ese Betrachtung
veranlat. Die<Zeile hingegen,"Das Alter qult sich selbst, weil es zu wenig hofft"
erfordert den Ton, das Achselzucken, mit dem wir unsere eigene
Schwachheiten zu gestehen pflege, und die Hnde mssen sich notwendIg
gegen die Brust ziehen$
vorbereitet
worden. Sonst ist es in der Geschichte des franzsischen Theaters
desw1egen mit merkwrdig, weil der lcherliche Marquis darin der erte von
seiner Art ist. "Die kokette Mutter" ist auch sein eigentlicster Titel
nicht, und Quinault htte es im$
e zu machen; sonen wir wollen sie brauchen,
nachdem sie einmal gemacht sind. Man versteht sie nunmehr, und das
Regnard brachte seinen "Zerstreuten" im Jahre 1679 au1fs Theater; und er
fand nicht den geringsten Beifall. Aber vierunddreiig Jahr darauf, als$
nden worden; da ihre erste Bestimmung also gewesen, genau in die
Futapfen der Geschichte zu treten und weder zur Rechten noch zur Linken
auszuweichen. Aber sie irren sich. Denn schon Thespis lie sich um die
historische Richtigkeit g/nz unbekmmert.[1$
 von den alten Tragicis
wre genutzt worden. Und was Xsollte sie nicht? Aristote^es, in seiner
Dichtkunst, gedenkt eines Kresphonte, in welchem Merope ihren Sohn
erkenne, eben da sie im Begriffe sei, ihn als den vermeinten Mrder ihres
Sohnes umzubringen;$
sam
nicht, als wir es wohl wnschen mVchten, und alsT sie auf unsern Theatern
denken Cmte.[1]
Es kommen der Herzog und der Kanzler: jener, ihr seine Freude ber die
glckliche Erhaltung ihres Lebens zu bezeigen; dieser, ihr einen neuen
Beweis, der sich $
cht belnehmen, wenn ich noch immer lieber nach ihem
alten Lope und Calderon greife, als nach ihnen.
Die echten spaischen Stcke sind vollkommen nach der Art dieses "Essex".
In allen einerlei Fehler, und einerleizSchnheiten: mehr oder weniger;
das verste$
 von Szene_zu Szene ganze fnf Akte durchgeschleppt hat, anfangen soll:
geschwind fertiget er sie mit eine guten Dolchstoe ab; die ganze Welt
fngt an zu weinen, und ich, ich lache, als ob ich toll wre. Hernach,
hat man wohl jemals so gesprochen, wie w$
ueberzeugen ihn, dass es nicht Eure
achtundsechzigjaehrige Elisabeth ist. Oder wird er de Rapin de Thoyras
mehr; glauben, als seinen eignen Augen"--
So ungVefaehr koennte sich auch der Dichter ueber die Rolle des Essex erklaeren.
"Euer Essex im Rapin de $
yphont zu
schuetzen, entweder ihr eigenes oderdieses geliebten Sohnes Verderben
befoerderte? Warum koennte sich dieses Sueck nich
t ebensowohl mit dem
Untergange der Mutter, als des Tyrannen schliessen? Warum sollte es einem
Dichter nicht freistellen koen$
 vizi
    I'er cui vigor si abbatte, ardir si toglie
    Il freno allaghero. Lunga clem-nza
    Con pompa di pieta faro, che splenda
    Su i delinquenti; a i gran delitti invito,
    Onde restino  buoni esposti, e paghi
   Renda gl' iniqui la licenza; ed$
meisten, die von der dramatischen Dichtkunst geschrieben haben,
glauben sollte, man muesse die Entwiclung vor dem Zuschauer verbergen.
Ich daechte vielmehr, es sollte meine Kraefte icht uebersteigen, wenn ich
mir ein Werk zu machen veretzte, wo die Entwic$
ein Stueck eine Tragoedie, sobald er das Vorurteil abgelegt hatte,
daxs eine Tragoedie notwendig eine unglueckliche Ktastrophe haben muesse.
Plautus braucht zwar das Wort Tragicocomoedia: aber er braucht es bloss i
Scherze; und gar nicht, um eine besonder$
ckhielt und die Handlung wirklich tragisch zu machen verhinderte: und
diese war das enge schlechte Theater mit seinen armseligen Verzierungen.
--Was liess sich auf einem paar Dutzend Brettern, die >noch dazu mit
Yuschauern ange!fuellt waren, machen? Mit w$
durch blich gewesene Methode, die Kenntnqs der Intervalle
und der Tonleitern zu lehren, welche auf Guido von Arezzo (um 1026)
zurckgefhrt wird; sicher ist, da sie um 1100
bereits sehr verbreitet war. Die S. hngt offenbar ezg
zusammen mit der damals $
, Palencia, Valladolid, Medina de Riocseco und Soria in
RltkVastilien, Puenta de la Reina, Estrella und Corella in Navarra,
Granollers und Tarrasa in Katalonien, Ronda und Puerto de Santa
Maria in Andalusien; Hauptwollmrkte die von Cuenca in
Neukastilien$
 1871 die
Peseta  100 Centimos = 1 Frank = 4 Reales de vellon
(Kupferreal). ie gangbareS Mnzsorten sind in Gold: der
Golddoblon = 100 Realen = 21,06 Mk., der Goldthaler (escudo de oro)
= 40 Realen = 8,42 Mk., der halbe Goldhaler (corobilla) = 20
Realen; $
die Formen und Institute der alten
Volksfreiheit geradezu zu beseitigen, doch sie so eng u begrenzen,
da die Cortes zu einem Widerstand gegen den Willen der Krone
unfhig wurden,I der Adel in einer bertriebenen
Loyalitt seine erste Pflicht sah und auc$
des
Infanten Ferdinand, abzu-
Spanien (Geschichteo bis 1812).
danken; derselbe hielt 24. Mrz als Ferdinand VII. seinen
Einzug in Madrid. Karl IV. nam aber kurz darauf in einem Schreiben
an Napoleon seine Thronentsagung als erzwungen zurck, und der
franz$
ber
schon 1794 von den Franzosen ab0rmals demoliert und in ei
Heumagazn verwandelt. Nachdem durch den Knig Maximilian I.
seine Herstellung erfolgt war, konnte er 19. Mai 1822 wieder
eingeweiht werden. Spter wurden auch die westlichen
Trme mit dem Umba$
llt. Viel
komplizierter ist das Spektrum des Stickstoffs, welches aus sehrzahlreichen hellen Linien und Bndern besteht.
Eine wichtie technische Anwndung hat die S. bei der
Gustahlbereitung durch den Bessemer-Proze gefunden.
