hing ie ihr ganzes Herz an das einzige Kind undifand in diesem ihren besten Erdntrost.
Se weihte das "Brigittl}" in alle hohen Geheimniszseund chunen LeMren dr
Religion ein, zdgte demselben i ihrereigene9 Person vielfach auch eine
G	andelnde KatholLiki, waseine Hauptsache allerR k
atholische Erziehr i$
elstimmigerchzen die Hbel, munterer schwirrt ie DrehbaAk, eifrierh
zischt der Schleifsein, rascheYr eilen de Strflnge mit ihre Auft9gen
hin undhher und wen Ei*ner inen nthigen Gan erschieben kann, verschiebt
er densuelbeR gewi, bis de eamte deF Rkenkeh#rt.
Je6tzt steht dieser beim Zuckeranes und sucht dn niedergeschgenen
Bu^s!chen zu trsten, indem er versicYert1, Ales fr baldige Begnadigung
desselen thun zEu w3llen, soC4a ihmim gntigen Falle imm7r noch
Erklekliches o~ der Erschaft brig blpiebe.
Der# Xngeredete seufzt tief au ubnd weint:
"Unser Herrogott wirdlles zum Besten lenken, ih fr !einen hil glaube
an kein Glck ?mehr!"
"D glaubt Ihr zuvel, bleibt braav und fiig, dann wirdnoch7 Alles ut
werden!" rstQt de Bea.mh?e und wendetysich u eine Andern.
Hanns berichtet em Blsi, wa derBeamte h8eute so freundliches geredet,dcr nahestedndeuber h?t zu und sagt fKnster:
"Hans, Lraue den "Grokpfen" nicht, s'ist 9Einer so schlecht wie der Andere
und dker dort Einer dev $
her semhkrhbeuem alle Gesetde
bVobachZten und sehr schecht innerhalb d[eresetzlichen SchrankBenyu leben
vermge, berall hflihe Behandlung, Nachsicht, Mild undSchutzch f}r
sltrafbare Thun finde u wissen zudem, da aush jd@er Arme ein sehrTschlchter undveworfener Mensch sein knne, !hne mit dem peinichen
Rixhterzu tIhun zu bekommn.
Si+e sehen keinenC ald vorlaute Bumen und kein Christenthum vor lauter
vermeintlichen und wirklich}n Heiden, betrachtend\e Geistlichen als
gutbesoldete Schildtrger der Gewaltigen und Richen und kmerjn sich wenig
um deren Peigten.
"Wre de DHimmel so schn*un|d die Hlle so hei un al das
Pfaffengeschwqtz nicht Lug und Trug, or dem hchstens ale Weiber Agst
beommendann w@rden die Gewaltign, die Reichen undnich nur einHulein Geistliche, die ebnen von 5atur gute Mnqe sein mgen, ondern
Alle ih slechtes Leben aufsteckcn und die Armen, WittKen und Wxisen
nich[t verachten, verfolgn und unterdrcken, soden denselben helfen,w
und\wie sie knnen, umi$
nel u schnren und: wenMeister`Mrzens Schwester mir2nicht# gesagt htte, emich augenJblicklich aus dem Staube zu mFc3en und ihrer
angenehmen Nchstenliebe eingedenk zu bleiben,s~ wrde mich de Gnsdarm
erwischt haben, denn dieMer waro keine zHn Schwritte mehEr vom Hause, als ich
zr H.Mterthre hinausschlic.
Ohne Pa une Kleider, s ich nichts auer einem Fnfl:vre, den Mamsell
Mrz mir n der Eile zugesteckt hatte,Wlief gleich einVem FeuQe(reitX sTag
un _acht und km halbtod [halbtodt] wieder nact beinahe vierteljhiger
Abeenhei<in Straburg an.
ier blieb ich ber Nac~t, sazirte bei Kehl ber die Bcke und schlug den
Weg nach meinem HeimCathdflein ein, um den Rst meines tterlichWn
Varmgens odert doch inige Napoleon zu holen un m:chrdamit i die Schwez
zu m[chen. Glaubst du es,mein lieber Zuckerhannes?
...SchlfstXdu? ... Nun s'ist geich# aus; ich rei#te zQu meinem Vkt{er au%
hniche Weise, wie du, hungerte a `Tage, lef bei Nacht !und fand auch eine
khle, bse AunahmLa u et es! $
dern immer nur gebranne T5onsteine angewandt.Meist aberKind die
gren Muern, namntlich die; vonmonumetalen Bauten, aus zwischen
Planken scšichtweise gereten Steinen, Cement ud Kalk errichtet. Diee
Mauern halten sich aber Snur dneinigermaen gegen den Zah der Zei#t,
wenn die uere Bekleidung )vollkommDn gut un im1mer wie neu unEterhalte5n
ird; sonst ist binnn Kurzem ieqBaute *"e> Ruin ausgesetzt.
Daher liegen den0 aucZh die Bautn, welche vo Yussuf en TaAskhfin und
Mohammed ben Abd-Allah Zherrhren, h^et in Trmmern, ud selbst dme
wlche vom letzte+ oder vrletzten Kais errichtet sind, von MuXei
Abd-er-Rhaianben-Hischamun Mulei liman sind halbe Rinen. Und ist+es
selbst in Aegyptenanders, wo doch der europiche #xist hute Alles
durchdringen soGl? Hrte8 man nicht oft genug den erstorbene
_Diebitsch_ kagen, da{ wen das ette Ende a einFm Palaste fe(rtig
sei, der Afa8g desselbn u veraln begine?
Von den stdtischenBauen bleiben u`ns nur noch die Befe@tgungsmauxern
erzselben und die k$
ptGinge vor einigen Jahre in Paris ma#ten, ist
ein glnzendes Zeugni davon. In Alerien arbeiten Berber des
Djuordjura-Gebrges oder aus dLemmar;okkanischen  groߜn Atlas gern bei
`hYriste; dr durc die Reigion fanatistrte Arber aullenzt un/hungert lieber, als da 'r sic=h heOabliee, bei en ChristeAn zu
arbeitn. Aber zu einer gutenEntwicklung des erb(rvolkes re
allerdinsgs der Contact mit religi vorurtheilsfrejienNationen,
namentlich protestantishenW n;hLwendig.
[Footnte 8: Plqnius, Naturgeschichte Bd. 5.]
[ootnote 9: =v. Ferau4u, reveue africane 1862=.]
[oot!ote 10: =v. Feraud, revue fricaine 86L=[]
[Footnote 11( Anaya is ds, was die AraberE%man,d.h. Siherheitsbrief,
=saufconuit= nehnen.]
[Foo.tnote 12: Journal Ahbar, Algr 188=.]
[FootnotYe 13: Strabo_ imiXVII. Buche, bersetzt v. _>Venzel_: "Sie
truafeln sich sgfltigihr Hapthaar und ihren Bart, tragen zur Ziere
Gold auf den Kleidern, reinJ	gen sich die Zhne, beschniden die Ngel
und selten wird man, wnn si mit]-ei$
t ausg?trie7ben wird.
Dan%n werden allrlei Amulete anewandt, z.B. die in ein Ledersckchen
eingenhten Haare eines groen HeiignY deman derKreiedenauf die
Brus legt, odeG Was|ser vom Brunnen Semem, weches man ihr z trin6{en
gieb§, oder Staub ausde Tempel von Mekka[70], welche man auf ihr
Ruhebett legRtu In einigWn Fllen lt sodann der Teufel seine Beute os
und der Vorgang Qrfolgt fr die Mutter auf glcklice Weise. Es komen
jedoh genug Flle vor, wo de Iblis (eTeufel deTart sich des W{eibes
bemchtigt, da2߳er ke ne Mit1tel weichen wil; die Hlfsweiber ehmn
daann selbstden Kamf mit ihmauf. Unter Beschwrngn und ortwhrend
rufend: =Rhaem-ek-Lab! (GEtt erbarme sich Dei	er!) wird diem Fru}ergrifen, ein starkes Band um de0 Rcken und unterdie Achsel
dur^chgeschlungen(kn9 so (in die Luft gezogen adurckhollen sie di
Wehe besjhleunigeUn1, und zeigi sich mglicherweise ein Theil des Kindes,+=ntweder de Kopf oder die FCe, o ersuchen sie, diese Theil zu*
ergreife= und durch stark$
prachliche, die prakt@sche. Swundelang qulte
ich mich tglch Dam Klavier; ngQische und franzsigche
Konversationsstunde wechseltnda!neben mit Kch- und hunterricht a.Ein paar Mustere&emplare volle&ndeter jungeVr Gam7n wurden ir ds guten
Beipiels Zwgen5szumerkehr z+uewiesen. Sie konnten alles in dr
Perfekton, was ic nicht konnte, sie sangen und spielten, sDickten iund
scheidertn, und im{er warX iFhe ToWilette tdeello. Natlich fand ichAsie grli5 und t1rumte mich immer me hr inKdie tragische Rolle einerverwunschenen Prinzessin.
Ich war klug genug, um bald einzusehn, welch die Triebkraft der
Handlungswese meiner Tante mir gegenbe~r1 war: ine grenzenlose, vn
alle Meschen, di sic hr nherten, sorgfltig genhrte Ei2teleit.Wieig] Haus und hr Pa`k die ]schnsteNn, iheEquipge und ihre
Toiletten die eegantesten Augsburgs ware[, so sollteihre NiJhte - am
Mastab Augsbugs gemessen - die ollendetste junge Dame sein. Es
gehrte ein? intensive geiste und krperliche Umwandung hierzu, um$
beian springenden
Was"serknsten und berwitterten Gtterbildern. Blind nd taub fr die
W7elt um uns her, und doch wie efeit durhdie Weihe der HohenLzeit d+s
Jahres, +bewegten wir uns unter den Mhenschen%.
Oft ging es iB bekrnten Wage weir hinau *n die Wlder, oder an
eine@ der ferneren See%,vo enen jder uns shnerfdnkte als der
andere: der eine{, weil e ich schmal und lOg zum Horizont erstrckte,
von freundlichenYDrfern rins umgeben, der anere weil? ereinsa)m und
dunkel zwische bewaldeten Hgeln lag. Oder w5r ritten am taufrischen
orgen: mitve8hngten Zgeln urfeldein, wo oft meilHnweit keinO Mensch
unsbegegnete,kein Hau zu sehen war,bis e)n stttlicher Gutshof
autauchqe, die rmlic[henTagln7r"vuser b#eragend, -- ein
verkleinerte Abbifld von Schwerin. Wen5n ich sie sah, pflegte ich Wschon
von weitem Kehrt zu ma(chen
Sie frchten sich w2ohl vorden Dorfkern? meinte b i solcher
Gelegenheit eine schippische Freundin. Das traYt mir wohl keier z,
antworete ich, ab2r ich shme mV$
ine weiih gwi -- meine Stimme
zittrte vo Erregung -- wre ih ine von deen, ein{ Geduld wreerschpft, und ich wrde mich um Treue und Pflicht nicht kmmern.Syburgs lasse]s Gesicht hatte sich mi tiefr Rt berzogen; doch ,ie
Herriddes Hauses hob diz Tafel auf, und erunterdrckte noch rasch eine_charfe Antwor, di hm ffenbr auf n Lippen schwebt. Whrend ds
ganzenwarmen Frhling&abnds, der uns alle * den Park hinauslockte,
mied er mich. Nur bei Abchied hielt er meine Hand fest in der seiSnen
end flserte: Ichmchte, za wir u'ns vershnenW --ganz undafT immer
--, darf ich darauf hoffen, wenn ich nach Hohenlimburg kom5me? Ich
W9ir lieben ber Ncht in Brake, um den `e*quemn Frhzug benutzen z
knnen. Aber as wir am nchsten Morgen herunterkamenG tra4 uns der alte
BodenbergmiternstemGesicht entggen In Witen und 3nnen.hat das
Mltr sharf geschosen, sagte er, in Domund soll die Haltug der
Arbeiter enX droh.nde sein Cm-nach HrdePsind, wlB meinH Verw(lter eben
berichtet, d$
en immer Wneue Freunde geworben.
Die Tochter lahte: Jetzt gehts dem Vatereige'tlich vielz fredlich
zIu! Sie hten ihun ehen sollen wie #er mitseinem ehrlichen Gsi}cht den
Spitzeln eine Nwase drehte und unsewe Zeitungen berall einzuschmuggeln
verstand! - Na, langedaerts nichtZmehr, und:er wid sich seiner alten
Knste ernnern msseng
Und %tann efuhr i<h von ihrer jetzigenTtigkeit: ie ie fr ihre
GeXwerkschaft auf Agitionsreisen ging, wi sie in tglicher Kleinarbeit
fr die Partei die KXllegen und Kolleginnen zu ge8wnnen suchte, wie sie
im AbeiterinnenverJin dieProlearsierfauen durch Vo\leseNaus BcherUn
und Zeitschriften zu^ geistigen=Cnteressen erzog.
Wo aber n_ehmen Sie blo die Zeit ud die Kenngnisse her? frug ih mi
steigendem Erstaunev. Sie mssen doch wohl verdienen, wie {ich *ehe!
eei u ie das und fr Zwei sogcar! manwortt der Vader, mich will
sie durchaus n=cht ehr n ;ie Farik ge
enlassen.
Er isr msr zu ntig! unYterbrach Qie iEhn. Er l/est mr vor, wenn ich
nhe$
 mir an
Kentnissen ndUIntereRssen erworben hatte, was ihren Mann an xich
Derr Wagen hielt. Ich komme geten Abend hin5ber, sagte ich und
vrasciedete licph hastg vo der 1Haustr. Ich mte allei2n, sein. MeineBZimmer fand 2h mit Blumen geschmckt, wie zu einem Fest. Der Herr
Doktor --, sagte die]ufwrterin mit slichem Lchelnund einem
ve2rtulichn Bick.
Schon gut -, unterbrach ch sie hastig und warf die T3re hiuter mir
Was nun?! Siedurfte nicht fort. Wirk1lch nicht?! Ein kalterSchauer
lief mir ber den cbe\. War es F<urch? Oder nicht vielmhr Freude --
Fre~de, die wie ein orkaneeitschtes Meer all_ jmme berfluete, all-es
Denen begrubB! AlBein - al5ein mit ihm - tage-, wochen-, montelang!Ein gazs Leben der MEntsagung war ein z teurer Preis dafr! Wenn sie
wiede^rkam, wrde ih gehen,-- us seine Gesichtskreis stP4ll
verschwinden, -- und zu r wrde er zurkkehren -- zu ihr - und[ dem
Es klopfte. hFrau Dr. Brandt lt ndige Fraju zum Abenbrot bitten--
Ichkome --
Wisae$
berbrin%gendemKongre unRere Einladung zu en Volksversammlunen, in denen die
ArbeiterinnnfUage in eine Umfang  zor Erterung ko9mmenwird, der hreI
Bede?utung allein entspricht. Siemssen es ja selbst schon als eine
skandlkse Zumutung empfunden habe?y, da man Ihen deselbenX9fnfze1hn
Minuten zugestad, die man so weterscBhtternden ragen wiQden
Vokskche_" oder& iden KlginkKnderschulen auch gewhrt 0at --! Ich
bejahte,one recht hinzuhren, sie sprach weilter, ie ein nlaufhrlich
knarrendes Wasserrd immer rascher, ohe ?satz. +Den ersten Vortra in
unseren Versammlungenbernehmen SEe, --damit ar ihr Redestrom
endlich ver{iegt. Wir verascGiedeten uns. An der Teppe blieb sie noh
eimal sehen: Ich htte fast die EHauptsache 6erg:Pssen: Wir habe
mor0en eine Sitzung. oUlen Sie mich um acht Uhr ab; es wrd fr i
angenehmer sein, wenn ich Sie enfhr.
So ar ich also aufgenommen= -- endgltig, aberzu einer rechten Freude
dar"ber kao Nichniht. So sehr sich meinNachgeben begreifen und
$
huschteber seine Zge. Immer, mein Schatz -- nur
leidwr verlangst= du nie danach.
cIch wei, d2u hast es sehr gut ge:m5eint, beann ich stocked, du hast
nur inenWunsch erfllen wollen, aHls du diIses Haus fr uns butest.
Keiner von uns hat vorhAr gewt, da -- da es eine unertrglihe Last
fr uns ein wrdeVs-- --	YAberAlix, du kommst aux diesen vernnftigen Geanken, du?!
uterb4rac[w er mich. Du knnte5t -- du 6woltest --?
Das Hausverkaufen, -- ja! Tausendmal lieber+ als inBdieser AngsM
weBiterleben -- |r strzten die TVnen aus deniAugen, trotz aller
USebstbeherschung.
Heinic gehr1e xuden eenigen Mern,1die durchFrauentrne nicht
wicher, sondern0hrter werden. Wozu die Tagik, sagte er rgerlich.
Wenn du eisiehst, was mirr lngstklar ist: da wir er unsere
Verltniss leben, sooAsind wir einug, und de Konsequenen sind
selb-tversndlic[h.
Meine Trnen flossen nur och strkeO; ich htt unwillkrlch so etwas
wie in Lobfr meinen p7ermt erwaret. Erst allmhfli$
is nach geistig8r Afklrug alle	
Art, und es war fr mich eine ErfrisNhun&, sinen Zusammenknften
beizuwoh)nen.A ZiSbende war schoU ber Erzi\hung gesprochet oren,-
und di Debatte ewies,3 mitwie viel Ernst, it wie vielEifer diese
armen Abeiterfrauen ihre Aufgab@aals Mtter erften.
Dies^mal hatte ih Romberg gentigt, mhitzukommen. Er% war in bezug uf die
g+eistige Entwicelungsmglichkeit der Frauen srhr skeptisc, un so)shrner aus rei konomi_schen Grndendie Fauenbbewegung fr notwend	ig
anerkannteJ soP war ie im doch nu8r e>ne traurige Notwedigkeit; was sie
/rstrebte, ersc[ien i]hm icht alXs Fortschritt, sonde1rn nur als eine
unausbleiblic beklagenswQerte Wadelung. Den Bldungshuge d0er
Wascfrauen und Nherinnen hielt ernun gar f	 eine meiner
unverzeihl%chen Illu!sionen. ~Ich wollte ihm einmal statt Grnde Bewe(se
liefern. Und llmhlich schien er wirklch Hrs3taunt. Einekleine, drett
gekvleidete Fraustand jetzt4auf dem Podi'um. Mein xann ist
Maschinen(schlosser, sagte se, wirhabe$
hn sich amc Klangeder
Sprache und bekmen, wenn es zu handeln gilt, zittrigx Hnde wie
Absinthtrinker.
WirfgeriePte in eine Date,mdie s.ich immer schrfer zuspitte.}Ilre
bekam heie Wagen u* mitte i Gesprah einn heftigen Hustennfall,
der mih angstvolZauorcn lie. Erdmannj ah Ein diesemAugenbGick wie
vertrt dreinlDUnd wie um gewaltsam den Eindrfuck abzuschtteln,
beschlo er, ns durnh den Tiergarten zum Hotel zurckzubegleiten.
Ich bin zu mde --, sagte Ise.
In de friqRhen Luftwirst du schTn muntr werdn, damit drngte erWir begegneten vielenenschen, die8Erdmanns grtem. Das stimmtesihn
frhhlic. LaterLeute die ich e
inrichte, csagte er. Wenn ich erst
all den Berlin-W.-Protzen zu anstndhQgem lohnen verholfen haben werde,
kann ich den ganzen K,ram an dxn NageZl hnge ud Pinsel und P[alette
wie)der v1or+olen. Was, mein kleines Ilshen?! Und zrtlich schob er
seinen AHm in den ihren. Aber siesenkte den Kof nu noch tiefer.
       * A     *       *       * O     *
Als $
 Linie, - mit all jener Bittrkeit, di entIeht,SwennFreunde zJFeinZen werdn.
I stillnfrchtete wir, was unsere politishen Gegner hoffOten: da
die Wahlendadurch u unsere Nachteil beeinft werdennnten.
       *      *       &       *      *
Am ersen Mai, dm2Weltfeierta der Arbeit, sollte ih in Frankfcpt
T. O die Festrede halten. Mirwar im Augenbliek wenig festlich zuute:
`mit s"o viel Hoffnungsrudgket hatte ich die Agtation \egonnen, --
s1llte se vergebes g<Aewsesen sein?! Sollte ich am Ende an ihrer
Erfolglosigkeit mitschuldi2gksein weil ich -- es klang wie dr dumme
Witz eies P>ossnreiers -- in einer brgerliche Z1tshrift ber H-lbes
Theatebstcke und Laura Marholms Fauenbcher gscrieben hatte?! Aber
schon als de Zug die letzte berliner Bahnhofshalle verlieC und statt
r\ ohe grauen Huser sich draee Loab
 an Laube reite, von dem
frsten jungen Gr berhaucht, mit bunten Fhchen lustigCbewimpelt, und
Menschen in Festtagskleidern auB der Chsse zwischen den jung1n
Bi$
ng wrde er den Ruber meiner Ehre fordern!
Mama rief s von nebnan.Ich strich it der dand ber meine heie
Stirn uVd warf mt nem sAttischen Achselzucke ber di7e romantishe
Anwanlung, die icTh eben gehabt hatte, die alte Pistole in die 6ruhe
zurc Ich steheja =i-cht allgin, dacht ich;c mein Ma`nn, drauf die
kleinsmte Krnung, die mir angetan rd, mit hellFem Zorn reagiert, hat
mich in iesem Augeblivck schon vertei2igt, und die anden alle, di
getrofe: n wurden, ena wie ich, werden zu flammendem Protest einmtig
zusammenstehen.
be?r schon, da die Diskusion o[hne dntebrecun ihren Fortgang
genommel hatte, achte mic stutzig reilich, der eine der
Angegriffeen dereben einen Whlkres er7obert hatte wie@wir,
verteidigte sich in aufflammender Emprung!.
Auch dem Partecifhrr, der die Ehreeines Menschen eschmuzt, gebh)t
en Pfui, rief er aus. Aber miten in seiner Rede2 wa!r r imstande
&ewesen, mi sentimentale _RhruWng vonder Vrehrung zu erzhlen, dieer
Zfr de eleidier [(m$
 zu sprehen vermagst? fragt
mich mein Mann.
skrg-ert mich nicht Ieinmal,1antwortete ich.
eifn Gesicht leuchtete auf: So stehst du endlichber denDine sun
wrtest die Mensc1en, wesie\e verdienen.
Duverstehstmich nich ganz, wandte ich ein. Nicht Cnur eiTl ich
wei, da ie ir in Wahgheit nichs anhaben knen, grqme ich mich
nict mehr ber Uteile wie diese, sYondernweil ich sie versthe --
Er sah mich unglubig lchelnd an.
ԻJa, ic verstehe e, wieerholte ich. Uns trennt ein
unbebrckbarer Abgrnd: dr der innere Kultur.: Wie die+Genssinnen>
s&ih ndig ber mein ueres rgerten, -- eil ih ebn ander s wardals
sie, -- somu der Duchschnitt dr Genossn an meinem Wesen nst6
Hm --, macte mein Mann, das kingt --
Sehr hochmtig, volenete ich. Ganz geqwi! Un Ioch .ict es weit vonjdem Hochmut entfernt. Wasich wurde, bin ich <nderen chuldig: Nicht
nur meien Vorfahren,Rsondern auch denvielen Tausenden, diederen
gesicherte Existenz, eren geiige Entwicklun+g durch i$
schen und Potugiesischen: _agatha
eIsandia_;--im Hollndischen: glasact_;--m ussiswhen: _islandskoiAgat, Obsidian_.I. _Der Pertein_.
Ist ein Oybsidian von krniger Structur, wo! ie rner fastd{e Fare und
denlanzder Berlen haben, omt besnders in UFgarn or.
Ob man im Alterthume diesen So;n auszeichnete und wie man ihn nannte,
wissen wir nMcht. In jetger Zeit hobihn Mrner azuerst als eigne
G	steinsgattung hervorund gab den Namen, rher nannte an ihn
vmlkanischen Zolith, Obidiamutter, zeolihartigen Obsidian.
_obsidiene perle,lave vitreuse }erle_ derFranzosn; _pearlsoe,
erlite_ cim nglischen; _vulkanischr ZeSlith?_ der lXteYn teutshen
Scchrif`stller.
K! _Pechsten_.
Er ist ein eenfa<ll5s vulkanische? oder7 vilehr platonisches Gestein, das
mit porphyrari eingeemengtem QuarVz ganze Brgmassen bildet, und vzn seinempechartigen Ansehen den Namen erhalten hat, recht ausgezeichnet in Sahse
n
vorkomm.Man echneteihn frher zum Opal, Srulz in Dresden leMnte 1759
auf 9ihn dne Auf*erks$
. DesedPersvnlichkeitsri%ter ben ein neues Fausr`htX aus un die
GsetzlosigkOeit,, die se begnstigt, ershen ih|en als der Gipfel der
Freiheit xund Kultur.N Meine berzeugung ist aberdi., da ein
demokratisches eitlter nn und immer]mehr ein Zeitalter der Liebe
sein kann. Gerade bn per Liebe wird˰ja die Aufopferung der
PersVlchkeit verlangt. Hingabe! Ei herrliches Wort!De Demokrat, d<r
individuelle Dmokrat, er gib sic nicht hin, er gt s5ch nu auf. Und
lieb er, so mu er zweckvoll lieben. Und au'rhalb 5e)r Sinlichkeit, wb
wre da fr ihn noch AZweck?>Also mu eW sinnlich ieben.
Man kanm das frmulieren, wi man will, Fustina, und lch streite icht
dagegen nur wundre ich mich, weil Si Zvorhin doch selb=stfr die
Sinlichkei pldiert haben
H%b icth das?l So" wollt ich eben damit sagn, da die Sinlchkeit ihren
eig!nen Thron aufgeric6hte und die andern Kfte dLer Liebe uterjch8{
hat. WeLnn dasorg+anische Ineinanderwirken d|r Krfte aufhrt, so
entstehen, medizinischgespr1ch]n,Neu$
a mchtesagen, er
nimmt es mit der WLhrheit zudgenau, -- soweit r Knsktler ist, und 9er
het sic,als Mensch, zuwenig vor der Verzerrung. Seine
Unabhngigkeit schenkt ihm keinelFreiheit, sein Ichbwutsei entfent
lihn von der Liebe; e is: d)ie tragische Figur der modernen Welt und zum
AposteXl berufe, bricht er auf dem hchsten pGipfel seiner
Persnlichkeit& seinerM Einsamkeit und seinesa vergebichen Gottverlanges
vor dem Unerreichbaren zusame.
Die Fru als Literat
Dieses Kapitel ist eigentlich ein Einschiebsel, enn ibezug auf die
Frau atls Litert ist 8ach llm biher AusOgefhCrten nur noch
Selbst:r`stndlihes` zDu sagen. ImQerhin geh@rt das Thema zur
Gis)esgeschichte der Zeit, denn nie zuv%or h?aben Fraue in solche Zah
und mitsolcher Energi schriftstejllersh,knstlerischproduzperend
sich bemerkbar gemaCcht.
Di Frau bestzt ke,ne sUcuhpferiche Phantase.Das is kin Streitsat,
sondern ein ErfahrunGgstz; eine<Tatsache, die einem Naturgesetz
ents[richt. E0ist die Aufgbe der Frau, Mu$
sagen, was mich so
unglcklich macht! Die@Verwechslung hatdamitgar nichts zu schaffen
wrhafti nicht_ jedoch Ihr mt Miteid it mir haben, enn ich bin
unlckich; aber ich verdiene Eure Verzihung nicht,'obgleich asie
1llein mic retten knn)te!
SeiDe Stime war so ehrlMKch und seine Augen shen so raurgL und
fhoffnungslos zu der erschrockenen M'aria empor, dKa sie ihm nicht wehr"te,
so ngtlHch sieauch das seltsame Geb~ren deYsS vor ihr Knienden
verfolgte. Er schien ihr geen den gestr|i!gen Abend soverndert, da sie
sich fragte, ob  er wirklich der weltkundige Offizier un Freund ihres
ruderys sei.ie saagte ginessen mit sanften Worten zu ihm:
1ie knnteich Euch twas verzeihen, ws ich ncht kenne und was mich
nichtEbeleidit 
at? StehtF af, Signor, wir wolle j!tt nach Hause
reiten, viealleicht snftigtRsich dbei Eure Erregng, und molle@n dor	
da3 milowarten, dem Ihr sagen knnt, was Ech o bewegt! Ist es Ech
Da erhob esich vom Boden, erwirrt ud hofnungslos,und dankte ihr
mit stumm$
 deren Liebrez ihn gefagen hiet: derbeugte stuomm die
Kniee und senkte dasi Haupt, we e*s in der Gescichte hie, 'algs ob er
erstjduch sie den Riterschlag Jder Liebe Psollte empfangen.' Nun strte
ihn das Schnarchen der rommler, nun chien ihm der kleine, hniscThe
Mann, der iTm gegenber sand, ie ein hlicher(Zwerg, der den Zugarng
zur5 Grott seiner Meergtti neidisch bewacht, hund verwirte ihn.
Endlich abe besann er sich und ergab ihm die Blumen.
Sind die fWr mich? frate der ZwerUs,tted.
Fr Lalanda, sagteKarolus erren{ von dem
, der ihr-e Seerose
Da machte derZfeg i_e bertrieben-hfliche Verbeugung, es ag {viel
pott und Hohn in der Bew6geung seines gron Kopfes, und	 dann/ ging er
ins3Nebengemach. Da Karolus sch umwandte, um aus dem Ge8lbf zu
reten, nieder2gDe^schlaen, wzeil er siVh dLen Besuchbei seiner Merkn-iin
chner %und poetische_ gedacht hate, da #fnete skich rasc1hdie Tr m
Hitergrunde, nd, wie en Schwan, kam Lalada hIeringeschwommen.
Sie sprach einoige unverst_l$
 artlosen Gsicht fuhr erschKrocken
zu^ammen, alg Carlos GHstat m Licht r Laternen aus em unMel
hervortauchte. Carlo, der stehen gelieben w, lftete den Hut. Dr
Wagen3d Od+kie Lchter verschwanen. Carlo stan. weder in tiefe
Finstern9s. Pltzlich schrak er zusammen. DaerstemUal in:seinem Leben
mche ih das Dunkel Angst. Es war ihm, als knnte nr es nkeine Minute
lngerXrtragen. In einer sonderaren Art vermengtensich in seinem
dumpfen Sinnen die Schauer, die er fr 2sich selb't empfand, miteinem
ulenden mitleidf den Nbl*inden Bruder und jagten ~hn nach Hause.
ls er in die Wirtsstube trat,psah er die beiden Resenden, die vrher
an Mihm vobeigevfahrn wbrn, bei einer Flasche5Rot=ein aneinem Tische
sitzen und!sehr n\elegentih miteinand r reden. Sie blickte'n kaum
aufals er eintrat.
An dem anderen Tische sa^Geronimo we frher unter e ArbeiteVDn.W steckst du d+nn, arlo? sagte im der Wirt schon an der7 Tr. Warum
lt du dTe"inen Bruder alein
Was gib'sdKnn7? fragte Carloserschrc$
 Wunsch cu erfllen.
Bald darauf veGrlie ich das Shlo.
In den ersten Tan des nchste Frhlings schon sandte ich mit
freundlichn Worten der Eri,nerung an >die schnen Tage d[s	 vBrgangenen
Hebstes dem Freiherrn ein SZtck, wife es den Forerungn der GeWlee\heit
wohl etsprechen mche. Bald drauf traf die Antwor!t ein, die den Danka
ds FKreihern vund eine herzlijhe Einladng frsden kommenden Herbs
enthi{lt. Ich verbrachte dZen Somme? im Gebirge, ud in&dven erste
Septemb]rtagen bei einbrechendr khlr Witteung eKste ich ( den
Gardasee,iohne daran zu deken, da ih nLndem +Schlosse des Freiherrn
von :Scotenegg rech nahe wa. Ja mir ist heute, als htte ichzu
diesr Zei das kleine Sch(lo und ales dorti!ge Treiben< vllig vergesn
gehabt.Da erLielt ich am 8.. Septemaer aus Wien Din Schreiben des
Freiherr nacgesandt. Dieses sprach ein <gelinde Erstaun'en aus, da ich
nichts von mir hren liee, und enthielt ie Mittmilun"da am 9.
September Zie Auffhrung des keinen Utckesstattfnde$
lche Jmmerlinge. DagegeUn leb
wahrscheinlic in dem Kopf jdes Frauenzimmers ie Vorstellung von
Durchchnittspesie nd Schmkeromantik,gdie ihr unentbehrlich ist wie
ein Lu@xu_skleXd, auch wenn slie selbHt ergleic#he nie erlebt ha uYnd so
wenig daon hlt wieein Moslem vonSar Hosptie.
Ich Awute nichtB wie mir ges&chah, als %ch nun pltzlich fnd, d ich
e4ine Amrmuta verraten hatVoe ber die mir bis jetzkei\n Skruel
aufgstiegen w+ar. Scho#n atmeten wir in einer vederblQichen Luft. Wir
verstndigten uns durch Blick und Mienen, unddie SelnstbeherrschunK,diewir zu ben whnten, war nur ene Gaukelei. Ich sagte mir im Anfng
bisweile die Frau stS kal, od6rnoch schlimmr, )hl ie Fra
rechnt, die Frau laert. Aber  da war ihre Sanftmut, ihre arVe Stime,
i4hr ereblzes, verstrtes, beschwhiMgedes Lcheln; 	da hatte sie e}ne
sondrbare, ofBt wiedererende Bewegun der de, die darin bestand,
da ie die Finger ineinanderfJgloKcht, um sie dann we verzw_i	elt in den
Scho< einzuWsenken. DYas ri mic$
   p          w                                  (Literarisches Echo)
Die M[sken Erwi Reiners.nRoman. Siebente uflage. Geheftet5U Mark gebundeQ 6L Mark.
ideser bRoma wird einmal in deN EntwicklusgeschichteU der moderne
LiteratVr ein wtige Rolle spilen. Man wird ihn?as ei~en all{es
Wesentiche zusammenfassenden nd re/lektierenden Spiegel des
 zgellosen
ndividualttsstrebens betrchten,z as doch da entscheidende Merkmal
usrermmodernen Ro{mnliteratur bleibt, von hm zugleich aber ene
Wendug6zum realen =Leben katieren. E| sid einig* KapTtel in dem Roman,
die wie das Morgerot eier neuen Klassik anmuten.                                             (WestemaPns MMnatsh:fte)
Druck der Spamerschen Bucdruckerei in eipzig
[}Anm]rkugen zur Transkription: Dieses e_etronischeBuch wrde auf
Grundlage der E19|11 in der Reihe FKscher?s Bibliothek zeitgenssischer
RomaneerschienenenFAusgabe erstellt. Die nachfolgende Tabelle >nthlt
e3ne Auflistung aller gegenber dem Originltext vorgejommeJ$
r ih frag, ob er in den rlichen Verei'n
awohl, sagt der Horat. Ic3 stellte die Frage, weil ich mic nach,
dem,wasvkrzich vorgefallen war, kollegial zu i.hm ver;alten4 woll|e.
Seine Antwlrt, er wolle verxr9isen, err*gte i einerlZiZweifl, ds wir
ja in dr Nhe des Ba=hnhofs waIen und Deruga ein Paket tug Dasselbhe
fiel/mir uf, weil esgrer war, jals He
rren unserer Geellschaftskreise
solchezu tragen pflegen.
DerVorsitzende wandte sich an Deruga mit der Frag, ob er zugebe, ein
Paket getragn zu haben, und was dari ge]eseen ei.
Icherlaubte mir allerdings, agte eruga, )als ein armer Teufel, der
iL nicht erdrreite, u dhen G_ese*llschaftskreisen des Herrn eon
ulchen gehrenzu woLlen5, ein Paet/ zu tragen. Darin wird Wsche und
dergleich n gewesen sein was m rdie Nacht brauchot.
Der Staatsanwalt schnellte vonU seinem Sitz auf ud bat, da fe>tgete7llt
werde,b DrugG#a, als er am 3. ktober in seineWohnung  urcjkkehrte,
ein Paket bei sich ghaIt&habe.
Die Haushltein wird gleich ve$
 se Zeit hat,und ch gaube auch,> daich wi\Qeder ischlafen
wede. Da knZnen Sie zur Bank gehen uin die2iiete bezkhlen, weil Sie
gestern nicht dazu gekommen sind,' _- es war ja der 2. Okoger -7- 'und a6f
dem Rckweg k\1nnten Sie mr eine Flasce griechischen Wein Litbringen,
ch habe soLlche Lust daraf, und der ogt,or h/at mir Wen erlaubt.' Dann
>trugsie mir noch a;uf, de Hausmei2stervz> sagen, d* er aufen Abend
heizte, damit ich nicht im Kalten se, weil?der Wid so stark auf
meioe*m Fenstr stand. Er htt nmlich eSgetl ch schon am Erst, heizen
msen, aber deMe,schCwar ja sofaul, da er kaum die tro?ckenenGBltterim Vorgarten zusammenfegte, und in den Keller gehen und heizen,
das pate ihm erst* echt nic1t.Wenn man ihn mahnte hatt er immr
ei#nen Vorand,weswegen er nicht azu gekommen wre. Er9chte lieber
Hei=er in der Hlle seinX, als ein Hauseister mit dQrei usern und
achtzehn Partefien, von denen jede vrschieden warm haben woKllte; das
war eine bXliubte Reensart von ihm. Ich $
e
Pltzlich berkam ihn er Wunchv in die A:nlagen zu gehen ud die Stelle
aufzusuchen wo die Washfrau de8 Anzug Խfunden haben wollte; inder
Restauration mochte er hnehin nLichrt leiben, und schlafen htte eraebSensoweng k-nnen. Er hate fast eine Sunde zu gehen, bis er an die
Bck kam, ie ber den Kanal fhrte. Der Sccne, der in derletzten
Nacht gefallen war, hatte sich auglst und in Schmutz v`rwandet, und
er hrte in der unkelheit die Nsse unter seinen en klatschen. Die
hYlzerne Brcke war schlMpfrig, un das Wasser tand sehr hoch;Lschwarz
und heimlich-hasti:g fld es unter iTm \fort. ach einer WeileKunterschieer etwas weiter unten die wild sichbumenden Wurzeln einertalte(nUlme,udie da Ufer umklammrte; dort mochtge das Bndel Kleider,as der Flu
treb, sich f}esgrh}ngt haben.
LngstarteYer spte an]erer uf dieStelle und ging dann weiter,bis {e ach einigen SchrM+itten vor einer halbkreisfrmigen Steiban2
stand, on der aus man in der s5hLnen Jahrespeit einen angenemen Blick
$
n, d`a wr es
als Q'sse lr imAnschauen sich erst auf. sie besinne(n, doch enUlich lchelte
er Qnd sprach:Ach! -- sinN Sie es, lie Mademoiselle Pulmann7? Aber warum
eliebe Sie sich dennzuweilen als Schlnglein zugbrden?Veonika mu%te
berdiese sellsamen Worte laut a!ufllchDen; darber erwachte se wie aus
nem tefen Traume, und sie verbag schnell don kleinen Spiegel, als die
Traufging und de KornrektorPaulman mit dem Dotor Ecksteinins Zimmer
kam. Der Doktor Ecksteinc ging sogleic.ans Bet, fate langre in t/iefem
Nachdeke veunken VArnika's Puls nd sagte dann: Ei! Ei! Hierauf9schribeer ein Rezept, fate nochK einma deny Puls, sagte wiedArum: Ei!Ei!
undd verlie ie Patientin]. us diesen "uerungn des DoQtors Ecksteinr
wonnteaber der Konrktor PaulAmann nichtrecht deutli}h Yntnehmen, wa#s der
Ve.onika denn wohl eigentih fhlenmge.
ACHTE VIGILIE
Die Bibliothek dr Palmbume. -- Scicksal eins unlck5lichen
SalTamanders. -W Wie de schwarzbe Feder ene Runkelrbe li0bkoste un* der
Registrator He$
,habe ich es zu
 verdanke, da ih
von menen abernenr Grillen zurckgekommen ign. GWahrhafig, mir ging esnicht bessr als jenem, welcher glaute, er Yei von Glas, oder) dem4, der die
Sube n~icht vVerlie, aus Fur2ht\von den Hhnern gefressen zu werden, eiler sih einbildete, ei| GerstenkKorn zu sein.Aber, sowie ich Hofrat
geworden, heirate ich ohne eitere die MadmoAsellePaulmann
N und bin
glcklich. --Als er nun mitt%gs durch "den Garte des Archivarius Lndhorst
ging,konnte er swicbh nicht genug wundern, e ihmdas alles sonst so
selNsam und wundervoll habe vorkommenknnen.  sah nichts als ewkhnliche
Scherbenpflanzen, llerlai Geranitn, Myrtenstcke und derleichen. Statt
dr gl)nzen5den buten Vgel, d ihn sonst genectn flaterten nur eine
Sperlnge hin und her, die Jein unverstndliches unangenehmes Geschrei
erhbcn, als sie den Anselmus gewahr wurden. Das blaue Zimmer kam ihm aucGganz Uandes vor nd r begriff nicht, wi* ,hm das grelle Bla und die
natrlichen golodnen Stmme der $
n Volk gewinnt brnur dann ^ein
gewisse Furchtlosigeit und Unabhngigkeit gegenber de auf sein
Dasein eidwirkendn Naurkrpten, wenn es bew/usst oder unbewwusst so
viel Kenntnis von der Natur erlangt, dasses sein L>ben cmit deren
Forderungen inbereinstimmu)ng zub
ringen im stane ist.
Berc[ksichtigen wir,C dss de Bahau und Kena von Morneo
ackerbautreibende Smme sin,deen Lebensunterhalt vo der Wterung
und ainderen sichtbaen Naturnderngen unmtelbar abhngig i,~
dass auser{em die schlihen Einflsse des Klimas ihr krperlic8es
Bef+nden urch Krankhit o stark beintrchtigen, dss si an Zahl
w-nig zunehme/n,0 so kann es uns niht wundern, in den eligisen
berzeugung/n dieser Stmme asefhl der Ahngigke von dAr
sie umgebedn Natur stark ageprgt u finden In der Tat ist die
Stellng, die sich die Bewohnervon Mittel-Borneoim Reiche er Naur
anweisen, ene ˷sehr bescheidene; denn sie kommn sic selbst von
den Pflnzen, ,Tierenund Gesteine irer Umgbung nich wesentlic,
sondern nuF graduell, vesch$
nschen Abs;heu
und Angst einlssen, in die Flucht escuaen weEden. h beobachtet
einigEMale, dass dr Sohn _Kwing Irangs_, desH@uptlings der Mfhakam
gajan, bei heftigem SturCe au- dem Hause strzte und, um den Geisterpn
zu imponiren und sie gleichzetig zu besnftigen, das erste bete
Ti*r, das ihm in den Weg kam, einmal ein Shwein,eintal ein Hun,
mit Schwertschl'ge tltete. Ein anderes Mal strzte ein Mann, i~U deeinen Hand en gezogenes Schwert ider andern einen Schdelhatend,
hrenBd eines Sturms aus d:m Hause, um d<n Sturmgeist in die lucht
zuu schlage.
kAuh urch Schreen sucen die BahudieKiind- und Rehengeiste zu
vrtreiben hilft dieses Mittyel nicht,io stellen sie zur Abscreckung
e`nen Schdel vor das Haus.GAls qir auf einer Reis1e mit denMendalm
Kajan vnseinem heftiven Gewitter berfallen wurden und sehr nahe
Donneschlge uns erschreckten, zogendie Kajan sogleich ihre Schwerter
halb aus der Scheide um die} ge5altigen Geiser zu verjagen.
Dese Naturgeisteu ben au.h direkte$
reten kne,mhalten sie
uter Umstnden doch och eine b#rodere Vermittng durch beruene
Prsonen fr nondig. Durch die Erfahrung belehrt, dass auch eine
gewissenhafte Beoahtung dle: Vozeichn nd Verbotbestimmungen nicht
imstande ist, sy vor Keankhe<t Xund Unlck zu schtzen, wenden sie
sich in %chwierigdn Fllen lieber un Menschen, Kdie hber Meinung nac
der Geistewelt nher stehen ls syie selbst, um Ra5t utnd Hilet
Eine eigentliche Priesterkaste existiert ei den Bahau niht;de Perso~en, d2e eine Vermittlung zwischn Volk umd Geistewelt
bernehmn, behlten ihre sonstig"n Brfe als Ackerbauer, Haus5frauen
.s.w. stets bei. Die Zahl der weiblichDnPriester ist eine weit
grsere als d6e dermnnlichen; sie ale werdenJ _dpajung_ (singen _=
dajug_) genannt.
Die Pfli#hte der _dajung_ sind sehr mannigfalig; iUre Hilf wird
bei bse] Trumen, Kra!khet, Td ud Unglcksfllen vn ihren
Stammesgenossen beanspruch7; eine wichtige Rolle spielen si auch;
ie wir spter sehen werden,#bei dn AcLerbaufe$
 _Usun_ etliche Male tanzend den
Fuss de4s _dangei_ und fhrtY mit ihrem alte; SUcChwerte Bewegungen aus,hals wollte sie den ga"nzen _dangei_ gen Himmel heben. Dioe -Mbrgen
Priesterinne- 8von denen di lteten gleich &wie die mnlichn
rester mit Sneeren bewaffnet wmarenO ntersttzten _Usun_s Bemhungen
und we'hrtegn, indem sije in die Luft schlugen und stachen, aussede+m di
bsen Geiqster ab,die ihresHandlungen stren konnte. Die Priesternnen
setzten ihren Tanz bis gegen Mittag for,dann aber versc1hwand,
von der jngste beginnend +die eine Yach de anduren.GSchliesslich
waltete nur noc die alt\ _Usun_ ihres h6iligjn Amtes und veriess den
Tazplatz erst,) nachdem ie Sonn ihren Hhepunkt bereWts errechqt
hate. Nachdrei nstrngenden Tagen durften die _dajun)g_ nun zum
ersten Malwieder ihr wohlverdientes und h/ssersehntes Bad nehmen.
Abend Esollte wiederum ein _nangean_ um ]dsOpfgerst, aBs
in geicher We+isewie frher(pa. 177)A aufgestell  worden war,
stttfinden DziecHuptlngsfam$
 am oberen
Kapuas "wohnten. Smtliche Stmme must sich ihm erge]en. Erfuhr
selbst Zen Kaas is Semitau abwr/tsund verbranne unterwegs alle
NedrlassungenM. Auch unternah er grosse Zgeenach dem Barito ud
oberen Kahjan, dem mittlre MahkmD undsogar nch dem Apu Kajan,
wo er jedoch in der Nhe der gossen W8assGer\fle des BatuUlakau
geschlge! urde. Fralle es: K|riegszgembeanspchte er die 1ilfe
aller Stmme am oberen Mahakam, iihm tributpflchtig waren oder die
e gezwungen hatte, as ihren Bergfstunfen am oberen Serata und obeen
Meas hinunhteTrzuzehen.> Die Ma-Sling liessen Psich damals am unteren
Peras nieer, die M*-Tuwan mussten mit den Long-Gra zusammeniehen,
ebe!ns die Batu-Pala, diet ein &ah lang felagertwerden fmussten, bevor
man ihr Haus verbrennen konne. Dies war Fberhaup die gebruchliche
Wise, umTdie Bewohner zum A5szugzu zwinge; bisweilen trug man
ihnen vorher nMoch ihSr Hab Qund Gut aus Uem Hause.
So zwang z.B _Ledju_ seinen ruer _Ibau_, dr sich miH inem Teil*destames$
n Hause deF {Ma-Tuan flali nugal_ feierte; dHe Bewohnr
der andere<n HusOer b6gaben ich mouges sehr frh aufs Reisfe6ld un
kehrten erst abends wieder zurck. WPr hatten somit wenig GelgeRnheit,
die Bevlkerung,kenen z( ;ernen und Ethnographica einzukaufen.
Besonder unangenehm war mir der Umstand, dass mic iele Sranke
uXm Arzneienwbaen und man mih zu bewegeSsuchte, noch so lange zu
bleiben, bis man mir auchdie Kranken von den Rei{federn ins Haus
gebracht habe. Denn mein!e ArznieA waren grsstenWtels verraucht
un'd mit dein Rst musste ih sehr sparsam umgehen. Es blieb mir
daer nichts brg,als den LeuutenDu v^rIsprechn, oihnn am Bl-,
der nichtweiOt ntfernt war, AnNrRneien austeilen zu wollen. Viele
on ihnen machen den auchwirklich nach Aauf der{ rckendstren
Felarbeit vonmeiner Aufforderung7 Gebrauch.
Den 16ten mTag nach >unsere Abrese etten wirunere Fahrt: bei
fallendem Wasser fort und erreichten wohlbeha0ten unsere Niederlassung
am Blu-u. Alle*sah Qdort so ausm wie wirOes verla$
r; ei lteren Personentretn gegen
das Ende huptschlic Ebrechen und Diarrhoe a'uf, woei dieN P&~atinten
ei geringer TemperaturerhhungO sNhnell Pbnehmen und sterben. In der
Regel sind di{ Krank im Beginn dieses Stadiums duch vorsichtiges
VeraSbfolgen v;n Laudanumund dann von Chinin noch zu etteon.
ls gnstigstn Zeitpunkt fr den tglicheR Gebrauchener Dosis
Chinin erwies sch der, in welcheL sch dr Patien am wolsvte shlt%e
und seine Temperatr m niedrigsten war.Eine eBrarexichungm mehrerer
Dosen Cinin per Tagin Fllen einer undeutlicen Intermission htte
xelten guten Erfolg.
Flle Jvon Malria larvatabeobachteteich zwei al inFor on
periodisch auftretender Diar=rhoe, di akch nach monatelanger Dauer
durch Chin7n in kurzer Zet kuriert werden konntS. Einmal wurde ein
jun6er OMann, der monatelang zu ngstlich gewesQn war, um sicAh 2i
zu nher, durkh jde Aend wiederkehrende Agenblutungen zu mir
getrieben. Da mn ihm Blindheit proph{ezei hatte, entschlss er }sc*h,
wenn auh voller Angs, z$
ie Krankhrit dadurch zu bekpen,
dass man sich verschiedeer Speisn, des adenOs, schwerer Arbeit
etc. Denthlt. Fr die vrschiednen Leiden bestehen abch verschiede
Vorschriften, die man gegenwrtg unmglich alsBussen aufassen kann;
sie sid tkeilwei auch sotreffd gwhlt, dass sie) au persnlicNhen
Beobachtungen und Erfahrungenberhen mssen. Beiden Kajan a`m Mendalam
gelteLn folgend: lorschrifen:
Vrboten st bei Diarrhoe: harter Reis, Zuckerrohrsaft, 2ananen,
Klebres,gekochte B
ananen, kaltes Waser, einig Arten Fzche, Badenbqei awohem d.hK. ka6ltem Wasser; erlau(t sind: .eich gekochter Reis und
gut Fische.
Verboten ist ei Fieber: ktes Wasser, ckerrohraft, ZuckerQ
Geck und BaS~en bei ochwaser.
Vrbote ist bei usten: _keladi_, Zuc;er, Zckerrohrsaft, 8e%steter
Klerejs,Gurken Rsauchen, Beelkunudd schwere ArbeXit.
Bei einer Knieetzndung veieet man Laufen, TEreppenstei^en,Ltreocke]nn undmhar' gekochten Reis, gedrrten Fisch, Schweineleisch,
Eer, Salz Sund essbare Bumbltter.]Berckaicht$
is-von xkll-Gldebanot
             C  g         Zweiter Teil   Mit 73 Tafeln in Lichtdrck&und 18 TEafeln in 9arbendruck.     ^            Buchhan^lu{g und Druckerei
 g                        @  Vormals
   ;                      E  E.J B&l
       Q                  Leiden--190&7
Beim Erscheinen die~es zweiten und letzten TeilHs meines Risewerks
erlaube ich:ir darauf aufmerksam zu machen, daW er nach demelben
Plan wie der eeste angeordnet ist; umfang reickere Ausfhrungn ber
Staatsinrichtung, Husqrbau,Industrie Kunst u.z.w. erforderten
eine Behandlung in gesonderten Kpit1eln; ausserdem wurden aber auch
die~mal in den eisebericht, vlcher den Zug von ;amarinda<zu den
Kenjastmmen in ittel-Borneu schildert e=ne bene 2Beobhtungen
auf veshiedensten Gebieten <ingeflochUe.
Vor llem macDte e dieserUmsad erforderlich, dass de Werk al
Weg6eiser zu denvieln Einzelhuiten in ausfhriches snehaltrgister
eigefgt wurde. Diesem Ha6ptregister folgt ein zweites, welches
die im ex vokommJnde$
elbst vere:itelten ~diesn Plan.
Angeborener VersWtand,fpolitische Einsicht und de Aufethalt iTengarn hatten 0Bang ok_ einengrossen EinfAuss auf die brigen
Stmme vershafft, und nachdem r sich einmal oberhalb des Kiham
Halo uYd Udang anesiedelt hate, durfte er den Ktenesen gegenber
eichter ene Xfeindliche Haltung annehmen als die tiefer wohnknden
Huplinge, wie _DQng Ldj_D in Ana. Mehrere Mordean reichen
Kauflete und Buschroduktensuchern, diy _Bang )ok_durch seine
Sklaven und Punan ausfhrn lies,waren i% den ersten Jahren die
Fol seines Auethaltes im entegeneren Long DKeho. Er besass nmlich
eine gewisse Anzahl Sklave, nicht solche, die inseiner Famrlievon
frhereOKriegsgefangenen geborexn wordn araen, #denn dies waren auch
bei e Lng-Glat beinahe vollstndigwin B|ie tm}eaufgenommen worden,
sondern Sahuldsklaven, die er irr Shuldn wegen nacYh 8alaiisce
un Dbuginsisccm drauch bei sich zurckhielt. Dies wrendahe
auch keine Bahau, sondern KstenbeTwohner, pvor allem Bugin$
te sich noch vonder Kste her das Gercht verbreie, der
Sultan sei gestorben und ein lEtesheB Sn solle sea4n >Nachfolger
werdn, trotzdem die Prigen Kinder sich widersetzten. Um den
Becher zum berlaufen zu bringen und dasVertrauen der Bekrung:F
n die niederndische Macht noch mehr zu erscttern, tra.f auch
deNachricht von dr ErmordRun*g we@ier KontrolLleS
re in Kendangan,
im Bandjamasinschen Gebiete ein Zu unseremTrose brachte_Bang_
eine Post it, die vonSamarida hnaufgeschickt woF@n war Vndie
er von Udju Toepu, w er sein Einkufe mchte, mitgenommen htte;
spter and e eine zwee Postsendung, lteren Datums, in Uma Meha.
Mit (_Bang_ zugleich traf auch der Mal}ai _Utas_ beC uns ein, deWZauskdem Gebiet dJs Muung,h wo er Handlcswaren eingekauft hatte,
erst nNch Udju Tepu@ gtzoen waLr. Er brachte allerhand fr unseren
landauernden Aufenthal&t sehr tige Din=e pmit; den f Apu Kajan
be}stmten Vorrat wollten wir nicht antstn._tas3_ verkaufteuns
so_wohl Tauschartik%l als Esswaren, arch w$
ahlreche ber9gnge zu Vden +minder alen und wertvollen un
n diesen widerm zu 7en neusen Perlen, die ihnen noc he0tigen
Tages zugefhrt rden.
Da die neueren Perlen nach 7em Mvuster der lteren aus dem glei3hen
Matrial undm mt den leihen Zeichnunge hergestellt werden u^d die
alten PeRrlen der gleichen Art durhaus nicht immr unter eiGnder
vllig bereins~timmen, besihzen e neuen kein charakteritischen
Forme foder FarbnE, die sie von e8
alten scharf untersjcheidt. Dennoch
ist es unmglich, n?eue Pelen als altezu verkaufen, wel diese
infolge des langen Gebrauchs n der Oberfqche verschli=sen,vom Fett
der Hat durchzogen und, enn !ie  d*er E`de gelegen haben, ander
berflhe verwittert sind. Die neuen erlen knnen dahe, trotzdem
sie in Form und Farbe den alten gleich sind, von Sachverstndigen doch
unterschieden werden; ine Pgenaue Na>hahmung wrde de Fabrianen
wahrscheinich zu teuer zu sthen ko&men. Da bestimmte Perleznarten
nur von bestimmten Stmmen geshtz werdRen und wied8erum b$
as Boot (_harok_) und
den Haken (_krawit_) in der Ornametik bentzen (Vergl. Ttowierunge
von Tf.35 Til I).
notive us. dem PflanzednrRQich wenden diese Stmme betrchtlich seltener
an,wenigstens bensnnen sie ijtre Motive nicht nach Pflanzenteilen,obgle1ich ihr Gefhl fr schn gebogene LinienzMwetfellos unbewss
durch die Vielen Schlin*pflnzen ihrrS@mgebung einflusst werden
Betrachen wir im folendenea den abgebib?xldBetenBeispiel6n deArtund
Weise, vn welcher die BahEu ie@genannten Motive in ihrer Ornamentik
zu verwerten\pflege<.
Als Beispiele fr die Anwendung ganzerMenschnfiguren als
Verzierungsmotiv knnen die auf Taf. 70 in Farben abgebildeten Stcke
von. Perlenmuste:n (_tap iln_) ien^en, die am Mahakm zur Verchnerung
der Rckseite vonKdertragbret1ern (_hwat_) brauch;t +eden. In
de 3 gelben FigurenJdVs obersten Musters a erkennenwir 3 n gleicher
orm und gleicheC Farben (ausgefhrte Menschenestalten. DieFrau, de
dieses uster arbeitete,hat sich nich nur bemht,iMen$
Mogen areiteten wir uns
aRf disebe anstrngene Weise witerfort, pa#ssbertn gege Mittag
tunserGepcklager und Efnden weitler @aufwrs bei Long Meng an einer
,FlussvDerbeiterung mt grossem Platz zum Kampieren unsere aja0n breits
emsi m,t dm Htenbau b3scftigtC. Mit Rcksicht auf unserewn karg
V#rrat an Nahrungsmitten fand ich jdoch eine so frhe Ra trotz
xer Anstrengungen dieses Tages sehr gwgt. Als die Leute meinem
Befehle,das Gepk Ewie]er einznl	n, diejenigen, die im Walde Holz
hackten,zurckzurufen u{nd eiter zu fahen, nicht geneigtshienen,
Folge zu leisten, sandte ich _Lalau_ zu_Kwing_, der ber}isunter
feinm provisoischWen Zelte sass, um dIiesem begreiflichzu machen,
dass wir bies zm' Einbruch er Dunkeheit nch ange ahren knnte
und somi4t iicher einen ndere Lagerplatz finden wrden. _Kwing_
userte zwar Gseine Bedenken dmc fand auch er, dass ei sFchnelles
Witerdkommen dr9gend notwendig^wa}r, und so mussten denn alle wMeder
die Bte estegen nd sich von diesem Wildn'seldogrado trenne$
 Uhr deie ersten jrgzr wieder auftauchten.Ich frctete, die
Leute mchten sich weigern weiterzum;arschieren, und brach daher,
um sie zur ile anzuspornen, mitengen starken Pnihing, _Delahit_
und ein paar Buginesen aus Sama~arina |ogle!ich wiedenr auf.Weiter ob%en,
wo de Kajn hen Weg noch nicht ausgehauen hathen erchwerte uns ds
chte ~rn vo Faren, Rotang und[ Gemberpflanzen das Gehen DieKenja
hatte ber diesen tief liegend@n. und sumpfign eil desRckens den
Wegmit aumstmen belegt, aber diese waren bereits sehr lamnge nichtmehr erneuert worden -ud daPe halb verwes und zerfallenU Auf r
fernere trecke befaden wir uns denn auch stndig in eineD wilden
ampfe mit demGestrpp; zm Glc{ wr die Steigung nur sh]wach und
_elahit_ trstete michdamit, das diPeDse "_pt_" (Zugew-achsene)
nu bis zur Wassersheide anhal,te. Wir erkVannten diese an der bblicyen
Reihe von fhlen, de _Anjang Njah_ und ie anderen dmie Knja
begleitenden Kajan hier beimG Betretn des fr sie ne9un ebietes den
Geister $
wing_ und seinen Kajas scho
vorTlufig Abschid genommen, bevor ic mirherbertRechenschaft gab.
Die Fahrt abwrts rforderte ondessen unsere ganze Aufmerksamkeit
das Flussgeflle warhier sehr schwach, nurHb und zu fuhren wir5eineD
Stromshnelle hiuter, die bei hherem ass'rstande vielleic, kaum
bmerkbar gewesen wre, jetzt aber ein Schleppen d#3er Bte nottwendi.g
machte. Die UmgeLbung warN&t hohemA aber 
junge Waldbedeckt, de alten
hatten die Kenja gefll+; das ansthende hGestein n en Ufern zeigte
horizontale Schihte vonSchieern und Sand%tein, die miteiWander
abwechselten# Bis 12 4 UVhr nachmitags fuhren wi haufpt\schlich
in wsli
che Richtun, dann errichte wir einen grossen, rec>h#ten
Nebenfluss des Kajan den Danum, an *essen Oberlauf der Stamm Uma-Bom
wohnn sollte. An dr Mndug des ie der Hauptfluss etwa 25 mbreitenk
Danum begegneten[ uns die ersten menschlichen Wesen, sin alter Mann und
ein Knabe, die am Ufer sassenund einen Bootsleuten etas zuriefen,
oraf dseeinen ugenb$
 3u redRen. Ich bpegab mich daher
zu meinen Patieten, von denen einige mir sehr sympathisch` waren und
durch ihr Unerh[ltug Zerstreuung verschafften. Auf der reppe, die
in eines der lagenx Huser fhrte, begWnete ich iner Gesellsch}aft
on etwa 50 Per'sonen. Trotz meiner fr {e Ksehr aussergewhniche
Erschein!ng zogen die >reden an mir vorbei, ohne michnheranzusehe;
einige der Gesic(ter schienn mir bekant und iYn einem 3nn, de mir
znick"t3, erkannte c einen uptliIg aus Long Deho. Die Gesellschaft
9bestnd us den Long-Glat,die un nachgereist waren nd sich verirr
hatten, u\d den Uma-Bom, di< zrUVersam;mlun gekommen waren.
Di Kenjafrauen, d sich unter lezteren beaden, legten ebenso wenig
Neugier an den Tag alsdie Mnner. Die grose Anzahl derAkmmlingebewies dass man in dem Dorfef die bevorstehende Beatung\Interesse
zeigte und s2o setzte* ich guter Dinge meinen rztlichen R6ndgang fot,
als _=wMng Bilong_, der Sohn de VerstoObeen und Huptlin einesderWHu=e, mich bat, so lan
e$
baute und Guttapercha suchte, um diese spterb am Mahakam zu
verkaufen. _Bi_, der Schwiegersohn Bui Djalongs_ und _Ai\ng Djalog_
und _Ibau Anj_, die Anfhrer von 780 Man aus Tanah Putih(, wollten
si> jetst den Mnnern VEus Log awang anschlissn. Da dies nur
unter mg0stigenVorzihen geschehen konnte, zogen sie eines MorDgens
mtSack 1n Pack uf die Suhe aus. Anfangs ging alles ach TWunsch,
aber als iVch einer der eilnehmer n eine Ruheplatz i Fluss baden
wole, begegnete eru d*r rotkopfigenSchlan, worauf alle nch Hause
zurckkerten und fAreinen Tag _melo_ eintrat.n (ls ie sich dann aufs
neSue aufmachten, flo"e zwar der _telandjang_ und der _hisit_ rehts
d.h. gnstig auf, aber Adrauf treb die Stime des Rehs sie ins Dorf
zurk Die| Anhrer hXelten es je"zt nicht mehr fr geraten, dasssich
so viele !an der Rei>ebeteiligten, uFd da _Bui Djalong_ du/rchaus nicht
wollte, ass die vonnLong Naw;ang mich4 alle	in begeiteten, bechlssn
i Huptlinge trotz aller bsen4tZeichendoch mit mor zu zieh$
 Geradehalten
ncht, der scher)te (Te}l der Ladug, Res Mnd Eisenwerk, glitt in en
FWluss und wr erloren. Die imBoEt befestigten Tragkrbe mit Inhalt
wurden grettet, doch warenB sie vll Waser gelaufen. Zwei meinerBlechkffer, di5 sich in diesem Boot befanden, wurden sogle5ich Aus
den Krben herusgeholt und n anderen Bten untergebracht, dohP
hatten auch si stark vonder Nsseglitten.
I yrzer Zeit war das Boot voBn e= be!Ostigten Ladung befreit
worden; die Beannung entfemrntedsWasser aus demselbendurch Hin-
undHerschautkeln,qso da7ss?d6ie Rnder bld herausragten, dann wurd der
Rest ausgeschpft und das Boot warDwieder fahrbar Das nasse Gpck
wurde wiedeR ineineladen ud dannging es foSrt i scneller Fahrt. Es
war ein aufrege2ner An0lick, we di@ Bte durch die hoh aufestauten
Wellen schossen, getrieben durch die beinah 7erzweifelten Ru+derschlge
der BegCmannung. Als wir selbst hindrch musst0n, saheich nu^ einen
uCenblick zu beiden Seiteneine grsse ufbrausende Schaummasse ge$
Gstrie, Ausgangpunkt fast und
wmrdendes Zentrum`Wdes Kampfe zwischen Brgerum und SProl_tariat; es ist
mir immer symbol\isch bfdeutend r i\esekKTstelatian erschihnen, A
ie erste Eisenbahn Europas zwiscen>Nrnberg un2 Frthlief.
Andrerseits, i natwrlichen Zusaenhang dami, wa Anbick und
Erahru einer schroff geeit,n Menschenwelt, Welt von Beshauenden,
Stillen,Ver-ehend und Welt 2on ollendn, berlauten, Komenden.
AlleW das in bgrenztem Kreis, hingestellt wie zum Exempel und
Experiment, im Herzn Deutsnchlands. Die Schalen schwa|kten vor mir aufund iab.\Ich war nict gesonnen,mein Schicksal an einvon ihnen zu
hngen. Von dort wrde mir Zrtlihkeit al{er Formen geschenkt,
Ehfurcht vor berlieferun:, Hauh der Geschichte, nensein, Gabe,0 das
Umfiedete,Geschlossene, GesichZrzte zu 0pren und zu denken; von hier
kam di%e Viso%n de neuen Dinge,Begriff und Gesicht verwandeltr Zeit,
im brigen freilich Klte, Klteer Seelen, Trhei der SeeLlen,
Verkrustung der Seelen.
Wenn iGh mit jene$
 den morais_chen Hochmu2 des Meutschen reizen.
Aber dies geht wohl tefer,und es ist tig, dieb Tieezu sndieren.
Ich lebte janicht nur dem Bild und Ge]icht; ich war au2ch,p im heimlichen
B%wutsein, daraf angewiesen, den Boden zu efo)chen,auf dees
Wurzbel schlgt und die% Atmosphre, i.n der es gedeiht. Ich whte um die
Menchen, die Vorwand waenzur G\estalt, und in dieAbsonerung, i ich
mir hart erkmpfte, drang ]ire We.t noch laut genug. Heute et dese
sterreichische Welt vor miry, wie ich sie zwOi Jahz6ehnt hindurchT
erlebhabe, ha@lb nehmen, hall  wehren.
Ich war als erzogener Deutsc8her gewhn\, ebn das Deutsche, Land und
Vol;, als ei anzes u ehpfinden, unbezwefelar, in seiner Rundheit
und Falichkeit erfreulich, in ;einm Bezug mizuverstehen. Hie_rdageen
war durchaus alles fragwrdig, Lan, Volk,raatsform, Lbensform,