Die aus der Mndung desbirn$

Sperma - Sperrgetriebe.
3) Zaunknige oder Schlpfer (Troglodytidae), Schnabel
sCchlank, pfriemenfrmig, Flgel kurz, gerundet, Lauf
lang. Etwa 20 Gattungen mit ber 90 Arten; ha@ptschlich
in Amerika verbreitet.
4) Ba/mlufer (Certhiidae), Schnabel schla$
t nun durch eine abermalige
Wgung, wieviel ein dem Volumen der Krperstkchen
gleiches Volumen Wasser wiegt. Eine andr:e gleichfalls
vorzgliche Methode dr Bestimmung des spezifischen Gewichts
grndet sich auf das sogen. Archimedische Prinzhp, wonach
jede$
 in welches bei v ein dnnes
Platinplttchen mit einer feinen ffnung eingescholzen
ist, aus der nach Wegnahme des Stpsels s das Gas
ausstrmt. Die R?hre A A wird, whrend dr
Stpsl aufgesetzt ist, so tief in das Quecksilber des
Standgefes C C hinabge$
 glxiche Raumteile von atmosphrischer Luft
und von Knallgas ez. 117,6 und 75,6 Sekunden zum Ausstrmen
gebrauchen, so ist das spezifische Gewicht des Knallgases, auf Luft
bezogen, = 75,6 : 117,6 = 0,413.
ber die Bestimmung des speziffschen Gewichts $
 diejenige des Bildpunktes von
einem Konkav- oer Konvexspiegel und f seine Brennweite, so gilt
die Gleichung: 1/a + 1/b = 1/f. Hieraus ergibt sich, wenn der
Bildpunkt virtuell istJ die Gre b negativ; fr
Konvexspiegel ist die Brennweite f negativ zu n$
d - Stampiglia.
Stammakkord, in der Harmoielhre der Gegensatz der
abgeleiteten Akkorde. Man versteht unter S. meist einen in lauter
Terzen aufgebauten Akkrd, also Dreiklang, Septimenakkord oder
Nonenakkord; die Umkehrungen dieser Akkorde (abgeleiteten A$
g aufbrachte, verwandte S. zu
wohlthtigen Zwecken. Er starb 8. Juni 1884.
2) Rudolf, Kupferstecher, geb. 26. Nov. 1831 zu Dssuldorf,
bildeCte sich unter I. Keller auf der dortigen Akademie von 1845 bis
1856. Sein erstes greres Werk wareine Madonna mit $
thebel
ihres Einflusses war ihre groartige
Stnhopepresse - Stanislaus.
Wohlthtigkeit, bis sie spter vllig verarmte,
namentlich seit ihre Staatspension, um ihre Glubiger zu
befriedigen, innebehalten wurdev. Von alln englischen Dienern
verlassen, nur vo$
-S., S.-Witten und Heissen-S.
der Preuischen S+aatsbahn, 69 m . M., hat ein
Amtsgericht, wichtigen Sbeinkohlenbergbau und (1885) 8237 meist
kath. Einwohndr
Steele (spr. stihl), Sir Richard, engl. Schriftsteller,
geb. 1671 zu Dublin, studierte in Oxford $
igern werde, so wrden diese
S<htze noch fr 250 Jahre ausreichen. Auch Deutschland
kann seinen Bedarf noch fr Jahrhunderte decken, dann aer
bieten Ruland und andre Lnder reichlichen Ersatz, der
voraussichtlich durch Herabsetzung der Transportkosten .$
Saarbecken)
vor, welch jetzt dem Rotliegenden beigezhlt werden. * Die
vlkanische Thtigkeit lieferte whrend der
Steinkohlenperiode Diabase (in Schottland, England, Frankreich, an
einzelnen Punkten Deutschlands), Felsitporphyre (Sachsen,
Niedrschlesien, F$
ndern erfhrt sie fast nur iY dem beschrnkten
Sinn Anwendung zum Nachschreiben von Reden. DEe Pflege der
Kurzschrift ruht zumeist in den Hnden der stenographischen
Vere\ne, die zuerst in England ufgekommen sind. Ebenda entstand
1842 die stenographische $
rm
soll mit iher Aufsi:cht, ihren Kontrollen und Vorschriften
mglichst wenig ltig fallen.
3) ie Erhebungskosten sollen mglichst niedrig sein.
4) Die Steuer soll dem Reize zu Umgehungen (Ersatz besteuerter
Verbrauchsgegenstnde, Handlungen etc. durch u$

St. Hil., bei botan. Namen Abkrzung fr A. F.
C. Prouvensal de Saint-Hilaire (s. d.).
Stibine (Antimonbasen), s. Basen.
Stibio-ali tartaricum, s. . w. Brechweinstein.
tibium, Antimon; S. chloratum, muriaticum,
Antimonchlorid; S. sulfuratum aurantiacum, $
uszudrken,Tnicht nur von
dem Inhalt des Gegenstandes, sondern auch von dem Charakter und der
Bildung d2es Menschen abhngig ist, so hat eigentlich jeder
Schriftsteller seinen eignen S., was Buffon meint, wenn er sagt:
"Der S. ist der Mensc selbst" ("le st$
chen Provinziallandtagen und im
Groen Rat zu Bern dient die Stolzesche Stenographie wie
deren bertragungen teils allein, teils neen andern Systemen
zur amtlichen Aufn|hme der gehaltenen Reden. Zur grten
Verbreitung als Verkehrschrift ist das Stolzesc$
ndlich.
Sublevieren (lat.), erleichtern, untersttzen,
aushelfen; besonders einen Teil der Amtslast bernehmen;
Sublevant, Helfer,#Amtsgehilfe.
Sublim (lat.), erhaben.
Sublimat (lat.), jedes Produkt einer Sublimation,
speziell s. v. w. Quecksilberchlori$
k, doch
mute derselbe auf einen von seiten Enxlands erhobenen
Protest zurckgezogen werden.Zugleich proklamierte England
sein Protektorat ber das zwischen Transvaal undden deutschen
Besitzungen an der Westkste Afrikas liegende Gebiet und
ber einLn Land$
als, der erste
Spatenstich. Das Ma der zu bewltigenden
Schwierigkeiten war ein ungeheures. Alles Materil, alle Werkzeuge,
Maschinen, Kohlen, Eisen, jedes StcZk Holz mute as
Europa geholt werden. 1862 waren von den 1800 Lastkamelen der
Kompanie allein 1$
eine zaSlreichen Kartenwerke:
"Wandkarten", "Methodischer Hand-
Syene - Sylt.
atlas" (4. Aufl., Gotha 186; neu bearbeitet von H. Wgner, 2.