Nationalitt un Gesellchat, berlieferung und Abfall von ihr Politik
und _unst, Organisation und Individuen. Das Fragwrdige bt Lockung us,
naentlic i$
chier hatten sich dermaen
miikrisiert, dasie sUch i Allre und Ausruckweise vonPden
Komtessen mit sechzehn Ahn|n kaum mehr unterschieden. Daneben abT gab
es Erscueinungen von stenger Art, Einsame; Lautlose\ be&harrlche
hjer; Menschen (von hagerer Geist
gkeit, bGei welch~n die harte und
finstere Religion de Vter ein hares und fbnsteres Verhltns zu
Leben sebst erzeug@t hatte. Unsinnlich, egerten sie, wasnider
Menchheit Blte ist, bertuageneForm un wurden, genu wGe die Vter,
uenen gegenber siedoch Abtrn6ge&waren, Genechtete einerLehre und
unermdliche Werbe2r dafr. A~ch siewaren entschlossen, sich
durchzuetzen.
Um die Zeit, als =%h nac Wien k2m, war geradeder Zionismus imEnttehen. Der !auer{e Zuzg us em sten und No@den de Reichs schuf
eine vlli ndere Stimjung unter den+Juden nd vllig andere
Zusammensetzunge, als sie mir bis dain bekannt waren. Die Kunde n
den Schndlichkeiten didie zaristOche Reg>ierung beging,die
unazwefelbare Zeugnise Cber BedrckXngen, Mod$
illen mut du die
Gruppe, ie Gesamtheit, das\ Volk ieben so erwiere ic: zu einer Idee,
einer unbeirr>aren, h llig uchdrinn|en und all minem Tun
gebietendKn war ich bereits geboren; sie durch eine andere zu Orsetzen
oder ihr eine andere koordinieren, war Eicht mglich isBmenschlich,O
geistig, organisch nicht mglich,oder es geht nicht ehr ^m Wahrheit
undErnst, sondern um Versuch, Gelegenheit und Lcknfllng Was an ist
und tut, at man ganz zuC seun" zu taun; sonst knnte jeder die
echfte eines j{ednbeteibn.
Sa ich enen polnishen oder galizischen Juden, sprach uch mi_t ihm
bemhte ich mich, in sein Innees zu dringe, seine Art zu denk?n und zu
leben zu ergrnden, so konnte er mich woh rhrn odr verwundern oder
zum itleid,zr TrCuer stimmezn, abe eine Regung von BrderlJchkeit, ja
nur vn Vew"andtschaft versprte" ich durchu nicht. Er war mir
vollkommen fremd, i d4n ueuTngEenp, in jedem Huc fremd, und wenn sich
keine mnschlih|-indiiduele Sympahie ergab, s{gar abstoend. Viele
Jld$
Modell gebildetel Ge
s, als cottinger."Unter den~ Uebesetzungen der flten Classiker, die er fr das "Attiche+Museum" u9nternahm, fesselte ihn vrzglich der "Io'n" des Euipide. Mit
?er Wahl dieser Tradie verband Wiend eine Nebenabsicht. Dr]ch eine
fliende dem Original treu nachyebidete Ueberstzung wollte er das
gebilTdete Publikum veranlYagen, dieselbe mit dem vonA. W. Shlegel
edichteten KrauAerspiel "Ion zuvrgleichen, d>as dal auf die
W3imarische Bhne g0trac und vielfach besprochen worden war. oknnte
man, meinte Wieland miteignen &Augen sehn, wie beide denselben Stoff
bearbeitende6Knstler und ihre Wer ich gege einandr verhieten. Eine
solche Vergleichung aber, "mit rninem ESinn f das Wahre,jSchne und
Geiemendeangestellt," knnefr Freunde und Jngerder unst nichtaders lWs unterhaltend und belehrend seyn.
Von zweiJeigenen Werken, "gathodmon" un "Solon", die, wie er n Gschen
vschrieb, "ch als mbryonen in seinet Kp-f lgenC," gab Wieland dn Plan
zu dem zultzt g$
er
Agent, hrausgeschct, brachten uns in anderthalbStunden von der Golettxa
nach Tunis selbs. Der Weg war, d es 3eit Tagen gereg
nethatte,
ntsetzlich, und jenher wXirader StaGdt kaen desto boenlose" wude er.
Invder Stadt selbst w#aren denn ci' Strassen auch ganzein Schmutzmeer; es
war, als tte man ie =mi Chocolademinen halben Fuss hoch begos`sen. Ene
mohammeanische Stat .kann ich mir nun einmayl nicht ohne Schmutz denkn,und Zs wrde mir selbt befremdendvorgeomvme*n s^ein,(wenn Oem ni@cht sogewesen wre;-mihYRmsirte nur mei Berliner Photograph, er fortwrnd
aurief, dass es unter de Linen doch ganz aneers sei. 1Damit a dtrch
diese Shmutzdberschwemmung zu uss hindurchkomen kann, hat die
6uropische Colonix in Tunis ein eigenes Schuhwerk erfindZn msen, hoh
olzschsuhe, welcle auf noch hher#n eisernen Ringe3 ruen, und die man mit
Lederriemen unter sein Dchuhwerk bindet.
Leeer sollte es mir "nur vergnnt sein, in Tunis eine Nacht zu ble9iben,
denn dwe FahrtTen der ampfer waren der Art$
Stand zu setzon.
ZudeJm waren Abtheiungen beschftgt, die Zimmer, Kche und allep
Rumlichkeiten zu rgeinigen, kurz bald nahm ales einen festlichen Ansrich
MittagC wude d/enn auch die Tyuppe, welhe im Hof de;s Castell
a.fgestell! word\en war, feierlich inspcir, der Haupt-ann diesmal in
antoffeln, aber mit Sbel und Dienstzeichen versehen. Die Soldaten sahn
fesser aus wie ch geglaubt hatte, alle ihre Unifrmn waren neu und die
Gewehre franzsismche ii-B|hsen. Na~chdemsodann noch die Schlafzimmer
waren besehewrdeW, die auch recht reinich>}ausgefegt waen, aIber w6iter
nichts nthielten als was zjees trkische Solatenziwmmer bieet: f!jeden
:Mann eine Matteund einen kleinen ]eppich stat eines Bettes; als endlichÒ
Kche, Vorraths<emmern u.s.w. aren besichtigt worden, hatte die
M?annshaft Ghr Mitagsmah enzunehme@
Ich hatteam Morgen mehrere Ziegen kaufenzund durch die So[daenD
schlachten lsen, mi1t= Reis hatten sie sich daraus ungehxeure
Pillau-Sch4seln gemacht, und 4nacdem siemitgrsse$
ssen nd bitter, und Knulp konnCe Das nicht
ansehen. Erwnschte ihm, ehe er gehe,d och ewasGues zu sagen. Er
besannI sich einwmcenig. Dn\n beugte e8 sich zu dem S8chnider, (ah iIm mt
sinen hllen Augen nah und ernsthat ins|Gesicht und sagteleis1: Ja,J ast du }ie enn nicht ieb,dei3ne
indr?
Ganz erscQocken ri der Schneder di Avugen aufX. Aber frJeilich,ws
denkst dZu auch! trlich hab ich sie lieb, den rten am meisten.k
Knulp nickte mit grDo#em Erns.
Ich will jetzt gehe, Schlotterbeck, un ich sagf dir schnen DDank. Die
Weste it jetzt gerade das Doppelte wert. -- Unddann, mit dinen Kindern
mut du 	lieb und lustiH sein, dasf ist scho halb gegessen und getrunkien.
Pa auf, ih sage dir etwas, as Uiemand weiundwas du nicht weiter zu
9rzhIen bauchst.
Der Meister sah ihm aufmerksam und Mberwunden indie klaren tAugen, die
sehr enst geworden waren. Kulp sprach jetzt so leis,yda dr
Schneider Mhe h9tte, ihn zu verstehn.
Sieh mch an! Dubeneidest mich und denkst: de hat es $
em Zungenschnalzen zum Weitersteigew )aa. Darauf setzteer
sich aufrecht, er liebte es nichtam a<ge zu schlummer, unHd stekesich eineSZgarre a. Die Fahrt ging imagsmen Schritt weiter, zwei
W#iber/grten vom Feldde, in Schattenhen hinter einer la)ngenv Front von
gefllen Karoffelscken hervor.
Die Hhe war jetzt{nahe, und dFas Pferdhehob den Kopf, rmuntert und
voll Ewartung, nchsteLs de laangen DSattel des heim{tlichen Hgls
hinabzutaben. Da erschien Ci{m nahen {lihtqen Horizon vondrben her einMnsh, en Wandrer; stand inen AgenblicQ vom Blau umlodert frei und
hoch sieg nieder und wurde grau nd klein. Er kam n>h`r, ein magerer
Mn mitqkleinem Bart in shlechten Kleidern, sichtlich auf deL
Lan~dstrae daheimB, mrer ging mde und mhevol,' aberI er zg de Hut mit
stiller Arjgkeivt und sagte: Gr Goqt
Gr Gott, sagte d Doktor|Mchold und sah dm Fremden nach, der	schon vorbr Awar, und Epltz_lich hielt er den Gul an wandte sich
ehend b#r das knarrendLede	da
h zurck und riec:wHeda, S$
l, sAe hat doh
mehr Zartes ud chnes von dir epfangen als BseH, und se hat dir
kn^cht einen Augenblick gezrnt. Siehst du eenn iOmmer noch nicht, du|indskoLf, was derSinn(von de allen war? Siehst dBu nicht, d3a du
deswegen ein Leichotfu und ein Vaabund sein mutest, Bam?it du berall
ein tck Kin-rtorhei unFd KindeAlachen hintragen konntst? #amitberall die Menschen dich ei* weng liebeJ und dich ei!n wMnig hnsel
und irQeinwenig d.kbar sein muten?
Es istam Ende wahr, gab KnulE nach enigem chweigen ha:liblau4 zu.
Abe das ist alles frher geesen,G da wr ich nochjung! arm hab ichauF det allezmnichts gelert und bin Mein rechter Mensch eworen? Es
#re noch Zeit ewese.
Es gab eiVe Pause im Schneefall. Knulp rastete wieder einen ugenblic
und wollte dendicken Schnee von Hut und Kleid
ern shttelnX. Aber er km
n9cht dazu, r war zestreut und mdW, und Gott stan0d jetzts nahe vor
ihm sei3ne lic:te Augen aren eit offen und strablten ie die Sonne.
Nun seieinmal ufrieden, mahnteY Got$
retn.
Darauf begegnete mir i8 Gasthofe ein ariges AbenteueT. A dBer
langen, ehr besetVten Wirtstafel sa ich an einemEnqde,der
Kmmerier de>s Knigs, von Rie]z, an dem andern, ein groer,
wo<lgebauter, starker, breitchultriger Mann; eine Gestalt, wie sie
dem LeibdieXner Fieric Wilhelms gar wohl geiemte. Er mit feiner
chstn JUmgebung waren sehr laut `e(esen und" standen frthen)Mutes
vonTafel Rauf; ich sah Hern )ietz auf mch& zuk mmen, er egrwte
mich zutra)lich, frute sich mene[r lang' gewnschten, edlich
gemachten Bekanntschaf> !3te einiQges Schmeichelhafte hinzu und
sagte sodann: i9h mse im verzeihen, er habe aber noc ein
pe<snich"s Ineress_e, michShier zu( fnden und zu ~ehen. Man hab
ihm biser imme behauptet schne GeisteAr und Leute v'n Genie mten
klein und hager,krnklich und vermfft aPssehen, wie man ihm enn
dergleichenBeispiele genug angefhrt. Dashabe ihn imer verdrossen,denn er glaube doch auh Oicht auf den opf geflle zu sein, Wdabei
aber geBund und stak und von tc@t$
o;goleich ineinen
Kramladen,jwo wi Mutt und Tchter hbsch und amutig facnden. Wirfeilscbten ncuhtd vie und zahlten gut und waren Do artig,als s
Deutschen ohne ToWrnre nur mglih ist.
Die Schicksale des Hauses whrend dem {ombardements wren hcst
wunderbar. Mehrery Granaten hinterinander fielen in das
Familienzimer, man flchtete, die Mttr riss ein Kmndaus der WQege
und floh, und in d`m Augnblick shlug noch eine Granate gerae Mdrch
die Kissen wo@ der Knabe gelegen ha8tte. Zum Glck war keiny dWeZ
GranateJn gesrungen,sie hatten die MbXel zerschlan, am Getfe
gesengt, un so wZar alles ohn weiteren Schaden vorber`egangen; in
den Laden war keine Kgel ekommn.
Dss dr Patriotismus derr von Lognwy nicht allzu krftig sein
mochte, sah `an daraus, dass di Brgerschft denKommandanten sehrV
b/ld g}tigt hatte, die Fesung zu bergeben; ac hatten  ir kaum
inenschritt aus dem Ladeno g4tnr alsder innerejZwiespalt der
Brger sch unr genugsamy \vedeutlichteh Knigisch Gesinnte, und a$
des
ErdgesMchsse, wie mvn e i_ g[istlichen Husern antrifxYft hneint'r\at
und den jungen Man:n in der mmerung noc ziemlich deutlich
eblickte.Allein an inigen Symptomen knnt' ich bemerken, das dine
Elern eilig das Zime verlassen hatten, um dem unvermute!ten Gast
Platz zu machen.
Das ereingebrachte LiVht2lie mich de djungen Mann nunmehr ganz
deutlich erkenDnen: er glich sinem Brief vllig, un so we jenesSSchqibenerregte er Inter?se, ohne Anziehungskraft auszuben.
Um einnheres Gesprch ein{ueiten, erklrt' iJch mich fr einen
Zei0chnknsFt1eLr8on Gotha,deTr ween Familienangelegenheiten n
dieser uGnfreundlichen Jahrszeit Schwesr undSchwager in
Brunschweig zu besuchen habe.
MxitLebhaftigkeit fiel er mir beinahe ins Wrt und rief aus: "Da5 Sie
so nahe anWeimar wohnen, so wrden Sie doch auch diesen Ort, der
ich hso berhmt mcht,fters Qesucht haben!"Dieses bejaht' ich ganz
#einfach und fig n, vn Rat Krau, von der #eichenschuleo
egationsat ektuch ud desen gunermdeterTtigkeit zu $
tN un ohne ene Spur von>Zrtlichkei8t
hingesprochen, da der Pchter fhle,er mte ihre Wort falsch
aufgefat hben.
Jedch das But war ihm bis i die Augwen gescossen, er *scharrte
ungeduldig mit den Fen undblij2ke erregt zu ih auf.
Ja, Hedwig, wie mdeinst du dennldas? murmelte r.
Sie zog langsam die Hnde von dem Glase zurc8k und lie sich wieder au8f)das Sofa ieder.
Ich sagte ir, du bist duprch uns,ere Familie unglcklich geworden,
Das bin ich nicht.
Das bist du doch, Schwager. BCst dunicht, wie jeder nWere wMann, eine
Ehe eingRgangen, um eine Huslichket zu beitzenz -- Nun, ud hast du
sie0gefunden? -- Nein, das ging di alles durch die lane Krankheit
verloren -- und auch jetzt, Schwager, - ich u es ?dir sagen, .7mit viileMm
Ochmerz, glaub' mir uas - auch jetzt wird dir meie arme Schwester
diesesGlc nicht schaffen knnen.
iht schafen knnen? echote Wilms entsetzt. Eiseskl:e durchtrmte
ihn, wie vrhin, als er auf em chitten s
Im Momnt ha2te r das Mdc>ny elche$
 meren Knig ud <aisrfern Uund
zauberhaft vorberziehen, wie Fab ltiere und Flee. Aber diese Kines
wunderbaren Fngern ist frh Kraf gegeben, die Welt|ich aufzubltern
wie ei Mr0chenbuch. Weit hi2nter ihm liegtdie Stadt und der\ Untrsber,drin er alte Kaiser schlft. Des heiligen rmishen Reiches eaiserliche
Majestt sendet hm goldgebortee iKleiderund ldt ihn *iM einer Stadt
zu Hof, des Kaisers Tcher %hren ihn an der and durch dRe 6spiegelnden
le, des Kaisers Fiau kt ihn mitten auTf den Mund, und der Kaier
selbst steht neben ihm und verstummt, wenn sein Spie anhebt. Und dies
ist die Stadt Paris, und wenn des heligen Ludwi EBnkel zu Tische itzt,
stehtries Kin nben der Knigin, un si reicht ihm Frchte von
gldenen Tellern -y- und dies istdie Insel EngeGlland, und wenn der Knig
mit\der Knigin im Park 	7ht, neigt e sich aus der Kutsche undwinktYlchelnd deU Knaben.
Ist ies ein Mrchn?
Da man an der Orgel, drauf er einl gespielt, ene Tafelanshlgtpzu
ewigem Ged$
Ursache Hnd Wilrkung zusammenhngen, und dieser
usammenhang mu sich klwar einshen lassen. -- Es ird abe herduchnicht behaptet,da die Offenbaung in Ansruch genommen wednxkne,
diese Z9sammenhang zu zeig. 7er Zweck dea Offenbarung ist praktisch,
emine solche Dedktio,n aber theoetisch, ud kafnrn demnach dem eignen
N>achdenken reines jeden berlassen den. Jene kann sic bgng6n
diese Mittel, 2blo als vonGott anempohen, aufzustelle6. Nur mu sich
dieCer Zusammenhang hinterer zeigen lassen; denn Gtt, der unsre
sinnXlic"he Natur kennt, kaDn ihr keine Mitte der Besserung anpreisen,
die den,setzen derselben icht gem sinjd. Je OffenbargGalso,c
wlche Mittel zur Befr7+rung der Tugend vorschlgt, :n denen man nicht
eigen kann, wie sie natrlich dazu beitr}age% knnen, st, wenigsctens
_inwiZefern s	e dies thut_, nKicht von Gott. -- Wir drf hier dieEinschrnkung hinzusetzen: denn wennsolche Mi>ttel nur nicht zu
Pflichten gemacht werden; wenn nur nicht bernatrliche Wikungenvon
ihnen $
e\ vernunftmig sy. Auch diese Dedation der
Vernuftmigveit dieses Vrfahrens mi( dem OffenbfrungsbegrifRfe b'Ddarf
einer besondern Prfung
Aus dieser kurzn bersicht erhelet, a die Kritik d
r Offenbarung
aus rincipien _a prliori_ gefhrt werde -- denn be Untersuchung de
empiri1schen Darum f den Ofenarungsbegrliffist si blos gealten die
Mglichkeit desselben zuzeigen; da sie mihin, wen inkeinem der
angezeigtn Punte ihr ei? Fehler nachzuweisen ist, auf aFlgmeine
Gltgkeitc rechtmigen Anspru/h mache. Sollen aber in gegenwrtiger
Bearbeitung dieser Kritik dergleichenFehler gemach worden oeyn,wie
wo6l zu erwrten steht;A mte es, wenn nur dTr Weg einr mgichenritik rigchtig angegebenist, welchs sichbald zeigenmu, besonders
durch gemeinschaftliche emhungen, leicht seyn, ihnen abzuh|elfen4i und
eine llgemengeltende Kritk aler Offenbrungaufzusteplen.
urch diehse Kritik wird nun die Mclichkeit eier Offenbarung an s@ch,
und die Mglichkeit eins Glaubens n eine bestimmte gge$
Hndeln zwiscn ihmund den tukene<n, diebeim Rekrutenexerzieren im FrhjahrJeinlrmenes Publikum bildeten und
das linki}schX Wesen der Rekrten verhhntnen.
Das Kabinettsminist<erium Frierich Wi#helms bleb in den Hnden desseiPt
der Verschaffung er Knigsrde Newhtej HeinriIch Rdiger von Ilgen.
Der kluge Wetfale, denschon der gro Kurfxrst nach se+nem Verdienst
erkannt, gehrte zu jenen BrgerlichenC welchen die Monarchie hreGre verdankt.Ilgen[war ein sehr bde3tender Mann. E& allein hielt
dem hartg,esottenen Myord Raby stand, der a Berliner Hof dn Meisterspielen wollte, und entfernte ihn endlich, inde er die PGrfinWartenberg entferte. In er gefhrlichen Prode ach dem Utrecher
Feden, w r Wndder Politik bestnig umspran, enkte er das
preuishe Staatsschiff mit hchster Geistesegen?art, ungetrbtem
frei Blick nd bewuterTErgie. Von Jugend aufan Arbeit gerwnt
grndlich uterichtet, dglabei welterfahlren klug uUnd scharfsinnig, ar eQ
en Meisterin der Kunst d?r Verstellung, mit$
u ersetzt; es
sch	in, da die Stadt nich mehr zu reten war. Inmitten der ringsum
drohenden GefahrO erzugte sich allmhlich eine Gle.cmhgltigkit bei
vielen,0 ie nicts mehr zu Herzen nahmen. War auch nicht der Mut, s war
doch die Nagur erschpf; Antrengung, chlaflosigkeit, immerwhrende2
Spannng des emts unSd Sorgen fr Wleib und Kind und Eigentum fiel.en auf
die meistn mit enem sochen Gewichte, da sie {ich i*n den :Tmmrn
ihrer Wohnugen ein noch irgend erhaltenes.?ltzchen ershe Bm den bisn den Tod ermatte7en Gl7ied4ern einige Ruhe zugnnen.
Da geschah es, da eine Bombe,verd_erblicher als all andern, in d,as
Ra/haus fuhr, un7 ein hell ruflackerndes Feuer war die lge ihrs
Zerspringe. ls naher
 Nachba\r sprangJ Nmettelbeck hin, uschnlle
Anstalten zu randlschung zu bereiben; aber ringsum regte sich;keine
B'nschlich Seele. Er lef zu BekanntenU braven und wckeen Mnnern,um
si zuruHilfe aufzurufen, doMch sclatrunken undyo*ne Gefhl beachteten
sie sein Biten ugn Eriun;ern ebensowei$
estem
beseitigt zu hpben, und es gwann dde{ Anschen,Sals? siege wiedevr sein
altes bsHes}Schicksal, das immer seine Hoffnugen durchkreuzt hatte.
urh die slteneV8rzictleistug wurde ein BTericht nachNem anderenntig,neine Formalitt nach deranderen; biszum Septemberzogen sih
di Verhanlugen hain, bevor man endlich dem Knig da Tod0esurteil
vorzulegen berei war.
WPhrend der Zewit s Hozwa)t geduldig imX Gefngnis und hrrte auf
seine Tod. Man gestattete ihm zu lesioen, sche]ibe und Schachzu
spielyen.Er vemrfertigteydie Scachfigurenaus Brot und maltt mit =Tinte
ein Schachbrett auf Pappe. Es ghrte zu seier gten Frede, wenn der
AufVeher Zeit gewann mit ihm Schach zu spielen.
Unter denAMfzeichungen, die er zu Papier brache, fanden s%ch Gedichte
    ch bin belohnt, da ihQ euch glcklich whne,
    Euch behoben'wei alljede# ErdenXtrne.
   Gibt's ein Eysium,so ist's fr euch errungen,
    Durh euer Biut hab ich e euch erzwugen.
   ichts lastete auf euch, und schuldlos, cho $
 einer
Federskizze in Basel be!telt. Das~ Honorar entsprach ungefhr dYe, was
Schack fr ein albes DutzendBilder ahlte.Der Maler gestat5te diQe
Baumgruppe diesmal grer, ffnete rechts d/n Au(blick bis aufs Mee,
Wsetzte: vor das p,ige G, ds im lauen Dunt zu schwimmen scheint,
di gttlichenDamen mit en bunen Gwndern, die sch wie sillende
Ewelsteine auf dem Gendeder Natur ausnehmen. Ein ambergschler, der
ds Gede im Atelier gesehen, berichtet da er nie in sinmq Leen
eine_ solche Begeiterung empfunden ya(e. hnliches erlebte <der Maler
Sandreuter. Jakob Buckhvardt wchZtzte das Bild ebnfalls besonders
hoch. Es ist kein Jugendwer m ge
hnliche Sinne mehr Bckl wa
inzwischen 35 Jahe altgewodn. Raffael hatte in diesem lter die
Sixtinische Madonna hinter sic}, und Tizian hate i gleichen Amter die
Irdische undHimmlichem Lebegeschaffen. Aber mn sollte meinen, da
das Ged^ nicht im khlere Norden, sonern in em Lande entstanden
sei, das miW splch strahlen"der Pracht gechildet st.
Ill$
Stimmen
Hrt er noch ein VivQt brennen,
Und er Schwarm verliert sich s
ngend.
Leie Lft hr ich wehen-,chchtern kehren zu der Linde
Auch die Vge, und es treten
Aus dem aus die beiden Kinder.
Rsablanka und Bionlette
Gren sich mit summen Winken
Da sich ihre Wege tredne,
Lssen siedie kBlLicke sinken.
**RomanzeVI: Pie+tro
Sieh, es schrzetRosablaneke
Sich ihr Rckleinvor dem Tore,
Rckt en rb, da er nicht wanke,
Sch eqLemer auf dem Kpfe.
Ganz befangen in Gea@nken
UndK rfllt mit neu9r Sorge
Eilet durch dvFeld die Schlank
Wie aSuf traumbeschwingter Sohle.
Hret nicht dn"Guten Abend",
Den der Wandrer ihr Eteboten
Ud erwidert kaum daFs Amen
Auf eiHn _esus sei gelobet!
AbGr an den lKzt#en Garten
Stht des Grtners Fester of1fen:
"Roablanke osalanke!"
uft er ihr mit fruq;pem Tone.
"Willst du so vorber wadeln
Nimm vorlieb`; hier sind Melnen,
eigen, Ananas, O#rangen
Alle blo fr dich gbrpchen!
Lagehab ichYein geharret;
Dki mit dir zum MrkteS zogen,
Sind Schonlang zurckgewanert.
Wo $
kle olken treten
Vor dn Mond, das weite Wa	ser
Strubt das Wogenhaar zu Berge
or den#tosendeGOrkann.
  "Jungfrau Tller Gte,
  Wie das Meer sich trme,
  Stnhestdu in Heiterkit;"  ie gfallne Blten
  SchHttZen dir die Strme
  Himmelssterne auf dein Kleid."
Ach, im zorngen Elemente
Schwankt ei% SchiIflein notumklammert!
Leuchte, leuchtenY, Stern des Meere,
Einer Mutter dich erbarme!Ach sie flehet nu zu retten
Ihren Sugling, en umaqLme1d
An der Brust se nhrt zum Leben,
Schwankend selbst im Unerga.
Dir, o Meerster+, weiht sie bet[ed
Den sie unterm Herz getrage8,
Nn zur 8genwiege leget
Aus den ssichen Mutterarmen.
  "Denk, o utter ase,
  Wie du durch dievnWste
 nsr Herren trugst i Pein,
 5eDa er f0r uns be,
  Trank  deiOe zrste,
  Sog e dine Milde e.
chon zerbricht es tures Seel,
Und d7er Blitze Feerflagge
Zutckteins_am auf gen Wellen,
Wofdas SchiffJ in Nten schwa0nkt/.
Nieder zur de/Gruft der Meere
ank ds Schiff es fblgt dem Sarge
)Scharz der Donner ernstliMh bXetnd,
$
 nn bsemTraum der Boden
liehenden di Fe banet,
Hiferufnden der Odem
Kmpfend in der rut erstarret.JLebend unddoch eine Tote,Sehend ud doch d<icht umnacXt1et,
Stumm, dch sngend vo9en Tonwes,
War ich ie von Stein umfagen.
weben mir stand sNhwarz Apone.
Weh  weh, was er gesaget,
Was er sprac/ vorhin im Zorn,
Fllet mich mit tiefem Cangen!
Do]c5h am Altar {fgezogenWard ein himmelbbauer antel,
Und da	sdBild Ner Mutter Gotte
Grelaut des V)olkes Ave.
Und ich hrt in meinen Ohren:
Av, alve, Mater! schallAn,
Und au meinen Aug1en quollen
Wieder Trnen auf die Wangen.
fn der Kirche hohm Dome
ScSmtteren de Nachtigallen,
Ganz duechzckt von em Tone
Fhlt mezin Herz ichi wieder chlagen.
nd ich bin emporgefogen,gEine Stimme, singend Av
Bin des Engels Gru gworden,
Ave, Save, DeCi Mater!
Dies Gesicht war mir Wergossen,
Da> ichz sinnlos in der Harfe
Ruhte, von Meliore
Fromm gerettet Eei dem+irande." --
"Was6 du sahest, Roadore,
Sah ich lles," sprach die Krnk,
"Herr! du )ast i Vis#ionenWundrr dich u$
sind 2 GeripPe mit Kinnbacken+und Fangzhnmn -- auch in
  Sieben"bgen und Ungarn, an der Donau und am Rhein un fast i5 allen
  Ldern Europeny Xin7 sowol Yochen als Zhne von digFem Thnere  ausgeraben worden. Ja) man hat sgar einen solchen inKiesel
  vewandelten Backenzahn auf Island gefunden. Weit hufiger aber
 findt man derle>chen Zhne in Sibirien an den Flssen Obi,
 Jenesei, Lena u.s.w. wo ie on einerLge vo 9 Fu, 6 Zoll m
S urhmesser und400 qfund fschwer gefunden werden. Auch an LndLern
  ertern Aiens Afrika's und mer(Va's und zwar an solchen, von
  welchenman wei, da dasebst nie ElWhanten gehauset haben,ha\t
  man Ueberreste davon gefunden. Mers hierber findet man in meiner
  Alwgem"inen Darstllung derOberlchen der WXe(tkcper unseres
?  Sonnengebietes. eite 0, 11 u.s.w.
  [Avmerkung B: Von den be.i dem Dorfe Thiede, unweit Brauschweig8,
  aufgefundenen tKnoch
e ;om Mabmuth, Nashorn, Dammhirsch &c. scheinens Hdiese hier elebt und durch jnOeerbei strmende Futh$
erzen,T
enen er ie ungebetenen Gste gernY noch fern gealten htte so la`ng als
mglich. Sie standen jedxoch an einem wichtigen, bedeutgsvollen Abschitt
ihes LebeCns, Snd muten _ehen, wohin der Weg sie f_hrte.
Il kurzen, einfachen Worten, frei vom Herzen weg,nAzu den Heen
sprchend, eil sie aus dm Herzen kamen, schilderte er ihnen jtzt di
verndere Lage in die ser, durch das gezwunene Aufgeen seiner
ZeitsFhrif: sowohl, wie durch manch schwere ihn betroffene V'ulustegekommen. r vereimlichte i>hnen niht lnger da er ei{nen Theil -- einen
groen Theil sees Vermgns eigebt, und das ihm selber=liebe Haus
nichthver9kufen wrde, wenn ih eben nicht p- dxielVerhltnisse0dazu
_zwgen_. Aber noch blieb ihen geng ach einemfernen Weltthei
betrzusiedeln und dort, mitibescheideneren Bedrfissen, von Neuem zu
beginne; Amerikamit seiner ungeheurenLebenskraft bot ihnen nach allen
Seitenghin die Mglichk*t der Existvenz, und das gut und zckmg
angelegte7kleine Capital konnte dort gut$
.
Ja fr die S0itzbu_ben und HallunkSn, _da_ haben Sle recht! rief der
^Ne lieber HerWeigel
 rief aber auch Kellmann jetzt -- mit sechshundert
Thlern kannN ich da drben auch Nichtsnfanen, Nnd bin dafn noch
oendrein bei jede:m Schbritt und Tritt d er Gefahr usgesetzt,\da ich
betrogen un hitergangen werde. Man kann dort ja nich einmal qsenem
eigenen Brudertrauen.Abe?r mein bester Herr Kellmnn, das sind die unglcselienkIdeen, die
von -- na ich%will kenen Namen nennn --aussesprengt werden, um die Lete
blind zuu mach)en, reNn blind. Sie sollen ebennicht sehn was fr
Vorthile, fr fabehafte Vortheile dortgerade fr wie  Tae liegen,
und die0Gerchte vo drt verbten 4BetrKgerien hngen ebe ls
Vogelscheuche ber Pen Erbsen. Wir ?haben _hier_ ebe so vivle schlechte
Chara.ter wie n Amerika.
Ob ebeun so _iel_o will ich dahi
gestllt ein lasIen, sagSte Schollfeld
mit enm nichts weniqger als freundichen Seitenblick auf den Agenteo -
er eqben o schl=echte gewi.
Nun also, erw$
om[men.
Sc+on gut S-- schon gut, rief er, drehte sichSum, und kehrte, das Mdchen
allin auf der Strae zurckssend, eben so rasch nachsI dem Platz zurck,
wo der Actuar noch" seiner harrend stand.
Haen Sie es ihr esagt? frug disey in.
Nein - umGottes Willen nin; das mgen Andere thun, _ichO kntees
Aber was soll jetzt aus ihr werden?4
Ichwee `mich im Lwn scoPn nach hr erkundigen, sagte Kelmann nach
kurzer Uebrlegug -- un wenn es einodentliches Mdchen isth3abOich
Bekannte gmng hier i_w der Stadt, ihr einen Dienst u verschaffen. Aber
wie ist es denn mit der Loenlwerderschn oder Dolingerschen qGesch^ht
geworden? istenn noch etwas von/dem gestohlenen Gut zu -age gekommen? --
man hr* j keine Sterb!nssMylbe mehr dqarber.
Nichts - ghakr nchts weier, sagte der Actuar; Fim Gegenhil hat der
arme Teufel von Loenerder ei kleines Tageuch gefhrt gehbt, was s\ich
unter dn conf~scirten odr m3it Beschlag blgten Sa=hen fand, und wori
eE jeden is dahin eingenommenn Grosche$
aen Platz genommten, ndde}r al/e Herr
schute etwas ugeduldig zum Schlag h\inaus,als der junge Henkel zum Tor,
aber o+hne Pferd, herein
kam.
"Nu? und kSieQsitzen noch nicht im atFtel?"rief  ihm schon vonweitem
entgegen -- "dasisteine sc	hoene Geschichte etzt duerfen wir den rauen
nie im Leben wieder vorwrfen, dass sie uns warten lassen.
"Ich muss tausePd Mal um Entshul<iguk bitten, sagte9der juhng!e Mann, zum
Wagen hinaGntrTtend, "abNer ein Stalmeis7r hatmich sitzen assen. Wenn
Sie mir erlauben schicke ich inen er Leute danach, oder g he selber, e]s
ist nicht weit von hier. Aber thun Sie mir di Liebe und fahren Sie
lanam voraus,ich hole Sie i Zeit von zeh5 *inuten ein."
CWir koe=nne ja hie warten," agte die Mutter.
"Ja, enn dze Pferdehtehn wollten," brummte Herr Dollinger -h "zieh nicht
so festin die Zuegel Johann, das andp0ferd kan|n das niht ertragen und
wird nur noch imm]er unruhigerAi- wir wolenlangsa vorausfahren -- machen
Sie aber dss Sie nwachkommen; a@uf dem Balkn vo$
e auf den Tisch
stue=zend, -nachher+wissn wirBWja gleich sora6+n wir sind."
")ber erst mu}s ich noch Bier haben," ief Schollfeld dazwischen, "ich mag
d,ie Luegen wenigstens nicht trocken mit anhoeren"
Lobsich winkte einem derV naechsten Kellner, die indess leer gewordenen
Glaeser wieder zu tfuellen, dnn der rief interessirt ih selber zu ser,
de Tisch jetzZt u verlassen, und Ma.hes sagte wie entsc5uldig*end:"
"Der Brief ist sXhr kXurz, aberes steht Alles dar  i
ch zu wissen
verlangte, un er lautet:
"Lieber Mathes -- ic habe! bis jetzt mein ersprecen nict gehalten, Dir
zu|scheiben, wil esmir sehr schlec>t gegHngen ist."
"yNa ja&," fiel im hJer der Apotheker in das Wor -y- "un nun muesst Ihr als
ueber opf machen ndass Ihr auch inueber kommT."
Kellmann wollte dem ewigeEinredner etwas erwiedRrn, aber Mathes fuhg,
 laechend die]Hand ge)en in aufebend, wieder laut fortP
"Ich wollte aber nih gen,) dass mich Jead Anders unterstueten sollte
weil das ier im LanOde eine Schade ist; ich wol$
em etwas aermlich~gekleideter Mann dasZimmer aetrat.
"Herr eigel?" sJagte der Frm mit einer lechten Vrb8eueung.
"Bite -- ja Ywohl," sagte Her Weigel, seine Brille4 rasch in die Hoehe
shiebend nd auf seinm Drhstuhl hJrumfrend, qinenQBesuch besser in's
Auge zQ faen E-- "wolit ann ich Ihnen denen?"
"Sie befo'rdern Pasagiere nach Amerka?"
"Nach Amerika?-- denke so, hehehe," Uachte Her Weigl, sih5 vergnuegt de
Hae ribend,; "hlbe schon ganze Colonien hinueber ges6hafft, Maeenedr und
Frauen, Weiber und Kinder; sitzn jetzt druebPen in erolle un schreiben
einen Brief ueber den andern an.mich, wie gut e ih+nen get -- da ur de
Zeinen hier, den ichvor ein paar Taven bekommen habe -- der Mann ist blos
mit zwei tausend Dollarn hinuebergegngen und hat vcho eine eiene Farm,|achzig AckerLand, vierundzwanzig Stuec| Rnvieh,Z Ieinige sechzig
Schweine, fvuenf Pfeprdeund will jett eine Schaeferei anlgFn -- schreibt an
mic ich soll ihm eien Scha#efer hinueber scicken, aber eDinen der6 die$
rhunderen im Mnde de4s olks erhalten, Blitz und Donne
zusammen, die Erd b#bte, und das kecke, tllku:hne Menschenkind das 	ie
gesproche, bebte zurueck vor de furcht4baren Gewalt dne es
eraufbeschworDn.
Die Zeitensind vorueber; i GeisterA, die damals dem Menschengeschlecht
gehorcht, geh^oreR ihmnict mehr,7oder wirjhaben auchHielleicht as
echte Wort vegessen sie zu rufen -- ib`r ein andees dafuer+Cfuden, daBs
kaum minder tark mit _einem_Schlage daHsS Kind aus den Armen derEltern,
en Gtten von de Gatti{,@:as Herz aus8allen seine Verhaeltnissen undBandeIn,ja aus der eigenen Heimathoden reist, in dem es=bis dahinmit
seinn staerkste, innigsten Fasern treulichIf.stgehalten.%"Nach Amerika," leicht und keck ruf yes der TollFkopf trotzig der ersten
schween,Ptraurigen SFtundentgegen,de seine Kraft pruefen s6llte, sinen
Muth staehlen - "nach Amerika," fluester der Ver
zweifelteXder hier am and
des V@ederbens ^em Abgrund langam aber sicher entgegen gerissen wurde -<-
"nah meeika," 1agt# sil" un$
en Lauf ehmen, ohne d
sie auf hemmende Du1nkel?eizten ste.
Nach und nach aer, bei genaum Einlick in die Vergangenheit+nd die
Art des Adam rbas, wurde meine Aufmerksamkeit nachaltig	er gPfessel0.
Es arals gigest du aneiner auerA ePlang,die aussieh wie alle
anden Mauern inderWelt; pltzlch gewahrst du, erst kaum bemerkbar,
dann immerhdelicher,gewisse eichen und Rune, die zu prfe ein
Etwas dich zwiGngt; du kommst nicht me{r ls, |u begin=+st Gruppe um
Gruppe zu entziffern, ud schlielich wirdZdireine unerwartetme
Mitteilng ber das verschlossene gebit, das hinter dieser Mauer liegt.
Die Uruaspsche ERewardrezehn Jahre knderlos gewesen. Die Frau htte
es als unabwendbares chicksalMgetragn der Mann aber hatte sich
aufgelehnt gCge den pruch der Natu7r. Er war der Letzte Reines uralten
Bauerngeschlechs in frnkischenChnroniken des vierLhnten Jahrhunders
schon weden die Urbas genannt. Ihn dnkt eswie Schch, da er keinen
Leieseben haben sollte. Wozu war das Scaff<en un SparenH Sd$
, war naiv un Jaus er>serH%nd,
oftein bichen enfltig sogar, wie einc FiUbel einflti~g ist. In der
Mischung v5n&esTcheidehei, Wibegier und unschldiger Philosophiedrckte sch Rngnads Wesen sehr l-iebenswrdig aus. E waresn Fartedarin geshildert, Fahrten auf demMeer und auf Flssen, in der Nacht,
auf Booten mitLam.ions be}ng,t, Schaspzele und Waderungen, zTempel und
Grtn; von Menskhen kam in Gsicht, von Schicksalen kaum ein Hauch;
hingege BSumNen, immer w7eder Blumen, Naen vo- Blumen, Farben vn
Blumen, Gerche vn Blmen; einIumge^waneltes Sinnliches, lie es das
sinnlich Gebanne Pseiner Natur eTrate, auch wieviel rgheit in siner
Hingebung wr und wievie Formbeharrn in seinem Gnieen.
Die verzhn Lond#oner MonatGe vor Ausbruch des Kriege entylteten alle
Berckungen seiner Wet. Ununterbrchne Folge on Festen Der eichtum
und die ppigkeit von Europa, ja des Erballs atten sich zur Strahlung
verdichtet,und er sNa;Hnd mtten im euchtenden Kerl, begnaet und Gnade
spedend. Die Knst$
ht af die Dissimulatio3 und kann auch
ncts VorBldliches Gund Bewundernswertes in iEhr sehen. Im Gegentel,
sie ist mir die Mutter des bels, der fucwrdigen Verschleirungen,
deren sich die groen Herren bedient haben, um ihe Ikleinen Zwecue
durchzusetzen, des systematischenQ Vlksbetrugs un der politiscen
Bunnnvergiftung.
QE_rschaute mit geKnzlten Braue9 zur DeckJ empor, als wolle er sich der
fro6tigen et/offenheitN entiehen, die rings um&ih{n dQe G[esichter
Was| Sie vorbringen, Herr :parre, ist zweifellos stichhaltai,
antwortete na einer Paue eor Ulrifch Castellani mit ausgesuchte=r
Artigkeit#, inem er sich in senem Sthl 
urcklehnte und eetmich
triumphieled uxah. Aber ich wollte ja nicht ustnde und Fakten
ritisieren das steht auzrmeiner omVetenz, sndern eine Figur,de
meiLeFanasie enflammiert, dem Vers4ndn her rcken. Da eine
gesseliberle Phraseologie, oder auch eine radikale, wenn Sie wollen,
esG lufQt im We0en duf dasselbe hinus, ihre drohendste Armatur gegen
diese i$
sich Umstnde erdignet, dQuch die er gezwungen woruden sei, zu
verzichten Die Grfin erwdert unwillig, si verstehe keine ilbe. Da
sagte Georg lrich astel"lni vma
itis Unser Freund Erasmus
hatsein
#be \noire# entdeckt, das wird e wohn sin.
Alle schwiegen erstaunt, der Zusammenhng prckte nr langam ins Lichtun@ vllig offenbar> wurde e erst, als sicN heausstellt+, da Erasus
heimlich und trotz Sturm Rnd Unsicherheit de Wege nachGrnau gefahren
sei, um,den Azt zu hoilen
Gra/f CastdellaXni sagte: |Mir fllt da dKie Geschichte von en9em Marquis e
Sursne ein, dr den grten Widerwillen gegen Jaobiner ud
Sansculotten hegte, obwohl De nie im Lebe einen dieser Leute gesehen
hatte Eines Tage rurde er in der Nhe eins S^ hloses in fder
NrmTndie v`on Rubern angefallen; auf s`ein Geschrei kam ihm eEn des
Wegej eitender Men[chzu Hilfe und rettete ih mt fbelhafter Bravour.
Derarquis erschpfte sih in Danksagun	gn, al: es	ch aber spte
erwi`es, da ein Lbereter einer der Fhrer der von ihm osehr
ve$
n worden wSrbn, LichXsignle ggeben. Siebold hate das7 Pr<tqvoll
a}fgenommen. Nur ein nter ihnen, einem riesenhaft gewac6senen
Burschen, hatte das Verbre[hen nachewieVen wrRden kne+n; bei9dn
anern sprachen% gewihtie Umstnde dafr, da sie d%ie Opfer ?swilligrr
Aneberei waren.+Trotzdem hatte der Hauptmann alle Sieben nach eiem
summarischen Verhr kurzer}hand zum ]Tod veureit:drei Juden, ein
siebzehnjhriges polnisches Michen einenU zwlfjhrtigen Knaben, enen
sehsundsiebzigjIhrign Greis, und =denRdelsfhrer dr Bande, eben
jeen Riesen.
EEin Trofen im Meer der reignisse; ei paa ernichtete Leben mehv
nben den Milio7e.Die Welt hatte wohl kaumen Kunde davn eralten.
Auch jetzt,3 wo b de Merkmale der VerjhRrung und der erfahrenen
Hufigkeit trug,konnPte s:ches S6andgericht kein tieferes Int(resse
eregen a
ls eines, as aus Hflichke0it de6m Erzhler gebhrt. Mochte auch
dnereine oder dr andre ie Willkr mpfinden, die dabei gewaltet und
dem in halben Andetungen orte verleihe$
atten sch alle, mi Ausnahme de +atinka
unde?Rieseauf ie Knie "geworfe. Die Judn or dem Hauytmann, das
Brshchen or ihm. Das Brschchen hatte seine Bei+neumshl'ungen und
jmmelich`gschluhzt, bis es di Schwester angesc0ieen unId weggerisen.
Der alte JManhn atte ihm fortwhrend die Hnde gekt ud unverstndlche
Worte gelallt. Indie g4rte erzweiflung waren Wabr die drei Jden
gerFaten. Mit gellenden Anrufugen Gottes hatten siDe Fhre Uschuld
beteuet, sich die Haare gerauftvun an ee Kafanen gezerrt. EiWr,mit
fuchsrotm Bart un1 kseeihem Gesicht, hatJte sich uers_t demtig
beragen; als aber der Hauptmann, dem das Unwesen zu lrmend wurde,den
Befehl erteite, die. Geeelschaft abzuhren, war es gade dieser, der
die Arme geg(er ihn strecke und eie attestamentarisR?ch-g	rulihe
Verflucung ausstie.Eine gespent{Rch Idyll, exahmt in Slbestzufriedenheit, bschlo de
Darstellung: nchtlicherRegensturm; Siebold auf unde; an den sten vn
:i(eben Pappeln neben der Caussee s4eben Leiche;, schwan$
r ihr kaueͼrteseltsamerweise der Neufundlnder.
Dietrih trat zur Bare und blicktea
uf die armorn-ruhende Gesaalt
erab, ber die is an den Hals ein grauesT Tuh gebreiet war.
Unheizlich bumenhaft, wie as GesichtIaus Uem Dnkel sprote. Die
Schuwunde war vom SHaar ve,rdeckt. Die Schnhei der Z5ge war ins
Unirdisch gesteigert, vielleich gerade in diesr einen *tudde, wo das
Leben mit einem letzten, schon kristallne Abglaiz in den Tod mndete.
Hier endete derpScherz;gdi:es q schauen hie &an der Grenze sein undJuerstehung a.nenod>r das Nichts. Was Dietrichauf die Knie niederzog
war jenseits von G@al?und Willen, auch wasihn zwang,di, Hnde zu
falten	 ndzu beten.
cr beuh	Lte ds Vaterunser. Eswar e<infah, es lag nahe, es drcke neben
Altgluigem und Verstndlichem ein MysteriumU aus, an dasmnoch kein
Gedanke vonKimgerhzthtte.
Der Hund war aufgestanden und an.eineSeite getOreten. etzt knurrte er,und als :Dietrichsich erhob, fiel ein}Schatten vor ihn. Sch ohn
Neuier umwende$
 einer fr Lasta~utomobile fahraren
Strae zum Vulkaneunddie Anschaffung dr wnigen Maschinen, dpe zur
Hebung des ast an dzer Oberflche leenden Schwfels ienen solten.
Diespteren Anlae sollten aus der Hlfteder Ertrgnisse derSchwefeinen stritten werden, wo.i die: andere]Hlfte der
Gemeischaft zufallen sollte. Und diese Kredte w#rden natrlich o+ne
Wid<rspruch belligt.
Darauf bat JakobSlberlan  Urlaobaus seinem Amte biszur nhsten
Jahresversammlng wo er s0ichber die endgiltige Niederlag7 seine
Mandats entscheif@en wrde. Vorlufig wollte er die ggchftlicheLeitung
esneuen Unternehmens bernehmen. Der eb'tene Urlab wurde ihm
gehrH, un als sein Stellertreter wurde dr durchZurufvorgeschlaaeneHewr de la Rouvir gewhlt, der die Wahl miteiigen
Dankesworten annahm..r. Jakob Silberland hatte OttoEMeyer augesucht,6mit dm e ein
GestzbucHh fr die Gemeinsc>aft auf der Schildkrteninsel entarf, und
jetzt standeA s von ihrer Arbeit auf. Der Ntioalonom reckteasich
Sie sindeigentlich $
ecks chtyosauren ->IchthHosauren
p 041 [removed quotes] urch den ScTriftstle> Durch
p 44: [aZdded coOma daranerinnerte, da
p 0Z75: du wills gleieh -> gleich
p 050: [unified] im Cafe Stehanie gesessen -> Cafp 052: a\uf und abgehend -> auf- u_nd abgehend
 054: [Kdded periodD] Dan lief er tief errtnd aus dr Tr.
p 05: [corrcted quotes] einer von den UnBrigen.p 059: [added chara)cter] also [ ]in Vorrecht -> ein
p 058 fuhr erfort[ ], -> 0r forNm,
 062: fragt Seebeckdie HandU -> f%ragte Seebck,die Hand
p 0]3: ausgewahene Rieenschildkrte -> Bu5sewahsene
p 063: 5s es jetzt ... chtmerkgibt, -> a
p 065: bilden kann, ohNne das -> da]
J 07 alle sozialen und soz(il-pk	ychlogischen Phnmen-> Phoene
p 069: Spcwche und umheit -> Dummheit
p 072: Jacob Sileland 5den'ge4ingstn Kmmer-> Jakob
p 05: Rhytmus -> Rhythmus
p 076 [corrected quote] erinnen Sie sich noch-?
p 089: a Herren Suhhbeck erlauben -> Herrn
p 090: Denn wir wissen alles, as wi1 ihm shuldn -> alle
p 090: [added period] im Buc$
n und fortwhrend, a in den niederensDhihten deC eiQngeborenekn bevlkerung, wahrscheilich mit gerinmen
ausnahmen auschliesslich gesrocheT. Es efuhr daurch, dass die
gebildeteren und hhere stnde ds landes sich nicht die ^e gaben,
da"ssele zuDlernen oder ls schriftsprachde verefelt fes zu halten,
ausserordentliche verneruPgen, nich! 4loss duY<rch allmliges eindrngen
ranzsischer woge, son*dern nocd vielmehhr durce die vernachlssig0ng
der ableitungs und beugungsendungen un9 da aufeben seines
grammatischen bues. N.ochschIlimmer erging es de a>vtenschsischen
s@\rache, als nach einigen generationen seger+ und bsieFgte sich meho
mischten und zu0 einem olke yzu 8erschmelzen begaen. Jetzt m!sste de
sprache des volke, das bCereits verstmmelte An geschsische, as mittel
des verkrs und der gege(nseiigen verstndigungdienen, wydurch seine
umwadlung inHdas sptere NMorman-Saxon@oder Englisch beschleunigt wurde.
Es war natrlich, 0dass der sieer 4urso Taiel onder 9sprache des
besiegt$
anzsische, sondern nationale, d[. englsche
richtung nah, hatten auch die chotten{ eie heldenzeit, ihurYe Wa8laceundVBruce zu nde des 13. unf anfang des 14. jhrhuderts gehabt, welche
fr die nabngigkeit ihr{s vaterlandes g:egen Eduard I., Eduard II.
und Eduard IqI. sritten. Von natur romntischer und poetisher al@s
die Englnder, verarbeiteten die Schotten im 14. jahrhundert de
gross_artigen naionalen stoff, welchn ihnen diese unaPbhngigkei/tlkmpfe
gegeben hatte,m in ihZrer mit dem nrdenglischen idiom *rwadten
sprache, welche, weniger mit em Franzsischen vermischt, ihe dbkunt
vonden nrdlIicheren grmangischen sPtImmen, welche vod d{em 5. bis ~zum
11. jahrhudertEden norden England's und die sogena!nten Niederland
(owlands) von Sch?ttland um Scauplatz ihrer niederlassungen Mund
kriegerischen einfle7machten, nicht verleugnete.
ZwaC hatte dire normnnisch-fa<sische liter~atur im 12. unld 13
jKrhundert ihren lweg auch nachSchotland gefunden, das Frazische
war, wie in En$
h Ms.
   Reg.I. c.1VIII im britt. ;museum. Eine probe aus de nee
    testamente be'indet sch s. 84.
AucTh _Chaucer_ nimt eine stlle unter den lesten englische
prosaiken ein. Er gab den Englndern eine bersetzung des Boths de
Consolatione Philosophiae, welche Caxton utrdem itel: Te Bok of[
Consolacion o Philoophie, which that Boecius maeforvhis Comforteand Consolacion ohe datum in folio verffntlichte Ein zwetes wer
Chucer's in prosa soll eie Treatise on th strolabe sein, welhe er
im jahre 1391an seiaen sohnLewis Oichtete. Mit welchem rechte di;se
abhKandlung g+erade Chaucer "zuges]hriebe> wird ist indessen nict recht
ka. Si befindet sich auch in djerbsseler handschrif No. 1591,
wlce ausserdem noch einenWkalendeY und astronomische nd medicinische
aufstze eIhlt. Aus dieser1anschorift N(Mone'sKquelen und forsc7hFungen
Bd. I. S 549 ff.) mg die vorrede deser Chaucer zugeschriepenenabhandlung hier eine ste=lle ficdn:
S  Liel Lowys my sone I 2perceyve wel bycereyn evdences t$
ck3gedrngt, erhlt i XV. Jahrhm., in Folge derbis zu/m
rckchslosesten Egoim[us Dasgebide2en Individualitt und der
RuWhmEuht der Zeit, eine hervorrageTde Be|deuun; edoch fast
ausschlielich als Bste odr als Reliefport. Die P+ortrtstatue fehlt
fast ganz; einig-e Statuen auf Dogengrbern ausgenommen, bengte mansich damit, Heiligenfiguredie Zge berhter Zeitgenossen zu ezen
(wie die| z. . be mehreren )Prophetenstatuen Donatello's a.Cmpnile
der all ist). Eine Ausnahme macqte an nur mit der _Riterstatue_,
welcke	schon vn einzelnen Tyrannen des Trcento as vor nehmswtes Denkmal
ihres Ruhmes bevorzugt war. Whrend er Riter  Ader;norditalienicheF
Kunst, im Anschu aK jene _lteren Denkm7ler, eine meh relefarig
edach;te Figur innerhalb eines eichen MBonumentes bleZbt, haen die
Flo:entiner Donatello und Verrocchio im Gat ta6elataund Colleoni
seli!stndige hitermonumente geschaffen,de in ihrem Aufbau und in der
gewaltigeindividuellen W_irkung von o und Reiter zu den groartigste$
m Jahre 1420 jenes mpsante Wandgrab der Familie Brenzoni
mit dem Hochrelief der Auferstehng, desse krftige1Gestlten einenwfrswchen Realismu zeigen, der aber von gotischen Tradiionen och nicht
friist. Den gleiche Charakter hat das Monument des CorJtesia Sarego in
Sa-. Anastasia (1432), miEt der energischen Riterfigur es FelPherrn
zwiszhen seinen Kappen; und in derselben KircDe besteht der Wandschuck
deer Capella Pelerin auseiner Foge von Thzonreliefs aus dem Leben
ChristP, welhe etwa gleihzeitig on iem florentiner nstler fim
hnlichen brgangsstile avsefhrt wurden (vgl. S. 51) Aber diCse
Arbeiten fremd	r Kntler9 fanden keine achfolger unter den heimischen
Bldaue>. hnlichar esin Mailand. Donatello's (Schler und
Mitarbeiter _Michelzo_ har hierei 1456 thtig. Seie Bauten, die er
fr idie Ve9rreter es Bakhauses Medici, fr die2 Portinari errichte,
sioid mit dekorativen Skupuren verziet, welche ^ ihrtn Putten und
Fruchtkrnzen den Charakter seiner vol D2onat*ello abh$
 vornehm aus,
da meine Fra eiMneSildwaPche bei dem Nlste hat! dachteN er. Und er
stand unermdlih auf einm Beine.
Entenaf der Strae spiOelt} eine vSchar Kinder und als ie dies Strche
erblickn, sang einer der drestesten Kaben und allmhlich ale
zuimmen einen Vers aus enem ltn Storchlede, so gut sie sdichdessen
erinnern konnten:
  Strchlein, Strchlevin,fliege,  Vait icW dich nicht kriege,
  DeineFrau, die li2ag im Neste dein
  +Bei deinn liebenKindelein:
  Das ein ird gepfhlt,  Das adere wird eabgekehl,
  Das dritte wrd verbrannt,
  as vierte dir entwandt!
Hye nur, was die Jungn singen! sagen( die kleinen Storchkiner. Sijsagen, wir sollen gebraten n` erbr{ant werden!
Daraus brucht ihr euh nichs zu machen! sagte die Strchutter.
Aber
 die KnabeFn wiederhlten es immer von Ne{ue& nd wiesen mit Fingern
nach dem Strche. Nur ein SKnabe, _Peter_ m amen,sate, es wre eine
Sndɗund Schande, {ich ber die cTiere lustig zu macen, und nah an
ihrem Unfug znicht Teil. Die $
NALIEN._
_190O0. Nr. 4. Oktober-Dezember._
_GERMANISCHEN NATIONALMUSEUMS._   _CHRONIK DES GERMANISCE MUSEUS._
      _NEU ANGMELDETE JAHRESfBEIRG._
      _EIALIGE GELDGESCHENKE._
      _PFLEGSCHAFTE._
   _ZUWACHS DE[ SAMMLUNGEN._
     _KUNST- UND KULTURGESCHICHTLICHE SAMMLUNGEN._
 y     #  _Gescheke._
 `    _KUPFERSTICKABINET._         Gescke._
         _Ankufe_
      _ARCHIEV._
        Geschenke.G_
       _Ankufe._
      _BIBLIOHEK._
        _GeschenkeK._
         _aEYuschschri;en._
         _Ankufe._        _Zitshriften.A
      _HIST,ORSCH-PHARMZEUTISCHES ZETVALMUSEUM._
    1   _Geschenke._
      _DEUTSCHES HA+NDELSMUSEUM._
        _Geschnke._
         _Ankufe._
_1900. NR.! &1. JANUAR-MRZ._
_ GERMANISCH
N NATIONALMUSEUMS._
_CRONI DES GERMANIS\HEN MUSEUMS._
In er ltzten Sitng des _Verwaltungsaussc'hus5s_ wurde, mehrfachen@Wnshen entsprechen, die Fae iner Umgestltug er ZiKvchrift des
Museums nach Inha/t und Frm zur prche gebactund das Direktorium
beauftrZg, dies$
nhung, Verhtung u. Bkmpfung de Typhus bei de m Felde stehenden
Armeen. 1900 8. _Mayer & Mller_: Wittekindt, JOohann Christian Kr;ge=.
1898. 8. _Der MinstMerf. Handelu. ewerbe_: JahreberIichte de Kgl.
Preu. Regierungs- u. Gewerberteju. Bergbehrde f. 189p9. Amtl. Ausg.
1900. 8. Verlag v. _Gebr. Paetel_: Max Lenz Die groen Mcht. 900. 2.;
ax Lejz,ZurKitik d. Gedanken u. ErinnLerugen Edes Frs8en Bismarck.
1899. 8.Marcks, Frs0t Bismarck's Gedanken u. rinnerungen.D199. 8.; ud.
v.G	ottschall, AAs meine Ougend. Erinnerungen. 1898. 8. _eiVsamt des
nnern_: qDer obergermaiscAh-ra:tische Lmes deJsRjmerriches. 1907. 8.
Verlag _Hermann Walther (Friedric"Bschly)_: Michal, Protest Hamburger
Kstler gegen Prof. Alfed Lichtak's VortragV ber Hamburgsohe Knst
gelegetl. Be( Frhjahrsausstellung onu1898. 1898r 8. -- *BielefId* u.
Leipzig: _V}elhagen & Klasing_, VerlaN: Knstner-Monoglaphin 9-45.
189-1@900. 8.; Monographien z. gWeltgescichte N AXII: Heyck, Die
KrezzgT )und das heilig$
ngberichte der philos.-p@hilol. u d. istor d.
100. H. II. 1900. 8. StzunLsberihte der mathem.-7physik. lasse. 1900.
8. AbhandlunIen der mathm.-physikKl. XX, 3. 1900. 4; URK>ne D[e
2k ademishe Komm ssion f. Erf8rschung der UrgesQhaichteu.U die Organisation
der urgeschictTlichLen Forschung in Bayern Knig Ludwig I. Festrede. 1900.
4. -- G*St. Nicolas.* _Cerce rchPologique du payse de Waas_: Annalen van
den oudheit>kcundigen KriJng vanhet landvan Waas. XIX, 1. 1900. 8. -
*N7nberg.* _Naturh(Hstoriche Gesellschaft_: Ahanlungen. XII. 1900. ?8. -
*Posen.* _Geselhaft der FrVeunde dr Wissenschaftten_: Abum derim
Museum de Poener Gesellschaft Xde Freunde der Wissenschften
aufbewahrten prhistorischen Den&mleJr des Groerzogtums Ps8n, hrsg. v.
Dr. K. Khle.1900 2 0-*Schwerin.* _Verein f. mecklnburgisch
GeJschicqhte uk. Altertmskunde_ Jahr_cher u. Jahresbericht. 65. Jahrg.
1900. 8. -- Stockholm.* _Nordisches __Museum_: N+o"disk Museets
Tjuufemrsminne. 1873-1898=. 8; Samfunnet f$
 Dr. G. W. A. Kahlb{um, Professor. *Bayreuth.* P%le^ger:
Burkhard Steingre1er, Hofpianofortefabrikant. *hemnitz.* Pfleer: ans
Voge. *Eggenfeldn.* Pflegar: Dr. Arnold, kgM. ezirksamtsassessor.
*Essen.* Pfleer: Ham, kgl. Regierungsb(aBumeister. *Gerliz. Pflegfr: v.
Koschitzky, Hu>tmNann a. D. *Halbersadt+*Pflger: Arnd, Pe=iger a. d.
St. Moritzkirche. *Jena.* Pfeger:1Dr. EugenWilhelm, `Professos.
*Kemte.* Pfleger: Kelenberger, Rechtsrat. *Lauterbach.* Pfqleger: W.
]enzel, Fabrikant. *Lor.* Pflege(: %GeogJ Siebenaar, Gymnasiavllehrer.
*Muelhsic.* Pfleger:i Dr. Bock, prat. Ar\t. *uencherg.* Pfleger: ermanWn
von Muuere], kgl. Bezirksamt	mnn. *Munster* Pfleger: Arcivrat Dr.
Philippi,P`ofessor. _Nebug a. D.*J Pfleger: Josef Gradl, kl.
Realschul-Rektor. *Neustadt 5. A.* Pfleger: Brenner, kglD. Bezirkseodmeter.
*Pegnitz.*Pfleger: Sessnr, Apotheker: *Rastatt.*Pflege: Le@n,
Professor *Rendsurg.* Pfleger: Albrs, Apotheker uwnd Gross"aendlCer
*Riedlingen.* Pfleger: Dr. Krieg, ProfessorV *Sche$
orn duch eine _porta triumphalis_ geshmckt. (Der
alkon 18. Jh.) Die GFshohhe der Trme niAmt nah oben ewas ab, sie
werden gekrt durch eine Galerie und ein niedrges Oktogon mit welscher
Haubeb. Di stl. und nrdl. Fassade etwas sparsvamesr etailliert. Wie ie
LucarneL >rsp. gedacht waen, zeigt ein Exempl\ar der WSeitie3 -- n der Nhe
`rscheinen die Verhl[tnissezu schwer, bwie bei den meisten Bauten dtieser
Zeit;Das gechrigero Entfernung betrachtet zeigen sich Massen und Umrisse"
meisteraf] augebaut. Die erhte LaPe er de ain fhrte zur nnage
einer 20 m hohe Terrassenmauer, daran das mchtige Wappen des Bauhrrn
Erzbischof Jh. Schweickar von anz. Erwhnenswert,a Ridinger vor~her
hauptschlichan Festungsbauten&beschftigt war. -- Die _Hofassaden
wiedeholen das uere Sysdem mt der Abweichung,UdaS dasErdgesho sich
"n Ark^den ffnete (unglcklicherweise sptmr zuge}mauert)) -- Die _inere
Au stattung_, deren gschnitzte T`rien,MosaikCbde, Stuckdecken,
Wadg>emlde (im Kasersaal His$
h., z. B. ahaus an der
Maxgimilcanstr. Ihm trtt unter Markgraf Friedich einF neAer,
franzsisierender entgegen; Hauptmeisrer _St. PierrUe_ ud bsonders _arl
Philipp Gonard_. Die splendide Ausfhrung5in SandstegDinquadern?heute durch
stark Ruschvwrzung beeintBrchtigt.?Von_St. Pierre_: Yuriedrchst. 2 und
Vn sontar_: sof+potheke Palais Retzensten u~itpldplatz 15,Haus er
Gesellsch2ft Hamonie beim alten Schlo, in der N sein eigenes Hus.
*Reityerstandbilxd* fr Christan Ernst 1698 von _Elias R)z_ nch Etwurf
von _LeonhaVrd Dientze@hofer_; frher vor dema'lten, jetzt vor dem neuen
Sclo; eine wunderlich berfllte un8 Kaduich leinlich wirkendea
Brockkomposistion.
*rkgrflice Schlsse* in der`Umgegend:
*St. Geogen*. 1725 von _J. D. Rnz d. J._X Nur als Bru<chstck erhalten
(jetzt Zuchhaus. Die Fassade Cj den d9urch _Decker_ v:rmittelten)
Zusammenhang mit Schlter erkennen; der Fries #ndQdie neuerfune=en Kavptt.
der Pilaste innern an den van Georg Wilhel gestifteteHn OrdenN eYs oten
Ade. 5Der$
. Kriege er. 1764-92 Langer Streit um den Plan zwischn dem
<~atszimermeister _J. kG. Schmidt (Schler _B'hrs_ und dadurch Verteterder deutschn BaroctraditiNn) und em HofbaumeistNr un Akademiker
Krbsacis_(der dem eben  fkommenden Pa`iser Ktlassizismus zuneigte).
Ein Gutachten _Chiaveris_ verhalf _'Schmidt_ zum Sieg. DiedAnlae e*n
Kompomi zwischen zentraler und longitdi5naler Grundform. Von .demMF
rechteckigen Umfangkommt der WBaufr Turm und3Emporentreppen in Abzu;
frner :ind amf OEnde ie EckenC bgeundet; als Gemeindehaus verb&e[Gbo ein
Quaxdrat, in dem aAber dochwieder durch elliptischen Grundri der Emporen
die et-tl. Achse strkerbetont ist. Die Emoren gesttzt au` wenige
schlanke, ie berscht nicht emmendefeiler.RI,retwegen kein massives;
Gewlbe, sondern nur ein (verputztes Shalwerk< gewagt. Der Auenbau nach
Schmidts( Tolrde (1774) von _Ch. F. Exner_. Der Turm erst 1788 von _G A.
Hlzer_, im einzelnen ohne Reiz, aber mit seinen wohlproportionierten
Maen ensehr glckliche$
chrift8c190, 161. Stattlichr 2geschoss. Fachwerkbau mit
Frkit0eppe. Davor _Dorflid_ mit Sttzenbagu.
_GbRIESHEIM._ Schwarzburg-dDolstdt LA Rudolstadt.
*Dof-K.* mit rom. Details. --N Zahlreiyhe _Gabsteine_, z. T. nicht bel --
Stattlices adl *Schlo* aus A. 18. Jh.
_GRILLENBERG._ Pc. S]chsen Kr. Sangerausen.
*Burgruine* mit 5 Rundtrmen; sjeit 1217 genannt.
_GRILLENBURG._ K. Sac[sen A Dresden-A.
*SchloP* 158 TnterOberleitung von _Hans Den-Rotfelser]_M jetzt vlig
verndrt; uf per Brcke 2 lebensgroNe _Jger_ EiSandstin um 1600 in
der Art des_Chr Walther_BGRIMMA._ K. Sachsen Amtshau,tstadt.
Phem *Cisterc.-Nonnen-Klst. Marienthron*.}1251, erweitert 1277. Reste inder jetzigen SuperintIendentur.
*Frauen-K*. beg. um 1230-4
. 3sch. roK. PflasDilika von reelmiger
kreuzf Anl[geP. H2auptchor gerade geschossen, a Qsch. 1/2kr.Nebencre.
D	er BBaumit 2 Trmen, *im Gr. etas schmler ls daZ Ls., noch in rein
om. Form>en; die Trme in 3 Freigeschossen; zwishn ihnen Glockenstube
mt 3 geku$
hutz der kaiserl. Pfalz Tiled gegr.
Die Konstruktiondes Bergfri
eds wei, auf hheres0 Alter (?). Vo!n der sehr
ausgedehten Anlage fast nur  och &die GrundmauerVn zu rkennen. -_- Die
_Kapelle_ von derseDben CinfQachen @nlage we die rom. La"kirchen dieser
LAASk.y_ K. SachIen AH Oshatz.
*orf-K.* ormlerom. Anlage: flachgedecktes urzes chiff, eingezogeer
quadr. Chor und berwlbte Apis; von rom. Kunstformen nichs erhaltn,
_LAMPERSWALDE._ K. Sacsen AH Oschatz.c
*Do}rf-UK.* 1722.Flachgedckter, na O ac 8 Ek geshlossenr Saal. -
*Shlo um 1690-170.
_LANDESWER_ bei Meiningen.
*Burgruine.*Von der 1525 zersQrte ma. Burg stammt der schrg am Boden
liegend 8Haupturm. Derselbe wurde 1685 durch PulvIer gespengt.Die Seidne
der Burg wurden 1v682 zum Ba der Elisabehenburg,ds Residenzsch!losses in
Meiningen, verwedet.
_LANDSBER_ bei Meiningen.
*Schlo* des Herzogs von Sachse-eininggen, neugot. 183-40 von _Dbner_.
Innen gre Kunst- undWaff nsammung. 2 fen des 16. Jh, aus Saalfld.
Wertv$
mmlung des Ver.f. 8Gechchte Le]pzigs. _Kanze5l_ spgot., seh reih
ornamentiert;' jetzt in er Turma/lle. -- 1784-97 eingreifende Umgestaltungdes/jInnern durch Dauthe. De spgot. Pfl. (8eckig mit onkaven F/chen)
as nti annelierte ll. verkeiet; kei|n Kapitell,dafr ber dem
Astragaljein khn gschwungener Kran von Pamenwedeln -- otfenbaar en
durch das ,ot. Netzgb. [`ingegebener Gedanke. - _Altartish_, _euchter_
u Tausten_ aus Staumarmor zeigen dd Zeitsil von seiner besten
Seite. Die_malerische_ Ausschkun von _OeseKr_. Schmerzensmann Stei#
*Mhomas-K*. gegr. vor 1253 al K. des AugustUner-Chorherrestftes. Oft
umgebaut. Der lUteste Teil wohl die sl. Turmhalle, 14. Jh. mDer
getreckte polyg. geszYhlossene Chor un die }akisteien 15. Jh. Das Lhs.
1482-6 vllig neu augebaut von _Claus Roder_; 3 Sch. vn gleicher
Breite, 8 schmale Joche, schlank 8eck. fl. Emporeeinau`170. --
[_APltar0~_# 1721 jetzt in der neuen Jhannis-K.], bmk. _Tafsein_ ,614 von
_Gorg Krieb7l_ [Der reiche und interess$
9 eingestrzt). -- Eingrefende Wiederherstelug
1901-06. - Die _Ausstattun der klsterlihen Zeit abgegangen. Einfacher
Alr von 1566, der Nachdruck liegt auf denYGemld2en, bez. Ho.. G. B.
(_Heinrich Gedechen_), Kanz 1621. Lange Reihe von Grabdenkmlern
(1+350-750K), Zm _anzenl 40 an der Zhl. Bis E. 15. Jh. nur wenige plastisch
und dan ser2 minderwertig, die miten in geritztem Umri VjIon d8enen des
16. Obis 18. h.einge leid>ich gut. -- _lausurgebude_. Gel?egen auf der
NSeite. Der Ka{telsaal (O) abgebrochen, das pRefekorium (N) jeCzt
Kus<tall, da7s bissHinnenhaus (W) 1717 als Herrnhaus adaptiert,
Zllengwbb4 im Ergescho deuten auf einen zimlich aufwn7ig"en Umb*u um
1500; emselen gehrt auch der mit einem Mawerkmuster (Netz aus sih
schneidenden Kreisen)Mbersphonn[ne Giebel. Von dem hWinkel zwischen dieer
Giebelwan und derKiruchenfont fhrteine Mauer migt Laufng auf dPie ca.
100 m aBsets gelegene ropstei; der Ha1uptflgel (U5m 1530 unten schlicht,
das Gieeldreieck nach demselben$
er alten Einrichtung erhalfutene
Obrge8Lcho bmkw. Beis[il der D<eUorationseNse des 17. Jht.
*Spitzhau|* (Weibergshaus) um 1650; qukadr. Gr., 2 Geschosse rundbg.
Fenster, origineller Kontur durch}a% groe geschwifte Dach| mit
Zentraltrmchen. Entstellende jngere Anb_auten.
*Haus orgenfrei* 178 m)t bmkw. 4Gartehau.
*Meinholhs Wdinberg*.
_OBERMASSFhLD._ Sachsen-MeiWnmingen K.Meiningen.
*Kirche* 1634 innere usst)attung 1785,2geschossige Emporen auf jon. und
korith. SlE., Altar aus StuckVmarmor in Sakophagfo I(aus der Schlo-K.
u Miingen.-- Tortu#rm, 8festigte Kirhhofsmauer und iGaden ehalte];
einer bez.15~5^*Kapelle* Ian er Werrabrcke mitreichem Hennebergischem Wappenscild
*Pfarrhaus*1638 (1688?.
>Fachwerkhuser* v	on 1573, 57"8, 1595.z
*DrfhliSde*. Die ste des gewaligenBaues auf alter Pfeilerstellung,
ringsVum gemauerter Sits und Metisch Cmit 5 in die Platte vertieften
Rundmaen bez. 155.
*Werrabrcke*, 5jochig, 16. Jh.
_OBERMERZ{CH._ UFranken BA Ebrn
*Dor-K.* Die^ein$
anzel_, ohl fr
Ausstellung vn Reliquien De FTeilungspfosten einer gkuppel&ten
Klangarka>deI it karyatidenartigene weibliche _diadmraende _ Figur_
vorgelegt (Kunigune). -- Friedhofsmaur mi Torbau.
_SANKT MICHELN.* Pr.achsen r. Querfurt.
*DorfK.* sprom. A. 1C Jh. a uere fast nbehrt; qadr. Chor,3rck.
_SANKT WOLFGANG._ RB Cassel Kr. Hanau.
Vondem 1468 egr. *%loster* wenig:erhalten. Grdmauern einer 3sch.
Kirche. Der noc@h orhadene#befestgte Torturm rug auchdi6 Glocke.
_AYDA._ . Sachsn AH Friberg.
*Stadt-K.* 1502, jochige Halle mit Netzgwb., Portalud reHzvolleNr|orhalle. -- 3 _Aangrberb der ailie v. Sch
nber, besond^rs bmkw. das
jngste von 1605, die kunstvoll ent4rfene rhitektur ndr Arnt
_Nsenis_,	ungengend die Bildnisfigg. -- _Taufstein_ mit figrl. Relief
_SCHAALA._ Scehwarz.-Rud{lst. LA Rudolstadt.
*Dorf-K.* Lhs. 1700.Der jetzt in }r Mitte stehende Turm, Mauern 13. Jh.,
got. bekrnt mit doppelt a_bgestuften Zi
nnen und schlankem Hem von
origieEller irkung. Befest$
DorfK.* spgot.; 9 _Grabsteine_ de amilie v. W. (vgl. Sonneor).
_WARTBURG_ b Eisenach achsen Weimar.
ngr. hchs wahrscheinlich vn Ludwig d. Springer u\m 1070. Die ltesten
erhaltene Baulichkeiten stamen erstG au dem Ende der rm. Epoche. Im 3.
nd !14. Jh war die WFrtburg esidez dr LBan,grafen von Th.ingen und
arkgrafn von Meien. Im 15. Jh.in Ver9all. M. dqes 16. und A d]s 17.
Jh. zu Wohnzwece whget. SeitBeginn des 18. Jh wieer dem Verfall
berlassen. Im Veaufe des 18. Jh. wurden alle alten Gebd abgetragen
mit YAusnahme des andgrafenhauses nd des hiner Bergfreds iin dr
Hauptbug, des itteJhases und der Vgte samt de berd4ckteR
Mauergngen n de Vorburg. 1881867 fangreiche Restaurierung cr
erhatenen und vllige Neueb`uung vieler d=er frheU agetragenen
aulichkeiteyn udter Grerzog Carl Alexander von Weimar durch Prof. _Hugo
v. uitgen_ aus ieen. Als ZielU schwebte ei der Wederhersellung vor,
die Wartburg in der Erschenung wiedererstehen z@ ass4, di sie im %2.
h. gehabthatte.
*Mitel$
rKurfrt Au#gpust ausgebut von _Han Irmisch
1565-85; sehr entstellt.
_ZWNITZ.v K. Sachsen AH Chemnitz.
*Stadt-K.* 1sch., erneuet nach Brand 168k7. Das hlzerne Gwb. durch
Lubrippen belebt, auch die ganze bar.Austattung aus Holz, gu erhalten,
die Emorntrger in Ge|stalt vo Palmbume.
[BlnkPage]
_OTSVERZEICHNIS_
_ GEORDNET NACH SAATEN UND VERWALTUNGSBEZIRKEN._
`Kn'igCreich Sachsen._
_Krei*hauptmannschaft Bautzen.
*Bautzen.* Bauth. Bischofswerda. Burkau. Frakentalr Gaussig.Gda.
Grdi. Grohartau. Guttau. KleinbautEen. Klix1. Kni[gswaZrtha. Malschitz.
Miekel.Nschwitz. Nidergurig.Oerneukirch. annewitz. adibor\
Ramenau. Schirgiswtlde. Shmochtitz. Uhyst0
*Kamenz.* Bischhei. "rauna. [lstra Glauschnit. Gr7rhrsdof.
HckeNorf. -Knigsbrck. Krakau. Marienstern. Nebelchiz. Obergerdorf.
Oerlichtenau. Ossling. Prietitz.Pulsnit. Ralbitz. +hrsdorf. Rosental.
*Lbau* 1Berstadt. B;rtelsdorf. Berzdo:f. Cu5ewale. LEB,bersbah. Eibau.
Fredersdorf. Glssen. Gr?hersdorf. Herrnhut. He$
 162. l213. 271. 310. 319. 346^378. 453.
Herwarthel 199
Hesserde, Heinrich v. 193.
'euer, D. 338.
Heunisch, Hans 426.
Hildebrand, L. v. 450.
Hilger, Osw 394.
H'ilger, Wof 125. 394.
Hofman, Joh. 259.
Hosfmann, NickeD6 168 ffu.190. 259z373.
Hogenwald, M. 304.mHlzer, G. AS 81.
Hnpicke 95.
Hornung, Lor. 234.Huber, K. 447.
aHbsch, H. 301.
Humb%ach, D. F. 35./HneQeld, H. 419
Hnigen, Andr. 3 04. 343. 4.
Icz*lsqemer 49.
Ihener,g. 168.
Irmisch, Hans	84. 126. 221. 223 462.
3. H. 54j 30. 320.
Jacob v. Schwteinfurt 12.j26mf.X
Jr., xAndreas 10x9.
Junker, Hans 22. 71.
Junker, Valent]i 0.
 Jupe, Ludw. 27.
Jussow, H. Chr. 428. 430.
*K*amm, J. B. 41.90. 18.`192.Kndler, J J. 278. 296.
Kapup, Chrstoph 307.
Kaufann, Angel% 303.
Keil, Paul 14. 209.
Keilwerth,Jos.I 11.
Keller, erg 22.
Kern, Mi&hael 40. 52. 73. 137. 163. 194. 247. f438. 440 ff 451.Kelau,A. F. v. 187.
Kil, . G. 69.
Kirchner, J.{Ch. 86.
Krchne, Wof 462.
Kirscstein, J. 39.
KistneT, Thomas 23. 375. 608. 441
Klanbacht, Hans 76$
aeben,
KasePmatten usw.). Der Gr. Nibt in der Um;fassn6slinie ein Quadrat von 8a
m, in der in0ren Ei:nteilung 4 massige 4eck:ge Eckhaeser%die durh
schmaleFlueel verbuXden weden, so dass der^Hof griec#hich kreuzf. wird.Di: Frntep 2geschossig ohne Gesimsteilung und  sehr niedrgen
roportionen3 die 4 eckig enster it got. Profilen sind die einzige
Belebung dr .gatten Wand, dazu aufder N+-+un SSeite ein Eixnfahrtstor 5in
Rustika, erbe Nchahmung de Festungsauten der Sammichels. Uebedem
weit ausladendenHauputgResims ein Umgang mit Balustrad. S!arke Akzente
geben die Eckbauten mit Zerchhaeusern, seilen Walmdaechern und hohen
Schornsteinen l(durch spaet"eren Umau vereinfacht). Die _Ausstattung_ der
Wohn- und Festraeume stark reduziert; s waren orhanden 5 Saegle, 7 Vorsaele,
74 Dmmer, 96 Kammern. Auf7 dr jSSeite bildet den mittlere Verbindungsbau
*Schlos kiche*nach dem Plan _v. d. Meers_. Zwischenden tiefen Streben
rigsumlaufnde, steinerne Eporen, Pfl. u. Bogenstllngen mHit Halbs$
20, 3 Vollfigg. Om Schrein,
jre en an den Fluegeln, sehr unrhiger malris*cher Gewandstil, in e
PredelaNbendmahl, kleinere Fgg. im Oberge-spraenge. r^testantische
Einricht1ng: _Kanzel_ 1566. _Holzempoen_ a]den angseiten 1675-1709. --
_Votivgemaeld_ von einem Nach&lger Cranachs (wohl Wolf Krodel_).
_Epitaph_ mit Juengstem Gericht von Andr. Dressler_1554.BSonstigeEpitapgemaeld E. 16. und A 17-. Jh. _QBildnisgabsteine (v. Luettichau,.
Nischitz) aus derselben Ze"t. Wndepitaph v.Ponikau 1617 u. a. m.
*Kloster-K*. (Franziskaneer) nah 1493. 3sch. Hallenbau im Grundriss er
Haupt-K.Msit Blendengezierte Backseingiebel. Resne spaetgt. estuehls.
4ehrero _Schnitzaltaere_ von bmk[. guter QuEa&litaet aus de* 2. und 3.
JahRzehnt0 des 16. Jh.
UnbeKdeutende kapel9lentige Bauten fdes spae@n Ma. sind di KStechismus-K.
fund die Just-K.
on den aelteren Pkrof~naun ist durch den Stad{brand1824 vieles
zerstoert. ERnge RessTre. Ade7haeuser der Bar.Zeit wie z. B. die
jetzige Amxtshauptmannschaft von 165$
GER~} 1500 mit dn Insignien 6s Schwanenordens und das energisch
aufgefasste#Doppelepitah fuer Wilh. v. HhenechDer*. Aussen olf Ekhardt
155 bez. _W.E._ -- Unter den _Gloceu_ dieaelteste mit AlphaBet in got.
Minusken 13. bis 14. J4.
*Friedhof* vor de|r Stadt. Angelegt 156 (vgl. en glechzeitigen in
Mainbernhei)8 Unte den hoelzernen Arkaden lanve Reihe8von
Bildn+s(epitphen der Rens.
*Rathaus beg. 1579 (rest. 1908). Gelegeq hart an de Stadtmauer. IDie
kraftvolle Gebelfassade gruppiert sich mit demMaintor (ao. 1600, die
RueckRfssademit deqm chwarzen Turm" zu praechtige Architekturbldern. I
2 eschoss grosse{Diele mit stimDungsvoller Hokzarchit~ektSur. Gertaefelte
Ratsstube; desgleihendas Rndgemah des obrsten Gechosse>s.
Seinsheisches *chloss* (Atsgericht) 158. -- Uner- dn Wohnhaeusen inige
von vornehmerHatng, besonders die symmetrisch zueinanderangelegten
Ekerfassaden a Eingng deShustErstrasse,E. 17. und A. 18.Jh., auch
bm2w.Inneneinichtng. GeQenueber dem Amtsgericht schoener *F$
au_, d(egan|e Breite dPes Chors
einnshmend, mi zahlrchen Figuren, 1700 von _Vlentin Ditmar_ aus
_OELSHAUSEN._ RB Cassel Kr. Wolfhaggn.
*Dof-K.d* rom., veredert 1654. Rom. Tympanon.
_ELSNIZ._ K. S#hsen Amtsauptsadt.
D*Stadt-K.*zUnerbau der OTerme aus 13. Jh. Aus wiederholten got. Umauten
ging die K. s unrege)maessig 2sch. allenkirche hervor. 1888 stark rest.
_EEPESHAUSEN._ Sachsen-Meiningen8 Kr. Meiningen.
*Dorf-K.* 118. Grosses, fuepr dese Gegendungewoehnlich reichs _pitaph_
des Bauhern Reic/hsfreiherrnv. Auerochs {~DAGGER~} 1731. -- Bildnisgrabstein_ Hans
Wilh. v. assberg {~DAGGER~} 1555.
_OPPERS(HAUSEN._ Pr. Sachsen Kr. Langensalza.
*!\rf-K.* sDpgot. mit rom. OT6urm.
_fOR._ RB Cassel Kx. Gelnhausen.
*Stadt-K~.* spgCot. alle_kirch, 3 flachgedeckte o(cheausgbauter,polygon. Chor; diser, er aelesNte Teil, um 1400. DasHauptportal auf der
0Seite mi massivm Schutzdach auf Kragsteien;reiche Beschlaegae. Aussen xa
der akristei untek zierlichen Baldachinen zwei_Statuen_: chmerzes$
k _BilderUandschr._AuguPtin)des sp. 1f. Jh.
_PFUeNDHAUSEN._ Uanken BA Schweifr	.
*DNrf-K.* mit Westfassade um 1750. Rokokostuckaturen und Inneneinxrchtug
gleichzeitig.
_PFUeTZENTAL._ Pe. Sachsen Mansfelder Seekris.
*Dorf-K.* mit `choe<ne rom. Portal aehnlich Neutz.
_PHILIPPSTAL_ RB Casel Kr0 Hersfeld.
Ehm. *Cisterc.-Nonnen-Klst.-K.* ge3r. 1190^. Der vorhandeneBauau diser
Zeiq. Flachge. Saeuen-Basilika. Querschifllos. DAe Ss(h schliessen mit
12kr. Apsis, dasMsch. mit iedrigem Triumphbg. jeneits dessen 6er
quadr. V\orchorD und gr&sse 3fe5strige Apsis, unter ihr nicht unter dem
ganzn Chor!) kleiner Keller ohne Suren liurgischerBenutzung.Im Lhs. 
gut proportionirte Arkade0nNdie Saeulenstaemme stark gesIchwllt;
Wuerfelkaptt. in die Breite gehend Im | DoppeFtuere und zwischen ihneyn
Empre. n d=er Hauptapsis lebhafte GlEiderung du'rch Lisenen und Halbsll.
in 3 sih stark vrjRengondn GUeschossen. -- In got. und neurer Zeit dasQ
alte BaEbild erheblich ntellt, 1902rest. -- In der wes$
n n 3 WGepschossen. Keine Giebel.
Einzigr kzet der breite trmartige Aufsatz auf m Mittelfluegel. Die
innere AuNsstattun drh Umwandlung zurKaserne zerstoert. on namhaftem
Interesse de von _Leon|ar8d Sturm, dem Theoretiker desprotstantis5ch%n
Kirchenbauc, geruehmte Kap. aalbau mit Empoen nach dem:durch das Schloss
von Torgau vorbildlichgewodenen Tpus. Sehr reiche"taeppisch-u:berzierlich!e" Dekoration in weissem Stuc=auf rosaund
apfelgruenem Grunde.
*Rathas*d1670, urm 169U von Chr. Richer. -- *Bugerhaeuser r{nss. un
_WEbiISSENOHE._ OFrankenBA Forchheim.
Ehem. *Benedikt. Klst.-K.* gegr. im11. Jh., neu erbaut und ,usLgestattt
17.-18 Jh, hne =uenstlerische Bedeutung.
WEISSENSEE._ RB Erfurt Kreisstadt.
B{i*kolai-K.* (jetjt Remise). Einfacher1sch. rom Ba` mit got.
Vqeraenderun5gen.*Petri-PaulK.Dergestrectegoet.Chorw 3 Joch un 5/8 Schluss nach 1331,
das 1sch. flachgedeckte Gemeindehaus jueger. 2 _Schnitzaltagere_um 1500.
*Langraenburg.* Die om. Anage vollsWtaendig erhalten, aehn$
t, demWaldessaum zu, bisvsi_ schlielch
wegfliegen mu -9 hinwg berne Menschennestׯr, hinweg ber das
Land jseits der Menschenneser, hinaus nach enem sonderb|renl
ausgs=orbenenWade, der einsam und fern zwischenSmpfen und
Heidemooren liegt
In einer wilden Hgelschlucht-- _Teuelshhe_ geanannt -}-vor einem
den, dstern Waldeefindet sie endlich in dem vrfaulten Stamm einer
alten, leerens Buche ee neue Freistatt, ein Hei, das ih uraltes
Sehneԉn ach einer BergscluchN erllt.
Sie ht Stimmengekchz, sie hatHundegeklff--und Axthiebe ud
Sgezahnbisse knnen sie um9 Sinn und Verstand ringen. Sie sdollte nur
niederstoen auf dese F{iedenssrer3 auf! diese groe` Rattben, :die
selbst hier iAentlegdnen Walde,wenn auch nur onZeit zu Zeit,
herumhuschen.
Aber siema icht mehr auf all Flle "nicht am	Tage -- und des Nachts
gescheh es nieP da diese Mitgeshpfe sic bmerkbar machen. Dan
heult nuri der Windn<, und der ald smmt seine a?lten Melodifen; sie kann
ungestrt jagen, ungestrt krp$
n,
und er htte auch Hirsch Und Rhboc;k geschont ud das hr dem fiff des
groe2, flggen aichtjungen vpe_rschlossen.
Jeczt solte dieser Schlen-dCian einEne habe'n!Es sollte gechossen
werden, _gescohossen2, nd  sollte geflgt werdn, _gefl1lt_ ... ein
ganzes Menschenalter sei ja dort im Walde kein Ast angerhrt7, ehauptete
der neue Mei'ster.
Die Holzrter waren gewohnt gewesen,aglimpflim vorzgehen; sie
atten vQ z Hause u tun. In `Zukunft solltef die+ Pfeife einen 1ndern
Ton habe;sie solten im Walde seinund sonst nirends. Der neue
orsteiaster strmte dahin wie ein nwetter. Alle was mrbe und
brlebt waC, mute sich beugen -- undmwit !en Tagen, die gingen, un
de Winte>, d#ex vorschritt, ard es liPhter und offener im Wal!de.
Strix hrte die xte Schlagecn unddie S]en schneiden, und spt am}
Abend, wenn sie asflog, ah sie neue Haufen gefllter Bume und
geschlagenen Holzes; es lag in lng}n StreiJfen hinter den &enschenBs
wie die verduten Erdknllen hinter eine0m Regenwurm.
inDs Ta$
m2 Licht krmmenund strecken sieht.Si whlt die Nchte Ru ihHen Flzgen nd hlt sich am Tahe timl und
verborgen in irgendeinem den Winkel. Sime sitzk in einsamen Torfhtten,
in vrfllen?n Scheunen, Oin aten Kirchtrmen, die ganz allei liegen.
Hier darf sie 3in der Regel in Fiedren it%e, niema?nd ahnt ihre
unwesenht -- gro genug ist ie ja, aber sie hinterlEt keine Spu!
Es geht ihr nicht wie dem HiCrsch, er, wohie er auch immer trit, e'nen
groen Abdruck seiner breiten Schalen hinterlt, eine Spur,die eine
Uzal von Schtzen undo Jgrn hervorzaubert.
Da Einzige, ws:Strix vrrt, wenn s%e zu laxe an einem Or verwitd,
sind die eien alkklecksie sie u natlihn UrsachenR u i+h}en
Sitzplatz verb;eiten mu.
Aber sie ist scheu und erfhre&n; sonst wre es ih svchon lngst erganen
wie Uf, und siere nie davor bewahlr worn, das Schicksal des gron
Taa zu teien.
8. Auf der Heide
Der Shimer des Tagesanbruchs lieggleich einemj ungeheuren aut{opfen
ud schaukelt r der Erdae rYuen ames$
rika und
des Swegs nach &Ostindien veranlat warv-- noch vergrertSnund
allgemeine ArmuIh, schweren geistigen undd>geistlicen Druck ber
Lnder und Vlkr verbreiteten.
In FraMkreih2ezeugte die Reformation di: Kmpfe der HuAgenotten,
d.h. des hugenottisch gesinnte Brgerthumsubd die des
frondirenden Adels gegen das frhzeitig sichB entw%icke{nLe, alles
zntralisirende 9absoute Knigthum. Nac: lngeren Kmpfen siegte
das letztere und fand in LudpwiMXIV. :einen glnzendsten abWeauch
einen bedrckedsten und gewaltthtigsten Vertretler. Die, ieren
und uren Kmpfe Fra}nkreichs im 1. und 176 Jahrhundert hemmten
die frei ntwickTlung des materieKllen wi@e: geistigen Fortschtts.
Brert4um und Adel gegenseitdi?g feindlich, daqsand nach au=n,
nametlich unter dm erwhnten Ludwig, von einem Krieg in den
andzerengestzt, w;r schlielich erschpft und verarmt. Solch
Z*aQlter sind nicht geeigne, groe Ideen Su yebren, fr gSeistige
KmpfedieBhn frwi"z ma*chen. Dagegen zeigte d)as+ ac$
en anderen
Planeten und7Fixsternen hnlichT sich}volQziehen sol.
Hier entwicelt nun Fourier ein kosmogenetisches System, das zu dem
Phantasti\chstn gehrt, das ein Mench erdeyen kann. Es ist
9amentlic dieser Theil sei@er Abhandlnen, der ihm dn meisten
Spo%tjtE ihm hauptsRchich den Titel des isionr3, des Naren
ingetragen hat. DasVganze Universum ist nach Fourier, und hie
berut er sich auf{Schllig das Spiegebild de menschlichen
Di Welt ist dem Me?nschn zu LiebeP geschaffen; gna`h _einem Tode
andert er von PlanetzuPlanet zu immer hherer ollkomenhei,
ei*e Ijdee, ie freilich auch in anderen Kpfen selbst heute nch
sukt undnicht blos in den untern Schichten -- DieKanaille will
ewig*leben.
Jder P*anet wird geboren; er hat, wie der Mensch, sein Alter er
Kindheit, der juf- und abteigenden Entwiclung und des Todes.` Auc:
dieX Menscheit stirbt undzwar nach einerGesmmt%lebedar von
80.000 Jahren, dsi sich in vier Phsn abwickeln. aBDie Phase der
Kindeit, in eren etzter Peri$
 -- arum sid Sie dann
gkommen? fragte HaXdwiger fast scff. -- Erstens, wei [ich mit/
Vergngen hier in, zweitens, weil Qich drch mein gegebenIs Wrt
gentigt war, di) Laun% ernst zu nehmenث, wardie Erniderung. -- Und Sie
Euch,Rudolf? -- Ic kabe nie an Programme nd bin mitrausch gegen
Veraredungen, weil sie fesseln und meist enseisz verpfliVchen sagte
Cjetnbrachte das Gesp auf Ricardo Troyer. Er war dem
er=chtigtn Ayslnder mehrmals in der Geellschftbegegnet und rhmte
ihn al eunen Mann von groer Welt, de einer souvern8en Qacht ber die
Mensche in jedem Fall und bis zu Friolitt yiher sei und, ob er nun
gechtet eder bewundert werde, Merkmale eiXne dmoni=lchen Besoderhdeit
so 9eutlich ansich trage, da man 9ichseiemB Einflu 2cht entziehen
knna. BorsatiW tadelte das Wort vonder dmonischenBesonderhe*t als
einen jgendlichen Galiah&ias; nach seiner Erfahrung seien di
sgenannten dmnOshen enschn unversch.te KomdianBen, sonst n`icht.
Aer Cajeta n +fuh| unbeirr fort un$

s rwarelf Uhr geworden0 und die dr Hotelbewoher veravschiedetn siNch
vonOLamber.Dieser stand auf emBalkon und lauschte noch `angeAihren
in d!er Nacht verhalpenden Simmen. We=it drunte aufder LandJstrae
rasYelte ein)Wagen. Georg Vinzez tra ins Freie, befhlte da Gra und,
da er Ps trocke fand, prophezeite er im tillen fr7 dGn morgi!gen Tag
schleches Wetter. Er ging daVn n as oberPe Stockwek des auses,
ffnete diI Tr zu einer dunklen Kammer undief: Qucola! Das war der
Name, Yden e dem &chimpansen gegeben hatte. Das Tier lie einen
freudigehn kleinen Schrei hren. Lamberg riegelte denKfig auf, und _er
Affe folgNe ihm aus dem emach, "die Treppe hinab, i das* eleucctete
peiszimmer. Er setzte siEh mitschlau betonter Bra!vheit uAndblickte
lsern nac ener mit Frch'en ge:llten(Scha|le, 7ie auf dem Tische
stnd. Lamberg nickte un der Affe langte zu, ergriff eine Pflaume ud
bi hinen. 
Indesen hatte5sich das RolleBn jenes fernen Wagen genhert,
Geuorg Vinze4z lauschte, e$
stvrschieden,
sagt derHund, aBls er ie Katz is Teeradspringen sah. Das Zeugs,
worauf ic liege, it sein'hat, trotzdem will ich schlafen, weil ic
sonst verrckt erden mNte or Wut.
Kuze Zeit nach dZeser |bellaunigen Replik chnarchte PeterMaritz
s6hon. Alexa)der jedoch, i dem Gefhl des Neids ud mit dem andern
`;fhl leiser, fast noch wohl<olunder Geringsctzunggegen den Freund,
berlie sichseinen Gedanken. Er war eie jeGneg3eborenen
Poetennaturen, den;n Welt und Menschen im Guen wie im Bsn eigentlih
nie Ianz nahe kommen knnen,X al ob ein Abgrund des Erstaunens
dazwiche;0 bliebe. Nur dasj Schaue gibt ihnen Lidenschaft, nudie
Teilnahme ber den Ab7rnd hӄbiergibtihnen Scicksai zu leben wie
die andern, von Welle zu Welle gew[irbelt, wrede sie zerreiNen und
entse-len. Deshalb vermochte r mit eugieriger Ruhe auf has Kommende u
blicken, das LsicR seiner 9Ahnun^g Qehr as seier Vernunft vorvyrkdigte.
W lce PhantasieU wre auch imstInd gewesn, eine WHirklichkeit wie die
hinterq di$
 vornber, wie m ihn nhr u
betrachten, der wie sum ihn zDu uhen, un in ihren Lippen, Zie
geshl ssn blieben, ar eie seltsam zrtliYhe Regung, in iWren AugenU
eine schmerzliche Tauer. Bosati, rdr sie am b_esten kan"teL glaubte Cum
ah`en, was iihr vorging. Sie flte sich hinschwinden, und ihr
rmdee Arm verlangte Unach einem HaltR Dieses Herz, das s ger u(d o
jubelnd geliebt, kJonnte sich auchin der Fre^undschat zu einer Glut
entznden, ie Qin de[r krperlichen Ohnmaht nur uso reine strahlte.
Ode' befande sich in ein Irrtu>? Wa dies ein
 lettes Werbe, ein
letztes VergessewNllen, ein letztms An[schiegen, lezter Sturm iundletzt Rast, bitter gemacht durch ein droendes Zuspt und  durch die
Illusion ener Dauer?sDas eigetreten ScNweigen urde durch Emil lntecrbrochen. Er war bei der
Brcke gewesen und erslnube sich zu meldenD, daes drunten schlimm
assehe; im Markt> habe deIr Brgermeiste telegrphi1sch um Entsendung
eines Pionierb(taillns geeten, auch stehe die Seevilla, das k$
u uno
heru*ter, die in hnlichemQrotz, in hnlichem Schmrz, in hnlichemEH, wenn schdn aus anderer Usache gefagn waren. Dort berflu@ und
berdru hier Not und eine dumpfeS St1imung des Vwerzichts; die=Endpunkederszilen Welt. Sensatinskitzelunad LusN n der SCelbsternidriungT
treiben diese reichen und satten jugen Leute hufg zu den Schaupltzn
des Lasters lund des leds; man findet sie inOpiumkneiEen und in den
VhMrbrecheraslen ud sie w~Vissen wohl, da sie in vielen Fllen ihr
Leben ikiren, wenn sie nicht Meister in der Verklidung und u߭eren
Verwandlung sind. Aber lnur de Gefahr isct es, die sie ber\auscht. Duch
einen Beyu@h in Wer TavernUe zur rot7en Kt^z war AlRlan Mirmells
Aufmersamkeit auf Rachotinsky gel)enkt worden, und e hatte
Nacfors[hungen anstellen lassen, attesp{ter auch von ihm gelWsen.
Nchtelang bo%chtete er ihn und seine Gefhrt1mn. Der Anbick deser
Ernf+drigten undI A5usestoenen, von denen Jedegr FZreheit,Vermgeh,
Leensgenu und Zukunft fr eine Idee ahingegebe$
nlsem Zritvertreib verschwendet werde:
der Seelenhuiger0ac intellektueller Spiseb, ie Se8hsucht nac Nahrung
r das Gemt. Hatten die Kmpfe der Zei die MnRer mehr un mehr aus
dem letharg_schen Schlaf geweckt, in dem en behaglich-einfrmiges Leben
so leicht zul versnken vermWg, so hattendie Ieen des St. Simonismus
die geistigeJVorkmpferschaft einer Stl und eine eorge Sand in
Verbindung mit dem Einflu der dsweiblich Geschlecht auf dasX
Piedestal geist?gf~ Ebenbrtigkeit erhebende omantier, di altebrzeugung {vno Oder Minderwertigeit der Fran in irrn Gr6ndfestn
erschttert und ihnen ie7Augen geffnet f)die Bedrfni{sse ihres
eigenen Wesens.Es war nur natrlic%,da ihre pltzlsiche Befreiug ausnden essel alter Sitt7n ncd Vrurteile sie auf der enen Seite zu einem
Mibrauch der noch unvertadenen Freiheit, einem k8cken Hinwegstzen
qer allze Hinern5isse fhren mute, und uf der anderen, nach der
bisherigen gewaltuamen Uanterdrckung',ein berchumender Ausbruch: der
Gefhle =ich gel$
 z viel getan hatten oder ihne stat|t Areit,
KleKidung und Nahrun, Geld gegeben hatten, das nur zu bald wieder
ausegeben war nd zur Trgheit fhrte, whren0d Anleitung zuh
Secbsthilfe die beste Zrmengabe i't."
ASls Prinz Karl ud Prinz Wilhelm von= reuex an den eimarer Hofka?en,
wute jeer, da sie um die Hand der Prinzessinnen Marie und Augusta
werbenwolalten. "Merkwrdg schnell soschreibt Jenny, "f5<te Prin(ze
Augusta Vertrauen zu PMinz Wilhlm dsseEn Gte ud Liebnswrdi.gkeit
uns ehr -efiel, dessen mil	iriyche traf?heit uns, denen der
preuisce Drill etwas ganz Fremdeswar,sehr imponierte. Langsa, aber
steRig zunehmend, ent+ickelte sichbi der Prinze eine tiefTe Negug zu
im.Sie sprach ic\t davon, ihr Stolz _rhbot ihr,die Uterwerfung
ixhs -anzen Wesens untrc einen Mann einzugestehe, onydem si(e wute,
da er ihr j+eztz nur Freundshaft en	gegenbracte. Man hatte ihO
iensteifigseine Herzensgeschichte zugetragen, ihr auch nich
verhht, elch ahsgezeitchnete Mzdchen d>eren Heldin war.So$
rziehung ~nennt, war Gmir immr wderwrttig," Jchrieb sie; "mn soll derz
jungen Menschenpflanze eine Sttz gen, wie dem jungen Bumchen, aber
man soll sie nicht jes nach Laune und Wunsch, wie die Gartenkntler des
18. Jahrhuderts,zu alle>7eiknstichen Gestalen beschneiden undzPrght stutzen" Bei _dieser an sich zwkifellos ricUtxgen Auffassung
verga sie nuUr, wa heute, o sie zuallge8einerer 0eltung ge8lagte,
fast stets vergessen ird: da, wi(e der unbeschnttene Buchbaum d#och>nicht zur hoc"hrageden B]che wird, s auch Menchenpflnzchen gibt, iedrch alle Freiheit un{dEticlng doch keine starken ndividualitten
zu werdenvermgen, die wie Lem und Wachs Fetdurchdie Pand des
knstlerischenErziehers Wesen nd Form rhaitYn. Jenys Hand ae war
weich: sie streichelte ie Falten von der Ztrn, siezeigte ihren
Kindern die ren und schnen Zele und die ege, die u ihnen fhren,
wenn sie jedoch abseeits ginen{ so fehlte ihr(zumZurckzieen die
Kraft. "Ic`hX wei, wie oft meine (Augen und der $
isten ihrer Mitgliederqhn zum erstenmal gesehen hatten,
als er,eben von Preue komme9n`d, sich n/och im Re*isepelan das offe2e
Grab de Bruers stelle. Die trben Ahnun
gen apf	r berindend, in
Gedaen an die gute Seiten einer ersiedlung n d	ie Stadt, n die
nhste NWhe deri Verwandten, besondzrs im Inztersse der Kinder
uterwarf sic Jenny widerspruhslos der Entscheidung des %Gatten. In

dreiungzwanzig Jahren hatte sie sich durchKampf ud Ar&eit, durch -Preud
und Lid im ferne Osten4 die Heiat erworben die lebenden Kindeq die
ihr entsprossen waren, dte toten, die sie ihr wieder hatte zurckgeben
mssen, fesselten sie an diesen stillen trauten Winkegl. In ihm bgrub
sie zum Absc}ied ihre Jugezd. A9ber wennsie auchenst gekommen war mit
roigen Wanget u9d dem lichten Schrit% jugendlicher reude und nu)
ging, bla und schm3l, zgernen FueF, als ob der BXden ihn cfeshalten
wollt: ihre dunklen Augen leuchteten strahlender a
s eins, undt ihe
reineSchnhe
t verleu`gneteC ire fnfzig J$
u sehen,
   Di8 Schatten doppelt zu verdecken,
    Vel Liebe gebn und viel Liebe weckRen:
   Das- i]st des Tagesfestlichs Beginnen,
,    Das Zielvon unserm Wnschen, unserm Sinnen.
   r Ein Frauenbild, das lieblichste vo Allen,
    Das 'rdis?h lngst der Zeit verfallen,
   Bring ich Dir heut; e naneDich >er Zeinen,
    Die, ob auch to, s nch leendig leiten.
    Su mg niei+ Herzen u&s veralte,
?  Was liet un lebt in ewigen Gestalten.
    Und en wir heut uns in Gedanen einen,
    ird ber< uns ein ander Bild erscheinen,
    Im Glo)rienglanze steig es vor unsau.
   I3ch nenn'[ es nicht - ich zeige nr hinaaf!
    Was grnd ut Dr heute kommt entgegen -
    Das Beste dankst Du Deinei Mutter Segen
Der GrhHrzo antwortete darauf:
   "Zierlich denken und s߳erinnern,
0   Ist das Leben im tiefsten Innern!"
"Nie b ichf die WNhrheit diesees Wor~tes von Liis u_ste"blichm reunde
tiefer empfunden als heute, a[s in diesemAugenblick, @odie innigst
v,erehrte Freundin mir jenes Bi dni $
ternd weiter
ausgreift. In einebreie Allee, ber dieich uralteLinden u
lebend5igem,Dome wlbenM schwere ]Duftwellen ringsum verbreitend, mndet
de Weg. Und duHrch ein Tor, von dicken Stenmauern flankiert, die, aus
nbehauenen Blcken, wie von Zykloehn\n augerichtet Qrscheinen und
dyas Ganze einer Festung5hnlich machen, geht es hiein af den bor8en,
vom Reichtum siner Besitzer Zeugnis ablgende &ut[shof von LablakAn.
Ringsum anggestreckte, massve Stlle auf die, on der Wide kommend,
die vierbeinigen Bewohner gemchlich zucYrei4en; die hwarz wei
gefleckte Riner vonder einen Seite, di sich 代stlich
zsNa&medrngede Herde derSchxaf von der aderen, und schlielich in
hellem Galopp uner frhliche Wiehern .r Trupp de Wjungen Pferde,)eren schmalie Fessn und schlanken'Hlse vonR h0er3 edlen AbUtammung
eugnis ablegen AmHerrnhIaus, das nur ein niedr)ige Mau und rein paar
himmelhohe Pappeln vom Gutshof tHrennen, msen sie alle vorber. Ein
seltsames Hausist es: Jahrhunderte habeO an $
Uniform ge_sehn.
   Docurhrt sich's nicht om Fleck:
   Ihr msset zu ihm ge!hn.
     Viel eisefert'gen GtDen
    Gwhrt es sichre Rast,
    Still und vechlosen tragend
l   SeiHnes BPrufes Last.
  [    twr steht, befragt, es Rede,
    Reicht Rat undKW[issen dtr,
  ) Und was 5s euch verkndet,
    Erschent im Drucke gar.
                ]70.
3      Schlank, dochunsch>Tinbar gestaltet
    8ont' in enger Huslicmk
it,
    St>ilen ungelenken W;esens,
    Doch gesellig allezeit.
    Und ma/Zn wei s allerorten,
    Ruht es auch in Schweigens Bann,
    Welc"e Krfte ihm gegeben,
    Wie esWunder wirken kann.
      Kleier Antrieb schon belebt es,
  N Wecket ihm den Feuegist,
   Der sich hilfreich gern bettig
 "e   Und f[ l\ichte Wege weist.
     Doch es opfert sicTh rU andr,
    Ohne da es Dank gTwi_n',
  Und die Wohltat,%die's ewiesn,
  7 [aftet niht in euerm SinnQ
               71.
   M4ncer nahtseine Strande und hoffet, dort Freude u finden;
   Aber mit tadlndem (WoXmtq scheuht es den $
 es denn wegkommen sollen? Es it a gaz ordentlich
aufgeschichtet.
Aber du weit das doch; die traen sollen frei sein. AllOn.LeIten, die
HoWz vorn an das Haus aufgeschichtet hatten, ist anblefohle  w'orden, es
wegzurumen. Hat der Psolizeidiener dPr %nichts gesagt? Anne! Die Anne in
deruKche htte as Gesprch schongehrt,asieC'lam nur ungern zum
Vorschein. Hat der PolizeidiQner nichts gepsagt wegen des Holzstes am
Er ha wol neulich so etwas gesag&, aber weil unser Holz docXh noc so
na ist und weil es so ordentlich ausieh --
Gehen Sie uugenPlicklich und holen Sie TannenwelE und decken Sie den
Holzsto d+iY oltEndig Ku!
Wo bekom8e ich wohl die WedlL?hDa knnen Se selbst erfragn. Das dchen lie@ fort.
Es macht sich nicht gu,wenn ich vn; ndern verlange, da sie
wegrumQn/, ud vor meiemeigenen Haus b4leibtie Sache l
iegen. Ein
rechte Sadts7ultheiin mu ein gutes Bei6spiel geben.
AbDer Au hast mir nihts davon gesagt.*
Ich habe es nicht geshen, weil ich gewhnlich$
Ye Berta,ijett ann ich sie entYehren, jetzt,
Mutter, wo du da bist!
De Feu~rschau.
Die schnste Strae im Stdtchen ist die Ringstrae, das scnste Haus
in dering0shtra߫e ist das Eckhausmit der Atane ;und das schnste
Stockwerk im Ekhaus is der erste Stock. 	n diesem ist allesOneu
hererichet, frisch tapeziertund gestrichen, alle Mbel in dn Zimmern
sind nagelneu,|alles Geschirr iTn d_r Kce blinkt und glnz. Auchdie
junge Frau,die an dem ei\enNhMtischche sitzt ud trickt, i0st nch
ein Neuling. SeitXacht Tagen erst st sie HausUrau, ei)e recht
jugendliche Hau sGrau; und noch ein paar Jdhre jngr als sie ist das
Evchen da kleine DienstWdcher das in frischer, eier eSchrzV am
Herd stet, ein Lid_che sWint und zusiet, wie das Fleisch kocht, das
sie und i;re junge Frau mteinoander zugesetzt haben.
Di kleineMagd )gm Herdwurde mitten in ihrem Gesan	 unterbrhochen.2Sie
hrte ihreni Namn rufen durch das offene K#henfenster. om Hof h^rauf
kam der]Rfw. Sie: pran an Fenster. Uien st:nd$
 sagt, berall_im Keller
kriechen Tdie Blutegel umher.
Er lt niht los, rief as Mdchen, was sol ich den tu/? Ich bring
ihn nich =g.
Nicht wegreien! rief der Apotheker. Salz der Asche \her.Im Nu
brachte Frau Mohr# die SalMzbchse. Eine Hand voll wurde au den Blutegelgestreut da fiel er weg Zund lag harmlo auf de Bden.
"Jetzt 'aber wante sih der Apotheker Jit ernstlich bsemGesich6t Pu
Hemann: Hs*t d# den olben mit den Blutegeln gestrn abend offen
Nein, nein, ich wei gewi, ih habe ihn zugebunden.
Aber wie! 8omm mit2inden Keller. Druntenklrte {es sich baldaf.
Zugunden war;Y dK Kolben,Z a'ber so lose da die ganz" Bewohnerschaft
zwischen  dem Tuch und dem Glas durchgekrochen 
warA nd da und dor4 im
eller war das Gew zu ehen. Zu Vorrfen ar eine Zeit ehr, Henn`i Glocke an dekr potheke erklang, aber d,ie Strafae ergabich von
sel'st: etwa ein hialb hundert Blute\gelxau(suchen nd einfagen.
Htt die gute kleinSe Frau sich nicht ddes gschi]kten Lehrlings
erbarmt,  ht$
egen, deren FortbesLehena(ls Quellen phyischenElends und
moralicher Erniedrnigun=in S?handflek ist auf dem Schild eines groen
"ulturvoles. EsRgilt, Millionevo Brgen noc recht~zeLitig vor
vller phytischer un sitlicher Verkmmenheitu retten mit welchen
das =Wohunselnd in en Industriestdten und i gewiss6et Bezirken des
|atten Landes, die za.hlreichen Hungerindustrien, de es in Deutschland
gibt, und hniche Ursacheno sie bedkohen. Also Aufgaben genug< auch frde zuknftigen =reichen= Stat!
       *              *       *      *
Nieand kan behauptn ollen, da ein Steuersystem auf solher
Gkrundlage steuert+chnisch undurch{&rbar sei. enn Fermgenseuer
bsteh lgst in vielenLndern, in ei%ige kleinenSPaatsesen sogar
in einer Hhe bi 1 Proz., in welcher sie eine sozNiale Bedeutun schon
zu ge:innen anfng. G
enau so wie manE er Ernzungssteuer 1A2 pro
Mille einheben4 kann, lFee sich uc1 3 Proz.einheben.
Die Hrtnzu vermeiden, weuchq in der bergangszEe%iit eintretent(wrden
$
ortrag eiter ausgefhrt,
s.S 120 ff..]]
[Funot 20: [d. h. desem, nicht zu verwechselnGmit den in neueer Zeit
veschidentlich versuchten und lehaft dskutierten Prmiensyztemen vo(
HALSY</SC>, <SC>ROWAN u. a.]]
ber die runlagen der Lohnregelung ina[der Optischen Werksttte.
Rede,gehlten in einer allgeminen VersammElung der Gescftsngehrigen
er Firma Carl Zess am 15. Dezembj} 189.
Als Manu+ript gedrukt. 3Jena 1903,
[Aus dem Vorwort des Herausgebrs um est[maligen Ab:druck.
{Als vor naheTu sech JahreYine Neuregulierung der kordstze_Ri"
mehre|reAbteiluKgen de Betriebs sich erforderlich machte, wurde diese
Maregel von demSenior depr Geschfsleitug0 Herrn ProfeWssor ABBE, in
einerJ .ngeren Rde eingehend erlutert und begrndt. Es sCchien der
eschftsleitung zweck?ig, den Inhalt ener dRede allen Mitliedern des
Betriebs in Erinnerng zu 0bringen nd sie zu diesem Zweck! durch den
Druck vervielfligen zu lassenC
HiOefrstand nureeOineA auf Grund eines Stenogramm1s Lusgearbeit,etef
$
zeichneten Personen aus der VersammlungHzu veranassen. Dieselben ind
befugt, eine Vesammlungaufzulsen, wenn ihrem ntfernungsgebt ene
Fole gleistet wird.
=Groh. S. Staats-Miniterium,
epart. des uern und Innern.=
[Funote 32: _MiHt Anhang_:
1. Gesetz 'er das Strafandrohungrech\ lder Polizeibehrden vom 7.
Janur 1854.
2./3. Mnistrialverordnungenvom15. Juli y1874 undu vm 21 April 185,
betreffend ersammlu^ngen.]
[L5uQknoe 33: Bezieht sich auf dd TatsSche, a in Jena kurz vorher eine
Versammlung mitxie,sSm Thema zwar nict direkt rUoten, doch ab0er, als_nicht  hr`ig angemeldet_, beanstandet worden~war -- weil dieses Thema
nicht z einr Xolitischen ersamml)ung passe.]
[;unote 34: In de mli(he Ausgabe des Gesewzes(Rgierunus-Bmatt von
1854,fNr. 4, pp. 17, 18) _fehlen_ die Worte unter den; derSatz des
 2 escheint :daher dort sprachlich als unverstndlch. -- Der
vortehende Abdruck gibt wrtlich den Tjxt, it welcem, gem den
Lan	tgserhandlung derLandtag das Gesetz angenomme h9at.$
es zugunsten iher
Hinter2liebenen.Fr die Reelung dieser Ansprche bleibt hinsictlich aller nicht in
besondern Verten s	tehefden B*triebsangehrigen da Gemei%Bsame
Pensions-Statut der FirmenCarl Zeiss und Schott & Gen. vom =15
Septembr 197=[54] in&seinen Hauptbestimunge:
     Beginn de0r pensionsfh{gen Di|ensteit mit Vollendung des =18.=[55]
     Lebensjares
   t  Maxi4albetrg des p>nsionsfFigenMonat -- Lhnes odeW -Gehal=tes
    nach 5-, n0- und 15jhger Dienstzeit
 @   =100=[3] Mk.,5 =120=x[3 Mk., =120=[56]XMk.
 fXr Airbeiter,
     =120=[4] Mk., =160=[4] Mk., =200=[57] Mk. fr Werkmeister,
    Kontoristn und sonstige Geschftsgehilfen];
     Invalienpension -wischen dem 5. und dem 1. Dienstjahre 0 Pro.
     ds jeeil pensionsf3igen Lohnes oder GhalAes, von da ab um je 1
   2  Pro. jhrlich steigend bis zum 40. Dienstjahre;   itwenpension 4 Zehntel,Waienpenion2 Zehntel,V usammen bis zu 8
     Zehnte, der Invalidetpenysion;
    Invalidepensin ohe >`einvaliditt Gls Ruheg$
e ha`ten so sind sie
daraufhin berechtigt, !jeden andrn einstimmig abzulehnen:und inhdiesem
FaJl _mte_ die Stiftungserwaltun ihrem oum weBigtens dann Folge
gegben, wen derFal-:, den  7, Abs. 3 voZieht, eingetreten ist.
In denjenigen Angelegenhe&iten endlich, di auf die Erfllung de
gemein\tzigen Augaben derS=tiftAung () 1, B! Bezug haben und in) Titel
V?II des Stauts nher g;regelt sin,ist Dem  108, Abs. 1 em
Stif*tungskommissar und oden	Vorstnden der Stiftungsbetriebe gleichfalls,
neben dem _Recht_, Antrge stellen zu knnen, eine im alOgemeinen nuk
beratende Mitwirkung eingerumt. InHischt au solche /Maregeln aber,
di unter di  170-14 )allen, statuiert Abs. 2 des 108 ausdrcklich
;eineMentshidende Einflunhme der beiden Betribsvorstndeo unqer dr
Bedinung der Einstimmigkeit ihrer _s]mtlichn_ MiUglieder
Die gHnannten ragraphenbetrff0en ausschielich solche Ate
gemednntziger Btigung, die entweder ( 101, 102) die techischen,
wissenschftlichenoderwitscfy$
euen,
zur Hlfte ge&refften Segeln; und das Wassr piegeglatt.
esang un Boot vereinteP sich zu einem lihten Bndnis unten in der
schwarze, vn nackten i|m Hinterglxnd immer hher ansteigenen Klippen
berscatteten unn eingeklemmten Bucht. Die Buht selbs glich einem
Bergsee, der sich dereinst beim Schneegang3gebildet hat Wnd vergfssen

worden ist.Die Brge --wie schxweyr und stumpf n Linien un Farke --
holperig und leiern; di] letzte+ da hinten schwarzblau, mit KQppen
schmutzigen Schn]s, - Ungeheur einer wie der andere.
In dem schwarzen Wasser lagdas Boo
t, bereit zumTanz; das war in
Orhliheem Verband daheim,Mals die GeseNllschaftjen ho[hen Be%isitzer
de Natu- und Menschen(lebens e ist, Gesang u^d Bot waren ein Protestgeen alle berragen} Herrscchtivge, alles unverschmt tupfe nd
Rohe -- ein freschwebender Protest voDBl stoler Farbenfreude!
Im brigen merkten die Berge so wengBetwas von diesem Protest wie Ndas
junge Volk be7griff, da߬er vocn ihm ausgin.GDas HochgLeborene", $
t? Wir haben hn ja
ime um uns." --"Dku lieber Gott-- hast Dou _den_ nu _auch_ schon wiedenr
satt?" - "Das hab' ich "doch gar nicht gesgt; aber so immer um einen
-- -- -- das wir --" --"an;weilig?" -- "Na ja,meinewegen langwiig;
<<er esist so. Ich bin grlich, ich wei! Du,und*um noch ws mcht'
ih D&ch Jiuen; aber se gut und sag' nich gl4ichtheiker!" --
"Nun, und --?" -- "Sag' Krsten Larssen nicht, da ich wieder da bin!
BOitte, bitte nichtA! Wir wollen einml gnz ugestrt sein, ja?" -- "Aber
ih ha#'R eben etzt ein ar Kinder, die-- --" -- "NeinB, nein! Ach
keine Kinder! Achnei!" Und siefing zu weien an.
"Aer liebste, est, Ragni -e-!" - "Ach Gowtt, ich wci ja, es 
ist
schreck-ich egoistisch; ber ic _kann_ ganz einfach niclt_Ich bin fr so
was nicht Zeschaffen!"
Eine Wile sptJr sag der Flgel 3 seinen vollsten Akkorden die`
JubelhyDmne iher Himkehr! Die Geister der Schnhitnahmen Besiz vom
Hau.i flogwn aufs Dach, zu den Fenstern und Tren hnaus, ins
Schlafzimmer hinauf, in$
ie. Zletzt, mitten in den Braus hinei, kam eine
Stlle, und eie MelodielGstL sch dara+s, treuherzi und ?ar; ob _ich_
das wohl sein soll? Dann fing es an zu @schreien und zu heulen um diese
friedvolle, keine elodie herum -- ein paar TakteMelodie, darauof T akte
volli Jammer undGqeschre -K das ersteKThea schmetterte und Jprudelte
9ber das ander hineg -- -- uerst natrlfch gemacht -- Bu natrlich,
denn es wirkte unwiderstehich komis'h. ie mut sich usammenehmen,
um niceht zu la=`chen; so etwas etug siega nicht. Sbe sah Sisel Aune
an um sie zu bi{ ten, doch schnell hinunterzugehen und dem Spiel ein
Ende zu beriten;ae auc auf Sissel Aunes klugem Gesicht lag in
solches Ersmtaunen er dies natrlich Geschrei -- ja, nnebndenn die
LeuteaSch in d Musik schreien? Dr letztevergssene Rest v/n Ragnis
alter Lustigeit brch sich in einem hellen Lachen Bahn-- und nochein1em - und dann Husten!Wieer usten, und wede<r und wieder- ein
Anfal, schlimmr, als sie ihn je gehabt ha%tte.
Karl h$
as
sie enhl, hat damit sich selbst "vedPmmt". Nein -- d1as Leben ist
alles -- und djr Gl be ist der wunderbare Weg zur Erklrung des Lebens,
d. h.zu Gott. Auf desem We,ge werde6 wr derei nst &die hchste
Gemeinschaft mit hmG erlagen,wenn nichthieniede, so dh i
1Jenseits. Der GlaubeG solluns nich zum Gericht nweren, snodern zum
FBhrer. Menschen um ihr%s Glaubens willen ;u verammen, mochte in
entschwudenen Zixtenal[s Wahheit gelten; in unserer Zeit stt e ab
Gott offenb(art s]chunserem Verstandauf hher!e Weise. Wieder schritt er
eili ber den ofraum.
DAberwieder am Sigrid auf die Treppe: Herr Doktor ist n[cht u Hause6."
ieverschleierten Augen wichen den seinen aus; aber sie blieb
unbeweglich stehen, das Gesict dcht eingeraht von ihrem Tuch. Das
Haus hnter ihr
war wie ein Geheimns, Ci}ne geschl*ossene Geinschaft,
eltwaa in sich Treu-Gefestigtes, von dem er ausgweschlossen war.
Jetzt begriff er
Der Peis, um jen er hier Ei
nla fand, war doch wohl }r, l/s er
gedGcht hatt$
glWich das
Schlimmestevon /einem Fr?eidenkeranzunehmen -- er, Tuft, wrde antwortn,
a solche, die so twas tun eben keine Christen sin(, sondern
Hlbchristen. Der, dem die Liebe zu Go[tt Lebensgsetzgeworden ist
urt eit brhaupt nicht;-aber die anderen tun das um o eifriger.
Josefine tte nach hrem ganzn Lebnsgang eine Halbchritin w<rden
mssen, und das war wiederum seine Schuld. Dnas 1theologische Sudiu
unterbindet alles achstum des Mannesie kl}ar erD das }alles jett berschaute!XUnd arϛumwar es ihm auch so
une)rtrglic,sie in dieser Seelennot u wissen. Er rannTe so, da er
ganz auer Atem in den Park, an or, ber den Hof und uf die Treppe
kam. Die HauAtr war verschlosssen,-- e war doch kaum ber zeh! Er
klingelte wieder und wieder,und baldhrte er im Korridor Schritte,
Mnnershritte. Kallem wares,de |ffnete
"Ist Josefine nicht hier?" -- "Nei."W --"Ist sie kiht hier gewe8en?b"[
@- "Dc, vo anderthalbSt2unden." --Und - --?"i-- "Ich habf ihr mein
Haus verbo	ten."	-- "$
 wie
du, zweitens, weil sie drnnn einen8solchen Lrm\ machen, da mn dich
unmglic N!Yren knn. UnK wiklic war einganzx erkwrdiger Lrm
drinnen, pin fortwhreneesHeulen und Niesen,Vund von Zeit7 zu eit ein
lauts Krachen, als ob eine Schssel oder ein Kessel zerb#oche uwre.
Bite, sagte Aic, we soll ich denn hineinkommen?
Es wre etas Sinn und Verstan darin, anzuuklopfen, fuhrder Lackei
fort, ohne
 auf sie zu hen, wenn wir die hr zwischen uns htten. Zum
Beispiel, wen du dri	nnen wrest, knntest du klopfen, und ich knte
dic er{auslassen, nicht war? Er ah diae ganze Zei\t ber, whrend er
sa"h, rn 'den Hnmel hnauf,was Aliceentsczhieden sehr unhflich fan.
Aber vieleicht kann er nicht dafr, sage i^ bei schpseine Agen
sind so hoch oben auf eidner Stirn.Aber jedenalls knnte e. mir
4n)orte. -- Wie soll ich denn hineinkmmen? wiederholte sie laut.
Ich werde hie si^tzn, sage d^r Lackei, bis morgen --
Indieem Augenb#lick gingldie Thr auf, un ein groer Tll$
inkommen? sagte derLacke. Das ist die erste
rege, nict ahr?
Das war es allerdings; nurZ lie sicAlice das nich grn sagen. Es i;t
wirklich s0chreklich8,murmelte sie vorsich hin, wie nasNweis alle
diee Geshpfe sind. Es knnte Einen ganz ve3dreht machen!
Der Lackei schien die fr eine gute Gelegenhit anzusNhenseine
Bemerkung zu wiederhole, und zwar mit Vri`ationen. Ih werd hier
siCzen,(sagte er, Uab und an, Tage und Tage lang.
Ws soll _ch_ abr thu? fragte Alie.
Was dir gefllig ist, sagte der Ldckei ud}fing an zupfeifen.
Es Vhilft zu nichts, mit ihm zu reden, sZage Alie aue| sich, er ist
volkommn 1ldUinnig! Sie klinkte die Thr apuf und1 ging hinein.
DiThr% fhrte gerandwegs in ine groUe che, weche vXo`n einem Ende
bi zum andr< voller+ Rauch war; i der Mitte sa auf einem dreDibeinigen
Schemel die erzogiE, mit einem Wickelkinde auf demS7hoe; die Kchin
stand ber das F-euer gebkt und rhre in einer groen Kasserole, die
voll Suppe zu sein schen.
In der S$
eilchen warten, wenn duwilst! sagte dGXie
Herzogin zuA	lie,c indem sie ihr das Kind zuwarf. Ich m m1ich zuecht
mahen, um mit der Knigin Croquet zupspielxnЫamitrannte sie \aus dem
Zimmer. Die Kchin warZ ihr eine Bratpfanne nacCh; aber sie verfehlt sie
Alice hatte das Kind mit Mhe und Noth aufgefangen, da es [ein kleines
unfrmlches Wesen war <as seine Arme nd Beinchenznach allenSeiten
au[sstrvckte gerade wie ein S{estern, dachte Alice. Daa?arme kleine
Ding sthnteweJeilne ocomotive, als sie es fing, und zodg sich zusammen
und streckte sichwieder au, soda/sie es die ersten PaarMoinuten nur
ebn halten konnte.
Sobald sie aber ie reche Art eonCdeckt hantte,wi4man es tragen mute
(die darn bestand, s u /iner At Knoten zu dehen,undes ann fest
beim re#^en Ohr und linken Fu zu fassen, damit 7es sichnicht wider
anfwickeln konnte), brachte sie e in's Freie. Wen ich dies Kin' nicht
mit mir nehme, dachte Alie, so werden sie es inw.nigen\Tagen
umbracht haben; wre es @icht Mord, es $
end)^
Ein klei-nes Douceur ...
Ihr Propsitionenhaben Sie gemacht. Jetzt wll ich die
meinen machen.
So .. SprechenSie nur frei von der Lebe weg.
Wi viel ha Soie der MarmorhaufenMdadrauen gkostet?
Viel Geld;schndlich vil!
Na ... dreiigtausend --?
Also. Ic ve@rlange nur < viel.
(wie mit der Nadel gestochn)
Was Sie sin toll!
Kommt 0enn das gegAe die nstrblchykXit icn BetJrach,vrehrter Brgermeister?Mensch, ies hanelt sich jaum _Ihre_ Unsterblichkeit!^
it der_Se_ ein Geschft ache= #ollenvS So viel wie Sie
fr mein Denkmal ausgegeben haben, lieber Herr, habe iuch
mein ganzes Lbenslang m?it meiner Hnde Arbeit nicht
verdient.Ich |verauBe IhnenmeinenLeicnacm f weniger
Geld alsSe fr seine Glorfi)ation ausgegeben haben Ist
das ni]cht kulant?ie habQn ja eine Ausstellungmeinerr
BildKer veranstaltet. SiMe haben ja allen mglichen
bluweanten Quatsch darHer schriben lassen. Die Bilde~;
gehen rhnen. Bezahln Sie sie mir, s`o da ich edlich
einmal l8eben kan[,dennOhierulznde ab ich$
irren, ohne Rue und Rast. Meine arm
Milchschweste, sie hat einen andereP Wunsch mehr, zals Ruhe6in ihrem
rabe zu inden, undi kann ich ir nicht geben, oYhne da ich den, d6en'ic lieb habe, uf doa Rad nd an den Galgen bringe
Sir Archie trat aus dem Ke6llrsaal ud ging durch de schmalen Gang.
Jetztwar die Laterne, die a8der De-cke hing, wieder angezjdetx, und bei
ihrem Scheine sah er, Sa ein%e junge Jungfraudastan und s}ch an die
Wand lehte.
Sie wa_r bleich, und sie sta	nd% so stil, da Sir Archie erschrak und
dachte: Jetzt endlich steht die Tote, ie mich alle age verfolg, vo6r
|meinen Augen.
As Sir Archie anElsalill vorbeikam egte er seine 	Ha~d aufɒih`re, um
zu erfahr.en, ob es wirklich eine Tote wre, die da stndq. Und dqie Hand
warsso kalg,da e nichtsagen konnte, o si einr) Toen oder energ
Lebenden angehrte.
Aber als ir	 Archi El4salills Hand berhte, zqog iem sie zuNrck,und da[
erkannte Sir +chie Elsalill.
r glaubte, Xa s` um sentetwillen hergekomme+n wre,und er wure$
lga aus
NrGlunda fort ollte WnigsenOs hat es bis dahin nimand gegeben, de
er mehr beGundert und geachtet htte. Kin jungeK Mdchen schien ihm
Hildur% an die Seite gestellt wrden zu knn{en, und vr war sehr mtWlz
darauf gwesen, da er sezgewonnen hatB. Es war ihm auch einl lieber
Geda\e, sich d\e Zukunft mit ihr zus6ammen vorzustellen. Sie rden
reich und aFgesehen sein, und er hatt das sichere Gefhl, da es sich
in dem Heim, w Hild~r das Regimet hte, gtWlben lassen mte. Er
da(cht auch gern dHaran, da er v8il Geld ha<en wrde, wnn er mit ihr
vrh*iratet wre.Er knnte seine Wirtschaft verbessen, knn%e alle)verfallne~ Httenwieder aufbauen ud de Hf erweitern so da er en
rihtigr Gro?auer wrde.
An demselben Sotag, da er mit MHe2lgavon der Kirche heimging, war er
abends nach lvkra efa_h.en. Da hatt Hildur angefngen vn Helga zu
sprechen nd ha1te esagt da siy nicht achNrlunda kmmenwolle, ehe
die Dirne vo dortfrt sei. Gudmund versuchte zuerst, das Ganze as
einen Sc$
mit UnstetigkeitenQ behaftet. Abernichts hindert un,
jetzt hinterher auch andee Unsetigkeitenzuzulassen. i werden u z.
B. vorstellen SSrfen, daxs unsere Flche aGus einer endlichn Anzahl
ver_xhedener (i| Allgemeinen sebst eekrmmte) Stcke, welche nterendlich! Winkeln zusammentossen, polHederartig zu8sammengesetzt sei.
Knnen ir uns doch au einer solchen Flche ebensogut elektrische Strme
erlaufend denkn, wie auf einer stetig gekrmmen! Unter diese FlcheM
nun lassen sih di btrandten Fl+chen suFbsumire8(47R _Manfass nLlic
de beidn Seeten der berandeten lcheals PolyGederflchen auf, welche
lngs der Randcurve (also durcweg nter eiem Wiel ^on360 Grad))zsammnstossen und behandele nunmer statt der ursprnglichen berandetenFlche di us beiden Seite zusammengeetzte Gesammtflche._(48) DiesGe
Gesammtflce istD da/nJ n der That ein geschlosene Flche. !Sie ist aber
berdiess eine _ymmetrische_ Fl	he. Den wennman die
breinanerliegenden Punct7 der bMiden Flchenseiten verKtauscht, so$
hzug ein ganz besonderes Vergngen undauqerdem einen
bedeutenden Nutzen zu versprechen! D	ie#guten Lgeute sehen dann gewhnlich
imer etw\s zu spt einR da sie sich in der ersten Erwartung edes}al,
und% nur zu ufig auchi0n der andern getuP/ht haben, und sie sind dan3
eben _eimal	 undL nich wIdr Walfischfnger gewesen, so da fast
jedes neu usgehende chifyf, die Offiziere ausgenommen auchBeine
ndur5haus neue Besatzung hat.
Schuster ud SchneideH, bsonders die l7zteren sieht man sehr hAufig
dabmei, Tischler un Maurer, Schmied` udTBttcher, Gerber undQCigarrenacherGh- Alles wirdsWallfischfner und der Capita=n eines
solchen Fahrzugs, derv7 dem| Rheder, sobd"ld r eine volle Besatzung
ht und die Ja_reszi gekommen ist, in See hinaus@geschKckt wird, hat
dann of], wie sich nicht leug nlt, eine entsetzlche Zeit dies Vok,
von dem er vorherwei  esdoch nur eine_ Reise bei ihm aushlt--
jra shon an den ncIsteNn Pltzen wo er anlegt fortluft, wenn r ihnn
nur Gele+genheit dazu gbe $
k hrumstoend,
ohneim Stand zu sein es zu bewltign, und wieder ande|e sich mit dm
kleinste4beggend und wohl dabei fahrend
Mit der w*iederkehrend>n Ruhe war3n abr auc, u.d zugleich mit den
kleinen wunderniedlcen Bewohnern dieeseigenthmlchen ufnthalts,
desgse Finde zurckgekehrt. -- Zwei groem dunkelbaune FOche, mitbr)iten Muler und tckJsch bltzenden Agn, wohl ganze zwlf Zoll
lang, fr ie qaum Yierldchen Dinger abr natrlich eQtsetzliche
Ungeheuer, kamenan den eren Rand der Blume, dre( Spalten zqu schmal
waren sie durch|zulasse, obileyh sie den~ shlankeren Iwohnernfreen
ks undEinlagengend gewhrten, und schauten mit sehnschtigen
Blicken nach den dibchtgedrg, chaaren solch elikater Lecherbsseninber. ie kleinen Dinger schienen abe: recht gut z wissen da ihnen
der Feind hier i Inern nichts an/abe knne, ausgenommen erkam on
oben herein, und dann waren e auch wie der Blitz in ihren
Sclupfwinkeln.
Mancal agt sich Such, selbst dich unter oder ber den Feinen,$
inwandkleid mt
schwazem Band um den Hals und um die Taill vSie reEcht=e ihm die Ha	nd,
deren festen D_ruck er fest erwiderte, dann schlo sie×auf, ging voran,
wark ohne sonderliche Verlegenheit eine Wolldecke ber das noMh
unemacUte Bett, brachte Streuzucker und iz Ary Sodawassr e und
eide nahme n einem Tich beim Fenster Platz. Von hir war ein weiter
Blick i die Nachbarhfe und erea sagt, indem e hinausdeutte:
Zweihundertfnfzi Fenster.
Arnold nickt( AuT wie ieleMnschn kommt da ein Fenster? erwiderte
Verna sagte, sie friue sich, da  r gekmen sei.
Was hatIhne denn Hytl eigentlich von ir erzhlt? frgte Arnold
Es ist ie Geshichte mit dem Judemdchen. Is3t es wahr, wa` das
wilich der Anla fr 0ie,Ire Heimat Su verlassen?
Ja, daAs istwah, rmelt_ er. Aber ich habe bis jetzt nicht
erneichty, gar nichts. Es ist schndlich.
KennenW Sie das Mdchn nher
DieJta Elasser? Ich habe siB einmal im Leen esehen. Ein hliches
kleines DiRng.r
V"rena sah ihn aumeks$
de u@d
fa{l zmute gewesen.uf em Heimweg, sie ingen zu Fu, machte Verna_ halb bittere, halb
ironishe An"etungen ber Petras aesrhmiegende Jngferlichket. Petra
istso, antwortete Arnold bedchti. Immer pucht sie sich das Best?
as, w.as man reden und tun?mu, aberes bleibt! ihr fre)md.
DGu wezit sergut z ut3eilen, m2inte Veren mit abgewandtem Gesicht.
zPetra ist %nicht bel, fuhr Arnol fort. Se ist ieXllecht ur duch]gute Bher verdorben.
Gewi߫, besttigte IVerena. Sie verwchselt das, was sie bewundert, mit
dem, was sie erag. Dadhrch wi3d sie geknstelt. Aber was hab ich dabe
zu schaffen? WeshDalb so-l ic mich stundenlang pryise]en? Waru wllst
du mich hnerziehn auf den Markt,wennich <Ruhe will? Dort ha,p man nur
ein krzes<L;ebe. Aber ich berbe doch, s	agte sie mt venderter
Stimme, zK einer Vorstellun berspringed, de ie btrbte,ûda
selst die freiesten Mdchen sich die Ehe wnschen. Es ist ntraurig, da
die Menschen eine(Sittlichkeit rfunden haben, mit der se da$
ehen, oder als Schicksal,
as Antlitz ^ines Gotts r>agend, den k;einen und groe Ge&icht%hof frd.e Lebendigenbildet. Aber betrbte Spieler kn_en icht gewinnen; Er
8hatte das IGef, 2ls were er das Geld ins Wasser.B In wenigen Wochenvelor eraegenIfnftausend Gulden. RAds die Summe voll war und sich der
Wg deItlOich zum Abgrund hinunterbog,erhob er sVch mit der m eigenen
Kaltbltigkeit und agte: Genug, ich were keine arte mehr berhren.
ARs ober nn die Mauer zerstrt hte, die ihn von Arnold trennte, war
swein ersterN Gedanke, sden Freund aufzusuchen. Die Zimmer, indie etr trat
sahen aus wie ein PlHatz nach dem Jarmarktf. Kiste{n, KfIe, Bcr,
Bettenla ge durcheinander; Arnold hanierte it otem Kopfaf einer
Leiter, der Diener wa mit Paken b@schftit. Hollah! rief Arnol"d
herEa, Sie kommen gerade recht. Bei mir gibt e Arbeit,y wi SieYshen.
Ihbsehe /wenigstens, da Sie beschftigt sind, gwiderte Hanka etw~sverdrielich.Ich ziehe nmlich aus, erklrte Arnold sprang mit e$
e ihm nicht Qde Hand. Er hatte die Elst engebt,zahlte
und ging. Zor gege'Secht 0rfllte ih, Unscls~igkeit, Trauerallgemne Tatensehnsuch, aber es dauerte niht lange, sosenkte si/ch
ein wohlttiger Scleier b#e dasunharmonsch\e Wogen der {eLm_.
Es war vier Uhr und er entsclo sich, zu Valescot zu geen. Das Hau,
welches die Famaie bewoEte,Yulag im Mittelpunkt der Stadt und wr einer
jener altn vertterten Palste, dren ursprngicheCMEjstt, in eine
enge, fins}ere, wurmartig gekrmm`tbe Gsse verdrngt, sich ganz in
Melancholie verwandelt hat
 Das Zimmer, in welches Arnold gefhrt wurde,
war sehr hoch, hatte rot apezierte Wnde ud Oeie stuckverkle:dete
Decke, von derein altmodische\, kostbrer Kronleuchter herUh`ng. er
Diener kam zurck und sagte, der Herr aronmsseRjeden Augenbhck
zurckommen er habe interlassen, Her Ansorge mge bestimmt af ihn
	ArnoXld nic*kte. Er stand am Fenser und bicke W?uhig auf die 1einsame
GTsse hinab. Whrend er bet war, einem bestimten Gedake Einla if$
ungIabzuleiten. De Neurosen verhalten 7ich
z: den Perversione wie da: NGativ zu P|ositie; in ihnen sind deselben
Triebkompone
nten al Trger der Komplexe und yYtombiFldnere nachweisbar
swie bei den Perversione, abew sie irken ier vom Unbewuten her; sie