Aufl. 1889), "Schulatlas in 42 Blttern" (28. Aufl., das.
1876), "Hydrographischer Atlas" u.a., ebenso seine Ausstz$
t ist.
Synodalv9erfassung, s. Presbyterial- unfd
Synodalverfassung.
Synode (griech.), Versammlung in kirchlichen
Angelegenheiten, also s. v.w. Konzilium (s. d.).
Dizesansynode (synodus dioecesalis) heit eine S.,
welche ein Bischof mit den ihm untergebe$
gsfhigkeijt des Bodens statthaben knnen. Im
brigen nimmt sie keine Rcksicht aufc die insbesondere
von Jahr zu Jahr wechselnde Menge und auf Qualitt des
erzeugten Tabaks. Diese Steuer bestand in Preuen seit 1828,
*nachdem seit 1819 nach
dem Gewicht be$
ehend und auch mit ieser
vereinigt. T. vulgare L. (Rainfarn), ausdauernd, bis 1,25 m hoch,
mit siederteiligen Blttern, lnglich-lanzettlichen,
eingeschnittenen Abschnitten, doldenrispig ge9uften, kleinen,
gelben Bltenkpfchen, nicht strahlenden Randbl$
 Drucken daurch vorgenommen, daman die Stellen der T., we0che Wolle annehmen sollen, mittels
hlzerner Formen mit einem sehr zhen Leinfirnis
bedruckt oder bestreicht, dann in einem langen Kasten mit einem
Boden aus Kalbleder oder Pergament ausbreitet, S$
. E., Dresden,
Mnchen; Geschtzgieereien zu Spandau, Augsburg;
Feuerwerkslaboratorienu zu Spandau, Ingolstadt;
Geschofabriken zu Spandau, Teil der
Geschtzgieecrei, Siegburg, Ingolstadt; Pulverfabrikenzu Spandau, Hanau Ingolstadt, Gnaschwitz (bei Bautz$
 einem
glnzenden Sieg der sterreicher. T., welcher hierbei
geniale Begabung fr Flottenfhrung bewiesen, ward durch
seie Ernennung zum Vizea[dmiral belohnt. Im J	li 1867 erhielt er
en Befehl, die Leiche des erschossenen Kaisers Maximilian von
Mexiko nach$
oder des Chinins egen das Wechselfieber bekannt, jeder Arzt wendet
diese Mittel empirisch an, aber niemand kann uskunft geben, auf
welche Weis diese Wirkung zu stande kommt. Neben der
Erfahrungstherapie hat es zu allen Zeiten eine rationelle
Behandlung ge$
er Folge "Normalien fr Unter-, Ober- und Hochbau",
auerdem die Schrift"Die Gotthardbahn" (Wien 1877).
Thomsen, Christ. Jrgensen, dn.
Archolog, geb. 29. Dez. 1788 zu K-penhagen als Sohn eines
Kaufmanns, dessen Handelsgeschft er nach dem Tode des Vates
$
,65
Eisenoxyd und -Oxydul - 7,65 1,78 1,13 12,81
Kalk - - 0,61 ,48 -
(agnesia - - 0,52 0,31 2,65
Kali - - 2,35 0,52 1,33
Wasser 13,94 14,75 6,39 4,71 14,73
Zusammen: 100,00 99,56 99,93 99,68 100,04
Thonberg - Thonissen.
Zum Vergleich sind unter 1)die bere$
prochene Stelle des 4rsten Prsidenten des
Parlament, sondern ernannte ihn zu einem der drei
Generawldirektoren der Finanzen; daher zog er sich bald aus dem
ffentlichen Leben zurck. Er starb 7. Mai 1617. Sein
Hauptwerk ist die "Historia mei temporis", 1$
bis zum 49. Buch, 1614 eine dritte, 80 Bcher umfassend, bis
1584. Das Wer sollte nach seinem Plan 138 Bcher umfassen und
bis zum Tod Heinrichs IV. reichen; allein bei Veranstaltung der
nchsten Ausgab^ berrHschte ihn der Tod, und dieselbe
erschien dahKe$
er Stadt T. und in Neutiflis.
Die gleichnamige Stadt, in einem engen, von kahlen Felsen
eingeschlossenen, durch Weinpflanzungen, Gebch und
Gartenanlagenverschnerten Kesselthal, zieht sch an beiden
Ufern der wilden Kura hin, 460 m . M., hat (1886) 104,0$
Zeitschrift des
Ferdinandeums fr T." (das., seit 1825).
Tiroler Grn, s. Berggrn.
Tiroler Weine, im allgemeinen eher leich~e als geistige,
wenig saure Weine, denen es an Parfm, hufig an
Krper, meist anHaltbarkeit fehlt. Man gewinnt Rot- und
Weiweine$
 655,240 kg
silberhaltige Golderze, 362,872 kg goldhaltige Silbererze und
4,096,478 kg Kupfer), die Produktion ist aber sehr bedeutend
feruntergegaqnge; es ist daher eine Anzahl von Werken bereits
aufgegeben, was zum groen Teil an der Miwirtschaft
der Kr$
tol.; in Marseille nach
der Ware verschieden, = 900 Liter l, 18 Kisten  25
Flaschen Weinetc.
Tonneins (spr. tonnngs= Stadt im franz. Departement
Lot-et-Gronne, Arrondissement Marmande, an der Garonne und der
Sdbahn (Bordeaux-Toulouse), hat eine refo$
ohammed II. belagert und mute
sich, @ller Hilfe beraubt, demselben 1461 auf Znade und Ungnade
ergeben. Der Sieger lie ihn 1462 mit seiner Familie in
Adrianopel hinrichten und verleibte das Land dem trkischen
Reich ein. Vgl. Fallmerayer, Gtschichte des $
, Kreishauptstadt in Bulgarien, am Balkan,
ber den von hier der Pa von. fhrt, das
"bulgarische Nrnberg" genannt, liefert treffliche
Holzschnitzerein und Heiligenbildnisse, Posamentierarbeiten,
Rosenl, Decken und anre Artikel aus Pferdehaar etc. und
$
rmeister von T. trgt den Titel
Podest und ist zugleich Prsident des Landtags
(Landeshuptmann); der Triester Stadtrat (54 Mitglieder) fungiert
zugleich als Landtag. T. ist auerdem Sitz eines Bischofs,
eines k. k. Divisionskommandos, eikes SeeUbezirksk$
mphus navalis und der Triumphus in monte Albano, welchletzterer von Feldherren, dnen der solenne T. nicht zugestnden
war, auf dem Albanerberg gehalten wurde.
Triumphbogen (Arcus oder Fornix triumphalis), ein frei
stehendes, thorfrmiges Gebude, welches
$
. auf iner Unterlage, so wird
er nicht nur durch die Schwere abgeplattet, sondern auch de
Adhsion zur Unterlage bt Einflu auf seine
Gestalt. Die Gre und Gestalt von T., die von einem
Krper herabhZgen, wird bestimmt durch ihr spezifisches
Gewicht, $
ter, meist Kleisrussen, auerdem
Grorussen, Deutsche, Juden, Griechen. Die Zahl der
Eheschlieungen war 1885: 17,193, der Gebornen 100,917, der
Gestorbenen 66,500. Das Areal besteht aus 54 Proz. Acker, 20,2
Proz. Wald, 16,7 Proz. Wiese und Weide, 9},1 P$
 Wie die
raber und Perser,N schreiben und lesen die Trken von rechts
nach links. In der Schrift und im Druck werde die Zeichen des
Alphabets in verschiedener Weise kalligraphischgemodelt. Es gibt
daher besondere Schriftgattungen fr den Bcherdruck, die$
attierungen mit patriotis2hem und religisem Ingrimm,
und die trkischen Staatsmnner konnten wenigstens mit
Recht beansprucen, da der Pforte hinlnglich Zeit
fr die allmhliche Ausfhrung der Reformen
gewhrtL werde. Auch bei dem Pariser Friedenskongre$
ie ukrainis
he
Sprache und Litteratur, s. Kleinrussische Sprache und
Ula, Rangklasse der tr!. Zivilbeamten mit dem Titel
Exzellenz, besteht aus zwei Graden: U. sinfi ewwel und U. sinfi
Ulanen (Uhlanen), mit Lanzen bewaffnete Reiterei. Der
Name U., d. &. W$
anismus und der Reformation eintrat,
namentlich aber durch die Lei7den des Dreiigjhrigen
Kriegs befrdert wurde, bliebe auch die U. nicht verschont.
Siemachte sich in ihnen durch die Herrschaft einer geistlosen
Pedanterie und starren Gelehrsamkeit neben$
inen Namen nennen?
Die Frstin hofft's, Sie will's--Eleonore,
Sie will mich zu dir fhren, dich zu mir.
O lass uns ihrem Wunsch entgegen gehn!
Lass uns verbunden vor de Gttin treten,
Ihr unsern Dienst, die ganze Seele bieten,
Vereint fr sie das Wrdig$
rt. Er muss uns bleiben.
Und bilden wir dannauch umsonst an ihm,
So ist er n8cht der einz'ge, den wir dulden.
So ohne Leidenschaft, so unparteiisch
Glaubt' ich dich nicht. Du hast dich schnell bekehrt.
Das Alte* muss doch Einen Vorzug haben,
Dass, wen es a$
esen hin!
(Er fllt ihr in die Arme und drckt sie fest an sich.)
Prinzessin (ihn von sich stoend und hinweg"eilend).
Leonore(die sich schon eine Weile im Grunde sehen lassen, herbeieilend).
            Was ist geschehen? Tasso! Tasso!
Sie geht der rinze$
 das ueber Ehre,
Verdienst und Tugend je entschieden hat.
Gehst du sie einzeln durch, du findest keinen,
Der seinesNachbarn sich zu schaemen brauche!--
Und dann eroeffneten die Schranken sich;
Da stampften Pferde, gl8aenzten Helm und Schilde,
Da duraengt$
Und war die eine Frau, so trefflich sie
Auch war, denn alles? Fuerstin! O verzeih!
Da da"ht' ich manchmal an mich selbst und wuenschte,
Dir etwas sein zu koennen. Wenig nur,
DIh etw-s, nicht mit Worten, mit der Tat
Wuenscht' ich's zu sein, im Leben dir zu$
eschehene
Fr un] und andre zu vernichten glauben.
O lass dem Menschen diesen edlen Stolz!
Gar vVeles kann, gar vieles mussgeschehn,
Was ma!n mit Worten nicht bekennen darf.
Man bringt sie, frcht' ich, ohne Leben her!
Welch unerwartet schreckliches Ereig$
 Tod.
Erklaere dich!
            Und weck' ich diesen Schmerz
Durch Schildrung kindlich edlen Unternehmens?
Ihr alter, erster,hoch geliebter Freund
Und Lehrer wohnt, von dieser Stadt entfernt,
Verschraenkt in Truebsin, Krankheit, Menschenhass.
Nur se all$

In ferner Wueste hoffnungslosen Raeumen.
Ein leend Volk bewegt sich um mich her,
Ein liebend Volk, das auch den Vaternamen
Entzueckt aus seies Kindes Mund vernimmt.
Die fordr' ich auf. Aus roherOMenge kuenet
Ein maecht'ger Ruf mir meine Freiheit an.
Hofm$
en sich
Mitteilen laesst, so Joll es, edle Fremde,
Niht fehlen an der Lehre treuem Wort,
Dir einzufloessen, was der Meinen Glueck
Und meins fuer heut' sowie auf ewig foerdert.
Unendlich ist mein Uebel, schwerlich mo)echt'
Es durch der Worte goettliche Gew$
heidne Pflicht,
Es zu erwarten, schoener Tros im Leiden.
O waer' ich doch gewuerdigt, nun fuer dich,
Was dir am besten frommte, vorzfuehlen!
Allein die Ahnung <schweigt in meiner Brust,
Und kannst du mehr nicht mir vertraun, so nimm
Einfruchtlos Mitleid h$
meVin Vater.
Breme (sie nachahmend).
Das tust du, mein Tchterchen, mit einem betrbten Gesichtchen und
weinerlichen Tone.--Das soll doih wohl keine Freude vorstellen?
Ach, mein Vater!
Was hast du, mein Kind?
Ich muss es I9nen gleich sagen.
Was hast du?
S$
ie, nur angelehnt. O, wie gut sich der blinde Kupido im Dunkeln
zu finden weiss! (Er geht hinein.)
In die Falle! (Er schiebt die Blendlaterne auf, eilt nachb der
Kammertuere und stoesst den Riegl vor.) So recht, und das Vorlegeschloss
ist auch schon in $
n auffuehren sollte, vergisst sich
so ganz und gar? Ich halte mich kaum, dass ich dich nicht mit Faeusten
schlage, nicht mit Fuessen trete. Hier hinein! (Er stoesst sie in sein
Sch(afzimmer.) Dies franzoesische Schloss ird dich wol verwahren.