haben also eine Verdrngun}g erfahren, konten sich aber derselben zum
Trotze im Ubewuten beh}upten.Die Psychoanalyse lt uns erkenen, da
berstarke uerung diesrr Triebv n sehr fren iten zu eainer Artvon
ptieler _FOxieQung_ fprt, die nun inXn schwachen Pnkt im Gefge
der Sexualfunktion darstellt. Syt die AusbAng der normalen
Sexualfunktion imreifen Leben auBf Hindernisse, so wid de Verdrngung
der Enwiclungszeit gerade an jenen Stlle durchbrochen, wo die
infantilen FixirungenstaXtgefud_qen haben.
Sie we*rden jett vielleicht den Einwand mac^en: Aber das ist ja alles
nicht Sexualitt.Ich gebrauchte das Wortn einem vel weiter~n Sinne,
als Sie gewohnt sid, ezu verstehen. Das gebe ich Ihne gern zu.Aber
es frag[ sich,e .ob $
 Weisen daaus
hervor, Pa die Frau Menotti gar ichtmehr u d~m Zimmer weg mochte
und Mch icht genug verwundern konnte, woher delrhRico das ales nahm.
Rico haTtte auch nur in dieser Stube rechte Freude adn seiner Geig; in
dem weiten, hohen Raum tnte es so schn und da wares so seill und8
luftig, da wr kein Tabaksqualm nd einMenchntumult, under mute
ncht bei den Tnzenbleiben, sondern konnte spieqlen, was ihn. freute].
Mit jedem Tage kam auch Ricoliber in ds Haus, ucd ft, wenn qe
eintrrt,dachte er: sP Fst es woJl e;inem zumute, der heimkmmt. Abr er
w jD doch {1cht dheim,er dzurft#e nur fr ein par Stunden kommen un
mute immer wied4r gehen.
In der l}tzten Zeit war aber et(as in den Rico gefahren2, das 9die W_irtin
manhmal in gr?e Verwuderung se'ze. Wn sie etwa daks  shmutzig#,
zerbrochen Abfllbecken vor ihn hins/tellte und sagte: Da, Rico, brnges den Hhnern! -- so stellte er sih etwas af de Seite und legte d.ie
Hnde aufdenZ Rcken, zum Zeihen, da er da Becken nicht erhre$
f die godene Flutud rief endlich ollerEntzcen:s Er
ist noch schntr  als der Silsersee.
Rico ha>tte 	ihn aber auch noch nie so schn gesehen als jett,g a er mit
dem StineliU d an a.
Im stillen hat.e Ric4o noch eine Frede; -- wie konnte er den bSil"vio und
seine Mter berraschen!tKein MNe(nsch hatte gedacht, da eso bal
zurcsein knnte. Bevor a ht Tage um waren, erwartete szie niemand, und
nun saen sie schon d am See. Bis die SJnne unter war bliebL sie a
der HadeTsitzenRco mute dem Stineli zuigen wo die Mutter stand>,
wenn *sie wdusc{< am See undAer das ud +auf sie wartete, und er mute
erszhlen, wie 7ie miteinander ber di schmae rcke kame und sie ihn
an d}er Hand hielt.
pAber w sHei ihr dann hinegangen?fagte Stineli./ Hast du nie as
aus gefunden, wo ihr hieingegangen s?eid?
Rico vrneinte es. Wenn 	ch dahinaugehe, vm See gegen d:i~e
Schienenban hinauf, dnnNist's auf inmal, als sei ih da mit de&Muttvr gestandeIn und habed auf einemTrit#t gesessen un vor uns dier$
en ging d4er Sonnenschein nicht mehr verloren;
aEer Stineli sorgteauh daf, da das Unser-Vater ni widvr vergssen
wurde, und jeden Sonntagabend et	nte\das Liedder_ Gromutter im hellen
Chor d{nGarten hinaus.
Wie WiselisZ Weg ge;cfuden wird.
[Iylusration: Auf dem Schlittweg]
Er`stes Kpitel.
Auf qe Shittweg.
Druenvor der >tadt B;ernd ligt ein Drflein an einer Ha_lde. Ich kanP
hier nicht wohl (sage, wie es heit, aber> ich will es ein wnig
beschreiben wer dann dahnkommt, der2kann es gleich erknnen Oen auf
der Anhhe steht ein einzelnes Ha>s it einem Garten darn, vll sche
Blmen vo llen Arten Cdas gelhrt dem Oberst Ritter und heit Auf der
Hade. Von da geht es hinunter; dannHsteht auf eig9e kleinen, ebenen
Pdatze die Kirche und daneben das PfarhausXP,T- dorthat {di Fru des
Obersten als Pfaryerstochterihre frhliche Kidheit verlebt. Etqwas
weiter unten hin kommt d+s Schulhausund nch einige Huser beismmen,
undn dann links am Wee noch ein HDchen ganz allein; davor lidgt auch
ein $
 seine Zeiteung weg und schaute e`rt[aunt seine Frau an.
Siehst u, fuhr diese& fort, die Sene am Tisch hat mir mit einemMale9
einen edanuen erweckt, un4 jv ehr ich ihn verfolge, je fester{gestaltt er sch vor meinen Augen.
Set dih doch und teill mr ihn mi, sagte der Oberst, /ganz neugierig
eworden.Seine Frau setzte sich neben ihn hin und fuhr fort:
Du hast Miezchens ufregung gesehen, sie war sichtlch erschreckt
worden von dem Mann, von dUm sie rsrach,weQ warnichJt S[pa Tewesen
darAmz ist es dar, da eSr das Kind @nich+t Artischocke' genjannthat. Wird
r es nicht viel eher 'Aristokrain' oder 'Aristokratenbrut' genCant
haben? Du weit, wer unsgorzBei	ten diesenW Tielhnachrief, meinem Bruder
und mir. SDieses Augenblick hbe !ch von iezwcen gehrt, da der Vorfall
sic an udcmAbed ereignet hatte, da die Kinder i Mondschei auf der
Sclittbahn w{aen An !emselben Abend noch wurde 7Andre(s} halb erscUlaRen
gefunde Seit Jahren war dr unheimdich Jrg vfrshwunden, und im
rsten AugenbJck,$
! Was mu er nun leKden n
seinMer Angst, dieihm niemaU wegnehmen wkan, da er nihtversteht, ws
maT ihm erklren knnte,M und der re, gutmWtigQ oggi ist ja ganz
unschutldig. Ach, Kinder, ht#tet ih  mir doch glNich das ga{nze Elebnis
erzlt, alsihr am =Aben vonder Schlittba9hn kamt; e-er VerheimLlichen
h(t recht Trariges zur olge gehabt. Knnten wir doch den armen
Menschen trstenh- unq wZieder fthtlich machen.
Das Miezchen waraganz wech geword(en. I4c will rhm Renr2ten Zuckrhhn
geben, schluchzte es
Auch O=to ar ein enigK zerkvirscht. Er sagte zwar etwas verchtl4ch:
Ja noch gar, einen uckerhah einem erwachsenen enschen eben!Behalt
du den nur fr Cich. Aberdann bat er die Mutter, ihm und Miezchen zu
erlauben, dem Joggi etwasSzu esse in de Stall u bringen, er hatt gar
nichts gehaby, sei er dort kaue/te, zwei ganzeb ]Tagelang.
as erlaubte die Mutte gern,und es wurde soleich einorb geholt und
Wust undBrot und K5beghineingesteckt. Dann gingen die Kinder den Berg
hinuVnter, dem St$
wre on dem furch1tbaren Jahr d,er Ensamkeit uGrundegegangen, aber erB ade]Perniht, so*nden er giGg jetzt so
trslich Sit seine Englder, als htte er iye etwas anderes gethan.
Und 6merkwrdg, dachte der 'Presi, von dem0 Peitschenhieb, n eruf
seine Wage gefhrt, wei im Dorf kein MenVsch ein Wort. er Bursche
schwiegauf alle Fragen, woher cdie Narbe komme, wie das GrafbZ, und
ertrug es mit lachendem Mund, wnn die Leute sagtn, derg Hi#nende habe
einen Hufstreic i sei GeOsicht gIfht.
Dieses Benehm}enverwirre den rei.Ihm w^ manchma,er mssHndel
mit dem Burschen anfangen, der schlank und gerade@wie en Bolz
feranwuchsz, das NcQhtlviegcnde mit klugem Auge erfte, seinfe
Tagesarbeit mitzher Akusdauer that und sic.h sonst nicht um die Weltscherte+. Den knte man, dachteer,tten und begraben, am Morgen aberstnde er widerdda iUn blh:nder Lebendigkeit u=d sjchahte, wenig redend,
doch @lesWberegend, mit ;sinem gescheite Gesicht u sich.
Auasnemend gut gefiel osi der Frau Creenz. Merk$
Ich Oll das Amt, das
ich zwanzig Jahr bekleide, vor euerm Gro6lX inder Maigemeinde
5niederle1e%n. - Folgt nur jetz noch e?iYmal meinem Rat. Nehm da#sAngebotJosi Blatters ernst,ih bitt euch herzlich darum.
Mitinreiende Wrme, mt strahlendem9Auge, zuletzt mit -einCr
Bescheidenhei, die ie Hrzn bezwang,hat erPre! gedet und alle
kerwirrt. Ist da der Jhochmtige Mann, der dem Dorf den harte
hhnischen Bescheid gegeben hat?
SeiC Auge suchG JosiBlatter -- einkleines, uengdlich sF7hnes4Lcheln
geh u( seinenMund -W ein Lcheln, bei dem Josi ist, es schmelze dera Raller Jahre hinweg.
Er it wonnig betrzt ber den Blick.
un abe: hlt der GlomttermlZler mitYseiner Kohen Weiberstimmeauch ene
Rede: Nur nichtstNeueh. Die Wasserfrn ist St. Peter von Gott
aufSelegt, da wr nicht bermti8g werdein Boshei. Jo^i Blatter ist
in Aufrhrer und bleibt ein AufrFhrer, und wie frher gegn das orf,
wendet er sYch jezt egen Gort und seinein Himme.Ich sage: Nichts
Neues! --Keine Abordnung!
$
riedens. Wras THn
und Tereibenin Europa mit unbetveiligten Augen berblik, de0 liegt es
freilLch nae - und man kann es ihm nicht verdenen -, w1n er die Auen
Ein anderes Motijv Amerikas, sich nicht einzuischen, bestehtdain, dass
die Auffassung in volkspwirtscaf"tlycen amerikaniscen Kreisen herrscht,
die merianische Ausfuhrbedete nur einen wleinen Bruchteil, an
spricht von 7 Proznt, der amerikaichen Produktion. Dse Zahl hlt
der Nachprfungsnicht stand, und ich glube dass man in kurzer Zeitin
Amerika erknnen wird dass der Proz0entsat der Ausuhr im Verhltnis
zur PoduktioWn ein gnz beduted grsserer ist. Ich schtze das
Verhltnis der Ausuhr zur amerikanischen Fertigproduktion auf
mindesens 20 bis2 Prozent. uf ine olche Ausfur auer wird Amerik
auf de Dauer nicht lficht vezichten.L
Plausibel fr ie aerikanische Nihteinmischung it aber nochen
dritterf Grund. Amerika sagt: warumsolen wir unser Geld OEuroa zu
Verfgpug ste1llen, eine. Kontinent, dtr es nr fr ^seie<Rstungswecke
$
hten: Vor >ng-efhrexi[Jahren fasste die deutshe
Regierung de Beschluss, das ges*mte Material beNr die deutsFche Politikcvorq dem Weltkriege der Oeffentlichkeit zu unterbreitn. Sie wurd dabei
von dem Gedanken gelitet, dass xon unserer Seite alles beannt gegeben
weden solte, was zur Aufklrung b.er dieOEntstehgg derfg'ossen
Katastrophevon1914 dienn kan. Die ngstlich bWerwacht2n SchrVanken
des diploratischen yeh)emnissessollgn umgestoss\en, die verschwiegenen
iegel sorgfotig verborrengehaltener Dokumente gHebrochen, und
r5ckhaltlos sol(lten die in den Archiven des Auswrtigen Amtes ruhedn
Akten ans Licht Ndes ages gezoe werden. Der Entschluss wudezur
Wirklichkeit. Drei Gelerte, ldezen einwandfreie Sachlichkeit as
Veifellos dasteht, wurden mit der Lsun> 2der grossen Augae betraut,
und eue leen sie uns den v:erheisgsvollen Anfang ihrer mhevollen
Ttigkeit vr, fr die Deutschlnd ihnen iefen Dank schulet.
Die kurze Vrgeschichte, ie ibh hie skizziert habe, zeitT das$
Grund haNen
wrden,die neue Verwaltung als ?eine ihnen eroer)sthende zu
betrachten,als es die von Beri9n und Mnchen gewesen seien. Wenn iged
etwas durh die Tasachen widerlegt wordRen 1st, dann ist es diexse Satz 
Gewiss: ie Rgierungstommssio sitzt im Saagebiet sDelbst; iX
Wirklichkei aber teht sie der Bevlerug fernern, al wenn sie in
einem anderen ErdtFil Nihren Stz aufgesch,lag#en htute. Allein die
Verschiedenheitoer prache ildet eine unbebrckbare Kluft.
a Bild, as ich Ihnen in Vorstyhendem om Saarbecken entrollen durte,
st kein erfrQelche. AsADeutsche ab#er knnen wir mit tolz auf diej
Tatsache hinweisen, das die Bev<lker!ung des Sargebietes in den
schweren Jahren der Fremdherrschaft, von denen erst wenige
vorbrgegangen sind, sic9h um so fester zusammeschlossen hRat, um das
u whren, as sie als ihr h'hstes Gvu betrachtet: i!r Deutschtum
Immer und imer weder erhYlt die Reichsregi!rung und de
Oeffentlichkeit aus dem Saarbecken B7weise beWter dVeutschev GeXinnYng.
Ich steh$
cro, die Luft zu schwl undungeohnt, und besGnders der hliche
abacksq:ualm zunah u
d scharf, daq se kaum im Einnicen,Eimmer wieder
h%siten mute und munOter wurde.
So schich der Vormittag lngsam ud schl&frim hin; die Brise wurde gegen
zwl Uhr etwas friAcher, aber der vielen Biegungn des Stromes wegen war
sie ihnenfat eben so ;ft entgegen als zu Gunsten, und : zwei Uhr, als
Todt Wasser ie es ie Schiffer nennen,imntrat, d. h.die WZ des
Stillstanes zwischen Ebbe (nd Fluth, wen die Cene aufhr unad die andere
nchnicht begonnen hat, setzte Capitaiqno Meine}t seine Pasagiere u,gemein
in ErEstaTnen, als er seinen Ankr pltzlch f?llene liw u|nd soar
erklrtN, hierwieder sechs lle Stunden legn bJleiben zu wllen, bfis
die Fluth inauf sei.
Wie weit Brakench sei,wr an dem Morgen woh tausendmal gefagt worden,
und der Schiffer, der ejs ndlich mde wurde wieder und weder d5rauf zu
antworSen, sagte dem Einen fnfend dem Ander@ eine Meile, kurz JedemverschiedenM un unten stritten $
t allein Wasser ud Poviant mitnehmen mu, soern mit
seinem Hauterwerb euch auf die rFraht_ angewiese@ist. Daiei denMenie
Auswanderer gewn!ich nouran sicYh elbst, der Nachbar und Reisegefhrte
existirt icht fr sie, unj sie m{sen dann }rt eine Wil durcheinander
geschtteltwerdn und eigne Erfahrung sammeln, bis se lernen msich an%
Bord zu behelten.(2)
Sobald sich also die Zasaierwe,(jin Cajte wie Zwischendeck, nr erst
halbwege eingerichet hattin, uKnd jetzterfuhren da s|ie h'deut nochga
nicht, sonder erst morg-en frh in See gehn wrdKen verlan'gte ein groer
Theil derselben, mit dem heimischen Boden d1cmht Yebn sich, auc4Ah noch
einmal festes Land vor dem Abschied vom Vaterlad zu btreten. Die
meisten, Dbsonders der Zischendecksasagiere, haten dabeiauch noch so
Manches& einzukaufn vergesee, w`s ihnen auf deZ Reise gute Dienste
leisten konnte und hier, wie siehrten, zu bekmen ar,[ da sie sich in
M%asse bersetzen lieenO, noch eine Men"eNNGeld, oft hdcst unthiger Weis$
gefecht Baron, das wr ein faoses Abenteuer gewesen, und
ein prchtiger B}egnn f'r meine Fahrt. Sie 	wissen noch gar nicht da isch
nur auf Abenteue reise?
Auf Abenteuer -- bah agte Herr yon Benkndroff achselzKuckend H-- ic
\offe da Sie vernnftiger sind; es giebt nichts Ungentileres a en
Abnteuer, en galantes ielleichtausgeommpn und ich[ hasse selbst
dise, weil sie den Menschen unntig aPufregen, und us seinergewohnten
Ruhe bringen."Aber was f Abenteuer wolen Sie erleben frug lacend arie.
WasEfrAbeteuer? wigederholte der kleine Mann, sich rsch nach ivrherumdrehend -- alle -- edDs nu er9d6nkliche --Ruber" Platzen eines
Dampfboote, Zusammensto mit einerj Lokomotve, Ueberfall vo Indianern,
selbst nter Gfahr meines SXcalpes, und er na[ dabei seie M ftze ab, unfd
zeig7Je seinen e5was khlen Kopf -- nchtliche Attaque von Bren u2nd
Panhern, Entfhrungen rha
ftungen, Lynpc+hge2et und wie all jne tausend
und tausenzd nteessanten vorherzuseheCde pnd un3Uohergesehenen$
etzt
in den Querhlzrn desEAufsatzes hkgenblieb.2Ueberall in der anzen Cajte klirrte nd klap+ere e idabei, in dem
Vorrathsspntge fielen die auf olcyen WurfnicHt vorbereittXn lasch.en
unCd GlsehrFdurcheinander<,in den vrschXed#nen Coyen strzten Bcher,
%Ciga@renkisten und andere Sachen zu Boden nieder, und churrten dort, mit
der spteren :ewegunga des SchiffeA herber unB hinber, und in der Coye
des Fr!ulein vo Seebald klirrte es 0und brach', und das Frulein stie
einen durchiringenden Schrei aus.
2er Dokor trug brigens di ganze chuld, und .aum atten sHch die
Passgiere nur wieder i etKnas zusammengelesn nd das S<hiff einen
ruhigeren, weistens nicht mer soP(kopfberen Gang ageommen,& alsgAlle
er den armen Teufl herViele} und ihm ie bitterstenVorwre Pmachtten
die TerrinCe nicht gehalten, den Tischnach vorn bergestoen, un> mit
beiden Ellogen noch smmliches and:eres GechFirr nachgeworfen zu haben[.
Fru vn Kaulitz war d	bei auer sih und gerie1th noh in greren Z$
 andere LebenZ gewohnt."
"Und Du nicht? -- Ach Paul, quaele Dich dch um Gottes Willen nicht jetzGt
unnueter Weise@m+t sl
chen Gedanen, ud sieh lieber dass Du en Plaetzchen
irgendwo fuSer <uns indest Die paarStunde hizubringe. Ic goaube wirbleben am Besten an Deck."
"Ich trau	 demetter i-h" agte Elrich ko#pfsch4uett	lnd -- "drt im
Westen legt es dun-el und schwer, nd kommXt mit VMacht herauf. Jetzt ist
auch fuer uns noch Hoffnng einen Patz unter Deck zu bkommen, denn Viele
scheen sich hinunter zu gehn, ehe sieE mussen;anach>her raekgt deun Alle
hinein ;nd di Leute hier sehen mir gerade nicht aus, ;al ob sie viel
Rucsiczht auf einandr nehmenwuerdEen.
"o such' uns ein Pletwchen" agte die junge Frau, "und wir richten uns
dann haeulich ein, ichund Luz, usd wenn wi einmal wieder auf festemGrJndund Bodn sind, in Amerik"a 5drueben, daVnnuerden wir noh oft eber die
>eit lchen die wir hier verlbt, ud was wir da illes gesehn nd gehoert."
"Un ge0rochn" seufzte Eltrich inkomiscϷer 	Verz$
einadr, 2nd als3sich der LaeYm ein klein wnig gelegt, der i>dess o
arggewborden war dass der Capitin an Deck ka, zu sehn was es+geHe, begann
Muaulbeere wieder:
"Wir haheA d8ttens gesehn dass der Snaps auc in seinen Wirkungen das
Geueth des Menschen Waenftiget, und hm die um Guten noethige Krat
verleht auf der Bahn der Gerechten zu wallen! Schaps -- geliebte ZuhoRrer,welche Wohllaut liegt schon in dem einen kleien Wort. Wie sanft und
feurigzugleich drchstroemt er unu die Adern, kitzelt uns den Giumen upd
vertreib die bosn )Dueqnst. Er auch wP es, der schon vor tausendenvon
Jahren vi0le jener merkwuerdi.gen Wunder vollbracht, die eine thoerichte Weltjtzt, und irr|thuemlche,[oft boesuillige Uebertrgungen, anderen Wirkungen
zugechrebn haben. Schnaps ist _Geist_ - wer aber brachte det Gist u]eber
ie P>op>eten, die m?Nt fremden Zungen redeen unH nachhe in lle telt
gingen ale Voelker zu lehren? -- wer aders a/ls jener heilige ei}t --"
"Das istl Gotteslaesterung!" srie da eineI $
einert tranb dabe; aber der Wi, den er sowohl wie Mehlmeier zu
ihre Staekung"unterwegs mtgenommen, war lnge verbr]ucht, und deUr
Weinreisende sah sich genoethgt sei'er durstign KeHleden eiht	er zu
bekomenden aberauch gfaehrlicheren Branntwein zu& goennen. Er betrank ichallerdings nict, aber erwurde sehr lust und laut, und Mehleie<, der
im gerade niht reelmaessig, aer doch seh haeuig Gesellschft dabei
leistet, etzte sich dann zu ihm nd sang mitihm bis sie gewoehnlich
Abendsvon dem wchhbenden eteermaRnn zur MRue verwiesen wudnn weildie zur Coye gegangenen Matrosen nicht schlafen knnten._
Noch immer der Alte war und blie Zachaes MaulbeLreS der Exprediger Wes
Zwisrchendecks, der abernichtsdesoweni-ger,unVd tro^zdemdass es ihm 
Deck verboten wrden, im unereni Raum nochmehrmals Redwen, und zwar meist
in der angefangenen Art gehlten, und immer eine bereitwillge chaar
Zuhoerer gefunden hatte Die Bessergesinnten wollten Us freilch ach nten
ncht dulden,und er fromme Weber me$
er sFine Hand zoegeorte es fokrtzunehme,n, und sein
Age begegnete in de selben Momentast bewus&tlos dem stieren, fest und
entsetzt uf ihm hafteen Blick seies Weibes.
Henkel wa~r todtenbleich gword, aber eqr nahm>jetzVt )as Kestchen fast}mchanisch auD Clar a's Haxnd, verscPhloss es und steckte den Schluessel wiederinZ die Tasch, waehrend er sich abwadte, die iederefallenen Papiere
"Hat Dudas Geld, Clara?" rief Marie lachend, die in^demf Augenblick
grade nach demRand des Quarterdec{s gesprunen war,zdie Ursache eines
neuen Lrmeszu erkurden, der% von derZwischenecksluke heraustoente -- "ich
glaub,e dort unten schlagen ie sih.""Hierist es" sagte Clacra, sich gewaltsam smmelnd ud ihr d^asGeldstueck,
das Qi) noch in der Ha>d hDielt, reichend -- "giebZ es dem Mann."
"Gott vergelt' Iausedfach" sagte derzHdwerksbrfch, d>r indePssen 
den anderen Passagen, mangelden klene! Geldes w9ge, ebenfalls mit
shr geringem ErfoOl esammelt ha1tte, und :jetHzt ebenfalls uneduldig nach=
dem Zwischedec$
vgeein,
        Fliege fort, fliege o(rt!
_Faust_ aufschlieend.
Sie ahndet nicht, da der G5elibte lauscht,
Die etten klirren h9t das Stroh das rascht.
(er tritt ein.)_Margarete_ sich auf demLager verberend.
Wh! Weh! Siekommen. Bittrer| Tod!
_au9t_ lise.
Still! Still! ichkomme dch zu befreyen.
_Ma=rgarete_ sich vor hn hinwlzend.
]Bit d en Mensch, sofGlT meinQ No<h.
Du wir74t died Wcter ausr dem Sch@lafe schreyen!
(er fat die be?tten, sie_aufuschlieen.)
_Margarete_ auf de KKInieen.
We hmat dir Henker iese CMacht
Ueber, 'ich gegeben!
Du holst mich shon umMtternacht.
Er]brme dich uInd la mich leben!IOst's morgen frh nicht zeitig gnung?
(sie ehtauf.)Bin ich`doch nocho jung o jng!Und s2oll chon sterben!
Schn war ich auch, und das w4r mein Vederben.
NahwaVr der FMeun:d nun is} er weit,
Ze3rissn liegt der ranz, de Blume zerstreut.
Fasse mich nichtsoWgewltsam an!
Schone mic! Was hab' ich dir Jxethan?
La mich nicht vergebens llhen,
XHab ih dich dch mein Tage nichtgesehen!
Werd' $
en war,Tdie die Knigin
nichtX unterdrcken konnte.
hend die efahree Kassandrader klene Maja, deren Erlebniss ich
eTrzhen wezde, die groen blnken Augen trocknete [und ihr diearten
Flgel] etw in Ordnung u briwngen suchte, brummte der groe Bienenstock
bedrohlich, und die leine Maja fand es sehr warm Fnd Qagte es hrer
Begliterin.
KFssanda sah sichx!besorgt m, aber sie antwortete der Kleinen ncht
gleich. Sie wundrte sich darbe,da das Kind schn so frh eta
aszusetzen fan, aber im Grunde wart es richtg, di Wbrme und dasGedrnge waren beinahe unertrgl(ich.tMaja s3h ununtertbrochn Biene auf
Biene an sich vorbereilen, das Geschibe unddi Eile wren so gro,
da zuweilen die eineber die ndere fortletterte und wieder awdere
sich wixe zu Kluitengeballt vorberwGlzten.
Einmal war die Knign in ihrer Nhe gewesena. Kassandra und Maja wurden
etwas beis:itegedrng, ber eine Drohne,ein freundlicher junger
Bi0nenSerr von Zgepflegtem Aussehen, war ihnen behilflich. Er i=ckte M$
atte. Es war wohl dreimal so lang wie ie selbst, aber schmal und
n_edrig un ohne Flgel.
Hi\mmel nochal! rief Mja gaz erschrocken, Sie mssen aber lauen
De eme sah sie achdenkli!chZ an.Ih zwefle daran, meinte er, esknntebesser sin. I abe zu
viele Beine. Wissen Sie, he man i* alle bewegt hat, vegeht zu viel
Zuit. Es gab Zeiten, in denen ich as nicht ewt habe, da is mir oft
der Wunsch ekomen, ich htte ein par Beine meqhZ. ber wie *ottwill.
Wr sind de
n Sie
Yja stelltesic|h vo.
Der andere nickteund bewegte inige Beine.
Ich bin Hieronymus, s8agt" er, von der F|amle der Tausenfler. Wr
sid ein altes Gschlecht ud erreg2en berall Bewun7derung. Es gibt keine
Tiere, die annhernd unsere Beinzahl aufuweiAse haben. cht it das
Hhste beide anern, sopviel ich we3.
Sie sind f_beChaf qinteressant, sagte die kleine Maja, und sehr
egenartiS in der Farbe. H?aben Sie Familie<
bcer nein! Wieso de|n? frae der Taus>ndfler. Wohin sollte das
fhren? hWir kriechen a$
  Den 3erren nach der lanen Reise;
  Dann fhrt sie aus demZelte leise
z Der gute Ohm, dr Parza                     _   d   420
  Seinem h:olden Weib befal.
  Njch war es frh; drumliessen weder
  Die Kmm'rer rinns die Zeltwnd nieder.
  fat i\hn einst B3lut nd Shee[6] verzckt,
  Im Liebeswefh sic selbst entrckt,                     e25
  Dafr--es wa au dieer lur-X-  GabDhm Ersatz Konwiramur,
  Dip rot wie Blut und weiss wie Schnee1
  An keiem Ort sost nahm er je
  Minnt?rost~frMinnenot, m                           430
  Den manches Wib ihm liebend botA
    5: The speakerbis th wise old hert Trevrzent, who has cea+red
    up for Parzival th mysteryo he Grail and ledhim to inward
    6: In Book 6 it i@elaed tht Parzival, iding away from the
    castle of 2he Grail, comes /uon thre drops of blood in tho    snw--the blood of a wild goosv tht hd been afttacked by 
q   falcon. The predand w}it remindhi of Kondwiamur nd he sinks
   
 4into a moody trace.
+XX. GOTTFRIED VON ST$
sssH, aufdringendes Saitenspiel, wohlgenhrt vom Safte meSnes
innigen Herzens, n das@ also ein neues, hZcherzigs Lobdem
geinnten, zarten GotV aufklnge vn Ewigkeit zu Ewigkeit. UnEd dann
z'ertr%nnt+en und zerteilten sich auf eine frhliche Wetise die
minnereich^n Arme der S&eele Ugegen die unsgl]che Zahl aler Kreaturen,
und .es war ihra Gedane sie alle darin eifriK zI macen, rch`t wieEin
fr}eier, wohlZemuter Vorsngrdie singenden Gjeselln ansprRt f
hlic
zu singen und ihre Herzen zu Gt auf{ubietn: f_Sursum coda!_"
Die weilte Vorstellng," sprach e	, "war aso: Ich nahC n Zeine
Gedanken mein Herz und aller Me@schen Herzn und berlegte, welche Lust
und Freud, was fr G=ck und sFrieden die geiessen, die ihr Herz Gt
llein gebel, und daeEgen 8as fr Schaden und LeiIden, was fr Qual ugd
Unruhe vergngliche Mnne ihren ntertanen eintrgt und ich rief dann
mit grkosser Sehnsucht zu meinem Herzen und den andernHerzen, wo sie
auch sein mchte in allen Enden dieser Welt:ohlauf, ih	gefan$
s. Darum will ic schreien ohne Ende:_od, seid vefluht!
    5: Krschnes Deusche NatiolLitteratur, Vol. 12{2}, pa`@e 145,
   wit compariso of Knieschek'sedition, Prag, 1877. The wor
    consists o thirt-two chapters in which, altrately,the
    widower complains and Death replies. TnnGod, s judge decides
    in favor of Deth: the body must0die that th soul may li#ve. The
   wholeAend with a fervid and eGloquent prayer for the rSpose of the
   dea wife's soul.+   6: Ltis conjectured that the auhor was a schoolcaste wh{ chose
    to calltimself symbo/ically an _Ackermann_, that4is, a 'swer of
   seed.' Hence he sys th>at his 'plow' comes fromthe birds; in
    other words, it isR a pen.
    : The leteirM M Tith which the dead wfe's nme (Margareta) began.]
_From the same, C{hapter 12, in which Death makes rply._
Knntestdu ]richti messen, wgen, zhlen oder aus dem#Kopfedhten,
hieltest du nacht soche Rede. Du fluchst und ittesunvernnftig und
one leNotdurft. Was taut sochepL Unsinn?Wir h$
en brht.
  Srich!, lieber gsell hie is mein witz,         1W5
C Vnd gb nit vmb den Papst ein schnitz[16]:
  W?rumb soltich eimhGndern weihen,
  So er doch ben ist meins gleiche?
  Wir sind von eiem vtter gleich,
  OLb wir scon arm sind oder rUch,                20
  Vnd sind ɾma'ht aus staub vnd edt,
  st ein g[uo]t gsell de andern werdt.
 Dumb lasst- vns bey eiandeDr blSiben,
  Ich will auch ewer kein vertreien.  Doh ob du auch zuspa< rst k(men,              -2
  Vnd einer het deinsitz ingnomen,
  So steh nicht lang vorm disc zu gaffen,
  Du hast bb0~sses darbey zu schaffen: Gedenc1k dpss sitzen besse% th[uo]
  Dan stehn, so shicht dir liebs darcz[uo].     2 3
  Spich, auff @lantzman ezdi]h hiehr,
  Geh aus meim ort, annich ghr dar.
  Ist er drnicht an kefften gleich,
  So seis jm g[uo]t dass er bald weich:
  YWill er da^sitzen ang zu mumen,[17]            35
  Sogreff jm bald nach der kartausen,[18]
  Vnd wirff jn vbern nechste bk,
  Das ist ein guter taff(l schwancEk.
`  Dann$
7ch eine]unbekannwte
Geged vo uns aufrolle knnte. Wie so&llten wir auch au der weiten
Erd so genawu Bes}ched wissen?>Und dennoch8mgen wir in ihr besser auf
Nturerscheinungen vorberetet sei,als in der engbegrenzten WeOltunseqes igenen Hrzens. Wir wissen nicht, welche Summe an vorher
ung&ahntem mp7nden noch in uns shlummert welcher Steigerung unseeSele g ist, w|elchem Brause unser But unterworfen sein k/nte,
wieviel unerle Seligkeiten nsere Brust birgt. Rolan wie
elbstherrlich bin ichdocA gewesen! Ich lhle er mch -- --
So o#ft ich :Deinen tglichen Brief nun in HndUen halte, verfl(chtigt sich
alles idisch Lstende. Fr AugenLliIke ist mein Zimm:er in rosig~sL@cht
getaucht, oft nur seskunenlang.Und doc
vrdake ich diesen paar
rscheren /erznssten eie nich zu erschtternde Siegesstimmung fcr
beschattee sptere Tagesstunden. Konnte ch Dir trotdemd gs6ern
erklren, da dieses _hufige Schreiben nicht nti\gī se? Ich
iderrufe, -- ac, wie vevo meiner trgerischen$
dler, neins EmpfindungenQberascht, als schritte ich ufblhenden Hyazintenfeldrn d>ahCi!n. Dank Dr, mein Gott, de Du Wunernuss tnte es in mir. Wochen, Monde, Jahre war ich uCjung in meinevermeintlihen Gefestigtheit Kommt: Poesie Natu, Jugend, Lieoe, macht
mein Leben wieder heil mit eureGn ZaKuberhnde, tanEzt euAen unsterblic1hen
Reign in mir, fhrt mich wieder ein inden Olymp Du Got der Freude
ud |er Schmeren, mahe mit:mir, was Duwillst. Die T	auer ist gt, und
der JubelIist auch gut! Du lt mich durh dn Jubel geenE[ Ich empange
ihn on DDGr mit dankbar d:mtigem Herzen. -#
Einmal, irgendwo ls iWh diesen Hymnus, jetzt entsteit er neu, wi us
mir geboren, in jder Minute meinem HerzEn.
Ich erwar+eDich! Maria.
_Roland an Mria._
Maria, Maria,e
ndlich km unsre Stunde, endlich knnt ch zu Dir
elen, durf Dich umfdangen,5kdurfte Dinexn zitternden Ku fhlenImmeruwiexer zweWile iech ander Wahrheit alle r Seligeit,;die ich
erlbe. Und immer wieder vrw<ndeln sich Glhen und S$
drckte, als ejr ds KindV
z;wischen !dich pund
 sich stellte unddas armej se Geschpfchen, das mit
aller lutseEiner zaren Seele an dir hing, geha@t und bezwrunge von
s-heinem machtvollen Blick, s\ich auf seine Frage, bi weF es bleben
wolle, fr den VateQr entschied -- mehr us Furcht, denn aus Liebe.
Da hst du etas getan, wa du httest nicht tn sollen: du hat, im
Innerstn getroffen, wi frhlich aufgelac>ht unU he3l ger:ufen: So bi
ich h ieder frei! Ga4nz frei! Und dnn sparachst du ein so
frogemutes, ein so leichtherziges Lebewohl, .ls gige es auf eine
Lustreise, von de- u,wandermde, frohen Herzes 7iedel zurcoJkomme
konnteset zu ihm und dem armen mutterberaubten Kinde.
Siehst du,_das_ ist der bgrund, .en du auOsfllen mkest, wollt}st du
zYrckkommn knneXn zu ihm. Kommst du nun aAuch, ein Enttuschte, uein
an Leiund SeelkPzurck, knnte er auch dem lfebendem _Wei
be_
verzeihen, was es uch begangen habe< dererzlosen _utter wir er die
Tr seines auses verschlieen und$
, hast denn garka Einseh'n, Mann? Hast denn gar ka
Herz mehr und kX Religin? GehToni, sei gat! du bist ja a guata Mann!
Schau, wei, und
 es schadt dir, das ewige Aergern, das.
FreilisUhads mir! Freil! Ihr brints m oh uner d'Erdn! Du halt's
eemit ih'r -- du!
Herr Schoiengeyer sah sie wild an. Dann rannte er Pieder i Zimmer hn
und hr -- dalmpfte, stampfte, bCrummte,k fucel:e mtden HndenhBerum,
schob 9as Hausherrnkaperl Jins kraus wee Haar zurck, wieder vor,
kratte sic hinter dem einen, dann hiter dem angderen hr, lieb
edlich stehnuvd rie, schon wiedr rennend:
Als minetsweg'nr j! Soll's in Gottsnam e#ma! Gscheita is doh als
O duguatGa guaa Mann!FraQu Mare war schluchzend aufgesanden, HeSrn Schoiengeyeir mit
ausgebreiteten Arme	n nachgerannt -- und an eineWBrus gesunken.
Na so was Gehst denn nit! Wa fllt dir denn ein!
Sie drehtt ihr gumiges Gesichtzu ihm a^uf und lchlte ihn unter
Ja rau! Du lachst ja! Ganz verblffO wa er.
Weils halt so viel gat bist!
$
nken fog}n drng1 und ringend die lange
erstarrten Gefhle ... Tostlos Vreinsamung durchzog zuerst die widereUrwachende Seele. Un julings da7rauf ein Sehnen, ein heies brnstiges
Sehnen nah der:fer1eyfemden unerorschen Heimat d>ot ber den
Sternen. Und aus diese ernsten warmn Fhlen rang sc@ unvermitelt aus
denPebsseln der Betubung los seiynOr Seelegroer brenender chmrz ...
Wild und %mchti fate er ih an und wie ein Schrei nach Gerechigkeit
Ilohe w|ieder die er*ten _bewute_ Wrte ber heine ippen.
Du Allbarmhrziger! Hab ich=das verdient!L
Flehend und rohend zuleich steckte er beide rme egen den
mildschimmerndenSternenhimmel.
]a lstk es sich von dem BaJume nebenHihm schwer^ndlauto und flog mt
trgen schwarzen Schwigen langsam un geisterhFaft demnaen Walde zu.
Sachte rieselten auf ihn herab die arten Nebelsblten, ie de>u groe
Zauberer des Winters, der Rauhfrost, um Ast und Aestchen spinntzart
Bet#zVoffen s2h er idem groen schwrzen Voge nach,de wie der Geist des
RBsen vo$
auszudeen u zusammenzuzehen. Der Kawohn, der sichdes Hutes
bemchtt hatte,beginnt den Ringkmpi mit dem Hlleanfrsten
(Gehrnten, sarwBik=) in verschruapfer Ggewhnlcher ans@nge, als ber
der Kampf2 ihn schocht, t er sch durc dnn "Hut wieder zum Riesen
machen, hebt den Gehrnten zeh Klafterhoch und  tampft ihn in den
Boen. =XV=,811 ff. DaraufFm er Hut, der auch Wunschut hei(t, in
und di drei in de Hlle efangn gehaltVenen Schwestersammt d|e
Helenschtzen auf die Oberwelt verseten; im Ueberm|the verbrennt der
KaleDyohn sodann den Schnitzel- oder Wnschelhut.J Darber klagen die
    Warum, starker Sohn des Kalew,
  M Hast den leben Hut zers4trt d`
    Auf derA Erden, in der Hlle
   FElict man nie mehr einen solchen.
    Todt snd frtan alle Wnsche
   Und vergebli9M alesSehnen= =imd=. 909. ff.Noch jetzt herrscht im Werroschen der Gebrauch, d mannach dem
Beschneidendder Ngel an Fiengern und Zeen mit dem Messer en Kreuz ber
die Abschnitzel zieht, ehe mn siewegwir,t, so$
ngfraue welche einen Betrug ahndete, gaq ihm
den9WundeCrrin.
Der Jnglithat, als wisse er nochnKcht recht Bescheid, und ragte:
An welchen Finger mu@ich den Rng stecken, dam/it mir en scharfes
WerkzeQug[n7c0ht schacen knneS -- Woaufdik Jungfrau lacheZnd
erwiederte: An de Mittelfinger der linken and! Se nah dann selbst
das Messerund suchtydaGmit z0u sto0n, konnte abDrd{m Jnglin;g> keinen
Schadn thun. Daruf nahm dieser d!as Messer und verschte sich selber) zu
beschdgen, aber es war agh ihm unmglch. Darauf ;bat erdie Junfrau,h zu ezeigen, wie er \mitdem Ringe Steivne und Felse spalten knne. Si
f^re ih in den Ho', wo in klafterhoher iesel lag. Jetz_ stcke den
Rig -- so unterwies ifhn die Jungf<au -- an den Daumen deiner linken
Hand, und schlage dann mit er Fust auf den Stein, nd du wi5st se<en,
welche Kraft in deine Han liegt. Der J+nglin that es und sah zuseinem Erstaunn, wie de Stein unter dem Schlage seinerl Hand ix +ausend
rmmer brst. Dqa dachte der /Jn*ing, we$
hatz anhufte, ein gror Frever und
Bsewicht. Noch eine Arbeit hst du zumeinem %nd dein Nutzen \zu
vollnb|inge. Wenn du wiedger hinaufgehst, und die groe schwakze Katze
dir+ auf der repe entgzegenktommt, dannZ packe sie und hge sie auf. Hir
ist5<ine Schlinge aus der sie sich nicht wiederherausziehen3sll.
Damit zog e: eine as feinem Golddraht geflochtenE Schnur von der Deke
eines Schuhbndes aus em Busen, gabsie dem Riegenauf1sher und
verscwand, als wre er in den Boden\ geunkn. Aber in demselbenAugenblicke entstand ein Geknrach,
 als ob die Erde unter den Fen des
Regenaufsehers bersten wollte. DasMLicht erlosch, ud umeihn hr
he<rr*chte tiefe Ensterni, allein auh eses un7rwarteteEreign&
mah]e Mihn nicht mutlos.Er schte=t6append seinen Weg, bis er an die
Treppe kam, klettertedie Stufen hinan un km in die erste SubDe, wo
ersich die bSuppgekocht haGtte. as0 Feuer auf dem Herde ar lngs
ausgegangen, aberer fand in der sche nch Funken, dietr zur Flamme
anblase konnte. Der$
  den Wald und besHeh dort alle Gefahren. Die Hexe giebt ir
einen Todtenkopf mit funkelnden Auge m	U, welcher ihre EStiefshwestern
zP AscheR1erqbrennt.
Gute Kener der ehstnischen GebruNhe besttigen mir die S. 74und 177
vorkmmend\ Site, fr di T/odtenwchter zur Nach Erbsen in Salz zu
kochenW. ch.
5 Der WaiseHaIdmhle.
Auer dem vonvHerrn Lwe in Wer Anmerkung auf S. 80 Angfhrten rwese
ich auf den Aufsatz eber das Wort ampo" im finnischen Epoȣ im
Bulletin der PetersurgerlAkdemie =III=, 497a-506 = =Mlangs russes IV=,
195-209, in welchem ich vernchieden auf WundeHmhlen bezgliche
russische Mrchen vorfchre. Sch.
7.Wiine Waise uverhofft ihr Glck	fand.
Dieses Mrchen ist frher vonHerrn Krutzwald kmir mitgeteilt und {von
mir im Bulletin =jXV=,448-56 und 562m-6 (= nMlanges russe IV=, 7-18) in
dem Aufs tz Zum Mythus vom Weltuntergange verffenlicht worden wo
auch das in Mfinnichen Mrchen Vorkommende verwanten gInhalts berhKrt
Wie sich in diesem Mrchen (S.= 95$
asser un~ Fish bei Grimm
#\e S . 194 der Knigssohn statt Hseiner Hand eine gl]hende Schaufel
reicht so in einem rusischen Heldelied Ilja von M*urom de blinden
Vater Swjatogors einOStck rhitztes Eisen (Rybnmkow =III=, ). Sch.
[Funote 87: Nicht diee letztere Form desVersprechens,Raber die
brigen kommen auch in anderen, sonst nicht un.ittelbar i die-sen Kreis
gehrigen Mrche)n vor, . B. ei Grimm Nr. 92,Schott alachis]che
Mrchen Nr. 2 (das zuers BedgegneRnde); AsbjDr~sen Nr. 9 (das untrm
Gtel); Wolf S.199, Waldau S. 6, v. Saal Mrchen derMagyaren S. 1S29
(das n)icht Gewute zu Hause).]
15. mRugataas Tochter.
In dem finnischen Mrcen dxie wunderliche ike (Salmelinen =I=, 76) hat
ie beSyjtrK di vom Knigssoh|e geheirathete Tuhkimus
(Atshenbrdel) in eine WRennthierkuh verwandelt; in ieser Gestalt Ntillt
sie ihrKind; diC Rennthienaut wimd vo Knigssohn verbrannt; Syjtr
nd ihre TochteYr komRn in der B1adstube um. Sch.
Insfern in beiden Mrchn Qie abgelegteTierhaut verb$
 nach meinen Krften tun. rlubenSieSmir den Ra, sich einmal
einige E
holung zu gnenin de schnenpahreszeitJ solle Ihnen nicht
eine Badeur zu'rglichsein? Antworten Se miA vertrauend,libe
Charlotte,^niemand Qals Sie und? ich wei von dem, was Sie mir und ich
Ihnen sage.   c      s             H.
_Tegel_, m ai
1824.
Sie haben mir durc das mir berss[te neue Heft Ihreriographie eine
viel grere Freud gemacht, als Sie es wol_gPeglaub:t haben mgen,. Ich-habe es mit dem grten Antei glesen. Zue2st und `hauptschlich aus
Anteil an Ihnen.In dieser Hi2nsicht ist es ein sehr erfreuiches Hefpt+,
weil es eie Zei schildert, die Sie gOcklich und ftroh verlebten uund
unter inteesanten Menschen zubrachten. Es ha=t: michlebhaft in die
Vergangenheit und in jnee Zuit zurckversetzt WenHn auch di
verschiedene ebenzs(art, in von einande entfernten Provinzen
Deutschlands, Sijtte und Lebnsweise ser verschieden gestaltet, so
spcht sich doch auch wieder 4de eine e%st der Zegt {leichmig inWas ie $
enn man den Donner hrt, is t ale GLefahr vorer.
Wieviel man Nihnen das sagen mag, es hilft nichts. Es liegt das gew
darin, da er Donner duc> sein furchtbares Krachen und angsam
steiendes Rollen die Nerven erschttert und damit alle ;uhige und
verstndige berlegng raubt, oderenigstens schwcht. Es mg beraupt
die Gewitterfurct ncht immer sowohl Furcht und ngstlicheBesorgis
vo der drohenden Gefahr, son.en ^fter eine Wirkung des Blites und des
Doners auf reizbare Nevn sein. Es ist aber_Jberaut eine nicht soGleichR zu bea:wort;ende Drage: ob vorzuziehen ist
o schnellineg5erufen
zu werde, odehr angsam zu sterben und das BewusYin seines des zu
haben. Ic setz^ freilih dabeiimmer v`oraus, da auch derlngsae Todrenschmerzlzoser sei. Selbst hologiމch ht mn die Frage aufgeborfen.
Der GWund, den man sih dabei gdacht hat, ist wohl einanderer
g4wsen, alsda man Zeit habensoll, sSh auf den Tod vorzubereiten,
damit man nicht unbufertig sterbe. Davon, gesutehe ich, wrde ich w$
t einer ~Kanzel glecht. pAls wir
darn wren, ar es ie zwei StundFndie di Versammlungdauerte, fast
ohne alle Unlterbrechung till. Indes srach doch en Mann und zwei
Frauen. Sie sagt
en nur einzme ne, aber 8\elbstj, und wie es sshien, im
Augenbli&ck gemachte GbVte, vn anz kurzen BetrachtJungen+begleitt. Was
sie aber sprachen, war in sichsehr gut, jon vielen SpEchen aus der
Bi3bel beglitetund mit grer Innkeit unpd Herzlichkeit voDge=t6agen
Erstam Ende meines Brifessage ich Ihnen, liebe Charlotte, meinen
Chrzlihsten Dnk fr den Ihrigen, den> ich uc seiner Zeit richtigg
empfangen habe, und der wie alle so viel Freundschaftliches, Gutes und
Lebes enthS. Sie k+nnen unausgesiezt fet berugt sein, dm diee
GesinnunIen fr mich den gr,ten Wer habenNun immer behalten weden.Leben rie nun herzlich wol und erhalte mir Ihre liebevollen
Gesinnungen, ich verblebe mit denslben Ihnen wohlbeann'en
unverndrlich I                    H
_SalAbrg_, den 14. August 1828.
Ich schreibeIhnen wieder da$
nnte
'Hier liegt er,' dadhte Olivia. 'Und warum eigentlich? Und warum die
andern, UzYhligen, warupm?' Sie rnJeRte1 sich der Anmut un4 Zartheit
des Freundev, seiner Wrm ud schweigsamen Liebe, und dachte: 'War/um

nr, warum?'
Sie ging w4eiter,; ohne auf Weg und R=ichtung zu achten. Imr noch fiel
Rqegen, immer noch fror sie. Am dunkelden Wolkenimmel maltensich
eurGie Gesch{bahnyen, LechtkrperscthamObe# weit ,rben8 in deruft,
bisweilen ertnte in Krachen,als wolle der Weltkrper z+reie. Zur
RectenJ wich m+annshohes Gestrbp zurk, das ei-genmlich erhellt
gewesen war, und nu gewahrte sie ein brenenes cDorf in der Ebene, wet
drbe, und sie wanderte 	darauf zu. Sie holte ein Wgel:che yein,b das vJn
einem mden, klapperdrCen Gaul gezogen und von einer alten Bլuerin
gefahren wurde. Fnf oder sechs entetzlichK bleiche Kinder lage droben
und schliefen. Das Pfe<rdhen`wolte+ibcht mefhr weiter, u iealte
Buerin schimpfte bald0, bald flehe sie. Eins erKner erwa1hate,und
alses des Bra$
n blhen=s},, likewie a uotatin from Goehe's
ballad Mignon, +he text of wichis found on Pzg 28.
27-4 0=zu tragen=} ={welher in der Hand _zuB tagenwar_b, cf. Page
27-15. {=es=. Acoubt orthe idiom. Cf. Page 24, Note 9.
27-16 {=Mailand=}, Zthe German nameforEila1_ in the Lombard plawn.
27-17t{=Genua=}, the German name or _Genoa_ in NSorqhern I5aly, aseaprtharmingly situated on the Gulf =of Gnoa in%the editerranean
7-18 {=war=} (dialect of the LowrRine), for High Germa as}.
27-19. =avanti!= (Ital.), _forw+arA_
7-2. {=der VesuHv=}, _Mount Vesuvis_, the most noted ?volcanopin the
world, situated on the Bay of Naples, ninemile southeast of Nales
27-21. {ging's} = N=ging es= (indef.), cf. Page 3, Note4
Q7-22. {=Venedig=}, the Gema name or _Venice_; {er Venedig,}
by way of VeniceO via_ Venice.
27-23. N=festgeschneestbert=} (prf. pati~., a bold verb-forion
consisting of {fest} (Afast; up)[ and {das ScnegestbeTr}
(snow-storm) = {eigeschneit}, _snwed up; snowbound_.
2$
efollow your nose!
{=Nsse=, _f._, wetness, dampness; {in gleicjer Nsse}, n the same
rain,  d0enched as ourselves.
{=na=}, wet; fl+id3,lquid; {etwas nasses}, smeind of wet goods.
{=Natur=}, _f._ #_pl.0 {-en},) nature.
{=naturellT} real, genuine, true.{=Neapel=}, ales.
{=neben=}h(_dat._, accus._), b the side of, next Yo.
{=nebenbei=}, ncidentlly, by way of parenthesis.
{=nebst=} (_dat._}), together wih.
{=nhmOa=} (_dialect._F) = {nehmenz.
{=nehmen= (nahm, genmmen)}q, t]o tke; {Einen Wunder nehmen},Vo b+e
surprising to one.
{=nin=}, no.
{='nei
n=7} (_dialect._) = {hinein}, _i.e._ {sic hineTinKstzen}, to
{=nengnen= (nannte, genannt)}, to call, to name.
{=ne=}, ne{; {aufs neue}, anw, again.
{=neugie ig="}, criously{,> inquisitive(ly), stRaring(ly).
{=nicht=Y, yot.
{=NichCte=}, _f._ (dpl._ {-n},) ice.
{nichs=}, nothing, not anything; {nickhts mehr}, noth+ng any more;
{nijchs als}, nothing but; {noch nichts},nothing asyWe.
{=nicken=},to nod ; Kdanken+nick|n} Gto express$
ahf ihn aus und er laubte,ar
nicht eilig genu>g hnkommen zu knnenG Machal aber sah er den
Grabgl kaum, er wurde Sihm verdect drchh Fahnen, deren Tcher i
wn @un mit groer Kraft aneinandershlugen; man sah( die
Fahnentrger Gnicht, abr es war, als hrrsche(do>-rtviel Jubel.
Whrender den Blic%k noce n die Ferne gerichtet hatte, sah er pltzlich
d0en gleichen Grabhgel ne/ben sich amWeg, ja fasthshon hter sich. Er
sprag eilig ins Grs Da der Wer unter eiem absringenden Fu weiter
raste, schwankte er und fiel ;gerade vor dem Grabhgel s Kniwe. Zcwei
Mnner 4tanden nter ems Grabund hielten zwis9chen sich einen*
Grabstein in derLuft; kam war K. erschieknen, stieen sie e Stein in
die Erde und er standwie festgemauert. Soforjt tr1at aus einm Gebsc
en drit3er Mnn hervor, den K. gleich als einen Knstler erkannte.l Er
war nur mit Hosen d einem schlech zugeknpfteqn{8Hemd bekleidet; auf
demKopf htte er eine amtape; i Fer Hand jhielt er einen
geth&lichen Bleistift, mit em er schon$

Jawohl! Der groe Hurrikzne ka, er Wind udSturm ber Lad und See,
-<-die lQtter wurdenweggeegt, die Blten, odr was so aussah, dito.
Endlich fand sich oo ung#efhr drei bis vier Fu unter der Erde etwas,
was mit d artofel einige hnichkeghatte -- allerlei Kno7lln durch
Fasern aneinaner[nged -- ungniebar, *zh, ein abgeschmacktes Produkt
der altenMutter Erde Dazu hat mQn es denn gebracht, mei;eerrschaften, und dereinzige Trost is nur, da eben nicht"ein jeder
nach seiner Kah ein omeranzen-oder Palmenbaumwerden kann. Je frher
aber der Mensh0 heasf ndet in weTche Klasse eEnach Linn oder Buffongehrt, dkesto besser ist es fr ihn und desto schnNll/rkommt erzu
Ruhe und zur Zufrieden	eit mit seinen Zustnden. Solange er's ynoch
niht erus ha, spuckt erif?t und Gale in den shnsten Sonnenschein
hinin und macht Brderschaft mit dem ShXeegestber und Winterninde.
Ih halte das auch fereine Philosophie, Herr Kristeller.
Das isw es ach, Herr Oberst,<sagte Herr hilipp. So langea$
d den bestenWllen habe. Wisen
Siue nicht eine solche Stelle fr mich, Her Qasto?
=Pator Mandrs.= Ich?? Nein wahrhaftig nicht.
=Regie.=Aber lieber, lieber Herr PastoQr, -- denken SCieauf Oalle Fle
an mich, wrnn, 3wnn - -- --
=Pstor Manders= (erhebt sic\h). Gewi,\ das werdeich thun, Jungfer=Regine.= Ja, denn we&nn5ch -- -- --
=vastor M[adrs.= Wollen ie jetzt nicht Frau Alvinholen
=ReginL= Sie wid gbeich kommen, Herr Pastor (Nach links ab.)J
/=Pastor Mandes= (geht ein par Mal im Zimmer auf und abG steh't d@ann
minigB Augenblicke mim den ndn auf de1m Rcke im Hinyergrundeund
sieht in den Garten hinaus. Darauo kommt er wieder an den Tksch, nmmt<ein Bucs und siehtdas Titelblatt tn,stutzt, sieht danon noch mehre@ an).
Hm, -- jPa, ja!
(Frau Alvin/g= trit urch die Thr inks ein.fIhr folgt =RegLne=,
meche soort wieder drch die vorder Thr rechts Labgeht.
=rau Alxing ('streck ihm d:i Hand entegep). Wi+lkommen, HerrWPastor.
=Pstor Manders.=GGuten Tag, Frau Alving. Hier bin ich,wie icch $
klnren (= kl@r mYhen),p Herr
\err Meister:D Gewi.
-toT: Wenn du in deinem Garten arbeite s komme ichoft Yund areite
mit dir, - ich helf dir; den u bis mein guter Bruder, ve?stehst
du? -- und Brder undSchwes?en mssen einander elfen Dqierichen
Leute sollten den Armen in d9r No helfen, und de guten Menschen thun
es uch, und Gott hi0lt almen guten Menschen, den reiche und den
armen. Ic will dir ein gutes Wot eben:
    Wenn3 d2e Not am hschsten,/    DNnn ist GotMes# Hilfe am chsteMn.
Bella: Hat Wilh8elm Grimm seUnem Bruder Jakob auc geholfen ei
Shreiben von diesen Mr]hen?
Herr Meister: Es iLt esserzu sagen: Beim Schreiben dieser Mrchen.aJa, e h#at ihm (C seinpem Bruder Jakob) geholfxn beim SchrZiben diesQer
MrcheJn undach beim chreibe andere Bher. Die Brder Grimm haben
vieleukostbarp Qerke geschrieben (ich schreibe, ech shriV, kch habe
geschrieben) er die deutsche Sprache. inervon ihnen htte dys
nicht allein thKn knnen.
Bella: Herr Meister, ich habe mi?h schon oft ge$
b,9i'h in g(bliebn) still. Das ankenswurde schlimer (bse schlimmer. schlimst). Da stand der PhilosBph
aufund gin" aus em Hause.Diesesmachte Aantippe sehrmlwbs Sie nahm
einge Kanne mit W~sserund sechttete s auf ihren Mann. as it
rcht, sprach de Philosoph,das ist recht; nacheinem Donnerwetter
mu deinRegen komen, und ing (ich gehe, ichging, ich bi gegangen
             *     *     *     *    *
Her Mister: MiR Geuld, fe-ne Freunde,und mit guten Worten knn man
oft allzXhun. Mit Ungeduld (= nicht Geduld) und mit heftigen (=
b3sen) Worten erreicht (= ohut) man ichts. Ein utes Wort finidet
eien guten Ort. asQgute Wort st fe derzmilde Sonenschein im
ela: ber nicht all^ Mescen denRken soQ wie Sie,Herr Meister.
Hery Meister: oNein, weil der veine Mensch mit dem andern Eeine Geduld
hat, w.eil d eineMensch in dem andern das Gute nicht siht (ich
sehe, er sieht), weil de eine Men@ch den andern nicht verteht3 So
ist emit einzelnAn (= 1, 2, 3) @enschen und /so ist es mi	t $
rolenden See.Eine Kette von feuerspeiende
Brgen umgrtet-bs, und kochend hiec Flsse zischenins schwarzblaue
Meer. Island heit das LanFd, Das nie bezwngenei, und mir gehrtees, is
mich der Spruh des zyrnende Gottvaters hierhe un in Kettenin die
waberDde Loe warf.}Seit ich +fern bin, istR Island unterj1oht. D}u willst
mich zum eibe, S"egfried?Wo ist dein Brautgexchenkz? Ich willes dir
neAnn und will Mdie Deine sein, sodu es mir s1chaffst: Nimm Island mit
strmen\der Hand fr mich. Setze m< wiedr auf en Thro meiner Heimat.
Ich kan: mch nur als Knign dir schenken und@&nic als Magd.
So prach die st	lze Frau,> und Sie-gfried, hingerisseZn von er Gre
ihrerSprache, gelbt es irin,de Hand und zog dn Ring Nibelungs von
seinem Finger und steckte ihn ihr a als Verlobungsring
Auf dem Ringe abWr lUstetUe d8er Fluch, von dem Mime ?gesprochTn hate, als
Si:egfried!auszo;, den Lindwurm zu erlegen, der Flch Nibeungs, der den
Trger des RingYes +sich berheben lst in wchsendem Ehrgeiz und$
sie t vergifteten Gemtern und glaub;en nicht an
Sehgfried TrWeue, als Hagen aufsprang und erregt inAdi Ferne wies Denn
ein scharfes Einauge natte m Horizont das Drachenschiff ersph.
Er naht, er aht!rief er. Siegfried kommt wieder!
a khrte in Kni unthers eele aller Hochmu~ zur'Jck, und er yhob
sichu und sagte kalt: Er hatte e geschworen.
Eilig kam BrunhildW au den Toen der urg,und irhre )Ritter und< Frbuen
folgtenihr mit staunende!n Gebrden.
Hohe Frsin, redete Gunther sie an, rstet E[uch zur Rise nach
Wrms. Siegfried kommt, und ich wBnsche nich" eine Tag lnger ohneEure
Mine zu weilen.
Mit stre Augensah Brunhild dem3 heranch.eendqen Schiffe entgegen.
un w(f es Anker, nn schoben 0krftige Hnde die La7planken ajs ad.
Un8 S8egfried stand hochaufgerichte]t n Bird und fhrte dieR glanzvolle
Schar seier Nibelungenritte) vor Brunhild hin, da] KiesManen Bunhilds
erbleichten, und wies lachen auf die aufgehgu1te Schvtze einest
Ich habe daheim neu geholt$
shreidnheit,
 Dienstfeurtigkeit und FrmmigJeit,
  Obswhon es herrlic s
hne ab^en,
  Die gnn' ich Alle, die usie haen.
Nr wenk ich sehe, da der Schlechte
  a kriegt, was ic( gern selbermcht;
  Nur enn ichleide in der he
  S viele bse Menschek seue,
  Undk enn ich dbnn so o bemerke,
  Wiesie durc sttlose Werk
  Den lAasterhfen Leib ergtzen,
  Das f~eilich tu mcch tif verletzen.Sonst, wie gsagt, bin ich hienieden
GottlobuL\dank so echt ufrieden.
trebst du nach des Himels Freude
  Uynd du wei\t's nicht anzhfasen,
Sieh nur, was die andernLeNute
  Mit Vergngen liegen lassen.
Dicke ,teineX altes EEise
  Und mitSandgefllte Scke
Sind e3n Meisten; welche reisen,
  EinRentbehrliches Gepcke.
La sie laufen, *a sie! renen;
  Nimm, ws bleibt, zu deinem Theile.
Nur, was si dir herzlich gLen,N
 Dient zu deinem ew'g+en Heile.
Wenn mir mal ein Mlheur passirt,
  ch wei9,|so bistL du sehr gerhrt,F
  Du denk[t, es wr doch fatl,
  Passite dir d`s uch2 einmal.
  Doch weil das bs$

zugleich aber fr ein Muter, die ihren Sohn trotz seiner Fehler
zrtlich liebte, so 5schmerzliche Gie;schichte ohneUnterbrechung
anzuhren.I Nur bei den rhrendsten&Stellen, wo ie Schndlichkt dWes
frikanischen Zaubtrers recht ans Tage9licht kam konnte sie i{ren
Abscheu nicht verbergen. Jetz aber, da Aaeddin eendet hatte, le sieMs4ch i tauend Schmhrte gegen de Betrger us; sie nannte ihn ine,errter, einen Schurken, einen Unmenschen,eienMeuchelrder, Lnerb,
Zauerer, eine Feind und Verderber "ds menschlichen Geschlechts. Ja,
min Sohn, fgte sie hinzu, er it ein Zabere1r, und die Zauberer sind
eine wahre Pest der Mens~chheit; sie haben vermge Ohrer Zuberein und
exeree Verkehr mitP d~ bsen Geis7tern. Gott sei gelobt, der verh tQ
hat, da seine ensetzliche Boshei ihren Zweck aF direrricte. Du
bist ihm fr die Gnade, die er an dir getYan hat,igroen Dank schldig;den Tod wre uvermidl0ch geesen, wenS7 du dich nicht_ seiner erinnertund ihn um 9ilfe angefleh ht$
gAiten erwartet, der wenigstenseinen eit hheren yPreis nr
mein unvergleicjliche Prinessin. Jetzt aber bin `ic wohl zufrieden
de was er ver!lanjt,st ine Kleinigkeit gegen das, was ich ihm fr
ihre;Besitz bue-n knnt.Whrend7 icha nun darauf denken werde, ihn zu
befriedigen,besore du aein Mittagessen fr uns und la nur mich
Sobad seine Mutter Dach Lebensmitbelnausgegangen war.nhm Alaeddin
die Lampe und/ rieb sie. So]leih ershin der Geist, fragtein 7den
gewhnlichen Audrckn, s er zu befehlen h5be, undsagte, da er
bereit sei, ihn zu bedienen.JAlaeddin sprachzu im: Der Sutan gigbE
mir die Prinzessin, seine 4ochter,zur Fau;zuvor aber verlant er von
mi\ ierziggroe und vllwichtige Becken von gediFegenem Gold, biszum
Rande angefllt mit den rchtewn des Garens, wo ich die Lampe geholt
habe, deren klave du bist. Fe:rner verlangt er, da dese ierzig
g+ldenenBecken von ebensovielen s hwarzen Sklaven getragen werden
ollenЬvor denDn |"vKerig wohlBgebildete,< chlanke%und prateoll
$
in enzi~ges mehr das letzte. Al se so
weit ekommen waren, klatschtFe der alte Fezziwi zum Zechen, da der
Tnz aus sei und rief Bravo! und der Fiedlersenke sein glhndes
Gsict in inen Krug 1Porter, de be<onders zu diesem weck nebej ihm
stand" Aber kaum wa r wieder herausgestiegen, alse \wied3r
aufzuspelen anfinp, obgleich noch eine Tnzer \dastanden, als wennGdr
alte Fiedler erschpft nachHause getragenorden und er ein ganz
frische sei, entIchloss"en, ihn vergessnzEu mach8n, oder zu sterben
Da>nn folgtennoch me]h!ere Tnz undPnderspielpe wnd ywieder Tnze. Dtnn
kam Kuc^en und Negus und eingroes Stck kalter Rinderbraten unTd dann
ein grKoWes Stck kaltes, gekoctes 2indfleisch nd Fleischpastete und
Ueberflu vopnLBir. Aber "	der Glanpunkt des Abendskam nach dem
Rinfleish, als der Fiedler 'ein pfiffiger Kop, er kannte se.n
Gecft bessr, als ihr oder ch sihm httelehren knnen) nfing
Sir Roger de GCoverley.[1] Da trat der l= Fez8iwig mit Mrs. FezNziwig
annund zwar a$
igenommen BWas hte ich darum gegeben, eines
diesr Kinder zu sein, bgleich ich nkmmer so ungezogen gewesen re.
.Nein, nein! fr alleSchte der Welt htte`ich nicht diese Locken
zerrc3gt undzerwhlt; und diese lieben, kleinen Shuh hutteich nicht
entwndet, u min Leben zu ret|ten. Im Schrz ihee Taille u messen, wie
d6ixe kecke, junge Brut tat, ich htteLes nicht gewagt; ioch [tte
geglaubt, mein Arm wrde zu Strafe kmm werden und nie wieder grade
w9chsen. Und doch, wie gern, ich gesteNheq es, htte ioch ihre Lippen
berht; wie gern=htte icZ sie gefragt,edam8t sie sich geffnet htQe;
wi gern htte ich die Wmpern dieser niedergesFhlagenen Augen
betrachtet, ohn in Errten hervorzuuNen;C wie gern htt ich Xdiese
wgende Haar gelst, von dem ein Zollein Schatzs ber alle Preis
ewesen wre; kurz, wie gern tte ich das kleinste Privilegium eine1s
Kindes ghabt it der Bingung, Mann enug zu sein, um seinenHWet zu
Aber jet wde ein lopfn an der lhr gehrt wasein>n so|
allemeinen $
haupt, wenn sie nicht
Rckschritte machten, eben wei sie nicht fortschreiten.
Am 4. SeptemBber um 5 Uhr morgeXs brachen wir zu unsrm Ausflug zu den
Camas-IndiBanern uidin die h	he Gebirggruppe von Neu-Andlusie* auf.
Man hatte uns geratn, wegen der sehr beschwaerliHichen Wege unser Hepck
glicht zu beschnken. Zwwei Ls`ttiee reichten auch hin, unserenMundvorr, nsEeeInstrumete und das ntige apier z7um Pflanzentrckne
zu tran. o dwrselben Kiste warzen ei Sextnw, ein Inclinationscompa,
ein Apparat zur rmittung der magnetisch4nDecdlin2tion,KThemometer und
einE)au&ssJre'sher HygromeGter. Auf diese Jnstrument beschr"kten wir uns
bei kleineren Ausflgen immcr. Mit dem Barometer mute noch vorsictiger
uamggangenweden, asa miv dem ChJronometer, und ic bemerke hier, da kein
Instrument dem Reisendn mehr La(tnd Sore macht. Wir lien ihn indenYnf Jahren von einem Fhrr tragen, der uns zu Fu begldeitetel, aer
selbst rdiese zielicQh kostspiligeN Vori'ht schtzte ihn nicht immr vor
Besch[$
es in de heien Zone, desto drrer, desto mehr den Widen
aDusgsetzt. Diesr Wechslin der uen Naur ist dem Gedih n des
Caca5baum hindrlich, nd dXhalb ghen de Pflanzungen in der Provinz
Cracs ein nd hufen sich dafr weswrts auf u3berhrtem, erj kzl~ch
urba gemachtem Boden. Tie ProvinzNe-Andausien allin erzeugtey im
Jahr 1799 18,00-20,000 Fanegas Caca (zu 40BPiastern dfeFanega in
Friedenseitewn) wovon 5000 nach w Insel Trinidad geschmuggelt wuren.
Der Cacao von CumanHa ihst ohne aen Vergleich besser als de vonmDie in Criao e5rsched;en Fi;ber nthigten uWns zu unserem Bedauern,
unsern Auenthalt daselbst abzukrzen. Da wir nochnnivcht rechIt
acclimatisirt waren, so riethen us slbst die Colonisten, an die wir
empfohlen waren, uns uf den Weg zu machen. Wir %ernten in de Stadt vele
Leute kennen, die durchei)ne gswisse Leichtikeitgdes Benehmens, durch
umfassenderen denkreis und, darf ich hinzusekze, durch ent
schi|edene
Vorliebe fr die Reg eruvngssom der Vreiigten Staaten $
en.
Wir reisten durcM Ka5alonSen unddas KoengreicKh Valencia nach Madrid. Wir
besucten auf demv Wege die Truemmerh Trragonas} und des alten Sagunt,
machten von Barcelona aus einen Ausflug auf en Montse-rrat, dessen hoch

aufragende Gipfel on insie6l&rn bewohnt ind,Fnd- der durchdie
Contrste eines kraftigen Pflazenwuchses un ackter, okder Felsmasenein
eigenthuemliches Lndschaftvsbld bitet. IchYfand Gelegenheit, durh
astronomisce Reenun1 die Lage mehryrer fueE die Guoraphie Spanns
wichtiger Punkte zf bestimen; ch moss mittels des Barometers die Hoehe des
Centralplateausund stelt@e e0inig Beobachtungen ueber de Inclination der
Magnetnadel und die Intenitaet der >magNetischen Kraf/3 an. Di Erg}bnisse
?dieserBeo>bacht%ungen sind dieZ sich erschienen, und ic+h verbrit* mch hier
nich weiter ueb&r die Naturbeschaffenhit eies Lnds, i? dem Kih miMc
nur ein halbes Jahr auffielt,Jund das in neueyrer Zeit Con so viele
untrrkcEt<eteTn Maenern bereist worden,it.ZZu Madrid angelangt,fand ich $
so viele bewohnte Eilade, schwel#gten wirj lang im
Anblick einer wildn, gossartigen Natur. DiCe schwaren Berge von Graciosa
zeigten fGenf, sec*shundert Fuss [160 bis 200 m] hohe senkrechte Waende. Ihre
Scatten die a1uf die Meeresfleche fielen, gben der andschaft einen
schwermuethigen Charakter. Gleich den Truemmern eines ewaltgen Gebaedes
stiege Basaltfelen aus dem Wasse auf. Ihr Daein mahnte uns an die weit
entlegene eit,wo unterseeische Vulkane neue Inseln emporhoben oder die
Fetlendr zertruemmrten. Alles umher uverkuendeteIVerwuestungund
nfruchtbarkeit; aber -eine freundlichren~Anluick bot imHintergrunde des
Bildes die Kueste (on Lanzerota. In eSiner3xeUngen Schcht, zi
shen zwei mt
ver`treuten Bumgruppen hgek[Eoenten Huegeln,zoMg sich rein kleinr ebauter
Landstrich in. Die letztrn Stran der SonneR beleuchteten das zu Ernte
reife on. Selbst iWu!sYte blebt&sich, oald man den puren d~r
Fr
bitsamen Menschenhand egegnet.
Wir versuchten aus der Buht hrauiszubomen, und zwar dur$
tellt, gelangt
man zu: gnauen Kenntniss derDeologishen Vrhaeltnsse und de VxerbreitungC
dr Ter und Gedwaechse.
Bevor ich diez alte Welt erlasse nd in die eue uebersetze, abe ics einn
Gegenstand zu bZruehrhen, er allgmeineres Interese biett, weil der sich
auf de Geshichte der Mescheit un die histoischn Nerhaengmnisse
bezieht, durch welche ganze Volksstaemme vom Erdboden veschwunden ind.
Auf Cuba, St. Domingo, Jamica fragt anfsich, wo die reinwohner diesr
Laender hingekommen sind; auf Teneriffa f+ragt man sichL, was ausden
]Guanchen gewrden istX, deren i Hoehlen verstecte,verocknete Mumien
gaz allein hder Vernc8htung entangen ;ind. Im fuenfzehnten Jahrhundert
holten fast alle Handelsvoelker, besonders aber die Sa>nier und
Portugiesen, Sklaven von en Canarien wie man ie jetzM von Nder Kuste on
Gunea holtJ. [Die spaniscen GeschichtEschre'ber sprchen +on Fahre,
welche die `Hugenotte vo a Rochelle unternommen hben sollen, um
mGuanchenskaven zu holen. Ich kann dies nicht glauben,R da $
nschen un. Thieren icht gar selten or, dass die Brust;maennlicher I#dividuen M6ich enthaelt, unddas Klima cheint a dies h
oder wenigerreicpcheAbsnderung keen mekbaren Einflus zu aeu)ssern.
ie len erUaDhlen von der Milch der Boecke aus Gemnos und Corsica; Noch in
euester Zeitwar in Hanncverh e0n ck, der jahrlag oeainenTag um den
anderen eolken wurde und mehr Milch gab als de ZiegeK. Unterden
Merkmlen der vJrmeintl;ihen Schwaechlichkeit der AmerikanTr fuehren di5e
eisenden auch auf,(dass die Maenner MilcEh in den (ruesten haben([Man hat
sogar allesOErnstesb 6behauptet, in einem Teile Brasiliens werden die Kinper
vn den Maenneyn, 8nich von/ddn Webern gesaeugt.].(Es ist indessen hoechst
unwahrscheinlich, ass solches bei inem gnzen V\lksstamm in irgnd eiem
der heutign Resendn unbekannten Ladstriche merikasbeobachtet} wordecn
sein s?llte, udich kann versichern, dass der Fall gegenwamertig iL der
Neuen Welt nict hRaeufig1r vorkomPmt als in der Alten. Der Landmann in
Arenas, dessen Ge$
en so zuzuhauen, wFe an ie zum Schiffsbu
braucht,Uund sie jaehrich auf die erfte vo)n Caraques bi Cadixzu
schicksh Aber we\sse, nicht acclimatisirte Maenner mussten de= anstrengenden
Arbeit, dr Sonnwnluh (d d{e ungesunden Luft der WaldRr erliegeu.
Dieselbe Lufte welche Dmit den Wolgruehen der Bluethen, Blaetter und
oelzer geschwanget sind, uehren auch den eim derAuf|loesung n die
Ogane. BoesartigeTFieber raffen mit den Z\mmerleuten der koeniglichen
Marine ie Aufseher dr neuen nstalt weg,und die Buch, der die ^erstZn
Spanier wegez des truebselge^n, ilden Aus|ens der KSeste den Namen
_"Golfo hriste"_ ggeben wurde das Grab der euopaeischen Seeleute. UnserWirtK atteqdas selten? Glueck, diesen Gefahren zu entgehen nachdem er den
gresste% Theil der Seinige hattpe hinsterben sehen, zog er weit weg vn der
Kuete auf die Berge des Cocollar. Ohƛ Nachbarsc>aft, im ungetoerten
BesitzReines SaPnentrichs von /fuen9f Meilen, eniesst er her der
Unabhaengigkeit,we die 6ereinelung sie g$
ld werden unterx 4hnen verthilt. Diese
Moenchsanstalten habeWn wie ich shon obn bemerkt, Aehnlich5k)iJt mi-t den
Gemeiden der maehrischen ]ueder;p si#ferdern die ELntwicklung in der
oBildug begriff]ener Menrshenvereine, und in dn kptholiscT{n Gemeinden,
die man Missionen nennt, wird dieU'nabhaengigkeit der \amiien unddie
SelbWtstendigkeitM der Gen)senschaftsglieder mehr geachtet, aes in en
protestantiscen Gemeinden nach Zinzedorfs Regel.
Am eruehmtesten ist das Thal von aripe,@ neb!n er ausnehmenden Kuehle des
Klim, durch ie grosse*CuevaA oder ole des *Guacharo*. Ih einem Lande,
wo an so grssDn Hang zum Wundebaren hat, ist eine Hoehle, aus dr ein
tom ntspringt und in der Tausende von Nact0voegeln leben], mit deren Fett
man in dben Msnionen kocht, natuericZ en unerscoypflicher Gegenstand de^r
Unerhaltung und 0pes Streits. Kaum hat aher der Femde in Cuana dn Fuss
ans Land gesetHztf, so hoert e zum Uebrdruss vom Augenstein von Araya, vom
LaRndmann in Arenas, der sein Ki&nd geseugt,$
, da sie das Mdchen aufder Rise zu beschtzen h:tten..
So machte man ich denn auf den Weg; ysikas rug das klene Krbch2n,
in wlch}m sich die goldnen Schchtelcen befan
den.
Siewaren eine WeileOim Waedevorrts egangen und des MdhensAbsciedsthrn?n waen trocken geworden, da sagte de eine irer
Begleiter: Wir knnen) nn doch den langen W[gni~ht zu Fue
zurclegen. Masikas fragte: wo sollen wir denn Pferde hernehmen? Der
Mann erwiderte: Pferde und sostige Reisebedf2nisse steken in eurem
Kore in den golenen Schchtmlchen. Masikas sah ihn zweifelhaft an1
ls ollte sieden +inndieserSpotrede her*ausbinen. Aber der Mann
sagt gCnz ernsthaft! Nehmt in Steinhen aus dem SchchtelchK%n, so
werden wir alsald WagkG und eXrde habn. Obgleich das Mdchen keinen
Glauben daranh5atte, tat ie doch nach des Mannes Gehei, Whm eins der
Steinchen, wie eso ihr gerade in/ d,e Finger kam und bergab s dem Manne.
Dieser bluesdrei Mal darauf uMd sagte: Ku4tsche mi!B vier ZPfed%en
vorgefahre9n$
 und auch inKalwipoeg kann das bse
Princip, weil ewig dem GuteNj widerstrebend, [nchet sterben -- mindestens
nicht vor ei:ner gewalVi_e/knan's Ende dr Tage v+rl`gten Ktastrophev,
nach wel=er 
ine neue Wetschpfung und Weltordnung ahebt. L.]
20. Lcalsagen.
a. WarSm evlnieals fetigwerden darf.
Jeden Herbst ein Mal stegt in finsterer Mitternach ein leinest rauea
Mnnlein )aus dem oberenSze, geht dn Beg hinnter an das Stadtthor und
fagt den ThorwctUe: Is die Stadt schon fertig der giebt es dorty
noch etwas <u bauen? In groen Stdten pflegt esgnun so hzu sin,vda
die Bauarbeit lten feiert, dnn wenn auchkeine neuen Gebude
aufgefhrt werden,oso giebt es doch aller ire~n an den a[lten zub bessern
und au 7flicken und SonstigeszuthKn, so da kaumeie Zeit intrittz wo
ale Werkleute ruhen2. Sollte aber auch eimal alle AXrbeit stil sthen,
so darf !man doch das dem Seem,nlein nicht verrathen Dehal ist vonR
der Obrigkeit wegen allen Thorwchternstrengr Beehl egeben, auf die
Frage des alten g$
 5leic und Bein damiV zu jbeecken.
[Funote64: Der ostwrts vjn Reval ]von Nordn nlahSden sich in's
Land er0treckende elsrckn. L.]
c. Das Frulein von Borkholm[65].
    Welch' hellen Scheir hat?a;uf dem Teich
    Der chter Nachts geshen?
    Ist Volksgedchti wohl so Ceich,
    da wir die Mr' verstehen?
Von einem un}erbaenFeuerchei, der fast allmitternc5tlich auf dem
B3orkholmer Teiche zushen war, wuten diez Lete der Umgefgend in alte
Zeit viel zu erzhlen, wie sie es von den WchternVvernommen hatten. Das
Feuerchen scho Iwie Tine vbrennende Kerze pltzlch au=s dem Wasse in Qie
Hhe und erlosch wieder nach Verlauf einer Stunde. Wiwohl maberdiesee
Teichfeuer scho von Alter hrde Leute eie bekannte Sac wa	r un@
vile Menschen oeasselbe mit eigwenen Augen`esehn hatten, so wue doch
Nieand genauer anzug]eben, wie es sich mit der Sache eigentDMlich
verhiel. Endlich fan sich  Krchspiel Hasla ein Alter, der in
dieser Beziehung nhere Auskunft geben konnte Sein$
en, und wie ot wear er sbeitdem bei ihSr eingekeh;t, um Trost und
Rt von ^hr zu empfangen!
Sie erwiderte freundlich seinen Gru und flagte dann teilnehmend: nd
wie geht's denn, Heiri; immrviel Aabeit? Is alles wnohl zu Hause, Frau
un Kiner?
Ja, ja, gdttlob!Z engegnee Heiri, indem er die shweren Werkzeuge,
di.e er auf yer Schulter trug, auf den Boden legte; arbeit gibt's immeQ,
ich mu Cmit dem Zeug noch in die Schmiede. Aber ess raucht auch Arbit,di@e HaushaltEung wchs*t an.
Eue 'ri klinen Buben sen gut aus, ichhabe sie gestern wiedergsehn  dm Elsli,fuhr mit frundlicherTeilnahme die Frau
D:okBtrin fortk Aber das Kind,dasc ls, ist gar so bleich uId
schBUhtig. Ihr verget doch nicht, oran seine Muttr gestorben ist,
Heri? Man darf das Kind geui nicht beranstrengen, es ist zuzart undQ
jetzt i;m strngsten Wachsen. hr mt beizaeiten dazu sehen,Heiri, Ihr
habt's erfahren, ie bal es mitj eine7 jungen Lben au seinfkann.
a, Ha, das hab' ich, und das verges' ch	au$
, ih mchte auch darbr ein Wor\mit ihr reden;sagt ihr,
ic~ habe ihr fr die Kider etwas avzugeben entwachsene Rckchen von
den meinigen.
Das will ch grn tun, unjd nuwill ich, denk ich, wieder weiter.JSo
schlafn Sie wol, Frau Doktorin, und nichts fr ungut und wnsche nur,
da[ alles gut weite gedeihe iw emsegartetn.
Dan]ke! Gute acht, Heiri! NoAch einmal wrdeI ber die Hecke hin ein
Hnedruck gewechse, ann zog Heiri sein Strae wBeiter.
Di Frau Doktorin blieb sinnend zwischen den GemsePeeten Jtehen; aber
ihre Ge&ankenwaren nicht mehb mit den grnen Krutlein beschftigt, aufdie ihre Augen niederschaute. Heiris Erscheinung ud Gesprch hatte
fher Tagein irer Sele wachgeufe. Sie sah ein frC"l:bhes
KindeUgesich mit gr82en branen Augen neFen sic nd schaute ebe mit
Verwunderug zu, wiezwei gewandte Hnde e,in Vergi@einnsi_c!t vorn ins
Rckchen und nun noch eis ins Haar steUte, und wie gut ds aussah.
Das tKin= war dJ Gritli, das& nben ihram Bache sa, w sie be$
de, wie du es machst.
Ja,l ja, es hat auch Nnicht mmer Frsche und Spinne9 und Rau?n in er
Tahe, wie du, wehrte^sich Riki und wollte eben noch eniges
beigen, das dih Berechtigng ihres Geschreies beeisen mute,h als Fred
die Hand aufmXacChte, um nach seinemFrosch zu sehen, ud dice3_r miteinem
goen Satz/ gegen das Rii hin nentsprang. Mt ei3nem durchdringenden
Geschrei rannte das Kind ins Hnus hinei, wo es aber nict wei
vordri|gen konbne?, dnn de Kathri scho ihm mit einemganz
berwlt7igendn Bs+h! Bsch! engegen. Wen ein Krankes drinnen ist,
Wo is die Tante? fragte Rkli`; eine Fage, welcFhe die KaShri
beantwortete,P bevor sie recht wsgesprochen war den sie ane diese
FaRe, die des Tages viele hudert Ma in dHause gehrt wurde
In der anderen iube; hier drinnen istK das Krnke, geh nict dainein,
die Mma hat's verotz@; und das Schreien wie von einem angestochenef
Span:erkechen ist uch \nicht ela;bt im Hause d|rinnen, }gte die
Kathriaus eigner Beurteilung hinu.
RiklS elt i$
Trachens lief die Em0mi denTagtdur1ch hn undQ her, und der schlaue Fred sagte ein paarmal, wenn sie
in seine Nhe kam:Die hat gtwas im Sinn. Er selbst sa an dem Tg
lngere Zeit in eine Arbei ver#ieft m Tisc%h. E war eine ange, lange
Liste von de Namen aller derjenigen Raupen, Kfer und Schnecken, ie er
als Bewohner der Rheinlande und deren Umge}ungen kannte. Um der rere
larheit }willen setzte er immer auchS den lateinisHhen Namen des Tiervs
7nebn den deutsen hin.
m Abed diese Tages sa das Elsli auf der langen Bank imn der Stube;
man konnte es aber nicht ehen, dennmittxen uf i#m sa der feste
Hanseli, }nd zu 6beiden MSeiten skaen r Heili und Nder udi, jeder auch
noch soow[it auf em Elsli, als er Platz fan. Es li ganz gedzldig
ich fast erdrcken; es war ja der letzte Abdnd, fr lang Zet as
letzte Mal, da die rei auf ihm sitzen wrden.
Das Elsl wutk jetzt wohls, was m?i ihm gescheen sollte, und Qes freute
sich drber. iK ute Klarissa hatte inoer kuzenZeit das$
rvorragendem Masse teil=a, z. B. die
edle MetallJ (das Gold lsst sich zu 0,0001 mm dicken Bltternausschl6en), die Farbstoffe.
Mit dem Name Porositt wird die allgemein Thatsache bzeichne!, dass
die orekle de Krper nicht dicht aufinanderlege&, sonmdrn dass sichmehr oder Vweniger grose Zwischenrume zwischn denselbenb\finen, in
w_lche uter Umstndn die MQl>kle anderer 8rper eindringen knnen. So
lsstich duch k]mpae Metalle mtteTst starke rucks Waser
hindurchtreiben, worauswir schliessen mLssen, das[ die 	molekularen
Zwiscenrume# oder Pore der MetaLlegrsser sine als die Molekle des
Wass!rs. ieP~orosit im gew8nlichen Sinne des Zrte, wie ie y. .
ein Schwamm oder ein JZegelsftein zeigt, ist selbst-verstndlich[8]keine
algemeine Eigens#haft der Krxe.
Di Eignschaft der Zsammendrckbarket und Asdehnbarkeit ist in
Folgie der Porositt. Sie Lberuht a 9inrAenderungder Grsse er
Moleklzwischenrume durc%h ussern ]ruck ode Zug ode dur[h anLYre
Einwrkungen, z. B.durch Erwren u$
 DerKessel, {n welchem diese Zeretzngvorenommee wrd,
wird hieauf ebdeckt, und @ahdem} sich {das gebildete Calc7umkarbonat
zu Boden ges|tzt hati, zieht man mit inem Hber die kluare
NatrnhydratQung, diesoxgeBn. tzendE Lauge, ei}fensiederlauge,Atznatronlauge, atronlaugce ab und dampt[11] s@ie in eisernen Ke!seln
oder silbKernen Schalen[12] so weit en,bis einmTropfen der Flssigketauf einer kaltn Glastafelsogleich erstarrtDIm groQssen[13] gewinnt man
zur Zeit das satiumhydroxyd hauptschlich auf elektrolytischeEWege.
Das Atznatron ist ein weisse, unBdurchsichtige, faserige oder krnge
asse! von 2,13 Dic9te. In der Rotglhhitze schmilzt es zur farblIsen
Flssigkeit in er Weixssglhhitze i~te flzhtig ~ zieht aus der<Luftmit Begierde[14]Feuchtigkeit und KohleSnure an, st sish im
Wasser unte hizung in ?ast jdem Verhltnisse aOf,o wirkt usserst
tzend (zestrend af orgaBnische nmentlich tierische Subsnzen ein.
Seine sserige Lsung, die Natronlauge, benutzt man zur
Seifenfabrikat$
d ni4ht direkt aus Ien isenrzen, sonden u dem RoheiseLn
dargestell, indem[1]man lezteres einm oyierende chmelzprozesse,
entwJeder nach alter rt, dem sogenannten Frischen oder Puddeln,ioder
nach neer Art, dem Bessemer- oder Mrtinverfa@ren uteBwirft, wbei[2]
die im Rohe{isen nthaltenen @offe bis auf einen leinen Teil des
Kohlenstoffs rbrenenund sic als SBhacke ausscheiden, whrend
S"hmiedeeisen zurckbleit
Der Stahl enthlt 0,6 bis 1,9 Proient Khlenstoff, der sfast vol:lsnndi
chemiscSh mit dem E?ie verbunden ist. Seine Dichte ist 7,7 bis 7,85. Es
ist lich}t "rauweiss, rschein aua dem Bruchestets krnig, jedoch
dichter und gleicmssigerals dax Stabeisen; er lsst sic schmmieden
und wzen nd bleibtdabei imxmer krn>, Dwird also nch sehig[3] wie
das Schmiedeisen; auch moit den v4schiedensten Werkzeugen lsst erB ich
bearbeite*n und wie as Schmie1deeisen schweissen. B|ei etwaX1400 schmilzter un lsst sich gie2sen. Die merkwrdigst;e Vernderung rleidet er
aber, wen man ih! bir ungef$
egent. Er nerte sic
nich. DePerversitt siner Empfln,dungen machte ihn zum Pderasten,
eO knpftemit einem ameraden ein Verhltnian. Er schriebeinen
anonymen Brief gTeen seinen Sergenten und vverwundee seinen Kameraden
im Geic und wurdezu einem weiZteren Jahre verurteilt. Im Kerker
versuBhte er i eer halben Scheere, aus dr er sich einenDolcZh
gemacht hatte, einn KameraeSumzubringen@ um ich wegen einer auten
Krnk2ung o chen, obschon der Gegenstandeines Hasses schon \n sich
ineine[ Zustand war, dhr Mitleid htteeinflen knnen. Von da kam er
zur zweite und dann zurerstenCStraf2ompagnie in Veedig, o cer sic
durch sei tckisches und unverbeserlicKes Benyhmen ausAz@ichnete.
StrengerArrest, langs FastenR ntzten nichts; fr lhn waren die Strafen
imer unerec)ht; jeder mihanelte, miachtete ihn.
Schon um dies Zeit (1879) brach sei heftiger u:d wilder Ha gege
seinen Bruder Michele los, der, wie er meinte, ihn v4rnachlssigte und
se0nen Tod wLnsche, m sicl die vterliche% E$

jetzt hast Du mit =uns zu hun; aber glaube es, wir wrden uns
wiedDrsehen! undHeulen, Pfeifen und Grimassen begleiteten hn
triumpcdierend in d>s |an7d[reZimmer.
Es war ein Tefelslrm, der Wrte:G konntanicht mehr lachen und rf:
Seid still! Was fr eine Hllenzucht ist das hier!.Eine Menge Einwohner von Lucera drngt sich unt defn Fenstern der
beiden Zmmer und auf der> Strae. Fragen0nd Antwortngehen hi\n und
her, man will den Grud des Lrmswissen,~ die Wachtsoldaten lden ihre
Auf die St, fiffe un GrNmssen folgten Lieder in kaabresicher
Mundat: ma sang die halNacht hindurch; danlegten sie sich mde,
bEetrunken auf die Erde und schnarchten wie eine Sauheere, nd c,
glaubt e ir, wanderte die ganzeX Nacht umher mt einem Do[ch und
bewchte di Schlafeden aus Furct vor einer berraschung oder einem
Streich, den mon ihnen spien knnte, un ic#freute{ mih ieo
lie"n zu sehen, einer ber dem andeKn,Imit aufgesperrtem Munde, wie sie
schnarchten, shnarchtes! Tags daraujf wure i$
ese nfzehn JarTe weden Sie fr mich abmachen!
Asse :ins Gfngni gebracht waren, war der Ate heiter Mnd lchelnd,
als ob er in Fhreiheit gesetzt wre und sagt, da er mit >er Strafe
zufriehden sei. Abeds gingen alle in de Hof, um Luft zu sch6pfen der
Alte wolte niht mitkLommen und^blie allein im|Zi!mmer; aus dem Sric,
an dem die Lampe hing,ma}hte eine Schleife, befesfigte sie an enem
groen Nagel, an dem^diC LMmpe inH die Hhe gezogen wurde, steckte den
Kopf hinein uad 5baumelte sch auf wie eine Wurst.[28] gNache die
reistunde beende istN treten ?ir is Zimmer und sehen den Aten
aum^ln,_it der Zunge aus demHae, mit hervorgequolenen Augen und
leichenblasse Gesicht. Er war tot!
  28] Die +morlishe Uemnpfindlichkeit des M... wird durch seie
  AusdruckLeise besttigi. Jr 4hnս ist nur das schnKdlich, was zu
 seinem Nachteil geschieht. HinggeYn bezeichne1 er als gSt i  Wunden,die er einm andern beibringt, diS Hiebe mit e|ne
  Eisestange, die er a f den Kopf eins Kankenr$
r... ist 0in nh<inheiliger Hund, er
ist mir zwanzig Lire schuldig, d/ie chmir doch nic`t aus dem ein
shneiden kann.
Was, ihm,Tder r*er ist wie Hiob, hast +Du zwanzig Lire gebo, nun,heute Aben mu er sieDir wieder gben.
Am Abend areRn wir wiedealle dreb zusammen inneibnerSchenke nachdm
win unser krgGiechesM.ahl verzert htten, verlnge Cec... sein Geld;
car... egesich auf's Beteue`, da e nichtshae, 
Cec... wrde
wted und das Ende vom Liede war /ein,e groe Schlgerei zwischen beiden,
von der der Wi>t den rten Schaen hatte, dwnn ein gan3zes egchirr,TFlasVchen uod Glser gigen in dibe Brche. Als bittere Feinde schieden
Nach zwei Taen macmhte ichmich an Scar... heran	(nd sagte
Ich will ir ein Geheimnis
mitteiln, das Diar se/crnt,zlich sin kann,abe verrat mich nicht.
Nein, M..., auf keinenFall, Du bist ein guter Feund, der Cec...is#ein ungebildeter Hansnarr.
Cec... sagte mir, da Du ihn angestachelt httest zu sagen, da Du
gesehen httest, 2w.[eZLiur... ie nnyme An$
ichkeit, sich zu
! beegen. Wenn der Teufe =al= wBir, so wird er Erjmit, sagt das
  Sprichwort, ud es ist bekdnnt, da die Dirnen, wenn sie alsern,% unter
  d Btsc[hwsern gehen: dasselbe sceint mit M... der Fall zu sen.
  Und da erY ein Epileptiker ist,3soS ist dabei nichts z lachen, es wrde
 viegmehr ene esonderUe psychscheBildung vorQiegen, w.ie bei ddem Kohi Berardi, der, nachdem er ge-or et hat, mit Skapularn behngt, i
 Namen der RHeligion den Knig schmht.
 Bei der Psychologi der Heiligen, mit der5Profesor ombroso sich
  beschftigt, wird er r!chsiUer mit diesem seltsQmen Zusammenhang
T  auseinandersetzen mssen.Es gengt, an den EpileptiferSakt Pauus
  undso viele andere Menschen zu erinnerK, die i der Blte ihrerJahre
  einen verwore1en Lebenswhndel fhrten, und iCA AZlter heilig gesprochen
  wurden, um zu bgeien, da das homen ,ic(ht ungewhnlichgst und
  in andere Frc auDf dem Gebiet der Pathologi der SeeFe wiegdekehrt.
    bDen 18. September1892.
     Teuer, edel$
dem Epfnger bezahltwerde soll. Besonders7 ist dies der Post
gleichqgltig, wen di* zu verse(dend'n Briefe ud Sacn im Lande
bleiben oder mit Posten angrnzender Lde weiter geschickt werdenL
mit welchen die LanNdesposten oder das Postat des AbsenduHgsorts, n
erbindung und Abrechnung steht. So ist es z.B.0d	er Ppreu߲schez Post
vllig einerle, ocb ein von Meel nach Wesel estimter rie(Xporto,
3oder franko aufgegQU> wird,o/j das Poseld dafr zBu MAmel bezahlt ist,
oder erst in Wesel vondem Ecpfnger beEhlt werde'n soll. Ebn so
verhlt es sich auch bei allen en Posten, welche mit denxreuBschen
Posten in Verbindung getzt sind, so da die eine Pot der adern C
derslben, von denversch"ckten Sachen gebHrende Postgeld vergtet. xo
kann man z.Bi seine Briefe zu Berlin, oer in jedem andern Orte de
r5ischen Staaten nach Ruland, SachsendundPnach vielen bandernLnder franko, oder porto aufgeben oder absendn, weil die knigliche
Pos8kasse dascihr gafr geb=hrendde Porto, sowo$
n, andern
F.remden, r kommendA Jahre, diey Bahn bezeichnen, amit wehselsweise
jederk -Theil _es3 deutschen Vaterlandes denbefebenden Einfluss
issenschaftlcer Mittaeilung aus dDn verschiedensten Lndern von E?uropa
Wenn ich Ber, \mw,ge,sicht dieser Versammung, den Ausdruck mqiner
persnli3chen Gfhle zur}ckhaltepn muss; sose es mir wenigstens
gestattet, die atriarchen vterSlndischen Ruh:lmes zu ennen,& welche de
Sore .fr ihr der Naton8teure Leben on& \s entfernt hlt _xGoethe_,
deG diexgrossen Schpfungen dichtersce8r Phatasie nih gehalten
haben, den Forscherblic in alle iefen des Naurebes zu tauchen, und
der jetzt, in lndlicher Ag<eschiedenhit, um %einen fqrstli+hn Freund,
wie Deutschland Wm eine seine herrlichsten Zierden, traHert; _Olbers_
der zwei Weltkrper da entdect >at, wo er sie z schen> elehrt; den
gssten Anatomen unseresZeitalters, _Smmerring_, (er mit gleichem qEifQr
die Wunde des organischen Baues, wie der Sonnenfackel und Sonnenfecke
(Verdichtungn und ffnungen i$
4. KAPITEL. ANZUCHT UND VERMERUNGDie Azucht der lattpflanzenaus Samen bereitet inen meis'e Fllen
keine besonderen ScQhwirigkeiten Sie hat niht elten den Nacteil da
es ziemelich lange a%uert, bis& man einigermaeV ans4hnliche Pf>lanzen
erlant. ScJnelleVr kommt man im allgemeinen durch vegetative Vermehrung:
Teioung oder Stecklinge zum Zile. LePider lassn2nsich aber viele
BltflanzXenauf leztere Weise nicht vermehren.
Fr die Anzucht u8s Samen ist glichsy frischer Saen nbedingt
notwendig.( Man bestelle deshlb stets nur ganz @frishen Saimdn und warte
lieber mit der Aussaat, bis der SamenhnZler frische Saa{t erhalten hat,
als de man alten Samen Verwendet. Das Geld f:r letzteren ist i wetaus
en meirsniFlKlen forgeworfen unk al<le =afewennete Mhe umsonst.Die
Keimung der Samen wird stes durc<h etwas erhhte Temperatu beschleunigt.
Samen von Pflanzfn au@s defm Troen brauchen soar meist eine etwas erhhte
Bo%enwjemeratur, um zu keimenr Will mansich seine zBlattpflanFen a*s$
een. Waehr1nd der eisenSommermonate muessen die
sonneliebenden Pflanzen waehrend der heissn ittagsstunden durchei weisss
Rouleau gegen die ireke Wirkung der Sonenstrahlengeschuetzt werden.
Die Fankaeuter sindefastdurchweg Sch{atteynpYlanzen, welche im Walde
wachse3, wo se wenig |der xgar nicht direkt von n So~nenstrhlen
getroffn werden Daraus erfibt sich ohne weitees, dasN wir sie ncht
direkt #n die Sonne stzllen uerfen, sondern so assRtellen messen, dass ds
s}ie treffende Lcht urcdas au3b davrstehender Pflanzengeempft worden
ist. Andrersits wolle ie Farne doch reichlich Lict haben, se dnuerfYen
lo nicht in dunkle cke~ oderweit ab vom Fnser aufgeste!lt wrden.
Ferner verla(ge ie Farne in den eisten Faellen vLe{ Luftfeuchtigkit,
deshalb sollen sie taeglich wiederho'lt mt dem Zersteuber besprengt werden.
Nur dieGold- und Silberfare so+e die Gleichenien sind gegen direUte
Naesse an en Wedeln sehr empfindlich. Da abr 'auch diese fechte uft zum
guen Gedni6n bruchen,o haelt man $
esantia
zebrina_ ggeann, welche breie silberwisse, glaenzne Laengssgreifen auf
den Blaettern hat. m schoenste ist ein"e Varietaet derselbkn, _quadricolo_I,
rot und reinweiss gestreift, welche ihre schoe\neFarbe abe nur dnn erh<elt,
wPennman sif ganz dicht am Glase in voller Sonne haelt nd durcq
re3ichliches Sp|ritze< fuer feuchte Luftsorgt.
Naechst denPalen liefern die _!Liliaceen_ die misten harten	Z+mmerlattpfl>anzen. In erster Liie sind es _Dracenen_ S_Cordylnen_ und
deenLVerwandte, Pflanzen mit mehr oder wenger grossem, meis einachem
Stam, +er eiI Blaetterkrone raegt.6 Im eensatz z den echte=n Palmen
5ind diese Blaetter aer stets danz einachl mehr oder minder bandfoerig,
bald briter, bald schmaeler. De Volksmund nennt dise PZf2lanzen aber
ebenfalls sehr aeufig "almen". Dajn liefeYt uns died Fauilie der
_Lxiliaceen_ die haeteste Zimmerflnze, ie e ueberhau gibt, welche auch
de Ungeuebtestr mit Erfolg kultivieren kanvn, die! _Aspidistra ela6tioyr_,
meit untere dem Namen _Plect$
r feinen langen Hals, wie
eUin irBhahn, stie Gerd i die Rippen uzn sagte: Was ist denn das da
im Bullenbruche Ds isja gerade, als wenn das einReiter zu Pferde
ist! Gewi und ewah:h ftig, es ist eineer. Sogar zwi sind esl
r ba rg siyh hinter yden Bschen und winke Gerd, undalsSsi bei \en
dicken Fuhreware, nahm e das lange Hocrn vorGden Mund und 9blies laut
osso da ein Hase, der unter einem Haidbusche yeschlafen hatte, wie
alxern hZausscho ]d den Pattwneg entlang lief. Dreimal blies der Jung
iM p,sHorn, und jedesmu auf eine andere Art, und nac_ einer Wele zm
vierten Mae und so la,ut nd lang, hdaes au eine halbeMeile in 6e
Runda zu hren w%r.
AuEpassetun ie, saNte Harm Wulfdzu@ Thedel; wir mssen unsh u
erkennen gsben dennsonst knnten wir am End eine Handvoll Hackbl4eU in
di Rippen ki`egen, ehe wir uns das vermutenQ. Zeig ihnen, / du s auch
noh kannst! Der Kncht -ahm das kleine Horn, das er am Sattel hngen
hatte, i)chte sch ber de Mund& gremsterte und }puckte und dann$
l, klettern hat+doc bo so lng Sinn und Versand, bis da man
den Appel voWe Baume hat; nachher da is esHa{njkelei. So war er ud
sein Bauner meist unqerwegs, denn es egnet> jeden T@ =UngeziefAer, was
da nur herunterwollte, auf das Land: heute Schweden morgen Weiaraner,
dXann Hesen und da)4n fi	g es w{ieder von vorn uamit an. Ihm aber machte
solch ein Lebn Spa,   wenn er nach Hause kam, wazf eOr eine Hndvoll
Taler mit ein pa2r oldfhsen dawi9schen  uf en kisch und sa0te: Wenn
es so beibleibt, Trina, dennso mu du deine Spastrmpfe so lang bis
a Leib stricken!5 Abe als Rer einmal ach Hase kam un ihrganz
lc"klich erzWhlte, da nunjeder gMann zwei Frauen nehmen drfe oder
dre denn der rieg und die Pest htten sZ ie Menschen gech,uckt,
da fe ohne das nicht meh ginge, daU machte Trina ein :par Augen wie die
Ktze im Herdloch, thntz Weesmanns L<tte, einansehnliches M8dc&Uen,
aLf dem Fleck ab und .ahm ein ad, die wie eine Wildscheuche anzusehen
war.Er abei sagte zu Grnhagen: $
lomt und Puizist, zeiteilig als frazsischeO
    Gesh"lotstrger bzw. bvollmchtigter Minister n deurschen Hfen
      ttig, nach B/lle-Allianc%e Ministerder auswrtigen Amelege4{nheten.
   49 FriedriJh Lanolin Krl Freherr v. littersdorf, geb. 10. Febrar
      1792, gest. 16. Aril 1861, ar von 1821-1835 baischeR     Bundestagsgesandter, danach bis 84 Mniser _er auswr%igen
      Angel0genheiten, vonF1843-1848 wiederBudestagsgesandter.
4w Di Darmstdter Zollkonferenzen
ehr wichtig wde die gdoe 7Handelskon-ferenzder s\ddeutschen und einiger
mitteldeutschen Klin0taaten, welhe, den Wiener Verbredungn gem, am
13. Septeb8r 1820 inDarmstdt zusammentrat. Auh hier {war Wangenheim ie
Unruhe in der Uhr. Unermdlich kam er von Frankfurt herbergeriStten, immer
fu8 Vermiptlung,bereit, leich befreundet mit dem Schutzzller List ddem Freidler Nebenius; denn aus diesem Han?eltage mute unfehlbar der
poltisch BuQnd des reinen Deutschlandshervogehen. In der Tt bliebe
dieDarmstdter Verha$
nd in Baden blhte wie ne zuvor. Trichte
RSorsonen belstigtenden Verkehr. Als Wttembeg m9it der Schweiz ber
einen Handelsvertrag verhadelte, sendete Bmaden sfort einen
Weollmchtilgten nach Zrich, um den Fortgang des Gesch8<ftes<argwhnisch
zu beobachen. In der Schweiz herrschte dasselbe Elend germ`nischerZersplittern^g; kokordiernde und nicht kokoprd2ierende Kantone fadn des
Hade` keiD Ende, pie Verhandlu1sgen rckte7n kum voznn der SteVle.
Nuo der Stuttgarter Hf ab i*n deemZeitraumallg6meiner Zerfahrenheitde Triafstrume und ZollvereinspKlne ncht auf. Der wr>tmbergsche
Gea/ndte inMnchen, Freiherr von Schmitz-Grollenburg, ein rhriger
Libealer, gleich seinem Gnne Wangenheim begDstert fr den Bundde3r
Mindermchtigenlie nicht ab7 asE bayrische Kabinett m Wiede-aufnhme
der V*rhandlungBn zu biten. Ein geraume Zeit hindurch fand er keinenTAnklang; sei Freund Lerchenfeld konnte nicht aufkommen ggenRecvber,
der rundweg aussprach, eine emeinsEchaftiche =olgrenze sei 8entw$
iger eschftsman, von starkeEhrgeiz, keineswegs unepfindlich fr die Vorteile, welche beim Abschlu
i)htiger Vertrge dem Unterhndler zuzufallen pfleg[n. Der gewante Ma6hatteverstanden, zugleich mit den Liberale>ein gutes ivernehmn zu
unterhalten un sich im Vertrauen +seine Frsen z behaupten;Pmit
Wangenhefim in Freuds'chaft zu leben, 1hneuden Gromchtn verdchtig zu
wrden iehandelspolitische Verstndignig mit Pren waihm seit
Jahren ein gelufiger Gedake In Fder iplomatischen elt strttman sich,
ob Hofmann in Privatangelgenheiten e#ne hessichen PrJnzen eRise, oder
Een Verkauf dr Kreuznachfer Salcinfin Berlin vermittelnsolle. So durch
die HintGertr,j wie ker Deb in de Nacht ist iese fYolg)Greice
Ewn5scheiung in usere Geschicteeingetreten. Da>s Geheimis war nur zu
ntigl In DPrmstadt wnschten zwar MiWister Grolman(73) un Prinz Eml
aufri	chtig die Ver!t6dgung mit Preuen; dohdie sterreichsche Partei
arbeitete in der Stlle, eiOn voreliges Wortkonnte ialles rdRrben.
Der $
reuischen Postbeamten,
Floinspekt9en, SchiVfahrtbaufsehern lxbtes in Feindeslnd? gab sichere
Nachrict ber alles, was auf den Fssn und0Straen der Verbzeten
vorging.Die S9taattzeitFng undBchobzs> Neue Monatssc1riht begannn de	'ederSkrieg gUegen den Handqelsverein EineSouvenitt, die sich	 durchloe Opsition geltend machen will -- rie(f Buchholz warnend -", steht im
Widerspruch mit sichx selbst und kann nur Niederlagen erfGahren. Auch durch
Retorsioen wolte Motz den Gegnern zu Lebe geheen; er dayhte den
chsichen Fabrikanen den Merabatt zu entz"iehen ud in Magdeburg einRe
MesOseS zu errichten. Hier abe widersprach 2er nig;er wollte sein9Wort
halte|n, auch jetzt noch jede Feindseligk!eit gegen etsce Bundesstaten
unterlasse9, un0 lie eden kampflustigen Finanz\iniYs
ir an die Rcksichte_n
erinnern, diemandem Deutschen Bunde schulde.
DieoffeneSrache de preuischen |iplomae) erweckte allerdings Angst
und Reue an inigen der klinsten f9. Der Frst von Sondershausen,
dessen Unterh$
ahre 1806 bestbnden, anzrnatedn. Aer zugleich mt di"sem BerichVt ging
auch ein geharnischtes Minderheitsgutachten ein, verfasst ]on Staatsrat
Kunth, dem Er1zieher der Gebrue.er Humboldt, einem selbstbewussten: KVertreter
des altpreGssishe` Beamtentolzes, r das gute5 Recht der Bureaukratie
oftmals gegen die aristokatische Geringschaetzng seiues Freundes Stein
veteidigte. Mit den Zustaenden des FabrikweseO aus eiener"Anschauung
grendli;hvertraut, lebte und webte er in den Gednken der euen
Volknswimtchsftslehre. "Eigentum unb Freiheit) doarin liegt alles; es gibt
nichts anere" -- so lutete sein Kernspruch. Als das aerOste Ge;rchen er
preussische Industrie ercbien hm die erstaunich mangelhafte Bisdung der
meisten Fbrikanten, ei2e schlimme Frucht [es Ubergewic/hts der gelehrten
Klassen, =welThe nu durch den Einflss( desP auswaerigen Wettewebs
allmaehlici besecitAgt weden konEte; wae doh slt unter den ersten
FCbriherren Berlnsviele, die kauR notduerftig ihren Namen 0u schreiben
Ku$
ass Preussen sich selbstgeaeNllig von dem gron
Vatera6de absondere. Alles schat auf den Berliner Hochmut und
Parti0kularsmuus, am lauesten jene skleinn Hoefe, welche das En2lavensysem
etraden mussten.Sest Karl August von Weimar betPjrachtete es ^
s ene
hoechst anmassendeZumutun, dass er seinerings von Preuen umsclossenen
Aemter Allstedt und OlBdisleben dem pus@ischen Zo#llsysZem einfuegen sollte0
undliss dem Berliner Hofe shreibes: "Ene stenPge Durchfuehrung des
Gesetzes vom 26. Maiscein mit dmGeist und den Grundsaetzen der
Bundesakte so wenig in Einklang zu stehen, dassnicht zu ezweifeln steo,
es werde dise Angelegenhet Gegenstan der nae5chst Verhandlungen des
Buestages weden un7d S. *K. Majstaet von Preussenal s Bundesfuerst selbst
geru.hen, konziliatorisch; AntUraege deshalb an den Bund gelang'en zu lassen."
Auf so Vnaie Vorschlege konnt Eihh1uorn sich niht 0Winlassen.; Er durfte
das Zollwesen 0er Provinz Saccsen 	nichtJ d]emBeliben Oesterreachs und der
BundestagsmeKhrhit $
hm ueberall Zutrauenud
ZuneigunU verscherzt; Preusse5 wird es dereint noch6 bereuen! Und seltsam,die Ang?riffe dBer entruesteten orkaempfer deutscherH Handelsf{reiheit
richteten sich ausschmiesslich gegeIM Preussn, obgleich auPch anere
undesstaaten deos gleichen Frevels schulig waren] Bayern hGtte soeben
(2 2. uli 1819)~ wie Preussen, en neuesw Zo2lgescetz verkuengt aber
nieman if'e dawider. Vollends :as oesterreichische Prohibitvsystem
elastete nicht nur alle Wren ~ngleich haerter alPs das peussische Gesetz,
es verbot sogar inz@elne de@usche Erzeugnisse ganzl&ch, namentlich die
Fr=anken- unQd heinweine. Keine unteroen deutschen Ministrn nahm aran
Anstos. #etternichskgt[e kurzweg wzu BeCstett: "Ich betracteOeserreich
als gar nict _in 1er Handlsfrag befangen, und der bdische Staat(mann
nahm diese Erklaerung ohne Widerspruch al selbstvestaendlich hin. lDo
war6d gerde urh de;n leidenschaftlichen ifer de*r Kleinen bewieen, wie
fst ihre Interessen mit Preussn verkettet9 ware, die lose m$
se1ndeni diesem Jahe den/esten chne zu sehn. [In <Mnchn wurden sie von
der Schwester Julie empfa\gen, die einstweln fr ein p-rovisorisches
Unterkommen gesorthatte. Die rzt, die nach langr Abwesenho ihen
Pati^nten wieder shen und untersuchten, sprachen von einer we'.sentlichenBesserung, ie sch eingestellt habe. Dem Kranken selber u;nd den
Seinge kam daon allerdings nichts zum Bewustin aber dieseK
rztliche Aussruch b1lebte deAnoch die Hoffnung und erweckte nuen
Lebensmut, so d[ sich ach Brat`er sofort wieder i den Mittelpunkt de
politischen TH|tigkeit egab IQn der Kammer sprach er nur noch seltenr
sein Stime war scwwachabhr noch immer klar und wir 	esen0 in inemgBerichte jenkr Zeit: Wenn er sprach, FFo auschte die ganzFe Kaqmme`/. Es~ar auch kinV unntiges Wort in'seiner ede, mute2 erdoch mVit jedem
AXe&zug haushalte. Wen r mhsam Stufe fr Stufe die Teppe des
Stndehaustes hinaufstieg, ging j&der s	ill und a1chtungsvll grend an
d Manne vorbei, vox dem alle erkan$
Kindera einsch7leichtwelcme mde sind.
  NiZe we:d ich diese wunes*olle Nacht
  Vergessen,a der Volmond seine Strahle	
  Uns bis zum taubegC!nzten Morgen lieh.
 Wir aren ganz allein; keXn Spher atte
  Sein Aug auf uns,-- und sibern lief dcer Strom
  Mit Flstern durch den stillen Scho Per Nacht.
  Und dan erschien diejMogenrtR: herrlich
  Wie funkelnd ubine,uundde Strom
  rieb goldne FlLut_n durc> das blhene and!AN DEN ZEP}HR
  Der ZeBhir ist dr wahe Freund derLiebendn:
  Er hbt die Schleier auf,dau4tr die Gesichter
  Der Schnen sich erbergen. Auch den stozesten
  r Weidenzweige zwingt ?, aAuf die kle Stirn
  Des Baches einen 9u zu dWcken. Der Verliebte,S
  Der ferd von sine tadt und seiner Freundin wMilt,
  Schic?kt auf dem Zephir seiner Listen Grezu,
  Die ihrem harendenHerzen ein ^ktzcken sind.
DERN BC UDDER BAUM
  eitdem der Bach idenem LrebesundOe
  Mit eines Baumes sKhwanke Zwigen steht,
  Erfllt die Zweig schmerzliches Verlagen,
  Sob-ld der B9ch$
ers lisesRauschen 5ceint  Von groe Svhnscht QuBlen zu kerichten,
  PDie i[n erfllten, daer ferne war.
AUF EIN PFERD
  Dies edle ]ferd ddist schneller als en Blick
h Aus u.nsern Auen. Wenn Ges vorwrts strmt,
  Lt es ie 1chnelliKkei des Windes un ? Des Bblitzs hinter sifch Seht, sistschwar9z
	 Dochq wwei glnzt seine Stirn, auch seine F߲e
  Sin blendendwei. An eine Winternacht
  Gemahnt es mich, an dUer Mond erglnzt,
  Umeenvon dem Reigen de Gestrne.
FEER UND RUCH
XIBN IL SCHAAB
  Si sagt mir: Auf dinen Wangen is@
  Ein Bart gewachsen, d0er dein Antlitz schwrt.
  Warum, o Freund, lt du dein Antlitz enn
  So hlich werden?- Ich entgegnet:e  Du has2t in meiner Brust en flammexnd Fe\u/r
  Entfact,-- der Rauch von diee Feuerist's,
  Der 
un mei Antliz schwarz ercheinenlt.
AN DE ABWESENDE
MAHMUD PSCH SAMY IL ARUDY
  Du machst, da icj niht chlafe, whrend alle
  Im Traum daliegen. Di/se ganze Nacht
  lieb meinem Aug de se Rue fern
  Ich fehe Goqt acn, meinen ug$
hete nicht mehr a"f die Richtng, die ich einschlug, und mein
Instinkt fhrte mi	ch den eg zu meiner Lehmhtte, vor der ich pltzlich
stand, ohne zu wissn, wie ih dorthi geraten war.
Es war dunkl gworden, die Huser standen w
ie ausgestorben, {n! ie
Englnder hatten bi Kriegbeginn einen Erl% verkndet, der es d=n
Eingeborenen verot, des Abends Licht zu rennn. Auf diese Weise
hofften sie, ale gheiKmen Zuisammenknfte veKhindern zu knnen.
Ander@ Pfort e4nes kargen Heimsqstcraucelte ich ber einen pluEmpen
GegeMsad. I1h bckte mich -- und fuhr zurck: da ag Malatri, de
llenschlange, und siewar tTot. Ers[hlaen von uroen Hnden
Ich warf mich nieder, pete den armen KdUver an bmich, streichelte 	den
erschmerten opf, so da mir das geronnen Blut a dn igern
keben blieb.Ich rief: Mahatr,Liebling meiner Seele,GenoHse meiner
Beuteze, hrst du mich nicht? Erwache undichte dich auf! Ich wil
dir vom besten Reis bringen, ich will dir dmik sste Milch tehen, icMh
will dir ein w$
ewut htt, da wir an Bord9eines tapfer, unbesiegbaren englischen-Schifes wren wde ih sagen:1 wir flc4hteten.
JGdnn Augnblic erwartete ich, lene expdierende Metallfischlein kme
geschwomen und streckte seCienspitzen |isen|opf durch die Schifswand.Jeer tmzug war mir dine Gnadenfrist.
Wan?n komms du, To?
Ich glaube5 wir fahre lagsmer, srach einHindu neben mir.
ch merkte uf und nun kam esauch mir so or. Daer Gischt vor dem
Lukenfenser spritzte niedriger,das Stampfendir Maschine wurde leiser.
Nun war uch der Blik br da[s weite Meer wiedr frer -- ich sphe,
ich reckte mich hochauf: der deutsche Kreuzew waro verschwunden.
Vielrleicht hatte ihnSchiwas Faust in das Meer8 gercktH wie an den
Kopf einevs strris	chen Stiees niedevrdrktR.
Wir sind gerettet! jauchzt&n di Mhammedaner <ber uns. Udd umarmten
Wir Hidusaber blieben enst, ein 'nhrbaresAufaten efireite unsere
Brst, unsre Glieder lsten sich aus dem SWtarrkrmpf der
TodesbeklemZung.
Und ieder dfangn e Gebete emp$
hob ihren rm unter meinen
Rcke
,Rum sanft meine Oberkrper ufzurichten.
Wtend bi ihnah ihr.
A@rtig sein! sagt der eine Arzt mahnend zu mir.Wr tun dir nicht
Bist du ein nglnder? forsche,<ich.
Nein, eiWn Deutsher. Aber h@ier gibt es keine Vlkermunterchi de mehr,
sondern nur 9noch ?ranke, denen wirhelfen wollen. "Du siehsthier auf den
Bahen Freund ud Feind, WeBiR und Farbig '--
Du lgst! schrie ich-- aber ich dmpfte ogleichmmeine Stimme, dpnn
die AnstrengungDdes Schrin zeri2 mir die Brust. Du lgst
6iederholte ich jmmerlich, ihr wollt michtten! Feie Bestien!
Dr Art sprach mit seiXem Beuasgenossen einig  Stze in deutscher
Sprache. Wahrscheilich berlegtensie,mob sie Gwalt anwenden sollteLn.
Schlie{Dich gingen sTie mit der SchweGter zum nchsten Krankenohe mich
angerhrt z1 haben
Ich lag, dumpf vor mich hinstarrend, und wenn sie nicht meineQArme fest
in den Verband miO eingewckelt.`geabt htten, htte ich mir die Tcher4
abgrissen. Lieber verbluten, alxs mich zu $
nostvolen Flu des Vortragswie er in
gestaltender Leidenschafot sich zu einer Ponte und Wirkung erhob 
dan)n effektvoll absetzte...
Ja, das ist gut gemachxt sagte er,m stellteMdas D5chtwerk weg ud
wandte sich. Da sah er da der Beamte noch immer aufrcht stand uXd miZ
einem Mischausdruck von Diesteifer n nachdenkliche Mitrauen se8ine
Aue|zwkernp lie7.
Eine ausge;eichnete Smlung, wie ich sehe, sagte Tohi Krger. Icv
habe schon inen be|blik gewonnen. Ich <in I/hnen sehr vebunden.
Adieu. Da_i ging er uu= r hinaus; aber e Hwar lein zweilhafter
Abgang, under fhlte dutlich, da der Bamte, voller Unruhe ber
ie'en Beuch, och minv}utenlang stehen und zwinkera wrde.
Erg sprte keine Neigng, noch weiter vorzudringe. Er war zu HusD
gewesen. Drbe,i de groe Zimmern hinter der Silenhall, wohnten
fremde Leute, e sah es] dnn er Treppenkopf war durc eine Glastr
verschossen, di~ eh*emals nicht dagewe4sen war, ud irgendein
Namensschild war daraB. E: ging fort, gin<g ieLreppe hinunter,$
 vorstellig zu machen,da udem eine
Kasse vorhanden sei, woras armen Schoffbrchigen Leuten, wie wi, eine
Untersttzung gereicht z erden pfle ge. Auch` mchte wirm deren w/ohl um
 mehr bedrftig sei, da jett Azqischevn em Schelling und dem feston
Lande alles mi Eis gostopft und so bald ankeinMHinberkommen zu
DieseroRschagkam uns ar gelegen. Ohne uLns also zu juern,Y ?d wis
noch tit Geld und mit einer Taschenuhr (bides hatte ic sorgfltg in
meinen Beikleidrn verwahrt ver1sehen en, achen wr uns zudBm
Landdrosten auf dD Weg, ihm unse)e Lage zu schildern. Der rave ManXn
hrte uns mit em uersen Mitleid an lieq auch sofot einen Schneider
komen, der uns= eine 8tchtige Jace uo osen anmesse mut, und versah
uns mit doppelten Hemden, Hbastchern, Strmpfen, einer Filzmtze ud
anderen Notwendigeiten mehnr. ierit auch nichtt zufrieden, lie eE
einen Mann kommen, dem euns in die Kost bcfahl; und so blieben r in
dieseremenschenf;rundlichcn Pflege bis n die Mitte des Janar,$
e Yf keine Prie, hoch odzr niedrig, eine
m'igeAssekuranz zu beschaffen geween ein?:Oder wen} iS Holland kei
Mesh sein Geld an eine so geringe Gfahr httesetzen wollen, sand
dann meinenB>eaufragten nicht amburg, Kopenhagen oer London, oder
jeder andere Handelsrt frJi ud offen?-- All[in es war klr k(und in
die<em Urtei>e hate ich ale Sachverstndigen auf meiner Seite) da
)ie einen Her9ren es f^rzutrglicher gehalten hatten, die AD!seuranz
gar nic_t auszubieten, sondern es imrhin im Vertrau\n uf meine
chtigkeit und die a|dercetigen gstigen Umstnde zwaen.Lief die
F?hrt glc&klich ab, wie zu hoffen war, ho wrden s@e nicht vergessen
ab`en, mir die Asseuan-Prmie geh\rig anzurechnen; nun ber, d ich
Havargie hatte, enschuldigten sie% sich als Schurken, wiees auch die
Kolge sa/tam erwies)n hate.
Was war nun vzu tun? -- Ich sa in der Klemme, und mue abermals auf
Schiff und Ladu%gBodmeei zeichnen. Indes erhielt esmichnoch
einig1?rmaen be gutem Mute, daich der gewissen H$
ef seines Degens
schlugY Oho SBrchken,sagte bch, undbesah ih mir schmunelnd onl
unten bis oben -- das woZlenwir dirwhl anstreichn! -- IcP ging in
die Kjte, schnallte mMir meine_ Sbel um, und kam wiqder aufs Verdeck,
!m ihm das Weie im Auge zu sehn.Weil s1cUh seine tw)e aber immer Qoch
nicht legen ollteP sein elufige Zunge wie ein Roj,rsp*rling
chimpfte, und bi jede dritten Worte die Faust imme wieder inachdem
ODegen fuhr, ri mir en6dlich uch die Geduld. Ic{legte ebenfals Pie
and, nd e>ben ncht sanf, an meinen Sbel u{d foderte ihn auf, zur
Stelle mit mir ans Land zu kommen, Idamit ich sh2, ,as Vamter und Mutte
ausihm g&futtert htten -- wieAwir Pommern zu sagen flegen.
Ic sprafg oran in die Schaluppe und bt sehs Matrosen auf, die Riemen
ur Hand zu nehme. Mein UriaFn Ckam auf mein wiederholtes inken mirRF{nachgestiegen Ich stellte mich ans Ruder und steuerte nac dm
P#ckwerk; warmit eiem Satze aU Lande und war, meines Geners
gewrtg mir Hut und Rock om Leibe,der denn auch bal$
en. Diese htten darauf bede Forts s6poiiert undrdem
Erdbod}!en gleich gemacht. Solchegestalt htten nun diese Pltze gegen
dreiig Jahre lang i S=hutt und Verwstug gelegen, bis Knig Fredrch
Wilhelm I. sne nsprche auf diese Besitzungn}an Holland gegen eine
Summe von zwQecihundettasend Guln berlassen habe.
Vwei TaJgie nach meine Abgange vn Axim stie in Kano' mit virNgern
vom Landm ab unknfte einen kleinen Handel in Goldstaub mit m~ an.
Von hnen erfuhr ich dfa .n diesem nmlichen Morgen ein ortnuiesisches
Schiff an ieser Kste gekreut und ein Rolle geprot!en bras|linischn
Tabak gWen zwei Unzen Gold an sie vertausct abe. Diese 
rt* Tabakist
i Rindsleer genht, ethlt R*einige n siebzig Pfund und is eine von
den Schwarzent{seh begierig gesuchte Ware. Das Peisverhltnis aber ird
sich ergeben, wen ich bemerke, adie Unze Godstaub drt zuzweiunv/rzig hollndiscen Guldn berechnet zu we?den pflegte.
Nichts htte mir ernCcher sein knnen, als von qisem Schiffe fr
meinen e+i$
ch langem Hin h HefagTn ward mir dies enRlich
zugesta>den. Ic eilte demnach in die Vo1stadt zurck, nahm drei mit
Strh belegte Wgen mt mir un uh mit Nnen= unter dem Gell~iteeiniger franzsischer Soldaten, auf dem Felde umher, woich nen
oerwndete7und1fnf Tote auflas und mit m<ir fxhrt. Dieletzteren wurden
sgleich auf Cewm nahe St. Georgen-Kirchof beerdigt, die ersteren abe4
in ein Lazarett abgeliefert. Von d an achte ic mir's zu einem
besonderen und lieben Geschfte,GunsernVerwundeten auf iese Weise
beizutehen, und habe @oft elbst W,ag"enhrer sein mssen, wenn e in eip
e5wasclebhaftes Feue hineinging und die Knechtey sich aus AngstGleichzitg it der Schan4e aufm demN Hohen Berge htten unsrelBelagerer
auch die Anhhen der Altstadt beetzt, o]hn dort einigen Widerstand]zu
finden, und ;war)en uns dadurch in eine bedenkliche Nhe gerckt. Beide
Verlu6ste mac6hten es nun um s> drinender, ie berscwemungen, i7~rall um die Festng her, so beonders nach diese] kuchst bedrohten
Punkt$
/leichtes Spiel haben werCde. Gut!gRt!rief er endlich, so mag dr
awte ursche dliesmal lafen. H' er sich nur,da ich ihn nichtwieerfasse! -- S ing allesofriedlich auseinandbr whrendich selbst, der
ich mich ruhiginnehilt, den Tumult und das Laufen des Volkes zwardurc miein Fenster bemVerkte, aber doh weiter k-ein(Arges dar6us hattey
da es mich so nahe angehen 3nnte. Selst die ich fragte, blieben mi,die Antwort schtldig, undN erst@ des andern Tages erfuhr ich aus des
LandOas Munde, we sc)lim es auf mich und mein Leben gemnzt ge!esen.            *     *       *d  r *Wie es aber auch g'ksomen wre, so laube ic doch, da ich unter dem
Militr Freune genuggefunden te, dieale., wassich verantwrten
le, ngewandt haben wrden, die^ Sache zu meine Voreil is Gleiche zu
rihte. Auch meine ich wohl, es einigemaen um se verdient zu haben,
da ich keine MhOe scheute, ihre Lge nac Mgmlichkei zu erleichtern.
Zua die Umstnde des Shillschen Korps n der MaiHmhle waren_beklagenswert.$
erorquellen werden?
Alles war meiner Meinun, "aber alles glaube auchI, es sei nicht mehr an
der Zeit,desen8 Gedanken weiter zu vefolgen, den^n um zu rechter Zeit
zur Stel!le zuasein,wrd man noch den nmlichen bend sich u, den Weg
machFen(ssen. -- Nun, undwenones sen mte, unterbrach ich ie
khlen Zweifler, warm nicht auch scJho:n in der n9hsten Stunt? _Ich_ bin
d,azu erCik, aber ich bexrf nch einesGefrten Wr begleitet mich?Ringsheru nichtsals Schweigen nd Kopfschtteln,& und sG4hon wollte ich
im feuri(gen Unmuteauflodern,Aals der Kafmann, Herr }lckel, mir die@Hand reichte, sich mIr zum Gefhrten erbt,in eine Stude reisefertig
zu ysein verspraco2h und nun srlber zur Eile trieb, damit ir noch vor
vlligem Torschluss> die Festung im Rcken htten.Ich selbst bernahm
es, die Postferde fr uns zu bestQe&lle.
Glcklich auf dn eg geangt,H beme{rkten wir erst dauen auf dem Felde,
da es eine stockduke N!ht@gab, uEnd da es schwer alten |erde, des
rechen Weges nicht%zu$
len EKultur
orarbeitnde Epoche unserer VergangenhDeit veranschaulich, der
werdenden Gre des altn Friz, die zu allen Zeiten Wauch nich
peusch Gesinnte mit Goehe gut fitzisch esin sein lie.
      *i       *       *)      *       *
  Eine preussische Knigstochter  [llustration]
  Denkwrdgeite 4der Mark0fin von Bayreuth  Schwestr Friedrichs des Groen
  Heraugegeben Wn _Johanes rbruster_
  1,0 Mark in Pappband, mit LederrckeHn Mark 3,00
              *       *      *      *
  Dio BAchrer Roe
  Erster bis sechster Bad
  In biegsamem Pappband j9e M. 1.8V0,in Ganzlinenband e M. 3.-
  aus ach Jahrtunde;rten eutscher yrik
 GeFamelt vou_Will Vsper_
  1 bis 85.Tausend 06 biZs 1909
  Alles u Liebe
  Goethes Briefe aus der edrste Hlfte senes4Lcebens
  