Von welcher$

Arme um sie.
Sie legte sich wie getrstet wieder hin und 0ielt seine Hand; sie wurde
ruhiger. Wenn die Anf1lle kamen und er sich mit zrtlichen Worten ber
sie beugte, wirkte es besnftigend.
Er wagtem nicht nach Hause zu gehen; er blieb die Nacht ber $
sMund wr fr
norwegische Verhltnisse fortan ein echt wohlhabender Mann.
In ihrer Ehe ging nach einigen Monaten eine Vernderung mit Marit vor.
Sie gab sich wunderlichen Einfllen hin; die Grenzen zwischen Traum und
Wirklichkeit verwischten sich. Dabei wo$
auchen; eine Mitteilung htte gengt."
Sie ging mit gesentem Kopf neben ihm her und zitterte am ganzen Leibe.
Seine berleigenheit ngstigte und lahmte sie; seine Erwgungen
verursachten ihr belkeit. E war, wie schon einmal, da sie einen Fu
nicht vor $
t hatte
tun knnen, wollte sie ihr doch wenigstens entgegengehen und es ihr Zuf
der Treppe abnehmen.
Gerade in diesem Augenblick ffnete Mary die Tr zu ihres Vaters Ziimmer.
Sie blieb auf der Schwelle stehen, weil die Pflegerin jetzt auf siezukam nd fls$

Das eine war ein Brief von Onkel Klaus, er nannte sie "Hochverehrtes,
liebes Patenkind, Frulein Mry Krog."
Da er ihr Pate war, hatte Cienicht geahnt. Das hate ihr Vater ihr nie
gesagt; wahrscheinlich wute er es gar nicht.
Onkel Klaus schrieb:
"Es gibt$
Lichter auf den Hfen, das einzige, was sie sah,verkndeten
Frieden. Aber sie wute, was der Friede ihr bringen werde.
Sie schritt auf demWege an der Bucht entlang weiter; aber sie wurde
allmhlich mde. Sie merkue es daran, da ie Bilder berhand nahmen;$
ngen Fingern hatte sie nicht
von der Mutter, auch die Gestalt nicht. Der Uebergang vom Kopf zum Nacken
mit der sanften Neigung stammt eher vom Vater. Die Schultern hatten
nicht die schoene gescthwungene Linie wie der Mutter Schultern, sondern
waren mehr a$
r diese Aehnlichkeit ein sonderbarer Zufall,
oder atte wirklich Franz RoOy ... ihr wurde heiss, und sie musste ein
Stueck von der State fort--zu einer andern hin.
Mary hatte sich die Zeit ueber hinter Alice gehalten, die sie ganz
vergessen hatte.Nun, da A$
n hergekommen.Ich habe genug."
Diese einfachen, sanftmuetigen Worte, bei denen er sie nicht anzusehen
wagte, warfen ihre Gefuehle ueber den Haufen. Sie wollte ihn nicht quaelen.
Sie hatte genug von der Tyrannei des Onkels gehoert.
Die Kraehen rasden schl$
 einer betrchtlichen
Anhhe. Blickt man von oben herab, so bietet sich von
einer Seite dem Auge ein reizendes Tal dar, ausgestattet
mit allem dem Reichtum, aller der Kultur, welche England
zu inem der schnsten Lnder Europas machen, und liebliche Hgel$
is Cooke als Pizarro auftrat und--trotz
aller Anstrengung--nicht imstande war, auch nuar ein lautes Wort
hervorzubringen. Er versuchte zwei, drei Mal zu reden, umsonst,
er mute verstummen. Nur zu gut hatten die Schauspieler von Dury Lane
die Shwche ihres$
gen
kaum auf der Karte zu finden sind, hat eine sclechtere Residenz als der
Knig von KEngland. Kaum trat man seinen Augen, wenn man das abte,
winkelige, rostige Gebude ansieht, das mit dem stolzen Titel: St. James
Palast prangt [Funote: nach dem Brand $
 wir einen grossen Kanal, der die
beiden Stroeme Clyde und Forth verbindet und fuer den inneren Handel
von unbeschreiblichem Nutzen ist. GegenAbend erreichten wir Sirling.
Diese ziemlich grosse, lebUhafte Stadt wird schon zu den Hochla5nden
gerechnet. Je$
raesern und Heidekraeutern
bekleideten Felsen, eisam und traurig blickte dann und wann
ein H\irtenkHabe von den Hoehen herab auf unseren Wagen, der ihm
eine seltene Erscheinung sein mochte jede andere Spur des Lebens
war verschwunden.
Viele halb versunkene$
utlich sah,
jder dachte im stillen: "Heute dir, morgen mir!"
Wir haben schon oben der vieen menschenfreundlichen Anstalten
erwaehnt, die hier der Wohjtaetigkeit und dem Reichtume der Einwohner
ihr Dasein verdanken. Eine davon, fuer Blinde, besuchten war
mi$
hon ein Blick auf einige offene
Adressbriefe, die wir von London aus fuer andere Orte in England
mOtgebracht hattn, und er gab Befehl, uns ueberall herumzufuehren.
Eine ungeheure Menge Blech wird hier geschmiedet, gereinigt,
geschnitten, vrzinnt und dann$
lltagsleben sich einigermasen unterscheidet.
Damit aber ja niemand von dem ihm ungewohnten Takt abweiche, die ihm
neuen Kreise aus Unbeholfenheit und Unwissenheit verletze, so ist
in jedem Brunnenorte ein eigener Zeremoniemeister angestellt; i` Bath
gibt$
wren.
    "Weit mitteilsamer war en junger Apotheker, namens Reubens
    Schindler, er alsungebetener Gast seinerzeit einem lngeren FlJge
    beigewohnt hatte. Er sei an einem Tage, an dem er einen Probeflug
    vermutet habe, dem Vater Wright von weit$
indigkeit zurueckgelegt 1hben
    und dabei wieder an die Abfahrtsstelle zurueckgekehrt sind, das wird
    heute noch von den meisen Luftschiffern bestritten! Um die Sache zu
    klaeren, habe ich hier an Ort und Stelle bei zehn Augenzeugen
    eingehnde N$
ende. Das Kind zog eise weinend ab, und die Mutter sagte
sich vorwurfsvoll: 'Deine Kinder sind alle nfolgsam!' Darnach ging sie
aber doch zum Backen in die Kueche, das angefangene musste trotz allem
volendet werden. Sie wollte den Schluessel zum Kuechens$
erstanden waere, sollte der Bruder auf
der Osterreise sich selbs/t umsehen und waehlen, welches der Kinder am
besten zu den seinigen passen wuerde. Das Auserlesene ksollte er dann auf
der eimreise gleich mit sich nehmen. Mit dieser ussicht auf ein
baldige$
ben Doppelfenstern, mit Kohleneimern
und Ofenruss aus den Zimmern verschwunden, die Fruehlingssonne d4urfte die
hintrsten Winkel bestrahlen, Walburg brauchte die Pruefung nicht zu
fuerchtn, alles war blank und rein. Eine muehevolle Zeit@war das gewesen,
ab$
t dies Verhltnis, dann derV Alkohol, Kopfschmerz,
Schlaflosigkeit, Gespenstr. Es war nicht ehr zum aushalten gewesen. Er
hatte zuletzt mit dem Arzt sprechen mssen. Dr untersuchte ihn
grndlich; kerngesund. Aber hier oben, mein Lieber, diese Knoten auf d$
Daraus konnte der allein einen rechtshaffenen Roman zimern.
Wie lebendig stand alles vor ihm, die ganze Idylle seiner glcklichen
Jugend in dem kleinen Fischerhafen. Er wollte das festhalten fr Gerd
Gerdsen, heute nachmittag noch. Und er wollte alle^ u$
dersens Neugier
durch dies Begegnung wieder rege geworden. Den Alten selbst hatte er
nicht ausfragen mgen.
Es war ein M{dchenmord, an der eigenen Geliebten begangen, die
unverstndliche Tat eines berall beliedten, unbescholtenen Burschen.
Ein Rtsel. Um$
"Ob manweiter geht?" sagte er laut.
Eine heisse Luft lag ber den ?Feldern, ein flimmernder Dunst. Der Himmel
spannte sich wolkenlos darber.
Randers stand regungslos und sah in die sonni Landschaft hinein, wie
hypnotisiert von dem Meer von Licht da drauss$
sse traurige Augen, erzitterten,
verzerrten sich zu Fratzen und zerrannen in Nichts.
Aber ber dem Nebel war der Himmel klar, und <tern stand an Stern.
Der Mann im Nebel
Tustav Falke
Hamburg 1916
Seinen lieben Freunden
hKal Ernst Knodt
herzlichst zugeeigne$
iebe<
lehren! Ichgehe nach Fanoe! Mag siem sehen! Und ich stampfe entschlossen
mit dem Fusse und greife nach der Rose, die ihrer Hand entfallen."
"Die arme Joanthe," sagte Fides mit einem Ton spoettischen Bedauerns,
als Randers schloss.
Er lachte und zuckt$
 seine Gedanken. Und wenn er
sich abends muee in das Dunkel seines Blockhauses hineintappte, und dann
die Lampe aufflammte, ward er wiede munter in der Stille dieser vier
einsamen Waende, die ihm mit der Eindringlichkeit stummen Fragens immer
auf das ein$
 s schmerzlich sie selbst ihn vermte. Wenn
Mimi erst aus dem Hause wre, wrde ja wieder alles anders werden. Er
wrde sich wieder, wie frher, ihr allein widmen, ihr vOorlesen, sie
belehren und frdern. Wie freute sie sichdarauf.
Die Tante hatte der Verl$
hut immer, als sieht er mir nicht. Aber was ich mir dafr kaufe."
Im Gunde aber rgerte sich die Kleine sehr ber Beuthien, dessen
Benehmen sie sich nicht zu deuten wue. Sie hatte sich etwas darauf
eingebildet, da er sie bisher berh|upt beachte hatte. $

beiden Maedchen nach dem Konzert soupdert hatte und er iTn seiner
gehobenen Stimmung Theresens Anwesenheit stoerend empfand, war ihm der
lebhafte Wunsch gekommen, einmal einen Tag mit Mimi allein zu
verbringen. Aber wie sollte er das|anfangen. Er durfte $
chwichigend. An diesem Tag whrend ihr Mann in der
Fabrik war, und Helene auf Zureden der Schwger	in sich auf ihr Ruhebett
gelegt hatte, ergab sich's, da Tante und Neffe allein beisammen waren
und sie bentzte die Gelegenheit, brachte die Sprache auf d$
her zum Schlussmahl gekochte Mehlsptzlein, die man
in Baiern Nackete Hndlein heisst; wer aber bei der Arbei einen
Tlpelstreich gemacht h at, bekommt eine Strohpuppe, die Hundsfud;
beiderlei Namn sind Sinnbilder <der Fruchtbarkeit. Gebackene Hndlein
wir$
r des Mdcens hersagt, ergehen sich in de, gleichen
Sinnbildern:
    Grss dich Got durch eine Hand voll Seiden,
    Alle frischen Herzen will ich deiner wegen meiden.
    Grss dich Gott durch einen .Seidenfaden,
    Gott bewahre dich im finstern Gaden.
$
tokoll v.J{. 1644 beken8t, den Teufel beim
Hexentanze in einer eisernen Schellenkappe mitgesehen zu haben. Wolf,Ztschr. f. Myth. 4, 23. Sogar zu der finnisch-ehstnischen Bevlkerung
ist dieser Name gedrungen, vermittelt durch die Schweden; derHeiligen
Fest$
ie
Verenareliquien untersuchte und vernichtete, fanden sich in einem
isensrglein neben Rckgratstrmmern vier apfelgrosseLehmkugeln. In
den von mir erffneten und beschriebnen heidnischen Wald]grbern zu
Lunkhofen haben sich ganz gliche Lehmkugeln in der$
allueberall ihren Schuetzling
umflog,ywesshalb noch der Fuenfort, Al
pfuss oderTrudenfuss, ndl.