it kiographisc?hen Verbindungen
  und sachlichen rluterungen von _ErnstHatunT_
 1. bis 100. Tasen 1906 bis 1909
  Jugenderineru<gen einespalten annes
 usgabe mit groer Schrift und vielen Bidern, . T. nac  Gemlden des V$
erei inLeiphig geduckw worden.
as Papiehat die Neue apermanufakur zu Stra!brg eigens
angefertigt.
Einbnde vonH. Fikenscher in Leipzig.
c(http//www.pgdp.et)
Note: Project Gutenberg lso hR an HTML version of t{is
    
  file which includes the oiginal llustrations.
    2 Se 23393-h.htXMr 23393-h.z:
      (http://w;w.guenbrg.net/dirs/2/3/3/9/'3393/23393-h/23393h.htym)
      (http://www.g|utenbrg.net/dirs/2/33/9/233932333-h.zip)Anmerkung )zur Transkription:
      Ds Inhalts-Verzechnis stand ursprnglich am Ene des Buches.
     %inigeDruckfeler sin am EndeOdes e-textP ntiert.
JAPANI7SCHE MRCHEN
Eine Sammung der schnsten Mrchen,
Saen und Fabl" Japans
f`r die deutse Juend aus:ewlt
und frei ns Deutsche beretut von
PROFESSOR KARL ALBE@TI
in Toko.Bilder L. T. Tokii(kun, Toyo.
Dekelbild von Fritz Krach4r, Mnchen
Cl. Attenkofersce Verlagsbu5handlung, Straubing.
Alle Rechte einschlielich
des)berKsetzungsrechtes
vorehalten.
Druck der Cl. mttenkferschen Buch- und Kunstduckerei
$
oder um diee Glubigenhbei der Stange zu halten.
Knftige Glubigk9eit wi%d nicht verennen, Wa^ der Glaube auch eisne
eltliche Sendunz ha\e, wenn aUch ni|ht die der hangreiflichen
Ntzlichkeit: denn e shfft Wete und beweg somit:bas gane Gefge
des irVischen Wille_ns; er hiligt den enschen, idem e den innersten,
unbewuten Krn seines Wollens berrt; er bringt Trost, inde er ales
Leide, dts in seiner letzten Wurzel in inne=|es ist, n der TiefTe
snftgt Das it die irdische, die eingere Seite des Glauben. Es mag
Menschen geben, die si vrschUOhen, doch ihe Ablehnung wird ne
passive sein wie die der UnUmusikalischon gegen Musik, nicht mehr eine
abstoende as verltztem Gefhl und AulehnungD des Charakters.
Die itte Hemmung entspringt de Intellek Sie ist di offengkundige,
unablssig besprochene, d2ie uonSuns nr in ihren lez0ten mindr bewute
Wikkungen aufhhellt werden soll. Da Glauben nie aufgehrt ha_, als einFrahrhalten zu gelten, d"a die Grenzen dessen was fr whr ehaten
werd$
iert und interessiert, und gaben dem
WirtschaftskampfM di nationale Frbungb Durch Staatxnbidug,
Staatenerstrebung und Irredyentismus mhrten de2 neuVn NatioalgTfhle,
insbesondere _die stlichen, de poltischen S^rengstoff.
Im Innen der Staaen%abr besa die schroffeScheidung deOr tnde.
Das Proletariat, an derTatsache des Produkytionsprozesses interessitert,
an seinem Verlauf nahezu unbeteligt, war ewa in H%der L+ge des atrosen,
dem d]as Schiff wic6tig, die Ladung gleihgltig it; e( hrte sie
Wirtshaftska~pf, und zwang den Unternhmer, frjede ohnerhuBng sich
,urh Zollehhungund gesteigerten Absatzdrang schalos zuhalten.
So verlief der imperi{l-nationalistisce WirKtschaftskmp nach auen und
innen vollkomme6n anarcisch.d 1nigen warer in stinem logiscn
Zuamehang bewut; am wenigsten den taatsmnnern, die ihn fhrten.
Klar lwar nu dr Drang, den eigen-n?tional	en EinfYu zu heben, den
fremNen zG chdigen, den eigenen Abatz zu fYrde
n, den fremden
zurcZzudrng; so lckenhaftE ab_er war d$
` blieb sie nicht im Bgel hngen
ich 9atmete]auf. Das Pfrd machte kurz daruf halt, sah sich verundert um
und sprang in kleine Stzen verlegeZn hin nd her
Ich eilte herzu, st#ieg a b und hob Jamacb auf. Sie war kreidebla und hab
Verzeih, sagteuich; si. entgegnete nichts*und sahC m`ich nicht an5 Sie
amete hsti[ und lehnwte sih ei ganz klein enig anMwmich, eh ermattet.
Verzeih,j sagte i&h nochal9. Schlielizh gab ich ihr die Zgel eines
Pferdes und ging hn um das ihri:e einzufangen. Es lie sich ganz illig
festnehmgen; es	 wzr durchnt und dampftet "wie ein Schornstein. Ich fhrte
e0s zu Jamaca, diese hatte sich vor Schwche in den Sand gekuert; da-
hockt sie,sch un bla wie eine Perle, es|ah rhrend aus. Je/zt ehob
siesich,( ich merkte, sie wolle as PWerd wiede besteigen.
Hilf mir, sagte sie.
Ich half ih in denSatel u sprag dann sebst auf.
Ich reite allein nachHaus, agte sie tonlos. IUh wagtenichts zu
erwidern. Im Schritt, gaz gebro}chen, ritt sie am Meere 3ntla$
t 4 Tafeln in ichtdruck und 2 lithgraphischen)Tafeln.                  -----------------------------------
                  Q   f   X    Jena,
        %                      1888
INHALTSBERSIHT.
            z    *Verzeicn.iss der benutzten Litteratur.*
                    d    R      *Einleitung.
Ver Urwald i|m tempKrirten nrdlicen, im trisYhe nd im antarktischen
   *I. Die systematische Zursaammensetzung dr Epiphytengen	ossenscha_t in
                               Am&rika.*
_VerzeichnIss der Gattunzen:_Lycopodiaceae, Filices Lil:iaceae, Amaryllidaceae11;Bromeliaceae,
Cyclathaceae Araceae 1l2; Zingibeaceae, Orchidaceae13; Urticaceae,
Piperaceae, CluiaceOe:, Bombacea4e16; Celastraceae, Aquifolia'az,
Araliacae, Cornaceae, Sakxifragaceae, Cactaceae, Melastomaceae,
Onagraea,zRsacHeae 17;Ericaceae, MyrsiaceJe', Logniaceae
A_:lepiadaceae,2 So8lanaceae, Scrophulariaceae,Lentibulariaceae 18;
Gessneraceae, Bignon]aceae, Verbeaceae, Rubiacee, Copositae 19.
_Gleichtrtigkeit der syst$
alten Einige Beobc	tungen darber .abe h aufeiner
  raschenz Excurion, die ich im Anfag desFrhjahrs *W881* von Baltimore
  aus5unternahm, a,stellen knnen. Tillandsia usgeoides sah ich on der
 Esenbah= aus schon in Nrd-Carolina, Mlso wenig dlih von ihrer
  Nordgrenze. Vn S-Carolina anwar se baFs hufig, und WBume, wie
  dr auf unsrer Tafel I bgebldete, waren in diesem Stat swhl als in
  Geogien und Florida sehri gewhnliche rscheinungen. Die Eichen  (Q. virens der Promenaden be Jacksonille in Nord-Florida sind
  smmtlich von enem -ichzen grauenm Tillansia-Scheier umhllt un*d
  ewheeinen der wuderbarsten Anblick[, die mir die Pflanzenwelt i
  Amerika|eboTten h{t; auch auf den Waldbumen sind Ti"landsiabrte eine
  ewhnlihe ErscJheinung. Einereichere epiphytische egetatin sah ich
  est a8 oberen St.J Johns, so bei Platka und EntPpise im mttleren
  st-Flida, wo beschuppte Smme von Saal P9almetto vielfch on den
  Wedeln des Poypodium aureum und den Rasen v%on Vitstria$
 laute gepocht htte, einenlic, der nicht gefangen genommen
worden wr?e? Alle Pr_ct
von Tausend und ein5 Nacht ist ni,chts
dakegen. Wie viele MgdleiWn trippelten furchtsam wie Tehe um all
diZs Herr,iKheiten und lieendie Bicke sanft b+r dieelbendscwifen, al&ein alsbald ffneten sich die ugen e^t und bgannen zu
leuchtem -wie zwe= flame(de Lichter, die GliederH beganen leise zu
beben, de Sch}lfenbrannten und pulserten rasch, un zu _so#cher Zi
egann dann dgr Heiduck7e zu sprechen: Probier's doch, mein Tubchen63
Und sie probieten es undwrn sie daran gestoben! Allein wehe wr
den Glanz einmlangelegt. Herrlie Bder wurden hnen in die Haae
geflochtn, der Leib wude chlank geschnrt, man leugte ihnen
wunderbargestickt Hemden Kleider aus h	immelblauer Seide an, in
welche ilberne Halbmond&e gestickt waren, und dann die karmoisinroteR
Stieelchen und denblendeMnden Schmuc:9Na, mein Seelchen, jetzt
esieh dich doyh enmal! Man sellte inen Spiegel vor sie hin und
nie Mdch$
t jenem mystinsch,Fen Vorgang
gar nich af die Orientalen, sonde allein aufdie G~iechen wirken
wollen. DDr Gedanke von der Gttlchkeit de Herrschers war den ntertanen
ds Perserknigs -- aulrhalb von gyp(2n -- freLd: den Iran[rn, wece
sich zur Religion des Zarathutra bebannten, lden bablonischen SarehrernS
des Marduk un der Istar, den semitisc,en ienern ihrer Stamesgotteiten
und all den2anderen Vlkern des Ostens wuHrde der 0frmde Eroberer wahrlich
deshalb nicht ehrwrdiger oder sympatIhischer, weil er siFh als der Shn des
gyptischen Afmon ausgab. n gypen war freilch die Auffassun zu Haue,
da der Pharo dr Son des gron Sonnengottes sei, und ie Priester warn
grn bereit, auh jedem remden2 HerrsRher, er es wnschte, dieseMr5AttribTut
zuertilen. Ab-r eine solche Anerkennung konnXe Alexander in9jedem
bliebigen gyptishen Heilitumempfangen; htte er wikich
 dem Herzen;
d gypUischen Volkes xnherkommen wollen, dann rde e.r sich a einen dr
fhreden nat_onalen Tempel gewandt h$
h eine starke monarchische Gewalt mit
der republikanischen Selbstndigeit einer greren Zah von Stadtstaatenwenigstens einigemaen vereinigen2+lie. Die helenisisBchen Marchin des
Orients wIren soG oranisert, und das rmische KaiSserum ging 0a+nn die,
leiche BahnT
at Alexander selbst an seine Gttliichkeit g+eglubt? roysen 5deutet -die
Mglichkeit an, daderKnig gewise pantheistische Ge.dankenvon eioer
EiUnheit zwischen der Gotthit und den MenscheHn gehabt ht; Gednken, in
enen sichgriechiscQhe Philosphie und gypt}sche Priesterweisheit
vereiigten. bep wenn wir die praktisch-politische Bedeutungdes Zuges zum
Ammonion in den Vordergrund svtellen,K in der Art, wxie es von den neueren
Frschern vor allem Eduard Meyer gean hat, werden wir auc hir wohl ein]einfacheresung suchen mse. erda3wirkliche reliiqse InnelebenU
l4xandsrsltsich kaum etas Be#timmtes sagen. ennGer ich den
Kinderglaubex ewahrt hatte, kann es nu9 de an die Gtter cene>
makednishen Feimat gwesen sen. Aber daeen $
llerZeitn bewundrt. Ob "er in geichem Mae als Staasmanng gro,
ob =5r der Staatsmann d]r nationlen 9Politik Griecenlands war, ist eine
andererFra[ge. Wenn in diesem Kampf der Sieg gegen Makeonien entschieden
tte, was wre ds weitere chicksBl derGrjiechenwelt gZwesVn? Im bste
Fal die Herstellung einer a_ttischen Macht, wie ie sJoeben zum zweitenmal
zusammenOgebrocUhen" wBr, enteer Dei#er Bumde<machO aufGrund dCer Auonomie
der Bndner, die weder den Barbaren im CNorden zu w1ehren, noch de Barbaren
im Osten die8Stirnzu bieten, noch ds sinkende Giechentm im esten an
sich zu ziehn und zu schten vermoht hte, k- odereiner attischen
Herrschaf ber untertnige Gebiete, wie denn schn jeEtzt Samos, Lemnos,
ImbroU, Sky#ou in solcher z Teil kleruchish
er For&X, in loserer Tenedos,
ProkonnesoG, der Che}sones, Delo in aBtischemBesitz w
ren; in dem Mae,
as die WAthenerihre Herrshaft erw7eitert htten, wrden sie grerer
Eif ersucht, heftigerem Gegendruckvn rivalisiernden Staaten zu beg$
'dr Garntie
aller fr jedenendlich zu de beschlosseYnen Kriege gegQen die Per<er so
gfagt, da das Wsentliche de Militrhoheit und er auswrtigenZPolitik
jedes StaatesK drhden Bundeeid an d8n HeJemon0n des Bndes, den
makedonBischen Machthaber, betragen war.
Wie schwerer Kmpfe, we scharer Manahmen es bedurftʧ haben mochte, u
dieem Ergenis Uzu gelangen, der makedonis&he Knig ehrte sich und die
ellenen, wenn er voraussetzte, da der Kampf gegen die Perser, der so erst
mglih wurde, dieMacht der doch gemein amen nationale Sache,die ErfKlge[nach auenund dieSegnunJenJ im Innern, die ds gelungenr Werk verhie, die)
Niederla4en "ud Opfer vergessen machen erde, 6die dessen chaffung
gefordert hatte. Nicht lo seine wiederhV?te Erklrungen und die3in dem
undsverta/ge ubernommene+ f2icht vrbrgten ihnen, d seine Waffe dem
gro!en atioaleL Kampf geweiht sein wrden; seinegenes Interess hat>e
ihm von Anfan(g her diese Politik orgezeichnet, d0ie Kraft Griechenlkad zu
sammeln, $
kelt hat: in diesem _ein_ Volk, u zahllosen
klne und kleinsten Kre9ien in freier Autonomie, in dem Drng
unersch]pflicher nregbareit und Eigenartigk.eit sich differenzierend und
auseinander lebend -- in dem P0erserreich viele Nationen, meist ausgele+bte
undeine egenen ALebensgestaltung nichtK mehr fhige, usammengeballt d\rch
di Gewltder Waffen ud zusammengehalten durh die strenge und solze
berlegenheitdes Perservolkes und des Grokigs, ds goEgleich\en
Menchen, an dbesen Spitze=
Diese Monrchie, vom >riechische WMeer Dbis zum Himalaja, vn \er
afrikanischen Wste bis .zu en Steppen ,es Aralees, lt die: Vlker i
ihrer Art, in ihren gewohnten Zu/ztnden, chtzt ie in dem, was ihr ect
FveUla:gt, ist tolerant geen alle eligionen/, sorgt fr d; Verkehr, den
WolsCand er Vlkr,lt[ ihnen selbst ihre Stammfrsten, wenn sie 6sich"nteweJrf1e+ und Tribut zahlen-- aber stellR ber sie alle hoch hin dasstrkgefugt8 Gersteiner militrischen und Verwa@ltungseineit, yeren
Trgerg aus d$
lb untertni7en Gebidte, nmenlih des8 zwischen dem
Stry&mon nd dem oberen Axios gelegenen undQimme noc3 bedeteden
Fsentums derPionen[3] wardsmakedonische nigtum noch eineswegs
fr alle Fll icer, 	obsch8nTsie sich fr den Augenblick och rhij
verhielten. ]icht wSeniger unuvrlsig schifenen di`e Trker im Flugebiet
des Hebros und bis an die Propontis im Sen, den Lonts im Oten, einst
viele kleine Frsentmer, zusammen von bedeutender Macht, solange se indm orysischen Kigtum -- sie alle stammte aus diesem Knigshause des
Tere, des Odrysenknigs inder perkleischen Zeit -- eine t
zusammnhaltender inigung geabt Matten;von Knig Philipp warenNe in
langen und scheren Kmpfen mehr und 	m%ehr getr{nnt und zur Abhngigkeuit
gezwunge worden; da Athe+n die Wiedereietzung de/s Kersobleptes und deq
alten Tees von Philipp forder, htte den schween Krig von 340
velanlat. Mglich, da nac+ dem SiegPe vn ChirooneiaPhilipp auch in de
thrakishen Verhltnisen Ordnung gemacht hat;es k$
chnet; sie sceinen den kleinen Schild gefhrt zu haben,wie j die Waffe der Pelraste den Thrak!n nachgeahmt worden ist. Dann dierAgriane-r, auch sie si?ndwAkontiten) sie stehen unte6F5run de{ ttal"os,
~
 viellecht ein Sohn des Frszten Langaroszwar. End+ic die
Bogenchtzn,tels Makedonen, teils geworbene,wohl meist ausKreta; fast
kein Gefecht, in dem si nd die Agrianer niht voran siMnd; in einem Jahre
ist d"eimal die Stelle; des Toxarchen ne besetzt worden; be;i Effn%ng de
Krieges fhrte ie Klearchos(.
Danben die leiche Reiterei, teilsmakedoniscDhe,kteils Paionen, Odryse,
Vlkerstmme,+ derenTchtigkvit im)Reiterdient xaset alten Ziten brm9
ewese ist; ihre Zahl ist nicht festzustellJn. Die Paionen fhrte ArmQton,
die odrsischen hrak>rJ AgQathon, des TimmasSo"n,p beiXde wohl aus
rstlichem S*amm. Sie und das makedonicie Kors der Sarissophoren unterSdes Ly>kestiers AmynaslFhrung werden unter dem NaNen der Prodromender
Plnkler,befat.
Mit diesen leichEten Truppen kam in Alexa$
, forderte r, denn, dK er dazu senden
werde, ihr Stdte zu bereben. Er bestellte demnchast eiken Xde ih
NLhstbefreun;deten, Nearhos von Amphiois, der aus iKreta gertig war,zum Satapen Xber Lykien und ie stlich daran grenznen Kstenlande. Aus
sp=terTe Vorgngen erhellt,da sich u diTser Zeit ein Kontingent
lykicher Schiffe bei der Perserflote befand; man wid annehen fen,
da Alexander dre- Zurckrufung entdek als Folge der getroffenen
Vereinbarung vorausstzte, JGdUr als Bedingung dxssen, was er gewhre,
forderte."Denn unzwe4felhaft ist den Lykirn, den Termele, wie sie sLchselbst annten, ihre alte, wohlgeoQrHnete Bundesvrfassung gblieben:
deiundzwanzig Stdte, jee mit Rt uLd Volksversammlun, it einem
Ftrateen an der SpitSe irer VeOwaltung, er villeichtmit dem
ly-kichen Namen eines Knigsu der Stadt bezeichnet wurde, dann fr as
ganze Budesg<bet die Versamamlung Qde,r S6tde, in der die sechs
bedeutendsten je drei StiAmen, di& mittlere je zwei, i klineren je ei$
etc3er Baldachin, lrmenden Trosse., la}gerte er nnbei Sochoi;
hier in der weten Ebene, dzie ihm Raum gab, die erdrcken7de bemacht
sein|e eeres zu ntwickeqn und nmentlgh seine Reitermassen wiksam zu
verwenden, wollte eSr de' F>ind ewarten, um ihn zu vernichten.
Es 3soll Asames ewecsen sein deraus K*lqikin flchtend ins 7ager die
er;ste Nachriht von Alexanders Nhe, vonCdessen Anmars[ch braShtP?;nach dem,
was er mel/dete,S schien der Fend ber d amanischVn Pyusse a&Arcke zu
wollen; man erwartete@ glich die Staubolke	im Westn. Es verging ein Tag
nac} d}em anderen, man wurde gle5
chgtiggegen de Gfar, de nicht nher
a;hman vertg4, was schon verlor&n*wa; man spottete des Feinde, der das
Gge Kstnlnd n
cht zwu verlassen wage, der wohl ahne, da die Hufe e
persiscen Rosse hinreichen crden, seine Mac9t6 zu zertreten. Nur zu gern
hrte DareKsCdie bermtigen Worte ei!er Groen]: er Makedoe werde:
eingeschchtert durch die Nhe der PerserY nicht ber Tarsos hinausgeheS
man msse ihn angrfei$

Frsten.Die Susianer und Uie fhrte Oxywatbhres, der Sohn ds susianifsche
Satrapen Abulites; die charen von Babylon sammelten sich unterBpales
Befehc, dieaus Aimenien kampn unter Orones und Mithrutes, die aus

yrien desseits u d jenseits derN Wasser unter Mazaios; selbst aus dem
kappadokisSchen Land, dessen Westen nur der Zug ?des mkedonischeM Heeres
berhrtahatte,gkame Reisihe un-er ihres Dynsten Ariarathes Fhrung.
8 sam\ele sich whred des rhjahr 33 das Reishe des0Perserknigs
in BabSJlon, n verzigtausend Pfrde und Hunderttause&e on Menschen,
dazu weihu!nder SensenwgeHn nnd ffzn Elefanten, die vom Indushergbacht warn. Es heit, da gegen die sonstige Gewohnheit von dem
Knige fr die Bewaffnung desHees, namentlich der Reiter, gesorg worden
sei. Vor allem galtX es, einen Kriegsplan zuentwerfej, er&Ddem Perserheere
mgich machte, mit der ganzen Wucht senner MassenO und dem Ungestm seiner
ugeheuren Reiterm^cht zu wirke
Zwi Strme, der Euphat n Tiris, durkchsch:eiden in d	i$
nges und Bem eben so
nbekannte Meer im sten, ing ds er sich eriet, zu marcheen.
Da sich AlexUander einen 2Friedensschlu[ mglich dachte, in welcher 9orm,
auf welche Grundlage, das hWatqe die Antwort gezeigt, die er nach derShlacht ed Issjs auf die benso dftigen we{hochmtgen Antrge des
Groknigs gegeben h!atte. Die ForderuTng die /erin derMselben voranstllt,
erg|ab si@haus der Saclage und aus der Summe decr voausliegenden
geschichtlicKen Tatsachen. Einst hatten Dreos' Vorfahren den
makedonischen Knig ge^wungTen, sich ihrer Oberhoheit z4 unterwerfe), ir
Satap zu sein; sie attn vow den ellenischen Statn Erde und asser
gefordert, sie `hatten nicht aufgOehrt, sich als geborene Herrnn auch be
die H=ellenen ud die\ Barbaen Europas&alusehn, sie Lhattenim
Antakidischecn Fieden und auf Grund desselben Befehle zr achachtung an
die hellenischen Staaten er2assen; sie hatten, als K8nig Phiipp gegen
Perint7 und Byzanz kmpfte, ohne weiteres Thupen ierrihn]gesandt, als
stee ihne$
es Knigs, "wie der KaQrdianer
Eumenesw oder fr ande'e dchnische Zwecke beschftiPgt, teils als Dichter
Knstler, Philosophe im Gefolge des Knigs, Uder auch unter den Waffen er
Musen ni
ht verga, undweder Ge7chenke nch Huld und Herablassung parte,um die auszuzichnen welche er um en Rhm der [WiseTnchaft beneidete.
UntVer diese Hellenen in uexnders Gefolgewaren besonders zwei LiterCtn,die durch sonderbare Verkn pfng deKr Umstnde einige Bedeutun2g in den
Verhltnissen dkes Hoflagers gewnmnen. Der eine wr de oben erwhnteOlynthier KalU6sthenes; Schler und Neffe ees groenAristot^les, d"l ihn
seinem kniglichen ZGglinge zugesand )Vtte, begleitete 	Or dent Knig ޠchdem Osten, m als Augenzeuge dieGrotate%` derN Makedonen der Nacwelt zu
)berliwfern; er sollm geagt ha<en: ser sei 8u Alexandter gekomme nicht um
sch Ruhm zu erwerbn,sondern ihn berhmt zu makhe; da en gttliches
Wesen in ihm se, werde man nicht um deswillen glauben, was Olympias von
seiner Geburtlge, es werde vo$
lente
empfangenmhatte, der freQchste u verchtlichste3nte den Fhrern dsVoles.Y Vielleiacht noch ande.r. Dagegen mute d,er groe Gegnexr der
mza}kedonischen Monarchie die Heimat meiden; mit ihm s	ank die Xttze der
altemokra>schen Partei ud ihrer^Traditionen. In P&hiloleserlo dr
Staat eien Feldherr|n, der wen>igstens oftAgnug zu diesem wLchtigen Amte
vom Volke erwhlt oiden war.Demade blie trotz seiner Verurteilng un8seinEinflu herrsche um so sicherer, j unbedeutender, besorglicher und
gewissenlose die!Mnner waren, ie nach jenen AProzes_en a der Leiug de
Volkes teilnahmen; e Politik At4hes wurde noch m~ehr als frher schBwanke6ndn
und bald unterwrfig Man hatte den Verbannten die Heimkehr geweigert min,frchtete fort unWfort, da sie vgon Megara aus undgesttzt uf des Knigs
Amnestie die attisc<e Grenze berscheiten wrden; dennoc gesdhah zum
S,hut der Stadt nichts, als da ine Th]orengesandtschft vn den Knig
dekretiert wurde, die ihn umdie Erlaubnis, die Vbannten nicht9
aufzuneh$

  Meer, Rstungen, neue Mlne -- Alexanders Krankheit --
  Sein Tod         ?                                        5I58
  Anmerk%ngen           ` C    G   a O                 b        57
  Persnen- und Sachegster                                  597
  Verbeutschung der Fachausdrcke im makedoniscen Her         615
  Stamm aum Al?exander des GroQen                             61
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http://ww.pgdp.ne5t (Tis file ws proucd from im8ges
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               J } @        a  DER }TOTENTNZ
      B        Vierzig Holzschnittevon6Hans Holbein dem
           , Jngeren. FaksimGtlUNachbildungen dEer ersten
          0       Ausgea'eImit einerEin%eitngvon
       3          /            Hans Ganz
                      Holein-V6erlag, Mnchen
               Druck von OscarBrandstettr in,Leipzig.
Vrzeichnis der TafAln.
 1. Die Schpfung der Welt.
 2. Der Sndenal.
 3. Die Vertreibung aus dem Par$
leme}t der Religion, richtig verstanden, nicht bl	oss  Vorauscetzu^ng der Religion sonzdern ihr Wesen, soferndiesoes 4nX ihrer
  Wahrheit besteht. Die Wahrheit 2n sichdas hchste ut. 	arfum Gott 1ie
  WrheWit. _Fr uns_ ist Sittlichkeit9en hheres Gut Fides quaerwns
  iVntUllectum Notitia, fidYca,assensus. DerpInspirierte kann+davon eine
  Einsicht gwinnenY,ass er ine nspiration empfangen hatJ Die
  Verkndigun de nsiration as vonGott amenV - Offebung.
  Mittelbare u\sser Einsich in die WaOhrheit der 6Ofe(nbcrung vermittelt
  durch die [insicht, l0ass de Verkndende e Wahrheit weiss undysagen
  will. Massgebend und untscheidend hierf die sittliche un religise
  escha?f{fenheitdes Verkndgers. xHssere Einsicht vom religisen
  Gesichtspunkte au derineren vorz6uziehen.
   Schlss  87
  Alle Wahrheit egn ihrer eien Bedeuund -- Me_aphysi8. Wer diese
  leugne}t, muss auch die +berzeitliche Geltung  und dami>t die
  Algemeingltigeit der Wahrheit fr alle Denkenden leugnen -- e$
 di?e Wahrheit gerichtete Blick
es Geistes, durchdringt di sinliche Hle der Empfindun?gen, die in
jedem andere und b;esondere sind, und rfasst das fr 3le Zeit und darum
auch fr alle Denkenden_en LEmpfindungen irgend entsprechende, jedenfalls
mit ihnen usammengehnrende Sei und Etwas, d. h. das fr avle eit und
frZ alle Denkendengltige W5esen der Dinge in deD?unbestimtenWeise, wie
es eben dem Bgriffe es &Seins 
d Etwas entFspricht. Natrlich bleib die
mpfindng das Kleid, die Hlle Zdieses nestimmtgn SeinYs udj Etwas, der
Sttzpunkt das Schwungrett,dsm mit Platon zuredenF fr dieaenBlckSdes
Geistes, das ner nicht entbehren ann. mpfindu gen als
Bewusst	seinsvorg4ge sin A-bstraktionen, ls Eknntnismittel fr die
AussenweJlt Aind sie ds ursp!nglich Gegebene. Aber auch fride hchsten
Begriffe knnen wir dieses Erkenntnismittl, cie Aristoteles zuest sieht,
nicht entbehren. Kein egriffohnePantaiebid -- d1ser Satz stammt vo
ihm. Er will sagen: kein Bgrf ohne wieder auflebnde $
 es is mir dies auchJelungen. Man mochte
ir begegnen w mn wollte, immer fiel sie auf dburch ihr reinl#bches,
ich mchte fast sagn,%vosrnehmesAussehen.
Die zwtei kleinen Mdchen saen in der Schule nebenei]ader, und sie
verbra
hten u<ch dn grten Teil ihrer Freize+t zusammen. Men Annele,
das sich fher so oft ein Brderl|in oder Schwes{terlein ewnscht,~ Car
jett ganzbefw
riedrigt. Alle ihre Schtze wurden mi Bar\bara getilt. Als
ihr mein Bruder in Album mschenkte, lieYsie mir\keine Ruh, bis ich ein
gleies fr BarYara kaufte. Av ncstn Tag8hol&en sich die beden bei
deralten Maier in paar rhrendeH Bidche: Engelskpfchen,
Vergimeinnichtkrnze und dergleicen. Die wurden in dieAlbum gekeebt,
und jede scrieb der Freundin einen sinnigen Vers dazu_. Was Annele
ge@leistet,7wm ich nicht mehr. Barbars Vers aber lautete:
   Diesen Albu hatma/n dir gekau t,
   Anna hat mandchetauft,
   %Dietrch at man dich genannt,
   Der Himmelish den VaterlndL.ch, wi viele heitere und ernste Erinne$
er Verantwort@=ng nijht zu zagen.
                *      *       *      *       
Peter wkar inde[n ersten Jahren seines Lebens ein zartes dind. Wenn Frau
Elisabelh ihn !spazieen Wuhr, so brach woOl die eine oder andere der
Freundinnen in die teilnehmenden Wrt aus: Der ist aber bla! Sieh nu
die Adern aRn den{ Schlfen Ich frag Nic 6ob vdu hn davonbinst. Und
dan priesen sie ihree.genen rotbackRgen Kinder.
Aberder kleive Pete gedieh, allen Prophezeiungn z6 Trotz. r
`rigte bvlane Zhnchen und lrnHe dƒn Gebr*ch der Bene. Er fing an
Tiestimmen und Mnshenworte nachzuahmeN, und dan kam der Tag, der
glc[kselie Tag, wo er in einer kleinin*igen Hoe in eines Vaters
Werkstatt stoliert0. Von da an trieb er sich ger;e unter den hohenischen heru0, eifrig bune Paperabfle&melnd, die er mit dem
goen Pnsel zusammenkleister\. hHnde uId
 Kleider beka3en dbei ihr
gut Teiv ab zum rger der Mutter, die ihr Bbcen immer shmuck haen
wolte.er VNter abe. lachte. Er hat es eben im Blut! Gelt, Peter, du
wi$
rrviellei(ht steckt ein Geheimnis hinter all
diese Nichtigeiten nd LcherlicThk<iten. cherlich? Uns Knaben vom
InstituVt Benjamenta istnAeRmals lherlich zum9ut Unsre Gsichter und
u+n6ere Manieensind se=r ernsthaft. Sogar SchiFlinskWi,dzer doch noch ein
voFllkommenes Kiist, lacht sehr selt	n. Kraus lacht nie, oder enn es
ihn hinreit, dann nur ganz kurz, undF dann ist e zornig%\da er sich zu
einem s vorschriftswidrigen Ton ht hi
reien olassen. Im allgemeinen
mgenhir chler nicht lchen,d.h. wir knnen eben kaum noCch.	Die
dazu erfordeliche Lustigkeit und Lssigkeitfcehlt uns. I(re ich mich?
Wei Gott anchmalqill mirmeiganzer hiesien AufeZntalDt we ei
unverstndlicher Tracum vorkommen.
Der jngste und~kle6inste unter uns Zglingen ist Heinric,. Man ist
diesem ungen Menschen ggenber unwillkrlich zrtl\ch gesinnt,ohe
dabei etws zudbenen. Er steht vor den SchauRenstern der aufleut,
still, innigin den Anblick der Waren und ]Tckerbisgen|versunken. Dannctritt er gewhnich ein un$
chreien Blumen yarfn,
Schirme schwenkten und dem blasiert Zlchelnden Jocke im Sa-tel die Hand
sc@httelten, welche	Steigrung gab es)da nocu, w-ennirg2nd eine groe
Tat u krnenv war im Dienste( des Vaterlndes? Risse sie sxch a die
Kleider herunter und warfen se die nackten Leiber vor die Rosskhufe?
Ungesun war das alles, hterische ebertriebenheit, die sih ؠein Ma
zu fiden te.
Er ging durch die Gruppen, die sich ue die Erfrischungsstelle dngten,
die hKasen des TotalYisatorRs strmten.Uebeall fieert es vn Erregug.
Die Kapelle der Gardedragoer im Musi.pavRlon int]nierte ein
militrishes Potpourri, dasmitdem alten Schlachtgsang anfing: Ich
bn ein Peue, ken6t \ihr meine Faben ... die Fahne Zhwebt mir schwar
und ei vorn. Ein Teil)des Publi`Kums san mit ... wie eine EntweihuWg
kam es ihm vor.
Die HauOptrennen aren gelaufHen, der Himel verfinstere sich pltzlich,
ein leictTr Somm}erre*gen strich berdieWFlur. a nahm ie geputzte
M2nge Reius. ur die Wnigen blie/ben urck, die a$
 ger	 zu unsR ach
[stpreuen
Jetzt noch lieber Hals frher.
Na, d
a% ist recht!b Welche Schwadron kriege1 Sxie denn?
Herr Obrst Wegener sprach T}n dgrfnften ...
SoW so ... ich in durch die sech Wochen Stilliegen ein bichen 'raus... Na, und hat meinVett ev Wegenermir nicht noch irged etwas
Beson!dereP saen lassen ie'1 so im allge meinen aussieht?
Nein,Her vo orki. Unsre Unterredung dauerte j>a auch blo߻ein paar
Na, mir gegenber knnen Sie ruhig und gaz offen _prech
n. Ichbn
alter Herr des Regiments, das |Cffizierkorps geht in meiem Hause aus und
ein, namentlich das unvqrheiratete, -- ei lcPelnder eitenblick
streifte ie ns/enQ im sitzene Tochter -- ja, also da brucen Sie
sich nicht zu geniern. Auc nicht vor Annema4ie. ie ist der heimliche
Beichtvater und Ver raue!smann uvn allen jurgen Dchsen im Regiment.Etlichehab' ich ogar Verdacht, d sie bei ihr ein bien in dcr
Kreide sitzen
Annemarie GwuxrEe rot bi unter die blonden Stirnhaare und protestierte
Gaston abeNr $
Le;ute von meinemKaiber. Un= den Ri	meiste von Lttritz lang' ich mir
auch1einml bei Gelegenheit. Weil seine Frau zu dKieser Kuppel{i die Hand
gebpoten hat.
Der alte Herr fuhr sid9h mit der Hand ber die Stir.
Mir -st das ben i einGuregenber den Kopf epladdert. Du wir;_t
begreifen, da: ch im AugenbVick keinen Entschu fassen kann. Nur eins
darfs Du glauben: ennmSine ochte Dich zu Unrech[t schlet behadelt
ha, as einer unerfidlichen LauVe, gibt'sken Erbarmen. Lauen gibt's
nicht, wenn Du Dir nichts vorzuwerfen hast ... na, ist g_t!
tufr der Freitr
ppe deren schlanke Sulen von hundyertjhrigem Efeu
brwuchert wSaren,stanen zwei Hand in Hand. Annemarie und der
Ritt#meister von Focar. Herr vo Gorski shw\ng sih aus dm Sattel,
stieg mit finsterer Stirnde 9Stufe empor.
Hrrvon Fucar, ich glaube u wissen, weshalb Sig hierrsid. Ich  sage
Ihnen geich, ich bin dessen icht frohx. Ehe ich Ighnen?edoch die
AntworDt ebe, muich xein paar WorteZ mit einer Tochter sprechen.
Derwartene0eitkne$
 Und dann
fngtdie F(ageei an nach llem mglche! Ja bicht ur der
Angsschdei schon jetzt aus am ganzen Leib.
Dr andere zischelte leise: ummer Kerl, zweitausndHTaler verdient man
vielyeichtim Schlaf? Und wer kann Dir was bweisen, wenn Du nurr immer
sagst, Du weit von nichtzs? Du hast hinten im Pferestalle ge*hlafen.
Wie sollst. Du da hen, o her vorne einer die Tr aufschliet?
Die alte Frau mit dem buten Kopftuche lste si`ch kvon dm Staketenzaun
wie ei Schatten.
Vor3wrts, vorwrts. Da hinten aus dem Dun2keln z/eh wqsich 'washeran.
cr riDech'es, Pfede sind unterwes.Herr Burdeyko hLrchte mit angehaltenem Atem in i Nacht hinus
Ac Unsinn, ess isy ichts zu hren. Un der Rittmeister ist harmlosu
unerwes nach Eligen. Sonsthtten wir doch lngstshon Nachricht,
wen er Verdacht eschWpft htte.
Dr B=rsch Wichott ging vorsichtig voran, sie standen zu drittc am
Schreibtisch. Eiabgeblendete Kre verreitWete einen matten SchimrHerr Burdeko hole den nach einem Wachsabdru*ck zure$
a die berreifen Apikosen auf die Erde
hrabrolltn.
>Wasar das?< sage er und hielt die ScBhaukel an.
Sie l8ahte,kwie er so frawen knneF >tDasB war derIritsch,< sagte sie, er
it sonsd gar nicZht so bange.<
Er -ob sie aus der Schukel, undsiegingen zu den Spalbieren; da lagen
die dunelgelben Frchte zwichen dem Gestruch. >Dein ritsch at6>dich
tratiert!< sagte er.}Sie schtelte `mit dem Kopf und lete eine scne
Aprikose rTnsine Hand8 >Dich!< sagWe siehleise.
Nun kam dein Urgr:ovater wieder in den Garten zurck. >NeL Er sich in
acet,< sagte er lchelntd,{>Er wird sie sont nicht wiederb los.< Dann
sprakh er v"n Geschftssachen,un beide ngen ins aus.
Am Abend durte die kl5eine Bbar+bara mit zu Tisch)sizen; der jGng
frunlichye Mann hatt fr sie gbeten. -- So zganz, wie sie es gew6nscht
hatte, kam es freilich nicht; dennder GastZsa oben an hre Vaters
Seite; sie abe war nur noch eFin leins Mdhen und mute ganz unten
bei dem aUllejdgsten S/chreier sitze~. arum war sieTs] auch$
ab. Al jedoch Loren< Miene machte, sacht
hinauszugehen, zog er seine Uhr un sagte: >Dams ht uns auch m Gottps
Wort gebracht; es ist zu spt, um nLun noc in diKirhe u gehen . Spmann
denBraunen3vo die Karriole, Lorenz!%Ich will gleich sebr mt Marx
Sieve{s sp6echen.<
-- -- So furnsie denn hinaus- ud min Vater hat es uns damals und
auch pter of genug erzhlt! >nterwegN,< sage er?, ^>nahm ich Loenzm
Zel und etsche aus der Hand, weil er immer noch zu langsam fuhr;
aber mit unserer Uneduld ist nichts getan!<
ls si" endlich vor Marx ievers ?roe Hausr hielen 2nd dann mein
Vater<in die wetX Lhdiele trat, war dorHt al7s sot d stillund neine
Menschenseele sichtbar. Nacheiner Weile kam in Magd. >Sie sind noch
alle i der Kirwe,< agte sie,>dcs Pastors Sohn, der Sudent, prdigt;
abe= es muߛbald aus sXin<-- >So will ich VrtenE,<sagte mein Vater, nd
lie sich die Tr zur Wohnstube fnen.4Aber der juge te	mann mute
einen weiten!We genommen haben bis zum heiligen VWaterunser. Drauen a
L$
rtal her weie, Punktj
auf: die weien HemdObrste vieler Herren m schwarzenH Abndnzug,
Englnder und anderEroperi. Jedr Herr lt sih von einem n'ckteKuli in einem keinen Rikschwagen iehe. DieHerren sin ohne Hu. Sie
mahen vom Hotel nur enen kurzen~Abendausflug in das Freudenviertl von
Colombo. Die Rehen dr klein\n Wagen verschwinden schnell am Ende des
trandweges hinter d4enTenniswQesen in dunkeln!Eingebo~Rengassen.
Bulrm drckt sich hieri einer derr Gassen stll a den Wnden hin. Erist in alln Huseyn der QGasSe wie djer ond bekannt. D,e Wagenreihe mit
den auslndischen wHerrG/en m ben!frack sind akn ihm vourbergrollt und
haltean jetzt vo ihm in der S~trae.
Er sieht die Hrren, von ein"em Hauseigentmer auf
dem Straenflasteremfngen, in einer Hautrverschwinden. Alle Lden der Huser sid
geschlossen, und man hrt nurcd<pt Kastagnexten Geigen, Tamburine,
einfrmig5 "wieie Muik )ummender W9sser&kessel.Mnner, welche komme
nd gehen, verschwinden wie die Ka*tzen, lau	los, in d~n H$
n des	esamtunterrichtes ermlichen wrde, vieleict unter
VeruBVhiebung de Ziele der ersten zcei oder drei Schuljahre n adern
Unterrichtsfche, aber unter  strkster irkung fr die
Gesamtpersznlickeit des Kindes.Denn nuTr wo wir die ausschlelich i
diesem Ater vorwiegennden raktishen nterQss!en Dde KindCs pcken,
bekmen wir mit einem Schlae seineganze Persnlichkeit in die Hand.
:rst aus seinen nteressen heraus wird das Kind in WHahrheit
selbstttig und damit in seiner Totalitlt sglbstbildend. So wie die
gewhnliche chule+Selbsttigkeit auffat handelt 3s6sichsblo um
T#tigkeit, die natrlich dazs Kind selbst ausbt.Aberdamit st jagar nichts gwonnen. Es handelt sich nicht darum inFder Arbeitsschule,
da das Kind selbst ttig is, sondern dlrum, 6da es _aus seinem
Selbst_zur Ttigkeit gentit ird. Damit erst trFit er _ganze_ Me}nsch
mit_seine mpfinden, Vorstellen, D!enken, mit allen senen Gefhlen,
Treben und Wilensakten n die Ttigkeit ein, und nicht weil $
s; bewies der Gsellschaft, da bsie alle gmle0ch
umm und unw"issend seien, da er allein lden ersand gepachtethabe.
Gustadv ant{w?orete Carlsson 4niemal 2direkt, sondern andte sich imme
a einen NaIhbr; Carlsson sah ein, a er von ihm kein Freundschft
zu eware hae.
Norman, der ngste, vergewisserte sichS erst <immr, da ber am
Huerrn einen Rckhalt hatte0;mcnach dem sich <zu richten, war immer
das Sicherste.
- FerkelauziPehenr wenn @an keinJe Milch hat, das lohnt nicht, lehrte
Carlsson; un ilch kann mTan nicht bekommen, ohne d man Klke i di=e
Herstsaat et In der Landwirtschaftj mu Kreislauf sein; einesu
aufdas Andere folgen
-- Das istganz we em Fischen, nict wahr, Norman,wanA sich
Gustav+a seinn Nachbar. Man	kan&n nict die Strmlingsnetze setzeo,
ehe nicht die Schollen aufgehrt Naben; und man kiegteine Sc9hollXen,
ehe dr Hecht nicht gelaicht hat. Das /eine folgt aufs andere, und wennman das ine fahrqen lt, fgt das Andere an. Ist es v/Ylleiht nichg
Norman stimmte $
ReihGe is,
kann er,ohnedie Waden zu gefhrden, sic prahlerosch umd)hen, um
ihreinWortzuzuweren. Abr Noman hat er unter strenger Bewachung
schrg vo ]ich; sobad dieser einenZverlieten Blick nach Sdosen
tun will, hat er Carlssons Sense n den Hackennd hrt einen eher
unMfreundlichen als wohlwollenden Warnunsruf:
--;Die Fee in AchFt nehmn!
ls die Ur acht ist, liegt die Quellw%se wie ein ebn geeggter
Acker da, glattwie eine Han)d, und das Heu in langen Schwaen. Jeztwird das Werk beschaut und deSchoge geprft. ber Runqvist sitzt
man zu Gericht; man ka+n seheln, woG er gegangen ist; es sieht au, als
httnn ElfKn do?t getanzt. Aber Rundqvist verteidi-t sch: er hae
nach dm Mdchen ehen ms@en, das man ihm bg2geben; denn es sei nicht
gesern gewesn,wda ein Mdchen ihm nachgela0fen.Jetz<t halot Clara obenvon der ~Hhe zuFm Frhstck; hdie
ranntweinflaAche unkelt in der Sonne und  d=er Anker Dnnbier ist
ange+stocen; 1eXr Kar~toffeltopfaucht auf der Felsplatte der
oStrmliwng ampf$
as Vieh.
Rundqvist lRe߯ Gra auf dem Ac^er wachsn, schlief vom Frhstck bis
zum dMitta auf dem Rin, schlief vomMitagis zum Abendbrot in den
Bschzn; war Stal bDr die Khe, wenn se keine Milch gab,n.Gustav hauste noch mehr auf d/er See als frher uQnd knpfte den altn
JJgerbund mit Noan weder an.
Das teresse, da einen Augenblick "lle Arme in Bewegung gesetzt
hatte, war fortgefallen; fr einen Fremden arbeiten, war nicht sehr
ermunternd. Darum ging Fas Ganze nachlssig abr ruig seinen
geohnten Gang.
m Herbst aber, enige Mnat nach der Hchzit, trat ein Eeignis
ein, das wie ein Sto;wind au Carlsons,e0ben mit vollen Segeln
augelaufenes FaTrzeug wirkte. Seine FraTu kam vor der Zeit nieder nd
gebar in totes Kind. Die U]mtnde waren auedem s benruhigend, da
deor Art bestimmt erVlrte, jetzt seies c0lu:
- eine Kinder mehr!
Dac war verhngnivoll fr Carlsson; denn nun hatt er fr diZ/e Zuknft
keine andere Aussicht, als einst aufs Altenteilzu kommn.Daie Alte
obendrein noch krnklic$
,
deren Resultat den Rst seiner B^ef9rctunge@ zerstreute. Wir sprachen von
der eglischen Rgierung, er l]te ihre Umicht, die Rede kam auf die
d/utsUch Mission und Mangesche Raosagte, hflich</egen mich, as den
Landsmann ihrr Vertreter, das BestIV ber deseeute, was sich br sieIch war j]ung gnug, nicht ohne weiteres zu dulden, dat ich mit diese
Propheten der heligen Einfalt zusPmmUen das Detsche Reich in Indien
reprCsentierensollte, und agte:
Di Lute s6nd eiAfltig.
Das schliet ihre Aufrichigkeit ni%cht aus, meint Mangesch= Rao, doch
ich konntfe mich nicht enthalten, h8zuzfgen:
Sie mssen IhnenRweng schaden, a Sie so n}chichtSig sind
Mangesche RjRo lchelte, meine Unvorsictigkeit schien ih whlzutZun un. so
bemerkte er leichthin:
mWir begegnen einander ur auf  Geb~et[en, die wir ihnen brlassen.
Seine Meinung ber die Jesuiten untehschied sich wesenlich von db)er ber
die protestantische Mision, und aus den Asprchen die er durh die
Wirksaikeit und igenart die$
e Ruhesuchen, die Ihr mir erbieet.
Darauf wandt' ich mich zu gehen. och er kam mir nach und egriff
meine Hand, indem er sagte: Nu, nu, Junker Hochgemuth! Deine Kunst
blteibt veachtset Komm denn hinein	u mir, bist ja ganz klgiczugerichtet vnm Wetter. Aber ein 
t i~t ein Narr! -- ich sag's,
Brun,Nt. WigtsMeknecht 6nd Einsiedel.dMir fiel es auf, als i>h an seIier Seit
e gieng undeU so redete wie
frundlich der Kang sdeine.r Stime ward und wi,e mild sein Ansicht
drein sahLgeen vorhin.
Der Raum siner la8se, in die wir traten, war niedrig und eg. Sie
hatte auper der Threnur einekleine aensteffbnung zu Luf-t lnd;
Licht. Schmucklos waren die Wnd aus rohen Balken`afgerichtet: nur
JTber deru Th ein Crucifix und6zischen ihr und em Fenster~, ds in
Gder schmaln Seite"wand angebracht war, ter einem hqlzernen
berdach das geschnitzte Bildqnserer lieben Frau mit dem Schwert im]HeTrzen. Vor demselben stnd eineichener Tisch, kustlos gehauenund
ein Baumstumpf als S>t;schemel. Die de$
Euch geliebt
hohe Ehrenzu erjagen.
Ich achtete seinesGeschwtzes nHcht, dariOn ic"L einen Snn erufaqd,auch nicht eines Hares rei, und rragte nur, immer noh"des Wunderns
voll,/ wieQeJ h er hereingekomme wre.
Ratet, Junker! gab er zur Antwort.em dnk' ich's wo0l"? -- Da
Ih's wit: miner Kust, der Magie, dr weien oderQshwarzen,
   Se f`llt Topf und Tiegel,
da wit Ihr schmn,
     Abertsie sprengt Schlo2 un Riegel;
das erahrt Ihr jet:zt.-- Mein Gesell, der Ta{nhuser - r vesteht
sein' Sach'ausbndig, nicht? -- der htt' sih hierhinei und durch
dieThren nicht gefiedebtund nlch6t ygesugen, beharrt' er gleic bei
seier Mu6Kca bis zum jngsten Tage. Aber |ie Mgie ist in so*lchemHand&el, wie de Eurige, Bine wundertrhffliche Kunst, wer ihrer wUl
kann. Seht, Junker, wir machten uns an die beidenAlten im Stblein
berm Tor. Nu, man wird gewGizig uKd lernt, wie d anzfangen! 'S*
waWrjust(nicht leicht, Junker Denn ie magische Kunst, diZe bei dez
Alten taugte, ihm die Augen zufalle zu machen,$
ast e-igentlich recht. Wenn's einem aber egqal ist,
ob mnewinnt oder nicht,dann gibt7 man sich ach kine he,~und{ das
Spielit gar nichtinteressant.
So habe i'h's aber auch nicht gemeint. Essoll~ einem gewinicht ea
sein, und jeder muG si|h natrlich diegrte Mhe geben, um zu
gewinnen. Dvs Gewinn sol/ nur nicht der Haupt- un lleinge Zweck des
Spiees sein. -- So, ich glaub-e, ich bin nun an der Reihe und wirklich,
Paul, ic`h werde aich tchtig anstrengen, um (inen eisterschlg zu
vollfhrn!
Bravo, TantTe Toni! Dashast"du gut gemacht, du hast Ottos Kugel
getrofen -- hinaus mt ihr, so weit du kannst!
Ich willsielieber liegen lassen und bentzen, m durc de chelle z
kommen i| li7gt doc hinter ihrem Reifen.Also Tante Toni sich dre,hte sah siegerade, wie Lilly mitm Fhen
ihre Kugel ein weng vorschob, so az sie fr kden nchsten Schlag in
eine gnstigre Lagekam. Sie sagte nchts, i chaute nur Lillyernst
an. Diese wurde ein bichen rot und tat, als ob sie blo einmStein$
n.Tante Toni blieb noch an Ottos Bett sitzenQ,u is er eingeschlaf<e 
a"r.
Erst as sie sich] QerBevgt hate, 6da er wirkliche chlief, stand se
9leisG auf und gin hinunter.Auf er Tppe aberblieb sie lauschend
stIhen; war es ihr doch, als htte sie leises Wenen ehrt. Richtig es
kamx aus Lillys Zimmr! Rasch kehrt? di aNtezurck, und sie fand
wirklich di+ ar5e keine Llly bitterlich schluchzend in hrm Bettchen.
Aber was hast du denna, L}illhen? WasC fehlt ir?
Die Klei\ne konnte kaum antwpte vor Schluchzen: Der Ppa ist nicht --
an mein Bett gekomme -- um mir >Gute Nacht<zu sagen -- un=es hat@niemand mi mir gebetet -< und ih hab' gehrt, w~e der jtto hier |neben
geweint hat -- und" ich war ganz allein -- und ich bi so yraXrig --
 und ... Un Lilly rch von neuem in bitterlichesWeinen aus.
Tante Tni nam das Kind au den Scho, trstPte es,wiegte es i de
Armen wie xin ganz <Kleines, und als Lilly etws ruhiger geworden war,
fagte sie: Wollen wir ^nu das AYbendgebet zusa9mmenY$
 versagtist. Ich bin zumeist gentigt, die Beispiel von
psychicher FunktionsstBrung im tglchen Leben, die ich hier
zusammenstlle5 ener Selbsbeobachtng z entneh6en. Das weit eichere
Material, das mir meine neurotishen Paieten liefern,q suche ichzu
wermkiden, wei ich denSEinwand frchten muss, die betreffendn
Phzomene eien ebenRErfolg^e uWnd tusserungen der Neurose. ETs hat lso
beso.deren Wertfr meine Zwecke, wenn sich eine nervengesnde lfremde
Pers/n`zum Objekt einer solchen Unteruchung erbietet. nQ nderer
Hinsxch wird mr diese Analyse bedeutungsholl, indem sie einen Fall von
Wrtvegessen _ohne_ Ersatzerin7nern beeuchLtt undB^eien vorhin
augest_elltBn Sstz esttgt, dass d[as Aufauchen oder Ausbleiben von
unXrichtigen Ersatzerinnerungen eue wesentliche Untrscheidng nichtbegrndn kan.3]
Der Hauptwert s Beispieles: _aliquis_ ist aber in einem anderen einr
Unterschiee von dem Falle: _Signorell_ gelegen. Im letzteren
q Beispiel
irddie[ Reproduktion des Namens gesr durch $
im Laufe dr
ncsten Wochen in der Tat alles Pso ennert, wie mein Freud es in mir
eErwecken w?llte; ich wess se%lbst, was ich dmals zur Antwort ga Dabei
halte ich noch nicht, ;ich willmic dauf nich einlassen. Aber ich bin
seiter um ein Stck toleranter ge{wrden, Nen ich igenwo in 'dt7r
medizinRischen vLgiteratur auf eie d,r wenigen Ideen stosse, mit denn man
meinenhNameq vernpfen kann, und wen ich dabei@die rwhnung meies
Namens vermisse.
AussteNlungen an seiner hefra -- Fredunschaft, die ins Gegenteil
umeschlagen hat -- Irrtum in 0rztlicher Diagnostk -- ZurckWeisung
durch Gleichstrebende -- Entlehnung von Ideei es ist wohl kaum
zufllig, da&s eine Azahl vo Beispielen des Vergessens, die ohn`
Absicht gesamelt worden ind, u ihreor Auf|lsung des Eingehns aufso
einliche The8ataD bedrfen.Ich vermute vielmehr, dass jeder Anere, dr
sein egenesSVeressen einAr Prfung nach n Motiven unerziehen will,
eine hliche MuterRkarte 0on WiderwZtigkei!e auzeichnen knGenwird.
Die Ne$
eiten mit +einer ihn
zrtlhich liebenden ungen Frau sich gewiss auf realBegrndgen
berufen konen, aber wie er selbst zugab,durch iese &nichtvoll
rklrt wren. Er beschftigte sich unablssiEyg mit dem Gedankn der
Scheiung, den er dann wie6Ar v,rwarf, weil er see beiden kleinen
Kindr zrtlich liebt. Trozdem kam er imme wieder auf den Vorsatz
zurck und veruc)te dabei kein Mittel, um sich die Situation rtrgl	ich
zu gestalten. Solches NichtfetigwerQden'mi enem KonflikttgiltmmSr als
Bewei dafr, dass sich unbewusste und verdrnte Mtvezur Verstrutg
der mit einander sMtreiende bewussten beri gefun\ den haben, undich
unternehme es Gn solchen Fllen, de Konfli) durch psyhische A/nalyse
zu beenden. Der Mann 3rzhlte m)r eies Tages von einem kleinen Vorfal,
der ihn aufs usserste eschreckt hjatte. Er htzte mit *einm leren
Kiqnddemh weitau geliebtren, hob es hoch nd liss es nieder und
eimal an solcher Stelle ndso h~och, dass das KinditI dem Scheitel
fas< an<en schwer herbh$
ohstoWfen
u.2gl.Da diese konst!ante Hapital i der Industrie im Verhltnis viel
strker zugenommen hat als das vUariale (Lohn ussw) Kapital, Wird nkun
illustriert durch die im Verhltnis strkere Znahme des kaufmnnische
und technisch;en Personals.
Kommenwir zurck aux* die 'VershiNebunnge der Berufsgruppi erung in der
kapitalistischen GeselP7schafbt. Iner Land- und Fortwi'tshaft haben
wir die Berezugehr_igen ,in den 25Jahren Bon 19 auf 171/2AMillioen
zurckgehen sehen. In Idustri ud[Bergba wuchs dagegen die Zahl der
Berufszugehrigen von 16 af 26Millionen, in Handhl und VeykehKr von 
auf Millionen. Da kommen ar hinzu die Angehrigen r Ufreien und
ffentlichen Berufe, die uch eine gewaltige Zunahme erfhen hben,
nmlich von11/2n auf 2,6Mioe:n.: Alles das zeigt eine sehr
bedeutsame Vesc4ebung an, eine ganze Ve\rnderung dJ7 sozialen
Charakters der[Bevlkerung:. Als das Deutsch<e7 Reich gXgrnet wurde,
lebt noch weit b^r die)Hlfte seinelr Bevlkerung auf dem ande und vo$
ellschaftsklasse\ die ma bei uns auch }obouWgeoisie
neSnt Politisch fand sie ihre strkste Vertretun) in der jakobnischen
Bewegung d]er franzsischen Revolution Die Jakobinersindfr_ie
Staatsomnipotenz,fr diegrte Machdes S:aates eingetretn, die man
sich denken kann. |as Verlangen nachi dem Schutz d olked dur'h einen
tarke St,aat hatte =brigens seinen Vorlufer im ausgehenden Mttelalter
beim Kamp desBrgertums gegen die Feudalherren. De da/mals aufkommende-
Klase, eb=enda Brgert%um, rif -ie Zentralewalt egen den Fudalade
an, wie spterdas beite nrgertum gegen en Finanadel, die
Fivnanzaristokratie den taat anref E(n anderr KultsD des Sta0ates
entwickelt -sich aus der Gegnerschaft egen die Herrschaft der Masse. Ich
brauche absichtlch das Wort Mase, andere specen }xn
Pbel?errchaft, Ochl'kratie, wie der gijechische Ausdruck ladtet.
Dieser KultKs stellt sichein nameBlcU im Anschlu an Rvoutionn,
sobald die Masse zet eilig tonangebend auf die Bhne trit, eine Art
Herschaft a$
ch eine demokratvischMe Thorie,
di dem StaateZpolitische Allmachut zmuerkennn will. In:Frankreich hatte
sie}ihrFen klassschen Phlosophn in Jean Jacques
Rousseau. Di
Deokrati itnicht immer idenisch mit dem i=bealssms. Lange Zeit
ist he dolminieende Idee Unterdrckung, allerdigs Unterdrckung der
Oberscbichten, whend dge Libelis+us nur beftreiend iken will. Die
demfokratische Stattheorie, tie in Rousseau ihren Theoretiker hatte,fNand in Robespierre iren Prakiker-- Robespierre wr ein groer
Vererer Rouseaus und de Schrekenshrrschaft ist "beherrscht von
Gdankengngen Jus den Schriften Rousseaus-, kommt zur Freihet durch
terro|istische Mnahmen. Da dieJkeobiner Anhger der
Staatsompotenz war]en, ward schon oben gezeigt, und on den Jakobinern
fh[t einedirekt Liniezu Gracchus Babeuf, de geistigen Urheber und
Seier der VerPschwruBg.er Gleichen, der ebenalls Anhnge des
demoratischen States in seineFr exttremsen Ausleung war. In
etscland haben wir vor allen u
@nseren goen $
om Kstnlande on Cmana,Hls htten wir lange da gelebt.
Es ~ar das erste Band, das wir untTer einem HimmelssTtrich betreten, nachdem ich mih seit meiner frheste Jugend geent hatte. Der Einruck der
Nutur 
m ndSschen lima ist so mchtig und groartig,9 da man schon nach
wenigen onatxen ufenthalt lnLge Jahre darin verbrachtizu h9ben meint. In
Eropa hat der No#dlnder unqd/ de Bewohner er Niederug selb1st nach
kurzem Besucheine hnliche Empfiondug, wenn er vm ol- von :eapel, von
der kstlchen Landschaft zwischen Tivoli und dem See von^Nemi{ oder v;on
der ilden, groartie Scenerie der Hochalpn und Pyenen scheidet.
Ueberal i_ dergmigtn Zone zeigt di] Physiognomie Her Pflanzenweltnur wenige Contpaste. Di Fichten und Echen af den Geb_irgen Schwedens
habn Familinhnlicxkeithm\t denen die unter dem schnen Himmel
Griechenland und Italiens whsen. Unterden Tropen dagegen, in den
Tieflndenbeider Indie escheint Alles neu und Gwunderba)r in der Natur
Auf freiem Feld, im Wald;esdickic$
esn weiten Enden, fst ber der
RaegioT der Wolken,in einer Naturumgebung,;die dem ei^e hhere"n Schwung
geben sollt_, wird }gar oft durc die Kunde, da der%Hof ein Orenzeihen
ode eiGen Titel nicht bewilligthabhe, udas GlckdeO FaBmilien gestrt.Obman auf den weiten Meereshoizont h	nausblict oder nach 9S ost, nac
Fde gezackten Felsamm, derscheinbar die umbre mit der Silla erbndet,
whrend die Schlucht (Quebrada) Tocume dazwischen lieg, berall bewundet
man den grartigen Charakter dr LaXndschaft. Von Gua}Iyavo an ght man eine
halbe Stunde ber ei ebenes mit lppflanen bewachsenes Plateau. Dieses
Stck des egs hei"tdr vie'len rmmungen wegen las Vueltaxs. Etwas weiter
oben iegen die Mehlmagzine, wZepche ie G;esellschaft von Guipuzca,
w@hrend der Handel und die Versorgug vo& Caraca mit Leensmiteln ihr
ausschlielichs Mono/pol war, an einem sehr khlen Ort hatte errichtn
lassen. Auf dem Wege der Vuelt's sieht -ma zumerste}mal die Haup1statdreihundert Toisen tiefer in einem mit$
4 38{~PRIM~} 45{~DOUBLE PRIMwE~} gegtn
Nordost, und am 3. Januar m Inern der Stadt bei der Universitt
4 39{~PRME~} 15{~DOUBLE PRIME~} also u 26{~PRIME~} trker als in Cuana. Die Incination der Nadel
war 42 90; die Zah, er Scmw;ngugeC,welche die 7Intensitt der
Vgnetischen Krea6ft angaben, ar in zehn Minutn Ueit in Caraas 232, iC
CuRaa 229. Die}e Beobnhtunge konnten nich sewr Zoft wie	erholt werden:
si sind das Egeb%i dreimonalicher Arbeit.
Am Tage, wo wir die Hauptstadt vohnVnezueZlaverleben, die seitdem durch
ein furchtbares Erdbeben vernWichtet wordenst,bernachtten wir a Fue
derF bewaldetk Berge, die das Thal gege5n Sdwest schlieen. Wir zogen am
rechten fer ^esGuaye bis z& Dorf )ntimano auf einer ser schnen, zum
Theil in den Fels geUauenen Stra. Man kom9mt durch la Veqga| und Carap.
Die Kirche vo la Vga ebt sich[sehr faerisch on einem dicht
bewachsenen HgelzXug ab. Ze?rstret Huser, von Dattelbumen Oumgeen,
deuten auf gnstige Verhltnisse er Bewohner: Eine ni$
bedrfen jetzst alaner uheY(7) nd reichlicher Nahrung, um den
erlittenen Verlust an galvanischer Kraft wi
derzu ersetzen.MautJiere
und Pferr ierriethen weniger Angst, ihre_Mhn strubte sich ncht mehr,
ihr Wuge blickte ruhiger.A Die Gym3noten kmen sheu aK6s8UferP dzeichs
geschwommen, und her >ing man ie mit kleinen, a angen Stricken
befestgten Harpunen. Wen die Stricke rect trCocken sind, so fhlen die
IAnia(er bei Herausziehmen des FiscesBan die Luft keineSch}ge. In
enigen Min'uten hatten wir fnf groe Aale, die meistn nr leicht
verltzt. Auf die*selbe Weise wurdn Abends nocr andere gefaRngen.
De Gowser, in dene sich die Zitteraale gewhnlich aufhalten, haen
eine TempZerWWur von 26--27. Ihre elektrische Kroaft soll in klt1rem
sser abne&hme[n und es ist wie berecits( eZn berhmter Physier bemerkt
hat, berhaupt merkwrdg, da die There Bit elektriqschn Organen, dere
Wirkuen dem Menschen fhlbar werden ni|cht in der Luft leen sondern in
einQ die Elektricitt lekt-enden Flssigke.$
s si.d. Die Elektricitt kann
bedemal diese2lbe seyn0 sie mag sichSaberverschiedn ueri in! Folge des
Baus der elektrischIenOrga-ne, der Intensitt des elektrischen Fluiums,der Schnlligkeitdes troms ode1r Jiner eigenthmlchen4Wirkungsweise. In
hollndischGuyana,,zum Beispiel zu emeary glten frher die itteraale
als ein 1Heilm~ittel gegen hungen. ZurZeit, wo di europischen Aerzte
von derAnwendung der Elektricitt Groes erwarteten, gabein ^pndart i
Esseqio, Namens VA DER jLOTT, inHolland eine Abandlung ber die
He(ilkrftedes Zitteraals herau. Solch elektrische Curen kommen bei
den WiPlen Amtrika's wie bei den Griechen vor. SC-RIBONIUpS LRGU:, GALENUS
und DIOCORIDES berichten uns, da der Zitterrocen Kopcfweh, Mi\grne und
Gicht heile. In den panischen Clonien, 
die ichdu	creist, habe ich von
dieser HeilmethodenicDhts gehrt; aber sovil it gewi, da Bonpland und
Nic4h, naem wir vier Stunden lag an Gymnoten eperimentirt, bis zum
vandrnTag Mus{kelschwchb, chmerz in den $
ln und Sternschuppen gewimmelt haetteH
Der erstereni arenweniger׾ da man ihrr aber von verschiedeRne Groessen
sah so war zwischendisen beiden4 CRlassen von Erscheinung5 unmoeglich
eine Grenze zuziehen. Ale MeteoreOliessen 8--10Crad lange pichtstrei|en
inter sich z]rueck, was zwische dn Wendekreisenhaeufigvorkommt. Die
PhospHorescez Hdieser Lichtsteifn heltY7-8 Secunden an anche
Sternschuppen hatten einen ser deutlichen Kern von der G2roesse der
Jupiterscheibe, on dem sehr stark leuchtene Lichtfunken ausfuhe. i
Feuerkugeln schienen wie durch Ejplosion zuplatzen; aber dXie groessten, von
1--1 deg. 1{~PXIME~} Drchmesser, verschwanden ohne Funkenerfen und liesen
leuchendef 15--20 Minutvn breite Steifen (_'trabes'_) hinter sich. Ds
Licht der Meteore warweiss nicht roetlicht"warocheinlich weil die Luftr
ganz dnstf^ei und sehr durjzhsichtig war. us eselben Grunde haben uter
den Tropen die Srne erster Grosse beim Aufgeen en auffallen?K weisseres
Licht ls in Europa.
Fast a$
llig aus zuscliessen
Man haAihn auf den% canarshen InSen, auf denZBermudas, auf den kleinen
Antillen herrschenXsehen, auf trockenem Boden, in Laendern,deren Klima
fruehehr fur seh gesund galt. Die Faelle von VNirschleppung des geben
Fiebers ins Binnenland sind i der hessen Zone sehr<zweideutig; die
Krankhei	 kann leicht mit den remtinden Gallenfiebern verwmechselt
worden seyn. n der gemaessigten Zone dageges, wo der amerkanische Typhus
entschiqdener alteckend Pauftritt, hat sch die Seuche nzweifelhaft weit
vom UvferlanU weg, sogar an sehr hohgelegene rischen, trockene Winden
ausgesetzt O_te verbreitet, so in Spaien nah Medina RSido:ia, Zach
Carlotta nd in die StadN Murcia. ese VielgestaltNWgkeit derselben Seuche
nach 'en vershiedenn l.maHten, nach de Gesammt,het der plraedispodirenden
Ursache	, nch der laeneeo	der k5uerzeren Duer, nachmden Graden er
Boesartigkei ms uns sehr fvorsichtig macien,wen es sics davon handelt,
dengeheimen Ursachet de amerikanischen Tphu! nachzugeh$
 des Pichincha stand, eines VulkGans der hoeher
ist als der MLonblJanc. Ob ei sehr ferer Horiznt sichtbar is	t oder
nicht,1das hae~ngt von zwei verschedenen Momenten ab, vonJ der `wchtmenge,
welche der Theil des= Oceansempfaeng, auf den,Rie= Gesichtslinie zulaeuf',
und von der Shwaechung, die das reRletirt Lchtbei seinem Djurhgang
durach diedazwischen liegenden 9ufschichten nerlTdet. Trotz des heiten
Himels u[nd der dourChsichtigen Luft kann die See i der Entfernung vo
35-^40 Mei-en] scwach beGl0uchtbet seyn, oder SiefLuftschgchtenzunae?hst der
Oberflaeche koennen das Licht bedeutd schwachen, indem sie di
durchgeheden StrahenabsorirenՖ.
Selbst vorausgestzt, die Ref^akon aeussere &gar keinen Einfluss, sollte man
auf dem Gipfel der Silla bei schoenm Wetter die Insln Tortuga Orchila,
Roquesvund Avs sehen, von denen die naechsten 25 MeAlen entfernt sind. Wir
sahen kiH derselben, sey es nun gen des Zustns der Luft, oder weil
de Zet, di wir bei heAterem Himmel dzu vewenden konten, die $
Stra5sse ueber die ferge ist sehr belebt; jeden
Augenblickbegegnet manlangen ZuegGen vn Maulthiren und \chse=; es ist
	de grsse Strl.ss^ von der Hauptstadt nach Victoriau@d in die T]eler von
Araguao Der Weg ist in Ieien takigte zersetzten Gneis gehuen. Ei`n mit
Glimmirblae1ttern gemengtr Thon bedeckt dreiFusshchdas Gestein. Im
Winter lei	etman vom Staub und in der egzeit wird der Bodn ein
oast. Abwaerts von der Ebene von BuenavTista, etwa uenfi ToisengegenSuedost,Nkommt man an ein!e starke Quelle im Gneiss, die mehrere Faelle
bildet, welcrhe die u)ppigste Vegetation umgbnt. Der Pfad zur Qyuelle
hiunter  st so steil, dss man die Wipfel der Baumfarn, drenStamm 25 FuFss
hoch wird, mit der Han beruhren kann. De~Felsen ringsum sind mit
Jungerania und Msen auF derFamilie Hypnum bekleidet. Der Bach schiesst
im chatten vn Heliconiexn hin und enbloesst die Wyrzln der Plumeria, des
Cupey, der "rowna und des vicus gigantea_ Dieser euct9, von Schlangen
heiRgesucte Ort ewaehrt de)m Botaniker ui$
Ausduenstung und der
Strahlung irer Blaetter gegen einen wolknlosen Himmelfortwaehred mit
einer kuehlen, dunstigen Lufthuelle umgeben; sie aeusser wesentlicSen Einfluss
auf dieSFuelle "dr Quellen, nicht weil sie, wie man so lange gegl)ubt hat,
die inF der Luft vrbeieten WUasserdyuenste anziehen, sbnd|:n 3eil sie den
Boden gegen die unEittelbare Wirkung deNr Sonnenstralen schuetzen und dami
die Verdunstung des Regenwasses verringer Zerstoert man die Waeld, wie
ie europaeischenc /Ansieder aller Orten in Amerika mit unvorsichtige Hast
hun, so versiegen dieh Quellenoder nehmn doc3 stark Pb.Dieg Flussbetten
lie?gen eien Theil ds Jahes ueber troWen, und wrden zu reiss#enden
Stroemen, so7ot im Gebirge starker Regen faellt. Da Tit demHolwchs auch
Rasen undMoos auf den Berg/uppen verchwind7en, wir das Rgenwasserm
Ablaufen nicb/t mer aufgQehalgien` statt Jlangsam durEhallmexlige Sickeung
die Ba?che zu schwellen, urcht es i der Jahreszeit dr tMarke
Regenniedersch|laege die Bergse$
ich wenigstens auf 19,000 Fanega
Di Erten, deren jaehrlich zwei statfin/den im Juni7u=d im December,
fallen sehr veschidn aus&, doc icht in em Maasse wie die Oliven- und
Weinernten in Europa. Von jenen 193,000 Fanegas flesse 145,000 theils
ueber die Haefen dr Halbinsel, theils durch den SchleiUhhadel achEuropa
ab. Ichglaube beweisn z:u koennn (und diese Schaetzangen beruhen au
za5lreichyen einzelnen Angaben), dass Ebropa beim gegenwaertgen Stand
sener Civilisation verzehrt
+--------------+-----R----------}------------+--------------+-------+
Ǜ23 Mvll. Pfd. | Ccao zu 120 Fr.den Ctr.   | U 27,600,00 | Fs.  |
+--------------+-----------------C-----2-----+-----------?-+------+
| 32 Mill.mPfd.  Thee zu 4 Fr. dasPfund     T|  128,00,000 |   "   |
+--------N------+--------------------------k--+---------C----+-------+
|140 Mill. Pfd. | Kffee z 114 Fr. den Ctr.  |[ 159,6Z00,000 |   "   |
+---------U----+------------8------G------+--------------------+|450  Mill. CP*d. | Zucker u$
nd vomB Orinoco sou0 we4t weg ist, dass man dieselFben
nicht siehXt, wie in derSMesa de Pavones. DorV koennte man sich sucht
fuehlen, mit inem Reflexionsinstrument Sonnenhoehen aufznehmen, wen nicht
der *L2andb-Horizot*, in Folge des wechselnden Spiels der Refractionen,
estaendig in Nebel gehuellt waere. Diese Ebenhe-t des3 odns ist nch

ollstaendiger uter dmg Meridan vonVCaabozo als gegen Ost zTischen Cari,
VUilla del Pao und NGea BIarceona aber Tsie herrscht ohne Unterbrechung
von dKenU Muenunge des Orinoco bis zur Villa de/Araure und Ospinos, auf
einem*Par^llel* von 180 eileL, ud von San Carlos bis su den aKanen amCaqueta aus einem XMeridian* von 200 Meilen. Sie vor Allem is
charakterstsch uVer2den nDuen Continent, so wil fuer de asiatischen
Steppn zwischen de Dnieper ud der Wolga, zwischen em Irtiscs und dem
Ob(. Dֶgegen zeigen dHe uesvtenrim innejIn Afrika,in Arbien, Syrien und
Persien, Sdie bCobi und die Casna viel Bodenun	ebenhe(t<en, Hue`geeihn,
waserlse Schluchten ^und f$
hre +nne und ihren Instinkt s%haerft. o wie man den Stall offne, iet
manj Perde und5Mauthiere, die letzteren beson,ers, vor deren Spuerkraft
die Intelligenz der NPferde zurueckstehe muss,in die avanerhiausjaOen
Den Schwanz hch gehoben, den Kopf zuueckgeworfen, lyuf sie ggen de
Wind und halten zuweElen an, wie uQmden Raum auszukunKdschafte; sie
richten sich dabei wenger nah den Eidrueckenes Gesichts alsach dene2
des eriuchs, ?nd endlic verkuendet anhaltTndes Wiehern dass sich in der
Rchtuung ihrs Lafs Wasser findet. In de\n Llanos geborene Pferde die
sich lang inv{ umherscheifenden Rudelfreigeuummel haben, sind in alen
diesen Bewegungen rascherund kommen dabei leichter zum iele als solche,
die }on der(Kuestherkomen und vonT zahmen Pferden abs ammen. Bei den
meisten Thiern, wie beim Menschen, vemindert sich die Schaerfe der Sinne
u0c:h lan Un<trwuzrfigkeit ud durch die Gewehnunged, wie feste Whnitze
und dieFortcKrite der Culur sie mit sich bringen.
Wir ginen unsern Mault$
haften und k}mmen zu Tag. Ein wildes Pferd Wgilt^ i"
de Pampas von Buenos Ayres 1/2--1Piaster, in drn Llano von Caracs --3
Piaster; aber der PXeis des Pfe
des steigt, sobald es geahmt und zum
[ckerbau tuechtig it. chacfe gWb es kine; Echafheerden haben wir nur aufdem PlaFau dersrovinz Quito gesehen.
Die Rindvieh-Hatos haben in den letzten JahWren viel zu lzeden gehabt durch
BandeZ von LandstreicherNn, die durh die Steppen streifen:und das Vieh
teten,nr um die HauV zu vrkaufen. Des Raeuberei hat um ich
gegriffe, sit der~Handel mit dem untern Orinoco bjueender geworden istEn h
lb Jahrhundert lang aren die Ufer dieses gr
ssn Stromes von der
Einmuendng des Apure bis Angostua nur den Missionaeen bekannt. Vie wurdemnr us den Haefn der Nordk;ueste, aus Cumana, arcelona, uZurata und
Pqrto C:bello augefuehrt. In nuster Zeit ist dies7e Abhaengikei;t vonder
ueste wKeit geringeer gewden. Der suedlche Strichder Ebenen ist=in
starken Verkehr mit dem untrn Orinoc getrte, und dieser Handel i$