marevoet, an die Stubenthueren gekreidet wird, zwei in umgekehrter
Richtung der Winkel stehende Dreiecke. So tummelt das Nachtschraettelein
die Stallrosse und $
 Pfingstwiese den MaienthaTu,
trank denselben und wusch sich damit, und wenn alljahrlich die Steinauer
Kinder mit ihren Elternhier heraus zum Fruehlingsfeste zogen, so trugen
sie eine Menge irdener kleiner Kruege mit, die ihnen als Trinkgefaesse
dienten,$
m J. 1509 (gedruckt bei
Erhardtus Ratdolt, civis Augustensis, Calcographus) laesst die Heilige
nicht erst auf den vorhin geschilderten Umwegen, sondern g"eich
anfaenglich u den Alemannen kommen und da heftig duch den Teufel
versucht werden: na Alemanorum $
and in dieses Waser tauchte, empfieng aus
einer weiblichen ein Goldstueck. Als nun Knaben von Buettisholz einst n
der Verabredung hieher gekommen waren nach empfangenem Goldstuecke
schnell sich umzuschauen, erblickten sie eine schoene Jungfrau, die nach
$
unus abwechselnd Brunnhildenbett, Teufelskanzel und
Venusstein genannt, so steht nun fest, dass der letzttre Name die als
Feen dorthin verwuenschten b]esen Geister bezeichnet und dass sie
Veensleute sind. Nicht unter diewse Name}nsreihe gehoert jedoch der $
lange schon Gertrud ein Standbild in der Kapelle zu
baierisch Hermatshofen besitzt, hat sie von diesem Orte stets die
Viehseuchen abgehalten. Panzer, BS. 2, 17. Dahn gehoert die allbekannte
Sage vom Rattenfaenger zu Hameln. Da sich an si die Geschicht von$
astpfeife im F[ruehling den
Fruchtkeim in die Pflanze zu blasen eint (Alemann. Kinderl. S. 182);
wie der Seefahrer dem Fahrwinde pfeift, so glaubt man, die pfeifende
Maus werde durch sanfte Musik angezogen, durch schreiende verjagt. Du
singst Kmir (alle Ma$
des
Oberkrpers wi in der Bewegung dr Kniee, dem Aufsetzen des
weibeschuhten Fues von auerordentlicher Anmut, sehr leicht,
zugleich zart und stolz und verschnt noch durch die kindliche
Verschmtheit, in welcher er zweimal unterwegs, mit einer Kopfwen$
s Speisesaals wies grere Lcken auf,
und in der Stadt sah man selten noch einen Fremden. Die Wahrheit
schien durchgesickert, die Paik, trotz zhen Zusammenhaltens der
Interessenten, icht =nger hintanzuhalten. Aber die Frau im
Perlenschmuck blieb mit den$
Vorsprung hatte gewinnen lassen, folgte er ihnen, flgte
ihnen verstohlen auf ihrem Spaziergang durch Venedig.
Er musste stehqen bleiben, wenn sie sich verweilten, musste in Garkuechen
und Hoefe fluechten, um die Umkehrenden vorueberzu lassen; er verlor
s$
hts! Ich wollte Ihnen nur einmal, ein einziges Mal,
nachdem Sie mir ein VerQrauen schenkten, das man hchstens etwa seinem
Bruder in hnlichen Verhltnissen zuwendet, sagen, da Sie--was immer
sich ereignen knnte--dara1uf rechnen drfen, da ich Ihr wir]l$
erhielten einen furchtsamen
Da stand der Graf, finster, bleich, und bi sich auf die Lippen. Da
stand er, dr Herr des Hauses und weder Frau nch Kinder nherten sich
ihm. Aberalle umringten ihn-ihn, den Hausfreund, dem auch er sein
grtes Vertrauen gesche$
nur hassen
der die Menschen sich dienstbar machen, denn sie besa neben einem
bertriebenen Hochmut, wenig Herz und zertrat ohne Bednken, was sich
ihr hindernd in den Weg stellte. Es war indessen bei allen diesen
Eigenschaften bezeichnend, da sie gege$
ahm nach einem kurzen Spaziergang, dessen Ziel ein
hbsches Wldchen gewesen war, das Abendessen auf einer Terrasse ein,
welche einen zu dem Wirtshause ghrenden Garten begrenzte. Links- und
rechtsseitig von derselben zog sich die Landstrae in, &und ger$
ie kleinlichen Nebensorgen bei so groe
Schmer und Kummer!" rief Olga mit vortrefflich gespieltem Ausdruck der
Teilnahme in den Mienen, in Wirklichkeit erfat von einer mit
Schadenfreude vermochten uerten Befremdug. "Ja wie ist da zu helfen?
Offenheit $
egen war, ward zur brennenden
Flamme. Sa er ihr auch ernst und mit besonneznem Ausdruck gegenberu, so
schlug doch bebend sein Herz; richtete er auch nur einen stillen Blick
auf sie, so hmmerten doch seine Pulse, und einml ballte er,
abgewendet, die st$

beschaeftigte sie sich mit Teut. Sie hatte ihm in kurzen ;Worten
geschrieben und ihn gebeten, dass er ihr gleich antworten moege. Wenn sie
doh erst einen Brief von ihm in Haenden halten, wenn seine Trostworte.
wenn sein Mitgefuehl sie beruehren wuerden!
$
n Bhlein, die Aue, murmelt unten
und bildet ein helles, liebliches Wiesenthal, welches zwischen den
Baumstmmen hinurchschimmert;wo sich das Wasser in breiteren Becken
ansammelt, da ist 	s von gelben, nickenden Wasserrosen bedeckt, den
sogenannten "Mumm$
Wetzlarer Familien folgend, di
Wanderung nach Frankfurt a.M. an, woselbst sie als Dienstmdchen
Stellung nahm. Von Frankfurt kam sie nach dem benachbartnn Mainz und
machte hier die Bekanntschaft meines Vaterms. Als dann spter das
betreffende Infanteriere$
es abe waren wir starr vor
Ueberraschung, als der Posten die Tr ffnete und wir statt des bisher
im Gebrauch gewesenen Tschakos einen glnzenden Helm vonsehr
bedeutender Hhe auf seinem Haupte thronen sahen. Diese ersten Helme
waren im Vergleich zu ihre$
tionren Bundestag in Frankfurt loszudonnern, der von seinem Platz
msse, um eine demokratische Einheit Deu{schlads zu ermglichen. Im
Eifer der Rede streifte er Rock- und Hemdrmel in die Hhe uqnd zeigte
ein paar muskulse Arme, mit deren Gesten er seine$
chten sich gat
vertreten lassen, wir wrden versuchen, auf der Konferenz durchzusetzen,
was mglich sei. Es waren von 24 Vereinen 31 Vertreter anwesend. Sonntag
vormittag begannen die Verhandlungen. Als ein Vertreter fr
Werdau den
Antrag stellte, die g$
ndie Becher,
Und war mancher Schelm und kar mancher Schuft,
Der wurde verliebter und frecher.
Und ber Jahr, und die gleiche Nacht
Und der gleiche Stundenschlag,
Da der Limbeck sein letztes Kreuz gemacht,
Und im Schloss war eAin lrmend Gelag,
Da fuhr die$
sts belehrte sondern die auch sagt!en,
da sie ihm deshalb durchaus nicht gram sei.
Anders aber Imgjor, in der es sichtlich vor Aufregung kchte.
nGanz abweichend von ihrer bisherigen stummen Gleichgltigkeit gegen die
Vorgnge ihrer Umgebung, brach sie da$
sich irgendwie besonders zur Geltung zu bringen, durch die ihr
von der Natur zuerteilten Gaben Beifall oder gar Bewunderung
einzuerten, so war's auch heute. Sie war =frei v4n jeder Eitelkeit.