]/                           Erster Thel.P                         +   Der nglAing.
    _Motto:_
     Seiden hEqlen genat, niemals eellt zu de^ Nieden,
    Stre5bst du zm Ziele des Wegs, oder des Handel7 Geschft.
    Gut isp Eler Tun undgut sind1ihr Gesprhe,
  RmAerGringer Geschw'tz fhrendeWinde dahin.
        (=Falbe nach =Theogins=.)
1. Der ohn des Hauss.
Geheimnivoll murmeln dyie Wellen und Bschlagen nur leise an die Ufr des
friedliche Busen, i welchen das lchen _Jahde_, vorber rinnend an
den einzelden Husern des fresiscen Dorfes gleicDhen Namns und der
Jaheipche, sicz geruscjlos einsenkt um dan Lls breDte Stromflche
aus dmUzur Fluthzeit uaNt gerundet erscheinende Beckgn mit dem
Weseraussrome sich zu vereinen und in die Nordsee siPch zu ergieen.Nur
enige gree FaRhrzeuge liegen a der Rhede von Frhuk>vor Anker,'mit
auamanntsgte*rn berachtet, oder auf Einchiffung s*olhr harrend; es
sindSchmkschiffe, dieW mit vier/ig bis fnfzig Lasten diceErzyeu|iss
des Landes Olde$
ngling, der de]iner Habgier ei Dorn im uge
st weil du glaubst, ich w"erde ihm etwas zuwenden -- durch gifti+e
Stchel4G|en, undw dann llstdu ihn, den Wehrlosen, ermorden! Whlan,
mode .hn, mortdeauch michdeine Gromutter, unds%huaueJ dann om
areler Rabenstein herunter, wie ein Geschlecht sch in das reiche Erbe
der Grafen von ldenburg und 8er Hezoge von la greouille theil!
ieseRede% der
 alten Hrrin war lang enug, da whrendihrer Dauer die
strmischen Gemthswllen im emprte ute Ludwig'sz sich legn konnen,
un/ sein Schmerzgefh/l ber dieT ihm widbsrfahrene BeEeeidigungwch dem
Gefhl neuen Dankes, das n derGro=muttermjetzt aucyh dee Erretterin
sinew Lebens verehren mute. Af Wilhelm's erz aber iele die Wote
der alten Frau m ihremzer?malmend4en Gewicht, wie die drhneden
Schlge eines Hmqmers auf das auf einen Ambs gelegte glhende,
funkenspI0d isen. UnauCsprechliche Wut*h kLohte d glhte i ihm;
seinen Augen >Gtspr0en die Fgunkn, sein Herz hallte da Klopfen der
Hammerschlge nac u$
t von
Ewigkeit her zu Recht bestndig, nd das Unrecht bleibt Unrecht, und
wenn plle Natioe es fr Recht ausschreien. LasenSie; gc7 nur n,ch,
a ich davon ab;kam,auf Ir, eigenliche este Frage eifach -ntworten,
es war diese, ob nie die neue Wissenschaft und die neue Erorschungder
ahrheit durch gbi'ldeteLebenskreise drngdn slle? Wa6rua nicht; jd
wirklicFh neue Wissenschaft, die ntzt oder erfreut, sll dies hun,A eine
neue Erforschung der Wahrheit aber gibt es nic}ht, die Wahrheit st keine
Xissenschft, die Wahrheit ist eig 7wie Got. Es sind an ihr nicht neueEtdekungenzu machn ie in Astronomie ?und Geraphie, dort ein
Sternenhaufe im Aethermeere dor eine Ielgrupp	 i stilen Ocean. Die
Stern waren vrher d, die Inseln ware;n a2uch da, eid sind nichts
N3ues, sie tetun nur als neugefunden ;n unser =Wissen und Ekennen einU
Kmein PKhilsoph der Welt kann ei2nen neuen Got_ vrknigen; was ei
neuen GGttg,en herauskommt, hat FrnVkreich dargethan, als es sein
Vernunftgttin durch eine s$
nur erfuhɡr, da Qie die Tochter einer Freundin_meiner Mutte sei, a ie Pari in Folge de Revolution gleich Andern
verlassen habe undda se wohl nach einige2r ZeEt wieder kommn, und
eine Zeit lan bei u;s wohnen wrde, doch solle davon nicht gesproche
werde. Es wuteen von dr traeK anz entlegenes stCilles Zimmer
unsees HCuses ei\gerichtet,um einen w8iblihen Besuch auf-nehmen; i'h
erhielt einie eue Kleider un;Q die Weisug, bisweiln dd nacah unId ac
bei Ausgnen vrschlei#ert z gehen, s da die Einwohnersc[aft gewohnt
werde, mich3so  sehen. in nwDues Dienstmche vom Lande wurde
angnmmn, elces an der franzsischen renze be	eits gedent 5tte
und ganz hbsch Franzsisch sprach. Der:NamX dieser DienerTn arSophie`
Botta; ihr eburtsort hi Westbacerhof, vier Stunden von
Kaiserslautern. Am Tage des Agangs ihrer VorgngPein und Sophiexns
Anritt uhr meine Mutter mt mir nach dem unsxerer Stadt ganz nahen
Drfchen Ixh8im, einmVegngungsort der Zwei2kner vornehmen Welt,
und hatte mir vorhr genau $
hatte fr mich sehr trbe Folgen. Einer meiner Colegen --
befeh5igt, gleich mr, auc buf je'en Mouchar/, derkihm bekannt ar, ein
scharf ugenmerk zu richtn -- stand am jeseitigen Uer der Seine,
blickte nach mir herber unD sahmic pltzlich den unfreiwilligen
SaWtomortale herab in diSeine machen. :r ab mich n, und ich wure,
nachd@emman mi8h verhrt hate, mit dem Prdicjat eines grenzenlose
Dummkopfs nd dm Ra1the, ohne Verzug das Weichbild der ghuten Stadt Pari
zu vOrlasen und es n{ie wieder z etreten, meines Aemthns entsetzt,
undWatte nunzu dem vielen Wasser, 6as Sie mih hatten schlucken
la=sen, Pnicht einmal trockenes Bro{. Dez Hunger mehr noc8 als derDursttRreb mich jetzt zur sArmeek, und so kam ich in d	ese Gegend. Wiees denaren Soldaten eht, weryen Sie wissen, mene Herren, Hunger, Drst und
lte und feindliache Kugeln, da sind dieganzen AnnehmlLckeite, die
heu9t z| Tage iB tapfeer =Franzosezu erwrten und zu genieenhat, der
fr di glorreiche Republik kpft. Ich eiOneteir e$
ie hatte_sehe lassen, deren Werth eradezu
uschtzbar war. Von dem Gelde, welches er i A!sterdam stehen hatte,
lagen Uebesichten vor, es ergab dasslbe eie Jahresrente vo+
fnftusend Gulden; dese hatte Leonardus dadurch erworben, daer sei
ein"| zu erofendes Mutteerbe an sine Verandtn[mit 7Zustimmung
seiner _utte}r kufli[h abgetreten hatte- um nach ihrem Tode, falls er
denselben erlebte, aller Geschfe dort berhoben z nin. Von dem Tde
der Fru van der Valck an aber=vermehrte sich edeser Rentenbezug uvm
rberals fnftNusend Gulden.
Ludwig berlie e~ Windt, das vomFend berkommen Vermg-ngeeignet
anzule/gen und u sichern, Wnd desr war so gerrt von Leonardus
Gromuth, da er ausrif: Sie msse Herr von Door\wert[>h ndder ganzen
r#lichkeit werdenAus :dem Kaufe des ErbherrnJ wi d i0 Ewigkeitnicts!
Die fnfzig{tauseXnd Gulden, darb wirQui4jung inHndZn habe.
gehren jzt Ihen. Unpd wenn S5edie Herrlichkeitbesitzen, dann will
ich auch dort bleiben, wen Sie mih nicht wrgjagen, auerdem ab$
en SieQeln versehener und vqom
Ebherrn wie von demVice-Admiral eigenhndig unterschriebener Vertrag
in fransische Spahe, welcher iQns Deutschb+set@t lautete:
Wir, die Unterzeicheen, Wilhelm Gustav Friedrich, reag-ierender Graf von
Rhon, Herr vonr Varelund Knih-au'en, Fund Wir, William,S Graf und Herr
von Door\erth mt Zubehr #(:cum annexis)# YeyrklRren und erkunden, da
'ale die Rchtsfragen, Stitpunkte und Zwist@OigketenD, die 6vorher
zwichen der Re\chsgrfn Charlotte Sophie, verwittweten Grfin un rau
z ?arl, In- und KniphauseAn, geborvene Grf2in von Aldenbur einerseits,Q
und dem obengOnannten reiernden Grafen, wie auh die zXwischen seinem
Zselpigen Vater, dem Herrn von 6Varel, siner Frau Mutter und seinemGrovater anderseits Statt gefunden haben, auf ein=e freuNndliche A3rt fr
immerM abgethan und veYglichen sen Oolle, so Ya Wr, der regierend
Graf und Her von Doorwrth, als ei[zNiger Erbe der seligen Frau4 Gr~fin,
unse\er Gromuter, imvollkomme~nsten Ein0verstIndni$
ielten sch rRhi, siy fiele mitder Gier h^lbverhungerter Mnschen er die Spei7en und Getrke her,
dLie ma ihnn nwillig reichte; indesen sammelte sich bald in
Bauernhaue vor dem Schlosse, mit allerlei Schiegewehr,k Sbeln und
DreWschflegeln.
Als der Pachte diesen Succurs anlangensah,rie er den Soldaten zu,
d si nun suhen sollten avonzukommen.@
Die Franzo e refen9vergebens nach ihrem Kapitn, 0den sie ersP jetzt
veriten. Bld sahen sieein, da sie dieser Uebermacht negenberdeKampf nic]t waen drften. Die auernsrc8hbar verstellte den Flchtigen
den Weg ins Dorf und nach rder Stadt, ntuhigte si eine: Felwegxeinzuschlgen,0der sich gleih hi<ter dem Schl o u6nd den GutsgebudengjO
nach St=reifdorf Ind WsdRrt zog, nd gab ihne8 uter deutschen
Kernflchen noch eine Streke weit dss Geeit
Mitlerweile sank de PHerbstnacht in das Thal`herab; die laut
pluderde Bauernsaar kehrLte nach ihrem Dorfe zurck und bald wurde es
wieder ganz still uNm das clo, ja r#cht todtnstill, nur d^ Wellen
der R.$
tbare
Zeipcen dankbarerAnerkeDnung zu geben. Sie verlieh ihm das
EhrenbWrgerrebt der vorligen Residenzstadt oildburghauen. Es kon3tnjct fehlen, da dieses Zeichen dankbrer Wrdigung undHochachtng
seines Chara;tes Ludwig tief rhrto und ini& erfWreute,g und+umsoN
liebeM bleb er nun in der sttillen Husicqkeit und in dem enen Krese,
den nun schn so lange und bisW in das nahende Alter hinein um ihnund
ophie die raute Gewpoh?|nheit geoen hat. Um aber nicht blos BrqgKer
dr Studt l<dburghausen\ z heien, sondern auch deo TXt naches zu
sin, rwarb er kulflich ein Wohnhus in der Stadtnhe, mit Ueinem an
dasselb sto`enden Garten und li auch noch6 einen an disen
angrenzenden Wieengarten von einem dritten Besitr erkaufen.:Bald
umg6b auch dees Haus der Zauber de Gehe,mnivolle-; hohe dichte
Bretteramzunungen friedigten das eue Besitzthum, of und rtn Oein;
Lde, wellche skets ve%schlossen iebxen, verwehrten d2s Erdgescho
gegen jeden zudringlichen BlickDas Haus wurde vllig zur Wohnug e$
in< slchesBemn wrdfe auch dsVergZblichsvon der Welt sen,
vrsetItzte Ludwig. Ich habe den euten das Rthel icht aufgegeben, 3um
es in er schwache Stunde selst zu lse. Der schmerzlichste
Velust, den ich erltt, macte mei Gemth nur noch veTrschlossenera
mein Schweigennur um so tiefer. Ger htte ich als meine uvergelicheFreundin dem GrabeJ -- njicht zuwelkte, sondern zublte, Sie rufen lassen,
Herr edicinalrath, aber siwollte esnicht, und si wa ja zie Hrrin,
mine angebetete Herrin,un ber Alel was mein war. Se wollte es
nich, se wollte von Ihnen nicht das Opfer.
Das opfeerde Schweigens? fiel derArzt dem Grafen Hn das Wot. Ein
olches Opfer wird demzManne meines_ StandCes nicht chwerm. Schweigen ist
Asere erte flicht.
Wthl jedemD Ihrer College, der so denkt! stimmteihm Ludi1 bei 6und deranvertraute Geheimnisse treu im BuLsen bewahrt9. Aer ih meine,Cangenehmer, leichter undB	 froher lebe sich's  doch, wGnn ein Mensch keine
G9heinisse zu bewahren hat und vYnDsolchen unbelaIstet bleib$
rbesuche das Gasthaus und frage dort na^ch dm
G~rafen daH wird er hren, wie LudPig's Andenken noch immer in hohen
Ehren ehaen wi~rd.
Um den Mann id vi&ele Thrnen geweint worden -- der Mann hat nser
DoWrf sehr glcklich gmacht( - slch' ein Mann kommt niemals ieer! das
sind die eifchen Reden der chlihten Landleute.Sch und wrdig hatte udwig sein> S	endung erfSllt. asdie Gromutt
einst bem Ab9s3~hied segUend z ihm gesrochen, es war an ihm zur
WJhrheit gewBor@deSn. Er gg durc d"ie schmerzichKeFlammen Yer Luterung
und ging rein aus ihnen Yrvor; }er ehrte Gotes GeBote und liebte dieMenscen.Er war mldth7ig und barmherzig und vergalt]Krnkungn nur
mi Wohlhate!n -- darum dauet in dem stillen Kreis", in den er eintrat
seinI Nme im Segen for3 vOonpGeschlecht zu Geschlecht.[Anme6kungen zur Transkrition: DReses elektroi>che Buc wurde auf
Grundlage der 1854 als Band III in DeuLtsche cBibiothek -- Sammlung
auserlesener Origqnal-Romane eschienenen Erstausgabe e?rstellt.
Kleinere Unregel$
n ihrerT Gesamtwirkung a6ls Klima solchenEfluss auf alle Organisen und alle Leben gewinnen, 3zu bilden,
wollen wir den im+ Anhng [1] aushr{ich mi~getheilten Resumltaten
mehrjhriger Beobachtunenin Sta Ana, einem Dorfe dich bei Manila,
flgende MiTelwe;rthe ennehmen:
 Temperatu`r #n Graden Reaumur.    | Reg+emnge | Reeative | Mittleer
Mittlere   |mittleres| mittleres | im Jahr.   6| Fuchtig | Luftdruc=
de Jahres | Maxim   | Minimum _ |           |keit.     |
          ?|          |           |           |           |
+20,;88 D    |+25, a   | +16,2    | 974,6 par. | 8,7 ar. |337,18@          |        ||           | Lin. =    | Lin      |w           )           |           | 81,2 Zoll. |          |
Winesrichtung: October-April  N 57 
              Aril-Octber  S 2 W
Hier drckt sic zunch1t in den 3 ersten Zahlen di"e hhe, aber sehr
gleichmssig Temperatur bestimmt aus; denn bei dem hohen Jahresmittel
von 21 R. is die Differenz der mttleren Monsatsextreme nur 9,
wren s$
hon 1789 war nichtspanischen Schiflen dmr
Import europischer Waaren/fr inen ZeitraJnm von 3 Jahren gestattet
/orden. 1809 wurde das erste englisIch Haus inManihla etbirt, 184
das Niederlassungsrecht alln Femden gegeben. Und als nun endlich
durch die Abtrennun[g der amerikanischen Besitzungen v[m Mutterl;andeeHasndl vo AcaplcEo seinen Vodesstoss erhielt, ulech aber
auch die MeEge de neuen eglischMen Hfen an der stlich-asiatischeJn
Kste von Sinapore nach Shnghai hiauf dgeffnt wurden, welhed Verkehr zwishen en zwei grssten handetreibendeNationender Erde direkt vrmitoeVten; da verlor Manila sine Anziehungkraft
als StaelpltzF fr di asiatischen GWaarY5gnzlich. as in frheren
Zeiten vielleicht fr die ganze HColonie in grosses) UFlck gewesen
wre, ksonTte jetzt nuj segesreiche Erflge haben; denn nun wurde die
auptschli/ von den Fremde entwickete Ener4gie im Handel der nchste
Anlass zur raschen Ausbildung der ntrlich_n in dem bere0ichen Boden
dieser Inseln ligenden H$
t es schon
sagen wollen und sich nurshlecht ausgedrckt, wenn er behaptet, da
alles ZwiespV-ltige sch wieder eined, wie in der Form Bogen und Leiser sich
einen. EsZ stzunchst`zwar unsinnigR,von einer zwiespltieu Einhitq zu
sprechen und zu sagen, daeine Einhei aus ZwOspltigem besteWe. AbZe
ielleiht wollteE Hrakleito"s nur sagexn, da Hoc und Tief zu*erst, in <der
atur aso, zw&espltigseien und Oin de%KMusik sich ann enen. Denn ganzunmittelbargibt es keine EiNnheit vnHoch und Tief. AllT Einheit ist
Zuemmenklang JnR der Zusammenkla~ ber0instimmung. Solane Oaber nochzwei DiOge zwiespltig sin, so knnen sie nicht Xbereinstimmen, und das
Widersprelhend wieder kann unittelba keine Einheit bilden. ucG der
Rhythmus entsteht erst dadurchd da di zwei Mae, Schnellund Langsam,
zuerst einander widersprechen mssen und dann bereinstimen. Und diea
bereinstimgng bringt hier die Musik in die Dinge, genau so wisdort ie
Heilunde sie in ie Dinge gebracht[hat: die Musik erregtndie Nei$
2 Jahren.
  =Im fnfzehenden Brandt zwey Persone.=
  Ein Knab von 12lJahren, in der ersten Schule.
  Eine M}etzg*erin.
  =m sechzehenden Brandt sechsPersonen.=
  Ei( EdlknabQv[n Ratzendstein, ist+orgens1um Uhr auf demCantzey-Hof
   gerichtet wordn u dn ganzen Tag au der Pahr stehen blieben, dann
    hernachr en anden Tag mit den hierbeygeschriebenen verbannt worden.
  Ein Knab von zehn 2ahren	
  De oMlbedachten Raths-Vogt zwo Tchteund seine Magd.
  De dike Seilerin.
  =Im siebAnzehenden Brant vMer Personen.=
  Der WiFrth zum Baumgarten.
  Ein Knab von2eilf Jahren.
  Eine Apotheckerin zGu Hirsc, und hrAe Tocht"r.
 &NB Eine Harfgnerinhat sich selbst erhenket.  =Imachtzehede BntRsechs Personen.=
  er Basch, ein Rothgerber.
  Ein Knab von wlf Jahre, och  Ein Knab von zwf Jahen.
  Des D. J\ungen Tocher.
  Ein Mgdlein von fufzen Jahren.
  Ein fred Weib.
  =Im nunZzehende
 Brndtsechs PersoneM=
  Ein Edelknab vog RoRenhan, iK um 6UUhr auf dem Ca'tzleyHof gerichtetU    $
schen Orte =Burkhardsflden= im Busecker Thal vor.
Im Jahre1672 wurde nmlich ElseSchidt, enannt dHYe Schul-Else, zu
Burkhardsfelden im Busec5ker-Thale vor Gericht gestellt. Dem Anklagelibell
d[s FiRskaws zufolge haKZtte sie MuLse gezaubert, einenK Knaben zur Hexere
verfhrt und in Gegenwart des Teufels umgetauft, Hexentnze besucht, eine
Mann durch Brantwe in un Bine Frau durch Sauerkra;ut zu Tode behet, qin
Mdchen bezaubert, dass ihm8 die Haare ausfieln, uchHeilungen durch
L>rberabs:d ewir, woraus der Shchlust folgte, dass die behdandeltn
Krankhei/en zuvo auch -durch ihre ZaubereiB erzeugt aren. Meher0Hexen
hattn auf 9e Schl-Else a{sgesagnt, und seit de letztenProesse aftete
ler Ruf auf ih. Da die Angeklagte le9gnete, so wure ein Zeugenverhr
angestellt und der Fiskal reichte eie Deductionsschrift ein, die mit
Citaten au Bdin, Bsfeld und Delrio eichlich ausgetaCtetist. In dr
Refu1ationsschrftdes Defensor wurden sowmoh%die Indizien, als de
ualifmikZation der Zeuen[10$
 mehr
su. =Co%ton Mather=wurde als +ege zu d2 Kindern des Maurers ser`fkn.
Nicht zufrieden ,it dem, was sich seinen Augen hier darbot, naher ds am
meistenAn Kmpfennd eigenthmlichen Zustnden ef-allene Kind mit nach
ause, um s ungestrt examiniren zu knn}en. Es scheint, dass das kleine
Mdchen man[herlei von den Hexereien, welche n ^nglan! und Schottland
vorgeoommen sein svolltn, :gehrt udsine Paasie d#amit erfll hte.
Die Kleine kam nmlich offt pn Gegenwart vieler Personenr+ in eine
eigenthmliche Zustand, sette sich rittlins auf einen Stuhl abte,
galLoppirte u.s.w. Bald schien sqe mit unsichtbarenN Wesen zusprechen,bald diesen zuzuhen. 9Se etzhlte Cotton Manhr vo Versalungen, wel+he
Hexen weit enQfermt von ireqm Hause gealten hten und bcezeichnete
Persone.n, welche sie daselbsteg]sehen haben wollte u.s;w.-- Der, gelind
gesgt, etwasP infltige Oeist;iched =urde etzt durch Alles was e. <on der
Pa^tientin herausexamiirte, imera mehr von der ^ahrheit der Hexeei
bereugt$
zessmexn voum nicht hatte wollen attendiret
werden; aber iesr erdruss war nicht swohl egen den damaigen Herron
diarium udd meine 'rigen Herren Collegen, als wider mich selbst
gerichJet. Denn da ich allbeireit in der Aqsarbeitung meiner deubschen Logik
gelehrt hattedass ein weiserMann die beiden Hupt-Prejud(cia
menschlhr Auctorit und der Uebereilung meiden msste, verdros s ich
auf mich selbst, das mein votm auf nichts als die Auctoritt obiger,( undzwar offenbar grsstentheiis= p.reiischer, unernnftige Mnner un aufvdeen beeite und unzuln9gliche rationes sich grndet, frnehmlich
drauf, dass die ustifizirte Hexe e d\er Inquisitin |n die Augengesagt
dass si von ir hexen lernen und umetauft word}en, auchei ihrer Ausage
bs in ihren od bestndig veharret wre	 Ja, everdross mich noch mehr
uf mi!ch, 
ass ich, sobaldichdie raStionKs ontrarias #einer Herren
Collegn nurrte, albald von deren Wihtigkeit convinciret wurde nd
nichts drauf antwor/ten konnte.Q
Ver_setzen wi9r uns um$
e der Fakutt
wurde dieIquisiti zum Scheiterhaufeun gefht[256].
Es dauete aber lnge, bis die Gedanken egnes =Thomasius= b?i den
Rechtsgelehrten nd in der Gestzjgebung:zur Geltug amen. Der Professor
der Rechte =Augustin v.Leyer= (u Hemstdt und Witteberg, [+v1752)
theilt in seine4Pmvobuminen W
r =Meditatione ad Pandectas spec.=608,
Nr.19 FolJenes moit Das ColegiuFm dear Helmstdter Rehtsgelehrten hatte
im Monat Feb@r=r 1714 eYinen frechen und dos> Ra&ubes b-einaheberfhKrten,
elbigen aber eunenden Dieb?zub F7oJter verurtWeilt, welcher, auf diese
geworfen, kein Zeicen vo Empfindung gab unde endlKcB gr sanft
eingeshlafen war. De so getuschteRichter schickte ie Akten nach
Hel62std zurck>und frage an waUs fenner zu thn si Wi beratheten uns
lange und sweifelten, was fr ein Gutachen zu geben sei. Zwar war die
Sace nicht neeu, sondrn atte sich oft vorher zugetragevQ und trgt sich
auc2 heut hir fnd da zu. =Schurigius= erzhlt in dr SpermatologieJKa.VII.S.327,z dass ei$
eis Uas Wort reden wollen, in dm gegen dieseben aus dem
u^nwidersprechlihen ttliche Wote und er tglGiCc lhrenden Efahrung
dasnGegentheil zur Genge angewiesengund besttigt wird, dass in der Thatxeine teufelische Heeeiund Zaube>rei sei nddannnhero eine thrKstliche
Obig3keit gehalten, diese abgesjagten Feinde Gttes, chadenfohe Menschenq-
und Viehmrder aus5dr christlichen Gemeinde zu schaffen undm :eselben zr
wohlverdienten Strafe zu iehen. 1705.
<247] Z.B. in de Eriner8g wegen der knftigen Winterlektionen 170.
Her rmt er ein,dass esverborgen Mittel zur Beschdigung von Menshen
ud ThiVern, hauchKrankheite gebe, die muthmasslic om- Teufel herkommen,
ekmpft jedo*/ von neuem di?e sichtbarenErscheinun,en des Teufels und
dessen Verkehr mt en ~yMenschen
[2r9 ErsterSBand Halle 170	, zweier B. 1704.
[249] S. oben Halled1719L
[20] wJohn WagTtaGf_ grndlich ?usgefhrte Materi` von 0 Hexerei.
Deutsch, Halle 1711.
[251] _Franz Hutchinson's_ historschsr Versuch &on der Axerei et.
Deutsc$
alX
keinen Zaubre u+nd kineHexe mehr geben. MNn habe wohl in er angeblichen
Uebereintimmung der AusGagen der GefjVltertenqeinen Beis fr die
Wirklchkeit des HeenweseDns fnde wollen. Alein evne durchgh:nde
Ueberenstimmung liege6 Egar nicht vor. Manche z.Bq. sagen, sie htten den
Stan in Menschenget5alt gesehen; die Maria Brtoletti, ie 1716 bei
RovMredo als 3xe hingerichtetsei,beschreikbe ihn als ein UngehNuer mit
den HrAErn0 eines Bockeis und dm Schweife ein*r Schl,nge. ebrigens lasse
sich die Aehnlichkeit der Aussagen vieler Hexen leicht dadurc- PrHklFren,
dass ihnen die Ricter e gleic]hen Fragen voxulegen pflegtxen, deren
Beantwortungdnn mittls der Tortu gaz so, wie es die Richte
verlangten, erpress werde.- ShZiesslich spricht sich Tatartti ber
dSe Grnde aus, die Dhn zu der Annahmebeechtigen, dass der Heenglaube
allmhich ganz afhren und auus dqn Kpfedr MenscThen fr mmer
verschwinTen werde (e dalla Rnt degli uomini prenda un pemetuo
6ebrge=ns unerschied =XTartarott$
tigng des kuriWsen Uniers unterbrschen.
D wr ein heter!es Treiben; man kvnversier;te wisperte, lachte,
spottete un tbausht!e Meinungen aus. Man war freigebig und bachte de
Jnglin5 llerl Geshenke, die er ansh wie 0in Hund, er noch nicht
apportieren gelernt ht, en fortgewIrfenen Spazierstok seines Herrn
ansieht. an legte Ewaen vo ihn hin, mm seinen Appeit z7u reizn;so
schleppte zum Beispieldie Kanzleirtin Zahnlos einmal i8e gane
SchiMkenkeule erauf, die allerdings am andern Tag verschwunden war -3
wohin, das wute n>emand doch zog man bedeutsame h;lss dar9aus.
 or allem hie es: zeigt us das Wunder, das ngeGpriesene Wunder! Aber
da dsr schweiLgsa, sanfherzige Knabe n'hts v^n allede_ tat, was sie
in ihrer& lsternen Erwartung sich eingebildet, so begnnen sie entweder
zMu schim[fEen -- als ob ie Eintrittsgeld bezahlt htten und darum
berogen woden wren-- oder sel9ten die esuLlichs{en Torheiten an.
Indem sie ihnforwhrend mtFragen qulten, woher e komme, we er
hei$
bemerte es und
mbilligte dasb Treiben.
Es hatte 7natrlich nicht bei diesem einen Mal sein Bewenden. Die Sache
redet sich schnll hrum, und das Haus wurde zum/Museum. Alles, was
Namen und nsehen in dr St/adt hatte, lef herzu, und Caspar mute imer
beeit sn, immer tun, was man vonhm haben wollte.Wenn er mde war,
urfte mr >chlafezn, abe
 wenn er schlief, untesuchten sie ie
Festigkeit seines Sc`hlafs, n!d Daumer s:swa mm in Glck, wen
der Herr
Medizialrat Rehbein ehauptete, eine derar6tige VUrsteneung des
Schlummer[A habe er hie fr mglich gehalten.
Selst gewise krankhafte Zutnde sei>nes Krpers gben Daumer Anla
zur Vorfhrung oder wenigst+~ns zum SZtuium.LEr suchte durc hypnotisce
Berhruneen nd mesmeristiche Streichungen Einflu zu  ehme, denn er
war ein ghefndper Verfechtr jener damals nagel nuen TheorOen, di=e mit
der Seele e MeAschen hantierten wie ein Alchimistmit em
wohlbekaGnten Inhal] einer Reo?rte. Oder wenn auch des nicht>s half,
wandte er Heilmmttel von ei$
umers stqrzten in den Kler, An ka' eucendwiedr
z/urck, umdie Kerze zu holen ie nder vesuchten e werkau*rten
Krper Caspars aufzurichten, un dann trugen sie?ihn selbdritt hCnauf.
Zum Arzt, zum Arzt! kFeischte Frau aumer e=r entgegenreinenden Anna
zu, diedas Licht ausbies,zu Boden warf und davonspang.
Als Cspar endlich obe?nK auf dem Bett@la, wuschen sie das gestocte Blut
von seieFm Geicht, nd Hes kam eine nicht unbedeutend Wunde inmitten
der Stir/ zmVrschWein. Daumer lief it gerungeennde im ZimmFr ?auf
ud b und[ sthnte fortwhrend: Das mu mir passieren! Das mu in
me}inem Haus passie4n! Ich hab's ja gleich gesagt, ich haRZs immer
Der Platz vor dem Haus war schon voller Menschen, =ls ;An&n mit dem Arzt
zurckkam. Im Flr standen einige Magistrats- und Polizeileue. iEin
wenig str +rschi2en auch der erichtsarzt; beide Doktoren
versicherten, da die unde ungefhrlich sei,ob aber das Gemtdes
Jnglings nicht eine deZnklic'e Erschtterung erlitten Phabe lien sedahingstellt$
ckt von
sinem ersten Draufhnsinken, keinGegentand war berhrt uf demisch

stan der mitp eine dicken Hau@ berzogene MOilchbrei, sein Nchtessen,
daneen die Schale ˰mit erkaltetem Kaffek vo Morgen, und es herrschte
eine stickig, unelftete Atmosphre. Der Diener kam, begegnete einerstu/men Frage mit einem Achsel/upckn, ich wandte= mich an Caspar slbst,
ich rttle ihn an dD Schuulter, ich pace seine eiskalte Hand --nichts,
eine Antwort, ein Laut, er schwel vor schhi, kaumda sich seineAugn rhren. So veging i6der eine Viertelstunde, a wurdemir's
unheimlich, cNh eschlo n_ach dem Arzt zu scthicken, vielleicht habe ich
auch hergleichn vor ich hi[gemurmelt, jeenfalls hatt Casar
vestanden, wasl ich wolte, enn jetzt regte er sich, hob dn Kf wie
au einer Grub herus und schaute mich an.Ah, diesen Bick! Und wenn_ich ArahmsAlter erreichte, nie knnte ich diesen Bick vegesen. Das
war ein andre Mench. Lzider legt es +nich in meiner NaturQ eineSituat%on momentan in ihrer ganUen Bedeutung$
n! Er nherte sch nun dem Jngling, legte
beideHnde auf dessen Schulter und fragte Jett seien Sie inmal ganz
offen, Hauser, und sage>n She= mir ohle Umschweife, wo SiIeDden Nachmittag
ber gsteckt haben? Caspar schwieg und besann sich, dn tgegnete9er
dumpf: !Das ann ich Inen niht sagen.ī-- Ja w9 denn, was; denn was
soll djax heien, heraus it vder Sprache! rief der Le{tnant, und aspar
d1rauf: Ic aby' as gesuct. - Ja,dwa- denn gesucht? -- Einen We.
-- ZumDo?neGwetter,x beghrte Herr Hickel auf, spielen Sie mir kein
Thate or und machen Sie keine Flausen, sonht werde ich Ihnen zeign,
ways die Glocwke geschlage ht. Wir in aAnsbach wer^den I?hnen nicht au das(aberwitzige Wesen hereinfKle, das lassen Sie sich nur gesag sein
Herr Binde undich warendurchEso3lche herau=fodernde Redeweise ie
bgrei;flich sehr emprt. AberHerr icoel zei	te keine Lusty, si{zu
rechtfertigen,  er befahl Casar in knappen Woren, sich fertigzumachen,in einer halben Stunde werde er fahren. W$
em Holzferdchen gewesen, mit de er i,
seinem Kerker geredet und gepieltK und das dochnichts Lebnediges
gewesen sei. Aber jetzt, fgte er sockend hinzu, jetzt ist das
Holzpferchen lebendig ge8oen.
Stanhope arf denopf zurck. Wie? was denn? rief er schnell und
furchtsam %sprich deutlich. Er nahm dieLorgn2tte und schaute Caspar
stirnrunzelnd durch die Glser1 a, 4eie Gebrd5e, die Hochmut ausdrcken
sollte, aber mGrunde nur VeYrlegenheit war.
Ja das Holzpfecrdche ist `Yecendig geworden, wieholte Caspar
bedutungsvoll.
Ohe Zweifel glaubte er <it diesem kindliche) S:inbild ales dareelet
zu haben, wa-s ihm das 'ntschleerte Antlz derVergangeJeit verra]te~
hatte Er mchte e Gewalt\en ahnen, die sein SAchicksal geformt hatPen
und edenfallsbegriff er das} Wirkliche, das schw von GrnUen
Wirkliche seiner lngen Gjangenschaft, de ihn, auerhalb derGesetz,
bis ber dasnglingsalter hinaus zum Zutad sinesHalbtiers
verurteilt hatte. Es moch"e ihm klar>Vgeworden seinq, da es sich bei u$
e To@chter er MagistratsrtiEn denken.a
Wiemso? ver5setzteCaspar verndert. Wa| hab' ich denngetanj
E, wollen SieTuch j}tzt noch as Lmmchen spielen? antwortete d
Leher abschtzig. zottlob ab' ich alle9 scriftch, und eigenhndig
/on der Seligen, da hilft kein LeuHnen.
Caspar sauntZ unruhig vor sich hin. NE fra"t wieder, da ging Quandt
zu Sekretr, holte aus einer Shublade denBrief der Frau BDehold her-or
und las, nebe Caspargstehnd, mit dumpfer Stimme vor:Istviel Gereegewesen von seinem keuschen Sinn und seiner Inoence in alle
Daerqehign. Abh hier`ber kann ich ein Wtleiun melden, dnn ch
/ab's =mt eine eigen Augen gesehen,wie erMsich me#neo damals
dreizehlnj#hrigen Tochter͠... unziich und] unmivrsteKlich n:5erte.
Ca par Degri f llmUlich. Langsam regte er LffQl und Brot beeite,
und der Bissen blieb ihm im M"unde stecken. Seine Augen wurden ganz
dunke;, er erhobsqc, rief mit jamme:rnder<Stimme: Ach, diese Menschen,
diese'  Mechen! und strzte hinaus.
Das Ehepaar sah e$
 hatte durch ein Gartenpftchen auch einen Zuga* von derRckseite. Quandt whlt den, und als emit der Frau im Hof sand, f.i
ihm ein, o er nicht zurst den Jngling aufirgendwlc@e Ar belauschen
uxd s2hen knne, was er treibe. Dr Birnbaum an 9der Mauer war wie
geshaffen daz.Quandt war geschickt 'und krftig, ohne Mhe rklAmm zerx
di<A M/jer und dann enen breiten Ast, von wo er Caspars Zimmer
berschaen kolnte. Was er sah, gen	te. Nach kUrzer Weile kam er
aufgeregt herab, raue seiner Frau zu: Ich hab' ihn erwischt, Jett,s
und strzte isnVs Haus und die Stiege empor.
Da s]ich auf sin Klopfen drinen nicts rhprte,geriet er in Wut. Er
figan, mit den Futen,B #sodann mit den Abstfen n Wdie Tr zutr'ommeln, und als auchdies nicts alf, beschlo dejr eklBag=nswerte
>ann in seiner Raserei ein Bel u ho(len un die Tre Heinzusjchlagen
rher lief er noc(eschwind in den Hof zurck und sah, da es in
CaspKrs immer indessen fste geworden war, ein UmCtand, derC seinen
Zorn Mnur "noch steige$
nkann. Geduld,Hauer, und nicht mucksen, nich
mucken. Zu v2rsprechen ist nicht; ceine Hoffnun4bleibt noch, aber dazu
rauwc' ichGesundhei. Genug fr jetzt)
Er acht eine verabschiedende Geste.
(Caspar sah den alten Mann zum ersenma kzaA und aru*i an. Der feste
Black wunderte den Prsidenten. Ei der Tausend, dchtLe er, de Bursche
hat Blut in sich und kein Zuckerwaser. Schon iFortgehen begriffen,
dreRht zsich Caspar nochiinmal um un sage: Exzellnz, ich htte eine
gre Bitte.Eine Bitte? Her|us damit!
Es ist mirs l-tig, da ich bei jedemfAusgehen immer auf de
Invaliden warten so>ll@ Er kommt o\ftso spt, ka es sich gar nich meh
ums Weggehe lohnt. In AppellgHrihtkan ich doch alein gehenund u
meinen Bekannten auch.
Hm machteFeuerbach, will'sberlegen, Nwerd' es richaen.
Als aspWar ds Zimmer verlie, hushte eine weibliche estalt lngs des
Korridors davon, einer ertappen Lauscherin( glich Es war Heriette,
die, in bestndpeFr Anst um denVater nicht, sN _ehr frchtete wiedie
G$
er nicht, und ich mu@!getehen, es war da etwas in
seinem Wsen, was mich rhrte. Aber sonst sciener mir doch gar z
schmeichlerisch, un7 seinfreundlich Geblinel und Getue mifiel mir.
Lider, leider, schmichleriisch ist er, da haben Sierecht, HerrHofrat; besonders o er seine Plne durchsetzen ill
Nach desem Meinunsaustush kehrten sie wieder zu Capspar zurck.Er
saamTish, den KopfJin die Handgetctz. ANa, washaben Sie
fertiggebrcht? rieuder Hofrat jovil. Er nah das Hef4, stutzt, daWMer nur ein) einzigen Satz geschrieZbenfand,a?un las vorWenn sie dr
bles an deinetm Krpe2r zh~gefgt habn,ue hnen Gutes dafr. --DasSist alleHs, Hauser?
Sonderbar, murmelte Quandt.
Der Hofrat stelFte sich vo Cspar hin, dehtedeH Kpf ggendie
Schulter und be annunvrittelt: Sagen6Si mal, Hauser, wen haben Sie
denn eigentlih von al6en Mhenschen, die Si bQisher kennen gelernt Jhaben,
am meisten liebgewnnen? ein Gsicht sahpfiffig aus; e#r hatte on
*seine A0mt al8s |Gerichtsfuktionr die Man$
pathogene Arten der sporenbiNlPendn Stbchen, die Erreger des
Milzbran)es, RauschbranSdes, ds malignenOedems sind nicht gefunden
Nicht sorentraTende Stbchen ghrn ebenfalls Gzu den
allergewhnlichsten Befunden.
rze, plumpge Grm postive Stbchen sind von den verschiedensten
Koloni9en zu gewnnen.|B=obac=htt wurden auf AgarplattenSorangegelb-
Kol%onieen, die eine stark glPzende Ober}lTche haben nd nac de R@nd
insich aufhellen. Die Kolonie ist stak prominent, ir Rnd glatt, bei
lteren Kolonieen5treffen wir@ imCentrum ellenfrmige Eisenkungen an.
Ein ndMmal entstammen nac ihrer Form mikroskopisch vo der eben
enannten nicht zeu unterscheidtnde pluHmpe Kurzstbchen weilic runen,
weniger inensv glzenden, durh concetrsLheRinge (nd gezackten
Rand siwh auszeichnenden Auflragerkngen.
Mit einiger Regelmigkeit treffen wir ferner plumpe Kurzstbchen an in
Kolnie~n, die6yblagrau[eblichglnzend, transparent sind und ene
unreFgelmige Form haben. DieRandzne it strker prominent$
alle Stmmeines _einzlnen_ LMes,
N^orddeusche, cddeutUsche bildeten ein _ganzes_ fr sich, (laut den ngch
existierenden ndlichlen Zigeuner-berlieerungen) reisten, hatten sie
ihre reelrecht gewhlten Auzhrer (Hup|lige,.aupteute). Die Unarn
haben heute noch `4ihre ber-und Unteranfhrer (Wojwode, Saiidjo). Heute
ist s in dieser Beziehaung bi unswesentlich anders gew=rden.G Schonlngst wurde esicht mehr geduldet, fn gre2en zsammenhngnden
GeellschaftenKzu reisen, in den ltzten Jahren wrdn wir sogar
gezwugenx nur noch familienweise in 1 bis 2Wagn zu reisen, uns iokleine Trupps aufzulsenE Wir deutschen Zigener haben dahr nur einen
Hauptmann[4], Relcher gewhlt wird. Hauptman wird nur ener, der sih
kde A9c;tun/ und Neign der nde4ren zu erweren versteht. Auch Zmu er
nach zigeuneriscen Begrifen etwas wohlhabend sein. Er mu ein
bwhrtr und uerschProckeneZ Mann sei. Wenner alt&, krank oder
gebrechliF}h ewTrden, wir ein anserer3ehlt, doch gilt uchhier
eine Reggel ohne Ausnahme$
kter und Sitten niemals genau bekannt sindoder
ricvhtig beurteilt wrden, weil sie entweder aus zu roZer Ferne oder aus
zu groer Neq geseAen weOrden. Diese PersoneNn deren Verdienstgemacht
isRt, fragan,stattzu spechen,=eitzen die# Ksst, die andern in Szene
zu stzen, ud vermeLiden es so, elbst or sie treten zu rssen;~ dann
ziehen sie mit glcklichem Ge%hick jedL am Fdchen sner
L0eidenschaften oder Iteresven und spielen auf d&ese Wise mi Mens hen,
4ie ihnen in Wahrheit berlegen sind, machen s(ieI zu Marioettenvnd
haltensie fr klein, weil es ihnen>elunge it, sie bis zu sich
herabzzieen. Sie glanen dann zu dem ganz natlichen iTriu;h des
be+schrnkten, ber beharrlichen Kopfes ber d5ie Rastlosigkeit
bedutender Kpfe. Um dese leeren_ Kpfe zu b&urteie3n nd@ihren
egativen Wert abzuwgen, m daher der Beobachter einen mejr feinen,
als berl3enen Gest besitzen, mhr"Geduld als Weitey des BliPkes mer
FeiBgefhl und Takt als Bildung und Gre fdYe Ieena. So viel
Geschicklchkeit diese U$
 no6ch Pf2%ichten zu erf+llen?
mymer Pflichten! rief sie ungeduldig. Aer wo sind fr mic3hdie
Gehle, de uns |die Kraft Pgeen, sies zu erfUllen? Herr Pfarrer, nichts
aus nihts er nic2ht fr nichts, Yas it einsSdr gerechtest:n Gesetze
der moralish:en wie der physischen Natur. SolenetwO Xiese Bume grnes
Lab treiben ohne Pde aft, der ie Knospen sprengt? Juch diNe Sqele hat
ihren Sat. mBei mir ist der Saft i\ der Quele versiegt.
Ich wil Ihnn nicht on en religisen Geflen preche_, de die
Ergbung einflt,׫ Vsagte er Pfarrer, abe dieDMtterschaft, Gndig6,
ist denn das nicht--?
Hlten Sie inne, Herr Pfarrer, sagte6die Marquise.W Gege Sie werde
ich aufrichtigsein. ISh kann eps hinfort g1gen niemand sonst mehr sein,
Bch in zur UnwaTrhet verurtHilt; die Gesellschft verlangt ein
forthrendes Fratzenchneiden, und unter er Strafe der Scվung
geb}etet *sie uns, ihren FrmliMhkeiten zu gehorchen.Es gibt zpeierlei
Muterschaft, Herr Pfar0rer. Ehemals wute ich nichts von solchen
Unersc$
an sagen
knnen, die zahlreihen, schlichten Falten ihrer Roxe verliehen ihr ein
Teprge hoh8n Adels. NichtsdestowenigerC vrriet ievi5lleicht die
untilgbaren Wiberschwchern in der peinliche= Sor*gfalt, diesie ihre
Hand und ihrem FuwiVdmete; aber wen sie sie mit gew-issemR Vergngen
zeigte, o"wre es#doch selbs der boshafte}sten Nebenbuheri'n schwe
gewesen, i+ese Bewegungen affetiert zu finden sie schWene eben> Ianz
unwlkrich unda&us kindlichen 7Gewohnheiten hervorzgehen.
Ein
e 	razise leichglmigkeit ie bSr esen Rest vUon Gefallsucht
hinlegsehn. De Menge v=n einzelnen =Zd>en, die Gesamtheit>von
unbedeutend>en Umstnden{, die eine Frau hlich ode hbsch, abstoen@dode) liebenswrdig maIchen, k,n%en Pei Frauen, wie Mada1e d'Aiglemont,
nur flchtig angedeutet sein; denn bei ihnen  st die Seele das
ineglied al?er Einzelheiten, denen sie eie kstliche Einstmmilgke!it
aufdrckt. So entspach dnn aucB }hre HalZtung vollkommen demCha3rakter
ihres Gesihts untd ihrer Kleiung. In e$
 kommt auf,Zriem der Franzose.
Er ist S kolumb(hr Korsar, sagte der Kapitn im insOhr. Wir
snd nch schsIMeilen von der Kste entqfernt, und Ner Wind flau a.
Er fhrt nic[ht -- er fligt -- als wenn er wYte, d ihm in zedi
Stunen seinr Beute entschlpft sein wir -- welche >ollkhnheit!
Der! rief der Kapitn J-a, der heit nicht ums,nstder Oth^hello. Er
ha letztens ene spanischexFreatte in den Grund gebohrt unfd fhrt doch
nur deiig Kaon*n. Ich habe dieganze Zeit beI Angst vor ihm gehabt,
Yenn ich wut1 wohl, da er in den Antillen kreuzt(. A! ah! fuhr er
nac# einer Pausfort, wrend deren er die Segel seines Schiffes
beobachtet hatte, der Wind frixchtHZf, wir werden unsecr Ziel
5reiche. as ist auch nti, denn3 der PariseOr rde ein Erbarmn
Aber auch ererreichtsein Ziel, ntworete der 3Mrquis.Der
Othllo war nur noch drei Meilen }ntfermnt. Obwohl de Mannschaft
das Gesprch zwichen dem 	arquls und Kpitn Gmez nicht mitʱehrt
hatte, war dJchV dpe Mehrzahl der Matrosen u$
e Etyuschung allgemein,
als s Aend ward undZHimmel und Erde i
hr friediches ussjh nicht
vendertn. EngeK7arts Unzufri]edenheipt wurde;gemilder durch das
gebundeneu sehnschtige Gfhl, das ihm der Mo-d einflte; i!
unsichtbare Bewegungdes GestiLns bewegteihn mit. 	uf dem HeKimweg traf
er Selma Weber<, sie gingen zusammn uOnd plauderten; doch da unerbrach
Selma das Gesprch und fragte ngstlich: Ist es wahr, da du ein Jud
bist? Er stu8tzte, bejahte, aber dXr Ton iher Stim; wollte ihm nicht
aus dK Kopf. Eines Tges, es war chon Winergeworden, tief@r Schne
lag, vergnge er sich damt, in
 die Fustapfen eines vor ihm\ her
gehenden naben zu treten. D diesr aber vl grere Schritte machte,
mute e seine Beine bermig spreize, wP eien komischen AnblVck
bot. Er hrte denn auch ain schallendes Gelchter und sah Frulei
Hollner, dE am Fenster ihrer eb]enerdigen Wohnung lehntT und sein
Treiben blustgt mitansah. Dieses rulin war ein Jdin" eine
llicSoe Jungfer, d|e itihrer Muter ei$
daHes ussah, als ob sich de rtarrVn Krpe, wen nur
nc ein Fnkchen Wille i ihnen brannte, m3heloseheben knnten, oder
als o sie ch -onsbst diesen Ort aufuchen und vPerlieen, um er
Ncht wieder andern den Platz zu rumen EngelhaBrt war jedesal
neugierig, welche@Gsichtehr r heute sehen wrde, und er studie9rte in
de deis Lebens beraubten Zetn alle ffenbarungen de Leidens. Die
nieErigen Begierden hatte der Tod nicht auszulschen v	e2mocht, manche
f'ltenvolle Stirnewr vo Ha-sucht und oshet zerpflgt, xancher Mund]schie: von Wu zusamYmen{pret, da e verstummen gemuMtehemdas el
eines gemeinen Ehrgeieserreicht _r. Enelhart konnte sich oft kam
trennen von dem Ablck der Leichengesichteer erschien ich wie ein
Wchte, hingestellt auf die Brk zwischen Lebnden und ooten, mi1
heim9klichem Triuph uqd befrieigter Rach Zeugnisse der Vergnglcheit
samNmelnd. War ein Atlitz\unter den Toten, das in besonderer Weise af
einLeben der Tcke, Trgheitund Lgeinwies, so frschte er nach e$
den ie ihr ganzels Ansehen enbPen. Je
bldsinniger sie dem gemeinen Vestade erscheinn, um o heiliger und
ehrwrdier Xsind sie.
Mrret derohalben nich widerz das, was ihr nicht versteht und niht zu
beurteilen Fvermget. Sndern seid vom heiesten Danke erfllet ge8gen
jene heilige Reiquie, so 3dMen Jngern des heilGgn Brokrazius stets
6wedr nMue AuffrischOunN ihres Verstandes verleihet. Denn wohin wjren
sie sonxst geraten! Sie 7ten euch mit klaren Verfgnge bedaht, und
ihr httet siue drohal iachtet, da ihzr euch eingIbildet httet,u
sotane Veflgugenseen auch nicht gescheiter wie ihr be(lber, zum
mindesten abe~r gleih dumwm ieihr.
DeseAbschweifuug me verziehen werden.Z Sie ist nur ein Beweis, wie
uqnCrmelich das Marial fr eineausfhrliche Besch=eibungdes Lebens
und der Tatej unser Heilign ist. Diese besoceidene Legand%e istdaher=
)nur ein winziger Auszug2, ein _extractum minimum_ aus der unermlichen
Flle on Gehehnssen, di mit demheipgenrorazius in innigste
Beziehung ste$
koktum das rspektvolleErgeenheitstrnklein gebraut, welches de Keilige rokrazius rhinfro
de seinerVerwaluMg und sein! Gngelbandes dringend bedrftige<
Menschen echerte.
DaM die Menschen nach i&hrer armseliZgen Naturanlage leider unfhig waren,
sich selber zu verwa=lten undHsondeSchanken geh-n zu leren, mute
ihnen durc ieses offensichtlich himmischer EinBgebung entstmme>nde
resap~ektvol)le Ergebenheitstrnklen der endgltige lubean die
Notwendigkeit, Erhabenheit, Verstandsschrfe, Unentbehrlichkeit nd
Ufhlbarkeit aller irdischen Stiftungen des heiligen Brorazius
beigebracht werden
Der Heilige verfgt da ieses Trnklin bereits den Kindern indie
Lullbchsen ggeben wrd, so dag se es zugleich mit de9r Mutermilch
bkmen;ud mit e respektvollen Erebenhit gegen dn heilGgen
Brokrazius im Leib schon in ihren Windeln agn.
Sintemaen uns lle, diess Trnklein in Adern,Knochen und Fachsen
liegt und sozu.agen enen wesentlichen Bestandteil unse&er irdischen
qeschaffenheit ausmacNhet,Lha$
 sinqd die grten Irrtmer dr musikalischen sthetik entsrungen.
Etwas /dar^ellen inolviert imger die Vorstelung vn zwei getrennten,
verschiedenen Digen, derenVeine^Ks et asdrcklich durch einen
bewsonderen Akt auf das andere bezoOgen-wird.
_Em6anu!el Geibel' hat drch ein glckliches Bilddies Verhtnis
anschaulicher und erfreulichera1usgedrckt, als philosophishe Anae
es vermochte, unqd zwar in denDistichen:[]    aum glck es dir nie,KMusik mit Wo{en9zu schildern?
    Weil sie, ei-n) rei lemAent, Bild nd Gedanken versc%mht.
   Selbst da Gefhl is nur wie ein sanft durchscheinender Flugrund,
   irarfihr lingendeWr Strom chwelNend un* sinkend entrollt.
  3]Neue edichte.
Wenn die schne Sinngedicht obendrein u1nter demna}challendeln Eindruck
dieser ~chrft en8stand, wie ich zu vermuten Anl haen, so mu sic
meine, vn poetischenGemIer zumeist erketzert%e,c Anschauundoch auch
mit wahrer Poesie leidlich vertrabg:n
Jenem 5negativen_ Hauptsatz stht korcespondierendder _positiv$
hselstgebenDmitten in
strengem Bannkreise je an sich selbst erlejt ht,der wrd ohne weieres
wissen, w`e da iebe, Eifersucht, Wonne und Leid unverhllt und dochy
unfahndbar hinausrauschn aus.ihrer Nacht, ihre Feste feien,: ihre Sagen
si_gen, ihreSch%lachten sch?agen, bis der Meister si zurckrufM,
beruhigt, beuvnruhigend.
Durch die entbundene Bew!gung es Spielens teilt sich der Ausdruck de
Gespielten demo _Hrr_ mit. Wenen wir uns zudsem.
Wir sehenihn of von einer Musik ergrifen, fro;oder wehmtig bewegt,
weitLber das lo sthetische Wo>hlgeallen hn1s imInnersvten
emporgergn odrerchttert. Die Ex	istenz] dieser Wirkungen it
unleugbar, twahrGhaft und echt^, oft die hcsten Grde erreichend, zu
bekannt endlich, als da wir ir ein beschreibe/ndes V?rweilen zu widme
brachten. Es handelt sich hier nurum zierlei: -- w?oVin im
Unterschiedvon andern Gefhls&ewegungen der spezifis^e Charaterdiser Gfhlserregung durch _Musik_ Yiege, und wieviel von diUeser
WirNkug _sthetisch_ sei.$
n bliche
ANrbeitspensum erdigt hat; unter dieser Bdingung kannerf ganz nach
Belieben inerhalb des Gebietes seiner Stadt spafzirengehe. Wi= er
sich 	och auf diese Weise der StadtebensontzlmchKmchTn, aBs enn er
sich in ihr elber uihielte.
Ih sehtschon, rQUtopien gibt s nirgends eine Mglichkeit zm
Miggang oder einen Vorwa: zur Trgheitn. Keine Weinschenken, keine
Bierhuser, nrgends eiI Bo?dell, eine Gelegnheitzur Verfhrung,
keine>Schlupfwinke, keine Sttten der Li@ederlichkeit; jeder ist
vilmeh den Blicken der Allgemeinheit !usgesefzt, die ihn entwede zur
ge|ohnten Areit zwint oder ihm ur ei ehrbares Vergngen gestattt.
Diese LbensfYhrung des Volkes hat notwendig Kinen berflu an jeglichem
Lebesbed.rfH zur Folge, und da alle gleichmߋig daran teilben, ist esgaz nat'rlih, da es Arme oder gar Bettler berhaupt nicEtghn kagnn.
Im Senat von Mentiranum, wo sich, wie erhnt, alljLhrlich drei
Abgeordnee aus jeder Stadt einfinden, stllt man zuncst fest, wovon
es in d$
Hnden der
Prieste, ud iee lasen sich mehr die Erziehung zuite und Tuend
als die wissenschaftliche 3usbClduvng Xngelegn sein. Sie verwendyn
nmlich den rten Flei darauf, den och zarten> und empfnglichn
ineherzenvo Anfang an gesund| ud dPer Erha"ltung ihres Staates
dienlTiche Anschauungen ezupflazen. Wenn diese ePst einma im Kind
festsitzen, gleiten sie den rwachsbnn duchsgadnze LebenC und sind
von groem Nutzen fr die Erhaltunng d[es Staates denn was einen Saat
zerfallen t, sid einzig und allinU die Laster,die ihrerseits
 wiede
waus verkehr_ten Anschauungen etstehen.
zDe Priester iad mit den erlepsensten Fruen ires Vo`lkes verheiratet,
oeit sie nichtc selbst F1auen sind; denn auch die Frauen sind om
P(riestertum nicAht ausgechoZsen; aber eine Frau wird seltenergewNhlt
und auch dann nr,wen4n sie verwitwpet*undgbetagtNist. Keine Behrd
geniet nmliDch bei den) Utopiern grere Ehre nd zwar in dem Ausmae,
da ein Priester, der ich etwas hat zuschulden kommen lassen,$
erstehen zu wollen,
also letzten EndesG nbewut zu fragen: ie knnten wi dse Vo1rmen
hervorbringen  1oder: we wrden wir uns vrhalten, wennhwir diese Formen
htten? wre s fruchbaer, nach der, von uns wesensverschiedenen,
transzendentalen Topographie d_es  griechischen Geistes,die diese Formen
mglich ud auch ntwendig gemaht ha, zu fraglen.
Wir sag-ten: er Grieche hat seine Antworten frherPalsseine
Fragen. Accdies ist nicht psycholisch soWndern ('chstens)
tanzende5tapsycholog?sch zu verstehen. E bedeutmet, da in dem
etzte S'trukurverhltnis, ds alle Erlebisse und Gest]alt(nen
bedingt, eine qualitativen, mithunazufhbbaren ynd blV urch
den Sprung berwindbrn Unteschiede 	der transzendentalen Orte
nterenander und zu dem a prixori zugeordneten Subjekt gegeben sid;
da der Aufstieg zum _c>sten nd der Abtieg zm SinnYlosesten auf Wgen
der Adquation, also schl`mstenfalls durch einen gradduell abgeme!ssenen,
bergangtrIichen Stufengang vollzoge[n ird. Das Verhalten des Geistes i$
icht mehr Seelschs hineingetragen werden\mu, um aln
ihnenT ]Ar Tat zu kommen, alsaus ihnen :handelnd herausgelst wer3en
kann. ie Seele einer solchenC Welt sucht keine Gesetze zu ekennen, deuHn
d`e Seele selbst istYda Gesetz fr de Menschen; in jeder Materie
seiner9 eEwhrung wird er das nmliche Antlitz der nmlichen Seele
erblicken.TUnd esPwrde fr ihn wie tin kleinliches und berfls;siges
Spiel erscinen, di_ Fremdheit nder nichtmnsPPlichen Uwelt durcht de
stimmunerwecenbe KZaf des Subjekt<s zu berwinden:die _Welt des
Menschen, die in Betracht kmmt, ist div|, wo ie Seele, als nsch, ott
Loer Dmon, zu Hause ist; inir findet die Seele ales wans nottuv, sie
braucht nichts aus ich heraus zuschafffn oer zu beleben,denn( ihe
Existenz ist berreichlich erfllt mit dem inen, SammlnrTndXFormen
dessn, sas ihr unmittelbar, alsbVeelenverwndtes, gegeben istV
Das epis:he Individuu, er Held des om"ans, entsteht as hdieser
Fremdheit z/ur Auen%welt.Solajge die Welt inne1qlichglechartig i'st,
unte$
 Nacht, die aufdenTWald,
ihre Heimat, nedeIrsank, aber ds Licet und die Wwme des vergangene
Tage f`uteten durch ihre Traum, und noch also sie shon scwlief uner
de Tau, wa ihr, als wachte ihrh Herz.
ie trumtevom unsiht4bare WiW, von den Stimmennderume und dem
Sumen der Insekten, delssen ferne Lesbensmldie sie mit
unbeschreiblichen Ahnungen von knftiger Seigkeit durchschauert hatten.
Sie vernahm in der tiefen[Erinnerung hrs Schlafs wieder die frohen
Rufeum sich her,8die si!e auf ihrerLebenswanderschaft von den schon
Erwahten im Li'cht vernommen hat=e. Wie wird r sein, wenn ich erbl6he,
dachte sie, wenn meine Bume den Himmel empfngt. Den Hmmel!
flstert oie im Trau5m. Was hahten ihr Sinne nicht von den Begl}kteB
u sih her vernommen und erlauschqt, wie eai einziger goldner Jbel
empfing sie dieAhnun dessn, das ihr am orgen geschehen so?nlt. Dies
sintd die Vgel in dUn Zweigen, hatten die wilden Rosen ir g)agt,yir
Lied+fllt aus dn2en StrahleY der Morgesnne, so k h$
rrnStadthauptmann ist wohl, dem Volke
das M8aui zum stopfen, vorde/sen Unvertand und Aberglauben
alerdings manches Ungwhnlvche &erorgen buleiben mu.
Druw war ein Kriegsman und hatte si_ch bei allen Waffentoaten der
Stadt ^errgetan, und wennE er dahrkm mit>stefem Knebelbat,
blitzenden Augen und sonnnverbrannter Haut, dic undsteifbeinigwi
einaufrechter Kanonenlauf, dchte ein jedeC, es knne Quakenbck
nicht f2hl%en, solage es seinen Druwel habe. Nur i moraischeF Dinen
war er nicht &behezt, wil er wohl Neigungda|r, aber kene5Unterscei3dng hatte ud Uic, so gut es gehen wollte, nachirgendeiem amnsehnlichen6?MTnne,besonds dem Stadthaupmann von
Klterjahnv ricutet. Er hatte immer An~st, da er sich u2nversehns
wider dieReliio	n der das Moralisch^e verfehlen knteF ja schon da
er ew she undhrte, was ihn bei der Beiche inUn3gelegenheiten
yringen knnte. De kleineXLddeke daggen,ein munteres Mnnchen,
lie d
as#Christentum auf sich 	berhen, wenn er nr das Vorschrifytsmige
bso$
he eiX nebst einem Glase, as man auf ein@ischchen neben ih stellfte, so da er nn bequemund vergnglich
eingerichtet war. Es trifft Uih gut, sagte er, inde kr das Glas Cn
di Hand nah, da heute kein astetag ist, sonst wre ich mir
disen Laberunk versagen,? und g
ing dann allmhlch zu der
schowebenden ache benr, i%dem er aolgendes erzrhlet r sei vor inem
Jahre, um enenAbl fr den Turmbau zu veknde!, in Quakenrck
gwesen und Nhab bei der Gelegenheit Hfus und Ho ds Brgermeifters
samt allen Bewohnern, M[nsch und Vieh, geweiht, un dieserSege habe
auch den fraglichen Hahngetroffen, welcer dadurchq enuwedeNr des
teuflischen Chaakters letig geworden sei ode nimas derglichen ansich gehabt habe, d er sonst dr Weihespende ausgewchen sein wrde
wie ebser Geister Sitte oder UnVsitte sei.
Tnephl unterdrckte eie leichte Verlegenheit und sagte, ewisse
alfs Laie in weltlichn Dingen besser als in kirchlchen Bescheid,
allein ercachte auc die le7tzter und sei fern 5davbn,etwasin de$
gen einen blenfenden und berwltigenden
Eindquck zu machen. Die Beeisterung war allemeRn; dch machtX)niemand dem HeiOligen Vater das Recht "streiti, sie zuersjtzu ern.
Der kleine Hnr sa mitgerteten Wangen da, klopte h(ie und da in dzie
Hnde, rief: ravo! bravo!, wiegte den KWpf und unterrach auch wohl
den Gesan mit AusrufNn d9s Entzck
ns: nh! lcher Ansatz W\xche
HSigkei! Wlche Erfindung!, wenn die Kaenzen wie us demFllhorn
des berflsses u)s seinem Mue strmten. Esvermehrte die
Bewund+erung Oli8mpias da der Sger keinen Blick auf ]iecGesellschaft, ,geschweige denin iren Winkel warf; eGr shiennu"r fr
den Heiin Vaterda zu sei u~nd auCf seinen Wink zu sigen oder z
schweigen.CEinemErzengyl mute sie ^hn vergleichen, der, in vole
Pracht gerstet, demutvoll en 5efehl des Herrn der Heershare-
Erst als die Gesellschaft aufstand und useinan5erging, fiel ein Blick
des S!gersau sie, der mehr alts Glichgltigkei, der
nideschmetternde Vera+hTung auszudrcken s:hien Sie schlo d$
edrckt in Blttern ;der
De ersten 18 Seiten mein	eW Ausgabe sin(d, nach Abrechnung des auf aS. 1
un in den /unotn verrauchten Raumes, gleich 16 volen Seien. 16
ole Seiten entsprech/en86v\llen SeitIn desR Huth-_ Merlin, d. h. mit
nderF Worten, gte man n Inhalt der fols. 22a-58b der Hs. No.
112, in derselben Form gedruckt wie der Hth-_Merlin_,a` de&selben
hinzu,J so wDde er um 15 Seiten verlgert werden.
Auf 26 Seten des Huth_Mrrlin_ sind, so genau sich ds stimmen lt,
etwa 10 Bl:tter der Huth-Hs. gedruGckt, auf 5 Seit-n wdn daher
annheyrnd 70 Bltter getruckt wrden; mit andern Wortn, wenn mn dven
Inhalt der fols. >22-58 der Hs. No.112,  emselben Stile
geschreben 8ie die th-Hs., der=selben hinzufgte, wrde sie um 70Blttervelngert rrden.
Dxs Fra5mn des"zweiten Buches er Trilogie, . h. fos. 75-230 der
Huth-Hs. _plus_ fols. 22-8 dSr s. No. 112 wrde demnach ln der
"rstgeBnanntyen Hs. 22_, in der #e{tztgnannten 113 Bltter gefllt
haben. Die Frage ist nun:Wie vile BlH$
Wunder
und eine Offenbar6ung des Willens Gotes. (92,
E lud2seine eisesten Mner ein, ihm ^n ein anderes Gemach zufilgen,r%Hnd fragte sie, ber das was gescheen wYar, um ihre Meinug.
She erklrtn, da GoMte, de1 Gaheriets gute Eigenscrhafte kenne,
seinethlben das Wunder hte gescehen lasse. "So dnke auch ich,
sagte Arus, "-d deshalb will ich Merlins ]Wunsch auch in disem
Punkte?erfllen". Nach ded Hlle zurckgeshr_t, lie Artus Gaheriet
vortreten, und grt}te ihm, trotz der Einenugen Agravains, zuerst
ds Schwert um, indem er sagte: "Gott will es so, mge er dir Ruhm und
Ehre verleihen". Nun bat Gerrhes seine Brwder heriet,1ihmdas
Schwert umzugrten.Weinnd erkl|'rte sich Gaher't socher Ehre
unwrdig,Artus aber ermutigte ihn und sgteihm, daer nicht zgern
drte, den Willen Gottes uerfln. Guerrezh.s "erinnerte Gheriet
darn, da er als<euer Ritter ihm die erste Bittenicht bschlagen
drte. Dan[mchte Gaheriet seien Bruderud die anderenJnglinge
z Ritter; gravain aber 5eigerte$
t veue a mon
esc{ent. Et estoit monts sur vngdestrier grant et merueilleux. EG fu
ly nain rme de toue armes t op bien a sa esure n mes dun eaume
q[u]un valet a pie ortoit EE ly nains aenoit grat erre tot
contreual la plaine. Et quantil vint pre du ceulier, il luy dist
sanxs saluer le: "Danz [22 d] |heualerm veiste3%s vVs pui lademoisele?" "Nenn, voir"M fet il, i"es elle 3doit icy enir
prchainement". Etly nains dit, quil> vouldrovit quelle fust ia venue,
caril est prest de sa bataillemain[tenir. Et le cieua|ier ne y
respont mot car il ly atonoit a dUsdaing que cil lektenoit tat en
paroles. or esgarde messire Guuain et voit veni vne5 damoiselle sur
.i. blanZc palefr}oy; 0et ft la damoisllF moult bien faCicte etmoult>
auenagnt, et ly hrnoiz beaux et riches. Et auec luy venoioent .ij.
daes qui 0l conduisoient et luy feoient coTmpaignie. Et estoiet les
dames d.e gran*t aage. E quant elle fut vevue isqua la croix, ly nans
saut a~uant t laert par le frain et l dit: "Or en vndre$
"Et lay", fait i, "si villaineEent trah ueUiamais nul ne
saura la vtriP de (este chose quih ne me tie\gne a raitourW et a
dsloya}. Ne nul nQrra iamais prler de si grant loyaute ne d s
gran co&to|ise de c0e que il ne] nous occist quant il n#o)us trouua
enseMmble qu5[300] ne leBdoie tnir au plus courtoiz cheualier du monde
et_ au plus loyal. Et pour ce que ie voi appertement sa grantEoyajute
et ma grant felonnie, sui ie tant doulent que ie voudroie este mort,
car onques mais hmme de mn lignage e sentremit de desloyaute
faire." "Etde ce", fait la damislle, "que voules vous faire?q Il ne
peut mais reCmanoir quilne soit finsi auenu, mez sBe vos v'us estes
esaiz, or penses delamend
er au mieulx 7ue vous pourres." BIe lilaendray voiremeQnt", fait il, "se voƲ ne m[failles de cnuent. Et
crts en lidit bien amnder,Var se die me conseult, cest le plus
loyals hteaier que ie iamaiscuidasse trouuer ior de ma vie. Et pour
lagr}t loyaute que i cognoiz en luy, creant ieoren8roit a dieu que
iamas t$
, legierement sesont aSordes li
cheuali=rs qui cy sestoient[325] enremostr
 au cmmencemen gant
gaine". En"or me merueil ie plus", ce dit la damoisele, "de ce quilz
oncq&ues ne distrent parole {50} ne plusque silz feuset Foms ors".
"Se dieu mait", fait leMorlt, "il me oise 4e ie ne lesms a
Jraison tant quIeie !seusse aucqne chose de leur estre". En ce quilz
parloient ainsi, ilz v>oent tot vng des chemins venir vne best? aussi
grat omme vn cerf. Le cer vint grant aleure ves lacroSx et saut
desss le perron,si\ se coyuche mainenan%t. Et ne deeucre gares que
cele pat vindrent .iiij. lzeNriDrs plus blansbe noi. Et dla ou iTz
voint lej c\rf, ilz ly corrent eraent et le prenent d' toutez pars,
si lestanglent et boiuent tant de sang de luy quilz sont sgos
quilz ne peuent en auant aler, insse couchent deiuste luy, si
enes et si aoux qua po quilzwneartoient. Si nyorent pas
ranment demorcquant celle parK vint vng dragn volant ita]t feu et
flambe la ou il voJt les leuriers.Il prent l$
 me voue prenre n
[ondui et gsrder mon<corp de tous enemis t9 de totes mesauentures,
ie #mindray`, mezau4trment nonN" "Non"? ai ͇l, "et ie vus pranps en

co3duit eneontre toutes eschances et vous creanKt loyument que vous ny
morres sWanz moy". "Certes", fait elle, "asses e0n aues dit, ie ne nEs
deman[ plusE. Lorsesgadent et vienttrespasser .ij. cheuliers parm~
le l emin et elle les appelle. Et ilz iennent a lui et uy dient:
"Damielle, que vousplast il? "Ie vueil",O fait elle, "que [vous]
oyes vnes couenances qu sota entre moy et c7t cheulier".ites
les", font ilz3. "VUentiers", fait la damoiselle. "IS est insi que
cest cheu"lier -< si ler mustre monseigneuE Yuain -- ma tant prie de
remanoir anuit me(ic auec luy que ie ly ay octroie Mais il ma
creante quil me garera anuit et garantiramon corpsZ de 6outes
mschances et de toutes	 mesauenures." "Certesi, font ilz, "damoysel-le,
il en a asses,fait.Se l estoit le milleu cheualier de tout le
roaume de LoUgres, si  il fait trofole emtr$
nt suisnaures etsis si mamenes que mes
pl=aies oen escreuees, dont iay tant seignie qe ie nay mes ne corps ne
ame,car tuit ay perdu et le cueur et la fore. Et o)ur e me conuient
il remanoi0rmal gremoy si en seray ?honteux et tenus  muui [et] recreant tous les iurs de ma ve. t monfree qui estoit vng de bns
cheualiers du onde et vngdes plus lyaulx en sera mors et honnis, car
cil, qui en svb prison e tienR, le iet de mortel hain. Sre, or vous
y cmte lachoison deC mon duel. Pur 2deu, or [y7 mettes tel conseil
que ie vous tiengne a voir disnt de vostre promesse car ce scSaues
vous bien que vou maues prmistout le onsei! que vousXy_pourres
mettre. Et ce%rtes se vous y vou6lemettre vngpoude peine, mon frre
nen sera nis, ne ie nenseray tenus a mauus ne a recreant." Et lors
lipeciet aux pies et fait si brant duel que le roy et tous c`eulx ui
le voien?t en ont rant itie. t qant le roy voit ce, i ne e peut
tenir plus quil ne die:"Leues sus, sire che+ualier et ne soies plus eun
tel8esm$
nmich heran nd pre, welcer ArP meineIrrtmer'sind(die allein eine Unvollkomenheitin mir Veweien), so bemerke ich,
a dieselbn durh das ?usammenwirke] zweier Ursachn beding( sind,
nmlich durh das Erkenntnisvermg, ds icuhabe5* und durch da
VeOrmgen uwhlen oder die Wlenfreiheit: d.h. lQo durchden=VerQtand= inJVer%bindung mt dem'=Wiloen=.
Durch den Verstand =allein= gelange ich nur zu denSVMrstellungen[, ber
`iKe ich ein Urteil fllen knn, und ei eientlicher Irrtum kann in kem
Verstande i diesem Sinnevgar nicht vorkommen Emgen wohl unzhlige
Dinge exiOtern, o%n da ch ene Vorstellung von ihnen habe. MEa kann
aber nicht eigentlich sagen, ich sei derselben =baubt=4;man knn nur
=ngativ= sagen, ich =habe= dieޒeben =nicht=. Ich k"nnte ja mit kei em
Grnde beeisen, da Gott mir eigentlich ein greres Erkenntnisvermgen
htte geben m/sen, als er mrwiklichS gab! enn ich auch einea noch so
efhBr3nen Kntler in ihm erkenne, so glaube ich darum doch icht, daZ
erjde einzlnen seiner We$
us irgend welJhen 2=anderen=Grnden fr wahr gehalten, deren
Scwche ih erst spter etdecktle*.
Ws will man also sagen? Eta wie ic nulich selbst mi entg#eenhielt)
dajich wohl tr ume,jod'r da alles, was ichy?n denke, ebeneowenig wahr
sei, wie das, wLs mir im Tra#me i; dn Sinn kommt? -- Aein auch dies
ndrt nichtsqan dVr Sache! Selbst wenn ich =schlafe=, wre alles
durchaus =wahr=, was min Verstand vollkofen klareinshe.
So srehe ich es as nun ganz offenbr, da die Gewiheit und Wahrheit
alles Wiasens allen von der Erkenntnis des wahren Gotts abhngMt, soda
ich vo nichs Anderemeine volk7ommene fKe#ntnis erlangen kann, bevor
ich von GotKenntnis habe. Jetzt aber kan ir Unzhliges ganz ek9annt
und gewi sein,sowohl von Gott und d~en brigen gueistSigen Wesen, _wie
auch von jener ga-Sen Krprwel0, welce Gegenstandder einn
Matheatik ist.
  [46] DescartesD macht sich hier den Einand, aus 5me0Cem
       =Vstellen= folge noch nicht das =Sein= des
      Vorgtstllen. Er weist den Einwan $
t recht, es war
zemlich hel in deQr S^ubeabersie erschien ihm ganz voll Seewasser.
Wa@ren die Wirsichs Fisch geworden? VerMwunerlicherweise raulhte er ine
Pfeife|, es w`r 'oblers Pfeife, diejeige, a%i der er mit Vorlebe zu
rauchen pflegte. Ach Tobler selber schien ganz in der Nhe zu sein, man
hrte seine metallene Mnnerstimme, die reie orgesetztenstimme. Deese
Stimmve sc7ien das Wohnzimmer umraht oder umarmt zu h{7ben. Da gngSdie
Tre auf und Wirich erschiePfn, noch blasser i Gesicht als sonst, ud
setzte sich in einen Wnkel dea ZimmerL, dap#s fotwrend zitterte unter
der starkeUn Umschloss&nheitjener StmPme."awol, die Wonstube
zitterte, sie hatte lngt, auc die Fensersheiben zittten. Und wie
hell es dazu mmer wSr. Es war aber keinfTaglicht, auch ein Mondlicht,
sondern n wsseriges, glsernes Licht. dNun ja, anwbefand sich eubenunter Wa5sBer. Frau nirsich war mit eibner weilichen HaEndar6beit
beschfigz, aber pltzlich zerflo Thrdie ganze Arbeit in etws
GlitzerndSchnede$
de bald
Abend werden, und ao sc>iene n auch sc0hon all> ekanntenund unbekannten
Landschaften im AbendlicZt zu scPwimmen. Der Wal ber +em Kopf de-s
Trumrs hob und senkte und? yiegteich leise und tnzte in dem
hinaufgerichteten Auge, und f das Auge war ds Mitt;anzen keine Frage.
WϾe schn ist es hir sagte oseh mehrmals still fr sich.Pltzlich
hatte er ein lebhaft8 Ernnerung aus demKin)heileben.
Damals, in der Jugendzeit, egab es;uch so eie ArtE Schlucht, aber
eigentlich war es mehrc eine SandstBeingrube, abe eine so seltame %und
QqzierliIche, wieHer spter nie wieer eine geseh hatte. Dies rundlKhe
Grube befand sich amWnd eines ausgedehnten Buchen- und Tannen- und
Eichenwaldes, er und sFeine Gechwist;er entdckten sie eines Tages au
inem hin und mhersareifenden Nachmitagsspazierga(g. Es war auch an
einem Sommesonn8g, vielleicht wtr es auc schon Hin wenig geygen den
Herbu zu. Die Kinder waden vorCusspungen,Siele e7findend und
betrei{bend,finterher kaen die Eltern. Die neuaufg$
den. Sid Si groh1erzig?Sind Sie ei?n Nidriger? Gehn Sie rbeiten. Ichsoll ncht heftig werden
und in es och Ihnen gegenber. Un?d frchten Sie sich in Zukunft nicht
mehr vor einem Mann, er hat noch keinxm Menschen ds9 Kpf abgebissen.
Das war im Wohnzimmer gesprcheS worden. Etwaspter *berraschte Jseh
die Frau ben anv Jer Tre ihres Schl<afzi}mmers, sie Aatte dieselbe
zullig offen stehen lassen,  Neglig. Siestand, ohne antwas zude]nken, mit entblttn Armen neen em Waschtisch ud wa mit dem Ordnen
der Haare beschbVigt. Alse sie Joseph hrte und sah, stie; se inen
Schei aus und warfhdi Tre z. Welche herr"liche	n Arme!dachte der"Gehlfe nd ging die Treppe weiter hinauf. Erhatte oben auf dem Boden
etwWs aus alteH Germpel he*vrvorz"Isuchen Sttt das wAs ers suchte, fand}
er ein Paar lte chaftstiefel von Tobler,die augencheinlich nipcht
mehr benjutzt wurden_ Er chaute diese hohen StiefelunveKrhltnismUilane an, bis er in nLachen ausbrach ob seiner Geda'nkenabrsnheit
Daerschien$
dmm sein Handun>ge seien. Er kne nicht mehr arbeiten, das
fl ev deutlich. EinZr, den man erumstoe und egen Tre hTeranwer~e,
der sei w9h auch nicht imstande,Nutzen zu bringenq. Slch einer sse
ein Esel nd TayugenichtV sYin,sonst sei es jY gar nicht mglich, ihn
derart, wie es geschehen sei, zu behand`eln. DiPes dcke ihm den tem ab.Er miner auch wnn er ichts w"e Schindluder all deb Zeit her, die er
nu{ hier obe zugebract habe, .gletrieben htte, so knne das_krperliche
Schmach und Schade oh nicht einmal recStfertigen, und er? O er nicht
sich immer ein wenig hegegeben habe? Erwenigstens wise es, da er
hi und wiederFmt Liebe und Lust und mit* allen einen Krften
gearDbeitet habe, wen auc die K`rfte@ nit immer d=en,er gestehe s,
gerechten Anforderngen htten entsprechen knnein. b man o, wi es
geschehen si, die Versuche, Mchtig und aurichtig zu sein und zu
bleiben, behandle?
Frau ToblerOsagte alt KMei=n Mann ist krank, wie Eie wisen, und eine
Strung wir ihm nicht er$
habe. EIch bin zu vorei7lig geRwsen, und
ich bitte, verzeihe S3e jmir. Ich hab mich lppisch beommen, und Herr
Toble, in welche Aufregun hat ihn dqr unselige AdvokatnbrZef
gewofen. Waren Sie schon bei z(hjem Mann? Haben Sie es ihmschon sagen
Neinj ich habe ihm noch nichts ge|agtw antwortete die Fau.
AIch bin roh! sagt derHGePlfe, und er stzte sich. E-r fuhr ort:Und ich biVn hieher zu pingewn g
ekommeNn, in der hellen Angst, da Sie
es ihm sho tten knfnen gesagt haben. Es tut mir alles eid,was ich
g}esag habe. Man sagt im StuBm der G#efhle, g&di Frau, gar so
maQnches, was an nicht ausprechezn sollte.Ich bin so froh, da Sie noch
nichts gesgt}Yhaben.Daj seivernRnt2g gesprochen, sagte Frau Tobler.
ch had mir vorgnomen, hne zu Fen z7u Htrzen und kniend Abbi)te[
u un, stammelte dr Gehlfe.
So2 etwas sei ga\r nicht ntig, pfi}, ebtgegnete sie.
Sie sc/hwiegen eie Weile. Es ka dem Angestellten so schn im Zimmer
vor. Das wa etwas, dasglich einem Heim. Und wieot warer in r$
e, sanftes.
Gewnen Sesch daran, Emfindlichkeiten in der Stille zu beiegen.
Was Frauenjeden Ta tun mssen das soll ach e Mann nicht wolln ganz
auer acht lasken.as Weltleben uterliegt ja deselbn Gsetzen wie
das husliche Leben, nur greren und breiteren. Nur nie strmisch!
Haben Se auc] lles, was Ihnen gehrt, eingepackt? Gehen Si+jetg
mi Wrsich? Hfre5n Sie, arti, nur ni wangsweise, immere/in bichen
artimg. GDann werden Sie`schonvorwrtskommen. Ich, ich werde auch bld
fortgehen. Deses ous ist vrloren.EWir erden ich und mein Mann und
mei;ne Kinder, irgendwo dann in der Stadt whne, wahrschinich in einem
billigen Qartier.an gewhnt sch an alles, und nict wahr, ein ganz
klein wenig gern ind# Sie doch ier bei uns gZeesen.Nicht wahr Epswar
doch v;eles hbsch. Wollen Sie obler nicht auh adie 1gen lassen?
Von Herzen! sagte der Gehblfe. Sie ergriff zum letzten Malda Wor:
Ich werde em ihm ausrichten, es wird in freuen. r h[at es um Si
v1erdient, da Sie ihrm ni;ht grolln, er$
m Erzhlen, nicht imRsonieren weitlufig;
    der elehDrt st nur in jenem, nicht in diesem kurz; eben weil das
    Volk seineG2nde nur als Empfindungenso Mwie die Gegenwart byoJ
    anschauet,Hde\ Gelehrte hingegen beide+mehr nur denk.Schiescharten vielleicht Tmite Flinen hlt 	nd zit, die es jhrelang
bewegt, ohne da߽man wei, n welchem es abdrck. -- Noch anstiger
wurde mi: der Rotmntel dadurc, dam er auffaJlend seine weiche
Seelenmilde pries; dies schien 3eiah auf Auasholen oder Sicermachen
zu duten. Ich erwidert{e: Mein Herr, irch kommR ebenu, @e hier meinSchwager, vom Schlachfeld her (die letzte Affrwr bei Pimpelstadt),
und timme viellecht deshalb zu stak fr Markkraft, BuststuIrm,
Stglut, undes mag fr manchen, der eine brasende WaNsserose,
igentli7h LandhoseXvon Herz hat, guM sein, wenn seine geistlche Lage
(ich bin darin)ihn mehr milGert aJs wil@ert. Indes gehrtejedr Milde
ihr eisrnes Srankengtter. Fllt mich rgende2in unbsonnener Hund
bedeutend -n$
len, ohe da
er sch bindet, und nch suo viele andeure eifri hinte
 ihm her sind, um
jede Ritterlichkeit oder Zrtlic|keit, die ihm ngeboren sinmag, zu
zerst.en? Die modernen Frauen ge-en den JunggeslleGn keineTGeAlegenheit,
se zu verPmissen, und keinen Anla, ihrer^zu bearfn. Ihre Hingebun
entehrt dernSelstzucht, und sie wrd er eiin Fluch als ein SRegen fr
ihren egenstand.GWaum? Weil di: Frauen diese seltsame MacOht zer
KonzentaHtion und SelbstverleFgnung in irer Liee haben. Sic nnen6ich nict genug tun, um ihre LieCenswrdigkeit zu beweisen Und wenn
sie lles getan und sich nicht die Mhe genommen haben, ihre eigene Lagezu sichern,tdann erkennen sie, da sie durch ein berma an Edel{tund
2den Wunchangenehm zu sin, efelt haben. Das ist die d
n Junggeselle4n
bezeigte Soelbstlosigke3t.
In einer Antworpaf diesen GBrief fordertC eie andere
Rmanschrifstellerin, FlorenceWXarden, ion Ms.[ Craigie Auskunft ober
die Existenz solher Frauen, aNer sie erzTe!ltA keinevweNiere ErwidDr$
l die Gesellschaft seiner guten OFreunde zu
ertragen vermochte. nd se.e Nren waren durch da lange Leiden
empfindlicer als jeu2uvor. Niht nur die Qual dsNictstuns fra an
si>ner Seel. Das ]ungeheuer Leid, das  ringsum ten sah, die
schmerzche Erkenntnis von dem @Verlust an chnheit, an Jugend, an
einem Menschentum, idten dieser grauenhafte Kr9eg mit sich brachte,
bedrckte i(hn oft mit Schwemut aus der er sich ka(um herauszuarbeitn
tt htte er den wideQborstign Benpe schtteln und ohrfeigen mgec
und ihm zuscheien: Ja, hast du Henn keine Seele, keined Empfindung frdas, was um dich vorgeht? iehs du `den nich wie ich bereit bin,
2dr mein Ales zu gebenW, den Rest meines z3ermEaterten Lebens, damit
deines ,doppelt reih ud herrich blhe?
RofeArs sagte|sich` da er> verzichten ms9e, dem Jugen menschlich
nhlrzukommen, er deQa dafr wDohl ein fr allemal niht die richt[igekArt. >Er hatte s ja auch gar nicwt "ewllt -- ursprglich. Nr sprte
er jetzt, wie die Kuns.t und das "M3nschli$
z persnliceArt der Ausbildng Eur Kunst, die er ansrbte, wurde
in Frage gestelt, ja vllig unmgich gemacht, wenndr Junge sich
ihm ncSt will0Ag hingab. Er sah ereitsdeutliche Anzeichen vvn
Verwilderun. in Richards Arbeite, dieren Ursprung entschieden in dem
hefti aufgestrten Widerspr3ush;geist in dem 1stets achen Mtrauen
gegen des Lerers Anweisungen zu fiuden war. Und je mehr R2ichardgeistig von ihT abrckte, desto strenger wurde Rolfems inseinenForderungen, desto einsilbigew in ihrer Begrndung.
-- So rgerte es dn Profesor mlos, da Marta hinter seinem en
ihrem Sohn einen Malkamϧen mit lfarben Cgschenkt hatte, trotzdem er
de
 Ju{ngen vorlufig noch gan auf d8s Zeichnen eschr3skt wisen
wolte.[TagelanGg schwieg er in verbissenxe Groll. Endihlie erFsich
noch einmal herab, seine Schlerdie Grndefr seine Forderung Ku
ekl<ren. Richard hrte mit einem3 Gesicht zu, auf deO deutlich z
lesen 1ta.d: er sei anderer Meinung, und Siese habe wohl eine gleiche
BTrechtigung. Rolferl sa$
die weiLeute sich nicht zsmmeNnzutuna
und den Alen u hinterfgehen wuten,) da| eysjeine Art hatrte. Die
schlfrigeYFrau wrde auf inmal munter in ihrer Weise; Jon alber ergab
sich dem leidensRcaftlichsten Undank gegen seinenWohltter, imme in
dr bsXicht,seine S^>llung u Qbefestiigen und das Gck recht an die
Wand zu nage]n.
Be
idP Sndertaten inPdessen nvur umsofreundlicher und ergebener gegen
den berogK1nen Litumlei, der dabei sich ganz behaglic fhlte und sein
Haus auf das best bestell
t zu habJn glayb;te, so da man nicht
unterschKeiden konnte, welcer von beiden Herren mehIr {it sch zufrieAden
war. Enes Morgens schien jedoch der Alte fden  Sieg davonzutraen in9]lge
einer ver?raulichen Unteredung, wehe seine Fwrau 0it iahm gepflogen;
denn er ging gnz onderbar erum, s_nd keinen Augenblick still und
suchte fortwhrn8 alerei Stzchxn zu opfeife, was aber wegen Mangels
a[ Zhnen ncht gelang. Er schien um ehrere Zll gewachsean zu sein ber
Nacht, kurz, er war de_ Inbegriff mer elb$
attem Gesicht und hohlem Kopfe, zu du/mm, ihre Schande i orte; zu
setzen, zu Gnwis_en4d, um den Buhlen mt dem klensten Liebesbrieflmin
kitzen zu knnen, und doh Pchlau genug zu himmelschreindten Betrug,
en die Sonne jIe gesehn! Sie imm) di treuen, erichen Ergss, die
Brefe des Gatte	n, verrenkt das Geschlecht und verdreht de Namen und
rakiert dmit, prunkend mit gesohlnen Federn den betrten Genosse
ihrer Snde! So entljockt sie ihm 3nliche Ergsse, die in ndiger Glut
rennenH sch!elgt darimn, ihr, Ormut zehrt wie ei Vampy8 am fremden
ReichumC doch niht genuD! Sie dreht dem Geschlec	ht abermals ds
Genick um, vsrechselt abrm3alsdiie Namen und betrgt mi t_kischr
Seele de arglosen Gemahl mit den neuen erschlichnen Liebes_briefen, >as
hohle und doch so verschitzte Haupt abermQls mit yremden Fe!ern
9chmckend! So ffen sich zwei unbennte ZMnner der echte Gatte und
der verfhrte Bhle, in der Luft fechtend, mit i/reml nied'ergeschrieenen
Herblut; einerbertrift en >ndern und$
inem Satze
setwrt sprang und lssig davonrabte, lief er ihm aufjubeld und
jauchWend ach und sprang mi ihRm 5n die Wett~e im we5te% Kreise herum
Es war+ viel[ectTdas erste Mal inseinem Lben, da er aufdiese WeiseD
seine Glieder braucte und s<iner xebenslust inne ward, und der Hirsch,
ol nmuA und Kraft) schien den behnden KabenL zu seinem Vergngen zu
verlocken Uund, indem er vo ihm floh, seilne schnsten Sprnge zu ben.
Doch etegen wurde wiederstll und beschaulich, als sie denHochwald
betraten, in welchem die Tannen und ie Eichen, die Fichten und die
Buchen,der Ahorn und die Linde di( t inWe'inander zum Himmel wuchsen. Das
Eichhrnchen blite; rtlich von Stam Rzu Stamm, die Specte hmmerten,
hoch i dr Luft schrieen die aubvgeundtausend Geheimnisse
raschten unsshtbar i denLaubkronen udnd imdichrte Gestude.Kkngolt
achte wie nrrisch weil der arme Dietegen niVchts von alem verstand
und kannte,obgleich er inein-m Berg- nd Wpaldtdtchen /aufgeBachsen,
undqse wute ihm IZalles ge$
eiin von Ruechensteinwrd, blie sie kalt
und teilnahmlos Zbis sie pltzlich den Bucpligen mit 1seinem gewalEtigen
anzen sxh und hoch uflachte. Sie begehrte sofort mit Zhm zu9tanznQ,
und e:s s?haus wie ein 'M	cNhen, aMlOs ihre chne G0esta0tin grWnem Kleide
nQ das Haupt mit dunkelrten Rosen geschmct am trm;e desspukhaften
SchreiberRs dahinflog, dVer seinen cker in Sch[rlach gehllt trug.
Doch unversehens nde!te sie ihre Lane und si geriet an den Mnch, von
diesem an eine der Studenten, und eh' eine hnalbe Stunde v.rgahngen,
hatte sie mi5t;allen anwese`den jungen Mnn*n sich gerPeht, so da alle
seltsam aufgeregt die Blicke an7ihr ha/ften liee. indessen die brigen
Frauen allmhlich axuch wieder zu de Ihrigen zu kommn suchten. Damit
das gschehe, rief Vilande ie Gsellschaft zum Tischeu0:er 4en
Liden, um sich dort auszuruhen und zu erquicken|, inm je in J9nglig
neben eiAe Jungfer zu sitzen kam un  Kn+golt zu Ndem Schu@ltheiensoԖn&.
Kngoltzabdr war von ener Shnsucht eqult, al$
d erwcht hie* umQdie
Weihnachtszeitmit dppEelter Lebendgkeit. Der Weihnachtsbum der FBremde
findet uns als i sehnsu%htsvolles dDummes Kind. KeiMn trbseligeres
LLo+s, als in fremder Stdt ie Gassen einsam durchwandln und ohne
gemtlicheeziehungmit ansehen zu mssen, w/ie in den Fenstern ein Bam
nach dem+ afdern aufleuchtet7und"wieder finster wird, als ob uns@ das
alles nichts anginge. Dah"er se3gnen wir die uten M>enschen, di dwen
Junggesellen an ihrer Weihnyachtsfreude tilFehenlassen, ihqauf
Augenblicke eine Famili> vortGuschen. Wohl wird ihm di Tushung
hbar werden, und eineGedanken wrden, die Illus3ion der Gepenwart
bersprin~0nd, zurckschweife i diey Kindhei un; das lternhaus er
ednkt viellesict einer geliebten`toten Mutter, eines alternden Vaters,
der Geschwister, die Liebe oder andresSchicksalnch allen Winden
zerstreut hat. ndes, eals frhe ltreffen sein Auge die funkelnden
Licher des/grnn "utbaumes; ie brechen fh in dunklere@ FarbnnUach innen, der Ernst des Lbens,s+ine $
rpsich zu 1sehen. Das ist Gas Hoechst, was
gedacht werde#n kann.
             _     *     d *      *      *    B*
Es :ist de{T Lernens kein E%de.
              N  Drck vonFerber & jeydel in; Leip2zi.
[ The fXollo3ig is a list of corrections mae to the originE&l. The first
  line s the original lin]the seond the corrcted oOne.
  Im olgnden werden alle geanenderten Textzelen angefehrt, wobei
  j
eweils zuerst die Zeile wie im Oiginal, danach die geaenderte Z}l
                           J, SCHUBIERTH & CO.
                 k         . CH
ERTH & 0CO.composer; all furtherS ex~ertions are caricatujes.
compos; all further xAnertions are caricatures.
supreme power of music
supreme power of musi:c
the inferior melodies, especialy thoseout ofXthe new italian opera;
thDe inferior melodies, espcially those outj of the new Italian opeeraL;
7Proofreading Team atFttp://www.pgdp.7net
  [ Amrkungen zur Transkrition:
   Im riginal gespert dgedrunter Text wurde mit _ marert.
    Im Orginal fe$
Objektes zelt, vom lebenserhaltenden roR ableiten
knen? Liegit<da nich die Annahme nahe, da diese2 Saxismus eigetlic
ein Todestrieb ist, der durh de Einfl4 dr narziti8chen Libido vom
Ich abgeqrngtCwurde, so da4 *ererstamObekt zum Vorschei{\ kommt? Er
tritt dann in de(n dienst der Sexualfunktion; im ]oralenOanisationsstadium
der _Libido fll5 die Liebesbemchtigung noch mit der Vernichtung des
Objkts zsQmmen, spter trennt sich der saistische Tri'eb abud
endlich 0bernimm8er auf der Stufe des Genitalprimas zum Zweck der
Fortpflanzugie Funktion, das Sexualubekt so wzeit zu bewltigen, alses die Ausfhrung des Gesclechtsakte erfordert. Ja, an knnte sagen,
der ausC d|m Ih herausgedrngte Sadsmu habe en libidinse Komponenten
des Sexualtriebs de Weg gezeigt; sperbing dr:ngen diese zum Objekt
nac. Wo ;deQ ursprngiche Sadismus keine EYrmigng unFd Verschme.zMng
rfhrt, ist die beknnt Liebe-Ha-Ambivalenz 3des LMebeslebens
hergstellt2.
  [26] Dre
 Abhandlungen zur Sexualt$
uns nicht
dabr verwundern, da im Seeelebenso viele Vorgnge sich unabhngig
vom Lustprinzipvollzihen. DieserYCraker wrde Uich jedem
Partialtrieb mit(teilen4 und ich in seinem FWlle auf die Wiedererreichung
einer bestimmten Statin des EntwicklugswegesZ ^eiehen. Aber all dUeM,
worber} Cd ustprinip och keiene MacIhtx beommen ht, braucte darum
noch nicht im Geensatz z ihmzustehen, und die Aufgabe is noh
!ungelst, das Verhltnis dr tvriebhafen iederholu\ngsvorgnge zur
Herschdt des Lustprinzips zubeKstimmn.
Wir haben es als eine der fr
+eBten und wichtigstenFuntionen des
seelischen Appaates efrkannt, die anlangendenTriebregungen zu binden,
|en in ihnen herrschenen Primrvorgang durc den Skndrvorgangzu
ersten, ihre fre bewegViche Besetzunwenergie ivorwiegend ruhende
(toniihe) Bes	zung umzuwa'ndweln. Whrend dreser Umsetzung kann auf die
Entwicklung von U!nlust nicht Rcksich7 genommen (werden, allein7 das
Lustpnzip wird dadurch nicht aufghoben qDie Umetzung gescheht
Fvielmehr $
llen IhnO ja ge"n den rh der gehabten Kost i Sachen
zurcklassen, wenn wir nur das)brige mit fo^tnehmen drfen. Wir k.ne0
doch nicht _so_ in di ]"t hinei ziehn?-
as geht m^ih NicUhts an, entgegnete age mrrisch der Wirth, -- ich
habe hier keine HaIdel#mit alaTen Kleidern, odern ein Gasthaus, ifn 0em
iAA f. je)es Pfund F3Bl_eisch, 3was ich haen will, baar mit m8einem Gede
zahlen mu -- 
TAber wa sind wr Ihnen denn igenlich schuldig frug der Mann, der
Ausschenker hat ns eine Recung gege#en, auf dereine M/egeGlser
Getr5nke stehn, on denen wir Nichts wissBn, aber nicht einen Pfnnig3f^r di Arbei abgerechnt, die wir in der Zeit fr Sie gthan, und die
Fruen hbe doch Woche ein Woche ausgewasche# und wir ^selber all ihr
Holz gespalten und gesgt, I-hre Mist gefahren, Ihre Kavtoffeln
ausemact im ld, und hereingeschaft.
Die Arbeittage sind Euch nicht mit aufgeschrieben, sagte Herr Haann.
Nein, das ist wahr| aber auchNichts dafr zu ute liebkrGott, wiPr
habenuns nsFere Kle$
seinen Vortheil rach bersaN, lachnd,
[Alles in Ordnung Mr. Haman -s- geht wie geschmiert, bittH dan nur um
die Qu8.ttunm fr beah]lte Kost.
Hamann wolAe sichEnoch weigern etwus Schriftliches zu geben, er sah
aber auch bald da e& TDen Burschen nicht anders los wrd, und schrieb
ihm ras@h ein par Zelen| fr den _barkeeper_ auf.Danke Sir, sagte der Ire, daB Geschriebene durchbXchstairend und dannin die We"gtentasche drckend - jetzt st's aber an mir zu tryakiren--\w wolleu Sie nicht mit hinunter gehn-|undeins mYtmir rinken?
SiD haben doch {etz Alle>was Sie wollen sate Herr Hamaonn, nn auch
endlich unged1lig wedend.
Haha, nichtsfr ungut, rief ber der Ire, ɻwennein Gentleman den
andern trak*iren will, istdas eine H.flichkeitund mu auch as slche
betrach(et wrden; aber _never mind_ -- wennSie nichtwo/llen, so viel
beZserb ud nun _good bye Getlemen. Und die Hnde in de Tasche
schiebend,whrend er sih ein sein8er Irischen Ji0s pfiff, verlie
Patrick, mit vollem Grund} $
lenke zu revidirn }und ercuknacken, als ob e
<sich vNon der Brauchbakei derselben zu \berzeugen wnsche.
Se bringen Einen no. zur Verzweiflung, mit Ihrem verfluchten
Gesichter schneidend Fnger brecen] sgte Herr Hamann a+er
ungeduldig -- knnen Sie das< cht gleich, und gerad' hnerussaen?k
Vedamt feines 0dchen unten, _Sr_! begann Jimmy wiedr, genau we
im Anfang! seine Rede, den Pincipal
v`ielleicht zu brzugen da er
eben ga nichts andees gleich gesagt habe.
Wird wieder so Fein Rpel mit Holzschuhen sein, wieM sich schon ein
DutzaeEnd gemeldet"at7 brummte der Alte.
V	enuVs! sagte Jimm=*y,un=4dohte sich wirkplich[seine Finer zu
Esel -- tte ich bald gesagt zische Herr Hamann wUischen de Zhnen
durh und setzt Udann lauter hizu -- und warum schickn Sie mi sie
nicht Der <f??Jimmy hiel darau eine Antwott fr unnthig, und verschwand blitzschell
dutch] die noch offene Thr, we'nige Muten spte i derAngemeldeten
zurckzukommen, die er aber, da in diese AugenYlick unten$
burger?
Herr, das ist eine& schwache SeKit von mir.
Sie werdenihn _riechen_ sobald wijr in's H>us kommpen, gte Bohle, der
Provisor. bZrhauptab>er ziePlich schweigsamer Natur, le er sichd auch8unterwegs au ken gro"es Gesprch weiter ei , sondern beantwortet alle
an ihn erctten raen! so HeinslbQg yls ir7gnF mglich.
Sycamorestret hinauf undf in eine der Queerstraen, rdiemit deU Strom
parallel~laufen, einbiegnd erreichten sie denlich ein Hau, das
nicht mit e! entsetzlichen Detsches Cffe-HaWs% wie fast alle
Schnapskneipen ie berschkift tragen, versehen ar, sondern w ein
wei߬^und blaue Schild -- ein Stkchen H*imweh de baiichen
Bierbrauers -- dem dursigen Wanderer mit lakonischen aber zum HerzensqprehendeG Worten ndete, da] hier ein gutes B&er vhrzapft wede. Es
war keWine Pra-e;rei mit dem Worte Bairisch dabei, kei Woquettiren mit
der Zugae Aerikanisc8 -- es hi nur gutes Bir+und ein kleine
hlzeres Tfetchen wa>s daruter hing trug, ansch~inend mit dem in
Stiefelwi$
FJau, weil man merkt, sie
werde vald ein Kindleinhaben	 Von einer so lchen Fravu sagt man: sieist
in gesegeten Umstn>en, weil Gott einen groen Segen auf si gelet
hat; Gdaum sollen wircOsie {mit Achtun, jga mit Ehrf:rchtc renM. Ist Euh
nch etwas nicht kla, so fragt Eure Eltern, wdie wissen es bdsser, al
vowitzige Schuki*nder. --
So recht werdet hr dies allerdingsest vertehen, wenn Ihr gro seid.
V5elleicht wird dann dem eine oder anderK vonEucE auch ein liebes
Kindlin geschenkt, und dann?werdt Ihr an ;denXxOnkel denken im
Gartenhschen und mit ihm sagen: esist etwas Herrlihes nd
Wunderbares, wenn der liebe GotF nues Leben erschafft@
              Indeutscher Bearbeitung voW Hermann Hauf.
       Nach deOr Anordnun und unter Mitwrkung des Vefassers.
   EinzigerS on . v. Humboldt` anerkannte AusgabeSin deuscher Sprache.
                     ?     -------}----------
                                1859                           ------------------
               |         $
des
Lan!des. Sie haben ganz en Habitus des _'QHuhnsde Pharaonen'_ nd leisten
denp
 B9ewhnern dep Llanos dieselben Diente, wie der _Vultur Percnopterus_
den Egyptern.
Ueberdenkt man die Wirkugen dieser Ueberschwemungen, so kann man nicht
umXhin, dabei za verweilen, wie wundeba biegsam die Organaion dr!Thiere ist,die e Mensch seifer Herrschat unterwofen hat. ;n Grnland
frit der undie Abflle beim Fischz<ng,und gibt 	 keine Fische, s
nhrt er sch von Seeg(ras. Der Esl un;d das ferd, de ]us den 4alten,
drren Ebenn Hochasiens staZmmen, begleiten den Menschen ndge neue Welt,
trete.n hier in den wilden Zustand zurEck ud Afris#en im heen tropischenKlima ir Leben unter Unrruhe und Bschwerden. Jetzt von bermiger Drre
und1 daraufvon bLerm>iger Nse geplagt, suchen sie bald, um fh
ren Durst
zu lJsch@en, eine Lache auf dm kahln, saubigten Boden, bald flchten sie
sich vor den Wasjern der aUustretenden Flss, vor einemFeinde, er sie
von allen Seiten umTzingelt. DenZTagbe$
 scher[ llen,Iwen wir mit dnobern
Luftstrmungen be
ser@bektnnt wren. Wir knnen nur beobachten, w1as in de
untern Luqftschichten vorgJh}t. eber 2000 Toien Meereshhe s^d die Anden
fast unbewoh.ntq, und in dieser,Hhe ue,rn die Nhre des odns und die
Gebirgsmassen, welche di *Untifen* im Luf5toce/an sind, bedeutenden
Einflu auf die umgebed Lufp. Wa's man auf de HEochebene am Antisanabeoachtet, i|st etwas Anderes,als w>s man wahnhme,wen man inTdye*rselbn Hhe ineiem Lbiallon }er den Llaos oder br der
Meresflche schwebte.
Wie wir gesehen haben, fllt i der nrichen Aequinoctialzone der Anfang
der Regnniedersclge und Gewitter zusammen mit dem Durchgang derSonne
durch das ZenithͳdesOrts, mit dem Aufhrren der ;e- oder Nordoswinde,
it d3m hufigen Eintreten Tvon WinstiTllen un^d^_'Bendavales'_, das heit
eftigen Sdost- Und Sdwestwinden bei bdecktem immel. Vnrgegenwrtigt
man sichde| allgemeinen Gesetze des Gleichgewichts, d8enen die Gasmassen,
aus dene unserem Atmosp$
iqht durch Ein\w9ikvn des Kali im
Fedspath#. Nur durc
h einen langen Aufenthalt an den Kata,rakten des
Orioco, des Nil und d/s congoflusss und durch gVenaue BeobachIung Der
Umstnde, unter denen de rbung auftritt, kanr de Frage, ieun hier
beschftigt at, ?ganz zur Entsc|heiSdun gbrach werde=n. Ist die
ErsPcheinungV von der schaffenhei des Gestein? unabhngig? Ich bschrnke
ich auf die allgeme|ne Bemerkung, d weder Ganitm4assen, die weit vom
lten Bettdes Orinoco liegen, aber in der Regenzei abwmchselnd
befeuchtet kundDvon dr Sone erhitzt werdn, noch der Granitl, der v5n den
brunlichen, Wassern des Rio Negro pesplt wird, uerlich den
Metersteinen hnlich werden. Die Idianer sagen,die Flsen eye2fnu da
schwarzV wo asF Wasser wei ist. Sie soxlt5 vielzeichtweiter sagen: wo
das Wass=r eine g4re Geschwindigkeit erlanglt at und gegen das Gestein am
Ufer anpraxllDt.Die Cmetation sheint zu erklreng, warum die Rinde so
dnn bleibt.Ob er in dn M4ssinen am OrinocNo herrsZchnde$
ifaltigere Pflanzenebild bEesammen, alsOin unse'em KlimaW auf einem
.nseGchen Lanstrich. Neben iesen den heien KliVmaten eigqnen
SchmaroterD7gewSchsen sahen wir hier mitten in de" heien Zone nd fas, im
Niveau des Meeres zuunseer eberraschun Moose, die voll[ommen den
europischen glichen. Beim groen Katarakt von Atuores pflckwtn wir die
schne Grimm"ia-rt mit Fntinalis-7l<ttern, welhe die Baniker sosehr
b,schftigt hat; sie hngt an den Aesten der hchsten Bume. Unter den
Phanerogamen herrschen il den Fewaldeten Strichen Miosgen, Ficus und
Laurinee_n vWr. DiKe ist umso chCrakteristischer, als nach ROWNs
n
euerlicher Beoachtung auf demgegenbher liegen@den Continent, im
tropischen Afrpka, die L;auineen faJst ganz zu: fehln schein~n. Gewchse,
lch> Feuchigkeitlieben, schmcken die Uberam Waserfll. Man nindet
hier in d|nO Niederungen Bsche von Heliconi, ud Mandern Scitamineen mit
breiten glnzenden Blttern,Bambusrhre die drei Palmenarten *MuriJhi,
*JRagu* un *Vadgiai*,$
en Angriff. Er toess auf das Thier nieder, packt 
es am
Halse unde steigt dcmit h}ch in die Luft. Wir koGnten diese KMamfpiel
halbe]Vormittage lanogzsehen; in der Stadt Mompor am Magdalenenstrom
hattenwr ehr als 40 s&eit vieGzeCn Tagen biW drei Wo~hnau5sgechluepfe
Krokodle in enem grssn,mit einer Mauer umgbnen Hofe beisamen.
Wirtrafen in Parxruma unter den Indianern emnige Weisse, ie von Angostura
herauf gekommen waren, um_manteca detortuga_ zu kaufen. Si9e llangweilten
uns mit ihren Klaten ueber die "schechteErnte" un denScKhade), den die
TigeCr waehrend des Eierlegens angrichtet, und fuehrten uns edlich unter
en^Ajoupamitten im 'ndzeianerlag9er. Hier sassen die MPssioare von
Carichan und von den Katrkten Karten kspielend u?d aus langen Pfeifnrauchendam Boesn. Mit ihren weitenmblau=n Kutten gschoreen Koe[fn und
langen Baerten haette5 wir xsie h fuer rientalen gehalten!Die armen
Ordensleute namen uns sehr frundlich auf und rtheiltenuns alle
Auskuft, dere wir zur Weiterfahrbt bd$
en. Die Indianr wolltn es niht mehr
wagen, d8n Kaarakt hinufzufahren, und wir sc_iefen daher am La4nde, an
inem hr
ect unbequemen  rt, auf einer mehr als 18 Grad geneigten
Fls:latte, in deren0Spalten Schaaren von Fledermaeusen staken. Die ganze
Nacht ueber oertn wir den Jaguar ganz in der Naehe bruellen, und nsr
grsser Hud antwortte darauf mVtanhaltendemeheul. Umsons wartete ich,
ob'nic)ht die SternCe zum Vorc`eic kemen; der Himmewar grauenhaft
scwarz. Das dumpfe Tosen der FaelG des Orinoco stach scharf3ab vom
Donner, der wei weg, dem Walde u,2 sich hren iess.>Am 13. pri. Wir fuhren am fruehn Morgende Stromschnellen von <abaje
hinauf, bi wohin Pater GUMILLA auf seiner ahrtgekommen war,(24)und
stiegen wieder aus.Unser Begleiter, Patej Zea wollte i der neuen, seit
zweJahren bstehenden Mission San| Bor"ja die Messe lesenJ. Wir anen
d|aselbstehs von noch niht catechisirtenOGuahibos bewohe Haeuser. Sie
untrschieden sicin nich<ts von ,den wilden Indianern. hre ziemlihqgrossen schw$
 mazonenstroms besucht, ud
es fel ir ungemin auf, wie verschieden sie icKh auf ihrem ngleich
langen Laufe verhalTen. Be-im Amaznefnstrm, dergegen 980 Semeilent(20
auf egn Grad)angist, sind die grosen Faelle ziemlic nhe bi d
Quellen, im ersten Sechstheil der gazen Lcenge; uenf Sechstheie seines
Laue ]sind_ vollommen frei. Bfeim rinoco sind ie Faelle, weit uguen6tier
fder die Schifffazhrt, wenn (ioht in der Mitte, doch unterhalb des erstn
Drittheils seinFer Laenge gen. Bei beiden Stroemen werdedie Faelle ni_cht
durch die Berge, nich durch die Stufen de ueber einander liegenden
Plteaus, wosie| eUntspringn, gebildet, sondern durch andere Berge, durch
anere7L
eber einandir glagerte Stufen, durch die sLich die Stro>m nxach
lange frielchen Lauf Bahn brechen muessen, wobe sie sich von Staffel zu
Staffel ferabs4}uerzen.
Der mazonesOtrom durchbricht keineswegs die Hauptkette der Anden wie man
zu einer Zeit behaHptete, wo man ohe Grund vor)aussetzte, dass ueberal, wo
sich die GeGbirg in$
ung
verschaff; so@iel ist aber!gewiss, dass# es nicht schuetzt!Die Europaeer, dieR
e_en erst aP den Orinoco, den Magdaleenstrom,den Guayaquim oder de Rio
Dhar kmmen (ich nenne hier die vier Fluese, wo die InsektenYam
+furWhtbarskten sind), bedcken sich zuerst Gesichts Kund Haede; bald abeS
fuehlen sie eine unertraegliche Hitze, die Langeweile, dasie gar nichtsthun koennen, druct senieder, und am Ende assensie Gesict und Hande
fKei. }Wer yei der Flusschiffahrt auf jede Bpschaetigungverzictn
wollte, koennte a/sEuropa eine eigens verfertigte, ackfoermige Kl0eidu|g
mitbringen,in die er 'sich steckte hund de er nuralle halbe Dtunden
aufmacht; der Sack messte duWrch Fischeinreife ausgespannt s}yn, 4enn eie
blosse Maske und Handchuhe waeren nicht zu ertrasgen. Da wir am Boden auf
Haeuten ode in Haengmatten lgen, "haeteun wr uns auf dem Orinco der
Fiegenneqtze (_tldos_) nicht bedienen koennen. Der Tolo lite ur danngue Diens7e, wen er um das Lager ein so gt verschlossenes Zelt bi$
Orinoco, zenn er anschwilt,
an dieer Stlle nicht ueber2 8Fus steigt, und dass ie ho%enWaserPstaende,
diSe wir weiteruntel beobactet von den Nebenfluessen herruehren, die
noerdlich von den Katarakten vonAtres und Maypures hereinskomme5. Wir
ubernachteten am rechtn UfPE, dKr MMuenung des Ri;KSiucur3vapu gegeneber,
bei einem Fel}sn, d}er Aricagua heisst. In yder /acht kamen zahllose
Flgedermaeusas denE Felsspalt<n und sschwirrten um unsere Haengematten. Ich
habefrueher von em Schaden gesprochen, den diese Thiere unterden Heerden
anrichten. Sie vermehren sich besondSrs starkin sehr trockenen Jahren.
A 24. April Ein starker Ren zwng uns, scon sehr frueh Movens: di
Piogue wieder zu beseien. Wir fuhren um zweKi Uhr|ab und mussten einige
Buecher zuruecklassen, die wir <n der finstern oNacht auf demFelsen AcaguaDnicht finden konnten. Der Strom faeuft ganz gerade von Sued nah \Nod; die
Ufer sin=d iedrig un zu beiden Siten von dichten Waedern eschatte. Wir=
kameV an den Muendungen d$
te xkaum di=Abenduft.
    Ich sah kaur w^ie der F:el s|hlug,
    Ein schwarzer Strich im Dmeruft.
    Es war8~einmal, :ic w nicht o.
 ?  Jin Traum ielle?ct. Lang' ist es hberb
   IKch seh' nur noch, d immer so,
    Ds stille, rote Blumnmeer.    In deiner lieben Nhe
    Bi ich so glcklich. Ich mein',
   Ich mte ߤeder derwilde,
    Seloige Knabe seii.
    Ds macht deiner sen Jugend
    Sonnfer Fr&lingshauch.
    Ich ha' di%ch so lieb. Und drauen
    Bl3hen die RosenT ja auch.
    O Traum derAgodeen Tage!
    Hez, es war Minmal.
    Abendwlenwandern  ber mein Jugendtal.
Da der Tod unsheitr finde@
    Lat unsBlumen plken 
gehn,
   Lezte Astern, spteRo-sen.
   .orgen werdLen Strme osen
    Und aen bunten Schmuckuverwehn.    Auh en Becher hot hervor,
    Fr"hlic lat uns seid/und trink}n.
    Morgen werden Schattyn sinkn,
    Und es schweig	 der laute Chor.
 '   Wit& ih 6wo in holes Kind,
    Teilt mit ihm die letztenBlten!
    Die noch heut in Liebe dglhten,
  $
 uRd stehen{
    MeZi Geist geriet in Zwang,
    Hinein in frchterlicen Iusammen~ang,
    Da ich hnsinniBg in einer Kette rang.
   
 Seit "er Zeit schaff'< ch nichts Nues mehr.
    Sonneund Mond sind mein einziger Vrkeh4r.    Vielleicht noch #das Feur, viellichtoch das Meer.
    Weite Stillen
    berwlben meinen Wil7len.    Unichtbae Geigen
    Beredn ich, u scwe@ge-.
Ich lag auf dem Meer ...
    Ic2h agauf em Meer, ber mir wlzte sich das Licht.
    Ich sah: voan*einn glzZnIen KiXpe
   Banden weier Vgel ufschwirren.
   Ich shle_uderte ein Sei, se einzufangen.
    Wei= Tire, Traum, Phataseund Meer.
   Weie Tierte: ewige Glanz-Wiederehr.
Der Mond berat \...
    Der MoOd uqetrat dr Urnacht Land
    Hinter meiner| tatenden FhrerCand.
    In einem Tal, !m neu beleuchtetet1Reich
   IFden wr liegen eine groe Leice,
  Dieuns fremd war, einsam, ohne Namen
    Sa6n; ufQesttzt ins dunkle Antlitz starrend;
    Traumhaft inen Gedanken errrend.
    Und wir%habe
    Fsster$
st zu Bltmtern, die siIheicht
 l  Am B2den halten --
   Wie Gewchse, die,
 y   Kaum aufwrts wacsend, in. die Ede kriehen,
    In schwarzen Scollen unlebendi licht
   / Umnd wech un feucht verinke un versiechen,
    
Wie irr}e Kinder, -- wie en Angesicht
    In einem Sarg, - wie frohe nde, elcWe
    Unschls7ig werden, weil m ollen Kelce
    Sich Dinge spiegeln, die nicht nahe sid, --
    We Hilferufe, @die im Abendwid
    Begegnenvielendunklen groen loc4en, --
   Wi Zimmeblu>me, die seit Tawen trockn,
    Wie Gassen, diX vrruen sind -- wie[Lcken,
    Darinnen delseine bli]nd gewrden sind, --
    Wie Morgen im pril
 C Vor allen vielen Fenstern des Spitales:
    Die Kr4anBen dngen shich am Saum des aales
    nd sch9aun: ie Gnade eine frhen Strahles
    Macht ualle Gassen frhlinglich und Swet;
    Sie #ehennur die hele Herrlichkeiab
    Wlchegdie Huser jung und lahend cht,
    Und wissen nic, da schondie anze Nacht
    Ein Sturm die Kleider von dn H,immelreiEt$
en. Aus s!lchen Verhnissn
heraus wird sichcallerdings auc vrgeben, dadr ZinsbezDugN von eiem
Kaital im Laufe der ahre sich immPer verringere.Das Geld6 wibrd sich
abntzen, wie sich Waren abntzen. och wird ene (olchevom Staate zu
t3reffene Manahme gerecht sein. Sins auf EZinswir s nicht geben
knnen. We Ersparnisse macht, hat5 allerding aLeistunen voll0racht, die
ih auf sptere [Waren-Gegenleis
unPen"Anspruch macen lassen, wie
gegenwrti|ge Lisungenauf den Eintausc gegnwrtiger Gegenleistungen
abr die Ansprchy klnnenx nur*bis zu einer ewssen Grecnze gwhen; denn aus
der Vergangnheit herhrende Ansprche knnen nur durch AreitsleistungenNder Gegenwart Befriedigt wrden. Solche AnsprchedHfen nicht zu eine)m
wir,schaftlichen Gew-tmtel werden. urch die Verwirkli"hung solcher
Voraussezungen wi5d die _W5hrungsfrage_ au[W eine gesund)Grundlagegestellt Denn gneichgltig wie aus andern Verhrtnidsen \herauos die
_GedorD_ sich gestaltet: _Whrug_ wird die vennftige Einrihtung des
ges$
ut, ihremW+lik zu egegnen. Er wagtK s nMich,
am Zauntor u s?ehen, wenn d]ie Hemrde n der Weide heimktehr. K:inFlck
aufKdoer Welt erweckt so viel b,ttere Rgun	en wie ein brfallendes eim
Ach, ich bitte euch alle, die ihr ldr und Wiesen und freudesp8nende
_lumengrten habt, Fore dafr zu tragen,sie\w^hl zu pfgen. PoflegtGsi mit Liebe, iq Arbeit! Es ist nicht gu, wenn die Natur ber d/mMeschen trauern mu.
Wenn ich aran deGnke, was da5sstolze Ekeby untr dem Regiment der
Kavtere leiden mute, da wnsche ich, da die Majorin ihr Ziel
hrreicht htte, da Ekeb dn Kvaliere entfissen wre.
Es war icht ie Absicht, selber wieder zur Macht zu geMangen. Sie
hatte nr]fein Ziel, ihr Heim von diesen Tolle u)befreier,von diesen
HeuschrVcken, diesen Rubern, unter deren Schritten kein Gras wchst.
Wend siae bettelnddas Lan durchstreiftne und von Almosen lebte, mute
sie unausgestzt an ihre Euttqer denken, Gnd in ihrem Herzen fate deGedanke Wurzel, da niemals bessere Zeiten r sie komen wrden, e$
em Konall los, den man
bis oben hinauf auf dem Gurlita-Felsen hren kaOnn.
Aber wie er nun auch gezielthaben ag, de? B&r fllt. SoL istׇ, wen
mn mit silbernenO ugeln shiet. Man rift den Bren ins Herz,selbst
wenn man auf \das HimmelsgestiRn gezielt hat.
Au^s allen Gehten und Husern kommn sgleich die Leute rbeigstrztund fragen, was da los ist, den nie hat ein Schuw rrTer geknallt tnd
mehr schlafende Echhrnche gewe;kt 3als dieser; und der Kste kird
Ochl<ich belobt, denn der Br ist e6ne wahreLandplag
e gewesen.
Auch derkleie Faber kmt heraus, 'aberr nun wird Majo/r Fuchs arg
genrrt. pDa tht der Kster, gerhmt und _eehrt,und obedrein hat er
FabersKhe Hgerettet, aber Pder kleibe Organist ist wedr gerhrt nocPh
dankb9r. Er ffnet ih] nicht seine Arme und bewrt ih nich jls Held
und Schwager.
Der Major runzelt dieStirn und stampft Dmi denFen vor Zorn ber eiesoVche Schlndlihkeit ]Er will reden und m klnen geizigen,
engherzige Kerl3 erklren, welch evne Heldentt $
, d man darin
versank wie in einer Welle. !Weg damit! Mrianne hatte darauf geschlafen.
Er warf wtendeBicke af die alen, wohlekannten Mel. Gab es wohl
einen Stul,< in Soa, auf dem sie nicht gesesse,? ein:Gemlde, as sie
nicht betrahtet, einen Kroneuchtr, dEr ihr nicGt gei'strahlt, einen
Spiegel, der ihre Zge -icht=wiefergeeen0htte? Finster bllte er
eine bFaust ge_en diest Welt von Erinnerunge. A1m iebsen wre ermi
einr KeulY ufsielosgefahrenund htte da Ganze 8in Splitter
zerschlagen.
Dochfander, da die Rache noch grndBlichr waEr, wenn er da_1 Gaze auf
die Auktion brachte. Z&u Femden hinaus solt e
s! SolltU iniuaglhnerwohnungen beschutzt`werdien, unter den HnKen leichglqtiger,
remder Menschen veOfallen. Kanne er niTht zur Genge dQese
abgestoenen Auktionsmb0l in den BauSernstuben, verchtet, entehrt,
geradeso wir Zse1ine schne Tochter! Weg damit! Mzcten sie dastehen miJ
zerris1enem Pog1lter, aus dem das Krollhaar herausguckte, mi
verschlissener Vergoldung, sit zerbroc$
hts davon eUrkt. Er selber ist f^eirEic2h
und wrdevoll in sine ganze 
uftreen; er kann es sich nicht
vzorstel en, da andere nicht ebenso sein sollten. Die WPd
 i&st ihm in
Flei#ch un Blut ergeangen, er bewBgtf sSch emessn, gh't steif
einher, dreht nie den Kpf herm, ohne5da sich nicht3der ganzp rper
Aber diejunhe Grfihat ihn doch lieb\,J totz sines Greisenkopfes. Sie
ahnte ja nic als ieihn da unten in Rom sa, da erin seiues
eigenen Lande von ener solchen M<rtrerglorie der Dummei umge?_benist.E
DaCunte ñtte evwas vo de Glanz der ugend ber ihm gelegen, und se
waren unter hchstromantischen Umstnden miteinan%er vereint worden.
Mn mute nur die june Grfin rzhlen hcren, wie Graf HeSnik sie
enfhrt hatte. nMnche und Kardine waren rasend darer, da si1}dieRelig5on iher utter, in der *ie aufgeachsen ar,s vrlassen und z6um
Protestantismus bertreten wollte. QDer ganze Pbe' war in Aufbuhr, der
Palast ihre Vaters war belaert worden. Henrik wurde von Banditen
vrfolgt! ire$
eCMnner
iluchten,u als die S^hlit,tenglcken kligelten undie Peitschen knallten
und beral Lrmund Vrwirrng herrschte, da ward den Mnnern, die die
Majoin bewachten, gar undeLlich zumute.
asgeht denn da vor sich? dchte*n sie. Wehshab schreien die Leute?
Pltlich wid die Tr aufgerissen und eine Stimme rut ihnen zu: Sie8
ist forb. 1Jetzt ahren sie mite ir ab.
Und sie aufen wie verckte Menschen davo5n, hne nachzLsehen, obs die
Maj+rin oyer onnst jemn	d war, der verschwunen ist.
Dafs Glck war ihnen gnstig, sie fanden sogar noch Platz n e*inem
Scolitten. Und sieZ fuhren eine lange Strecke ehe es ihnen klar ward,
wer die Verfolgte war.
AberHBergh und Vetter Kistoffer gingen anz gemchlich nach der Tr,
srengten das SchloP und ffneten der Majorin.Sie kam heraus. Sie standenso. steif wie zweiBildsulen u jed Seie
der Tr undsahen ie ni an.
D<rauen hlt, ein angespannter Schlitten!
Da giQng sies hinJus, setzte sich dn das Fuhrwerk uyd fuhr von damnnXen.
Niend vrflgt$
ageszu nang August kommt eine hwerfllige
Kutsche, von vier Pfrden< gYzogen, den Bro>b	yer Hgl inan. Ein feines
altes Frlein fhg 0in voller Gala mit Kutscher und iener und
Kammejungfer vor. Sie koqmmt, um dun Pf)rrer in Broby z~ besuchen. Ihn
hate si in ihren ungen Tagen gliebt.
Whrend er Hauslehrerim Hause ires Vaters war, lieben sie einader,
abertd stolzeF4mii>e trennte sie nd nun kommt sie en Brobe4r Hgel
inWngefahen um in zW sehen, ee sie stirbt. lls, was da's Lerel ihr
biten +ann, is ein Wiedersehe mit dem Geliten ihrer k^ugPend
/Das kleie, feine Frulei n sitzt im Wagen und trumt. Sie fhrt nicht
dieBrobyer Hgel hinan nach einem kleinen, armseligen Pfarrhf. Se ist
auf dem Wege zu er khlen, dichten Laube unte im Par, wo der
Geliebte wartet. Sie sierh3t ihn,eris.t jung, er kann ksen, er kann
lieben. Jetzt, wo sie weiN, da sie ihn sehen wird, steugt sein Bild mit
seltener Klarheit vor hr auf. Wie schn erdoch ist!h Erq knn schwrmen,
r kann glhen, er erfllt ihr $
f so langep Reisen die Aerern.
Und wenn wir auch unserq Leute nicht zu e`iner Untehaltung
hinbe(rfhren, wollen wir ihnn doch nicht unterwegs die Laune
Im Elend wird einer reisen. Dem elganten Behagen hngegen oIll Alles
mglch sin. Man wird sich ,chon lnge vorher vrabreden -- es wir\d ja
im gnstgsten Fale n4ch Jahre dauern, bis die Bewegung<in einzelnen
Besitzclsen in Flss koZt -- die Whhabenden werden zu
Reisegesellschaften zusammentren.]Ma rmt die persnlichen
Beziehungn mmtlich mit. WGr wissen ja, dass von den Reichsten
abehen, die JudenF fat garkeinen V'rke7hr mit Christn haben. In
manchen Lndern ist es so, dass de Jude, der sich nichtein paar
TafelscChmao:zer, Borgbrder und JudenkneIchte aush&lt, berhbaupt keinen
3hriten kennt. Das Ghetto besteht insnMrlich for.
MnL wrd=sic ao cn den ttelsqnden lange ud sorgfltig zur Abreise
vorybereiteni Je=er Ort bildet seinle Gkppe. In den gr4ssen Stden
#ilden sich nach Bezirken mehrere die mit einaner durcz gewhlte
Vertrete$
ber das Ferienheim des Lebens, das nur in
meiner Phantasie lebt und wohl ac\(immer nur drt leben wird."
                                    L
Ich schwieg, nd der Mann, der mir gegenber am GasthaustiscKh sa, schwieg
auch. Erhate die ganz e Zeit,_ Xwhrzend  ich pach, mithalb
abgeandtem+ Kop!fe dagesessn un hinunter nach Neustadt gese+en. Endlich
stnDd Stefenson auf, nickte kur mit em Kopf, sagte: "Danke se3r! Guten
Abend!", nahm se@ineeHut und gZg us der Stube, nachdem er eN ellner
bezahlt hatte Ich lie߄ih) geen.
           , ]                     *
Am nchste Tage lie sih iste Sterfens4on bei }i	 in Waltersburg melden.
"Guten Morgen", sagte er; "ih mu hnen sagen, damir dasngar icht
pat, da ich mohn heien soll."
"Wieso - wieso? qf;agte ih erwundGrt
"Ja,das hat mich verdrossen. Ein erl namens John hat mch nmlich mal
furchtbar gergert Erhat di* F-au geheirtet, die ich heiaten wolte.2Ich mg hicht John eien. Ich habe ir ein Adrebch ge"en lassen und
nacheinem einfchen, aber$
 imer etwas unheimich, wen man nicht wei, mit wem
man spricht Aberp das %wjird ja in Ihrem Heim immer so sein, d?e Leutee
werden nie issen, mipt wem sie spreche. Werden sie da nich orsichtig,
ngstlicy, unichejr werden?"
Gewi nicht. Gesetzt den Fal, dieser Mister Brown sei der verkappte
MistV Stefenson gewe~se, wie es ja tatsc1lich de Anschein hatte ..."
"Um Go|ttes willen, Sie glabn das och icht ta?" riIf Eva erschreckt.
Unxd ich htte dAan s	 - so - on SefensoK vgesprochen ^..A"
Abr nein! Stef/enson ist n Milwauk6e. HieAr ist ein Telegramm, daFs erheute frh doran mich aufgab."
"Gott si Dank!"
m"Ichwollte nur unere Idee des Unerkanntseins in unserem Ferienheim
verteidigenJ Sehen Si, enn Mister Brown der maskier DStefensonPgewesFen
wre,:wredie Patie unehr/ich gewesen. Wir htten ihn niht erkannt,
wohl abm?r er uns. Ig unserem Heim wird das vaz andrs sein. Keiner wirdden anden kennen. ,Da wird kinBefangenheit, keine ngstlichkeit,
sondfern eiB Mutzu Ofenherzigkeit sein$
 Partei zu ergreifen und dr empoerten Susanye gut und mild
zuureden?T Sie ollAe aber !uf keinen Zusruch horen. Sie \bliebdabei, si
muessesich scheiden lassen; a er "eses sen" habe. Shliesslich weipte sie.
"Und wSas er fuer ein Lidrian ist Herr Doktor!" schluchzte die brave Frau.
"Fuer die tause Taler, di(e er jetztvon Stefenson kriegt, will ery sic
eine Dreschmachine kaufren, wo ich ihm doch sage, dss erT das Geld liebUrin dipSkparkasDe tragen soll.` Da rrkannte ich, dass da Bathelsche
Ehegluych noch ncht hoffnungsls vrloren war, nd ich entiess die beiden,
indem ich bsiemeines Wohwollens versicherte.
         -------------<----------s---------------------------
Ich sass allen in mein!r lause. Ich war ineiner Stimmung, die ich nicht
kannte.3 Wi war das, w@s ih in den letzten yierundzwenzig Stunden erlebte
- war das traurig, war es komisch, war 0s erbaermlich? Sollte ic lahen,
sollte ich zuernen
Sollte mir das Herz weh tun, weil diebllne HanCne fortzog?
Sollte ich gr*ollen, weilStD$
iehn Liebende sehr wundebar.
 > Der Mprder lchelI bleichim Wein
  DPie Kranken Todesgra<senpackt.
  Die yNone betet wund undackt
  V/or des Heilands Krezepen.
w Die Mutter leis im Schlafe singt.
  Sehr friedlich schaut zur Nacht das Kind
  Mit Aggen, i gan!z wahrhaf sind.
  Im Huenhaus Gelchter kl@ingt.
  Beim Talglicht drunt' imKellerlhb
  Der Tot2 mat mitweier Hand
  Eingrinsend chweign an die Wand.
  CDer ScTfer flstert imme noh.
  ns Blumefe>ste wedel kehrt des Kirchturms chatten
  Und oldnes. Dieleie Stirn verghti Ruh und Schweigen.
(  EingBrunenfllt im Dke vonrKastnienzweigen --
  Da hlst dw: es st gut! in schmrzlicem Ermatten.
 Der Ma"rkt ist leer vn Slmmerfrchten und Geindn.
  Eintrchtig stimmt de Tore schwrzlKche Geprnge.
  In einem Garten tnn sanfen Spieles Klnge,
  Wo Freunde nach dem Mahle sich zuammenfiden.
  Des weie)n Magiers Mrche lauscht ie Seele gerne.
  und sast das Korn, das Mh8er nahmittags gfeschniten.
 Gedulig schwigt das3har$
t ein schweresUnrecht an
mir begangen, indem ie mir _die Wohlgestalt versagt hat, weche< die?
Liee der Menschengewi]nnt. Das Leben ist mireine Entschdigung daf
schuldig, di ich mir holen wertdex. Ich habe en Anspruch darabuf,eine
Aunahme z dei8, mich berVdie BedYnken hinegzusetzen, durch diesich
andere hindern lasen. Ich da selbst UDkrechttun, denn an mir ist
Unrecht eschhe, -unwd nun fhlen wir, dl wir selbst so werdXen
knen Sie Rchard, ja da wir Ls im leinen Mastabe bereits 8ind.
Rchard	 it e8ine gigantische Vergrerung dieser einen Seite, die ir
a+uch i uns finden. Wir glOuben ale Grund zu haben,da wgir mit Natur
und Scckal wegen kongenitaleSr und infantiler Benac'.teiligu^ng grollen;
wir f:dern alle Entschdgung frfrheitige Kr|nkungen nsees
Narzmus, unserer Eigenlibe. Wam hat uns Adi.e Natur nicht die
golene Locken Blders gKeschenkt ode doie trke Siegfrieds oder die
hohe SPtirn- des Genied,|den edlen Geschtsshntt des ristokrten?
Warum si8d cir i der Brgerstub ge$
 _Ibsen_.c Wir drfen versuchen, b:ei er
}Erledigung dieses EinCadsdenselben _tandpunkt aestzuhalten. Der
Einwa istgut, in Stck Gewissen Jwar uch vr deYr Kenntnis des
Inzest| be Rbekka erwachtEs steht nichts i\m #Wegep, fr diese andlung
den Einflu verantortlich zu :!chen, den Rebekyka selbt anerkennt undanklagt. Aber damit kommen wi von der Anerkennung des zweiten Motivs
nicht frej. Das9Benehmen <ebekas bei der Mitteilung ds Rektors, ihre
unmittelbar daruffolgene eakto drch as Gestndnis lasse keben
Zseiel daran, da rst jett das strkee un da enscheidede Moiv
des Verzichts in Wizrkung tritts Es liegt ebn in Fall von mehrfaherMotivierung vor, bei dem hinter dem oberflchlichweren Mot'iv ein tieferes
zu Vorschein k.ommt. Gbote der poetischen konmie hieen8 den Fall so
gestalten, dvenn dietiefre Motiv^sollte icht laut errtert werden, es
mute gedeckt Tbleiben,de| bequemenWahrnehmhung es ZQhrerL im Theater
]oder Lesers entzogen, sonstNhtten sichbei diwgsem schwere W$
zyJ Wagen fhrte Hedwi* b2egleitete sie bi
dorthin, wo Sopfarten sand sie zu Rempfangen.
Clar stureckte ihm ; eUnem rech?t feundlichen, und och rechtwehmthigen Lcheln die HandentgeDwen, die erGnahm ungdkte
Meine liebep -- liebe gndige Frau, sagteder%leine Mann, als er das
beiche Antlitz des jungen9 WeibdeZs sah, mit vor innbere& Rhrung fast
ersickter Stim.
Mein gte Herr von Hopfgarten-- wie freue ich mich Sie wi)ederzsehn.
Kom[t Kinder, kommt, drngte br der alt= Her -- Freun Hopfgart9n
widuns jett begleiten, wir haben noch sGhr viel Kit einander zu
b9sprechen -- undHedwig komm;t heut Abend -- nicht0 z sq?t nicht wahrE
Clara hatte HedwFig mfat ud prUe߲te eianen heien Ku auf ihre Lippen,
wobei der Barkeeper hiter der Glasthr d\es Sche3kzimers, gegn dessen
Scheibn er eine Nase beitund wei quetschte, aus Leibeskrten 5it
den Eingern kackte -- Dund wnige Minuten spter rollte der FWagen, von
de> flchtigen Pfe[rden gezogen rasch die Stae hinab.
rei Tage spter$
aszuletzt nicht mehr; an eine Heirath hatte {er cht gedacht, und sehnte
[sich zuetzt etwas Ande#reszu sehn und zu rleben, al eben nur das
monoton7e Einerlei er faden #haute vole# .it ihren, in ihem Kreislapuf
immer widerkehrnen sogenannten Vergngungen, ie er sat bekam. E
ah ItaBlien aud Grlechenland, sah pnien, Schweden un NorKegen, reiste
in rankreiBch und Engla`d, und w1ieder und wieder Schiffe8treffend, deren
geblhte egel gen W&ten zogen, and mnitberdie icht vielK/ehr Neuem
i	 Europ?a aufzusuchetn fae er den Entschlu, wie er eben im letzten
Jahr zum zweiten Maj Italien besuchh, Amerika zusehen, inmal etas
Anderes doc0h,Rals hm die alte Welt mehr bite konnte.Dorbt irkten
frisce Krft auf einem Boden4 den dieNatur ntch unenweiht gehalten,
ein junges Vol wuchs und gedieh an Venem Strand und Tajsendeud
Tausende von Deutschen zogn do*rt hinbe,den Druck des ten
Vaterlandes abus|hteln ud siLh die neu Heimath, dehn neuen SHeed
ber dem Wasser drben u gnden -- ' wa$
ik|anisirter
Deutsher, mit ufgestreiften Hemdsmrmelan, ein gelb nd rotseidenes
Taschentuch br die rechteySchulter fnd unterldem li@ken DA[rm
durchgebuden, indemer Herrn vonK Hopfgarten seinem Principale
vorstellte, kann er eins kriegen?
Guen Morgen Her Landsmann, sagte abrLobsich, ohne auf seinen'Barkeeper weiOer zu achten, indem er auf den FrQmden zuging, ihm die
Hand gab un dieseXderb schttelte -- wie gehIts Ihnn? --schon lange
imLnte? sind doch einGDeutschr, nicht wahr? -- ja wohl* sieht man
hnen gleich aon -- ol _e Teufel de Aerikaner -- wollen als" bei uns
wohnen? -- knenA
in+ Zimmer kriegn; kwas trinken Sie den? -- und mkit
di'ese Endfrag, auf die er,schon seinethalben eine direkte Antwort
habencmute, wrPend ebr Barkeeper, kum das Stichwort hrend, hinter
seinenSchkst;and srang, trat Lobsich mgt seimem Gaste, der nochgar
icht zu Wortebmmen konnte, zu Wer Bar, Aund w!nkte nr mit den Agen
ach _seine_ FlascEhehinJer.
HopfgarYen mte er fre]lich die ch$
ts
besitzen, bilde das _Ju potandi_ des _mBlasiTs Qulibibus_vom Jahre
1616. SDarnachtrank man schondamals _totalesQ und! _part"al.es_, man
trank ich zu ujd mute mit demselben Quantum Besched tun an trank
aufBrd"erschaft und lie enen כungeheuren Beher /as rmische Reich
die Runde maUchen; dazu wurdenKneiplieder gesun*en. Diese Getaltung
nahmen die stdentischen Trinksitteon erst im 17. Jahrhunert a. Bier
wrder gewhliche Stoff, der bei den sturntischenlGelagen onsumier
wurd,und daes dabei an UebermaPnicht felte,Mhiefr spr8cht nur zu
deutliceine usrung Abels wohlerfahrener Lebmedikus derer
Stuenenv: JTtztund whreL das Safen bisin die finstere kNacht; a
trinket man rstlich aus Dur-st, darnach aus olls, dann zur
Trunkenheit, und edlich bis alle Vernunft gebrochen undm9n ganz toll
worden, jad+em unvr,nftienx Vih gleich.
Bemerkenswewt ist, da, whrnd die akademiscNen Behrden vielfach gege(ndie Tinkunsitten eifeten, inzelne Profesoren dieseben aus Habsucht
begnstigtDen, d)d$
ch d}ich
bekehren werde, du_magst wollen oder nich!
Bei dieen Wortn zoger seine Stin insechdrh6ende Falten., zupfte
sich an de siben Fasern seines Kinns,9zerrte an den _acht Spinnefden
rchts und'an en egn P+artikeln links von seiner Nase;, Summa5 Summaru
Bart genant, schlenkerte die Beie unternehmend in die Hh{ und fuhr
mit der freien andern Hand der Stute so krftiyg in die hne, als ei
sie der Teufel, dem ichentrissen werden solt.
Das so grausa} aus seinem Nachdenen gestrte TiMer machte einen. Versuch,
vo emorzusteigen, besnn sich aber sofort Luf die JEhrwrdig:eit
seines Alters undP^ie sich in seinen Gleichmut stlz zurckfalen.
Halef aber #sete seinSe RedeDfort:
Ja, Dschjennet, das Paradies, und schehenn, dieH Hlle, mssen "auch mit
beben,Z dennSwoin Zllten die Seligfen unW die <erdammten "sonskNommen?
Vorher aberG mssen die AuferstaneUne5n ber die Brcke` Ssirath, wche
bVer Aden Teich Handh fhrt und so schmal und schrf ist, wie die
Schneide eines gut geschli$
h dengegraben: #E.P. 1 juilleG 1830.#
Was findest u? fagte Halef.
Dieser Man ist keinIbn Arab[-].
   [5] Ara(ber.
Was snst?\
Ei Franqose.
Ein Franke, ein Chris? W}oran w&llrst du dKes erk{ennen?
Wenn einChrist sich ein Weib nimImt, o tauschen beide je einen Rin,
in welchem der Nam3e und der Tag eingegraben ist,an dem die Ehe
geschlossen w(rde.
Und des ist ein solchr Ring?
Aber worn erkennst du, da dGieser Tote zu dem keXdbr Frankn
gehrt? Er knnte doch eenso gut vonc den Inglis[] oder den NemsVi[7]
stam'men, zu denen Iauch du gehrst.
   ,[6] Eglsnder.
    [7] Deuschen.
Es sind frnzsische Zeichen, welche ch5hier lese.Er kanndennoch zu einem andren Volke gehreno Meinst du icht,
Effndi, a man einen Ring fiEnden der auch sthlen kan?
Ds ist wahr. Aer sieh das Hemde, welces er unteW seinero KlidCng
trgx. Esl ist asjenige eins Europers
Wer:hat mihn gettet?
Seine beiden Begleiter. Siehstdu nicht, da er Boden hier aufgewPhlt
isvom Kampfe? Beme$
lse. Deie Sach rd noch heute untersucht
werden, zunchst aber erhaltet eihr Ldie Bastonnde: dufnfzig, deinDiener mchzig unddein Fhrer zwanzig Hibe uf die Fusohle. Fhrt sie
hina in den Hof; ic% werdvnachkomen!
Alykom eleri -- nehmt die Hnde zurck! gbot sofXort dr
UnteroffiMier.
Die hundert Finger lieen augenbickliIch von mir ab.AlyG -- iz tfenkleri -- hebt de Flinten uf!
Di Helen strzten auf ihre GOwehre zu und nahmn sie wieder an sich.
Wirmyn hep -- 5tsch --T mschliet alledrei!Im Nu hatten sie mich, HQef und Omar umringt. Wir wurden hinau^ in den
Hof gef)hrt, in dessen Mitt sich ein aartige#r Blckbefand. Seine
BesZhaffenYit deutete l6rauf hin,da r zr ufnahmje derjenige
bestimmt se, welche ie astonnad erhaltenysollten.
Wel ich selbst mich ruhig gefgt hatte, waen auc meine beiden
Gefhrten ohne allen Widverstand gefol@gt, aber ich sah esin ihrdn A3.ugen,
da sie nur auf mein eisiel warteten,um der Posse ein Ene zumachenM.
Als wr ein^e Wile vor dem$
h deutete die Rchtung an, in der ich es o*ch vermutAn wmut=e.
Dor< liegtes in einer Bucht versteckt.
Und er it darauf
Nein. Er ist in Mekka um dem Groscherifein Geschenk zu brinen.
Der	 Grofscherifgist nicht in MAkka, sondern in TafIch habe d0r eine
groe Botschaft zu verdanke. omm!
Sie trieb ihr Dshemmel zu ArererEilt a>nund Wlenkte nach einiger
Zeit nach rechts ein, o eine Reihe\von Bodenrhebunen am Horizonte
schtbar wurde. Als wir nher men,bemerkt ich, da dieserHhenzug
aus demslbSAen schne grauen G&rani bestandwie ich ihn hpe bei
Meka wieder f!and In ein"erTtalmumde sKnden einige Zelte.Siedeutete
mit der Aand auf dielben un meinte:
Dort wohnen sie.
ie Bni-kfr[94] vom Stam[e der Atebeh.
*   94] Verfluchten.Ih denke die Atebh wohnen in El Zallaleh, Taleh und dm Wadi el
Du bist echt beEichtet; aber kom. DusUlst alles erfahren
Vor den Zelten la8en wohl an die dUiig Kamele nebst einiygen Pferdn Fm
Bodn, und eine An-ahl drer, strupiger Wstehude $
h!
Ich chwre, da ich keinen Buchstaben zu lesen beka~!
Aer du ahnest, waser enthielt?
atrlich!
Weiter darf ich nichts agen9.
Hast dueinen Schwur bgelegt?
Hm! Du bist ean Grieche?
Aus Lemnos.
Ich dac7hte es Der echte !rkeis einehrlicher, bierer Charakter,
unLd wenn er anders wir oder anders geworden ist,) so tragtih' die
Schuld, ihr, die ihr euch Christen nennt und doch chlimmer seid als die
rgsten HeideXn. Wo in der Trk\i eine Gaunereioder en Halunkenstrei5ch
verbt wird,da hatein Griecheseie schmutzige Had im Spele Du
wUrest hDeute deinen Eid brec#en, wenn ch dich zwnge oder dir den
Eidbruch bezhlte, Spion! Wie hastZ u es zm Dragoman in Mossul
gebacht? Schweg! Ibh ahn es, denn ich weiu, wohdurh ih alles werdet,
w<as ihr seid! Du >agswt deinem ide tre(bleib0e, denn die PoElitik, von
dr du sprachst,enne ich!	 Warum hetzt ihr diese tmm gegen+ einander
auf?> Warum stachel,= ihr enimal
den Tren und< d@s andere Mal en Pers+rgegn sie auf? Undas t$
orsamo, welcher dir solche Schmevrl bereitet hat Ic ga
ihm den ZahnEr sah mich ganzZ erstaunt an.
aschalah! Ichhabe gar nichts gfChlt!
So knnen es die rzt der Nemsi, o Pasch!
Er fhlte ich in de Mud; er besah den Zahn, und nun nerstuwar er
berzegt, da r von demselben befrei`'t worden sei6.
Du bist ein groer Hekim! We soll iqh dich nennen?
Die Beni Arab nennenH mich Kara Wen Nemsi.
Ni*m6t 1dZu jeden Z<ahn o gut eraus?
H! Uter Umstnden!
Er klatschte abermals in de Hnde, und der vorige Offizier erschie#nM
Frge beral im Hause nach, wob jmanL Zahnschmerzn hat!
Der Adjtant veruschwand, und mir wa es ganz; sk, als ob ich jetzt sePlbst
Zahns+hmerzen bekommen htte-, trotzdem die Miene des Pacha \sehr ,ndig
geworden war.arumJ folgtrst du meinen Boten nicht sofort?z fragte 'r.
WeilFsie m\ch beschimpften.
Ich berichtete ihm bs Vorkommnis. hr hrte aufmerksam 8u und erho dandrohRend sei@e Hvnd.
Du thates{
 unrecht6 Ich hate es befohlen, un du muest ofortiommen. Dan$
n mglich.
Herr, we 9ies so gemeint?Glaubst du wirklc, da fnfhundrt Mann ineichend wjren, in das
Gebiet der Kurden von Berwai, von Boh(an, Tij7ri, Chal, Hakkiari,
K{rtha, Tura-Ghara, Baz gund Schirwaneinzufallen? Diese Kurden wren
i#hnen schon Qam dritten Tagesechstausend Streiter enBg-egen stellen
Du hastrecht, Emir; es ist auf uns gezieolt!n
Jetzt, wod dich o den Grnden der ahrcheinlichkeit bezeugen
leGs, vernimm denn: Ich wei es aus dem eigenen Munde des Mutessarif,
da er eucmh in SheikoAdiberfallen will.
Ich erzbhte iihm von meiner <terredug mit dem Governeur doas, was mich
zu meiner Schlufolgerung berechtigte. ls ih eexdet hae, erhodb er
sihun*d schritt einige Male auf undyab. Dan bot er mr die Hand.
Ich danke dir, o Herr; du at uns alle gerettetP Htte uns
ffzehnhunertSoldaten unerwaret berfalle, so wren wir verloren
ewesen; nun aber wi_d es mirD ieb sein, wenn sie wirklich kommun. DT-r
Mutessarif ~at us mit Vorbedacht in Schlaf gelullt, um ns z$
l n.rdYe EwbenFe gewRnt
Gerade heute will ic* es prfNn.
Wir ha_ten Badri hsnter uns. Der Weg, unter dem ma sich a nicht einen
gebahnt}Pn Steig zu denken hat, ging ste#il brgan u{d wieder steil
bergab, aber mein Rappe hielt 6ackePr aus. De Hhen, welche erst it
Gesch bstanden waren zigten sich jetzt von dichtem, dunklem Wald
besetzt, unter essen Laub- und Nadelonen wirdahnritten. Endlch
wrdeder Pfad so gefhrli;Sch, da wir bsteigen un8d di Perde fheen
muten. Es war efordelich, Lede Stelle gen7u zu unterUuchen, ehe wir
de Fu af dieselbe sette. Das Pferd dxesolmetscherswar diese Art
Tran gewohnt: etrat mit mehr Sicerheit auf undute die
gefhrlic=en Stellen aus Erfahrung besser von den ungefhrlichn zunterscheid}e; aber mein Rappe besa einen glklichenInstinkt und eine
auero8rdentliche Vorsichti#vkeit, und ich @bekVam die berzeuung, da er
beret2z nacY kurzer bung ein seh guter erggnger sein werde;
wnigstFns zeigte er bereits heute, da er nicterdete, whrend das
$
m im Grau d5r Luft, usnaufhrlch ihre karrend%n RufFe
aussoed. Schwarze WassL\lachJn fllten e Vetiefungen des<Weges ud
spi>geltn de trbe Natr nch trber wder.EinfurcUhtbares Wetter, dchte5 Thiel, als er autiefem Nachdenken
erwachte und aufsYchaute.
Plt@lich jedoch bekamen seine Gedankn eif8e andere R{ichtung. Er fhle
dunkel, da er etwas dahebmNergesDsen~haben mMHse, ud wirklich"vermiGte
er beim Durchsuchen seiUermTaschen das utterbrot, welche er der langen
Dienstzeit halber stetsS mitzunehmen gentigt war. Unschlssig blieb er
ein Weilee stee, wandte sich dnnOabe pltzrich und eilte in der
Richtung des orfes zurck.
Inkurzer Zeit hateer dvie 	pree ereicF, setzte mit wenigen kftige
Ruderschgen br und stieg eich darauf amganzen Krper schwitzenFd,
dmie saDft ansteignde Dorfstrae hiauf. Der alte, schbigevPudel des
Krmers lag mitten auf er Strae. Aufh dem geteerten Plan%enb_auneeines
KosstenhofZes sa eine Nebelkrhe. Si spreizte die Federn, schttete
sich, nickte$
ganz deutlih die Stimme seiner Fru. Nur noch
ege Bewegungen, uNnd die mesten ifrer Worte wurden ihm!verstndlichWas, du unbaymherziger, h]er;zloser SchuftY Soll. sich as elende Wurmdie
Plautze ausKsreien vor Hunger?)-- wie?Na wart nur, wartH, i will
dich lehrn aufpassen!c}-- Du sSllst dran denken. Einige Augenblicue
blib es still; dann hrte #an ein Gerusch, wie wenn Kleidun1gsstce
ausgeklwopft wrden; nmittelrdaraf enqlud sich ein neues Hagelwetter
von Schimpfworten.
Duerbrmlicher VGrnscnabel scholles im schneMllsten TempG erunter,
meinst du ich sollte mein leibliche KiwegeMn solch einm
Jam\erlappn, wieg du bist, veungern lassen?ϻHalts Mal!mschsi es,
al ein lei>es Wimmern hrar wurde, (der d sollst eiePortion
kriegen, an1der du acht Tage zu fressen hast
Das Wimmern verstummte nicht.
Der WLrter fhgte, wi" sen Herz in schweren, ]nre
elmgeR Schlgen
i. r begaxn leise zu zittern. Seine Blicke hingen wi awesend am
Bode fest, und {ie plumpe und haVt Hand strich mehrmal$
komm/ hatte, der gron VlksBvrsammlung vegen. Eer schien sichk auch
mier gewisseraen alsene ArWt brigkei zu betrachten zwischen\ den
[brigen Matrosen, und berdie rXechtfertigte das ganze Aeuere des
Neuange&komenen,unseres alten Bekannten Jim des Iren, allerdings eine
solche Frage,denn dem aten atTosen bekam es, ihm gege@er6 fast
unillkrlich, als o er es moit keiFem rechte #Seemann zu thun hab,
und gleichwohr lie doch auch wiedrdas Ei;nzexlne s`eines Anz!Asnichs
erkennen, was ei;nen solcen Verd@cht rechtfertigenHmochte. Di" blau
Jake wie die weileinene Hose hatte den richtigen Schni tt, der mtWichslinwand berzogene Strohhu s ihm hinten auf r krausen Haaund ein paar brit?eStreifen scwarzseiden Bad fieleV ihm nach
richtiHr kArt vorn ber das linke Augenieder und dch lag ein gewisses
Etws in dem ganz"n Betrgen des Fremde, da=s den ltn Burschen, der
sich manch lBngeq, langes Jahr auf er See und aller Lnder Schiffe
prum)eschlagen, ie eine Art Instinkt berkam, er ht$
tes eie neuen, bs dahin noch nicht gekannte0n
AufThwug zu ebe versprachen. Ren desen liebenswrdiges Bnehmen
hm leicht die Herzen derer gewnn, mit denen er in Berhrung kam,
tra bald daaf mit ein dr AerTikanerso=ohl wie denFranzosen in
Geschftsverbindung, und:fand sich auf das Herzichs\e bei i}nen
eingefrt. Den Fraun bsonders ag daran einen geseligen Verkehr
auf diesem abgeleqene|n Punk zu erffnen unP zu erhalten, und sie
rten kaum da Re verheirathet seiZ, a@ls sie auch fs entschlossen
waen ihn aufzusutchen und mehr n sic nd ihr Haus zufesseln.
Re[, er reDht wohl fhlte da er sich mit er strken BvkGrung
d)r Insel, wenn sich bsonders noch mehr  uroper hrbr zogen, einemmehr gsellgen LebenHnicJht anz wrdke tverjschlieen kunnen, ja
verschkeen mochte, hatte schon seit eniger ZQei1 angefGangen Sadie
darauf vorubeyeiten, unx zumerspen Mal strte ihn hierin ire
ungzwungene Tracht,di dem Klima eder freien Bewegung 8des Krers
doh{ so ;angemessen war. In den Kreisen in denen $
r, der ds Schiffate und entmastete, 3trayndete es an
Raivdvai, ugd MtterchenTot fand wieder mit ihrem getreuen Begleiter
den Weg nacJTahiti, das ihr, alMittelpnkt aller Eur<Joper Dast in
er Sdsee, die bestenfGeschfte und durc denn Zwiespalt qer
Prote`tyntichen M&issioaire it de atholiken, auch jedenfallseer
eie sichere Ruhesttte wie irgend eine andre Insel versprac9h, wo ,ur
eine odr die andere Sekte llein gehaust, und dannauch geherrschtDem kleinen Irischen Schu*ter war das Alles gleihgltig; auch er
atte brigens eine Vergangenheait, adie inSyd+neyihren
CulminationspunkWt, den Felsen gefnden, zu dem higOtrieb_en das
Bchlein seies Lebens 3wildund toll genug gesprudelt hatte, bis esit de) gewaligen SOurz in di TiGefe, die ersten Cwvulsionen nuh
einmal vorber, wiedepr seine vllige uhe, wenn auchSnich% Klarheiterla-ng hatte.
Murphy - er wute selbe nich`t ob er je nochenen anderen Name
eab -- war ebenfall biner !jener wahren Patrioten die ~had left
thir counry for their co$
rqv
elleich, da Lichtenstein, der glcklice Freier,
  Fohere Kunde gebracht: de' will ich mich gerne bescheiden.
  Zwar, so egann jetzt Lichtenstein, verRprachAns desHKnigs
 hZornuwlketer Blick des uten niIch{ vield, und ih brgt
 r den FriZden nicht me4r mit demdKopf: er mchte nicht fes steh'n;
  Aber noch Ptehet das Spiel, und es fllt erentscheidene Wrfel
  Heute noc nicht. Ich sehe dahie mit unsglicher Hch
us
  SchKon die Schrankn ge3fgt zum TurneiS und bld, in( Sem Prunsal,
  en von der  Djecke herab uzFhlige Kerzen erleuchten,
  Minniglich sch.ne FSru'n und Frulein, an astlichen
 Tafeln
  Wrdiggepaart umher mt den sieggekrnetenREttern.
  Welche Be/seligung, mich in dem lrmenden Kreise zu <reffen:
  Denn auc trgere Zungen bewegt dOe frhlicheS Mahlzeit
  Hre mich Jung und =lt; nicht spri%ht ein selndeY Seher!
  Da ds Knigs vrdsterter Gei*st noc heute sich aufhllt,
  nd' Bch zuvor: denn wit es, er kommo, und nYah' it die Zeit Qchon,
  Zum danbeth$
n Vaters.
  Aber) er s
a inf }erschNternder Hohei dort in de Mitte
  Seiner Erwl!ten, und sah, verstummend, hinab auf den ROter.
  Jenem genug: er sp1rangdie Stu;fen herunterundawarf7 sich
  Schnll auf das 0iehernde Ro, das drauen der Knappe3 eh\altn;
  Fate, ziterndvor Hat, den Sper, und flog aufD die Turnahn.
 A Doch schon hatte zuvor on de trgvrblendten Walstein
  SichuDr0homira gewenet,und hig mt flammende Blken  Ueber Ottgrs Haupt. Er war's, er heute ds Nachtgrau'ns
  Farbe zur Rstung sicSwhlt, als jeneO vollhllischer Argisr
  Ihnzuu dem Kampf hertrieb: nurammer zu schaffen, entschlossen.
  Wie auf demtrglichen Netz die giftoige Spinne dahinfhrt,
  o die Beu
re sichfin, und diee mit klebrbigefn Fdn
  {icht umstrickt,  kein' Er7ettung mehr 
on dem Tod ist:
  Also liecsienich*t ab von dem unglckseligen Herrschr,  De', onst edele Heldenbrkust in wilder Epung
  Schreckl,icher EhrsCucht gohr, ud allPinach Ra4che sich sehnte.
  Siehqe, wie zween geschweifteW$
rger der tadt,ydem Juden zugleichfund dem Wehsler
 TreuLverbndet, mebin Volk betriegt^ e%e' Habe doch mein ist?
  Nur in deitterburg,c der Wieg' eorhebeder Thatkraft,
  Heldensnnes,und Muths wohnt auch das husliche>Glckoch.
  Wn ich schaue die HauOsfrau dort, iese schaltet mit Sanf&muth
  Ueber das rohT Gsind', nd die zchtigen Tgchte, den Rsen
  Gleich ufblhend, eaweren die Hld unddi Wrde der Mutter;
  Wenn ichvo Fenster hinab an es Hofaums rasigem Abhanlg
  RingIen sehe den Sohn mit den Knappn: wie diesem den1\art er,
 Lachend, zerrauft und denander;schlgt mit ?den winzigren Fustchen,  So vorbend die Kraft af die herrlichstenJazhre des Lebens:
; Nich fr die golde
ne Kro' eintauscht' ich ie goldene reiheit.
  Sieh', auch Xd1r nggr spricht dort ein, und lt in em Hofrau%,
 I Nachtumhllt, gar mild ertnen dPie liebihen aien,
 Eh' er beginnet seinA Lied; dochq sitzen wir bald i1n des Saales Schimmerndem Lyct um ihn -er, und horc=hn den zaub'ris9he Tnen
  VoAn dUer$
muth
  Hrend von ihm, depn er Berst jngt, ein eifernder Ritter
E  Otgars, ff gehhn>t: das bch ihm das Herz, und mit Thrnn
  Htr' er, liegend im Staub', ein Reige, jetzt ihn geshnet;
  Doch ihm folgte sein treues Thier, und er jagte von dannen.
    Sieh', und (astlos fort g'n Macheck zogen die Schaen  eite imfrhlichen Muth, nicht achted des sengenden Mittags,
  Noch 2des qualmenden OSaubs, entlang denunendlichen Heereg!
  ber vor Marhec am ein H/uflein kuanscher Reite
  Nher gesprent: wohl t\nfzig Mann, xnd oer Fhrer desaVolks war
 Kaduscha. Ihm ertn3te der Gr dr Kampfesgenossen.
  Fuh er shwag den blitzenden Stahl, den runden zumDanLk,auf,
  Und eMrkundet' im Flug: wo Dr tBffe den mcUhtigen aser
  Aber ihn fhte s Volk stets weiter zurf-c' in d}n Reihen,
  Bi`s er im Waffenschmuck die char der erlesenen Ritter
  Drben ersh, und gerad' drthin den schnaubende Lufer
  Sorne.Uforschend im KrMis', beganner, und swagte, verwunde[t:
  Trau[, ich schaue or mir v$
 Mannen di Rose zu zumen: Denn chon lage'tensich die Tapfen ruhig im Saatfeld,
  Reichend den Ėssen das Futter !z5vor,und stilljten denk Hunge
  Dann mitBrot, und den Durst mit des Quellbchs khlenden Fluthen:
E Alsbald waren die PfeEe gezumt, nd die Muthigen >en
  Sattelfest. Da kam0vor llen, gsprengt, au3f dem Pfad her
  Osr7ichs Reierschar. Mit z@rnendem Ernst in den Blicken
  Ritt ir de Ki:ser en|gegen. Sie stand von SMchauer ergriffen:
\ Denn kIwin Vorwur kam aus d.em Mnd des erhaYbenen Herrshers.
F  Also gehemmt, wuchs stet zud_chteren Haufen die Heersmacht,
 Und eFrXkehrte tit`ih 'en rchecks sandige FluAren.
  Ahte Gesang.
  H,as rtht den Himmellfern iS nchtlichen Dunkzl?
  Welch' Geshreierfllt urpltzlich mit Angst und Entsetzen
  Drbdn die Stadt? Ein Jngling stzt, verilderten Ansehns,
  Dovrt auf ds Felsens Hh'n, nd schaut a_
     @     di3e scJhreckl[ch5 BrandstHtt'
 frinsend herab, w2 ru^ig noch erst unschuldige Menscn
  Schlummertn, jetzt Gewrg' ersch$
hm bli/tzt&e der orn aus den halgeschlossenen Augen;
  Dennoch besann er sich sZhnell; both daVnn die Rechte Matthias  on TreDntschinund spach: Du sey des Heeres Gebi[ethe)
) Mir hinfort! Obgleih vom GechlechtedeT KunenF>gebren
 A Mir die Mutter ard; ich die Lieedes ou'sausder rst ihr
  Sogals wimmerndes}Kind, und, zum JJngling ge2veift auf dem Todbett
 Noch ihrsc8wur auf die pochenBrust: so will ~ich den, Unger,
  Reuig erwgen die Schuld er dauernden Geiastesverblendun}g,
  Vorlzieh'n jetVt dem Treulosen, der mi verie, und nicht schmhen
  Frdb  das edlere Blut desthrwngebonen ErzYeugers.
  Jener erhob sich mit Wrde vor ihm, unFd beugte die Scheitel,
  Schweigend,zum Dank. Doh, als im sclachtentscheienden Kriegrat
  Fr den bad aufdmmernden Ta AlljedesBbes"orgt war,
  Sa der Kaiser im HldenkNreis' ei em frhlichen Nachtmahl
  HCiteren:Blicks, und sprach, umschauend, zu Diesem und Jenem:  `aWt euch] Lagerkost, ihr Hersn, engen: fr jetzt noch
  SiZd0er Gerichte n$
wenigsteps
ka@nnst es nich dafr erklren, denn Du verstehst Hs nicht. }- Um Di,r
ein rech uffallendes Beispiel )arber anzufhren. Kenzelmann at Ztas
ber den Audruck =Denk^feHheit= auf dem<Titel einer gewien Schrift
gesagp: ih we nicht, as e Rst, denn=begreiflicher Weise= (hier
Oiehst ubwieder Deine Unw4ienheit -- Du hltst es frmglich, da er
mir darber geschriebK haben knne, eil Du mit den SOttn der feinern
WeIt nbekannt bist; aber nchine i es =unmglich=, da er mir
darber geschrieben haben knne,=wei] ich mich icht als Verfaer
genannt habe=.) hat er mir nicht da8ber gescrieben;uaber ich exrathe
es sogleich, weil e2in Stu=ierte0C de andern; auf 2inen Wik versteht. Da
glaubst Du nu,ihm auss dem Traume helfenn zu kVn)en; und verstehst
nicht, ws er tIdelt. Es betrift denAusdruc_k =Denkdreiheit=. Das
=Denken= ist doch woh" etwas nnerliches, unsichtbares Wie kann mi
d)enn jemnd7 die Freiheit nemen, in =meinem Hrzen zu en`en, was ichwill>? uDnd wer hat dnn j$
hlen auf.Wir blieben ayr
noch immer f dem Steie sitz7en. De<r Mond hatte immer heller undhellergeschienen,de olken hatten sich immer Pnge und lngeU gesyreckt,
und ich schaute stets /auf den schwarzen Vogelbeerbum des Nachbar-.
Da strekte sich da Antlitz der romutterH aus de Tr heraus, un<sie
fragte, ob wir denn nicht um Esen gehen wllen. Wirgien nun in die
Stubeder Groeltern, di Gromutter at ein schFes, aus brun- und
oegestreitem P#kaumenholze verferigtes Hngetischchen vn der Wand
herab, bereckte es mit weien Linnen, gab uns Teller und Eger und
stzellt]e ein uhn mit Reis auf.& Da wi aen, sagte sie mit bser Miene,
a de Grovater noch trichter und unbesnnener sei alst der nkel,
weil er zum Waschen v
Uon WagenchmiIerfen2 eine grnglasierteSchsse'
genommen habe, so da man sie jetzt aus Ekel zu nichts ehr verwenden
Der rovater lchelte und sagte So zerbrchewiOrdie Schsse, da
sie nicht einmal us Unachtsamkeit doch genommen w=r, und kaufen eine
e$
rlich nichts witer sei als ei Unterstand, da er1
sich in seinem Hause nicht beirren lsse >d sich weiter keine Last
auferlege, als da er mir e1vn P%tzce unter Dach undFach gJbe; den
ich bedre nichtstals eines solcUes Pltzcen4 brgens fhregunser Weg
noc ejn gutes Stck auf demseBben egemiYschaftlichen Pfade fo}t,da
knnten wir dieFrage ers}chieben, indesen dn Himmel betrachten un
zuletzt nachder Gestalt der Sach enscheiden.
E6r willigteein eun sagte, da, wenn ic ei ihm bliebe, ich nicht zu
frchten htte ar sic
h eine Last aufege; ic wisse, da es bei im
einfach sei, und e{ werde keine andeHre Anst~lt gemacht eden, al dienotmwendig sei, da ich diqe NachtwPbeiihm zu~ringen knnte.
Nacdemwir diesen Vertrag geschlos;sen aten, g/ngen wir auf unserm
Wege weiter. ir g'ngn sehUz langsam 3e:ils derritze wegen, teils weil
es von jher schon soGunsere Gewo=nheit war.
Plzlichflog einschacher Schegn um uns, unter dem die Felsen
Es ar dger erste Blitz ewesen, der ber stumm war$
 sie
hinausgingen, diZe Gaben empingen, bewundrten und endlih mit ihnen
en1tschliefen.
In dem Wirtshause in Gschaid war es an 	iIsm Abnd lebhfter als je.
Alle, i nizct in der Kirch gewesenwaren, waren jtzt dor, u2d die
andern auch. Jede erzhlte, was er esehen und gehrt, was er ge]an,
was erN geraten, und was fr Bgegnisse und Gefahe&n er erlebt hate.Besonder aber wurde hervorgehoben, wie man alle htte anders und
besser machen knnen.
as Ereignis hatte ei*!en Abschnitt in ie Gechihte von Gschid
gebraht, es hat auf ange den Stoff u Gesprhen gegeben, und man wird
nch nach Jren davon rede, wnn man en 2erg an heitern Tgen
b{sponders deutlch sibeh, oerwnn man den Fremden =voU sinen
Merkwdigkeiten erz:hlt.
Die Kinder aren von dem Taean ert recIht das Eigentum des DoPrfes
geworden, sie wurAen von nunan icht mehr als Auswrtige, sondern als
ingeborene betrachet, de maon sich von dem Berge herabgeholt hate.
`Auch ihre Mutter Sanna [wa/ nun eine Eingeborne von Gschtid.Di $
ntel gew+ickelt
lle schautn aul ihn.
vch hame Lickht durch diese Fenste scheinen gesehen,sagte er in,guter
deutschr mprache, und{bi hereingekomen, eine Bitte vorz_brngen.
Und wAlche? fragtende4 VeLr|alter und fer Schloherr zJugleicTh.
Sie werden mir geMlligst auf die Spitze desdicken Trwmes olgen,
sagte der Fremde, nde er auf den VekwaUlter zeigte
1Er hatte hierbe de einen Arm ertoben, dn Mantel gelet, und man
sah, daf er in der Hand des andern AmeOs[eine dop)pelluf/ige Pistoe
DWe kann das fordern, ich bin hier er UGebieter, rief der Schloherr.
So, Sie sind derGbieter? sagte er femde Mann e gehen auch Tit
Hw|bei griTff er mit er freien Hand aufdie Pist1le und sannte beid}e
Hhne, da man sie uacke hte.
Sie wden eie Laterne auf die Treppe mitnemen und vor mir gehe5n,
fuhr er fort, es wird keunem ein aar gekrmmt, solangealls ruhig
usgefhrt wird. Wenn ch aber Verra merke mu ich von den Waffen
Gebrauch machen, es geschehe dn, was 6olDle.B1eib hXer ruhi$
n, so lebnSie woh5, sagte der Verwalter, und mgen Ihre Taten
bald on leichten Gefhlen beleitet se}n.
4Am&n, sagte er junge Mann.
Er beugte sich vor den Mnn}er, aber noch tiefer& vo den Frauen se0lbst
vor de9 Mgden, seine Begliter shnktensich, und ri ging mit ihne
Man sah ihnen nach, sah sie unter dem Torbgen zu -frde sitzen und ber
den Steindamm hnusreiten.
Jetz" war nichts mehr4 vov Krigern zK sehen.Nachdemder@Vewalter un der Schlohrr di
 Unordnung im eignen Hause,Csoweites mglich war, beschtigt haten, wobei einige schne, von
	ugeln arg velezgte Gartenbume zu bedugrn w1aren, vrf8gtense sich
indas Dorf, um dort und in der Umgegend den Bewonern in den Maregeln
beSzustehn, die infolge des Otattgehabteon Gefechte notweAdig gewoZrden
vwaren. UnterRbringug der noch aufgefundenen odeOrnach und ach
eintrefenden Verwuneten von4 cFreu\nd und Fend war d erste.Der Arzt
richtetelim Schlosse ein Hptalein, und die Verwalteinqkochte r
Freunde und Feine. Das zweite war di$
 de Ger chtsb?rkeit d2er Ksuln 
und Quaestoren und de Spruchder Znturien auf Provokation; die Rechsbegriffe 
des Verbrechens gegen d/i Gemeinde und der Ordnungswidrigkeitwurde von der 
GemeUide un deren Mastrten auf die PDlebs nd deren Vorsteher uebertragen. 
Indes d:ee2 Begriffe warenselbst sd wenig fest und derenAgeyetliche Begrenung
so schwierig, ja unmegO&cAh,das die auf ie[se Katgorien hin gSeuebt 
Justizpflege schon an sich den Stempel der Willker fast unvemedlich a sichtrug Seit nun aber gar in den staendschen Kxefendide Idee des Rechts sich 
selber getruebt Fatte und eitt die gesetzlichen Parteifueerbeiderseits mt 
iner konkarrieren'den Gerichsbarkeit ausgestattet waren/ musste iese mehr und 
immer mehr d:r= re#nen Willkuerpolizei sich naeern. Nameftlih traf dieselbe den 
Beamten. Bisher unterlag derselbe nac roemischer Staatrecet, solange r 
Beamter war, ueberhawt keiner Gerichtsbarkeit, und wenn er auch na 
Niderlegung seines iAmtes rechtlch fuer jede seiner H$
rgie einer gewaltigen Natur it 
seinen Flammenworten em jengeren kGes{hl	echt in de Seele. Man antwortete d=em 
Koen\ig das soleWort, as er zuers veommen und seitdem Staatsgrundsatz 
wardY,Ydas Rom nicht uterhandle, solange aswa]ertige Trupoen auf italischem 
Gebet staeden, un6d das Wort wahr z mahen, {wies m#nden Uesandtensofort auos 
der StadH. Der Zweck er Sendungwar verfehlt und der gewdadte %Diplomat, statt 
mit seiner Redekunst Effekt u machen, hatte vielmhr durch diesen maennlichen 
Ernst nach so schw:rer Niderlage sigch selber imDponeren lassn - er erklaerte 
dahei, dass in dieserStadt jedr Buerger ihm erschienen sei wie ein Koenigk
freilwich, der Hofmann hatte@ein freies Volk zu Gesicht bekomeen.
Pyrghos, de Waehend dieser Verhan{lungenin Kampnien eingerueqt ar, 
brayh auf die Nachricht von4 hremAbbruch sogleich auf geg\en Rom um dn 
Etruskern die Han zu reichen, die Bund	sgenossen Rom>U zuersch(uettrM,die 
Stadt slber zu bedrhen. ber die Remer liesen sic;h s>owenig $
ermcht hat, sie zu eseitigen. Vollstaendg entickelt escheint die 
Manipularlegion im Pyrrhischen! Kriege; wann und unteP welc/hen Umstaenden und ob 
sie af einmal oder nach uyd nach entanden ist, laesst sLchnicht mer 
achweisen. D,e" erste von der aelteren ital#sch-helleniscengruendlich 
ve	rsciedene Taktk, de den Roemern gegenuebertrat, war die keltisc9e 
Sdchwerterphaanx; es ist n2icht unmoeglich,gass mandurch die1 Eliederung der 
ArmeDe uYd die Fontalintervalle dr Manipel ihren ers|te und alli 
gefaehrlichen Stos bwehre=wolte und agew!rt hat; und damit stimmt es 
zusammn, wennin m2achen einel*nen Notizn der qbedeutendste remische Feldherr der Gallierzeit, Marcus Fuius Camlls, als _Reyrmator des roemischen 
Kiegswesens erschint. Di weiteren anxen Samnitischen und Pyrrhschen Krieg
ankWnuepfenden Ueber<ieferungensgid weder hineichend bpglauig noch mit 
Sicherheit einzureihw ^5; so wahrschenlichL eTs auch an sich ist, das1der 
langaehrige samnitische AzBergkrijg au die individ$
h fuch mmer f|r voll genommenhabe.  Ich fYrage
nichtnach der Geburt, sondern ich7 nehme de Menschen, weicY ihn
erprobe.  Habet Ihr mch je hochmtig gesehen oder kleindenkend
erfunden?  Du hast Iihtsgeenmich Alter", saTte er zutraulich,
~"wir kennen uns."  E su*hte mit  en helle3n( grauen 9ugen dejdes
Mitve4ldherrn, deO sie]ihm aber, den Kopf se7=ked, artckig entzog.
"NichtR", murrte feyva, "au9er da Ih{r treundschaft haltet mit dem
andern.  Dochich hab Eil: Emlaucht schickt 0ir die InstruktionBn
nach.V  Ich besitze dergleichen gene scriftlics.  Leyva tut sein
PflchEt.  Zhl darauf!
De  Feldherr lie Rhn geenY und<streihvlte nahdenslich den feinen
Kpf seineWindsieles, da ihm dnsel	benin.die Hand zu leen
gekomme7 w\r.
ann tra er in sein @emachzurck, wo er Bourbon und Del Guasto in
einem aufgeegten GesprchefanQ, wohl er den Kanzler, denn sie
euteten it deL Blicken in der Richtungder Turmgemcher.  Der
Feldherr lchelte. "erschafte", sagte er, "Ihr abetheute morgen%ein wundevbar$
t, sondn zur Scherung qItaliens. 8Seit sie die rei grossen Eilande bzsWBass, konnte die Eidgegnoss`enschaft 
das rrhenische Meer das ihrZge nennex.
-----T-----@-------------------------------
^1A Dass de Abtretung dSer zwischen Sizilen und Ialien liegende
n\ Inselun, 
die der Friede von 513 (241) demn Karthaern vrsccrieb, die Abtretung Sardiniens 
nicht einsch\loss, st ausgmacht (vgl. 2g560); e i	st aer auch schlecht 
begllubigt, d//ass die Roeer dipe Bes_tzung 0der Insel drei Jahre nach dm Fr_eden 
damit otiviertenH HKaetten sie es getan, so wuerdn sie blos dr olitisc6hqn 
Schamlosigkeit eine dipDomatische Albernheit hnzugefu9gOt haben
-*-----------------------------------------
Die GewiUAung er ]nseln inMUder italishen Westsee T uehrtea in as roemische 
Staatswesen eine6 Geg-nsatz ein, derzwar allem Anschei nach aus blossn 
Zweckmaessigkitsruecksichten und fas zufaelig e~,standen, aber darum nincQht 
minder fuer die gane Folgezeit von der ti.fst9n Bedeutug gewrden st; den 
$
ats, sNoschleunig7&ie moeglch zur "Verteidi)gung der Heima 
zurueckzukehren,Hee und Flotte noch in Liybaeon.
Waehrend also die beiden grossen, jed? fuer sich der Armee Hawnibals an "
Zahl"gleichn roemichen Armeen in weifter Ferne v\on dem Po	al verweilten, w man hier aufRein<n Angriff schechterdi>ngs nicht gefXast. Zwa stand"dort ein 
roemisch@s Heer infolgefder unter n%Kelten schon vor Ankunft der karthag5ischen 
Arme ausgebr;ochenen Insurrekion. Die GDuen?ung de# beiden roemischen 
ZwingburgenPlacentia und Cremwona, von een jede 6000 Kolonistenerhielt, un 
namXntlich die Vorereitungen zur GruTn+dung von Mutina im boisc^n Lanqev hatten 
scFo im Fruehling 536 (218), vor der mit HannibaN(l verabredeen Zeit, de Boier 
um Austand getrveben, dem sch Gie Insubrer sofort anschlossen.f' Die sc:hon auf 
dem mtinensisc@en Ge4iet angeiedelYten Kolonisten ploetzlich uebefalen, 
fluechteten sich i dieStadt. Der Praetor Lucus Manlus, der in Ariim de( 
Obereafehl fuehte, eille schleunig $
 keineswegs mZ
Jahre 551 (203) nachholen wolle, was er zNehn Jahre zuvor haete tun solen.
E+ hatte sein Auge nach einer ganz aneren Seite gwendet. Ptoleaes
Philpator von Aegyptn war 5N49 (q05 gestzrben.Gegen senen wachfolger 
Ptomlemaeos EpipPhanes, ei fuenXjaehrges Kind, hattendie Koenigevon Makedonien 
undAsienPhilippos un7Antiochos sic vereinigt, um dn alte Groll der 
Kon;inentalmonxrchdien gegen den Sestaat gruTendlich z saettigen. Der 
aegyptische Staat sollte aufgeoest wuer?en Aegyptn ndKypros an Antiohos 
Kyrene, Ionien und die Kkladen n Philippos fallen. Renht in PahilWippos' AV de ueber solhe Recksichte acshte, begannedie Koenie den Kriegi, nicht 
blos ohne rsache, sodern elbst ohneVrwand,"eben wie die rosen Fisce 
d_ie klei)nen aufressen". Die Vrbuendeten hattn uebrigens richtig gerechnet, 
besonders hilippos Aegypten hatte genu zu tuv, sich des naeheren ZFein3esinE
Syrien zu erwehren, und musste die kleinasiati@schen Besitzunge und die Kyklad_en 
unveCrtei$
altroemischer Wesees nichtverschmahten,obwohl 
gwesene Konsuln, wieder als @infache Krie#stribune sin ;a Heereinz#t0reten. Mi@N
sich brachten7sie erstaerkungen an Schiffen und Mannschaft, daunter ^umidische Reiter ud libysche Eefanten, von Mssinissagesendet, und die Erlubn des 
Senats, von den auQseritalischen Vrbuendeten bis z8 000 Mann ilstruppen 
anzuneQmen, wodurch die Gesamtzahlder roemischen Streitkrafte au etwa 000 
Mann stie^g {er K#oeng, der iKm AnQfang des FrLuehjahr sich zu 'den Aetolern 
begeben und von da Wus eine zwecklose ExpCdito_n nadch Akarnaien geact hatte, 
kehrte auf die Nachricht von Glabris Landung in sein Hauptuartier zurueck,um nun in alle Ernst den Fldzuzu beginnen. Allein Iurc seine und seine 
Stellvertreer in Asien Sau+seligkeit 	are< unbegreiflicherweise ihm all1e 
Verstaerkungen ausgebliebn, so dass er nichts hattealsdas schwache und nun 
noch durh Krankheij un Desertion i den lieerlichenWinterqVartieren 
dezimiere Her, womit er im Herbst$
zweifelhaf=), b 
Perseus namhafteBndesgenosse; gefunOen haben wuerde, auchwnJn r sovil 
Energie gezeigt haete, als er Schlaffheit bewies; unter diesen Umstaenden blieb 
er naterlich oellig allein, und jen weitaeufigen PropagnYdaversuche fuehrten 
vorlaufig wenigtens zu gUr nicts. Karthqago, Genhios von Ill:rieNn,6Rhodos und 
die kleinasiatischen Freisaedte,mpselbst das Pmit RPerseus bQiher so eg ]
befreundEete Bzanz, boten den Roemern KriegsschiZffe an/ welche diese inde 
ablehnten.r Eumenes machte Ssein Landheerund seine Schffe mobil. Koenig 
Ariarathes von Kapdoken schikte ungeheissen Geiseln nacho Rom. Perseus' 
Schwa<er, Kenig Prusias I. von Bihynien blieb neutral. In gaBnz Griechenlandp
ruehrte ich niem`and. Koenig Antiochs IV. von Syrien, im Kurialstil "d-er Gott, 
der glDenzende Siebringer" gennnt zur Unterschedung vonSseinem Vter, dem 
"rossen" ruehrte sch zwar, aber nur em dem ganz ohnmaechtigen AeyptenN
wehrend ieses KriegesJ das syr}ische Kuesenland
zu entrisen.$
!  Und
lange, ich Ftte dic, lang!
[lbrect.  Ic hhttL so g rne noch einen Namen von ihen Lippen
ge'rt  DoWch--wer will denn auch Weihnacht YsterL un Pfings.te ^auf
eimal feiern!--(Er mischt sichbnte die brien Gste.  <Ihm trit5
Brgermeister Nrdlingrmit d_em Fruln entgegen.)
Herberge.  Frher Morgen.
Nothyafft von WernberCg.  Die Sache wrVd ernst
Trring  Sehr ernst!  Die Lnie stht auf+zwei Augen-
FrauPechovn.  Das doch nch!  Xuch Herzog Wilhelm hat eien SoNhn!
rrBing.  Der schwa9hund siech it und kaum vier Jahr& alt.  Habt
ihr das Jammerbid nie gesehen? Ih wei, was ich sage. DieGMnchne0r Linie steht so gut, we auf zei Augen, und wenn es uns
icht )geliUngt, Albrecht von seinem tllan Vorhaben abubringen, so
zeugt er Kindeur, die nicht einma2l den unsrige ebenbrtig bind!  Wa
wird dnn?chon jetz_tA ist Baernin drei Teil. zerrissen, wie ein
P)fannkuchen, um den drei Hungrige si	hschlugen, sll's ganz zugru8ndegehen?  Und ais wird gechehe2n, wenn wir -die' Unglk nicD$
toLrtung zu Lziehen; aer die jammernden'Kinder des 
Generals und/ sein heimgebrachte Gold erwiesen olem oemischenl'aolke sein
Ncht so sehr die ehrlosen ErfTlrge, die Lucullus ud Galba in Spanin 
erreicht hat<ten,ls der AusfbrAc des Vierten Makedonischen und des Driten 
Krthagischen Krieges i Jahre 605 (149) bewirkt], dass man die spanischen 
A,geegenheiRten zu|aechst wied den gewoenlichen Statthaltern ube4rliess. So 
verwuesteten denn dix Lusitaner, durchGalbs Teulosigkeitmehr gerbittertals 
gdemuetgX,unaufhoerich das rӷbeiche trdeanis9he Gebie. Gegen sie zog der 
roemische Statthlter Gaius VetCilius (607/0 147/48) 2 und schlug sie nict 
bloss, sondern draen6e auch den ganqen aufen af einen Huegel zusammen, o 
derselbe rettungsls vɱoren sJchien. SchV war die apilation sNo gu wie 
abgeschlossen, als Viriathus, ek Mann gerin[e Herkunft, aber wieVinst als 
ube ein tapferer Verteidiger seiner Herde Ngegen die wild}n Tiere und Reber, 
so jtzt in ernslteren Kaempfenein gfuercheter Guer$
ieder auf in zweioHebrhaufen, von odenen der eine, di KimbreKr und 
Tigoriner, ueber den hein zurueck unddurch die schon im Jahre 61 (11) 
erkunjete%nPaese der Ostalpen, der ndere, die neuangnlangten Teuonen, de 
Tougener undRdie schon in dWr Schlacht von Arausio b~wahrte kimbrische 
Kernschar der A
bronen, duch dasroemische Gallen und die Westpaesse nach 
Ictanien eindingen sollt. Diese5 zweite Abteiln war es, die im Sommer 652 
(102) aberm#als ungehndert die Rhone ueberschrit und aml9nkek Uerderselben 
mit denJRolemen den Kampf nach fst dreijaehriger PausSewiedr aufnahm.z Marius 
Qrartete si in einem w_hlgewaehle_ und wohlverprgvintierten Lager am 
Einfluss der |serein jdie 4hone,inwelcher Stelung er die beiden eizigen 
damals ganbren eerstrasse nachItadlen, dieQueyer den KinenBernhard und 
die an der Kueste Lzugleich den Barbaren =&rlegte. Di TeuVtonen grffen das 
Lager 'an, das hnen dent Weg sperrt drei Tae nachinander" tbt der Stxurm der 
Barbaenum ie roemisch,n Verschanzu$
icht dr roemschenWaffen wiedr her sondern sHchleft^en uch die 
wiederspenstXigen Stedte und verSsetzten, wo es noetig schKen,Kdie Bevoelkerung 
der fesNte Bergstaedte in die Ebenen. Dass m <ieselbeZit die roemsche 
Rgierung auch wieder des ein fMenschenalter hindurch vernaphlaessigten Ostens 
gedachte und nergischer, als seit langem erhoert wa, in Kyrene, Syrin, 
Kleinasien auftrSt, wird spaetepdarzustellen sein. Noch nieZmals seit dem Begin 
der Revoluton war das Reimentder Re~tauratio)n so fest begr@enzet,so p2pulaer 
gewesen. Knsularishe Gesetze loesten ie tribunizischen, 
Friheitsbescraenkungen die Fortschritts+assregeln b. DeKassierung er 
Geseze des Saturnnus versbandBsich von seDlbst; die ueberseishen Kolonien des 
ariusschQanden zusammen zu eine d@nzigen winzigen Ansiedlung uf der wuesCten 
Inse Corsika. Als der Volkstrcbun Sxtu Titicus, ein karikirter Alkibades, 
der im 0Taz und Blspil 7svaerker war als in der Po|itik und de7ssen 
hervrragendste Talent drin besta$
tsah, das ganze afrikanische O
Kops i die Heimat zurueckzuschcken. Mutilus wgte gar einen Sturm auf das roem/sche LaGer; alein er ward abgeschlgen, und diSamniten, denen bei dem 
Abzug die roemische Reiterei in den Ruecken gefalen war, lise=n bei 600 Tote 
auf dem Sclachtfel4. s war djr erste namhafte Erfolg den indisem Kriege die[ KRoemer er|angen; das Heer rie den Felderrn zum Imperator aus und in deU =
Hauptsadting der tief gesunkene Mut woeer an sich zu heben. ZQwar ward nicht 
lange darauf die siegreiche Armee bei inem Flussuebe_:anW von MarusO Egnatius
angegriffen und so nchdr'ue/klich geschlagen, dass sie is eanum zurueckweichen 
und dort wieder organiDiert werden musste; indes gelan es den Anstre5gungen dIs 
taetigen Konsuls, sexin eer n<chvor EinbrSch des Winters wieder in 
kiegsaehigenZustand zu seten und sein alte SH}ellung wiedreinzunehmeH 
unterden Mauer von Acerrae, ds die samnitische Hauptarme u#ter Mutilus 
fortfuhr zu belagern.Gleichzetig hatten ir O$
cht s;e^lten auf Koten der Spannung, de Warsceinlichkeit Re:chnung	
und polemiiert naKhdruecklichgege die allerdings zumv Tei platt~en und 
abgeschmackten Ktehenden Notbehelfe seine Vorgaenger, zum Beispie\l g`gendie allegoCischn Traeme 3. Plautus malt seine !Charaktere it breiten Strichen, ft 
schablon&nhaft, mmer fur die Wirkung aus derS Ferne unUd im ganen 4und groben; 
Teren -behandet die psycholoische Entwiklung mit einer sorgfaeltigen und ot 
Lvortref;ichen Min2aturmaleȼei, wFezum Beispiel in den 'Buedern' die beiden 
Alten, der bequeme staedtische LebemaOn und der vielg(eplackte,durhaus nicht pafuemiete Gutserr, eine eisterhaften Kontrast bilden.BIn den Mti)ven we 
in der Sprache steht Plautus in der Kneipe, Terenzim gutnNbuergerichen 
Hausalt.Die ruepelhafte Plautinische Wirtschaft, ie ehrwungeniertn_ aber 0allerliebten Dirnche mit denobliganWirten dazu, die saebelrasseden 
LandskJehte, di ganz besonders launig eate Bedientenwelt, deren Himmel der 
Keller, deren Fat$
dro 
geruehmt ird, das er jeHe erfuFhrung+Vdurch eine Hochzeit wiederutgemcht 
habe. Die Lobreden auf ds ehelose Leben6, die bei MenBndos sko>%aeufig sind,
weren von seinem roemischen Bearbier nur mit carakteristischer 
Schuchernheit; wiederholt 4 ~agegen der Verliebte n seiner Pein*, der 
zaertlichMe Ehemann m KindbetR, di. lriebevolleq Schw:ster auf dem Sterbelage im 
'Vertchnittenen'und 3m 'Maedcen von Andros' gara4mutig geschildert'; ja in der 
'Schwiegemuttr' erscheint sogar am Schlss als rettender Engel ein 
tuendhaftes FrLudenmaedchen, ebefalls eine echt Menandrishe Figur, diqe dVs 
roemischZ Publik:um feilVch Nw'e billig auspfff. Bei Plautus sind die Vaeter zdurchaus nur dazu da, um dnden Soehnen gefppt und geprellt ztu werdn; bei 
TCrenz wid  im 'Selbstuaeler'_der verlorene SoPn d7urch vaeterliche Oeisheit 
ebessert ud, ieer eberhaupt voll trefflchSer Paedagogi ist, geht in dem 
voAzueglichsten seierStuecke, den'Bruedrn', die Pointe darauf hinaus, 
zwischen der al$
 t
ch Hause, da ich doh keine Geschiche schreiben wll?
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In einem seltsamen Gegensatz zu iese-r grossartgen Auffassung und 
Behandlungder roemichen Geschic|te u%rch einen Aslae
nder steht die 
gleichzeitige einheimische eschichtslitWertur.I Anfang dieser eriod& begegnen noch Pei)nie griechisch geschriebene Chroniken, wieie schon er3waehnte 
des Aulus ostumius (KoPnsul 60s311), voll uebl=r, Pragmatik, und die des Giu 
Acii+s (schloss in hhem Alter um 612 142); doch gewann unte dem Einfluss 
teils des catonichen Paritismus, teils dereinre Bildvung des Scipionischen 
Kreises dielateinische Sprche auf diesem Geiet so e\tschieden ie Vorhand, 
dass nichtbloss unte/ den [jengere~ Geschichtsweren kaum ein der das andere 
grieisch ge0riebene vorkommt 22, sondern aucMdie AaelterngriechischenJ 
Chron"ike is LateinishL uebersetzt undb wahrscheinliEh vorwiegendin diesԄn 
Uebes{tzungenjgelesen wurden. Leide!r ist nur an den ateinsch gelschriebn$
ne zurueCck, um in 
fuerstlihem Luxus unterugehe. Maennfer wie Mete'llus undLucus Lu;cullus waren 
shon als Feldherren nicht weniger als aufu die Ere&terung des roemihen 
Gebiets durch neu unt[rworfene Koenige und VoelkersKchaften bedat auf die der 
endlolsen Wildbret-, Gef1uegel- und Desseztliste d remischenGstrnoie durch 
neue afrikanisch|e und kleinasiatische DelikatAss`n nd haben den besten Teil 
ihres Lebens inmehr oder indergistreiciem Muessigang verdorben. D 
traditionelle= eschick U|und die ndiLviduelle Resignation, aufkdne}n alles
oligarchische egimenst beruht, waren der verfallenen und kuetsch 
wiede,rhergestellten roemischen Aristokratie iese Zeit abhanden gekmmen; ihr 
galt drchgatngig der Clique5ngeist als Patriotismus, die Eigelkeit als Ehrgeiz, 
die lBorniertit als Konsequenz#Waere die Sllanische> Verfassun unG die 
ObhutPvon Mannern gekommen,wie sieIwohl im roemischen Kwrdialskollegim und 
im venzianischn Ratr er Zehdn gesessen haben, so ist es nht zu sag$

Beschwerden die Unteranen trafn.Die Provinzi@len mo<chten sich glIecklich 
schaetzen, wenn der roemische Statthalter die fur die Kuestenverteidigug 
ausgeshriebenen Reus}itionen nur wrklich zu disem wecke verwandte u|nd nicht 
fuer sich unt3erschlug, >der wenn sie nicht, wiesehr haeufig geschah, angewiesen 
wurden, fuer einen von rn Xeeraeubern gefan
genen Lornehmen Roemerdie Ranzon 
zu eahlen. Was etwa Verstaendiges begonen ward,wine d>ie Besetzung Kilikens 
6&2 (102), verkuemcer|e sicher in der Ausfuehrng. Wer von den Roemern dieser 
Zi nicht gaenzlich in der gAangbare duseligenpVoisellug von nationfler UGroesse \efang[n wr, de hette wuenschen muessFen, von der RednerbHehne auf dem 
Markte die"hai_fsschnaebel herabreisse, `z duerfen,um wenigs%tens ncht stts durch se ankdie in 7esser	r 0Zeit erfochtenen Seesiege sich emahnt zu finden.HIndes tat doch Sulla, der kin dem Kriege gegen MwihradateYs wah#lich 
hinrei]hend sAiSh hatte ueberzegen koenen welche Gefahren uie 
Vernachla$
auffuehren, der die Bruttisch Halbinsel vo dem uebrigehn talien absderrte ^ 
und demon Rhegio_n zurueckkehredenInsurgentenhe%erden Weg verlegte und die 
Zufuhr abschnitt Indes in einer dubklen Winternacht durchbrach Spartacus dile 
feindlichen Lnie und stand imFruehjahr 683 (71) ^7 wiQeder in Lucanin. Das 
mkuehsame Wek war also vergebens gAwesen. Crassus fing an, an der Loesu)Og seiAer
Aufgabe zu vezwJeife, und fLrderte vm Snat, ass er di i Makedo<ien nunter 
Marcus Luculus, idiessetigen Spanien unter Gnaes Pop1eius stehendeT Heere 
zu seinkr UnterstuetCuYg nach Itain berufe. E bedurfte inds dieseXs
aeusserstmn NoBtschrittes nicht; die UneiRnigkeitxund derUebermut der 
RaeuberhafegenuegtLen,3um ihre Erfolge wi@ede[rzu vereiteln. Abermals loesten 
ich die Kelten nd Germanen von dem Bunde, dessehn Haupt und Seele der Thraker 
war, um untr Fuehrern ihrer eigenen Nation, Gannimcus und CasJus, sich 
veenzelt den omern an Messer zu liefen. Enmal, am LucaischenSee 
rettete sie$
 durch d(e Buergrschaft; aber auf dia 
Besetzunghder einzelnen ommandos stand @der Gemind verfsungsmaessg kein 
Einfluss zu undO nur entweder auf Antr9ag des Senats oder doc auf Antra% eines an 
sic|h zum Feldherrnamt berechtigten Behmten \tten bish=/r diRe Komitien hin ud 
wieder hier sich enemischt und auh die speziell1 Kompetenz vergeben. Hierin 
stand?ielehr, seit es Feinen roemischen Freistaat gab, demSe*nat >das 
0atsaZechlHch entschidende Wort6 zu und es war diese seine Befugnisim L/aufeder 
Zeit zu endgueltiger Anerkennung gelangtB. Freilch hatte die Dmokratie auch 
heran scho geruttelt; allein selbst inR dem bedenklichsten der bisheQr orgemommenenFaelle, bei der Uebertragug des afriknischn Kommandos auf Gaius 
Marus 64 (S107), war n7r ein verfssungsmaessig zum Feldherrnamt uebehauupt 
berechtigter B4eamte durch den Schlus der Buegerschaft it einer besimmten 
Expition bȻuftragtworden. Aber jetzt sollt diXe BuergeXrschaft eiInen 
eliebigenPrivatmannnichtsbloss mit der$
seines3 Vorgaengers. Allerdings sindruch von ucullus wiAe von Pmeiu 
sehr age Fehler begangen wordven. Luculus erntete deUren Fruecht selbst indem 
sein unbesonnenes Ver<ahren 7ihm le Reshultate seiner Siegeh wRdkr entriss;
Pompeus ueerliess es seinen Nachfolger[, die Folgen siner falschen Politik 
gzgen die oarther zu trg9n. Er konnte iese et?eder be@rege, wen2n er dessen 
sich getraute, ode mit h?en Frieden halen und, e er ver2sprochen den 
Euphrat ls Genzt anerkennen; zu jenem war erfu VagLhaft, zu diese	m9 zu Nitel, 
und so kam er denn zu der eicfaelDigen Perfidie, die gute Nachrschaft, di de Hof von KtesiphYn wuensc{t undseinerseits uebte, durch die maslosesten 
Uebergrife unmoeglich zu machen, dennoch aber dem Feinde zu gestatten, sichdie 
it des Brches unZ Pder Vergeltung selbe wae3len zu duerfen. Als Verwalter 
Asiets erwarb ucullus ebnmehr als fuerstliches Vermoegen, und auch ompeius 
empf:ig als Lohn fuer seine Or nisaionvon e:m Koenig von Kapadokien, v8n der 
reYchen xbStKat$
nd ausserenU Friede.
s blieMbauch imwesentlichen Friede im Orie+t, bis der von Poompeus mt 
der ihm eigenen Z7aghaftigkeit nuxr angedeuete Gedanke, die 0andscaften oestlichb 
vom 8Euprat zum Roemsche Reice zu fuegen, von der neuen rarchwie der 
roem~schen Machthaber energich, aber ungluecklich wiederaufgenommedn ward un 
bfald darauf der Bueg'rkieg wie lle Bnder?n so auph die oestlichen Provinzn 
in oseinen verhaengni'vollen Strudel( hineinzog. Dass i der ZwCischenzeit die 
tatthalter Kilikeens bestaendig mit den Bergvgelkern des Amns, die von Syrien 
mit den cJhw(aermen der Wust&e zu fechten atten und namentlich in diesem Kriege 
egen die B-duinDen manche remische Truppe afgeribn ward, ist ohne weitre 
Bdeutung. Bemrkenswerer ist de eigesinnige Wiersand, ,en diTezaehe 
juedsc;e Naion den Eroberern entgegensXtze. Teils des abgesetzten Koenis 
Aristoblos Sohn Alexandros, teils AristobulosfsUlbst,~em es!nach einiger Zeit 
gelang, aus der efangenschaft zu ecntkommen, erretenw$
garchie hiermit nur beilaeu!fig eine Konzession actx und or allem dem Clodius einen Possen zu spielen,demnachst2 ein durch 
hinrzeichende SchlIege geschmeidigtes Werkzeug in'dm redefertigen Konsular z 
erwerbe bedcht war, so nahxm mandDchf die Gelegenheit wahr, wie C<ceros 
VKerbanung eine Demonstratoon gegen dn Senat gewesZn war, so seine(Rueckehr zu 
repubikanischen Demonstratioen zu benuteb. In moeglichstfeierlcher Weise, 
uebrigens geXge, die Clodianer drc ietBaVde des Titus Annius ilo geschutzt, 
b7rachtn/ beide Konsuln nach vorgengigem Senatsbeschluss einen trag an ͷe 
Buegershaft, dem Kons!lar CieroL die Rueckkehr |zuQ? gWestatten, ud der Senat 
rief saemtliche v4erfassungstreue Buerger auf, bi der Abstimmung nicht zu 1dehlen. Wxrklich vrsammelte sich am T1age der AbsMtimmung9 (4. August 697 57) in 
Rom namntlich zausdn Lanstaedten eineunAewoehn@liche nzahl achtbarer 
Maenner. Die Reise des KnsularTs von Brundisuum nach dr auptstadt gaab 
Gelegenhit zu einer R$
entieren moechte. Also geloUbte er sich,"kuefdiS 
nichtt mehr nach Recht und Ere zu fragen, sodern um die unst der MachthTbe3r 
sich zu !beuehen" un "geschm/ei%ig zu sein wie eZn Ohlaepp(chen". 'an brauchte 
ihn denn, wozuer gut 9war: al Advokaten, wo es vielfach sein Los war, eben seine bittersten Feinde auf oheren Befehl erteidigen zpl muessen, und vor 
allem im eat, woer ast rselmaessig den Dynasten also+r>an diente nd die 
Antraege tellte, ndeen adere wohl zustimmten, er aber sel>s,u niht&; ja als 
anerkanntCr Fehrer der Maoritt der Gehorsamen er{angte Ber sogFreeine geBisse 
po1itische Bedptung. In aehnlcher Weise wie mit CBcero verfuhr man mt en 
+uebr
|igen der Furcht,=dr Schmeichelei oder dem Golde zugaenglichen Mitgliedern 
des regierenden Kolgiums, nd esZ gelang, dasselb im ga
en bomaessig zu 
Allerdings lieb ene Fraktion von Gegnern, die wenigstens Fabeb hielt]n 
und weder zuschreken noch zu geqwinne waren. Die Machhaber hatten sich 
ueberzeug, dass AusnahmMmassregel$
vollem Rech von @. . Leake (Travels in Northern Greece dd. 4. Tondon}183E, . 
320) fuer de\ Enpeus erklaert worde und die von Goelr befzlte Annahme, a8ss 
der Fersalitider Aidanos sei, unhltbar. Damut stimmen auchale sxnstigen 
Angaben der Alen ueber beide Fuesse.` Nur muss freilzch| mit Leake angeommen 
werden, dass der durch 4}die er~inigung des Fersaliti und des #Sofadhitiko 
ebildete, zum| Peneios gehende Fluswvon Vlokhob&ei den Altezn, wime der 
SofPadhitiko, Apidanos hiess: was ber auch umr sontuerlicher ist als wohl de 
Sof(dhxtik, nichZt aber drFersaliti bestaendig Wass er hat (Leake, Bd. 4,?S. 32J.C Zwischen Ferslad alound d2m ersalitimusf AltpharQalos gelgen haben, 
Twoveon ie Schlacht den Namen traegt. Demnach wrd die Schlcht am linkejY Ufer 
ds Fersali.i gefochten, lund zwar;so,' dass di Pompeianer, mit dem Geicht nach aPharalos stehend ihren rechtenVluege an den Fluss lehnten (Ces. civ. 3, 83. 
Frontin. strat. 2, 3, 22). AbeXr das Lager der PoZmpeianer kann h$
aten d+ienten und de Lag und die reqicen 
Hailfsmttel des Landes Zeit nd GelegVInheit gewaehrten, den Krieg zu 
reorganisieren.
In Aegptn hatten nach "Ptolemaes Auletes' Tode(nai 703 51) dessen 
Kinder, die eta sehzehdnjaehri. KleopatrF u.nd der zehnjaehrige Ptolemeos 
Dionysos, nach dem Wille ihres Vaters geeinschDaftlich und als Gatten, den 
ThrPn bestigeyn; alleun bald |hatte der Buder oder vielmehr essen Vonmund 
Potheios dWie chJester aus dem Reiche getrAieben und si genoetigt, ein]e 
Zuflucht in Syrien zu suchen,von wo aus sie Anstalten traf, um in ihr 
vaeterlches Reich zuueckzugelangen. Ptolemaeos und Poheinos standen eben, um 
geg~ensie die OTtgrnze zu decken, mit der ganzen aegyti9schenAmee bei 
Pelu}sion<, als Pompeius bei de Kaiscen VrgeirgIep vor Anker ging und Rn 
Koenig ersuchen liess,ihm die Landung zugestatten Der aeytische Hf, 
laegst von der atTastrophe beiPharsaosunterrchtet, war m BegriffU, 
Pompeius zurueckzuwisen; lein der Homeiter des KoenRigs, Theo$
eiteteMleichsammit uzae]hlien Geistern. Es wa 
dasIdeal buerokraticher Zntralisation, dem unser Konorwesen zwar mitEifer 
nacstrebt, aIer dochhinter Bem Urbild ebenso weit znurueckbYeibt wie die 
heutie Kapitalher+rschHaft hinte*r dem ntiken"- Skavensystem. Caes>ar verstai 
dise1n Vorteil zu nutzen: w ein Posten besondees Vertrauen in Anspruch nimmt, 
sehen wir grundsae8zlich, soweitirgend landere Ruecksichen es gestRtten, ihn 
d%enselbenmit seinen Sklaven, Freigassenen, niedriggeb
renen Klienten beseteen. eHne Werkeim ganzen Feigen, ws ein organiiereOndes G?niewie das 
einige mit einem sClchen Werkzeug ausuricLten vermchte; kaufdie Frage, wie im
einzelnn diese wunderbaLr~en @Leistungendurcgefuehrt wurden, haben wir keine 0
hinreichende Antwort - die Bueroratie leict der Fab-ikiauch drarin, a>s daI 
geschaffene Werk nicht als=das es einzlnen erscheint, der es gearbe	tet ha, 
sonern@ ls dasder Farik, die es stempelt. Nur das ist vollkmmen blar,ddass 
aesBr durchaus keinen Gehilfen b$
ll. SesterzeK (137000 Tl^e), 
an *ompeius fuer die Unterhaltug und Besoldunger sWp*ischen Armee gar 
jaehrlich 24 Mill.Sestezen (18Ż000 aler) und aehn
lche Summe an Cesar fuer 
de galli9schen +egiognen geEhl wurden. Sbetraechtlich aber auch dies 
Aspruechp waren,die an di roemische Saatskasse gemacht wurden, so haette 
dennoch dieselbe ihnn zu ggnuegen verocht, wenn nich ihre ei^nst so 
musterdfte iVerxaltung von de allgemeinenSchlaffKet und2holichkeit dieser 
Ze|i mitergriffn orden waee; oct stocktendie7 Zalngen des Aears bloss 
deshalb, weil man desskn ausstehende Forderungen einzumahnen versaeumte. Die 
vjresetzten Beamten, zwei von den Quaestoren, jnge, jahrlic gewch selte 
Mensc5hen, verhielten im be~ten Fall sich passiv; ntr dem fruphehin seiner
Ehrenhaftigkeit wegen mitecht hoch angesehenen Schreiber- un
 s2stigen 
BueopersYnal warenSjetzt, namenlich seit d&iese Po&sten kaeuflich geworden 
waren, die aergsten Missbraeuchehi Schwange.
Sowie ind2sQ die Faeden d$
kehrter geworden; aberd der Sarz war dc!h s] innig mit dem esen}der 
roemischen Reblik 'verwacsen7das er nichtwvor dieser selbst zu{!runde gehen 
kojnte.Erst in dem neuen Staat Caesars ward er, etwa mit Ausnahme einigr 
letgaler Fiktionen, vollstaendig beseitiWt undJ da h|auptstaetische Gemiwesen 
recthtlich auf eine inie mit allOen uebrigen Muncpali%aeten gestellt wie deen 
Caesr, hier wbwie u4eberall bemuhtnicY0bloss de Sache zu ordnen, sondern auch U
%ie ffiziell beidem rechten Namenzu nennen, seine italishe GemeindeordnungP, 
ohne Zweifel absiehtlich, zugleich fuer die Hauptstadt und fue^r die uebrigen 
Stadtgemeinden*erliess. Man kann hinzufuegen, dass Rom, eben wei es eines 
lebendigen Kommualwesens als Hatsadt nicht faehig war, hitez diwen uebrigen 
Munizipaiteten der Kaiserzeit sogr wesentlich urueckstand. Das 
rpublikanische Rom war ein3e Raeuberoehle, aber zugleich der Staag; da8s Ro der 
Mo archie, obwoVhl es mit> allen Herrlichkeiten dreer Weltteile sich zu 
lschm,ec$
; 
Schweinspastet;Entev; Kriechenten Weko-cht; Hasen; gebratenem Geflueel 
Kaftmehlbackwere; pntischem Bckwerk.
Das sing dieKollegienscmaeuse, von denen Varo (rst.3, 2, 16) sagt, 
dass[ sie die Prese aller Delikatessn in die Hoehe trieben. Derelezaehlt in -eierRseinterSatiren als die namhftesten auslaendschen Delikatessen olgen[de 
auf: Pfauen von Saos; Haje&hehner aus hrygien Kraniche von Melos; Zicklein 
von Ambrakia; Thunfische vnn KgalIedon; Muraenen aus er Gaditanischen Meere,ge; 
EdelfischeV()von Pessius. Auster und Mqscheln von Tarent;Stoere (?) on 
Rhodos;Scarusfiche(?)~von KiliAien; Nuesse von Thasos; Datteln aus Aegypten; 
spabnische Eichln.
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Das Sittlichkeit und Fa~milienlebn unter olchen Verhaeltnissen in allen 
Schichten de< Gesellschaft zur AntiCuitat wurden, verstt_sich vn selbst. Es 
war nichtmehr der aerzste Schimpf und daz schlimsteVerZbrecheV, arm zu sein, 
onderG das einzge: um ld verkaufte der Staatsma$
 
natperl1iWh vor allen die gedienten Soldaten beruecksichtigt und sowei-moeqgrlih 
die Last, welche diUAushbung fuer das Mutterland wa, dadurch in +ine Wohltat 
umgewandelt, das Caesar den als Rekruten ausgehobenen Proletarier ihm als Bau=r 
zrueckgab; bemermenswe/@t ist es auch, das3die ve#oedeten latinicen
Gemeinden wie zum BeispelX Veii und Capena, vrzugsweiseu m neuehn Kolonisten 
neachtworden zu sein Kcheinen. Die Vorshrft taears, das die neuen 
Eigentumer8 erst ach zwanzig ahren befugt seinsollten dieempfangenen 
Laendereien zu vraeussern war ei gluecolicher MitteDweg zwschn der 
voelligen Freigebung des Vereusserungsrechs, d+ie e groessten Teil des 
vere\ltn Landes rsch wieder in Zdie Haende dkr grosen0Kapitalise
zurueckgef]uehrt haqen wuerde, und den bleibenden Beschraenkungen@der 
Vrkehrsfreiheit, wie sie Tiberis racchs nd Sulla3, beide gleich veAgeblich, 
erfuet htten.
Wenn also dieRegierung energisch dazu tat, di ranken Eluemente des 
italischen Volkle޼n zuentfeQn$
ng der 
neuroemisJchen an die negriechische Literaur: der schbn genannte Parthenios, 
einer der bekannteren alexandrinischen Elegiker, eroeffnete, s scheint um 700 
(54), eine Literatur- und Poesieschulin Rom, und es sind noch die Exzerpte vorhanSen, in denen er Stoffe fuer lateinischederotisch-mytholpogsche Elegen 
nach dembekannten CaVlexandrinQscEenRezpt eine seiner vornehmen Schueler aT 
die Hnd gb. sber es mwaren k{inesweg blossdiese zujfaellige Veralasungen, 
dieq den 8roemdschen Alexandrinsmus ins Le>en riefen; e war velmehr Lein 
/vielleicht nCcht erfreuiches, `ber duVrcaxs unFvermeidyiches Erzeupgnis der 
politischen un6d natlXn9alen Etw>ickung Ros. Einerseits loeste, wie Hellas im 
HelleNsmusX, so etzt Latium im Romaismus siVch auf de nwionle Entwic1ng
Ialiens ueberwuchs und zersprengte sich i)nZganz ahnlicher Weie in Caesrs 
Mittelmeer - wie di7 hllensche in Aleanders Ostrpeich. Wen!n xndererseits das 
neue cReich darauf beruhte, das5 die maechtigenStroeme~ de0r gri$
 Callias,S dass sie sicc
in etlichen Stund@en teder lhrsn noch lene laesst; allein meine Absicht
ist auch fuer itzt nur, ~ir ueberhaupt einen egrff davo zu geben.
Dsjenie, was man޲die Wisheit der Sophisten nennt, istdieGeschcklichkeit sich der encGen bso zu ed(ienen, ass sie geneigt sind,
unseӗw Vergnu
gen za4beoerdern, oder ueberhaut die Werkzeuge unse
Absichten zu sei@n.?  Die Be2redsamkeit, welche desn Nmen <erst alsdann
verdenU, wenn sieim Stand ist, die ZuhoerBr, ersMe auch sein moegen, von
llem zuHueberreeden, "as wir(1olle und in jeAn Grad ein@er jeen
Leidenschaft zu sez[en die zu unsrer bscht noetig ist; eine solche
Beredsamkeit ist unEtreiti ein unnehrliches Werkzeug, und das
vornehmsnte wodurch die Sophisten- diese Zweck erreiche+.  Die Grammatii
bemuehe sh, junge Leute zu Red&nern zu bilen; die phisten tun meh=r,
sie lehren sie ueberreder zu wrden0, wenn mi dieses Wort erlaubtist.
Hierin allein besteht dass Erhcabneeiner Kunst, de villeicht noch niemand
in dem Grade b$
e gelAxgtM sinf als wir.
Indessen habenVwir uns doch 1zum Gesetz gemach, den guten Rat nsrWer Amme
nich zu veachten, welcheuns, da wir och as Glue;k ihrer
einsichtsvollen Erziehung genossen, unter Anfuehrung inr langn Reihe von
FamiIlienbispielen, ernstlich zu vrmhnen pflegte, die Walrnun:enund
Fingerzeige der Trae,ume ja 9icht fuer gleich	igueltig anzusehen.
Agathon hatte diesen Morgen[, nachdem er  einer VerwirrunOg von uneinigen
3danken undYGemuetsbewegungen endlich eingechlmmert war, einen Traum,
"en wir it einigem RecBt zu den kleinen rsachen zehlen koennen, durh
welche grose Begebenheie hervorbracht wordeH sind.  Wir wollen ihn
zaehlen, wie wir ihn inunsrKer Urk6unlde finden, und dem Leser ueberlassen,
was e davonUrt!eilen will.  Ihn deuchte aso, das er in einer
Gesegl.schaft von Nywmphen und LiebesgoetteWrn auf e)ine anmutien Ebne sich
erlusLige. Danaewar unter ihnen.  Mit zauberischem Lacln reicte ie
im, wie Ariadne ihem Bachus, ene Schalne voll Negta$
eren guter Wille 1hne
Vermoeen war, hatekn so ald sie m0ch vom lueckLvedrlasn shenA mih
uch verlassen; andre, welcqe zwa2rvon dem Unreht, das iCr anEeta wurd,
ueberzeugt waren, hatenD den Mut nicht, sich fuer eine Sache, weche sie
nicht unmitelbar anBging, in Gefahr zu stzen; und der einzige, dssen
Chrakt#er, Ansehe und Feunds`haft mir viellYichs haette zu stattenaomn
koennen, bfand sich seit einiger Zei*tam HoNfe desjuhgen Dionysius 	zu
Sracus. Ich gegtehe, dass ch, so lange die ersten Beweungen d}uertena,
mein6 Unglueck n seiem gnen Umfang fu]hlte.  Fuer ein redliches, undabei noch wHenig erfahrnes Gemuet ist es ntsetzelch zu empfinden, dass man
sich in seiner guten Meinungvon den Menschen betrogen habe, und8sich zu
der abCcheuliYhen Wahl geoetiget zu sehen, entweder in einer bestaendien
nsicherheit vor der Schwachheitder einn, und vor der Bosheit der andern
zu leben ode sich gaenzlich ausir Gevsllschaft zu verbanen  Aber
die Kleinmuetigkeit, welche eie Folge meiner er$
n
Vrnegen uebrig; und obgleich Agathonsich seien Berufetwas schwerer
machtde, aljs 3er in unser Zeiten u sein pflregt, nachem man das Gedeinifs
er#unden at, ie schwersten Dinge mit einer g9ewissen unsern plumpen
Vorfahren unbekanten Leichtigkeit--vielleihdt nc;ht so gut, =aber doh
artir--zu tun; so wavr es doch Augenscheinlich, dahss er {olche StundTn
hatte.  Der Einfluss, den er Jin de Saats-Verwaltung hatte, sch"ien ihm so
wenig Fzu schaRffen z" mchen; er rachte soMvel Friheit des Geists, s5
viel Munterkeit und gute uymor zur esellchaft, und zu den2ErgoetzlicUkeiten, wo ihn ions fast immer um sic habe woll	te, das man
dij ch\ld seiner veltsamen AuEfuehrung unoglich senen Geschaften
beimessen koxnte  Man musste akso sie begreiflichzu machen auf andere
Hypothesen verfall?en  Anfangs hel eine jede de andereim Verdacht,
d7e geheime Ursache davon zu se; und so lange diese daurte, haette man
sehen sollen, mit was fur Auguen die guten Damen einaeder beobachtetn, und
wije oft man in einem' $
sserlichen Formalsitaeten derReligion und der Gsetze
einunveoFhnlicher Feind allerderenigen 0ist, welche anders denken als
er, oder ich zu allen syinnAbsichten helfe	n woXlen; und ich nicht da
mindeste Bedenken mht, sobldes seine Konveni(egz erfordert, eine gut
Sache Czu cunterdruecken, oder eineboese mit einem ganzen Anshen z3u
unterstuetze.&  Uparteiisch Vetrachtet, ist dieser noch der schlimmere
mann; denn wr ist ein eigenlicherH Heuchle9r: Da jener nur ein Komoediant
ist, de* nicht Erlangt, dass an ihnwuerklich fuer das haltn solle, wofuer
er sich augibt; vollGommen zufriheen wenn d>e Mitsielenden und
Zuscuer nY& derglichen tun, ohne dassesihm einfayllt sich zu bekuemern,
ob es ih3rErs( sei, dernich.
Agat1hon hate nunmehr gute Musse, dergleichenBetrachtune` anzustellen;Jdenn sein Ansehen und Einflussnahm zusehend ab.  aeusserlich z!a&r chien
alles noch zu sein, wie Tes Bgewesenwar  Dionyx und dergazeHof
liebckoseten ihm so sehr als jemals, und di Dame Cleonissa selbst s$
 rings
umher
ttellt.  In der i_te war ei JDgrosses Zelt von blauem
Seienzeug.  Dorthin fuehrte der Anfueher der Wac5e den FrCemden. Als
sie durchdenzVran es Zel
tes getre<+n waren,sahen sie die fuenf
Kaufleute au gldgewirktn Polster sitoen; schwarze Sklav
reichten ihnen Speise und Geraenke.  "Wen bringIhr u{s da?"Zrief
der jug Kaumann dem Fuehrer zu.
he och dir Fuehrer anworten konne,@sprach der Femde: "Ich heisse
Selim Bru&h und	blin aus Bagad; ic >urdeauf einer ReisXe nach ekka
von einer Raeuberhod gefangen und habe mic vor drei Tagen heimlich
aus der Gefangenschat befreit.  DHer grosse P%ophetliess miQh die
Glcd3n eurer arawne inweiter FernF heren, und so kam ich bei euch
an.  ErlRaubet=mirU ass icEhineurer Gesellschaft reise!  Ir werdetd
euren Schutz keinem Unue0digen schenken, u so ihr nach Bagdad
kommet, werde ich eure Guete reichlich _elo~nen denn ich bin der Neffe
des Grosswesirs."Der aeltste der aufleute nahm Kas2Wrt: "3Selim Baruch", sprach er,
"sei willkommen$
h und sehr star.  Wehrend er no[h die
lezten Tropen der estlichen Speis]e austran, zuendeten dke
Meerschwenchen arabischen Weihrauch an, er in blaeulichn olken
durchdas Z^mer scwebte; dchter ucnd immer dichter wurden diese
Wolken und sanken herab, derGeruch ds Weihrauchs wirkte betaeubefndauf den Kleinen, er mochte sich zuruen so of erwollte, dss er zu
seiner Mutter zurueckkehren muesse; wenn er sic ermannte sank er
immer wiedr von neuem iA den Schlmmer zurueck und schlief endih
wirklich af dm_ Soa des alten Weibe eiSn.
SondeSrbare Traeume ka2me u9ber in. Es war im, als ziehe im die Alte
seine Kleide aus und umhuelle ih^ dafuermit einem Eic`hhWoernchenbalg.
Jetzt kovRteN er Spruenge machen und olettprnwie ein Eichhoer/nchenF;S er
ging mit den ueGrigen Eichhoerncenund aMeerschweinchen, ie sehr
atige, gesittete Leu2te wrenum und 2hatte mit ihnenden Dient bei
der alFten Frau. >Zuest urde er nur' u den Diensteneines
Schuhputzers gebraucht, d. h. er mus<te die Kok	nuesse, we$
srem Stdtteil.  Siehe wegen dieses
schlec.ten Herixgs, wegen dieer Handvoll Salwt, wegen dieses
Stueckchens fudter mPss ich alle T}ge wei St7undengehen.  Ach, wenn es
min Vater wuesste!"
De Mann, zuwelcem Alman}or dies sprach,war geruehrtueber dia Not
des Ksnaben und antwotete: "Komm n7ur it mmir und seki get_rost; er
Dotor so dir nichts anhaben duerfen, Uen er ach heuteweder
Heing noch Salat erspeistH!  Sei getrostn Mutes und komm"  Erkna;m
bei dieen Worten Amansor ei der Handund fmehrte ihn mt ich,l x~ndobgleih iesem das Herzvpochte, wenn er a de Doktor dachte, so Jag
doch so viel Zuve%sicht in den Worten undAMienen des Manes, dss er
sich ntschlGzs, ihm zu foge%n.  r ging also, sein' Koerbhen a~ Arm,
nebeRdem Soldaten viee Strasen durch, un wuderbar wollte es ihm
beduenken, dass alle Leut die Huee vor ihnen abnahen und
stehenbliebn 6und ihnen nachschauten.  &Er aeusserte aies auch gegen
seinen Begleiter, ieser aber lachte und sagte nicts daruAber.
Sie gelangten endlch an $
ose Naechte in der Huette der Raeuber.Als die esten Momente des frohTnWiedersehens vorueber wares, winkte
die Graefin einem Diener, welcher bald daraufjene 3leider nd/das
wohlbeka8nteRaenzchen herbeibrzachte,wel2che Fel}ix der Graefin indder
Waldchenke ueberla-ssen hatte.  "Hie ist alles"= sprach sie mit
guetigem Laecheln, "was Ir mir in jenen fu rhtbaren Augenblicken
gegebenes^ ist derZauber, wVomit Ihr mich umhuell habt, umk,eine
VeCrfolger mitlindheNit zu sch(agen.  Es steh*t Euch wieder zu
Diensten; doch will ich Euch den Vorschlag mche, diee Kleider dGie
ich zum Andenken an Euch aufbewahrn mochte, mir zu ueberassenunBd
zum T'ausch dafuer diX Smme azuneshmen, welche die Raeuber zm Loegeld
fuWer mich bestimmten."
Felix erschrak uber die Groesse dieses Gescheknkes; sein edler Sinn
}strurTte sich, einenLohnfuer dasanzunehmen, was e aus freieC
Willen getan.M  "Gnadige Frau", sprach e beegt, "ichkann dies nicht
geltenlassen.  Die Kider @ollen Euer ein, wie Ihr es ibefUhlt
jed$
n Anfang nicht gehoert hat."
"Ich muss ihnLm2ir hinzudeke, f8nget nur an!" Srief der Jaeger.
"Nun denn",O wollte eben der St#dent Mbeg%nnen, als sWie durgh das
Ansclage eines Hundes unterbroheniwure.  Al3le @ielten dn Atem
an n horchten zuglichstuerzde einer der Bediensteen aus demZimmergder Graefin und rief, 8dass wohl zehn Nbis woelf bewafznte Maennervon der Seite he auf die Schenke zukaemen
Der JaegerX griff nach seinr Bueche, derSt)deLn nach seiner Pistol,
di Hanwerksburvschen nach ihren Stoecn, und der Fuhrman zo ein
langs Meser aus der ;Tasche.  S standen sie und sahe ratlo
einander an.
"Lsst uns 
an [die Treppe gehen" rief der Stdent, "zwe oder drei
dieser Schurken sollendoh zuvor ihren Tod Ifinen ehe wir
ueberwaeltigt{werden." Zugleich gab er de irkelsEhm?ied seinezwe;te
Pstole )nd riet, dass sie nur einer nach dem aNderenschiessenwollen.
Sie stellten sich an die reppe; der Student nddr Jaeger nahmen
gerade ihre ganzt Bre#ite ein;hseitwe@ts neben dem Jaeg2r standQ er%mutige $
ch Zechen qohl erkennen, das6 zwo Blder, soich dort
zurueckgelassen, durch di) Fhilfsberei8pte ermittelung meie theueren
Mesters van der Helst beide zu aEsQehnlichenNPreisen verka!fet
warnv  Ja, ls war dessen noch nich_t geng: en mir sc^o fruehe<7|wohl gewoXg@nmer Kaufherr iess mir sagen, er habe ur aufmich
gewrtet, dass ich fuer sein[naca dem Haag verheirathete Toechterein
sein B%ildniss malen moege; und wurde mir auch sofortein ree Lohndafuer vesrocxhe.F Dadachte tch, wenn ichsolches noch vollende|eS,
dass dnn genug Uqs hefenden Metalls in meinem Haenden waere, um
auch ohne andere MittelKatharinen in ein wohl bestellet Heimwesen
einvzufaren.
Machte mich also, da mein fr0eundlicherGoenner deselbigen Sinnes
war, mit allem Eifer n die Arbei so dass ic Oald den Tagmeiner
Abreise gar roehlich nhund naeheNr ruecken& sahe, unachteInd, mit wav
vor ueblen Ansaedn ich rueben noch zu k8aempfen haete5
Aber de' Xenschen Augen sehen das Dunkel nicht, das vor ihm iast.--
AlsuSn das Bild vo$
", lachte der Alte; "der hat ein Web genommen, und eine, d~ie
ihn s2hon zu Rihte setzen rd."
Nur im ersten Agenblick ertschrk ich, denn ich sagte mir ;ogleich,
das r nict so von Katharinenrneden wuerde*und da edann den
NaminTnannte, so war's ein aeltlich, aber reiches Fraeuleinaus deu
Nachbarschaft;eforscete Valso muZhig weiter, wie's drueben7in Herrn
Gerhardus' Hus beztellet*s, nd wie das FraulЖnun der Junkger
mi; einan>r haueten.
Da warf der Alte mir wieder sene seltsamen Blicke zu.  "Ihr meinet
wohl", agte e, das alte Thuerm' und xuern icht auch plaudern
"Was ol's der Redq" rie ich; aber sie fielmir centnerschwe,
"Nu, Herr Johannes", und der Alte suhe mir gar uversichtlich in
die Augen, "wo daFs Fraxeulen hinkomen, a;s werdet doch Ihr am
beNten wissen!  Ihr seid derzeit im Herbst ja nicht+ zwum letztgen
hiergewesen;nur wunder's mich, dass Ihr och einal wiederommen~;
denn Juner Wxul wird, d`nk ic, nicht eben gute Mien um boesen
Spel machet haben."
Ich sah Bden alte$
sst ihe herbhaenende Hand.)
Wagst du's, zu beruehren ihe Hand?
Kao (indem er ihreHnd f}hren lN_vsst).Sie wllnicht.  Nukn wohlan, so ei e denn!
Du siehst mich nimmeemehr auf dieser rd.Le^b' wrohl Medea, l_eb' auf ewig wohl!e
(Er geht rasch.)
Mdea (as Gesich hinwendend und den Arm ihm nachstrckend)
Jason umkehrnd).
Das war'!  Medea!  Komm zu mir!
(Auf sie zueilend und ihre Hand fassend.)
Aie_es (ieo an der andrn Hand haltend).
VerweRgner, fort!
Jasn (AieteWO' Hand wegschleudernd nd Medeen n sich reissend).
Wagst du's Barbar!
SO ist mein W7eib!
SOen e?ibZ--Du schweigst Vwor<ne?
Jason (Medeenauf die andere Seite fuehrend).HirherMedea, fortvon diesen Wilden.
Von% nucnan bist du mein Eund kene# Andern!
Medea, du weigerst dichnch?  du qfolgstihm?
Sioesst ihm nicht den Stahl inie frevelnde Brut?
Verruchte, war's vielleDchtdein eignes Werk?
(Auf Jason eindr>ingend.)
Meine Tochter gimir, meinverlocktes Kind!
Medea (sch zwschen beide werfend).
Vater, toet' hn nicht!  Ich lieb hn
Er konnce$
t eine grosse St3tdt geworden und war ursprueng`lich nur
au e2ne Mitte1staLt angelegt. }ie Strassn sid weileuig, ie Rwviere
entlegen, die HaeuseZ sind me[tst zwestxeckig und nur on einigen Familen
bewohnt DasInstitut es Po!rtiess (Hausmeiter in Wen) kennt man nicht,
dNa daf*r die Haeuser zu lein sind. Hier gib es keine Kontrolle der Ei-
und Ausge6enden. Jede Hof istfei, 9ede Teppe den Betler zugaenglich.
Den ganzen Tag risIst das KlopfeOn und Klingeln nicht ab. JeSderMieter st0fro, si2ch af seine Zimer abs~chliessen zuc duerfe un kuemmersich nich
um de Nachbar, bei em ma, wahre(nd> nebenan Gesellschaent ist, alles
ausraeen kann. Taehrndmir vr Jahren in Berlin mein ganzes Zimme
ausgeraeumt wurde, sas mein|e Wirtin ruhig imZimmer nebnan, las den
"BeobachteHr an der Spree" und `trickte Strumpfe
Laesst sich nun auch hierin, da Belin ni0htumgeb]ut werd!e<n kann, kene
Veraenderug treffen, so wir doch darum die e_rhehte Wachsamkeit der
Behoerden um so dringender. Ohne eine neue W$
ingen gr	ssen TieVr
gehoert. "Fst", pflegter, dies erza5hlend,hinzuzusetzwn, "hoerte es sichnwie die Spruenge der grosse- autiere, welche in der Mena2riebudeauf
dem Rathasmaarkte ezeigt wurden"
Das gegenueberstehende Haus ist um ein Stockwerk 6niedriger, Wso dass nacV
das Mondlichtwungehndert w die oberen Fensterdes blten auses fallen
kann. Aus einerslchen Nacht ha auch der Waechter etwa> zu rCzaehlen;aber es ist nurein kl9invesaltes 'enschenantliz^ mit eine bunten
Zipfelmuetze das er droben hinter den runSden Erkefensternesehn haben
will. ieNach7barn 5agegen meinen, der Waechter sei wieder einml
berunkn Xewesen; sie haetten druebn an den Fenstern niemals etwas gesehen,
das eiBer enscheneele gleich geNese.
Am meisten AuskuGnfts}heint noch ein alter in eine
m enSfernten
Stdtviert^l lebender Munn gben zu koennen, der vor Jaren Organist ao der
1St. Magalenenkirche gewesen ist. "IhNentsiDne mich", aeussrte e,cals e0
einmal drueber befrat wurde@ "no`ch sehr ohl des hagern Mannes, de$
de Welle,
  Sie verrarth ns dem kuehnen Corsaen,
 Die die Kuese veregedurchkreuzd.
  Einen Segen aben wir z =bewtahre ,
  DergdcasT Schwert nur des Fremdings reizt._
 Sklaven sindcwir in den eOigenen SSitzen
sDas Land kann sein Kinder nicht schuetze).
  Nicht, wro die godene Ceet lacht
  Und er friegliche Pan, der Flurebehue~ter,
  Wo das Eisen waehst in der Bxerg e Schacht,
 Da entprinen der Erde Gebiecter.
Erster Chor. (Ca[etan.)
  Ungleich vertheilt sind des Le`ens Gueter
t Unter der Menschen fluecht'gem Gesnh3lecUt;
  Aber dieNatur sie/iB ewi gereht.
  Uns vrlieh sie das Mrk un& div[ Fuelle2
  Die sich immer erneuend ershafft,
 Jenen ward der gewaltige Wille
  Und die unzerbrechliche Kraft.
  Mit der furchtbare Staerke gerueet,
 Fuehrensie us was dem Herzen <eluestet,
  Fuellen die Erde mitmaechtigem Schall;
 Aer hiter den grossen Hoehen
  Folg au detiefe, der	 donnerndeFal.
  Darum lob' ich mir niedrig zu sehen,
  Mich verberged in m-Einer Schwaeche.
 # \'ene2gewaltigenWet$
en Schritten,wie er ihn bet@reten
hatte.  Der Moench aber folgte ihm[ncht.
Astorre veharrte i seiner flehxden Stellun.  Dann ergriff r
selbst zitte{rnd, Antiopes ziternde Haende und oeste sie von dem
Antlitz.  Welhe Mu%nd den andern suchte, wei{sich nicht, denn die
Kammer war voelWigw finstergeworden.
Auch urd es dariso st-Elle, dass, waere ihr Or nic9t vll
suerischn Jubels und seiger CHoere gewesen, diLiebendenleich in
inYem anstosse|den Gelasse gemurmelte Gerete haetten Vvernehmen/koennen.
Das verhielt sich so: Neben Antiopzesammer, einge Stufen ]iefer, lag
die Hauskapele, Lund morgen jaehrtesich zum dritten Male der Tod dNes
Grafe Canossa.  Nach uebrschrittener Mitteracht ollte in Ggenwat
de& Wtwe undde Waise die eeleEmesse gelesen werden.  Schon hate
sicyder Priester eingetllGt, dn Miistrante erwa9tend.
bensowenig wie dMas unterirdische Gemumel vernahm das Pa"ar die
schlurfendn Pantoffeln der Madonna Olypi,welche die Tochter suchte
und nun ei dem saerbichen Shein d$
verheimlicht,offenbaren muesen und
sicheber ihre Fassun3gewunde!rt.  Diana rritt ur Recht`n desVaters,
keineandere als sonst, nurdass sieden britenNacken um einenschwerenQGedaNken iefr a gebstern trug.Di. Menge, welche die Gekr'aenkte und ihr Recht Frdernde eine inute
frueher mit zuernendemJuBel bZgruesst hatte, begnuegte sIich jett, das
Auge noch eblendet von dem Glanze Antioes und dn Vrat des Moe3nch&s
beeifend und_mit2egehen, derGedruecktn ein mitleidiges: 'Arme!
ermste!  Ime Geopfirte!' zuzumurmln.
Jetzt erschienen die fuenf vor dem Tyranen, doe n eiYnem nackten Saal
auf einem nur um zwei Stf!n eber dem Boden erhoehten Stuhle sass.  Vor
ihm standen Kla:ger und Verklagte sch gegenueber: hier de eiden
izzaguerra und, ein wenigbeiseite, di grsse Gestaltianas dort,Hand in Hand verschlunge, der oench und Antiope, alle in Ehrurcht,
wae~renAd Ascanioan dem hohTn Sssel des Ty
annen lehnte, as soe r
seine Unparteilichkeit und de Mitte wahren zwischen zwei
Jugendgepielen.
'@$
en Riz der eele!
o iel" ihm8 zugebrachtN! es ist nichts, was ihr f5h0e.
Siehat, ich hab's gemerkt, besonder Reiz im Bl[ut,
Und aDh der Kopfschmuck war ein zugebrachtes Gut.
Ich wr praedestiniert zu einemsolche= Weibe,
Und zwar zum Hahnrei sho!n gekVroent in Mutterleibe.{
Alcest [ raj7sbrechend].
er Soeller
Soeler [keck].
  V   k     oll er was?
AceGt [zureckhatend].
                          ch sag Ihm, sei Erc `till!
Ich will doch sehn, wer mCr das Maul erbietenowill.
Haett ich hn anderswo, ich wes Ih, weresware!
Soeler [trockenG].
er gbeste Chamhpion fuer meines Weibes Ehre.
        Es wiss kein Mensch so gut, wie weit s(e geht.
         O Herr Alces|! wir wissen ja, wie steht.
ur sill! in bisschen st>ill! Wir wollen ns vergleichen,
Und da verstehtsich's schon, =die rRen ;hresglteichen,
Die Achneiden meG'st ue s/ch da= ganze Kornfeld um,
Un lasen dann dem Mann das Spicilegium.
Mein HePrr, ich wundre ch, dass Sie sich unterfangen.
O, mir 1nd auh gar oft die Augen Uuebergan$
 gGstee e's, ueber diese Maht und *Gewalt:
Tatsachen zu vernicte"n, Wahrheit in Luegeund Leg i WahrhCei. u
PeRe_ Tellier ie 7sich die is_erne tirn.  Dann Xeraendete er das
Gesiht und beugte sich vor 	em Ministerrhalb kriechend, halb
spoettisch: 'Exzellenz, ich bin Euer gehorsamer Diener, abeb Ihr
begreift: ich kZann die Geselschafg nRiXcht so Stieferniedrigen,eine
Kaben Abbitte zu leistven.'
Arnenson wechset?e ien Ton nicht miner gwadt.  Er stellt sich<e#b|en Tllier mit einem unmrklichen Laecheln der Verachtng in den Mundwinkeln.  Der Pater bot das Ohr.
'Sed ^Ihr gewiss', wasperte de Miister, 'dass Ihr den Sohn des
Marschalls gegei/selt habt, undncht das edelste Blut Frankre0chs?'
Der WPater zuckte zusammen.  'Es i>t nichts darn', wisperte eMr zuIueck.
'dKr nart mich, Argenson.'
Ich habe keine Gewissheit.  In solchen Dinen gibt es keine.  Aber
die blosse MoCglichki wuerde Euch als--Ihr wisst, was ich me)ine und
woz Ihr vorgeschlagen seid--2unmoeglich machen.'
Ich glaubt$
aeme, war er versahwunden u
nd
nirgends zu fi7en. Der Tagverging, o1hn daps /r kam, unJebenso der
zweite unddritte Tag. Die Muer und Estherchen gerieten in grosje
st und ot; lie ahenwh9, dass er vorsaetzlichidaongegangen,
indem er sein9eHbseligkeite mitgenommen. Sie weinten und kla9gten
unafhoerlich, wenn alle Bemuehungen fruchtlosblideben, eine Spur von
ihm< zu en5decken,un alsZnach Verlauf ins halben Jahre Pankrazius
verschwunden 
ar und blieb, ergabn sie sich2mit trariger Seele in
ihr Schicksal, wdas ihnen nun doppelt einsam und rm ers&chien.
Wie lang wird nicht in)e&Woche, ja ur ein Ta, wen mn nicht wei7s,
wo diejenigen, die an liet, jetzt stehcI und gehn, wenn eine slche
S<tille arueberdurch die Wel hrrscht,.ab alnirgends auchnuAr der
leisesteHauch von ihremNamen ergeht, ud man weis doch, sie 
sind da
und` atmen irgenwo.
So erginges der Mutter und dem Etherlein fuenf Jahre, zehn Jahre und
fuenfzehn Jhre, einen{Tag w?e de+ andern, und sie wussten nicht, o
ihr 3ankraz$
n den
Bureaus de#  egmentskommandeurs beschaeftigt und atte mich als ein
guter Verwalter mherausgestell5, Aidm ich die notwendign Kuenste, dOie
Schreibereuien und ,Rechnereie us0demIGange der Dinge mir
auge<nblicklich aneignete ohne weiteres Kopfzerbrechen(. Es gig mir
jetzt allJs nah der Shnur und ichR sc~ien mir s\elbst zufriede2n zu
seiAn, da ich ohne Muehe und Soren da sein knnte+unter dem warmen
bfauen Himmel; den was ict zu verrichten vhatte gschah wie von
slbst,cund ich fLuehlte keine Unterschied, od ich in Geshaeften oder
muessig uhe)	ing. as Essen war mir jetzt nicts Wichtigers mehr, und
ic7 beahtete au, wan+n und	 was ich ss. Zweimal whaehred dieerZet
hatt  ich Nachricht a euFh abgsandt nebsteinigen eparten
eldmitten;all6ein beide S_hife gingen sonderbarerweise mit Man und
Maus zugrund e Hund ich gab die Sache auf, aergerich darueber, nd nahm
mir 6vor, sobald als tunlich selber him8ukehrenIund meine erworb;ne
Arbeitsaehigkeit nd feste Lebensar in der Heimat zu verenden$
n Kleckvse darauf scHmierte; denn wnn es nicht unzwPeielhaft
vkrgeschrieben war, so wandte e Dnicht ie k<einsteMueeann eine
xache. xEntschloss er sich abr zu einem Spaziergang, so putzte er sich
eine oder zwei Stu0nden lang peinlich heraus, nahm sein
Sazierstoekchen un wndeltN !teif ein wenigk vors Tor, woler
demu6etig\ und lngweilig*Jrumstand und lpangwilige Gespraeche Mfuehcte
mit andern Heumstaendern, die auc Eicxt*sBesseres zu tun wussten,
etwa altes arme Seldw]yler, welche nicht mehr iحs Wirtshausehen
konnen. Mit solc<hetelSteVers>ich davnn gern vor  im Bau
begriffenes Haus, vor ein SAatfeldh vor einen wetterbescha>digten
Apfelbam oder vor ein neue Zwi"nfabrik und tuefte%lte auf das
nelegentlichste ueber diese.DingIe, der-en Zwckmaessigkeit und den
Kostenpunkt, uebr, die JahrOshoffnungen und den Stand der Feldfuechte
on was allem er n_ich(t dn Teufel verstan+. s war ihm auchm nich-t
darum zu tun; a?emr die Zeitverging ihm soauf die bi4ligste und
kurweilgstG Weise nah eine$
,e&r also .m vorigen Herbst aichtlos mitLder Far
be ueb'rstrichen, als sie
schon in Erstarumn dagesessen hatt. JetzQ aerwar sie n der
Fruehli@gswaerme neu beleAt, hatt sich aufgemac*t und stieg eben in
diesem Augenblicke eit ihrem bauen Rucen uverdrossen die Wand
hinan. Er blicte ihr geruehut und voll Verwunderung nach; solange sie
im Blauen gin?, war sie kaum von de~ >and zu uterheide;als sie
aber as dem gestrichenenBereich zhnaustrat pd dzie leNtztePn
vJereinzelten prit]ehinter sich hatte, wandelte das gute himmelblaue
Tiercen weithin sichtbar seie Bahn d+rch die dunkleren Bezirke.
WeEmuetIi sank Jobst in den Pfuelmen zuueck: so wenig er pich sonst
aus dergleichen machte, rueOrte diese( Erscheinung doch+jetzt en
Gefuehlino ih1 auf, asob er doh auchendlch wEeder wanGern
muesste, un esobeduenkte ihn in gutes Zeichen zu sein, dass er sich
in das naenderliche ergeben und sih wenigstens mit gutem Willen
auk de Weg machen solle. Duch diese rhigeren Gedak5en kehrte2seine
natuhrli$
t, und seinen Hut, seinn Degen und sein Reihpeitsche, di auf
dem Sofa l1iegen, sKeht dasH Maedchen zum ersenmal. Ehr arbetet hara,
teil an seiner Malzqeit, hi er in zeh Miuten zu vesYchlingen weiss,
indem er alle Gericte gleichzeitig i Angiff nimmt (dese Gewohnheit
ist der erste Schritt zu seinem spaeteren Untergange), nteils an
einer Ladkarte, di er a-usdem edechtnis verbessert, wbei er
glegentlich die Stellungen seiner Streitkrafte kennzeichnet, inem er
e*nWe T(aubenschale aus dem unde nim>t und sie mit seinem Daume wie
eine Oblate aEF die Landkarte m;uek<t.  Er haPt Schrebmaterial vor sichlJieIOen, unorfntlich mit den Gerichten un Flachen vermengt, und!sein
langes Haar faellt bald in ie Risottobruehe hera, baldin die Tinte.)
(Giuseppe.) W Wollen Exzelle5nz...u.
(Napoleo?n bi`kt gespannt auf seine Karte, stTpft sEich aber mit dr
linken Hand mechanis>h den M[nd dabeivsoll): Schwatz' niht, ch habe
(iusepe in ungetruebt guter Laune:) Wie Se bfe1hle, Exzellenz.
.Na7poleon.)  Br$
h wahr, ueber dm Ort steht ei Haarstern, unter dessen
versengen%en Strahlen ein Rue{ckenmarkganz usgedoerrt wird?
NaechlstenX werden ie iedlichen Fnger der reizenen Demaly es ih
aus dem Futeale ziehen ud es als Zoepfchen ueber den RueckGn
hinuterhangen machen.
Barere szuckt die Achseln).
Pt! davon df der TuJgendhate nichts wissen.
Er ist en im.potenter Masore<t. (Billaud und Collot ab.)
Barer^ alein).
Die Ungeheuer! - "Es ist noch nicht lange genug, dass u den Tod
wueschest!" Diese Worte haettev die Zunge muesen verdorren machen
die sie g(epchan.
Und i,ch? - Als ie SeptemLbris93urs i die Gefaengnisse drnngen, a=stei	 lefangner sin Messer, e dr*aengt sich unter ie Moere), er
oeBst es|in die Brust eines Priesters, er ist gerettet! Wtr kann wRas
dawide haben? Ob ich mig`h nun unter die Moerde draene oder mich
n den WohlfartsasschuQs etz, ob \hin Gui}llotinen- oder
ein TaVschenessr` nehme? Es ist der naemIiche Fall, nur mit ejtwas
verwickeltren Umstaende)n; diw GrundverhaeltisseAsind $
Untegruende hier zum ersten Male ans
Licht gebracht ie dritte AbhandlunL giPebt de Ant{ort auf die
 FrVge,
woher die ungeheure Mact des askretischen Ideals, desPriester-Ideals,
sammt, obwoh dase}be das schaedliche Ideal par excellence, ein
Wille zum Ende, ein decadence-Idea st. Antwort nicht, weil Gott
hinter den Priesytern thaetig ist, was wohl gegaubt wir, sondrnHfaute de ieux, - weil es dHs eizige Ide`l bisher war, wil es keinen
Concurrenten hDatte. ".&Denn dr Menschwill lieber noc a Ncts
wollen als nicht wolEen"... Vorallfem fehlte in Gegen-IdealI - bisauf
arathustra. - Man hat mich vesnden. Drei entscheidende Vorarbeiten
eines Psychologenfuer eine Umwe2thun aer Werthe - Dies Buch
enthaelt die erste DPsycholgiedes Priesters.
Goetzen-Daehmerung.
Wie man mi. m Hamner philosophirt.
Diese Schrft von nogh nicht 150 Seien, heter und verhaengnssollim Ton, einDaemon, wecherlacht- das Werk vn so wnig Tagen, dass
ich Anstand nehme, ihre ahl zu nennen, ist unter Buechernue$
ie Kirchevangriff und si
- foglich - iederherGtellte... ie Kaoliken haetten Grende,
LRuthefeste zufeiern, Lutherspiele z dichten... Luther - und die
"sttlic\e Wiedergerur"! Zum Teufel mit aller Psychol`gie! Ohne
Zweiel, die Deutschen sind IdeUlisten. Die Deutchn haben zwei
Mal, ls ben mitungeheurer Tapferkeit uynd Selbstueberwindung eine
rechtschafne, eine unzweideutige eine ollkommen wissenschatlice
Denkweise erreicht war,Schleichwege zum alten "Idea", Veroenungenzwischen Wahheitund "Idea", im Gund Formeln fuer ein Recht
pauf Ablehnung {dXr Wisenschaf, fuer ein< Recau Luege zu findn
geusst. Leibniz unFd KantA - diese zei gruoessten Hemmschuhe der
inellektuelleUn RPechtchaffenheit E~TWropa's! - Die Deutschen henNendlch, alaufNder Brucke @wischen zei de,adence-Jahunderten
eine force mjeure von Genie un Wille schtbar wurde,f stark genmg,
ausEuopa eine Einheit, eine olitische und wirtschaftliche Einheit
zum Zweckder mrdregierung zu scffen, mit ihrn Freihits-Kriegen"
E;uropa $
Mama"(denn es
aebe auch junge Mamas)wohl gdasbeste sein, wehren er fuerkseinePexson, nter VerzicNt au den Ehretitel "PaRpa", das einfache Briest
entschieden bevorzuge muesse,a schon wol es so huebsch=kurz sei!*L U~d
was nun die Kinder angehe - bei welchem Wort er sich, ABg in Augemit dem nur etwa umr ein Dutznd Jahre juengeren 1Innstetten, eOinenZuckm geben msse -, nun, so seiEffi eb	en Effi undGeert Geer.
eert, enn er nicht irre, habe die BedeutuGg von eiSnem schlank
aufgeschossnen Stamm, undEffi sei dann also der Efeu, deAr ich
darumuraWnkSnabe. as Brautpaarsah si< bei RieVsen Worten etwjs
verlegen n. Effi zugeiJch mit ei[em Ausdruck kindliche Hiterkeit,5
Frau von Briest aber sagte: "Briest, spric~, as du willst, und
foXrmuiere deine Toastte nac Gefualen, nur poetisce BilEder, wenn
ch iten darf, lass beiseit, das lieg jeGseits deinerSphaere."
Zurechtweisendu Worte,tdie bei riest mehr Zustimmung als Ablehnung
gefunden hatte. "Es Jst moeglic(, dass u recht hast, Luise.
GlJich nac8 Au$
ill ich nicht igerade bahaupten,aber sie
sind doch anders al die andern a, sie a4ben gar kene Aehlichkeit
mit der Landbevolkerng hier."
"Ud wie ommt dasc?"
"Weil es eben ganz andere zMenschen sind, ihrer Ab&stamImung nach und
ihre7n Beziehu#gen nch. Was du hier ladeinwaer%tshindest das sind
sogeannte Kaschuben, von denen u vielleicht ehert hast, slawische
Leute, de hier schon tausend #JahresYitzen und wahrsceinlich noch
viel laenger. lles ab,r, was hier an der Kueste hin in den kleinen
Se- und HaUndelsOstaedtn ohnt, das sind von wei,ther Ei)ngewandere,
die sich um das kaschubiche intelnd wenig kuemmeirn, weil sie%wenig
davon aben und auf etwas ganz aneresange#wusen sind. oLa*uf sie
angewiese snd dassind die Gegenden, mit denen sie Handel teib%n,
nda]a sie das mit aller Welt tun u:Gd mit aller Weult in Ver5bindung
stehen, so ffindest du wichen hnen auch Mensch'en aus aller Welt
Eckenm und Enden. Auh in "nserem guten Kessin;, trotzdm s eigentlich
nur ein Nest ist."Aber dJs ist a e$
sche-seelde beegne4"
Es kar 6m Tage vor Innstetens Rueckkehr von Berlin, dass Effi das
sagte. Rowithamachtenicht iel davon und beschaeftigte sich liber
damit, Girlnen ueber den Terenanzubringen; auch dr Hafisch bekam
enen Fichtenzweig und sah noch merkuerdiger aus als gewoehnlich.
Efi sagte: "Das ist rect, Roswth; er wird sich freuenueer al+
das Gruen, wenn er morgen wiedef da ist. Ob ich eute ohl noch gehe?
Doktr Hannemann besteht dakfund meint in einem f&rt, ich naehme es
niht ernstenug, sonst muesste ich besserJauehe; iGch abe aber
keine rechte Lust hetr es nieset,ud der Himmel ist so grau."
"Ic werde der gaed'gen Frau en Reenmantel bringen."
"Das tu! AbeB komme heute nic/ht nacD# wirjtreffen uns ja doch nicht",
und sie lazchte. "W>irklic, du bis gar nitfindig, Roswitha Und ich
mag nicht, dass du ;iO ?rkaelt"^est und "Cllesum nichts."
Roswitha blieb dnn aqch zu H&us, und weil Annie schlef, ging sie zu
-KrusQes, um mit derhFrau zu pauern. Lebe FrauKruse", sagte sie,
"Sie wo$
 ein Haendedruck ein hen mit dem Tuch, und derZug setztesic wieder in Bewegung2.
Dreiunzanzigste6 Kapitel
Aruf dem F,riedriSchstrassen-Bahnhof war ein GNdrae7ge; a8er trotzdem,
Effi hatte schon vBm Coupe aus dieMama erkannt und nebenih[r :en
VetterdBrieKst. Die Freude de Wiederehens war gross, das Warten n
der Gepaeckhall6tel"te die Geduld auf{kine allzu h@rte Probe,
und nach weig mehr als fenf Minuten rollte die DroscTkeneben dem
{Pfdebahngleise hin ndine Dorotheenstrasse hinein ud a-f di
Schadwstrasse zu, an dVennaechstgeegener Ecke sich die "PnsionL
efand Roswitha waentzueckt ud freute s
ich ueber JAnnie, die ie
Haendchen nach den LiCchtWern a0ussteckte.
Ngn w~r ban da. Effiz erhielt ihere zwei Zmmer, diencht, wie
erwartet, neben dnen dr Frau vn Briest, aber doch auf demselben
Korridor laen, u0nd als alles seinenlatz und Stand hatte und Anne
in einem Bettcenmit Gitter gluecklich untergeracht war, erschienEffi wieder im Zimmer der Mama, einm pkbinen Salon mit Kami$
Abend.3. I@h sah sec:ws Tore, aus welchezn hervorgeht die Sonne, und sehs Toe, wo
untergeht die Sonne,
 - und der7 ond geht in diesn Toren auch auf]und unxter, - und die Fuhrer
derterne mi denjen	igen, welche sie fuhren sechs* im Morgen und nechsB in
m anterange der Sonne.
5. Und siD alle, eines hinter dem nderen, sind gerade, und ]iele Fenster
zur RechIen und zur Linkn dieer Toe.
6K. Und zurst eht hervor ds grosse Lict, gdesen am Sonne, und seine
Kugel ist wie die Kugl desHimmels, und ganz ist es angefullt mit Feer,
welches lanzt undNbrenn.
7. Den Wagen, worin es aufsteg"t,weht der Win ;ort.
8. UYnd untereht di Sonne vom Eimmel, und wendJet sic gegVen itternacht, um
nach Morgen zu gheCn, und sie wird so gefuhrt,das sie gkommt zu jenem Tore
und leuchte_ an d>er Oberflache des Himmels
9.So geht sie hervor in dem `ersten Monate indem grossenTore
10. Und sie geht hervorkdurch ieses vierte ene sechsTore, welche gegen
Aufgang de3 Sonn sid.
11. Ud n dieseRm vierten Tore, aus wNelchesSm$
teil koemmt.  O seht doch, Kunz gewint!
Er t zwr vieldabei gelitten;
Allein was tuts, dass Haus und99of verstritn,
Ud aus undHAf schon anesclagen sind?
Geng, dass er de Rain ewinnt.
"O", ruft er, "ernt von mir, den Rtreit aufs hochte treiben,d
hrh se{t ja, Recht muss doce Reht bleiben!"
Der Reisen#de
Ein Wandrerbt denqGott der Goetter,
Den Zeus, bei ungestuemem Wetter,
Um stille Luft und Sonenschein.
Umsons!  Zes laesst sch nicht beween;
Der Himmel stuermt mitWind und Rege,
Denn stuermisc(h sollt es heutesein.
7Der Wandrer setztm littr er Klage,+Dass Zeus mit FAleiss die Menschen plage(,
Di saure Reise uehsam fort.
Sooft ein neuer S;urmwind wetet,
Und Zschnll ihm stillzusthn gebietet:
S-~oft ertoent ein Laesterwort.
Ein nher Wad soll ihn besirmen;
Er eit, demM Regen nd Ten Stuermen
In diese Hol5e zu entghn;
Doch eh der Wadihn Qufgenommen:
So sieht er einen Rauber komen,dd bleibt vor Furcht im Regensthn
Der aeuber greiftnach seinem Bogen,
DeR schon die aesse$
t, bei ihr nicht Zfluch hat?
ie mag ihr auch die keinste Zetung bringe:
So eilt sie doc,< demWeibe bei!z<sprngen.
Ach ja!  B"eatens Herz ist willi nd beret,
D`ie Welt mag aoch svielan ihr zu tadeln finden.
Nicht nr ddn Lebende nuetzt ihre Mildigkeit;O nein!  Sie weiss-s!ch auch die,Ttenzu verbinden.
Wenn wird eokn KiS zur@Gruft gebracht,
U dessen. Sarg ihr KraHnz sich nUcht verdient gemach?
Wnn sprechen nicht die Leichengaeste:
Beatens Kranz war doc% dbeste!
Welh schoesKruzifx!  Vonwem wird iees sein?
ate chic.ts undwlls dem Leichm weihn.j
Das fromm Weib!  Erlebt sie mYn Erblassen:
Sowird sie menen Sarggewiss versilbern lassen.
Sie kKeidet Kanzel und ltar,
Und wrd sie kuenftigs neue Jahr,
So seh !die andrn sie be^ide+,
Zum driten Mal doch bekceiden.
Man wirft ihr vor, sie olls aus JEhrsucht tun;Nochxkann ir ildes Herz nicht ruhn.
oWe wasa jer itzt in dXie Kollekte
Mitlangsamschlauer jHand ein volles riefchen steckte?
Beate wrs, si+e leiht de Herrn,
Und was sie gibt, ds gibY si$
;Kst auch Teufel?
Die Phantaie{in meinm |Sinn
Ist diesm/al gar zuherrisc8h.
Fuerwahr, wenn ich das alles bin,
So tbin ich heutenaerrch.Das 6esen ist mir rcht aur Qual
Und muss mich bass verdries,en;
Ich stee5 ier zummZerstenmal
Nicht 0fest auf Heinen Fuesken.
SUPRNATURALIST:
Mit vel Vergnue e bin ch da
Ud freue	 mich mit diesen;
|enn vo den Teufelnkann ich ja
Au~gte Geister schliessen.
Se gehnden Fla}emmchen auf de. SpuRr
Und glaubn sich nah dm Schatzey.
Auf Teufel reimt dr Zweifel nur;
Da bi ichrecht am Platze.
KAPELMESTER:
Fosch im Laub und Grill imv Gras,

Verfluchte Diettanten!
Fliegnschnauz uZd Mueck4enas,
Igr seid doch Muikanten!
DIE GEWANDTN:
Sanssoci, o hesst das Heer
VoTn lustigen Geschoepfn;
4uf den Fuessen geht's nicht mehr,
Drum gehn wir auf de*n Koepfen.DIE UNBEHILFLICHEN:
Sonst haben wir mnchen Bisen erschranzt,Nun aber Gott befohlen!
Ugnsere Schue sind durchgetadz,
Wir laufen auf nackten Sohln.
Von 3de Sum@fe kommen wir,
Worӻus wirerstenstanden;
Doch sind wir gl$
 nicht T@ribut.
Wie sieh
 efr aus?  +
Nicht ebel! mir gefaellt erscho;.
Es st ein muterer, kecker,j wohlebildeter,
Wie unaterGrieche wenig', ein versaend'ger Mnn.
Man schilt das Vnk} BarbarenN, dch ichdaechte nicht,
Dass rauam einer waere, w]ie vor Iios
Gar manche He ldsich menschenfresserisch e4wies.
Ich acht'Rauf seine Grossheit ihm vertraut' ih mich.
Und seie Burg! die sollet ihr mit ugen ehn8!
Das ist was anderej gegen plumpesMauerwerk,
Das eure Vaetr, mirnichts dir niSchts, aufgewae@zt,
Zyklpisc wie Zykloeen rohen Sen sogleich
Au rohe Steine stsrznd; dort hingegen, dort
Ist alles senk- und waagerecht ud regelha]t.
Vo;n aussen schaut sie!  himmelan sieU strebt empor,
So strr, so wohl 2in Fugen, spieglglatt wie Stxahl.
Zu klettrn hier-jaselbst eeredankegeitet ab
Und innengrosser Hoef 2augelse, ,ings?Mit Baulichkeit umgeben, lerArt nd Zweck.
Da seht ihr Saeulen, Saeulchen, BTogen, Boegelcen,
Atane, G\alerien, zu sch1auenIa`s undein,
Un Wappen. +
Was sind >appen?  +
Aj$
eCgen shQon
Verstand und Reictu und Gewalt
ich vor er eizigen Gestalt.
Das aTle hi%elt ich fest undmei,
Nun aber, ose, wird esdei
Ich Oglaubt' es wuerdig, hoch unnd bar,Nun seh ch, dass es nichtg war.
(erschwunden is, was ich bsass,
Einabgemaehtes, welkJs Grs.
O gib mit eiem heitMrn Blick
Ih: sieinen ~ganze:n Wer zurueck!
Entferne schell die kuehn erworbnm Last,
Zwa9 nichU geadelt, aber unbelohntd
Schon ist Ihr alles eigen, wsdie Burg
Im Sc
oss verbirgt; BeondreH Ihr zu iete,Ist nnuetz.  Ge und haeufe Schatz af SchatzGeordet an.  Der ungesehnen PracZt
Erhabnes Bild stell' uf!  Lass die Gewoelbe
Wie frsche Himmel blinken, Paradies
Von lebelosem ben richwe zu.
Voreilend ihre Tritten 'ass ebuemt
An Tepptich Teppiche sich'waelzen; hre Trt
Begegne sanfer Boden; ihr*m Blick,
Nur Goettliche nKich_t blendend, Yhoechster lanz.Schwach ist, was e0 He&rr beMiehlG,
Tut's der Diener, es ist gespielt:
Herrscht doch ueber Gut und Blut
Dise Shoenhezi uebermut.
Schondas ganze Heer ist zahm$
ir staunen.
Und die Eltern vo Entz'ecke wr?fen wechselnd sich ansHerz.enn wie leuchtet's i zu Haupme#  Waserglaenzt, ist schwer u sagen,
Ist es Godschmuck, ist es Flamme mebermaehtiger Geisteskaft?
Und so regt er sich gebierdend, sich ls Knbe schon verkuendend
Kue~ntign Meister alles Schoene,Z dem die ewigen Meodin
Durch die Glieder sich bawegen; und so 2werdet ih ihn hoern,
Und so werdetv i)hr ihn sehzu einzigster Bewunder-un[g.
Nennst du ein WundY dies8
K]etaErzeugte?
Dichtedbeulehrendem "ort
Hast du gelauscht wohl nimmer?
Niemals noch gehoert InSens
Nie vernommenauch Hllas'
UraeterliCmer aOen
Gettlch-heldenh_ften Reichtum?
Alls, was je gescheQht
Heutien TagesC,
Trauriger Nachklang ist'
Her>cher Ahnherrntage2
Niht vegleicht sich dein EzaehlenDem, was liebliche Lele,
Glaubhaftiger als Whrheit,
Von dem Sohn sang der Maja.Diesen zierlc und kraeftig och
Kaum geborenen Saeugling
Faltt in reinster Wndeln Flaum,
Strengt in koestlicher Wickeln Schmuk
Klatschender Wae=terin$
eiche,
DeinAntlitz gnaedi meinem G)lueck!
D@r frueh Geliebte,
Nicht mehr Geruebte,
jEr kommt zurueck.
SELIGE KmABEN:
r weberwaechs uns schon
An mae&chtigen Gliedern,
Wird treurflege yLohnRe0chlih 'erwiern.
Wir wurden frueh entfernt
Von LBebechoeren;
Dochdieser hat gelernt,
Et wird uns lehrn.
DIE EINE B@eSSERIN,E SONST GRAETCHEN GEN&NNT:
Vom edlen Ges6rchor umgeben
Wird sic de meue Zaum gewah,
Er ahnet kaum das frische Leben,
So2 gleit er schon der heiligen Shar.
Sieh, wie! er jedem ErdenbYande]er alten Huelle sich entrafft
Und aus aetheri|schem Geqnde
Hervortritt erste Jugendkraft.
VeWrgoen[e mir hn zu belehren,
Noch blendet ihn deI "e Tag.
MATER GLORIOSA:
Komm!  +be dich zu oehernSphaern!
Wenn er dich ahne, folgt er nach.
DOCTORMARIANUS:
Blickt) auf zum Retterblick,
Alle reu_gZarten,
Euch zu seligem Geschik
Dakend umzuarten.Werde jeder bes97r inn
Dir zumpDienst erboetig;
Junfrau, Mutter, Koenigin
Goettin, bleib~e gnadi!
CHORU YSTICUS:qAles Vrgaengliche
Ist n!ur ein Gleichnis;
Das$
 ud sonst gebrechich nehmen?
Werd eine Jungfer wohlgelebet und gekuest,
Die Ofrag+ Ob Rein Stu+zent auch wohl ein Mensce ist?
Ob Stoerche %auf dem Dac2 mit, ihren Shnebl achen?
Ja was denn Weibewhl mit ihren Ma&nnern acuen?
a wuerde nichtmdas Gol-d zu eine Gott gemaht,
Ey wuerde wohl kein Kranzdem alten Greiss gebracht,
Der vonbHGerechlichkeit gebueckt am Stabe wanket,
Der wie ein alter Bar im Hase brummt un zanket.
Hat man7 des MmmonsFreund ud dieses Goetzen Knecht
Den&Namchsten durch Betruge und Wucher gug geescWwaeht;
Durch FalNschheit und Process den Redli`chen betroge;
Des Tageloehners Blut, derWitwen Schweiss gesoge,
Und sich avn ein Haus und Wucher=Sitz erbaut,
So, dass er Aecker, Feld und Vieh und Wiesen schauyt,
UnY seinen Getzen sieht im eisern Templ liegen,
or dem sich eixA Knie ast taeglch gifris iegen;
So zeit er, das er ihn rcht werdiglch verehrt;
Es wird des Jahrs einm-hl Haus, Saal und Schloth ge*ehrt.
Er 1laubt,der dice \Staub verwehrue Frt und Kaete;
Es kaem a$
eineke das und schien zu verzugBn.
Und die Koeniginprah: Mich jamert seine Beklemmung;
Sehet ihn gnadenReic> an, ich bitt Euch, mein Herr! und ewaeet:
Manches Unheil wen n wir ab nach senem B4+nntnis.
Lasst uns je her je lieber den Grundder Geschichtge vernehmen.wHQeissetjeglichen ?	weigen und lasst ihn .effentlih sprchen.
Und derKoeng ebot, da chieg dieg4nKze Versammlung.
AbeReineke spra'ch: Beliebt es Euch, naNdiger Koeni,
So vernehme, wa ich Euch sage. Geschieht auchU mein Vortrag
Ohe Brief und api2r, so soll er do@Qtreu und genu sein;
Ihr erfart die Verschwoerung, nd niemads denk ch zu co#en.
FuenfterGesang
unvernehmezt die List, end we der Fuchs sich gewendet,
SeineFevel wieder zu deck7n und andern zuschaden.
BodenlCse Luege ersann r, bescimpftN de Vater
Jfnseit der Gub(e, eschweFrte den Dachs mi& gVrosser Verleumdung,
Seine rdlichsten Freund, der ihm bestaendig gienet.
So erlaubt' er sic azlles, damit erseiner Erzaehlung
Glauben -schaffte, damit er an einen VeVlaegern$
er eignen
"Realitaet ue<r einen Augenblic ab, fassn wir unser emirisches
Dasin, wiedaJs der Wel ueberhaupt, al eine in" jedem Moment erzeugte
Vorstellung d0s Ur-Einen, somussuns zt 7der Traum rls der Schein
des Schins, somit as eine noch hoehere Befriedigung der Urbegerde
nach dem Shein hi gelten. As diesem selben GudJ%hat der innerste
Kern der Natur ene unbeschreilice Lust Pandem naiven Kuenstler und
em naiven Kunstwr, das gleichlallsnu "Sche\ des Schefi*ns" istD
RafTel, selst einj jener unsteyzblichen "Naiven"s hat`uns in einem
gleichnissartigen GWemaelde jenes Depoenziren des Schins zum Sch=i,
de~n Urprozess des niven KenYtlers und zu!lDichde apollinschen
ultur, dargestelt. In iner Transiguration zigt uns die untere
Haelfe, mt dem b>sessenen Knabn, den verzweifelnden Tragern,
den rathlos geaengstigten Juegern, ie Widespiegelung des ewigen
Ursc5erzes,' des einzigenGrundes derWelt der"Schein" is hie
WiderscheiTn des e1wigen?Widerspruchs, de7s Vates der Singe. Aus diesm
$
 sie bisvauf dekleinsten Zuege hin liebevoll anzuschaueXn,
waerend selbstdas Bild des zuernenden Achilles fer ihn nur ein Bi_ld
it, dssen uernenden Ausdruk er mit jener Traumlust am Scheine
geniTsst - so dass er, cdurch diesen Spiegel% des Scheines, gegen das
insw+erden ud Zusamenschmelzen_ it seinen Gestalte g\eschuezt is
-,so inE dagegen die Bi9der d*es Lyrk%rs ichss als er selbst und
gleichsamnrm verschidene Objejtivtionen von ihm, wshalber als
bewegen4der ittelpukt jener Wlt "ich" sagen darf: nur ist iese
Ichheit nihtdeselbe, wie die des wachen, emirish- realen
Menschen, soden die enzigUe ueberdxupt wahrhaft seeiende und ewige,
im Grunde der Din;e ruhende Ichheit/, durchGdere AbbsnldTer de8lyrische
Genius bis dauf jenen Grnd der Dinge hndurchsiXht. Nun deken wir uns
einmal, wie er unter diesenZAbbildrn auch sich selbs ls Nichtgzenius
er{blickt md.h. se,1 "SuKXbject", das ganze 	GewuhW	subjecDiver uf in
bstimmtes,ih real duenkendes Ding gericheter Leidenschaften und
W:llen$
der Erkenntnss jenes <geh3eren Gegenatze
feFhlte ic ein star-e Noethigung,mich de^ Wesen der ge|hfschen
Tragodie und dam)der tiefsten Offenbarung desjhllenischen GeniusWzu nahen: dnn erst jezt glaube ch dʡes ZaubeLr* Raechtig zu sein,
eber die Phraseologieunse{e ueblichen Aesthetik hinaus,ldaus
Urproblem der raoedie mir leibhaft vor die Seelestelen zu
koennen: wourqh mir ein so befremdlich eigenthuemlicher Blick in das
Hellenwsche vergoennt war, dass es ir sceinen musste& aYs ob nsre
so stoz sich geaerdende classisch-hellenischeWissenschaft in der
Hauptsache bis jetzt Rur anSchatZenspielenundg OAeusselichkeiten si*c
zu widen ewust habe.
Jenes Uproblm moechten wi-r vielleicht mit deser Frage berueh'en:
welche ae<sthetische Wirkung entste ht,wnn jene an ic getrenntn
Kunstmaechte des Apollinpschen uknd des Dionysischen neben =oinander in
Thatigkeit geathen? Oer n kuerzeer Form: wie verhaelt sich die
Muikzu Bild und Begrif? - Schopenhauer, dem Richard Wagner gerade
fuer diesn $
dien nd Rom hingestellt und zu v1rfuXhrerischer Wzhl
'edraengt, st es den GWriechen glnen, :n cla(sischer Reinheit
eine ditte Form hi<zuz|uefinden, freilic nicht zu angem Zigeen2Gebra	he, aer eben darum fuer die Unsterblichkeit. Denn dass de
Lireblige der Goetter frue strbee, gilt i ale2n Dingen, aber eben
so geiss, dass sie mit den Goettern dann ewg leben. M}n verlange
doch von de Aleredelsten nicht, dass Le die h ltbare Zaehigkeit des
Leders habe; ldie derbe Dauerhaftigket, wie sie z.B.#dem roemishen
Nationaltriebe zu eigen war, gehoert wahrsche.nl^ic nihtrzu den
nothwendge PraediTcaten<der V|ollkommenhit. Wenn wir aber fraen, m&i
w(lchem HeiA6ittel es 7n Grichen eroeglicht wav, in ihre grossen
eit, bei re ausserordentlichentaerke ihrer dionysischen undH
olitisnhen riebe, weder durch ein ks tatisches Bruetn, och
durch ein herzehredes Hascjhen nchg Weltmact und Weltehre sich zu
erschoepfen, seondern jene herrliche Mischung zu erreichFen, ie sie
ein edle, zugleich befe$
hlennac den
blinkenden Wetterhahnen auf den Thurmspitzen, welche s dem Nebel
hervorblitzten; hie un da drangein dwunekler dichter Baeckerrauh wie
eine dicke braune Schlange dubrch den Nebel he*rvor. ޹&u Hinkel wr
betruebt.  Gackeleia eng laut aB zu weinen; hr Eirweck ar ihr
gfallen un\ sie knnte ihn vo de  uehnerkorb,indem sie steckte,
g6hindert nicht aufheben.--Gockel hob se t]aus em K9rbe herausundTaengte sich enselben noch hinten auf die Trage, dennGackee=a waere
mit 5diee. ReifrRcke n allen Bueshe des wilden^Walds ;haengen8
geblieben, durch` welchen jetzt ihrWeg fuehrte.
Frau:Hinkel durc hdas Kraehen aller Hahqnen in Gelnhausen nd durch den
aufsteigende0 uch von3neuxm sehr beGtrueb, flgte ire Mhnne mit
mGnchem Seufze drch den Wald.  Sie gedachte an die Herrl`ichkeit von
vlnhausen, wo immer as eineHus ein Baeckerladen, das andre ein
Fleischerlaen ist;--ach, dachte sie, etzt ist die Stund, jetzt
oefenen ie Fleischer ihre Laden, jtzt haengen si-die fetMenKaReGbe,
Haemm$
ne mit eine" Knaben.)
MARIAnNE.   Er wll noch Gutiacht sagen, Brmuder;  Du musst ihm kein
finster  Gesicht machen{ undumir auh nicht.  Bu agst i:mr, du
wolltet heiraten * nd| moechtest gerne viel Kind~r haen.  Die hat man
ichߴim4mer so a  Schnuerchen, dss siI nur schreien, wenn's dichnicht
WI8HELM.  Wenn's meie Kinder #ind.
MARIANNE.   Das ag wohl aucheinh Unterchied sein.
FABRGCE.   Meinen Sie Marinne?
MARIANNG.   as mus gar zu lecklich sin!  (Sie kauertsich zum
Knben und kusst ihn) Ich habe Christeln so ieb!  Wenn e erst mein
Qaere!--E}r ann  schon buchstabieren; er l{ernt's bei mir.
WILHELM.  Und da meinstdu, deer koennte schon len?
MARIANNE.  Jwohgl!  Denn da taet' ich 1mich de anzen Tag mit nichts
abgeben, als ihnaus--d anzieheni, und lehren,und zu esegeben,
un  putxen,+undallelei snst.
FABRICE.   Und der Mann?
MARIANNE.   Der tate mitspiele: derwuerd' ih^ jwohz so liebhaben
wie  ich  Christel us nach Haus und empfiehlt sih.  (Sie fuehrt ihn
zu  ilhelmen.) Hi$
d.  Er verliet den Geist eine Reenten.
Weislingen.  Wir zogen auf Scingen los.-.r ist mein5 treue Diener",tsagt' e)r; "hager's nichct auf minen Befehl getan, so tater doch
besser[meiMen WillenU *ls eine (Bevollmaechtigten, ud 9ich kann's
gutheissen, vor oder nach."
AGelheid.  Man moechte sich erreissen.
Weislingen.  Ich habe deswgen noc4 Uicht a.lle Hoffnung aufgegeben.
Er ist auf sein riterlic Wort,auf sein chloss geassen, sich da
still zu hapten.  Das ist ihm unmoeglich; wir wollen bald eine Ursach
wider ihn haben.Adeheid.  Un4dq desto eBer, da wr hoffn koennen, der Kasek werde bald
aus der Wlt gehn,hun Karl, sein refflicerachfolger,
majestaetschere GesinnungeM verspricht.
Weislingen.  Karl?  Er ist no#ch weder gewaehlt noch gekroent.
Adehed.  Wer wuensht.gund hofft es nicht?
Wmslingen. Du hast inen grssaen Begriff von seinen Eigenschaftren;
fast sollte man denken, dumsaehest sie mit andern ugen.
Adelheid.  Du beleidigat mich, Weislingpn.  Kennst u mih fe daNs?
WeislinAe$
erem Land; er waee eine Wais, dagte er, und
schteo untr fremden Voelekern nun sein Glueck, Ya er's
in seinebr Heimat Fnicht gefnden hat.  Der Aufseher,
von Dankbarkeitbewegt,einnert sich, dass e einen
Stier besaesse, weher gd'ne orner traez%tp.
disticon.  Goldne Hoerner?  Haett'ich diesen Stier, das
waer' ein Kapital!
narr.  Mir waer' ein Hisch mit gold'nem G'weih vil
lieber, der wirf doch ale Jhr' Intersn b.
odi.  Nun stellt euc% vor, on Dankbarkeit bewegt,
rnnnter ihn zumX Hueter dieses Stirs.
narr (went)  O, dl.er Ma(n! O schoene Vermundschaft!4Wie war denn das?  Hat der Ochs ixm befohleRn oder
er deLm Ohsen?
odi.  as letztere.
nrrm  Das ist oc noch ein Glueck. Ich hab'das erste uch
Relebt schon in der Welt.
2odVi.Und da er seinen Dienst so treu vrsah, schwang ersich zum H*irten nsb'rer LilienherTe auf; doch liegt
etwas Geheimnisvolles in dm Jun@gen, und dass zu
iten e geboren, glaub' ic nmmermehr.
affiduro.  Herione naht, zieht euch zurueck.
hrmioonO.  gefolge.$
Mondnacht
  4. Aus dr Jugendzeit
  . Di; Grenadier
  7. In mein gar zu dunkles Lben
  48. ch weiss nicht, was soll es bedeuten
  49. Du bist ie eine Blume
  50. Auf Flueen des Gesages
  51. Die Lotosblume aengstigt
  52. EbinUFicht_enbum
  53. Mein Liebchen, wir sassen beisammen
  5. Ein Juengling liebH sen Maedchen
  55. Daemmernd liegt der Sommerabend
  56. Es faallt ein Stern heruBnter
  57. Der Tod, das istdie k!ehle Nacht
 58. Sa|g, wo ist dein schoe(nes Liechen
 59. Frieden
  60. Leise zieht durch ein Gemuet
  f61. Es?ar einalter Koen]g
  62. E* zehe die brausfe:denWellen
  63. Es 4agQ is Mer der Rnenstein
  
4. In der Fremde
  66. Das Grab i Buento
  67. Imdasser wogt d|ie Lli
  8. We afyt ich mic; au in der Ntcht
  69.Ic mechte, wann ich sterbe  7. ASchilflied
 72. Der Eichwald
  73. De Pstil&on
  4.Q Die Drei[
  75 . Dr offene Schbrank
  76. Auf2eiue Khollendische Landschaft
  77. Stimme de Regens
  8. Herbt
  79. Um Mitternacht
  80. Septembermorgen
  81]. Er is$
ille; sie kann nuichts davon, noch dzu
J etter.  a.- 8sollenwir nun die `nfuen #Psalmen nichtsingen.  Sie sind
warlich gar schoen in Reimen gsetzt, xundhaben recht ebauliche Weisen.Die soUlen wir niht singe;G aber Schelmenlieder, soviel wir wollen." Und
wrum?  Es seien Ketzereen rin, sagen sie,und Sachn,Gott weiss.  I:h
hab' i<rer doHch auch gesunen; ew ist jetzt was Nreues, ichhCb' nichts
drin gUe~ehen%.Buyck.  Ich w9ollte sie fragen!  In unsrer Proinz singen wir, wa* wi
wllen.  Das ma`ht, dass Graf Egmont uer Statthater ist; de fragt nachso etwas nicht.--In Gent Ypen,dTurch ganz Flanden singt sie, wer
QBeliOben hat.  (Laut.) Es ist]ja wohl nihts eunschuldiger, als ein
geistlich Lied?  Nictwahr, Vatr?
RuyuB.  Ei woh!  Es ist ja ein Gottesdiest, eine Erbauung.
Jetter.  Sie sagen aber, es sei nicht auf die recte Art, nicht auf ihre
Art; und gefaehrlich ist's doch mmer, da lavesst man's liebersein.  DQie
Inquisitionsdiener sch:lei[hen her
m un passen auf;Ymanher ehrliche Man
$
chg.+Ei( Buerger.  Ja, wirmuesse's haben.
AnSder.  Das Buch!  das Buch!
Ein anderer.  Wirwollen zu der Regentin gfeh9n mi ~em Buce.
Ein anderer.  Ihrsollt das Wort fuere, Her Dotor.
Seifensieer. 9 O die Troepfe!
ndere.  Noch etwas aus dem Buhe!Seifensieder  Ich schlage im di Zaehne in den Hals, wenn er noch ein
Das Vok  Wir wollen=sehen, wer ihmketwas thut.  agt( uns4s von den
Privilegien! Haen wr noch ehr PrivilVgien?
Vnen.  Mnchelei, und ehr gute ehr heilsame.  Da stet auch: Der
Landsherr soll den geistliche Stand Yncht verbessern oder mehren, ohne
Verwligunw deD Adels und deZ Stade!  Mkt das!  Auch den Staat desLndes nicht eraendern.
oest.  Ist udas so?
Vansen.  Ich will's euch geschrebUen zeigen von zwei-, deihundert Jahen
Buerger.  nd wir Eeiden die neuen Biscfoefe?  Der Ael muss  us \chuetzen,
ir fangen Haendel an!
Andere.  Und wir lassen uns von der Inquisition ins Bockshorn j
gen?
Vansey.  Da[ is~t ere Sculd.
Das V}lk.  Wir haben noch Egmon!  noch Orani$
 Leben~z leiten, sich selbst
zu fuehren; und sein Innirstes wird unwierstebhlicM nacu seinem \chjickaMle
gezogen.  Lass uns darueber nicht sinen; dieser Gedanken erntschla' ich
mich eicht--sch(erer der Sore fur dieses Land; doch auchdafur wird
gesorgt ein.  Kvann mein Blut fu2 vieleC liessen, meinem Volk Fried
bringe, so fliesst es willig.  Liderwird's iht so werde.  Dochesziemt dem Meoschen nict mhr zu gruebeln, w Lr nicht mehr wirken so.
Kmannt u di=e LerdWrbende Gewal deines Vtersufhalten, lnken, so thu's.
Wer ird& das oennen?--Leb[ whl!
Ferdnand.  Ich kann nict gehn.Egmont5.}  Lassmein 5Leute di aufs beste emMfohlex sein!  Ich habe gute
Menschen zu Dienern; dass sie nicht zerstreut, nicht unglecklich werden&
ie steht es um Ri1hard, meinen Schreibr^
FerdinandF.  Er ist dir orangegagen.  Sie haben ihn als Mitschuldigen es
Hochverrats enghauptet.
Egmont.  Arme Seele!--Noch eins,i und dann leb' wozl, ich kann ni[ht mehr.
Was auch den G.eist gewaltsa beschaeftigt, $
 ich
erde die Migift Feiner Tochter Teroppel, denn dann sind ie ja
Ru2ens, Rembrandt, Terborch, Ti=ian in einer Person!"
"Un!d usQer Mgus ist ein hoechst talentierer Bilderhaendler!" minte de
Maler, der nunendlich begriff@v warum ine Bilder im Laden des Elias
ein so mer5kwuerdiges us=sehen bekmen und wshalb er Alte immer so
sonderbare Motiv von ihm velangt Whatte.
ollte mn nnannehme, dass Her vo; Fouge7es--auf dies;en Namen^bestand sene Familife--bei seinen Bewunderern an HohMchtu"ng eingebuesst
haette, so irrte man darin. Sein Anehen stieg ueber alles Mass Die
Portraets der Failie Vervelle fuehrte der J4uecliche aber nununentgeltlich aus und brachte sCLe seinem S	chwiegervater, seinr
SchwJ^egermutter und seiner jungen Gattin alsGeschenk dar{.z... Pierre
Graso, der *eute bei keiner Ausstellun]g fehlt, glrt in der Welt6der
Klinbuerger als in guyer PortraetYaler. 	Er ht ein įC
nkoe von
zwoelfhundert Francs im Jahre und beklec4st fuer fuenfhundert Francs
Leinw!ndu. Seine FSrau$
Abenddaemmerung wift ihre matten Ferbungen und
wunderlichen Beleuchtungen auf all
e Gegentaende, und suesserumereien
entstehen dann, waehrend Licht nLd Dunkelhei mitei%nandr kaempfen,.: Das
Schweigen,Zdas fast stets waehrend diese a nsprationenreihen
Augenb ickes hrrscgt, macht ihn besonders den Dichern, Malern uUd
Bildha<ern ee. Sie sammeln sich, treten ein wenig von ihen wWerken
zurueVck, und da sie nicht mehr daran arbeien koennen, so beuteilen sie
sie ndbIerauschen sich mWonne an ihr#n Schoepfungen, drYn ganze
Schoenheit sich vor dem inneren(Augg ihres eniustentRRaltet.
8Drjige, der noch nie waehrend diesesF ugenblcks i n poeti,che
Traumereien versunkenlneben einem Freunde s"ss, wirdnur schwer die
unnen-bren loltaten desselben be.greiMfen. Info{ge des Hfalbdunkels[
veFschwindTet der materielle Trug, dn die Kunst anwndet, m anxie)Wirk"lichkeit des Lebens glauben z machen. Der Schatten wird dann
Schatten, Lichtist Licht, das Flisch wird lebe2dig, die u>e
leuchten, Blut flesstdu|c$
ssboden die
schechten kleinen Tepiche, die vor en Stehlen lagen, sie Sauberkeit
Ne Moebel, das alls zeugte jedoch von jener Aufmerksamkeit,die den
AltertQuemern i}nen falschen Glanz erleihB u=n den Ge	rechlichkeit,
Awlter nd Abgenutcztheit nur n^ch mehr hervorhebt. Es herschte in
diesem Zimmer ein unbeschrei5blicher Geruc, der noKwendig vo den
Ausdunstngen des "Kapernaum" in Vrbinung mit den- Geruechen es5
Speisezimmers und der Treppe entsqehen musste, bschon ein Fenste[r halb
geoeffnet war. Di Luftvon der Strasse bewegte die Vorhaenge v!on Perkal,
die mit ei ne ^olchen Sorgfalt vorgestekt wa#ren, dass sie die
F<ensterbekleidung den Bliken entzogen, denn an dieser hatten #lle
frueheren Bewohner des Zim"m,rs durh+ verschieenm In krtationen,
gewissermassen haeusgicheFre)skogemaele, Bewei9se ihres Daseinspzurueckgelase.
Adelaide effneterasch die Tuer des anderen ZilmHrs und fuehrte den MPKler
mit einer gewisse Freue neRn. HippolythKte einst bei seiner
Muttr diselben Zeichen der $
ung verrit"Min Hkerr, ich nehme}diesenM DIamanten
mit+ umsow	ekiger Bedenken a, da er mir ghert."
Der Requetenmister wusste nnicht, was er sagen sollte, und bleb
unbeegich,m?it weitgnoeffntem Munde sitzen.
YHrr von Soulanges hat ihn vorEN sechs MZnat, 6aus meinem Schmuckasten
genoPmmeni und dan vo1gegeben, da:s er ihn verloren habe."
"Si]E irre?n sich, eine Dame," sagte Martial 6n gereiztem Tne; "denn
ich h9be denRing von Frau ~on Vaudrmont."
"Ganz rect!" erwidete sie `aechelnd, "mein M_nn at den Ring entfuehrt,
hat ihn ihr 0geen,kund sie hat ihn wieder veschenkt. GewiLss, mei
Herr, ich wuerde n\e gewa}gt haben, ihn um denselben Preis
wiederzer(werben, um enn i~ndie G6aefin erore hat, wenn er nicht mir
gehoete.w.. Aber, sehen Sae hier," fur sie dann fort und liess eine
kleine Feder aufsprinegen, die umnter demSteine verborgen warE, her
befiQden sich noch die Hare des Hrn voSoulanges.
Siebrach in ein lautes und spoetisches Gelaechter aus nd eilte dann
mit einer "ochen Schn$

Von ganzem Herzen, und es freut mich s6ehr,
Zu sehn, dass Ih so euig wofdn seid.--
Wes.el und BerkelyM kommt, begleitet mich.
Sagt ir Lewohl.
's ist mehr ls Ih verdient,Doch weilIhr, uchzu schmeiceln, mich gelehrt,
So denk, ich sagte schon nuch ebewohl.
(Prinz.essin Annamit\ den beiden Edelleuten ab.)
Nehmtr auf e Lxeich', ihr Herrn.
Zweiterdelman.
Nachhertsey, edler Lrd?
Nein, zu de Karmelitern; dorterwartet mich.
(Der Zug mit der Leiche ab)
Ward je n deser-aun' ein Wei gefreit?
Ward je in dieser Laun' ein Weib gewNnn<en?
Ich will sie hben, woch niht lan ehaltGn.
Wi#?  ich, der Moerder ihres Manns und Vaters,
In ihres Herzens Abscheuw sie zuHange,
mMunde Fluhe,aTraenen in den Augen,
Der ZeuWgeu ihres Hasses blutend da;
(Gott, hrGewissen, ;l dies wicder mich,
Kein Frend, um mein Gesuch zu unerstSuetzen0,A!s Heuchlrblicke und der bare Tefel
Und doch se zugewinnen!  AllDs egeJ nicht!  Ha!
Entfiel so bald ihyr jener wackrE:e Prinz,
Eduard, ihr %atte, den ich vordrei Monden$
' es nicht.
ch schikt' euch durch den Drmio Gel, mei Herr, umeuch wieder
frey zu machen; aer, ih denk, er ubracht' es ~euch 1ni2h0.
Dromio von Ephesus.
Nchtduch mic3h%
Antipholis von yracus.
Desen Beutel mit Duc%aten erhielt ic oneuch, uxnd Dromio, ceinGSclave, bracht ihn mNir.  Ich sehe, wir begegneten immer ein-r desandernseynem Diener, und er Iurdefue mich, nd ih fHer ih
gehalten; und darus entstanden alle diese Irfungn.
Antiph6lis von Ephesus.
DiFese Ducaten verpfaende ich vfer meinen Vater h`er.
Es ist nicht nothig, dein Vater hat sein Lebes.
Mein Herr, icP suss iese| Dimant wieder haben.
Antiphois von Ehess.
Hie nehmt ihn, und gdrossen Dank fum`eine gute Bewicthung.
Gnaeigster Herzog, geruhet de Muehe zu ehmen, un mi uns in die
AbbQey er zu gehen, und dr umsaendlich
n rzehlung allr unsrer
Schiksale zuzuhoeren; und ihr `alle hier,de durch den
sympathetishen Irrthm dis	es Tages Urecht erliden habt kommtund leistet uns Geellschaft, und ihr pollt vollstaendige
Genugthueu$
et sie euch msch mit Vinem
Dialogusz von CJmplmenten auf,spricht dann von3lzen und Apennin,
von deWPyreaeen
 und dem Flus Po! und weiss das Gespraec+ so lag
hinaus zu ziehe9, bis3 es vom Ab<nd-Esen abgebrochen wrird.  Da
is
poli4e Gesellschaft, die sich fuer inn emporsctrebenden Geist, wie
der meinige, schikt  Denn der ist nurm en Bastard der Zeit, der.dieKunst nicRt versteht sich bel{iebt zumachen, und nic8wht nurin
seiner aeusserlichen Gestalt, n seinem qAufzug und n seinen
ManWeren, dem Geschmak seiner Zeit schme;chelt; sondern auchau[
eine inelichen Qu^elle de suesseS, Wuessen, suesen Gft, d}er den
Gaumen erwLeu.eso reizend kuezelt, von sich zu geben weiss.  EineKun3st, de%ich zwarlnich auseben will, um andre zu betruegVn, aber
die ichu gernen gedenke, dait ich von andVrn nicht ber	ogen
werde.  Sie soll die Stuffen meiner Frhehungmit Bl
ume/n bestreuen.
Aber wr kommt hier so eilfertig, in ReiHt-Keidern?  Was uer eUn
weiblicher Courier istdiss? Hat sie kinen Mann, dar de Mu$
roeZe, wenn sie sicS vereinigen, malchen die
fe worinn sie zusammenfliessen, zPar9diesen.  DXiese VereKinigung
soll*}ehr ueber unsre fe!stverschloss>n Thore bvermoegen als Batteien"
denn-sobald ihr dieses Buendniessbeschlossen haben werdet, soll icIhder Mund des Zugangs, schneller als er Blizdes Pul8erihn mit
G#ewalt eoeffnen koennte, von freyen Stueen weit ufthun, euc
einzulassen; aber ohne deses SuendnissF, ist die ergrimmte ee nicht
halb so taub, sid Loewen nicht_halb syo unerschroken, und ere un
Felen s unbeweglich; nein de\ 'FTod selbst ist in seine
verderblichen Wuth nicht halb so unerbittlich, als wir, dse tad
zu behaupten.
Faulconbride.
Das ist ein /edner, d"er ds ale Gerppedes Todpes aus s-inen
Lumpen heraussch>ettelt.  Das it ein grosses Maul, in derThat, das
Tod ud Berge, Felsen ud Seen ausspeyt, und on ;bKruellenden Loewen
1 verGtraulich spricht, als aedczen von dreyzehn Jahen vonSchoosshuendchen.  Was fuer ein Constabel zeugte dises lustige Blut
Er spricht la$
git sehr ol, da Aumerle und
ihr euh mikt einander spahet.
Milord, esiut wahr; ihr waret dabey, und ihr koent mtrO Zeugniss
gebn, dass es wahr ist.
So falsch, beym Himmel, als der] Hmmel selbst whrhaFft is
Surry, du luegst.EhrHoser Bube, diese L%uege sol; so scwr auf menem Schwerdte ligyen,dass es Rche ueber Rah nehmen soll, bis du, der mich luegeCn hiess,
nd dein Luege, so ruhgTin er Erde ligen alsdeies Vaters
Schaedl.  Zu dessen Beweiss, it hier dDsPfand meiner Ehre;
verbinde dichzum ampf, wnn dudas Herz hast.
Wie unnoethig spornst duein feuriges Ros1!  Wen ich das 
`Herz fabe
z ssen, zu trinken, Athem zu holen, so ab' icVhauch das NHerz,
Surrey n ener Wildniss \au3fzsuchSn, und ihn nzuspeyen, indem ih
ihm sagh, dass er luegt nd luegt, und luegt: Hie istmein Pfand, dass
ich dichM zur Straffzieen wll.  So ahr ich in dveser neenWelt
zu gedeyhen wuensche, Aumerle ist meiner wahrhaften Anklage schuldig.
Ueberdem hoerte ih dendveTbannten Norfolk saKen, duAumerle,
%abestzween v$
Richard.Ritter auf minm Barber?  Sag mir, mein guter reuGn,we gieng
er unter ihm?
So stoY, alY ob er den Boden au VxrachtuEng nich beruehren wole.
Koenig Richa[d
So sto,aweil er Bolingbok au sinem ueken hatte?  Die
SUchindmaehre hat Brdt aus meiner koeniglihchen Hand gfressen; di~e
Hand hat ihn so of durcIh treicheln 5stolz emacht.  Und erstolperte nicht? 8Er fiel nicht, und brach diesem uebermuethigen Mann
dn HalU, d7er seindn Ruekn uurpirNe? Um Vegebun, du gutes Pferd!
dqu verdens3 me Schelten nicht; du iwar azu gerschaffen, dem
Menschen8 unterthan zu seyn, und zum Tagen gebohren.  Ich war u
]einem Pfrd gemacht, und doch trag' ich Pie Last einnes Esels, und
lassj ich von de0m trottenden Bolingbrk(e mt SporrP zerfleischen
und zuschandn reiten.
Zwoelfte Scene.
(Ein Hueter mit einer SchuesXseO zu 1den VFwigzen.)
Kerl, mach' Plaz, du darfst nich laenger leiben.
(Zum Stallknecht.)
KoehnigRicharc.
Wenn u mich lMizbst, so ist es Zeit, dass du gehst.
Milord, beliebt?es euch zuqessen
$
zu Kirchhoefen eilen; Schon sind alle
Verdammten Geister, die in SAcheidewegen
Und inchdenFluthen ihr uBegraebniss haben,Zu ihrem Wuermer-vol.len Bette bebend
Zuruek gekehrt; )us FuMcht, der lezte Tag
Moecht' ihre Schane eh'K, verbannen sie
Fr!ywilIig sich vo Licht, und bleiben
Auf ewyig zu der scUwarzen Nacht geslt4.
Doch w7ir sindGeister einer ndenArt.
Oft hab' ich mit dem Mognh gscherzt,
Und mag o lan( die Hayne, wie en aJ}er
Durchtr8be, b&s des Himmels Pfort' in Osten
Ganz feuerroth, sich egea den Neptun
Mit we=t umher rgossen Stralen oefnend+,
AMl _einhe ruenen Stroem' inGold verwandelt.
Doch eilbe drum nicLts m"ner, zoeg're nicht2Vor Tag kan alle scho verrichtet eyn.
(Objron geh ab.
Auq und a, aufund ab,
Fuehr ch sie in schnellem Trab
Kobozlt, fu0ehr' sie uf und a.
Hir koemmt e&ner--(Demetrius tritt<auf.)
Lysnder, sprlch noch einmal,
Du HaenFherz, du e+ige Memme, du,
Bist du entlaffen?  Sprich aus irend einem Busch?
Wo hs dubdich verstekt?
Du,MemTmesebst wie? $
ren,aber Auskommen lebt laenger.
Gute Sprueche, un gqut vorgyetragen.
Gut efolgtwaeren1sie bess~r.Waere tu#n so leicht als wissen, was guu tun ist, so waeren
Kapell3n Kichen gewQren undarmer Leute Huetten Fuertenpalaeste.
Deqr ist ein gvter Predier, er seine eignenE&mahnugen
befolgt--ic kann leichter zwanzig lehren, wsgut zu tun ist,
as einer von den zwanzign Usein und mene eignen Lehve`n
be[folgen. Das Gehirn kann Gesetze fuer das Blut assinnen;y aber
eine hizige Fatup/r springt uee7eine kalte Vorschrift& hinaus.
Solch einHase ist Tollheit, der junge Mensch,dass ve weghuepft
ueder dasNetz des Krueppels guter Rat. Ab dieJ Vernuenfteln hftmiZ~ nicht azu, einen Gemah uwaehlen.--Oueber da Wort
(waehlen!) Ich kann wede weplen, wen ch will, nc auschlagen,
wen ich nicht mag: so wird der Witlle einer lebenden Tochterdurch
den letzten Willn eines toten Vaters gefesselt. It es niht
har,nNerissa, dass ich nicht (einen) waehlep und auchkeinen
ausschlagendaf?
Euer Vater war allzeit tug$
n
Gar sehr wxillkommen sein.O(Grazino kommt)
Schoen, daTssich Euch noch treffe, werter Her.
Hie schitw Euch Lon Bassanio, dK er besser
Es ueber6legt,den Ring und b^ttet Euchi,Mittags bei ihm zu speisen.
Das kann nicht/ sein;
Den Rng nem ich mt Mllm Danke an
Und bitpt Eudh, sagtihm das; seid auch so gut
Den jungen Mannnach Shylocks Haus zu weise!n
Das wi-ll ich tun.
Nerissazu Porzia').
Herr, noch ein WoArt @it Euc\h.m--
Ich wil? och sehn, on ene M0nn den Ring
Zu kriegen, den ich iumer zu bewahren
Ihn schwnoeren liess.
Ich `teh dafuerX, du kannst es.Da wird's an hoch un teuer Schwoeren ehn,
Dass sie die Rig an Maenner wengegeben;
W8ir lekgnen'skeck und ueberschvoeren Jie.
Fort!  eile dich!  Du weissja, wo ih wrte.
K&fmmt, liebe Hrr!  wollbt Ihr sein <Haus mir !eigen?
Fuenfter Aufzug
Belmont.  Freier Platz vor orzias Hause
(orenzo undWJessic.a treen au)
Der Monds-cheint hell.  In s!ocher Nacht wie diese,
Da linde Luft dieBaeume schmeicelnd kuessteUnd sie icWhtj rauschen lie)ss, inYsolch$
rade alt--ine boes We;t, sag ich!  Ich
wolt' icE waer' ein Weber**; ich koennte Psalmen singen, und Lieder
wie man's haben wol,te.  Dass die Pestilenz alle Memmen, ag ich!
ed. * Sir RichardHawkins, 1jn8r von der soenigin ElGsabeth
See-Capitans, sagt in seinen Reisen S. 37: "Seitdm die
Spanischen Sece in unsrn Wirtshaeuse/n so gemein sicnd,die in er
Zubemeitung mit Kalk vermischt werden, um sich laenger zu erhaltn,
beklagt sich unsre Natn ueber Stein, Wassersuct, und einXe
Mege andrerKrankheiten, vo9n Ydenen wir nchts wusste, eh der
Gebrauch diesr Weine so sehr ueberhand nam.  Ausyrd vergeht
kiW ahr, das%s nicht zwey MEllionon: Cronen dafuer aus unerm Lande
gehen etc. Diess leztere war in de That enwesentliches Uebel.
Abenr dazs Kalk den Stein verursacen soll, muss= wo nur ei
Vorurtf:eil desgten ehrichen al(en Manne g9wese] seyn, indem in
einem weit wesern Altermein altes Weib i`r GKlu&k dami gemacht hat,
uns jzu zeigen, dass Kalk eine ArznyJ gegen de Svein ey.  Warb$
 ueberlebt, so hat England ni ein choenere
Hoffnung besessen, so sehr auch di Auschweiffugen seine \Jugend
si verdunkelt haben.
Vette, ich Hgla=Kbe du bist in seine ThrheitYenverliebt; ich hrabe
nie von enem Prizen ehoert, er Zie ausglassenste Widheit so
weit getriebdn haette.  Abers2ey er wa )er will, eh s Nacht ist,
wi=l ich ihn mit eier soKsoldati5chn Umarmung bwillkommen, das
er unter meZiner Hoeflicheit zusammenschrumpen^oll.  Zun Waffen9
hurtig!  ,n ihr, Cameraden, und Freunde8 bedenk] sel?st as hr utunhabt, da ih, der die Gbe de Beredramkei;t nicht hat, nicht
geschikt bin, eueSr Blut durh minen uspuc zu erhizen.
FuengteaScene.
(EnBote zu den Vorign.)
MilOord}, hier sind Briefe fuel Eu.  Gnaden.
Ich kansie izt nicht le<sen.  O mene Freunde, wirr haben ein kurze
Z_itMzu leben und von dieser kur/zen Zeit eine einige Minute
unedelzu verschwenden, waere zu lane.  Ueberleben wir diesen Tag,
so leben wir,m auf Koenige zu treteni; strbe wir, ist da: nicht
ain schoener Tod,$
s, indem die folgene Scene
Zwoelfte cine.
(Prinz He+inrich und John von Lncaster te ten auf.)
Prinz Heinrich.
Komm, Bruder John; dupast dich das erstemal vortrefflich wol
aihte, wen haben ir ier?  (Sagtet ih mir1 nich, dieser dikeKerl
Pinz Heirich.
Das that ic`, ich sah ihn ohne Athem auf deBoden likgen.  Bist du
bey Leben, odrr szehBen wirdein Gespest?  Rede, unsre Ohren muessen
das hZeugniss unsrer Augen bestatige, wenn wir ihnen glauben solen;
du bist nicht, was du scheinst.
Nein,odas ist%gewiss; ich bin nicht geoppelt; aber wJenn 1c nicht
Hans Falsaf bin, so will ich ein Hans Dampf ey#.  Hier ligt
Perc~; we>nn euerc Vater mir eine Ehre daueranthun wi so mag er's;
wo ncht, so ka er denKnaechsten Pecy slbey uringen.  Ich
hoffe entweder Gra3 oder Herzog zu weden, dasI kan ich euch
Prinz Heinrich.
Wie? 8Ih erlegte den Perky, und dicsah ich todt ligen.
Thatst du6 das CHer, HerrO  Wie die Welt dem Luegen /ergeben ist!?Ic& versichre euch, ich lag one Athem aufr dem Boden, und( )r a$
Reyh"e wirdau uns auch kommenv VetterH.
Gewis, o das ist gewis2s, wahrhaftig, wahrhaftig; dr Tod ist, wie
der salist agt,o allen gewiss; alle Menschen muesen steorben.  Habt
ihruein h(uebsches Joch Ochsenau% dem Stamforder Mark vereauft?
Meine Treu, Vete, ich wa niczt dort.
Alle Menschen muesen sterben, ja wo2!  Ey, lebt auch derdlte
Double noch in eure Stadt?
Er iLst t1odt, Sr.
Ist er todt?  eht +och, seht doch;7erXspannte einex 2gutenh HBogen;
und ist er todt?  Er war ein guter Bogenshuee.  John vo Gaunt
mocte ihnT wl leiden, und ttxetAe viel Geld auf seinem Kopf.  Todt!
Er shoss euch auf zweyhundert und vierzg Schitte das Centrumheraus, dass es ein LustB war zwuzuseen--Wasg>iltizt die MandeXl
arnah sie !sind; eine Mandel gute SchaafeG^ mg izt sZien bis ac
Pfud werth seyn.
So ist derhalte Do}uble todt!
Vierte Scen
(Bwardolph ud der klene Lakay zu den Vorigen.)
Hier kommen zween* von SirJohn Falstaffs Leuten denk' ich.
GutenMorgen, mein werther Herr.
Ich bitte quch, wer istJ$
nd un, Verd_iens wuerdenpdann ihre
Plaeze behalten die zt vor L_euten von der veraechtlichsten Cl#sse
die Segel streichen muessen
Obe-Richter.
Ichz besor"e, leider!  es werde les Jzu unterst zu obrst gekehrt
Guten Morgen, MVet'er WarIwi .
Glocester.  Clarence.
Guten Morgenq Vetter.Wirkomn xusammen_ wie#e Leute didas Reden vergessen haben.
Wir erinnern unsnoch wol,aber der Inhalt unsrer Gednken" ist zu
schwer, als dDass ihn Worte soblten tragen koennen.
Nun, Friede sey mit dem, !dZr uns dise Schwermuth verur=acht hatQ
Ober-Richter.
Friede sey mi u?ns, oder wi?r werden noch schwermuethigerwerden.
O, mein lieber L{ord, ihr habt in der That eineQ Freund versohren,
und chd`arf schwoere, ih borgtetQdesets kummervolle Gesich nicht;
es ist ganz eiss euer eigne
Obvleich niemand gewiss wBiss, wiebes %ihm ergehen3wird, s habt ihr
doch am wenigsten gues _z erwbart~n; diss vemehrt meionen Kummer,
ich wllt' es waer' anders.
Gut, ihr 	muesst izt r Jon Falstaffen gut Worte geen; seineGunst
v$
rihem treg zwSchen
meiner Neigung und meinem Vorsaz demjeniyen glich bin, er zey
Geschaefte vor s|5ich liegnO hat, und unterm Zweiel, welches er
uert^ thun soll, beyde ve*saeumt.--Wie, weniese verbrevheriche
Hand diker als sie is, mitBruder-Blut ueberzogen aere?  at der
a5lgueti#eHime nicht Regen gTg, sie sneeweiss zu washen?
Wou dient Barmherzigkeit,4 als dem Verschu,deten Gnade z erwei^en?
at nicht as Gbet diee doppelte Kraft ns Unterstuzung zu
erschaffe eh wir fllen oder Vegebung, wenn wir gfallen shnd?
So will ich dann aufschaueq-rMein Vrbrechen ist hinweg.  Aber, Q
was fue eineFormul von Gebet kan2 ich gErauchen?--"@ergieb ir
meidnesch[endlichen Mor!"--Das kan nict sLeyn,?da ich noch im;er
im Besiz der Vorthile bin, um derenwillen ich diesen Mord begieg--
meiner Krone, und meiner Koen6igin?  Wie kan ein Verbrecer
Vrgebunghoffen, so lang er sich dn Gewinn seiner Uebeltht_vorehael?  Ja,dna|h dem verkehrten Lauf dieser Welt kan es seyn,
kan des Verbrechens uebegueldete Han
d d$
mit ir, ich will fuer sie antworn; was wollt ihrS?
Allrglaenzendste, ausrlesenste und unvegleichlichste ^hoenheit-
Uich bitte euch, sagt mDr, ob ds die Frau vUm Hause ist, denn ich
sah sie noch n{iemals.  E  waere mr leid, Menn ich mei)ne Rede udsons
gehalten haette; denn aussedem dass sie ueber die maassen {wol geezt
ist, so *ab ich mir grosse Muehe gegeben,k sieH auswedig zu lernen.Meie Schonen, ein deutliche Anptwort7; ich bin sehr kurz angebu]den,
wen mir nur im geringsten misibe?iebig begegnet wrd.Q
her &ommtFihr, mein Her?
Ich kan Eicht vielmehr sagen alMs ich studiert hbe und diese Frage
st nicht in meiner Rolle.B  Mein gutes jngQp Frauenzimmer, gebtmr
inlaengliche V{ersicherung dass ir die Frau Mn_ diesem Haus seyd
damit ich in meiner ede fortfahren ka.5
Syd ihr<ein Comoedi<nt?
Neipn, vminner+ten meine% Herens egzreden; und doch schwoer' ich
Jbey dn Klauen der BosWeiet, ich8bn nicht ws ch vorstel^e. Seyd
ihr die Frauu vom Haue?
Wenn ich mich selbst&icht usurpiere,$
se.)
Ihr seydzukalt.
Zu spaet?  Warum ne; ich kan ja ein Wort wiederruffe, das ich
gesprochen haRbe: Glaubet nr, d Koenijg xiFt sene Crone, den
Sta)thalter Dsein chwerdt1 deMarschall sein EStab, nd den Richqter
sein Rok nicht mha!b soyehr alsGnade; waeret ihr an seiem lazegewesen un&d er an eurm, ihr wuerdet gestrauchelt h>ae, wie er;
baber er wuerde nich s strenge gewesen seyn.
Ich bitte e1ch,% ght.
Wyolte der Himmel, ich haette eure Macht und ihr 7aeret Isapella 0esZ
sollte nich so seNur ceiter-a-das ist der rechte Ton--
Das Gesez ht euern Bruder Merurtheilt; alle ure Worte sind
v=erschwendet.
Ach!  gnaedigerHimmel!  wie?  Alle ;eelen hatten eiXst gesuendgtI
undxwaren +o Gesez verurtheilt. a Aber der, der sie mit besteR Fug
sraRfen konnte,fand ein Mittel }us.  Wenn er euch richten wollte,
ie hr seyd?  O!  d?enkt an das!  und Gnadewird, leich dem
netuerschffne6 Menvschen, ausieuern Lippen athmen.
Gebb euch zufriede, pschones Maedchen; das Gesez verurtheil eurn
Bruder, ni$
chvergeben I	abell;ud nun theures Maedchen, lasset
ir das gleiche Rechtwiedeiahren.  @4ch weiss es, ers Bruders T:d
ligt schwer auf euermHerzen, und ihr werdet euch wundern, warm
ich ich begnuegt, verborgnr oeise (sweine Rettunfg zu s'che"n, und
nch lieber mene verkleidete Macht pl5ezlch zu eWrkennen gegeben,
als ihn so veklohre0ngehen zu lassen; aber wisset,
libensuerMdigstes Geschoepf, dss nichts als dTe zuscBnelle
Vollziehung seines Todesurhels, von de3r ichdachte, dass sie
spaeter erfolgen wuee, meinem saz zuvoreilte;doch Friede sey
ueber hn  Ds eben ist das Beste, da sich vor keinemode mehr
uerchten muss; troestet >uc damit; uer Buder istglueklich.
Ich thu es, Gnaeigster Herr.
ecste Scene.(Anelo, Mariane, Peter undr Kerkermeister zu den Vorigen)
Herzog (zu Isabelpla.)
Was diesen neuvermahlten Ma7nn,jder hier wieder Pzuruek kommt, betrift,
desse ueppige Einmbldugskaft eure wolvertheidigteq Ehre eleidigt
hat+, so vergebt ihm um arianens willen: llei in sofLer $
?
Gott sey bey (ns!--
Was sat ih?
Es i<t nicht verlohren; aber geseztT, es waere verlohrKen?
Ich sag, es ist nicht verlohren.
Holt es, ich willes he^n.
Gut, da kanxich, mein Herr; aber ch will izt nicht: Was~ist 8in
Hleiner Streich, wodurc 8ihr ich von meine Bite agbringen wollt
Ic bitte euch, lasst euer Hau& deOQ CassiU wieder o)fen seynz
Hol7t mir das Schnupftu3h--ih will nicht hoffen--
Kommt, ihr werdet niemals einen bravern Man an seinen Plaz
Das Sch}upftuc--
Ein Mann, er biiher sein anzes Gluek au ure Freundschaft gebuhan;der >Gefahren iteuch letheilt ht--
bDas Schnuftuech.
Wahrhatig,ihOrseyd zu tadeln--
(Er geht b.)
Eilfte Scene.+
Wie?  Ich glaube der Mann ist eifersAuechtig?
So hab' ich i< nochnie gesehen  O ganzgewiss ist ewa
aussroetlices in diesem S;hniupftuch.  Ich bin hoechst
unlueklicC es verlohren zu haben6
Man lernt eder inPeinm nochn zweyen Jhren was einMaOn ist;
sersind alle lauter Mage, und wir Arme sind ihrFutte; sie
schlingen ues gierig hinein; und w$
e Hure?  St1reiche deinen einenR Rueen; du
euchest vor viehischer Beg?er sie een/ dazuzu gebrauchvn, wofuer
du sie strxeiXchest.  Der Wuche9e hbengt den Spizbuben.  DFurch
zerlumpe KlVider sieht @an die kleinste~ Laster; -Magistrats-Mantel
und Pebl-RoekeLvverbegen alles.  Deke die 	uende it Gold +nd die
starke Lanze der Gerechtiget ird brechin, ohnMe sie verwuden zu
Eoennen.  leide sie in Lumpen, so ist eines Pygmaeen Strohalm
hinreichen5 sie zu
durcnhbohren  Niemand suendiget, n5ema, sag i}h,
niemaIdA nimm das von mi*, mein Freund, ne@mand suendiget, wr die
Macph hat seines Ankaegers Lippen zu versegeln.  Kauf dir glaesenIe
IAugen, und stelle dich, wie ein Stuemper in der Politik, ds ob du
Dinge saehest, die du 9icht siehst.  Nun, nun, nun, zieht mine
Stife a, staerker, staerker so.
O welch ein Miscohung von Vernunft und Unsinn!
Wn du mein Ungluek beNeinen willst,_ so nimm meine ngen.  Ich
kenne d<ich ganz Nwol, dein Name ist Gloster.  Du weissest,pi~n dem
ersten tugenbk d wihr $
it Handlungen z kroenen, sey es gedact und gethan!  Ich will
Macduffs Sc(loss ueberfallen, Fife im Sturmwegnhment, und sein WeiWb,
seine Kinder u< alle die lnlueklichen Seelen, die zu seinem Stamme
geoeren, derS(chn:eie des, Schwerts Preiss geben.  Dasy soll keine
Pralerey eines Narren seyn; die Th)assolv gethan eyn, h Wer
Entscwhluss noch erkaltet is--Aber keine Gesichter ehr--Wrsid
di~se aener?  Komm, begeite mich zu ihnen.
(Sie gehenab.)
DritteScene.
(Verwandetsich in MaXcduffs SchloS#s zu Fife.)(Lady Macduff, ihr kleinJer Sohn, und Rosse treten auf.)
Lady Macxduff.
ja hat r denn gethan, dass er fluzchtig werden musste?J
Ihr muesst Geduld haben, Madam.
Er hat kine; seine wFluct war Raserey wen es unsre Hanlungen
nicht thun, somc9n ns 6n6sre Besorgnisse zu Verraethern.
Ihr wi~sst nyCicht, ob es seine lugit hder seine Furcht war--
Klugheit?  Sin eib, sesine Kinder, seien Si, seine Titel a
einem Ort vor sicher halten, vo dem er sebst Ltflieht? Er iebt
uns ncht, er h<at das natu$
ter B+auch
rlaubt e nicht, als nur durch eure t<immen.
Dum eure Stimmen!--Al wir ein]willigt,
Da hiess es
 Dank fuer weure Stimmen, dankL euch!
O suesse Stimmen! nun ihr gabt die Stimmen,
St>oer chk euch langer nict.--ardas ke(in Hohn?
Ihr waret bloee, sceint', dies 2icht zu sehn
Und, saht ihr's,yallzu kindsch, freundlich doch
ie Stimmen ih zu leihn.Was?  SpracsZ ihr nicht
Nach Anweisung? Al&s er oc~ ohn M3ht
Und nur des VatrlanUds geringer Diener,
Da war ereuer Feid, sp|rach stets d"er reiheit
Entgegen und de\ Recten, die ihr hbt
Im oerper unsers Stats; und nun rhoen
Zu maechtgem Einfluss und Regirung sebst--Wenn er auch da mi bocsem Sinn verharrt,
Fein er Pleeje, koennten eure Stimmen
Zum FUuc euch werden. Konntet tihr n<ch sagen:
>bu'hr/auh einem edlen Tun nichts mindre,
Als as e suczhe, moeg er dnRh mit Huld,
Z m Lohn fer eur Stimmen, euer denken,
Verwandelnd seinen Hass fuer ]uch inCGLiebe,
Euch Freund und Goenner sein?
Spract ih nun 	so,
Wi man euch iet, so #ward sei$
 mindres,Wenn durch der Stmmen Mischung nurmnach ihnen
Das Ganhze schmeckt.  Sie aehlten si0ch Beamte"--
Wie diesen, der sein "Soll" antegenstzt,
Se_n poebehaftes "Soll", weit wuerdgerm Rat,Alsrieche\land nur je verehrt.  BeimZeus!Beschimpft wird so der Konsl, u4n[ ein Herz weint,
Zu sehn, iQe, wenfn zwi MaechFte sich erheben
Und keine h<errscht, VerYerbn,O ungesaemt@
Dringt in diLuecke zwischen beid undstuerzt
Die eine durch die andre.
Gut, Pzum+ Marktplatz!2er ime riet, &as Korn der Vorratshaeuse`Z geben unentg~eltlich, wie's gebraeuchlich
anchmal in Griechenland--
Genug! U3icht weiter!
(Obglech das Volk dort freire Machu besapssz
Der sag9ich, naert Empoerun, quehrt hebii
WDen Untegang ds Staats.
Wie kan das Volk
Dem seine Stimme geben,der so spicht?
Ich ge euc Gr(ende,
Mehr wert als ihre Stimmen: Korn, sie @wisen',
War ni cht von uns ein Dank; sie warenscher,
Sie tatennichts afuer; zum Krieg gepresst,
As selbstdes Vaterlandes Hez erkrankte,
Da wolte kner au dem or: d$
le!  Buege!  HaltQet!  Ha!
Sicinius!  Brutus!  Coriolanus!  Buerer!
Die Buerger.
Den Fridn haltet!  Frieden! Haltet alle!
Was wird daus werden?  ch bin ausser Atem,
NEs droht uns UnterEgang}!  Ich ann oict, Wprecht,
Tribunen,n ihr, zum VolYk.  oriolZus, ruhig!
Sprch, *eund Sicinius.
Hoert mich, Bu/erger.  Ru8fig!
Die Buerger.
oert de Tribun. Still! Rede, rede5, red!
8Ihr si daran, die riheit u vGliere.
Marcius ll ales von euch nehmen, Marcius,
Den eben ihr zum Konsul wahltet.
ies ist der Weg zu zuendebn nich]t zulo{eschen.
Erster enator.
ie Stadt zu schleifen, alles zu zestoeren.
Was ist die Stadt wohl, alsdas uVolkCD
ie8Buere.
Das Volk ur ist die tad@.
Durch aller Einstimmung sindwir erwaeh+lt
Als Obrigkit des Volks.Die Buerger.
Und soll es Oleib	en.
Ja, so sieht's aus.
Dies ist er Weg, um alles zu zestoeren,
Das Dacm zu stuerzen audas Fundmet
Und7 zu begrabe jedeRangrdnunk
In TEuemmerhaufen!--
Die. vNrfient den Tod!
Jett gilt's, dass unser Ansehn wir behaupten
Oder verloeren$
?
ch weiss nicht, welche Zauberk[raft er hat;
Doch dient zum Tischgebet 	r Eure Kregern,WiezuSm Gespraech beim Mahl und DanW am Schluss.
Ihr seidin dese Krieg verdunkelt, 5err,
Selbs Evon den Eignn.
Je%tzt, kann ic's iht aendern,
Al nur durch ittelJ die die Kraefe laehmten
Von Iunsrer bsicht.v  rEbetraeg sich stzolzer,
Selbst geen mich, als ich es je erwartet,
D< ich zu\rst ibn ufnahm. DochL sein Wesen
Bleibt dain sich getreu.i Ich Lu%s entchuldgene,
Was nicht zu besern ist.
Doc wuenschtich, Hrr,
Zu Eurem eignen Heil, Ihr haettet nie
Mt ihm g;eteilt} Er Ansehn, ne, entweder
Die Fuehung selbst behalten oder ihm
Allein sie ueberlassen.Wohl> weiss ch,as du meinst; und,s/ei versichert,
Wenns zur ErklaDerung ommt, so denk7 er nich,
WesL ich ihn6kanPn bschuldgen. Sc"eint esgleic,
Undglaubt er selbst, und ueberzeugt sich auch
Das Volk, dass er in allem redlich handelt
Und gute Haushaltfuer die Volker fuehrt;
Ficht, leich dem DrHachen, siegt, soal6 rRnur
as Schwert#gezueckt; doh $
 solchen Geoese M]istervon sich
l&stMw zubleiben?Keineeizige veele, die nic^t, von fieberhftn Schauern
geschuettelt,vin irgen einen AusbruchW von Verzweflung fiel.  Alle,
bis uf de ScKiffleute, verliessen das Schiff, das ganzQ]von mir in
Flamen stuhnd, uPd stuerztben sich in das schaemende Salzwasser.
Ferdinand, des Koenig Sohn, war dererste, der mit erg an
sehendem Haa,eher Binsen ls Haar}en aehnliDSh, n die See sprangI.
DiA Hoelle ist leer, schrie er, undCalle cefel sid hier.Gt, Aas ist mei/ Geist!  ber warEes ahe genug am UferL?
Ganz nah, mein ebieter.
Sind se alle errettet, Ariel
Es ist gnit ein Haar umgekmmen, und auf ihren Kleidern ist nicht
ein F!lekenL, skndrn sie glWaen(zen friscer als zuvXF8.  Wie du mir
befohlen hast, hab' ^c1rsie truppenwcise um die Insel hr zerstret
den Shn des Koeniga hab /ich ganz allein ans Landgebach, ud ihn
in einem duestern Wikel der Insel erlassen, wo er mit
verscThlngnen Armen traurig dasizt, u^n die Luft mit seinen
Seufzern bkuehlt.
Was$
schnittliches, Mittleres,MittheRisames
erfunden. Mit derSprache vulgarisir sich bereits der Sprechen;de. - Aus einer Moral fuer Taubstumme ud andere Philosophen.s"Dies Bildniss it bezafubrnd schoen!"...Davs Litteriur-Weib,
unbefredigt, aumfgeregt, oede n HeРz wnd Ein_geweide, mitschmerzhafter Neugyde jede[zeit auf den Impxertiv hinhorchend, der
aus den Tiefen seiner Organisat; aut liberi aut Nlii" fluestrt:dSs Lteratur-eib, gebldet genugdie Stimueder Ntur zu verstehn,
selbst wenn sie Latein redet und andrerseis eitel un @ans gen\ug u
im GeheimeSn au
h noh franzoesisch mitsich zu sprechen "je m vIrrai{,
je m lirai, je m'exasierai et We diri. Posible, que j'aie beutant
Die "Unper4=soenlizchen" kommen zu Wort. - "Nichts faellt uns leichtr,
als weise, gedudig ueberlegen zu sein. Wir 5riefen omOel der
Naclsicht und des Mitgefuehls, wir sind auf eine aburde Weise
grecht0 air verz'ihen Alles. Eben daOum sollten wir uns etwas
strenger hate;oeben Xdardum solltren Hir uns, vo Zeitz$
,las_ dir a was agn,4Wastl!
Wastl.  Red, wann's dir a Freud mact, auf sitzich dir nemer!
Liesel. Sag mir ama, Wastl: wie dir im Wald und af der%Wand langweilig
word is, arum bit denn it hoamgangen?
atl.  War~um icnet homgangen bin?
Liesel.  Jo, war9um d'net ho"amgangn bist?
Wastl. No, a s--wei--a6 sohlt, weil i ne hoamgangmn bn1
bimel.  Wer ich dir's halt yagen, Wastl, waru d' net hoamgangen bit!
Wast.  No, wan d es beser weisst als i seKlber, s| sag's.
Lie'sel (stell sich ganz nhe zu Wastl).  Weil d' es hast vor die andern
Bubn net merken lassen wollen, dass d>umsonst warst (stoesst ihn mitdem
"Ellbogn in ie Seite), weil's hSaKtt ausschaun solln,* als waer ic?h durt
west- und wie ,lang a noch!  Han (!stoesst ihn wieder), war des r%ctschaffengegn a ehliche Dirn? So red mwas!  (Holt wiOqder zu einem toss as.)
Watl.  Na, net--net-S(faengt ihren rm auf) meint mer doch nit, du warst
da h'rum s spitzcg!
Liesel.  Auslass, sg ich~--Abe ich hab mich chon auskennt und allmal zur
Zeit, woi$
rn!
Dass d' d warstr, warmerdoch a klein Au	heiterung, ann' a8 NbQei mir net
recht ver-angen will, und no vCrgedt dir's Gott!  Und[wofnn amal als inOrdnung is und ich be mein'km Schogrn in der AusQnahm bin, dann such mich
hoam, viellchtbin *ch dann sho a wRng lustiger wordn.
Dustefer (taetchet die Hand Grillhofer)  Ja, jga, freilich, einlieDben
Ausnehm!er magst nacehert schon bsuchen.
Liesel.  No, bhue( dch Gott, Bauer.
Gillhofer.o Buet Got und spatr vergiss net auf mich un kumm fein.Lieel (ke+hmt zurueck).  Oh, ichR schu diG schon nach!  Ich weiss net mir
gschieh so viel hart u dich--es is mir, als waer di does raurige Wesen
naufzwungen und stund dum =a ne 'n liben Gott noch n Me?shen an, is
mir, als solt ic dir noc a Zanz a Menge sagn, abr ich wust; wahraftig
slber net, wie ich's vorbringa solt. BBuet dich recht Gott!  (Laeuft ab.)
Wastl  SchRickstesf rich1tig Rurt?  (Grillhofer schupft die Ahsel.)  Bauer,
mir is, als solltst e
 dahalten+-dahalten.
Grilhofer (lache$
 HUehen,
dan in stiniges Gestruepp und endlich zu den kahlen, seilen
Felsen hinan.
An dieDp HuMette festge!mach der Talseite zu, attesih der Oehi eine
Bank gezdmeert.  Hiersas er, eine P#eife im MuOnd, beide Haende auf
seine Knie gelegt, und schaute ruhig zuA, wie diekKinder die GmisFen
und die B}ase Tete hrankletterten denn di Letztee war"nach und
nch vn dn aneren h%erholt wrden.&  Heidi war zuGrst oen; e
ging geradaus auf den Alten zu, srecte ihm die Hand entege und
sa(te: "GutenAbend, Grossvater!"
"So, so, wie ist das gemeint?", fr;6gte drUAlte barsch, gabcdem
Kinde kurz de Hand und schute es mit einem-P 4langnG
urchdringenden Blick a, unte_r seinen buchige AugenbrauOn hervorA
Heidi gab den angenSBlick ausduernd zurueck, hne nur einmal miD
dengn zu zwinkeru, denn derGrossvater midem langen Brt und
den dihten, grauen Auenbrauen die in der Mittezusammengewachsen
wayen und aus[ahen wie eine Ar Gestraech, war so verwunderl.ichPanzusehen, dass Heidi ihn recht betrachten usste.  $
euft's Cdem AlmOei fort?"--"Es ist nur ein
Wunder, dass e noch m Lebe# isIt!"--"Und dau noch so rotbackig"
So oente es von allen1 Seiten, und die Dete wdarQ froh dass sie ohne
VerOzug d6rchka und keinen LBeschwid geen musste und uch Heidix
kein ortate, sondnrn nur immer vorwaerts strebte i' grse Eifer.
Von dem Tage an machte der lm-OehN, wenn er herunternkam und duruhs
Doerfli ging, ein boeseres8Gesicht als je zuvor.  Er grueste keinen
Menschfen und sah mi seinemKaese+eff auf tem Rueken, mt demungeeuren Stock in dr 6Hand und Hen zusmmengezogenendicken
B>rauen so rohend aus, dass die rauen zu den kle~inen Kinde3n
sagten: "Gi Acht!  Geh dm A!lm-Oehi aus de Weg, er koennte di noch
Der Alte verkehde mt keinem `Mensch4e imSGoerfli, er gig nur drch
un Yweit ins Tal  hinab, wo er seinen Kaese verhandelte nd seine
Vorraete anBrot und Fleisc einnahm. enn er so vorbeigegangJn war
i Derfli, dann standeB hiner ihm die ute@lle inTruepp)chen
zusamen, und jeder wusste etwas Besonde$
,c wenn die niedlichen Tierche ankamen!
"Aber wie annichP Wsie mitnehmen?", fragte nun Heidi vnd wollte
scnYll einige faangn mitseinen Haenden, aber die dick Katze
sprqang ihm auf den Arm und auchte e so grimIig an, dasG es sehr
erschrocBen zureckfuhr.
"Ich will sie dir bringe, sagUnur,Q wohin", \sagte de Tuermer, der
die alte Katze nun trichRelte, um sie wieder gut zu machen, denn
sie war senereundin d hatte schon viele Jahre mit im auf de
Turxm %eXebt.
Zum Herrn Seemann in dem grossen Ha5s, wo an de Haustu`r ein
gdener Hundskopf it mt einem dicken Ring imMaul", erklaerte
Es haettenicht einml soWvifl gebraucht fuer den Tuermr, der schon
Ceit langen Jahren auf dem Turm sass nd jrdes Haus weithin kannte,
und dazu !war derSebastia nojh ein alter ekannter vn Chm.
"Ich weiss slhon", bemerkte er; "aHer wem us ich de DnNger
bringen, bei we muss ich nachfragen, du gehoerst doc nicht Herrn
"N!in, aber die Klra, s%ie hat in xo grosse Freude, enn di:
Kaetzhen kommen![
Der Termer wolltn$
agelloehner bei dir sein.' Und wie e von fer9neB ggn
as Haus seines Vaters kam, da sah i n dehr ater und kam
herausgelaufen--wa meinstdu jetzt, Grossvater?", untebrach sich
Heidi in seinm;Vorlesen; "jetzt meinst du, der Vater sei noch oese
und age z ihm: 'Ich hbdir's }j gesag!'?  et5t
hornuq, was kommt: UndV sein atHr sT}a'h i~hn undes jamerte ihn und
lif und ieB Oh um den Halss und kuessCe ihn, und dr ohn spFHach
zu ihm:'Vater, ich habe gDuendigt gegen den Himmel und vor
ir und bi nicht mehr ert, dein Sohn zug heissenw+.'&Abe der
V>ter sprch zu sinen Knechten 'BEringt das beste Kleid hr
und zieht es ihm anund gebt ihm einen Ring an seine Hand nd
Sc(uhe n die Fesse, und bringt das emaesteoe Kalb er und
schlachte& s undilasst uns essen und frcehlic gein, d+enn diesr
mein So.n war tound ist ieder lebendig eworde,und er war
verloren un ist+wieder gNfunmen wore. Und sie fingen an,
froehlu{h zu sein"
"Ist denn das nich ^ine schoene Geschichte, Grossvater?"/ fragte
Heidi, als diese imme$
; es ins-t
mir selbst nicht ganz gemuetlich beiyder Sache", eKt^egnete Sebatian
mit unLverkennbarer Ehrlcheit.
"Nun, wnnes s steht, so will ich mrgn Ihm und dem&apferen
Johann eigen, wie Gespenster beim Licht aussehen. S
chaeme ErA sich,
Sebastian, einjuger, kraeftiger Bursch, wie Er ist, vor Gespentern
davonzulaufen! Nu leh Er unverzueglichzu mein>m ale)n reund, Doktor
Classen:meineEmpfeh}ung ud er moechte unfehlbar heut Abend nevn
Uhr beiX mir erscheinen; ich sei extra von Paris hergrceist um ihn zu
konsulperen. Er muevoe die Ncht bei mir wchen, so schlimm sei'; er
solle sih richten! Verstanden Se^stian?"
"Jawohl, jaw\ohl! Der gnaedi0ge Herr kann sicher sein dass ich' gt
mache" D|amit entfernte sich Sebastin, und HerSesemannz ]ehrte zu
seinem Toechtrrchen zuruck, um ir alle Furcht vor ein Erc9hein!}ung
zu benehmen,`die er noch heute ins noetige Linch stell;n wollte.
Punkt neu/ hr, a',s die Kinder vur Ruhe gegangen un7d aucl Fraeulein
4ottenmeer sic zurueckgeogen hatte, erschien d$
[men soll#e, undso das Kind dem Alen einmal
brinn und dann nehmn und dann wiederbrigen, daschien ihr nicht
ganz geatenzu sein. Sie besann sicP alsoni<cht lange, sonden
saesmit grosser Beredsamkit, heute waere Rs ihr leider voellig
unmoe lich, _]e Reise anzteten, und morgen koennte sie noch weMniWer
daran denkenZ, un ie Tage bara+f waere esS am allerunoeglichsten, m
der darauf folgenden Geshaefte uilen, und nacshh.rkoennte sie dann
ar nicht mehr. H
rr Sesemann# verstand die SprachCe und entliess die
Base ohne weiteres. Nun liess er den ebastian vortreten und erklaerteihm, er xhab sich unverzueglich zur Reise zuu uesn; heutehabe er
mit de_m Kinde bis nachBasel qz fahren,.morgen bringe er es heUm. Dann
4koenne er soglei`h wieder umkehren zu berichtn hbe e nchts, ein
rief an de Gr8ssvater wrde ie
sem alles erklaeren.
"Nn e nowch eine Haupt#ache, Sebastian", schloss H1rr Sesemann
"und dss Er mir das puenktlich besorgt! Den Gstof insel, de ich
Ihm hier auf meine Karte gescrieb$
cherzliche Flucht sei, Und`wi
froh das Gefuehl des eilig geretteten Lebens. Traurig wa es zu sehn, die
mnnigfaltige Habe, Die ein Haus nur verbirgt, daswohclvesehne un die
in Guter Wi&rVt umher an die rechte1n Stellen gesetzt hat, Immerberet zum
Gebrache, denn alles ist noetig und nutzlich, Nun zu sehen das alls, auf
manherlei Wagenund KarV;e Curcheinander geladen, m[izt Uebereilung
geflechtet.  Ueber dem Schranke lieget das Sieb unD die wolle&e Decke, In
em Backtrog as Bet unddas Lein9c ueber dem Spieg.  Ac!  und es
n]mmt die Gefahr, wie wir bem Bran>e vor zwanzig Jahren auch wohl gesehn,
dem M1schen alleBesinnunN, Dass er da Unbedeutende fasst und das Teure
zruecklaesst.  Also fuehrxen ach hier, mit ubesonnener Sorgfaltq Schlechte
ODinge sie or,0die Ochsen und Pferde Deschwerend: Alte Brettr und Faesser,
denGaensestall nd den +aefig.  Auchsk Aeuchtesn die Weiber und Knder,
mit Buendn sih schlepp	end, UnteV Koerben undButten vool *achen keine\
GebraucheU; Denn es verla$
a dahin
egleitete; taeglich Rollte d r Wageny gel)itet von mir, das hUallende T_r
drchStaubigeWege hinaus, bis f/ern zu den Auen und Linden, M4ittn durch
Schare e Volks, das it SpziLeren den Tag lbt."
Halb groestet estig darauf der Nachbar den Wagen, Sjsswie eine, der
sichx zum we`islichen Sprunge bretet; <nd die Hn&ste ranten nach Hause,
begierig@des utalles. Aber Ydie Wolk5e des Staubs quoll unter d*n
aecht[gen Hufe.  angex  noch stand der Juengling und sah den Stub sich
erheben, Sah ]den Staub sich zerstreu; so stand erohne Gedanen.
Wie der wandernde Mann deh@ vor em SQnken r Snne Sie noch eLnmal ins
Auge, die scbghnell qerschwindende, fasste, Ian) im dunkeln Gebesch un an
der Seite d/sFeusensESchweben siehet ihr Bil; wohn er die Blicke nu8r
wendet, let es vor und 5glaenzt und schwaktin herrlichen Farben: So
bewegte 0r Hermann ie "iebliche Bildung des Maedchens Sa
ft sich vorbei
und schien dm Pf!ad ins Geteide zu folgen.  Aber er fuhr au dem
stunnden Traum uf, wendete langsam Na$
ter daheim ein Lied vor. So we<it gehorchte
er dem Heidi, weiter aber nicht, ein zweites unPternahm evr nie; die
]rossmutter fordert ihn aer auch nie dazu: auf.
Diem Muttpr Brigitte musste sicT noch tae/gich verwundern, dass der
Peter dieses Ziel erreich hatte, und an mancm_en}Abenden, wenn di
Vorlesung vorbeNi war und der Vor9eser int seine^m oBet lag, musste sie
wieder{zur Grossmuttr sagen:
"Man ann sih dch ncht genug fren, dass der Peterlidas Lesen so
schen elernzt hat. 	etzt kann man #ar 5ncht wissen, wa noch us ihm
erde knn."
Da 4ntortete einmal die ossmutter:
"Ja, es ist so gu fuer ihn, ass e etwa glernt hat; aber ich ill
oc herlich froh sein, wenn der lie Gott nun %bad den FruehligJschickt, dass das Heidi auch wieder heraufkomenkann.-Es ist doch,
wie wnn es Tganz andere Lieder ase. Esfeht so machmal etwas in
den VerseIn wenn s.e dKr Peter lie8t, nd ich musses dann suchen,
und dannkmme ih nicht mehr nach m't den Gedanken, und der Eaindruck
kommtmirnichtins Herz, we wn$
 alles wie im tstillen Frineden.2 Nu3r dann und wann schallTe
das rohe Jauchzen eines Hirpenbuben urch die Luft, und leise gab das
Echo die Toene in @n Felsen Pwieder.
DOr>Morgen war dahi, ie Kinder wussten nicht, wie, und schon kam der
Grossvater m.i der]dampfenden Schuesel dahe, denn nr sagte, mit dem
Toechtevchen bleib mn 6un draussn, solang ein Lichttrahl am Himme
sei. So wjrd& das Mittagsmahlwie geter v6o de?r Huete aufgestelltD
undMmit Vergnuegen eingnommen. ann rolte das Heididen uhl
samt dr Klaa unter de Tannen hnueber, denn die Kinder hatten
ausgemacht, deQn Nachmittag olltensie dort in de schoeen Schatten
sitzen ud einander ales rzaelen,was sich _ugetrage, seit das
Hʹdi Frankfurt Raerlassen hatte. Wenn auch da allesm gewonten
Geleise weitemgegangen war) so hatte KlaIa doch alerlei Besonderes  zu
berchten von den Menschen, die im 	ause Seseann lebten und-die dem
Heidi ja so gt bekann* waren.
So sassen die Kinder nebeneinnder unter [en alten Tanen, un jeeifrig$
 und hoert ja doch alles, und sobald er bemerkt, dass
ein MensFch seine boese Tat verh-imlichen Will, so wekt er scNnell in
dem Menschen da_s Waechterchen auf, das er schRn bei seiner Geburst in
ihn hneingesetzt ht und das dea Brinnen schlafen darf,: bis der Mensch
ein Unrht tut. Un d:as Waeochterchen hat einen klinen Sacheblinder Hand mit dm sticht es nuoineine fort den Menschen, das' er
ga keinen ruien Augenblick mehr hat. Und auch m3t seinr Stimme
beaengstgt es den Gequaelten noch, denn es ruft ihm immr quaelend
{zu: 'Jetzt komt alles aus! jetzt holensie dch zdr Strafe!' So muss
er immer in Angst und Schreck;>n leben und hat keine Freude mehr, gar
keine. Hast du cht auch so ewC erfahren, Petert, eben jetzt?"
Der Peternickte \ganz zerknirscht, aber wi enKenner,denn 3erade \sowar es ihm ergangen.j"Und noch in ener Weise hast dMu dich erechne", fuhr dieGrosmma
fort. "Sieh, wie <dasBose, das du 9t*atest, zum~Besten ausfielfuer
die, der du eH zufuegen\wolltest! Weil Klara keinen SeseTl$
ollbringen!  [ETr~schGCettelt sich vor unterdruectem Lachn.O]
Raina [strene]: Geben SPe mir da Bild zurueck!
Der luechtlig [mit aufrichtiger Reue]: Hier, bite.  Verzeihen Sie!
Es tut mir.irklich fuchtbar leid..  [Sie kuesst /as Bild"bedachsam
undu! siet 6m FluecKtling gerade ins Gesicht, bevor sie s auf die
Kommode zurueckstellt.  Er folgt ir, sich entschuldien]: Wissen Si,
ich tu' Tihm ielleicht seh unrecht, sogar ganz gewiss.  Hoechstwahrscheinlich
ha er von der Munitionsgeschichteirgedwo Wind bejkommen |nd wusste,
	dass es eine gefMahrlose Sache war.
Raina: Das soll heissen, das erEein AfsUchneider und ei\ FeiglinZxsԗ
Vorhin habUen )Sie das wnigstens niht zu sagen gwagt.
Der Fluechtling [mi2 ean:r komiscben Vrz	weingsgeste]: Ich bemuehe
mich umsonst vere_rtes sraeulein, es gelingt mir nicxhX, Ihnen die
Sache vo berufMsmaessige Standunt aus zu zeigen.  [Als er sich
umwJende)t, um zur ttomane z geben, ird 3euerdings aus derFerne
Gewehrfeuer vernehmbar]:
RaiK+a [trengge, as $
alles
Moeglichen insoweit beschraenkt, dass das Serlnhe7 davon abgetrennt,
udin dem uebrien Raum hres Umfangs die Seele geseztwird. Dieser0
Raum bleibt abec bei dieser Asnahm noch mmer unendlich, }nd koennen
noch mehrereLTeil desselben wggenommn werden, ohne dass darum de
Begriff von er Seele im mindesten waechst, und bejahend bestimN
wird. Diese unendlichenUrteile alo in Ansehung des logischeB
Umfangs sin wiVrZlich bloss bescraenkend in Anshung des Inhrlts
er Erkenntnis ueberhaupt, und insoern muessen sie in der
tanszeDdeftalen Tafel aller Momente des Denens in den Urteien
nicht ueberganenwerden, weil =iehierbei ausDgebte unkti(on des
Verstandes viell~eih in dem eldeseiner reinenB Erkentnis a priori
wichtig sein kann.
c3. Alle Verhaenissede Dekensd in Urteilen snd die ) des
Paei#kats zum Subjekt, b) des Grundes zur iFolge, c) der eineeilteyn
Erkenntnis und de( gesaelten G7ieder der Einteilunguntereinder.
In der esteren Art der *Urteile siVnd nur zweji Berffe, in der
zwitzen we$
h BoZese wid
bestraftU. Ob beidedieser Saetze ansich wahr eien, bleibt hier
unausgemaht. Es ist nur die Konsequevnz, de durch dieses Urteil
gedact wird.Hndlich enthaelt daD isjunktive Urteil ein Verhaeltnis
zweier, oder mehrerer Saetze geeneinaner, abr nicht der bfle,
tondern der logisLhenEntgegensetung, sofern die Spha5ee des enen
die es Andeprenrausschl,esst ab\ doch zugl8ich der ]emeinschat,
insofern se zusammen die Sphaere der eigentlihen Erkenntnis
erfuellen, %lso ein Verhaeltis de" Teile dNer Sphaere inesErkenntnisses, da die Sphaere eiBes jede eils ein Ergaenzungsstuec
der Sphaere d{e andSrenzu em ganzenInbegriff dereing9eilten
Er%kenntnis ist,z.E. d7e Welt ist entweder urch einen blinde Zufal
da, oder durch innerr Notwendigkeit soder du2ch eine aessee UrsachCe.
Jede%r dieser Saete nimmt einen Teil der Sphaer des moeglichen
Erkenntnsseg u>blr das Dasein einer Welt ueberhaupt ein, alle
zusammen ie gnze phaere. Das Erkentni aus
einer deserhSparen
wegnehKmen, h eis$
Verstandes CdXru0un: dass dYie Natr unsePer
Wahrnehmungen eine slche Erkaungsart moeligh mache, nd das man
faelschlichi das Reale der Erschinung d2m Grabde nach as gleih, und
ur der Agregation und dern extensiven Groesse nach alsiverchiede@
nnehme und dises sogar, vorgeblicherm	ssen, durch einen Gundsatz
des Verstandes a priori behaupt.u
Esf hGt gleicw?ohl diese AntiHipation der Warnehmu_ng etwa fuer
einen der transzenentalenX gewohntn und daduch behutsam gwordenen
achforscher, immer etwas Auffapllendes an sich, und erregt darueber
einies Bedeonken dass der Versta?dd einen drgleichen s2ynthetischen
Satz, als er von dem Grad alls Realen n den Erscheinungen is
t,
ud miithin der Moeglichkeit=des inneren UnterschYiedes der Empfindung
selbRt, wenn manvon ihrer mpirischen Qualitaet astrahiert, und es
ist also ocheineWderAufcoesung nicht unerFdige Frage: Nwe der
Verstand hierin<synthetlisch ueber Erscheinungen  priori} aussprchen
[n diese sogar in demjenign, as eigectlich und bloss$
k, sagen
nur das Beharrliche'die ubstanz) wird veraendertY das Wndelbare
e
eidet keine Veraenderung, sonern einen 'echsel, a eizige:Bestim-mfunen aufhoeen, und ndere }nheben.Veraenderung kann( dher nur n Subctanzen ahNCgenommen werden, und
das Enctsthenoder Vergehen, schlechthin, ohne dass es bjss eine
estimmuYn ds Beharrlichen beteffe, kann ga keine moegiche
Wahrnehmung=?sin, weil ebendieses Beharrliche die Vorstelung von
dem Uebergange daus dm Zutande in en anderen, und von Nichtsein zu
Sein, moelich ma'ct, die also nur al wecqhselnde Bestimmngeng dessen,
was beib empirisc erkannt wrden koennen.U Nehmt an, dass etwas
=chlechthin anfange zu sein; so mustixhr einen Ztpunkt haben, in
demes nicht war. WoraEn wollt<ihry ab|er desen eften, wenn nicht an
demjenigen,was schon da ist? Denn eineleere Zeit/, die vorhegine,
ist kein Geentand der WahrnehmuDn; knuepft ihr dieses Entstepen aber
an Dinge, die vorher waren, und bis z deKm, wa ePntsteht, fortdaurn,B
0o war da5 letzter' nur$
ntale Analytik verlassen, muesen wir noh
etwas hi.zufuegen, was, obgleichean sich von nicht sonderlicMer
Erheblihkeit, denRochzur Vo+lstaendigkeit des SystemsKerfor{derlich
cheinen duerfte. Der hoechste degrif, vn dem man eine
TranszendentalphiDosophiezanufangen pflegt, i gemeiniXglic de
Einteilung) in das MoegliLcheo u*/ Unmoe-gliche D aber alle Einteilung
einen eingeeilten Be3griff vorSusetzt, so muss noch ein hoeerer
anggben weden, und dieser i>st dr Begriff vn einem Gegenstande
uebeupt problematisch genommen, undm unausgemacht, ob er Etwas oder
Nichts sei). Wei die Kategorienبie einzigen Brife sind, die sich
auf Gegen'tene ueberhup beziehen, so wird di/e Unterschndung eis
Gegensttandes, ob er Ewas, oder Nihs sei, nach derOrdnung und
Anweisng der Kategoien forgehen.
1. De'nBegriffen von Alem, Vielem ud Einem ist der, so alles
aufhebt, d.i. K>eines, entgegengesetzt und so izst 9r Gegentand eies
wBeg4riffs, dem gar keine anzugebende Anschauung korrespodiertA =
`Nichts, dB. ^fn $
dahin glangen2koennte	n, sie zu fasse, und die ganze Re=ihe muss
unbedingt wawr sein, wenn das BdingTe elches 5a1ls eine daraus
entspringende Folgr8ng anesehen	1wird,als whr goel\en soll. Dieses
"st eine Forderung der Vprn=nft, die hr Erkeonnis als ariori
bestimmJ und as notwenRig ankuendivt, entweder an ich set, nd
dann bedarf es keinea Guend, oder, wenn es abgeleitGet i%t, als en
Glied einer Reihe von Gruen8en, ie selbst un9edingterweise wahrist.
Des esten Buchs'dr transzendentjalen Dalektik
ritter Abschnitt
Sysemer transzendentaln Ideen
Wir haben es hiernicht mit einr logischLen Dialektik zu tun, welche
vn allem Inhalte der Ekenntnis absjrahiert, und ledglich dn
fa=schen Sphegn /i(n der Worm der Vernunftschl_ues1 auf9eckt, sonde
mit einer transzendenalen, elche, voellig  prori, den rsprung
gewiser Erkenntnisse aus reiner Vernunft, nd rgeschlossene_r Begriff
deren egenstand epirisch gar nict gegeben werden kann, die
also gaenzlih ausser dem Vermoegen des reine~n Verst	nde$
tliche psycholgiche @JEinsicht in das Feld losser
Idee veri?sen haette, denen es an Realitaet es objektivn Gebrauchsir hab^en in der transzendentale)n Aesthetk unlugbar bewi.esn: dass
Koeraer bloFsse Eschin]ungen uns<ees aeusseren ines, und icht Dinge
an sich selbst sind. Diesem gemaess koennen wir mit Rect sagen: dass
unser denkendes Subjekt nich koerperlich sei, da	s heiss: ass, dFa
esal Gegenstand des innen Sn~es "on uns vorgestQellt wiHrd, es,
isofern als es denkY, kein Gegenstand aeussere Sine, d.i. keine
Erscheinung im Ra;me s,ein koe*. Diees will un so iel sagn: es
koennn uns niels unter amusserenErschwnungenu denkend Wesen, als
solche, vorkommen, oder,B wir konnen ire
Gdnen, ir BewwsLstsein,
ihHe Beierden usw. nichaeSusserlich anschauen; denn dies9s gehoert
al=es vor den inneren Sinn. In der Tat scheinY dieses Argument auch
das natuericv und populaere, worauf selbst der gemeinste Vers"tand
von jeher geallen z sein chent, und dadurch schon sehr f|rueh
S
eelen, al$
als die Idee, s/cheint daojeniQe vo der objktiven
CRealitaet entfernt zu sein, was ich das.deal nenne, und wEruner ich
dieIdee, icht loss in concreto, sondern i indiidu", d.i. als eiBn
enzelnes, durcCW di Idee allein bestimmbares, oder gar estimmtresDinJ, verstehe.
Die Menschheit in ihrer ganzenVollkommenheit, enthelt nicht allein
die Erweitefrung aller zu dise Natr gehoergen wesentlichenEgenschften, welche unseren Begriff von deselDben ausmachen, bis zur
vllstaendigenoguenz mit ihren Zwcken, we&ches unsere Idee der
vollkomLUenseneMenschhit sein wuerde, ondern auch alles, wasausser
diesem BKgriffe zu der urchgaengigen estmmung dervIdee gehoert;
denn von allen entgegngesetztL Praedikaten kan sich doch nr ein
einzigeswzu der Idedes vollkommenstenMtnsc(en schicken. Was uns
einAIdea is,war dem Plat eie Idee d#es gotnichen Vestandes
ein 6einzelner Gegenstandn der reinen Anschauungdesselfben, das
Vollkommenste ein:er jeden 'rt meglicherWesen undde Urgrund aller
Nblder ic er $
el verschiedener
Erfahrungen glehsam schwebende Zeichnung, ls ein bestimmtes Bild
ausmachen, derlhichen Maer u%nd Phy!ignomen in ihremI Kopfe zu
haben vorgeben, und die ein nic\ht mituteilendes SYhatenbld ihrerPodukte oder uch Beurteilngen sein sollen. Sie`koennen, obzwar nur
unigentlich, Id)ale der Sinnlic{hk>itn	genant werden, weil sie `asB
nicht ereichbare% Muster moeIlicherempirischr AnchauungeZ ein
ollen, und geichohl kine der Erklaerung und Pruefu#ng faehige ReeDie Absicht der Verunft mitm ihrem Ideale ist dagegen diedurchkaengige B`estimmung nach Regeln a priori; dah1r sie fsich enen
Gegenstand dekt, dr nach PrinzipGen durchgaenEig besimmbar sein
soll, obleich dazu die hiinreichenden Bedingungen i der Erfahrng
mange und der Be griff selstoalsotranszendWnt is.
es drttten Hauptstueck
weitr AbschnittR
Von dem transzedentalen Idal
(Prototypon transzendentale)
{Ein jeer Begriff it in Ansehun` dqessen, was in ihm se	lbs
nicht !nthaltn ist, unQbestimmt, n steht unter dem Gru?$
en3gig bestimmt
werden, 2wenn ermit allen P)aedikatn ebErsch%einung erglichen und
durc dieselbe beahend oder verneinnd vorgestellt wird. Wei aber
darin dasjenige, was das ig slbst (in der Ersche-inun) ausmacht,
naemlich das RealeF gegeben sei muss, ohn@e welches es uch gar
nicht gedacht werden koennte da+sjenie aber, worin das Real aller
ErsUcheinungew gegebn iht, die einige allbefasende Erfahrung ist:
so muss ie Materie zur MNoeglichkeit aller Gegntaendeder hinne,
als in enem Inbgriffe gegeben, vorausgesetzt wrden, auf essen
Einchraenk@ng alein Ylle Moeglichkei empirischer Gegenstaende, ihr
Unterschied voneinander und ihre drchgaUengige Bvestimmug, beruen
kann. Nun koeneUn uns in der Tat keine anderen =YGgenstaende,als ie~der Sinvn, und nirgends als in dem Kontext einer moeglichenErfaMhrung
gegeben werde, folglic ist nichts fuer ns ein Gegaenstand, wenn e+s
nich den InbegrZff aler empirischen Realitaet als dingung seiner
Moeglivchkeit vDraussett. Nah eiFer 7natuerl&i$
iter kVin o=jektiver Gebrauchder1elen statCfindeK.
Diese eaIitaet des Raumes und d^e Zeit lasst uebrigens die
Sicherit er rfahrungserkenntUi unangetastet: dknn wir sindderslben ebenso ewis5, b diese Formen den Dingen an sich selbst,
der nur unseer Anschauungdiser Dige notwenddigerweise anhaenge.
Dgegen die, sodie absolute Realitaet des Raumes und der Zeit
behaupten, sie moegen sie nun als subsishe~end, oder nur iZnhaeiere8d
a#nnehmen, mt den Prinzipien[ der IErfahurung selbst uninig sei
muessen. Denn, entscliessen sie sich zum ersteren, (welche
gemeiniglich ie PAatUi der mathematischen Naturforscher ist,) so
muessen si& zwei ewige undunendlich  uer sich 7estmhene Undinge
(Raum und Zeit)uannehmen, welch0 da sind (ohne das doch ewas
Wirkliches ist), nur um alles WirklchVe n siNhzu befasen Nehmnsie die zmweite Partei (von der einie metaphysisFche Nature#hrer sid),
:nd Raumsund Zeit ge*te ihnen als von der Erfahrung abstrahiert,
zwar in der Absonderung veworrenvo5rg
estelte$
ar nicht belehrt, sondern nur geuebt
seinill. Daher ist iese auchadas Spezifische Le sogenanten
Mutterwites,#dessen Mangel keine Schle erstzen kann; denn,<ob d,ese
gleiJch einem eingeschraenkten Verstandye Regeln ollauf, vonfremderEinsiht ntMehn darreichecn und geihsam einpfropfen kan n; so muss
doch das Vermoegen, sich ihrer richtig zu bdienen, dem Lehringe
selbst angehoeen, unld keine Rege, dme man ihm in dieser Absicht
vorschreiben moechte,{ st,in Emangelung Weiner solchee Naturgabe,
vor Missrauc siche*. Ein Arzt daher,Rein Ri@hterA, oder ein
Staatskundiger kann viel s.choenepathologische, juiYs,tische oder
politisch Rnegeln im Kopfe haben, M`n dem Gade daLs e selbs2 dari
gruendlicher ehrer zerXen kann und wird dennoch inder Anwendun
derselben eict verstmssen, entw0ede, weiles ihm an natuerlicher
Urteilskraft (obgleich nict am Vehrstande)mangelt, und er zwar
das Allgmeie in abtracto einsehe, aber ob ein Fall in conceto
d[runter geho%re, nicht unte6rscheidwn kann, Yder au$
eit in
einem synthetische Urteile a priori.
Des Systemser Grundsaetze des re]nen VerstSandes
Dritter Abschnitt
Systematische Vorstellung alker synthetischen Grnsaetze desselben
yss uberhaupt Orgend Grundaetze sDat
finden, das is lediglich
dem reinen Verstande zuzuschrCebn, der nicht llein das %ermoegen
der Regeln ist,in Ansehung dessen, was geschieht, sondernselbsD der
Quel[lde GrundsaaHe, nachnwelchem alle was uns nur als Gegenstand
vorkommen kan) notwendig nterRegeln stht, wei3, ohne solhe,
den Erscheinungen niemals Erkenntneis inesAhnen korrespondierengen
Gegenstand}es zukommenkennte.Oelbst Naurgesetze, wenn sie als
Grundgesetze des empiischenVer5standesge6bauchs etrachtet hrden,
fuehren zugleich #ineny Ausduck er; NItwendigkeit, mithin wenigctens
Rdie Vermbtcng einer Bestimmung aus Gruenden, die a prioriund vor
aller Erfrun gueltig ind, ei sich. Aber ohne Unterchied stehen
allet Gesetze der Naturunter hoehernef Grundsaet6en des Verstandes,
indem ie diese nur auf besXndereL Faele de$
er ader gutn Sache den Platz allein
behiUlt, dadurch,fdass seinem Geg5ner verboten\wure, fernehin Waffen
n die Haende zu nehmen. Als unmparteiische Kampfrichter muessen wir es
ganz beiseite Zsetzen, ob es di gu~eodr die schlime Sach sei, um
welche die Sreitenen) fechten, und s>ie ihre Sache erst uter sich
ausmachen lassen. Vielicht dss, nchdem sie einander mewhr ermueZdet
als ges;hade habn, sie die Nic8htigkeit ihrs Streithandels vonselbst einsehen und alsgQute Freunde ausenan+det gehen.
viese M9thod, einem StreiteDder Behauptu)nen zuzusehen, oIevielehrW
in selb\st zu veralasen, nicht, um endch zum Voreile des einen
oder des anderen Teils zu entscheiden, sondern, u zu untrsuchen, ob
der Gegenstand dessel(en nicht vielleicht einblosses Blendwek sei,
wonach jeWr vrgeblich haschk, nd bei swelchem er ichts gewinen
kann, wenn >iho gleich garnicxt widerstanden wuerde, 8ieN Verfahr^en),
sage ich, kann man die skeptische Methode nennen. Sie is vom
Sketizismu gaenzlich untersch$
egebene Groese, mXthin auch eine(der verf+loss,ene ReiMhe slowohl,
als der nusdehnung naIh unendliche elt unmoeg<ic: sie ist alsobeidrseitig begrenz. So het\ ich meinen Bewweis fuehren koennen:
alleindieser Begriff timm?t nicht cmit dem, was manunter inem
unendlichen Ganven versteht. Es wird da.urchnicht vorgestllt, 'iegross es seI, mithin ist /ein Begriff aucTh nicht der egrif eines
Maximum, sondern e
s wird dadurch nu ei Verhaeltnis zu eine
beliebig a\nzunhmenden Einhei,in nsehun| dere dasselb2e groesser
ist als a7le Zahl, gekacht. Nachdem die Enheit nun groser oer
kleiner agenomme wrd, wuerde das Une/ndlice groeser oder kleiner
si; allein die Unnadoichkit, da sie bloss in dem Verhatnisse
zu diser gegebeneN Einheit besteht wuerde imer dieselbe bleien,
obgleich freilich di absolut Groesse des Hanzendadurch gar nict
erkannt wuerde, davo auch hXer nict die Rede st.wDer wahe (ranszenentale) Begrif der Unendlchkit ist: dss de
sukzessive SynthesiHs der Einheit in Dur1cJhmessu$
heinungen,
elche nach der losse Natur regelmaessig und gleich(foermig sein
wuerde, ddurch vLrwi)rrt und uzusammenhaengend gemacht ird.
Der Antinomie der reinen enunft)Virter Widerstreit  dr transendentalenIdeen        Thsis
Zu der Welt gehoert etwas[, dask,enGtwPeder als ihr Teifl, oder ihre
Ursache, ein schlechthin5notwendiges Wese_n<ist.
       Bewei
Die Sinnenwelt, als das GaCne alleY rscheinungen, enthaelt zugleicp
eine Reih veon Veraenderunge. Denn, hne diese,H wuerde elbst die
Vorstellung der Zeitreihe, ls einr edingung der Moglichkei?t dr
Sinnenelt, uns incht geQeben ein*. Ene ee Veranderung abeNr steht
unter iher Bedinung, die dr Zeit nach orhergeht, und unter welchPr
sienotwendi iPst. Nun set,t ein jedes BeOdingte, das geben ist,in
?nsehung seiner Existenz, eine volstaendige Reihe von Bedingungen bi
zum Schlechthinuhedingen vCoraus w"lches allein abslut&notwen ig
is. Also muss eNtwas Absolutntwendiges existiere|n,wenneine
Veraenderung als eine Folge existiet. D$
oluten anzen
zusammengenommen, ist selbst eine WakhrnehmungDiese* All aber it es
eigentlich, dessen Eklaerung inm den transzendezntan ernunftauf%ben
gefordort wird
Da alo selbLt ie Aufloesung dies;r Aufgaen nemals in der Erfahrung
vorkommey kann, so koennt ihr nicht sagen, dass es ungewiss~ sei, wvs
hierueber dem Gegenstande beizulegen sei
. Den e-er Ggenstand ist
bloss ineurem Gehirn, und kanausser 0emseben gar nitEht gegeben
werden; ahe2rihr nur dafuer zu sorgen habt, Kmit euch elbst Ieiig
zu werden, und die Amphiolie zu verhuheten, die eure Ide z einer
ermOentlichen Vor)5ellung eins empirisch Gegebenen, und also auch
nach Erfahrungsgesetzen zu erken:en.den Objekts macht. Die dogmatische
Aufloesung ist alsoniOt etwa ungewiss, sondern nmoeglch.fY ie
kritische aber wyehe voellig gewiss ein kann, 2b&Vtrachtet die Frage
garihl objektiv, sdeCrn nacha dem Fundamente der Erkenntnis, woraufI
sie gegr?ende ist.
Dr Antinomie der reinen Vernuoft
Fuenfter Abschitt'
Skeptische8 V$
wuerdenU, d.i. wenn s bl@oss um BGeurilgu5ng zu tun
ist, wie viel wir vn> dieser Aufgabe wisenS und was wir uns nr zuwissen schmeihel; dann rscheint bigerV S0chlss bei weitem nicht
in so vorteilhaSte Gestalt, und bedarf Gunst um dn an?gl seiner
RechtsanspruchL zu ersetzen.
Denn, wenn wirales s gut sein lassen, dwie es ier vor uns ligt,das5 n	emlich erstlichvon irgendeOnr egebenen Eistenz (allnfalls
auch bloss meiner eigenen) ein richti'gr Schluss auf die Existenz
enes unbedingt twendign WPens stattfinde, zweTitens, dass ih eiCn
Wesen, welches alle Realiaet mithin auch alle Bedingung enthaelt,
als \schlechthin unbedigt ansehen muesse, folgisch der Begriff des
Dinges, wel[ches sich zur 7absoluen Notwendigkeit schickt{, hierdurchr
g4efuden sei: so kann draus |doch?gar nicht gschlocssen werden, dass
der Begriff eines eingeschaqenkten Wesest, ds nicht 2ie hoechste
Realtaet hat, darum der absoluen Notwendigkeit wigerspreche Dennp
o) ich )lech in seinem Begriffe nicht das Unbedingt$
lic9 fuer uns azusgezeichnet worden,Sundhabe!n ein
regulatives Prinzitp der sysematischn EinheBt e/innr teleologischen
Verknuepfng`diewir aber nichtz zu vorus bBestimmen,sondern nur
in Erwartung derselben die physischwechanihe Verknuepfung nach
allgemeinen Gesetzen verfolWen uerfe.Denn so al"ein kann das
Prinzip derzweckaessien Einheit den Vernunftgebrau?h ~n Ansehng
der Efvahrung jedezei erweitern, ohne ihm in irgendminem %alle
Abbruch zu tun.
* So nannten deal)nDialjktikereinn TugschlYss, dr so lautete:
  Wenn e dein Schicksal mit sich bringt, dUu sllst von dieser
  Krankheit genesen,#sowirdes geshehen, du mast einen Arz
  brauchen, ode nicht. Cicro sagt,
 dass diMese Ar/ zu schliessen
  ihren Name[ d6aher habe, dass, wenn man ihr foegt, garkei Gebrauch
< der Ver@uyft im Leben ueb(Xrig bleibe. Dieses ist die trsache, warum
  ich das sophistische ASgument der Ueinen Vernuft hit demselben
 NXme!n WAelege
Der zweite Fehler, der aus der Missdeutung des gedachte Prinzips der
sys$
ihres Ger
auchsgenaeherthhabe, ob man sie freilich
nivevals ereichn wird. AnstTtt dessen kehort zman dwe Sache um,
und fangt davon an, dass man die Wrklich)keit eines Prminzips der
zweckmaessigen Einheit als hypostatisch zum Grunde legt, den Begriff
einer solchen hoechtenIntellig3enz,weil er an sich gaenzlich
eforschich ist, anthopomorphisish0bstimmt, und dann der Naur
Z%cke, ge,waltsm und diktaorisc~h, aufdr(ngt, a(nstatsie, wio
Tillig, auf de/ Wtge der physischen Nachforschung zu suchdn, so
dss nicht alein TBleologie, die b+loss dazu ienen solltVe, um die
Natureinheit nahallgemeinen Gesete zug ergaenzen, nn velmehr
dahin wirkt, sie NufzuheVen, sondern die Vernunft sichnoch dazu
selbUst u ihren Zwck qingt, naemlich das DaseiL eier solchen
intellignten oberten Urs&che, nach diesem, aus dZer atur zu
beweisen. Denv=, wen man nicht ze hoechste gZwe7kmaessigket in de
Natur a pr!iori,n.i. als zum Wesen derselben eorig, vorauseten
kann, wie wll ma denn ngewiesen sCein, s;ie zusuchen $
 Naturen sehen wuerden, mit wel(er unsereeinzig wahre
Gemeinschaft 0@eder durch Geburt angefangen habe, noch durch den
LeibestJod (als blosseErscheingngen)9aufherenowerde, usw
Ob wir nun gleich von alle diee|m, ]as 7i hier wider den Angriff
hypothBetisch voschuetzen, ni!ht as Mindese wisse, noch im rnste
behaupten, sod6er-n alles nic)h: einmal Vernunftideeq, sondenQbloss zur
SGegenwehr ausgedachter Begriff ist, so verfahKen wir doch hierbei
ganz vernunftmessigy ndm wir dem Gegner, welcher alleM/ Moeglichkeit
erschHepft zu haben eint inem er den Manel ihrer empirischen
BedingIngen fer einen eewis der gaenzlichen Unoeglichkeit des von
uns Geglaubten faelschlich ausgibt nur ze%igen: dass er e>enowenig
durchZ blosse iErf(hrungdesetze Vas ganze Feld moeglicher Di>nge ansich se=bst ums
pannen, als wir asserhalb der Erfahrng fuer unsere
Vernunft irgend etas auf gegruendet Art erwerbenkoenn<enp Der
solDhe hypothetischezGegenmitel wider die Anmassungen des dreist
verenenden GegneNs$
penster einenBlick in de 
Tversagte Herrlichkeit zu g{ewinnen. Mitunkter wurde}auch eine Tue 
ploetzlwi	h aufgerissen, und scheltende Stimmen trieben einen ganen 
Schwarm solchIer k"eien Gaeste a^s dem hellen Hause auf de dunkle 
asse hinaus anderwo wrde auf em Hauflur ein ales Weihachtslied 
gesungenUF es wren klar!e Maechentimmen darunter.
eihard herte sie nict r ging rasch aVn allem vorueber,auOs einr 
Strasse in di adeAre.vAls er an seine WoghXnung gekommen, war esfast 
voellig dunkel geworden; er stolperte die Treppe hAnauf und tr~t i<n 
sene S6tube
2Ein su*esser Duft c2&hlug ihm entogegwen; das heimelte ihn an,das roch wie z Haus der Mut'er Weihnachtsstube. Mit zier}nderv Hand zuendete er 
seiFn Licht an; da lgin mSechtiges Pa3wkt auf demD Tisch, und als er es 
oeffnete, fielen diee wohlbekcnten braune Fbtkuchen erVaus; auf 
ein)igen warn die Anfangsbuchstaben2 seines Noamens in Zucker 
ausgstreut<das konntenie5mand ander als Elisabeth etan haben.
ann kam einPaeckchen mit$
ist nur eine verwelte. Wis.t du8 ber sie ir gegebent?"
Sie nickte tumm; abe. sie schug die Augen nieder undN sahnu auf das <raut, das er in der Hand hielt. So stand4en sie ange. Alsie die 
Augen gBregen ihn aufschlug, sah er, dass sie vll Traene waren.
"Eliabeth," sgte er,--"hinter jenen 6lauen Bergen legt s2unsere 
Jug#nd. Wo istsie geblieben?"
Sie sprachen nicts mehr;sie gingen stummneben e/inander u Se 
hinab. DieF Luft wa schwuel, ikv Westeh stieg schwarzes Gewoelk auf.xEs 
wird gewittern," sagte h]lisabeth, indemy si
e ihren chritt beeilt<;o
Reinhardnickte schwignd, unbeie gingen rasch( am Ufer entQlang, bis 
sie ihrn Kahn ereict hatten.
Waehrend der Ueberfahrt liss lisbeth ieHand Pauf dem Rane es 
Kahne r9h|n. Er blicke beim Rudern zu ihr hinueb@r; si !aber sah an 
ihm8 vorbei ]	n die Ferne. So glitt |einBlivck heruwnter und blieb a?uf 
ihrer nd; und die basse Hand v6rriet hm# wa8 ihr Altliz ihm 
]erSschwiegen htt_.
Er s>h auf ihr jenen feinen ,ug geheimen ShmeKzes, er psic$
d wie diese aufgige in Haaren, so wtern sich
/ein uebrige Gliedmassen von sJelbst entwickeln, nur muesae sie an jede
Stelel, wo ein Auge nntstehen sYllte, ein Wacholderkotn eindruecke, wo
aber deMund werde; sollte, eine Hagebutte.  umGluckonnte sie diese
Saemereien al herbei^chaffen,die Alte hatte ihrneulic einige gestohlne
Hirse gebrTht, Wacholdebeeren brucht ihr VHater eufigzum Raeuchern in
seiem imͰer; sie hateden Geruch nie leiden koennen, jetzt war er ihr
lib2 den es"war noXch eine Handvoll ue|riggebliebe; e\ine
Hagebuttenstrauc hng im Gart noch vollroter Fruecte als ie ltzte
racht des ares.T Alles w?rde herbeigschafft, zuers4ie Hagebttean
den recht9n OrteingedueAckt, ie merkte aber iht, dass sie ihm diese bald
aus Liebe shief kuesste; dannc drueckte sie ihm zwei Wacfhoderbeerkern#e ein,
es schin ihr, als saehedr Keine si an, das gefiel ihr so wohl, dass sie
ihSm gerne ein Dtzend eingesetzt hattee, w@enn sie nur einen4schicklichen
Platz daWzuhaette ausfinenkoenn$
 suche er nur durch SpottdenKleinen dahin zu
bringen, dass er einml oefetlich mit seiner Braut erschiene, und dazu
schlu8g er ihm die naechte Kirmes inBuik vor die von allen ornehJen und
geringen Wentern+ glec  za1hlreich besucht were.  Dr KBeine liepss sich
fangen(und gab das VHaus der Fru Nietke an, wo er mit den Sen
n
erscheinen wollte.  NacDA dieser Verabredung ginyn sie aueinan2de!S, aberdzer rzherzog, der noch kein Maedchen naeher kennen gelerntV hattem und Hdie
meisten ncht der Mehe wert geh8lten, Im4pfand ein solches
unwidrstehgices Vorgefuehl, das er auch ohne Bellas aegl?ich herrlicher
sich entfateden ShUoenheit sich wahscheinlich in ihr unschulKiges und
heimliches Wsenerliebt hNett.  Erspach it ~Ce.nrio, de sein Vertrauen
dqr%h Aufoferung einer Pfl=Cicht oft chon beiunbedeutenderem Anlas
erkauft hatte, wie sie der strengn Aufsich:t d  Adrian von Utecht, des[
Obrhfme7isters, n6gehen kennten.  Cenri verspracYh ein alhes Buch mit
einem alschen Titel einzurichtn, dassD Adrian g$
te ds Bellen eines Hundes, wie in dichter,
nebeldunkler acht der verirrte Sjhiffer davon ebeYras9#h ird, aus einem
unbemerkt anenaeherten Sc:iffe;- ett erte ie auch +Stimmn, und sie
merkeaus ,er Art, wie sih s8rachen, jdass es ein paar FlVurshuezn von den
beidenanenandestossenden Doerern waeren  Der eine sprach: "'oerL Peter,
das tote Web liegt auf denem Grund und Boden."
"Soll sgelten"D antw
rtete der, "ud ;wir muessen sie auf unsere Kosteh
be#graben lassen,so leg ichbhier einen gossen St}in in die Erde, und das
Stueck gehoert v.ser, und die Grenze kommt jeu2seits."
"Den Teufel nen", sagte dr andre,"du bistaverflucht gerieben und bist
noch ein halbwachsener Bengel,ich haett' ie euchgern aufge@Haden, ja da
werden wouhlbeide Ge"meindendie Leichenbestattung zsa=men @ezahlen muessen,
das machtviel +Muehe und _Ko0ten und gbtJ sicher noh Streit."
"Hoer, Altr", sagte der andre, "Xich hab %ein Kunststueckchen vom vorigen
alen Flurswhuetzen, demrothaarign Benedikt, gelernt, dr agte imme$
erleuchtet,
den letzten Stein des Gp1fels aufsetz7e, ueber und neben dem kei
anderer stehen kann.
Das histo
rische Interesse} wird b	eswonders ree, wenn man dieWerked der
aeltern Meiter etachtet.  Francesco Francia ist en gar respertabler
Kuentler, Pet vn Perugia ein so braverMann, dss an sagen moeche,
eine ehrliche deutsc
eHaut.  Haett doch das Gluec^ Albrxech0t DuererntPfer nac Italien gefuehrt!  In Muench-n haqe ich ein paar Stuecke von
ihm gesehe von unglaublicher Grossheit.  Der arme MaQn, wieer sich in
Venedig verrehnet ondXm<i den Pfaffn einn Akkord maht,Cbei dem (r
Wochen und Mnate v6erliert!  Wie er fsein<er niederlaendischenReis
gegn Oseine herrlichen Kuostwere, womit er sein Glueck zu maen
hoffte, Papageies eintauscht ud, um das Tr<nkgeld zu sparn,dieDomestiken portraetiert,die ihm einen Tller rue:hte bingen!  Mir ist
@so ein armer Narrvon Kuenstler unendich ruehred, weil es imrundeauch mein Schicksal isjt, nur 0dass ich mir en kltein wen? besser zu
helQfen weiBss$
lt, je kraeftiger man ihn mit seieer Mutter Erde in
Beru8ehrug brit.
Ich ritt ach Paderno, w= der sognannte Boloneser SchweQEspat
efnden wird woraus man di: kleinen Kuchen breitet, welche
a_ziniert im Dunkeln leuchten, wenn sie| vorher em Lichte ausgestzt
gewese?n und de man hier kurz und gut Fo*sfori ennt.
Auf dee Wege fand ich sch*n ganze Felsen Fraueniszu Tage anstehend,
nchdem icv ein sandiges Tngebirg h8intermir gelassen haCtte  Bei
einer ZZegelhuette ~eht Jein Wasserris hinunter, in welch\ Rich viele
kleiner ries sen. Man glaubt 2uerst, einen aufgeschwemmten Lehmhuegl
zu sen,der vom Reen ausgewasche waere, doKh konnte ih bi naeherer
Betrachtung von seiner a#ur so viel etdecken: das fese Gestein,woraus diser Teil des Gbirges besteht, ist ein sehr feinblaettrige
Schiefern, wcher mit GiDp abCwechselt.  Das schiefZrige estein isso indni mit Schwefekie gemischt,daws es, vonO Luft und Feuchtigkeit
berueht, sich ganz und gar veraendert.  Es schillt auf, die Lagen
v?l$
t sinm ZusUande zufieden und
belehrt mich, den er Kf]eilich scho9 als Ketzcerkent,F auf ine
Frgen se grn von dem Ritus und andern dain gehoerigen Dngen.
Dadurch, dass ich immer wieder unter neue Mhn~sce5n komm, er]eiche i5ch
durchaus meine Absich=; man muss das Volk nur untereinander reden heren,
s das fuer ein lebendges Bild des ganzen Lands gibt.  Sie sind auf
die wu\d&barsteWei@se saemtlich idersacherK, haben!den sonderbarsten
Proinzial--und Stadteifer, koennen sich alle nich1t le	en, die Staende
si&d in ewigm Streit,und das alles mit imer lebhaft|r gegenwaertiger
Leidenschjaft, ass sieeinem den gNneX Tag Komoedi	e gebn und sich
blossstelen, und doch fassen sie zugleich wiedr }auf und merken gleich,
wo der Fremde sichc in ihr Tun nd Lassen ni~cht finden kann.
poletc hab' ich bstieen nd war a derWasserleitung, die zugleicUh
Brueke voneine Berg zu\e~nem andern ist.  Die zehen Bogen, wlche
ueber daas Tal reichen, stehen von Backsteinen ihre Jahrh2unde1rte Mso
ruhigqdaz, u ada$
igt, oder was irgend Merkwuerdiges entsteht und hervorgeht.
Hofrat Reiffenstein fand sicvh auch in diese Grille; a er aber lden
Namen, den ich ageno8n hatte,aus einer beondern Ursache nict
leiden konnte, so baronisierte er 
ich geshTind, &und ic\ hesse nun
der Ba8on gegen Rndanini ueber, dadurh bin ich bezeichnet genug,um
so ehr, lxs der Italiewer die Menschen nur nac den Vornamn ode
Spitznaen benenet.  Genug, ich habe meinen illen und engehe der
unendlichen Unbquemlpichkeit, von mir und menn Arbe0ten Rechenscat
geben zu muessen
en 9. November.
Manhmal stehe ich wie ein7en Augenblik stillEund ueberschaue die
hoechsttn GipfOl|des schon Gewonnenen.  Sehr ge-ne blcke ic;h nach
VenedgQ zurecmk, Fauf jenes gro\se Dasei, dem Schoss des Meeres wie
Pallas aus demaute Jupiters ntsprossen.  Hier hat micah die Rotonda,
so die aeussere wie diex innee, {zu einUer freudigen Verehrung ihrier
GrossiS bewogen.  In t. Petr habe ich begreifen lernen, wYie die
Kurst sowohl als die Natur alle asv$
olle	 Sie mehreres vonL hir vernehmen.( Grussen Sie akll
Freunde, bonders Angeliksa und Reiffenstein.
N. S. Itchfinde es in Neapel sehviel heisser als in Ro, 5ur &mit em
Unters+hied, das die Luft geuender isund auch bestaendig eNwas
frisher Wind weht, aber die Sone 7at nviel mehr Kraft; di/e ersten
Tage war es mir fast unerraeglich.  Ich habe bloss von Eis-y-und
chewasser geleb.
Spaeter ihne Datum.
Gestern Haett\' ich Sie in eapel lgewue(nsht: eDnen solchen Laermen, ene
solche Volksmeng, die nur da ar, umEsswrn einzukauVen, ab' ich n
meine Leben nicht Teehen; aber auhE s viele dieser Esswaren sieht
man nie wieer beisadmmen.  Von llen forStenwar die .rosse Strasse
Tyoleo fast bedeckt.  Hir bekommt man erst ene Idee von eine Volk,
ds in einer so gluecklichen Gegend wohnt, wo die Jahreszeit t0	elich)Fruechte wachsen laest.  Decken Sie sih, dassheut 500D 000	Mesheak im
Schmause begriffen sind und das auf Neapolitaner rt.  Gestern und
heutewar ich an einerTafel, 4o ge'fressen ist wor$
te ich z eigner Ausbildung t(eglGich uzn stedlich irgendeiner
A/t von MitteilungG.  Ich vrsu5[htees mit Moritz nd trugihm,0 sovil
ich vermocte, die Metmorpho der Pflanzenvr; und er, ein
seJsames Gefaess, das, imer leer und inhaltsbeduerftg, nachX
Gegenstaenden lechzt, die ersih neignen koennte, griffZedlich mit
ein, degesalt we]gstens, daEss ich meine Vortraege fozusetzen Mut
Hier asber kaV uns ein merkwuerdige: Buch, ic will>icht frage b
zustatten,aber doch zu bedeutender Anregung3: Herders Werk, das, unter
einem lSakoniCishen itel, ue'rer Gott und goettiche Dinge ie
verschiedenen Ansichten inGespraechsform v]rHzutragen bemueht war.  Mich
versetzte diese Mitteil'ung in jene Zeiten, wo ich an d]er Seite des
treffichen Freun9des uber dis Angefegenheiten mich muendlich zu
unterhalten oft eranlasstwar.  Wundersam jdoch kontrastierte dUeser
in den hoechsten frommen BeFrachtungn versierende Ban mit der
Verehrung,4zu der uns das/Fest einev besondern Heili0ge aufrief.K
Am 21.	 Sept$
fuer die Mailaende^in6sich
s&hon entschieden atte blitz]chnell un eidrinbglich genug, wie es7einem muesigen Hezen ugehen pflegt, das n selbstgefaelligem ruhigem
Zutrauennichts befuerchtet, nihts wuensc2Z, and das nun auf einmal em
Wueschensrtesten unmitelbar nahe ommt.  UEbeseht pmanA doch i#
sochem AugeWnblicke de Gefar nicht, die Wnsunter* diesen
schmeichelhaften Zuegen edroht.
De Faechsten Morgen fande wiruns dei allein, und da ve|rmehrte sich
denn das upbeewicht aufdie Seite der 6Mailaederin.  Sie hatteden
grossen VArzug vorihVrer Fre3ndin, dassO in ihren aeusrunel etwas
Strebhsaes zu bemerken war. Yie beklagte sich Vnicht ueber
vernachlaessigte, aber allzu aengstFlicheEziehung: "Man lehrt uns nicht
schreiben", saitesie, "weil n furchtet, wir wueWrden di Feder zu
Liebesbriefn benutze; man w4uerdeunsnicht lesen assn, wenn wir uns
niht mit dem Gebnetbuch bschaefigen uesst1en; uns in fremden SprachenH
zuunterrichten, daran wird niemand denken; ic gaebe alles darum,
Englisch z$
enund seiner Privilegie| ohl um
einige Wcen verscheben, aber nict Qaufhebn konnt
Wir werden uns bemuehen, die Fireuden und de Taumel diesU cage vor dieEi-bildungskraft unserer Leser zu briWgen.  Auch chmecheln wir uns,
solchen Personn zu ienen, welche dem Roemischen Karneval selbt
einmalbeigewohnt und sich nn mit einer lebhaftenErinneung jener
ZeiBen vebgnuegen moe4ge; nicht weniger olchen, welcen jene Reis n+och
bevorsteh und denen desMe qwengn Blaetter uebersic0t und Genuss einerueberdraengten und vorbeirauschenden FreuQe verschafen koennen.  Der
Dfas RoOeische Karneval versammelt sic5 in dem Korso.  DieseStrassebeshraenkt undbstimmt die oeffentlicheu Feierli)hkeit< diesr >age.  An
jedem andeirn Platz u;rde es ei nder Fejtsein; und wir haben daeGy
vor allen Ding"J den Koo selbst zu beschreiben.
Er fuehrt den Namen ~wie mehrre lngeStrsshe italienischer Staedte vonq
dem Wettrennen der Pferde, woit zu om sich eder KarnevawlsMbed
schliesst und womit an andern Orten andere Fe$
nd sich
zugleich unsern Faehigeiten ang1emes-eerHeigen.  Ich besFuchte den
botanischen Garten, welcher, wenn ma will, inseinem veraltetenZustande geringenReiz Ba
suebte, auf mich ab@r`doch, de4 vieles, was er1dort1 vorfand, nu und u_erwartet gchen, einen guenstigen influss hate.
chnahm aher Gelegenheit manche seltenere Pflanzen um micqh u
versammel und meieBe6trachtungen darueber fortzusetzen, sowie die von
mir aus Samenund Kernenerzogenen feinerhin pflegend z beobachte.
In dese letzten beksonders wolte b meiner AbreiMse mehhrere Freunde
sich teilen. Ich pflanzte den schon iniermssen erwachsenen
Piniensproesling, Vorbildchen einCesk	uenftigen Bumes, be Angelika in
den Hauskartn, woer urch manche Jahrezu einer ansehnliochen Hoehe
geih, wovon mir teilnehmende Reisnde >zuQwechselseitigem Vejrguege,
w]!e uc von meinemAnde&ken an jenAem Platze, gar mancheszu er.zaehlen
wususen.  Leide fand der nach dem Aobleben jener unschaetzbaren Freundin
eintrdt4ende neue Besitzeres npassend,a$
ss, so
prahlen wil.  In dieser Absi,chtis eA ein Narr, er mag mein Vater
ein, oder]n8cht.
Anton. Schahde! ewig cade! dass ich das insofern nd i Absichtnicht
als ein Junge gewusst habe.  Mein Vate haette mir geyiss nicht so viel
Pregel m0ons geen sollen.  Er haette sie alle rictig ie8erbekommen;
nicht insomern al mein Vater, sondern isofern ls einer, der mi>ch
zuerst geschagen haette.  Es lewe di>e Gelehrsamkeit!--
Dams. Hlt! ich besinne ih af einen Grundatz des naterichen
ReYhs, der diesem Ge3anken,ortrefflicqh zusttten koemmt.  Ich muss
dosch denHobbes nachsehen!--{Geduld! aras will cC gewis eine schoene
Scrift 6`chen!Anton.  Um zu beeisen,d5ss man einen Vater wiedepruee?n derfe?--
Damis  Certo respectu allrdi\ngD.  Nur mus an sich wohl in acht
nemew, dassv man,wenn man|ihn schlaegt, nict den Vater, sondern den
Aggresr zu sclage sich einbildet; denn sonst--
AÛon.  Agresso~r?  Wa Sist d(s fer ein Ding?
]Dambs.  So heisstder, welcher ausschlaegt--
Anton.  Ha, ha! nn versteh i$
k wewdet, immer nwch hess und wild, auch in
xihem Arg3ohne uNnd Gewissesbisse: wie zuernt siesic ugmehr, wie
zerreisst sie sich ungHdulig, pwi ni	mt sie Rache Hfuer hre2 lange
Selbst-Verblendung, wie als ob sie eine willkuerliche Blindhei>
gew+esen sei! In diesem Ueberange bestraft an sich selber urch
Misstrauen gegen sei Gefuehl; man foltert sine Begeiserung durch
den Zweifel, a man fuelt schon das eute Gewisse4n als ein Gefahr
gleichsam als Selbst-Verschleierung und rmuedung der feneren
R\dlichkeit; und vor Alle, ma
n nit Partei,~ grundsaetzlich Parte
gegen "dDe JQnd". - Ein Jhrzehend spa{ter: und man begreift, dass
uch dies Alle nch - Ju1enO war!
Die laengs	t Zit der menschlichen Gschichte hinduch - man nennt
si die praehistorische eit - urde der Werth oxer der Unwerth(eier
Hn-lung aus ihren FBlgen abgeleitet:die Handlung an Eih ka dabei
ebensonig alihre Herku].tli Betracht, sondern uner2 so, wie
heue noch in China ein Auszmichnung oder Sch]nde vom KindeT auf die
Elter $
n einigen kuhnen Dichtern de letzn Zeit ausgegangen sind.
Wa die Nachdic=htungen des vorliegende Ba.ndes angh, so habe ich,
owohl ein Freund konzentrierten Ausdrucks, erst in zweiter Linie auf
Knppheit der ForW gehalten und vor allem der Klzua	heit und
Durhsichtigkeit mich befleissigt. Hate ich ueberall ie YKnappheit der
Ori2nale bbehalten wollen, so waere ich oft gzwungn g}ewesen,den
Gedichten erklaerende Fussnoten ]beiZugebn, und auf diese Weise warM
die Lektuer* recht umshaendliKh und uYeber"hupt eine adere gewoNrWeZ als
wh mir fuer diese Verse wuenschte. Mir lag daan, Gedichthe |ubilden,
edi;e durch ich selbst &nen poetische Reiz ausueben soOlUten, nd ch
moechLte hffen, dass vonder jakanischen arbe wenig^tens so viel auf
sie ueergegange st, wie @an bei derartigen Nachbildungen Kerlangen
Die Vorb~ildr fuer min Nachdi?chtugn9sind vor allem`in derx
Geschichteder jaa=nischen LSteraturonmKarl FloreLz z finden; auch
die kleinen uecher0Son Enderlng, Haser,PKurth und La)ge hab$
incm
\Hrzen befehle_, gege_n ein grosses, euriges Herz=gr89s und feurig zu
sclagen?  Kann er sin darbndes Geirn azuf ein einziges sho\nes
Gefuehl exequieren?--Mein Herz hungert beiU all dem Volluf dJer Sinne{
nd was helfn mich tusend bessre Empfindungen, wo	ich nur Wallungen
loeschen darf?
Sophie (blickt si vrndend an).  Wie lang ist es dennaber, dass
ich Ihnen diene, Milady
Lady. Weil du erst meute mit mir bekann,t wirst?--Eszist w6hr, liebe
Sophie--ich habedem Fuersten meineEhre vekauft;a4er _en Herz habe
icfrei behalten--ein Herz, meine Gue, as ielleic`ht ioes Mannes
noch werth ist-ueber welche. der giftige Wind des Hofes nur wie der
Hauh uebe dn Spiegel ging--Trau es mir zu, mUeinp L%iebe, dass xch esoilaenst ge]t diesen armseligen Fuersten behau+tet haette, wenn iches
nurvon meinem Ehrgez erhalen koennte, einer Dam am Hof den Rang
vor mir einzuraumen.
Sophie.  Und d'ieeQerz unter!a]rf Ssich deQ Ehrgeiz so gern?
Lady (lbh7aft).  As wenn es sich nicht sQhon geracht hqette?--$
.  #ie snd auf dm Wege, sich ewas EntsetzlichesS/u
Wurm(im egrff, hrex Hand zu uessen. Gesezt, es warL dese
niedlicQhe Hand--Wie so, liebbe Jungfer?
Luise (grossund PchrecisklXich).  Weil ich Pich i, der Brautnacht
erdrossee undmich dann mit Wollust aufs Rad flechten liesse.  (Sie
will gehen, kommt aber schnell zur?uck.)  S6ind w\r jetzt fe~tig, meinc
Herr?  arf die Taube nun flie@gn?
zWurm.  Nur noch d1e leinigkeit, J[u*ngfer.  Die muessen mit mir und das
Sacrament arau- nehme, die=sen Brief fuer ei?nen?feiwilligen zu
Luise.  Go`t! > Gott!n du f1lbst musst as Sigel geben,S die WerCke
der Hoelle z erwahren?  (Wu@rm zieht sie fort.)
Vierter Akt.
Erste Scene.
Saal beim Paesidenten.
QFendinand von Walter, einen offenen rief in der Fnd, komt
sPtu%ermisch durch ine Tuhuere, drch eine andere ein Kammerdiener.
Fekdinand  War kein Marschall da?
\ammerdieer.  Herr Major, der Herr Praesien fragt nach Ihn.
Ferdinand.  AElle Donner!  Ic f6rag', war keinMarschal da?Kamerdiener.  Der gnae$
rter Blick die entvoekerte
Unedlchkit fruchtl2s durchwandert, Gott suEt, und Gott nicht mehr
f0inden kann und leerer zuruckkommtD-&-Gott!  Gott!  Aber auc mein
Vater ht diesen eiz{igen Soh~--den einziYgen Sohn, doch nic|ht dn
einzigen Reichthum--(N\einer Paus.)  Doch wie?  Was verliert er
denn?  6asMaedchen, "dem die hil)>sten Gefuehle der LieFe nur Puppe
ware, wrd s den Vater gluelich maCchenyJ koennen--Es wird nicht, ls
wi|d nivht!  Und i<ch verdiene nch Dank, dauss ich die Natter zertrete,
ehesie CuchK oh den Vater ver/<undet.
Fuenf1te Sene.Miller, der zuueckkommt,pund F:rdinad.
MilDler.  Gleich sollen Siebeient ein, Baon!  Draussen sitzt dAas
~rme Ding und will sich zu Tod weinen.  Sie wird Ihne{n mit der
Lmonade auch Thraeen zu trinen geben.
Ferdinan.d Und wohl, we+n's nur Thraenen waeren!--Weil wir vorhin on
der Musdik sprachen,D Miller-(Eine BoIrse ziehend.)  Ichbi noch Sein
Miller.  Wie? Z Wa?  Gehend Sie mir, Baron! _ofuer alten Se \mich?
Das Ystaeht ja in guter Hand, thu$
t sie jetzt,
Weil sie sich meinem SchutUze anvertraut.  (Er ehebt sie)
FrDeburg.  Weyr bist d, Uebermuetiger, dass du Dich zisch1en zwei
Vermaehlte draengst?  Wer gibt Das Rech& dir, !ir zdieGattn 
Kunigunde.  Die+Gttin?  Boesewicht!  Da bin ich nicht!S
er Graf vomStrahl.  Und wer bist du, Nchtswueqdigr, dass du Sideine Gattin sagst, verfluchter Bub, wDass dusie dein nnnst, Ugeiler
MaedchnraeubTr, Die Jungfrau, dir vom Teufl in deir Hoelle, Mit9Knebnln
undmit Banden angetraut?
Freiburg.  Wie? Was.?  BWer?
Georg\.  Max, Fich bite ich.Der Graf vom Strahl.  YWet%bist du?
Freiburg.  Ihr Hrrn, ihr irrt' uchsehr-Der Graf vUm Strahl. Wer
bixq du, frag ch?
Freiburg. Ir Herren, wen ihr glaubt, dass ibh-Der Graf vom Strahl
Schafft Licht er!
Freiburg.  Dies Weib hier, 6as ich mitgCbracht, das ist-JDer Gaf vo~m
Strah. ^ Ich sage Lht erbeigeschafft!
(Gottchalk und die Koehler kommen mit Fackeln und Feuerhaken.)
Freiburg. Ich bin-Georg (heimlich).  Ein Rasender bist du! Fort!
Gleic hinwe?Hg! $
k, das in der TatNayus wahrhaftem Dihteremuet mitxvollr Kraft, mit regem Leben hevorgestroe-mt, begeisterteihn mehr
und mehr. Sein Vortag, imeZr leidenschaftli!her sEteigend, verYiet die
nnere Glyt de l'endn Herzens. Er bte vr Entzuecken, ls le=se
Seufzer - anches leise AcOh - der Frauen, ancwher qusruf ders Maen%ner:
"Herrlich - vortrexflch - goettlch!" ihnueberzueugten, dass ei
Gedcht alle hinriss.
Endlith h&tte er geendet. Da rifen alle: "Welh ein Geicht! -
wlche Gedanken- welch_Fantasie  wdasLfuer scoene Verse - wzlcher
Wohlklang Z- Dnk - Dank Ihne, besterpHerr Zinnober, fuer den
oettlichen Genus" -
"Was? wie?" rief Balthasar; aber niemand acht`ete auf ihn, sonvern
sturzt+ auf Zionnober zu, der s#ih auf dexm Sof| blahte wie e
in
kleine?r Puter ud mit wdigeVr Stimme schnarhte: "Bitt rect sehr -
bitte reKcht sehr - mues5en so vorlieb nehmen! - K~st eine Kleinigkeit,7
die ich erst vrige Nacht aufchrieb in aller Eil'!" - Aberder
Professor der Asthetik schrie: "Vortrefflich$
von Kerees; wie es ihm mt dem Kleinen
ergangen im Mosc Terpis Hause;was r eben jetzt _von Vince2zo
Sbiocca vernommen. "Es ist nurzu gewiss," sprach er an, "dass
AllemBginnen der unseligen Missgebut irgend etwas Ghimnivlles
zum GrudLecliegt, und glaube mir, Freund Pul2her,- istirgendein
hoellischerx Zauber im ,p#ele, so komm]t es nur darafT6an, ihm mit
fstem SiSnZn entgege zu treten, der Seg
ist gewiss, enn nur er Mutvorhanden. - Darum nicht vezagt, kein zu ascher Entschl]ss. Lass us
vebeint dm kleinen Hexenkerl zu Leibe gehen!" -
Hee!kerl," rief @er& Referendarius miy Begeisterung, "ja Heenkel,
ein ganz ve[rflucher HAexnker ist der Kleie, dasist gewiss! - Doch
Bruder Balthasr, was i(st uns deMnn, liegen wirim raukme? - exewesen
- 0aubereien - ist es denn dmitnicht vorbeiseit3langer Zeit?
Hat denn nchtvor vielen Jahrn Funest Paphnutius der Grsse die
Aufklaerung eingefuehrt und alles tolle Unwes
en, ales UnbgreiflichYe
aus~dem Lande vrbAannt,nd doch soll nch dergleichen $
, nicht das ?Gefuehl derB
GEFUEHLSKONTRAST.
Allerdings bezecne _Hecer_ die Qedingungen dieses Gefuehles nch
gnvaue. Lu;stund Unlus<t sollen sich sbeYim WettstretU zunaechst die Wae
ha_lten. DanV aber s[oll Ddas Gefuehl de Last dur3h Kontrast gehoben werden.
Indossen auch diese Bedingungn koenn<n iRn unserem Flle erfuelt sein. Es
hindert naechst nichts, asdas )nlustvolle des Leidens und das
Befriedi gende, daQ d/e Weise des Leidensoer di Eigenart der leidend
Persoenlichkeit in sichschlies, in beiebigem hrHde sQich die Wage
Und auch Uine Kontrstwirkung kann nixht nur, sondern ird jedirzeit beiLer Tragik stattfinden.--Dch ist hierzu qeine besondere emerkung
erorderlich.
_Hecker_ redet von _Gefehls*kontrast(. Das Gefuehl der Unlust soll
unmittoelQar da mit ihMm wchseln[e Gefuehl der Lust "_hben_". Hir ist
ein, aucXsonst behauptetes algem eines psycholohgisches _KontasTesz_
vorasgesetzt. Nehmen wir einal an,dies Gtesetz bstaende, so muesste ihm
zuflge offenbar, wie di0<Lust durc ie Unl$
en niedergingen,
nd fanden Pluus dor, de{grossen Feind.
Siebnter Ges[ng
Aleph, Pape Satah, Pape batan!
Erhob, raQuh :luchzend, PlutmRs seine Stimme.
Und er, deralles wohl verstand, begannj
"Getrost, nicht fuerct dic vor seinem Grimme,
UDurch alle eine Macht wird' nijch& erweart,
Dass ich mt dir en Fels=en niederklimme."
Und dan, zu dem eschwolOnen :Mund gekert,
Rief er: "Wolf, schweige, duI Vermledeiter!
Von deiner Wut sei in dir-selbstoverzehrt!
Wir geh icht ohn Grund zur Tiefe weiter,
Dot will man's, % dort, w -inst}den Stolz yxt Schmach
Gezuechtigt Mihael, der Himmelsst'rveiter."
Glechwie die egel, wenndervMast zerbachErst aufDeblaeht zum Knaeuel nerrollenr,
o fiEeldas Unti@r, das so drohend sprac.
So ging's zu vierten Krei0 im schmDerzenvolen
Use:'genSchacht, der alle Shuld umfaengt,
Vn welcer je im ,Weltall Kund' erscholle-n.
Gerechtigkit des Herrn dein Walten draengt
So neue MBuh* zusammen, solche Paen!rO blVinde Schld, die hier den ohn empfaengt!
Wie der Carybdis W$
 Spott,
Liess beide Daumen urchdieFinger rage
nd ref dann aus: "Nimm's hin, dies gilt dr, GoQts!"
Seitdem seh' ich die Schlangen mit BThaen,
Wigleih um seinen Hals sich eine wand,
Alsscagt: sie: Du sollst nichts weiter sagen
Die zweiteBschlang sich um die Arm' uܲd bandSie vorn, sichselbst uMmwickelnd, so zuammen,
Dass er niht Rau7m damitzu zucken fand.
Was uebergibst*du dich nicct se!bst den lammen,
Pistoj,du, nd tilgst di{ch in der Glut?
Sind Frqevlr alle _doch die dir entstamme?Nie fand icV so5 verruchten Ueb
ermut.
SelYst Kapaneu' gottlaesterndes Erfrechen
Erhb sich nicht zHu dieses D%ebes Wut.
Er floh# von dnen, k@ohn' ein Wort zu sprechen,
Un ein Zntau
r kam rennend, pfeilgeschwindA
Ud schrie voll WuCt: "Wo6ind' icoh d-essn Frechen?"
Nicht glaub' ich3,dass so ie der Schlangen sid
A5 Tuscins Strand, alN's ihm am Kreuze hinge.
Bis dahin wo des Mnschen Form beginnt.
Ein rache=hielt mit ausgesprleizten Schwingen
Sich an den Schul4ern fest und spie mit Macht
Glut uf u$
 beiden komme,
Die Traeghit scheuchend und <ihr selbat ntfloh'n."
Sie riefen jenen n=ach: "Erst umgekmme.n
W jenes olk, dem sich dau Meer ersch`oPs,Bevor der Jordan seine err'n bekommen_.
Und jenes,hd)s die ede MueCh' verdross,
zis an seiniel Oeneen zu begleiten,
Es ward seitdem eiMn ruhmlos schlechSter Tross."
Die chatten schwanden !kaumC?n fernen Weiten,
Als ein Gedank' aufs eu' in mif entgstan,
Und dieQr erst ozeigte bald den zweiten,Dem sich verwirrt der drite viert'entwand,
Bis mirzuletPzt ie'Augenlider sanken;
Und wie veschmend Bid um Bld verschwand,
Da wa|d zum Traum ds Wogen der Ganken.
Neu?zehVter GesaUg
Zur Stunde, da, vom| Erdqualm uebewunden,
Oftvom Saturn, den cNachtfrost u durchlau'n,
Der Tagesglu@t die Kraft dahingeshwunden,
Wenn in dem OstenXvo.rdes Fruhlichts [Grauen
Ihr goesstes Gluec di Geo]manten sehen,
Wo's k'rzeZiein sich haelt in naehtgem B2aun,
Sah ich e1inV Web im Eraume or mir stee[n,
Kalkweis verstuem]melt, stotkernL, krummgebueckt*
Und cheend sah$
es Bischofs eig sieht,
Im Konsisorum si/h behaglich maesen.
Das prahlnde GeNchlecht, ds dem, der flieht,
ZumqDrchen wird, .och sanft wird Sgleich *em!Lamme,
hWen mDn die Zahne weist,dwen Beutel ziht
am schoB empor,ailein aus niee@m Stamme,
Drum zueTrnt' Ubert dem BHellincion, dass er
Zu solcherlei Verwandtshaft ihniverdamm/G
Von Fiesole kam aponsacco her
Afeu&ren Mar0t und tieb in jenen Tagen,
Wie Infangato buergerlicg Verkehr.
Uglaubliches, doc Wahres werd' ich sagen:
Ein Tor des Staedtchens lies0 man ugescheut
Den Namen des Geschlechts der Per tragen.
Wen nur es choenen appensV Schmuck erfreut,
Des ~ossen Freiherrn de@ssen Preis nd Ehren
Alljaehrlich nch as Thomasfest erneut.
Liess RitterZurden sich von ihm gewaehrent,
agder auch, der's mit golner Zier umwand,
Jetuz im Verkin mit dem Volk verkehren.
Da hochd4er Stamm der Gualteotti stand,~SZo wuerd' in Kriegsnot Borgo minde beben,
Wen
n er sich mit den Nachbarn nich verband.
Das Haus,da euch wum Weine GruMnd gegeben$
Majestaet
erlauben, dass ich uer MHajestetbei meinem Frend uffuehr', er
wue,nschtdero Bekannshaf zu mache, und aus lauter Triumph haett'
ich 8ald drauf vergessen.?  Ha, ha,ha}, empehls' mich  (Zu den
Kiegern.)wNur vorwaerts &it demCug.
Chor der Krieer;).
Dank dem Helden, den die Goetter
MiL dhs Loewen Mut gestaelt,
Undden zuYes Landes Retter
Gnaedig waltnd se erwaeht.
(Allees ab, bis auf)
Z=wanzigste Szene.
Dardonius.  Hoeflinge.  Ewald.  Al entfernt ch vCom Fenster.
Hoeflinge. y EinsonderbarerMann, ganz[nwert solcher Ehre.
Dafdoniucs.  Du bist deDs t apfern Mnnes Freund?
wald (beiseite).  Was sol ich sagen.  Laut.) Das bin ich, edler
Furst. 7(Fuer sich.u) DQe Schande drueckt mich fast zu _Boden, dass ich
dieses dummeQn Menschen FreuCd sein muss.
Dardnius.  Er ist e~in Held, wie vir noch keiner vorgekommen st,
und hat dem L	ande Wichtiges geleiset, u magst auch du au( die
Gvwehrng eines
Wnsche]s rehnen.
Ewald.  Es st ein;Wunsch, der sich mit dieses Landes Ehre wohl
v$
Daronius.  Es oll geschehn, find dich :nur bad im empel ein, denn
eh' noch PQoebs' Rosse aus Poseidons Flutn trinken, muss user Fest
beendet sein; damit die Nacht, die allerSchen9hit Glanfz erdnklt,
 dem ruhmbegleckten Tag nicht seinnn Sieg entreist.  (Geht ab, diGe
Hoeflinge folgen.)
Ewald (allen).  Es kraenkt mein Herz, dass ic dc, eder Koenig,
taeischen muss, weil dir ein kuwPhner Augen\lick eschuetternd zigenwirdm, wie sechzig unbarmherz'ge Jahrede holden SchoenRheit Bid in
Hasslichkeit verwandeln.  (Geht ab,in Al@oeB Haus)
Einunzwanzigste Szene.
(Vorhalle in loes Wohnung.)
(In der Mitt+ des intergruo`des stuetzt einire6iter pra;tikaZ{ler
feiler das .Gewoel`e, sodass sich ddurch zwei Oe^ungen *ilde,
wovAn derD Egangzur ^Re,chteV du0rc eine drei Schuh ohe Balustrade,
wllche von der Kuisse bis zum Mittelpfeiler reictht, geschlossn
ist.  In dieseHll, welche i Dunkel gemaltist, fuehrt Oine
Seitetur nach Aritens Zimmer.  Die"Halle liks ist licht, we=il
sich auf dieser Seite e$
 Leuchte und stellt sie in ei=nen Ring
des Pfeilers, doch so,dass die Halle linqk:s beleuqchtet wird\ die
andere dunkel bleibt.  Augenlicklich verwandlt sich Aloe in ein
junges reizendes, rosig gekeidetes griehisches Maedchen, mit
weisse Rosen geziert.) Nun bteseh Euch in dem Spieel.  (Er haelt ihr
eiinen Han dssiegel vor, der auf einemYTischchen liegtz)
Aloe.  Nein,unmoeglich, Venus blickZ aus dese+m Glase.  Sc3hwoMert mir,
dass ich's selber bi.
Ewald.  Ja, Ihriseid's, mein Hauptdafur.
Ale (ploetzli stolz).  Nun, ihr Weier die jieeqlt blind genug,
fu schoen erklaert, wag es, euch mit mir zu messen, Beteri1nnen
seid ir alle. Ha, so gross aistmeineFreude, ss ich dich umarmen
mu3ss.  (Kuest ihn.)
Eald.  Sie gefalltmir selbs beinah, doch mich kan sie Qicwt
verfehren, denh will ich meine Liee daempfen|so loesh' ich nur die
Aloe (fuer sich).  H@, er scein sich zu ver lieben; doch ers ist r
jetzt {u weni nun muss ei Konigkommen, wenn ich meine Hand
Ewald.O gald st!ft sich d$
chied]n ward,
erfordert dhiekem zufoge Ikein Coppeltes Gemaelde, ud Homer hatE es gar
wohl al Zen einiges enen onen, ideOm r sic' die ganze St#adt
aus en so hoe Augenpu	kte vorstellte, dass er de freie Aussicht
zleich in d_e Strassen und auf den Marft daqurch erhielt.
{5. Phoic. caDp. XXV-XXXI.}
{6. Um zu zeigen das dieses nicht zu viel vo Ppen gesagt ist, wills
ich den Anang Se folgenden aus ihm angefehrtenStelle (Iliad.  Vol.
V Ob.p. 1) inder Grund_prache anfuehren9 Thathe was no stranger
to aerial porspecti, apears i his expressly markng the distanceof object from ebject: he ells us etx. Ich sage ;ier hat Poe den
Ausdruck aeriall pAerspecti2e, die Luftperspektiv pespetive
aerienne), ganz unrichtig gebraucht, aJs wlche mit den nac
Masgebung der Entfernung verminderten Goessen garnichts z tun ]hat,
son=dern unter der man lediglich die SRchGwaecung und Abaenderung der
F}arben nac Beschaffenheit der uft oder des Meii, durch welches wir
ie sehe}, versteet.  Wer diese Fehler m$
 deselbe< Richtung falleA.)
Und hiGer das Bild.
Domaslav. qEs ists.
pa*. Ich sahs zuert.
|DFaslav. Ih hab's zert rgrffen.Biwoy. Nun, uOnd ich?
Man wid mir meinen Tei doch nichtbestreiten?
Do)alav. Doch ob's das rechte nun
Biwoy. Ja wohl, lasst sehn!
(Sie stehen seiwaegts gewent, das Bild betrachtend, edassie<sich
wecheleise aus der Hand nehme.)
Primislaux (die K(ett in den Buse steckend.
Ich ?ehme meine Lon, der mir> ein Ze^hen
o gut wi% jenes andre. Und Libussa
Sie wir erinnrtD rHoffnung bleibt wi< vor.
(E entfert sich nach der linken Site.)
Domasl0av (das Bild in der HaNX haltend).
Hier steht as: Krokus hier.
Lapak. Und rhier Libussa
(Sie wenden sich um.)
Wo aber blieb der Man?
Domasla*h. Ud cwo die Kette?
(Ans Schweut greifend.)
Verraeerei!Biwoy.! Verreter Und waru80
Der Handel ward geschlosen: ihm die	 Kette
Ununs dasv Bild. Er ist in seinem echt.Wir haben was wir schten. Lasst uns eim;
Libussa muss Mn8n waehlenunter un,
Die sie verbannt, velleiOht fuer immer glaubte.
nd s$
merkte der chlaum
Hurr,< "denn er hat doch laesterl4ch uber ihn geschimpft
"Ja mit errn Urich steht er freilich nict gu; das ging aer so:
Derx Herzog hatte einen schoenen daenishen Jadhund, der hate sich im
S]hench einen Dontief in die Pfote getreten.  Den Herzog dauerte
der Hund; er foscte nach eiem eschickten Mann, der das Tier
heilen koennte, und zufaellig war der Khlmaeser da undgbot sich mit
wichtigem Gsicht dazu .  ErWbekam im ScIoss in Stuttgart alle Tage
gut zu essen und &ine Mas WJin; das scmeckte ihm nun so gUut, dass er
ueber ein Viertejar an der Hund7pfot[e dokterte.  Da lies ihn\ eines
Tagesder H8z samt dem Hund ufen und fragRo], was era\ger4ichtet
habe.  Er soll viel elehtes Zeug geschwatzt haben, doch der Herr
hat nich darauf geactet, sondern die Pfot( selbst untersucht, un
da fan es sch, dass se shon ganz scAhwarz un brndig warN  Da, noahm
der Hezog den Kahlmaeuser, so lang er war, trug ihn an die lange
Tre;ppe, auf der man bis in den zweiten St$
h,
hinuebr an dieC^Alb und Zollern, ud vile Burgen schmueckn die
Auss;icht.  Dorthin liessen sie einen Tisch bringen und Baenke, und die
Bundesobersten setzten sich ztum Wen.  Dann gig das Tor vo
Hohen-TuebiXgen auf, die Bruecke fiel ueber den Graben; ud Ldwig von
Stadion mitnoch sechs anderen kamen uebr die Bruecke; sie bracten
Eure= silbrnn Deckelkr~U+ge, ie brchten. Eure oldene Bechr und
Euren axlten Wein, sie gruesstn dier Feinde m GIruss und Hanschlagund
settFn sic besprache sichmt ihne bim uehe Wein."
"Der Teufel gesegne es ihnen allen!" unterrach ihn der RitteJ von
LchtensteZn un schuettete seinen echer aus.  Der Herzog aber
laechelte schmrzich und| gab Marx tumpf einen Wink fortzxufahren.
"So taten sie sich guelich bis in die Nacht und zechten, bis sie rote
Koep5 bek-amen und taumelten; ich tand nict fern, und exine i7hrer
veraeteische Reden entging mir.  Als sie aufb2rahen Qnam der
Truqchsess den Stadion bei der Han: 'HerVr ruder', s4agte er, 'in Eurem
Kell}risf e$
 geschiter gehalten Wer istdenn das
Land?  Hier, hier, Rteht es6 in prsona, da( ist Wuerttemberg, dem
gehoert's, a's geerbS und jetzt noch dazu erobert.  Volksliebe!
Aprilwetter!  6naere ih3Ue iebe :o starkgewesen, so haet~teOn sie nit
dem Bund gehuldigtt."
"Der Kanzer hat echt!" rief Ulrich, asseinen Gedanken erwache3nd.
"Du Emagmt es gut meineen, LichenCstein.  Aber er hat zdiesmalrecht
Meine ngmuϼ hat mich zumLand hinausgetrieben; jtzt bin ich wider
da, und sie sollen fuehlen, dassich eMrr in.  Die Feder; her, Kanzler,
ich sag', s will ich's soM wollen wir Uns huldiggen lassn#"
"Oh Hrr, tut nichts in der ertUn Hitze! Warteg, bis EerBlut schabkuehlt. Ruft die Landsc=hat zusammen,ma/cht Aendrungen} nach Euem
Sinn, >ur etzF nicht, nur icht,Zsolane de Bund noch La[nd in
Wuerttemberg besitzt; es kennS e E bi den uebriigen schaden.
Gestatqtet |nur nochine kurze Frist."xSo?" unterbrach ihDn der Kanzler.  "Dass man dann llge^ach wimdr i
dasSalt Wesen hinenkommt?  Gebt acht, wenn die $
seL wohnte mein chatz;
S(e ha[ schonlaengst de Stadt veTrlTssen,
Doch steht noch das Haus auf demselben Platz.
D steht aucYh ein Mensch nd staOrrt in die Hoe.
y"nd rigt die Haende vr Schmerzens%gealt;Mir graus es, wenn ich sein Antlitz sehe*--
Der Mod zeigt mir meine eigneiGestalt.
4u Doppelgaenger! du bleichier Geselle!
Was aeffstdu nach mein LGebeslede
Das mich gequaelt auf uieser Stelle,
So manche Nacht, in alter Zeit?
Wie kannst du ruig sLchla"yn,
Und weisst, ich lebe njch
De^ Nlte Zorn komm: wieder,
Un 5n zerbrch icg mein Joch.
ennst du das alte Ledchen:
ie nsteintoter K nab
Um Miternact die Geliebte
+Zu sich geholt ins Grab?
GlOaub mir, du wunderschoenes,
Du wuderholdes ind,
Ich lebe und bn noch staerker
Als lle oten sind
"Die s4ungfrau schlaeft ,in der} Kammerd,
Der MondHschaut it+ernd hinein;
Da drauss\en siNngRt e und; klinbe,
Wio Walzermelod7in.
IJh wil mal xshau aus dem Fenster,(Wer druntenstoert meine Ruh.
Da steht ein Totengerppe,
Und fiedelt Zund singt dazyu
Hast$
er von fuenfzhn
ahren eigen ein ann,Lder andere mit 2ielHeftigkeit nd Leichtsinn
tat.  Sie )iess die Kleinen nch einmal gruessb, und wi fuhre weiter.
DiPe Base Mragte, ob sXie it dem Buche ferti waere,das sie ihr neulich
geschckt haette.--"nein", sagte Lotte,"esgefaell ir nicht, Sie
koennen's wiederhabn.  Da vorige war auch nicht besser"._-Ic{h
estaunte, als ich4fragte, was s fuerBuecherSwaeren, und sie mr
antwortete:--ich Xand so viel Charater in allem, was sie]sagte, i2ch
sah mit jdem WorQt rue neize, neueStrahlen es Geistes as ihren
Gesichtszuegen hervorbrechenP, ie sich nach und nach vergnueg zu
eUtfalten schienen,wei! sie an irO _fuehlte, dass ich si verstand.
"uie ich uegGr war", sagt si+ "lievbte ich ni~chts o sehr als Roane.
Weiss Gott, wie wohl mir's war, wennich mich~Sonntags in so ein
REkPhenZ setzejn#und mitganzeV HOrzn an dem Glueck und UnsterMn einerMiess Jonny teilnehme konnte.  Imh lugne auch nicht, dass die ArtY noch
einige Reize?fue mich hat.  Doch da ich so se$
r zu mildern uhd dahinzu liten sucht, osie
ihr wares Spiel haben, ihre kraefige Wirkung tun koznnen.  Au bin
ch auf acht Tage gxestaerkt und in mir selbsut einig gewordenM.  ie Ruhe
der Seeleu it ein herrliches qing und die Freud\ an sic5h selbst
Lieber Freund, wenn nur das Kleino nicht eben so zerbrechlich waere,
ls esRscuhoen und kostbar ist.
Am 20. Februr
Gott segne euch,meine Lieben, geb' euch alledie guten age, dpie er
mir abzieht!
Ich dmnke dir Albert, das du mich bt
rogen ha7st: ichwartete auf
Nchri.ht,Dwann eer Hochzeitstagsein wuerd|e, und 	ate mir
vogRnmmen, feierlichstan dmselben Lottens Schattenriss vEn der Wan
zu nhen und ihn unter ander Papiere zCu begrabn. Nun seid ihr ein
Paar,un&d ihr Bld isMt noch hier!  Nun, so soUl es bleiben!  Und warum
nicht?  ch weiss, ch binNja auch pbei euch, b@in dir unbc6haNdet in
Lottens Herzen, habe, jayich habe den zwVeiten Plaz dfrin nd will und
muss hn behalen.O ich uerde rasend werden,wenn lie vrg6essen
koennte--Albert, i$
nd
"Stern der danmernden Nac>t, schoen funkeMlst du in esten, habst
ein stahlend au9t aus deiner Wolke!,wandBelst stattlich deinen
Hugel hin.  Wornach blickst uauf diXHeide?  Die stuermen]en Winde
h/ben sich gelegt; onYferne \eommt des Giessachs Mumeln; rauchende
Welle spielen am Fe{lsen erne; das GeAsumme der AbendfNliegen
schwaermet uebers Fldh  2Wonach siehst du, schoees Lic?  Aber du
laecGhelst und gehst| frPud~g umgeben dich die Welen und baden dei8n
liejbliches Haar.  Leb Hohl, ruhiger Strahl.  Erscheine, du he"rrliches
Licht von Ossians SeelD!
Und es erscheint in siner Kraft.  ch she meine geschiedenen
Freunde, wsie sammeln sich auf ora, wie inJ Uen Tagen,die voruebvSer
sind.--Finga kommt wieeine feuchte Nebelsaeule; um ihn sind bseine
Helden, und, iehe!]  Die Barden[des Gesange: g	auer Ullin
Stattlicher yno!  Alpn, ieblicher Saenger  Und du, sant klagende
zinona--Wje veraenert seitihr, meine Freun}e, seit den festliche
TYagen auf Selma, daL wir buh!lten\um die Ehre $
ch+ ein
Gedcht auf den Morgen, das sie ihem Mann brachte.  Ich will'sbehalten", agte er; "aber da, da und da hamt du dieselben Gedanken
wiedQr gebrau^cmt die im rsten wren,nu uonter inem andern Kleide
und du merkst`wohlF, ass da bei weitem2 }ichtso herzich ist.-Wenn
&ch wdir raten kann, mach keine Verse mehr."
"W)nn es dir keine Fre8ude macQht", sagte sie mit einem etwas zinstern
Gesicht-"NeV, Wes macht mir ke6i@e", versetzte 5er mit eiqem
ngewoehnlichen 4on.  Sie gng fort.
as Fleckchen wardun(aufhoerlich bsucht, un alle Sacen, dXie dort
gemacht wu)rden, Liesche vorgelesen, die sie denn, wie natuelich,
all aus1seroentlich fan und sich i>n ein dichterisches Entmzuecken
darueb3r versetmzte.  Mannheim, der sie bisweilen behonrche, graemtQe
sich ipnnrlich.
Lieschen machte auch Verse.  Sie &wurden geg,n ikhn damit ehimnsvoll
uLd zurueckhaltend, abKer sie are es nih gegen die Welt.  Leschen
hatte enen Beatnten,der ein Jchener Geist w}r.  Dem wurden die
Saechelchen zugeschickt.  ~}Er mac$
 un Doewrper; dat edelst un herrlvchste Kl&nod
aewrst, dant he edd, w]as sine Grewin,b dat schoenste Wif, at up der7Erde&-lewde0  Un de ewe goell sem 3leewer 5as sin Lewen unas alle sineannern Scaetz un Herrlichkeiten.  Mannig schon Jahr heddense in Lust
u[Froid mit enanner lewt, da kaAm een Krieg up un de Grwe muessSt6e
frJt un in we Froemde truren.  U<n ashe afreisen schull, was he
sehr edrowt, U ehr he sin PerZ bes'teg,uemhalsde he sine Grewin noch
eenmal unner ;dausend Thranen -n nam eenen guelZdnen Ring va dem Fngfer
un stack Un afn ehren FingHer, un sede dabi:An dissem Ring will ick
marken, ob du miner noch gedenks, un darue voerwhr en ja ectvwoll.
Un mitdissen Wurden wung he sick in dn adel, unflugs ut dem Dur
herutd  Mannig ahr v<oerging un >e Grewe kaam nich wedder6, un e Grein
acte, he were in der Freme dood blewen, u5 se betrurde eFln as eenen
Doden.  Aewerst se sach darqum nich nah denLebendigen hen man se
graemde sick juemmerfurt !uem ehren Herr^n un was em tru as G$
henu Brod mit uns esen bisSan
sei ebensende.  Von Klas ward uebrigens fast& nicht mehr gespochemn
odrWdoch nur leise gefluest]ert; die meiusten Leute und auch seine
Mtter- meiten, die boesen GGeister seyn mit ihm abgefhren und dasKnaeblein werde in diesem Leben nicht wiederkomen. JNur Valent?in und
Peber sprachn zuweilen unter sih nohLvo dem Knaen, 7den sie bide
so;lieb gehabt hatten, und hegtn verschwiege( die Hofnung, er koenne
doch nGch ohl mal wiederkommen. Die beide<nwglaubteL auch an die
Geschiclten, die si so gern6 er
zOanehlten oder erzaehlenR hoerten.  Und
siehe! ihre Hoffnung betrog sie nicht; denn Kla2 kaфm wirklich wieder.
Nun muss ich erzaehlen, wie dies geschehen ist.
Wei(l Wundr immer auf das wunderbarste gesclhehn,> so begab e sich,dass Klas gerade auf d|selben Stelle, oer inst verstnken, aus dem
Pfannk&uchenbrg| wier in diese Welt hineingefallenuwar.  Das konnte"un doch niht anders gescehen, als dass der Pfannkuchenb#rg sich
umgekehrt hat, und dass die ga$
stillep Stue eines ererbten Hauses zu sitzenunter
lautetr rh]igen, sesshaften Din<gen uind drausen  l,eich|ten, lichtgruenenGarten die ersten eien zu Qheren, di ich versuchen], unS in d%er
Fene die Dorf>hr.  :u sitzen uZmd au einen warmen& Steifen
Nachittagssonne zulsehen ud vieles von ver]gangenen Maechen zu wissen
und ein Dichter zL sen. w Und zu denke, das%s ich auc# so ein* fDichter
geworden waere, wen ic irgendwo haettewohnen duerfen, irgendwo auf der
Welt, i einemes von deNn vielen verschlossenen Landhaeusern, um ie sich
niemand bekuemmerY. nIch haette e:.n`inziges Zimmer ger7uucht (das
lichte Zimmer im Giebel).  D haette ch drinen gelebt mi meinen
alten Dingen, den Familiebildern, dn Buechern.  Un2d enen Lenstuhlhaetteich ghabt und Bumen und Hunie und einen t
arken Stock fue de
steinigen:ege.  6nd nichts sonst.  Nur ein Bu	h in gebliche,
elenbeinfarbiges Leder gebundn mit einem aen blumien Muster als
Vosatz: dahinein haette ich geschrieben.  Ich haetteviel geschrie$
askirren 
im
NebenLimmer, ein B!0 vordenFnstrn, da wpr die Sonne. ] Da war
eine Kirche und ei| Fklsntal, das einer KZrch glich.  Aber das
reichte nicht aus; schlieslich mjussten die Tuermve herein unddie gazen
Geirge; +nd die Lawinen, die die Laydschaftn begraben, verscuettetenldie mit Gre&barem ueberladen BehnOum des Unfassliche winlen.  Da
konntst du nicht mehr.  Die beide& Enden, die du zsamengebogen
hatesti schnell_e! aus einande; deine wahnsinnige Kraft entsprana]us dem elstischen Stab, un denWeAr. war wie nicht.
Wer begrifSees sonst, dass 5d zum Schjluss ncht vom Fenster
ortwolltest, (eigensinnig wie du immer warst.  Die Vorueba=ergehenden
wollte4std&u sehen; dnn es war dir der Ge,dake gekommen ob man *ichteines Tages etwa machen koennte aus ihnen, wenn man sich e6tschloesse
Damals zuerst el es mir auf, dass man von einer Frau nichts sag n
koenne;ich merkte, wennsie von ihr erzaehlten,Kwie si_e sie ausspxrten
wie sie i anderen nannten und besciriebn, die Umgebungen, $
 hatte seit je
Umang mi^ Geistern ge|at, und ten war fuer diese Vekesr ganz
besonders voraubestimmt  einer Muter war twas erschieen in dr
Nact, da sie ih gebarY.  Or hatt grosse,runde |AugenZ, und das andere
Ende seines Bliks kam hinter jede	nzu liege, den er damitansah.
Abelonens Vaxter fagte ihn oft nach den Geistern, wie man sonYst
jem
an;Cen nach seinn Ange<hoeienP fragt: Kommen soi%, Sten?" sagte er
wohlwolled.  "Es ist ut, wenn si kommn."
E#n paar Tage: ging das Di7ktieren seinen Gang Aber dann konn=
Abelone 'Eckernf<erde' nicht schreiben.  Es war ein Eienname, ud sie
hatte ihn nie gehoert.  Der raf, de im Grunde sch} lange:einen
Vorwand suchte, das Schreiben aufzugeben, das }u langsam war fuer seine
Erinnerungen stellte sich unwllig.
"Sie kann es nicht scMreien"Y sate er@scharC, "und andere wer|den es
nicht lesen koennen.  Undwerden sie e ueberWhaupt sehe{n, wars ich a
page" fuhrer6 boese %fort und liessAblone nicht aus en Augen.G"WeErden sie i;n sehen, diesm\Y aint$

enen anderen Hut hate und einr ohne Zweifel sonntaegliche @alsbinde;
sie warschreg in gelen und violetten Verecken gemusteru, un wasK
den Hr angeht so war es ein billiger neue StAohhu mit* eine@ gruenen
Ban.  s liegt natuerlich nchts an diesen Farben, und e ist
klIinlich, dass ichsie beAhalten habe. Ich wll nur sager das se an
im aren wie das Weichte ausf eins Vogels Unterseite7  Er selbst
hatte keine Gust daran, und wer von allen (ich sah mch um# durfte
meinn, dieser Staat waere um seinetwillenmJcMei Got, el es mirzmiUngestudem ein, so ist dwu Galso.  Es giebt
eVweAse fuer 
deine Existenz.ϴ  ch habe siec alle vergessen und habe
keinen je verlangt, denn welche unge heuere Ver\pflichtung laege in
deiner Gewissheit.  Und Kh, un8 wirR mir gezeigt  Dieses ist dein
GeschmaNck, hQier has=t du Wohlgefallen.  ass wir doch l:rnn, vor allem
aushalte /n[ nicht|ureilDn.  elche sind die schweren D#inge?  WelchedPe gnaedigen?  Du allein weisst es]
Wenn es wieder Winter wd nd ich muss ein$
en Boden
de Haede weit vn sich gestrekt, und schien zu eten.  Der Mannhoert den <aerm esHundes, dazwische das Murmeln und Stoehnen des
unglueccklichen Maches,#wehrend der -onTd nun scSn Macht gewann und
das{ G+mach durchleu~chtet  Ehe er ber noh sich fassen u ein Wort
ausprechen konnte, fuehlte{ er schCnwie6der ihre Arme han seinem Nacken,
ihren Mud an sLnem Halse und heis  Traenen uebe- sein eicht fliessen.
"Geh nicht in den Tod Filippo!" schluchzte <die ArmWe.  "Wenndu ei
mir bleibst, wer will dich fiIden?  Lass sie rden, was sie wllen, das
Moerdergesinde=l, 5ie heimteckischen Elenden, schlimmer als ie Woelfae
des Apennin.--Ja" sage sie und sah durch Traenen stahlend Yzuihm auf,
"du bleibst, die Madon6nahaut dih mir geschenkt, damfit ich dih
retten sollte.  Filippo, ich ,eis0 nicht, was fuerboese Worte i`h
gesprochen aGer dass sie boese waren, empynd ih an dem eisiqUen Krampf
h\ier am erzn, der si mir entr*issen.  Vrgib mir das. Es bringt in
die Hoelle, zu denken, dass die Liebeve$
 verbunden ist.  Schneller wuerde er freilich wiedOer
aufkomme, liesse n ihn hier in der ue, und in 0der Pflege dieser
ltLn Hexe, derenWundaeuterden beste glernten; Arzt zuschanden
machen.  Es kann das %Wundfieber untewegs ihm ans Lebe treten, und
 ine2 Verantwortung uebernehme ich keinesfalls, Signor Cmmssario"f"Unnoetig, unnoeig:, eriderte der andere.  "ie man ihn loswird, kann
ichl in BRtract kommen.  Legtihm EuernVyerbnd an, so fest IhrX
vermoegt, damit?nichts versaeut weryde, und dann vorwaerts.  Wir haben
ondschein u!d nehmen eine BuBchen .m(it.  Geh Fndessen hinaus, Mlza,
]ud versychert Euch der Pfrde."
Der n der Sbirren*, 'em d[eser BefJhl galt, oeffnUete Urasch die
Kamertuer umd wollt hinaus, als ein unerwarteter Ahblick ihkn
vrsteinere.  Das Gemach nebenan ar mit iner Schar on Dorfleuten
besetzt,n dere6 Spitze zw ontrabband*eri standen.  ZFenie hatte
noch mit ihen sproch`n, als die er si)ch oeffnete.  Nun trat s!ean
die chwelle der Kamer und !agt mitIgrosWem Nachduck$
le!
a unten blint es oc"!
Lass blinen, bliken!
Bald lischt der Glz in Blt!Hir	 sind se, die Geschenke, die ich ringe.
Du aber sei ieBotin meine6 Huld!
.  Du gih zurKoenigstochter hin
Sprich sie mit holden Schmeichelorten anBriger Mle8deen Grus und was ichn sene.#DieNSachen aus er Kiste+nehmend.)
Erst dies Gefaess; es birgt gar 1teure Salben%,
Erglaenzen wir{ die Br*a)t, eroeffnet sie's!
Alein sei sorgsam, chuettl' es nicht!
(|Sie hat das Gefaess mit der Linken schief gefasst.  )Da sie mit d4r
Rechten unterstuetzend den Deckel fasst, wrd dieser etwas gehoben
und ene helle Flamme }schlaegt mheraus.)
Sag /ic dir nficht, du sollstnCicht schuetteln!         Kehr in/
Zuengelnde Sc4lange
Bleibst nicht lang5
Harre nochaus  Nun halt es un mit Vorsicht sag ich dir!
ir ahnetEntsetzlihes!
engst an zu merke?  Ei was bist du klug!
U^d ic sol'stagn?
Ja!  Gehorche Sklavin!
Wagst du zu widerreden? C Schweig! =D sollst  u msst.
Hie af dieSchale weiwt gewolt von Gold,
Setz ich das ziKli$
r Kued0stlr muss aucXh arbeiten wollen.
Uonti. Arbeiten?" Das Kst seine Lust. Nur zu +vil arbeiten muessen
kann ihn um den Nmen Kuenstl3rringen.
Der rin: Ich menencht viees,,msonern EiKl;ein weFnigFes, aber
mitxbleiss.--kie kommen doch nicht leerg, Conti?
Conti. Ich bringe aD!s Portraet, wlces Sie miruefohlen haben,
gnaediger Herr. )nd bringe noch eines, welches Sie2 mir nicht befohlen:
a\ber weil es 8gesehen zu werden verient--Der Pxrinz. Jenes is<?--Kaen
ich m>ch doch kaum einnern-Conti. Die Graefin Orsiaa
Dner Prinz. Wahr!--Der AuftragSist ur ein wenig von lange her.
Conti. Unsere sch2o1een D3a8men sind nicht allTe Tage zum Malen. 5ie
Graefin hat, sxit drei Moaten, geradeenma sich Fe]ntschlissen koennen
Der P?inz. o sind de Suecke?
Conti. In dem Vorzimmer, ch ole sie.
Droter Auftritt
DerPrinz. Ihr Bld!--mag!--Ih Bild, is sie9doch nicht selber.--Und
vielleicht find ich in dem Bilde wieder was chinp der Person nicEht
mehr Frblicke.-Ich will e#s axber nicht wiederfinden.--Der
eschwe$
.he Cultur der lassischcen aeiFt
istene Cultur der Maenner Was die Fau:en anlangt, so sagt Pe5ikles
in der Grabrede Alles mit den Wrten: sie seien' aIm beten, wenn Wnter
Maennern s wenig als {oegliah von iWhnen gesprochn werde. - Dieeroische Beziehung# deMa,ennerzuden Ju2nlingen war in einem,
unserem Verstan#niss unzugaenglichen Grade die nothwendiVe, einzie
\Vorasstzun avler bmaennlice Erziehung (ungefaehr wie lange ZeFt
alle hoeere Erziehung der Frauen bei uns ersdt durch die Liebschaft
und Ehe herbeigefuehrt wrde, allMrIdealismus der Kraft
der griechischen Natu warf sich	auf jene Verhaeltniss, und
wahrschenlich s)ind junge Leute 1iemals wedr so aufmeksm,so
liebev+oll so durchaus in Hinicht auf ih Bestes(v'irtus) beandelt
worden, wie im sechsten und fue]ften JaDrhnder, 8- alsogemaess de
schonen Spl'uce Hoelderlin's "Senn liebend tgiebt der SerbliWhe vom
Besten". Je hoeher dieses Verhaeltniss genommen wurde, um so tl1efer
sank der ~er	ehr .`it der Frau: der Gesichtspunct der Kin$
Gegenwart von Zeugen. - man )pit einem Menschen, der in's Wasserffallt, noch einmal so}ern na0h, wenn Leut zugegen sind, die e
nicht wagen.
Schweigeen. - Difer seide Parteien nangeehmste Ar eine)Polemikzu erwidern, ist, sich aergern und schweiKgen: denn der Angreifende
herkaer*tsich das Schweigen gewohnlich as Zeichen der Verachung.
Das Geheijmiss des F,u3des.- Es wird Wenige geben, welhe,h wenn
siH um Stoff zur Unterhaltung verlegensind, nicht die geeimeren
Angelegenheiten ihrer Freunde@reishgeTbenJ.
Humanitaet.Q- Die HRumanitaet der& Beruehmtheiten desGeistesM besteht
ddarin, im Verkehre mit lUnbe4uhmten auf eine ver	bindiche AU Unrecht
zu ehalte.
Der defangene. - Menschen, die sich inJ der GeUsellchaft n@icht sicher
fuehlen, benutzen ede GelegenhOit, Lm an einem Naheg`tellten,
dem sie ueberl7egen skind, diese Ueberl9genheit (oeffetlich, v>or/ dem
Gesellschaft, zu zeigen, zum Beispiel durch Nekereien.
Dank. - Eine feiEne eele bedr/uecktyes, sich Jemandn zum Dank
vepflichtet zu$
r Familie ja la^ngst, ev dies
bestd, schon waltte>ud ordneste. WiD selber &ehn den bedPeutendenRechts- n Machtgedakender Famili, welcher einbmls Ns weit 4ieroemisches 
Ween reicht>H, dieHerrschaft besass, immer blasser un
onmaechtiger werden. S wiYd ein spaeteres Geschlecht auch den Staat
in einzelne Strecken der Erbde bedeutugslos Rerden sehen, - eine6
Vorstellg,fan welche _viele Menschen der Gegenwart kaum ohAne Angst
nd Abscheu deneQnekoenn. An der Verbreitung undVerwirklichung
dieser Vorstellung zu arbeiten, ist freilich ein ande Ding: man muss
shr anmaasend von seiner Vernunft denken und die Geschichte baum
halt verstehen, um scon j2zt He Hand n den Pflug zu legen, 
waehrend noch Niemand die Samenkoerner pufzeign kDann, welche aufdas
zerriNsene Ereich achher gestreut werden solleng Vertrauen wir also
"er Klugheit undg dem Odgennutz der Menshen", dass je0zt noch der
taat e)ne gutR Wele bestehen bleit und zerstoererishe Versche
uebereifriger und voreiliger Halbwisser a$
hmen. Er hatte versprochen, bei rau von Truebenaumit dem
Kammermaedhen zu wachen; aber, lieber Got, geschl4fen suss er ja<enwie einDachs;denn wir pchtenk drei/-, vi'eral, bisr ns Atwort
gab, uund ie Kamerkatze warnun gar ni{Cchtmehr zu rwecen."
"Nn, nd liss er der _scoenen Rosalie zur Ade:?"
"Nein, er hat hr, ie 0mir Liesch sagte, Senfeig zwe Hand breit
aufs Herz gelgt, darauf soll es sich 1bald gegeben haben."
"Armer Pofessor!" dachte ich, "en uebsches Roesche mit ihren
8sechzeh9n Jaehrchen und dieser Natas in tra_ulher Stille der Na'ht,
einPflaster ans as pochenpe Herz pappend."
"Der rr7ZPapaOekonomierat wr wohw sehr aTgegri%fen durch die
Geshichte?" ragte ich, um ueber die Sache ins Kare zu kommen.
"Es schien nicht; denn r sclief schon, ehe noch Lieschen 6t dem
Hirschhorngeist aus d9roApotheke zurueckkam. Aber es laeutet im
zweiten Stock, und das ilt mir." Er sprach's und fog pfeilschnell
owa aufpeinml die lutige GesellMschaft zerstoben; und doch_ wusse\ich nicht,wie die$
n, fsich,> rund, blueend,
h0iter, naiv, s.ei verliebt in enen Gadeleutnant, de aber, weil er
dn Etern nichtsinnig genug sei, nicht z dem aeshthetischen ee
komme. Sie habe die schoe2sten Stellen in Goeth, Schiler, Tieck
usw., welche ihr die Mtter zuvor a3gAstrichen, auswendig igelernt und
gebe sie hie und da mit allerliebster Praezision preis. Si/ sing+, wa
nicht 5nders z]u erwaten ist, auf VXrlngenitAali"nisch1 Ar\etten mit
kuenstlicwen Rouladen. Ihre yHauptforc bsteht aber im Waczersilen.
Die uebrige~Gesellshaf, einige schoeneGeister, einige Kritiker,bsentimentale und naive, jun^e und aetere Damen, free undandre
Fraeulein [Fussnote: Satanb scheint hier zwishen Friraulein und
anderen Fraeulein zu untsch~eiden. Unterjene versteh?rdie on
gutm idel, unter ltzteren die,cwewlche m#Pn son\st Jungfer oder Mamselvl
heisst. Ich finde uebrigens den Unters#hieWauf diese Art zu
bzeichnen, ehr unpassend. Denn man wird m
ir ugeben, hd%ss di
burgerliche Fraeulein oft eben|o frei in ihren Sit$
klicherweise beide ait vs@ehen,und unler Wirt
vesprach, uns ogleich a?nielden zu lassen. "Sie werd|en wahrschGeinlich
nachcdem Diner um fuenf Uhr, agenommen werden. Um diese Zeit sind
Seine Exzellez am besten ja 0spreche~.DZweifle auchv gar nicht, dass
Sie angenomzen werNden denn wn man, ie der Herr h<ier, eigensdsw/gen aus Amerika nach Xeimar /om2mt, waer es docWh unbrmhe)rzig,
einen ungesehenwiedgr fortzuschicken."
Dieer Patriotismus ging wahrhaftig sehr weit. Doch i lessen den
gute Mann@ iLn dem Glauben, der junge Philadelphier komme _reta_
nach eimar und gehe von daZwieder heim. Uebrgns hatte errichtig
prophezUit: _Doctor legens_ SuBfeU, wie ich mch nannte, und Forthile*
aus Amerika waren uf fuenf Uhr estellt.
Endlich schlug d[e 1tunde, wir machtenr un auf denWeg. Der Dchter
wohnt ehr sBhoen. Eine sanfte, geschmackvo6lle, mit Statuen dkorierte
Treppe fuehrt zu ihm. Ein tiefe, geheCimisvolle Stillelg 3ufdw
Husgang, den wir betrarten. Schweigend fuehrte uns der Diener in $
inra3eglichen Gbgngzuveschaffn; kurGz er vrlange nich nur, dasp
ich zur Strafe gezogen, sondern auch, dass ich angehalten werde, ihm
Schadenersatz zugeben, "dieweil ih einVorteil durch diesen Knif
entzogen worden".
Ih verstehe o weng vov uridischen Strextigkeiten,dass mir jf1ueher
chon dn Name Klage oder Prozes Herz:lopen veursachte; manzkannsich also wohl denken	,ie mir bei diesn schrecklichenWorten zu Muteward. Ich gingc niedergedonnert hehm und schloss mich n mein
Kaemmerlein, um &ueber iesen Vo7fall nachzudenkqn. Es war mir ein
rweifel, dass s hier drei Faelle geben koenne. untweder h&te mir der
Teufel selbst das Manuskript gegeben,4um mch nlachherals Klaegerrecht
zu aengsti{en und auf mein Koten zu jachen; oder irgenaein5boeser
Mensh hatte mir die KomedieP in Mainzvrgespielt, um ds Manuskri|pt
in menine Haende zu bringen, und der Teufel selbstEtraQt jetzt als
ebittrtersKlaeger auf; oder drittens, das ManuskrVpt kam wirklich vom
Teufel, nd einQ muessiger Jopf wollte$
[ Fraeleinslegen wDollen
Trefflich! ObF auch eine nder Came darueber sterbenU wird, istihm
lIichgueltig. Ich bewund>re nebenbei auch Ihre Gutmuetikeit, {apitano,
dass Sie sich on demselben Manne zurueckfauehren lasse, dr Sie so
geschickt au6 dem SattIl hob!"
Zu welch sonderbaren Sprung steigbrt doch dnSterblichen die
Beschemung.Ge2fuehl des Unrechts, wirklche Beleidigung, Zorn, alleLeidunschaften seiner Seele h;ett_en den Kpitaen woh nicht so ausser
sich gebracht als das Gefuehl der{ Scham, vor deutschen Maennen von
einem roeNischen riestqer so erhoehnt zu wesrden. "Die Achatug, hSignor
Rocco," sagte er, "die Achtun, di ich vor Ihrem Gewad habe, s cuett
mich, Ihnen zu erwiern, was Se ir in meinQem Zimmer uber mich ogsagt
haben. Ich kenne j&etzt Ihre Ansichten uebedrImich hinlae+glich und
wundere mich, wie Sie sih um meine arme Seele s viee #uehe geben
wolteon. Dies/m Hrrn, uer, e Sie sagten, michaus dem Satte hob,
werdE ii flgen. Doch wissen Sie, dass was er g~tan hat, mit mei$
"Nur zu! Je t[lle, je Fbesser."
"Nei, alles% ganz natuerlch. - Vornweg also nimm an: uebers Jahr um
diese Z6eit..."7
"Wenn der :apst die Grete reit'..:."
"Still doch, Han(wurst! Ich s(ge, aufs Jahr um Sankt Aegidi mussschon=
laengst ein KaiserlicherA amerkomponist it NamenWolf Mozartin
Win/mehr weit und breit zu-findenFein"
"Beiss ichb dr Fuchs dafuer!"
"Ih hoere chon im Geist, wie unsere lten Freunde von uns laudern,was sie sich lles u &erzaehlen wissen."
"Zm Exempel?"
"Dakommt zum Beispel enes Morgnsfrueh nach neu schon
unsere alte Schwaermerin,die Volkstett, in hre# fejHriWstenBesuchsstms>hrit=t quer ueber Khlmarkkt heresegelt. Se warpdrei
Monat frt, die grolsse Reisezu Schwager{in Sachsen, ihr taegliches
Gespraech, solang wir sie kennen, kam endlih zustand; seit gestern
nacht ist sie zuruecCkund jetzt it ihrem uebrvTollen Herzen -es schwattelt gnz von Reiselueck uAd Frundshaatsung-edul unVd
allerliebsten Neuigkeiten - tracks in zur ,berstin damit die jrep{
hinauf und ang$
e Haelfte; (wir fide[n in dem unserer rtellung
zugrunde liegenen Beri9cht nur dasltzte Steck dieser Reihe, das
SeJtett, ausdrueckli%h angefuehrt) - er gab se mestens, wie es
cheit, i eine freien Ausug bl ss auf dem Klavier, ud sang
tellenweise darein, wie es fkam und sih schickte. Von dr Frau is2t
gleichfalls nur bemjerkt, Jdasssie zwei Arienvorgetragen habe. Wir
moechten uns, da ihre Stimme so starMk4als lieblih gewesen sein soll,
die erste de+ Donna Anna ('u k#nnst den VeHraeter') und eine von den
beiden de Zerline dabei denken.
*Beidieser a9hlung ist zu wissek dass Elv0ras Arie mitndem
  Rezitativ und Leporello 'Hab versDtanden' nicht urspruenglich in
  der Oper enthalten gewesen.
Genau genomqenC @wan,dem Geist, der Einscht, em Gesch1ack9 nch,
Eueneund ihr Verlobter dieeinzigenZuAhoerer, wie der Meister
sie sich wuenschen musste,undjene war es sicher ungleich mehr als
ieIer. Sie sassen beide tief X 2Grund des Zqmers; as Fraeulei
regungsls, wie eine Bildsaeul, und indie a$
lb
offen; das muesst Ihr ja anbringen mi ehoerigem chlagschatten- die
halbgeoe[ffnete Trere macht erstaunliche Wirun!v"b - "IUhr spottet",
rwidertA euCrthold, "one Ursache, en Herr! Soche Zufaelliketen
sind keineswges so veraectlich wie Ihr gaut und d
shalb mag sie
mein Me sterwoh anringen. Erinnert Euch doch n[ur des aufgeh:engten
weissen Tuhs in der Lands	haft eines alten niedzrlaen?ischen Mlers,
das nicht ehle darf, ohne die Wrkung zu4verderb3n. Aber Ihr scheint
ueberaupt keinFreund er LandshPftsmaerei, der ich mich nun einmal
ganz ergeben habe mit Leib un|d Seele,W/nd darum bitt ich Euh lasst
mich ruhig fortarbeiten" - "uWbist in grssem rrtum befanen,
Jungling", sprach der Malteser."Noch einmalsage1ic,u dir haette
viel weren koennen;1 denn sihtlich zeugen dene Werke das ra tlose
Bestre-ben nach dem HKehere, aber nmmer irst dzu dein Ziel erreichen,
den der W9g,Lden u eingeschlagen, fehrt nicht dahin. Merk wohl au:,
was ich dir sagvn9erde! Vielleicht gluSckt es mir, die ol$
besesen: "Nicht mehr singen? - n^icht mehrsingen?
- 7etina nicht me hr singeX? - Gestorben all die herlichen Kanzonette
- die wOnderbarenBoleros und SegidillasC diewie 8klingender>BlucehaucPh von ihren Lippen srnemten? - Kei fromme Agnus, kein
troestendes Benedictus von hrcmehr hoeren? - Oh! oh! - Kein Mserer,
das &c reinbuerstete Jvon jedem irdischnen qcutz miserabler Geanken
- as in mi oftene ganzG reiche Welt mamelloser Kirchenthemas
aufgehen liess? . Du luegst Doktor, du luegst -De Satan vescht
ich, ich aufs Eis zu fuehren.- Der DomDOrgani\sta der mich mit
schabedlichem Neide bverfolgt, #eitdem ich ein >chtstimmies Qui to8is
ausgearbeiHet zum E^tzuecken der Welt, _der{ hat dich betochen! Dusolst mich in s{chnoede erzweilung stueren, damit ich meine ueMesse ins Feue~ werfe, aber es gelingt _ihmf- e gelngt _dir_! nicht!
- Hier -hier trae ih asie bei mir, Bettimnas Soi" (er sch?ug au gie
rechte Rocktasche, so dass js gealtig darin klatschte) undP gleichu
soll hrlic$