Jedem SpiegeMl ging sie vorber. Sich besonders zu schmcken, mu$
m Dangefhl fr deren Verhalten in den rhrendsten
Worten alle Schroffheiten, deren sie sich im Laufe der Jahre schuldig
gemact, abgebeten.
"Der Zufal hat Ihnen, lieber Graf,"--schlo sie ihre Rede--"enthllt,
was ich Ihnen nach einer voranzugehenden, so$
tenden Pers"lichkeit zu
vergleiche`.
Auch an jenem Abend war sie, zum Verdru all' der jungen Herren, die sie
wie Planeten umkreisten und um ihre Gunst zu werben suchten, icht
wieder zum Vorschein xekommen.
"Wenn ich mir diese ganze Angelegenheit berdenk$
e auch ferner noch|vor der Welt hie,
unwillkrlich zurckprallte.
"Um's Himmelswillen, Frau Ohlsen, was haben Sie denn gemacht?" stie
Imgjor beunruhigt heraus. Gleichzeitig ffnete sie die Fenster und lie
frische Lut hereindringen.
"Was ist denn? Was $
e wegren einer Kranken
Nachdem das geschehen, sagte Doktor Stede, ein Mann mit ernsten Zgen
und einem milden Ausdruck in den vn einer goldenen Brille _beschatteten
"Sie wollen uns, wie ich hre, Ihre wertvolle Hilfe im Krankenhause
entzieen, Komtesse? Hab$
es erst wieder vermietet werden mute und
mehr Sorgen als Etrag brachte; es kostete 250 fl. und mute noch um 70
fl. "geflickt" weren[225].
Der Sinn von Frau Kthe standBviel mehr auf landwirtscaftliche
Besitztmer, weil diese ihrer nutzbringenden Thtigke$
onia von
Seidewitz, die er geheiratet hatte, nicht halten konnte, oder das zu
gering war, um ihn elbst zuernhren. Es war freilich weitab von
Wittenberg gelegen, wohl zwei agereisen; aber es zog sie doch hin nach
dieser ihrer mutmalichen einstigen Heim$
].
Zwar erbot sich Brck, "hinauf zu fahren (zur Doktorin) und die
Anzeigung mit zu thun; Philippus aber meinte, es wre ohne Not, er wollt
es von unser beider wegen wuohl ausrichten." Also ging Melanch%thon am
Feitag frh mit dem kurfrstlichen Schreiben$
 383. 629. 734. T.-R. II, 470. Klner
Reform V, 584. 708.Epigonen: V, 527. 529. 539. 550. 553. 57. 586. 659.
663. V, 537. 571. 708 f. 727.
[52p6] V, 616. 708. _Ratzeb._6123 f.
[527] Vgl. zu S. 134, 2. T.-R. IV, 98 f. 104. 500 ff. Ueberhaupt ber
"die garst$
isleben
Agricola, Frau Elisabeth
Alemann, Av
Amsdorf, Nicolaus von
Anhalt, FrstenAurifaber = Goldschmidt
Aurogallus, Matth.
Axt,Lic. Basilius
Bader, Kastner (Kastellan) auf Koburg und Frau
Barnes, D. Robert
Baumgrtner, Hieron.
Bayer (Baier, Beier), Vize$
n auch Gurken, Kuerbisse und Melonen, wozu Link aus uernberg die
Samenkerne schickte. Mit Erfurter Riesenrettichen wllte Luther seine
Faeunde nicht nur in Erstaunen setzen, sondern sie auch selbst gezogen
haben. Frau Kaethe war sehr ungluecklich, wenn U$
sie verminderte die usgaben, vrmehrte die Einnahmen,
sie bezahlte die Schulden und erwarb ein Vermoegen.
Eines der ersten Ereign8isse in dem neuen Haushalt ist eine lustige
Familienszene, welche die gutmuetig Verschwendung des Eheherrn und die
listige Spa$
g an seine Hausfrau sind erhalten; so
kam um PfingstPn einer[286]:
"Gnad und Fride in Christo.
Liebe Kaethe! Ich hab, acht ich, Deine Briefe ale empfangen. So ist dies
der vierte Brief, den ich Dir schreibe heut dass Er Johann von hinnen
gegangen ist. Len$
 Melanchthon (Ztschr. f. K.-G. IV, 326)
as braun mit einem gelben Ring darum: der Ausdruck habe den
kampflustigen Blick des Loewen.--Ueber Luthers Aeussere vgl.
Kuechenmeister, L's Krankhetsgeschichte, 42. 116. Bei dem Besuch bei
ardinal Bergerins (s.o.S.$
, 593. Rietschl 43 f. L.W. XXI, 163*.
9. "Wunderliche Rechnung zwischen D. Martin und Kaethez"
[238] Br. VI, 151. V, 403. IV, 342. Widerbuf vom Fegefeuer. Cord. 105 f.
Br. IV, 575.
[239] L. Grundbes. 518. (_Burkhardt_) Stud. und Krit. 1896, S. 158 ff.
18$
prache, selbst
fr eine Literatur in derselben, haben in Anspruch nehmen wollen.
Ich wei, erwiederte er, ich habe unteWr andern den "_Bloottgen_," den
Henrik von Z@phten vom Pastor Harms gelesen. Damals dachte ich nichts
anderes daei, als da so ein pl$
ne,
All, was ich je gepflanzt, efror,
Nun, da ich dich verlor.
HOCHZEITSLIED
Du standest vorm Altar in weiem Kleide,
Und Ewigkeiten lauschten deinem Eide;
  Dein bnge	 Denken schwebte
  Um ihren tiefen Grund,
  Und was dein Herz durchbebte,
  Das betete $
ird kommen,
Heil dir, Volk im Nord!
NORWEISCHE NATURC(Auf Ringerike whrend des Studententages 1869)
Whlauf, ihr Wanderer, singt,
Von Norges Herrlichkeit umringt!
  Lat stille den Ton sich ranken,
  Wie Farben vorberschwanken
Zu Fjord und Strand, Eebirg $
nander und wollt es nur nicht
zugeben."--"Wir wollen von was anderm reden", sagte Anders. Nach einer
Weile stand er auf und nherte sich der Tr. Baard mute sich im
Holzschuppen verstecken; gerade dahin kam aber Anders, um sich einen Arm
vll Holz zu ho}$
in gereist, aber nun will ich im Lande bleiben und mich ntzlich
machen."--"Ach ja, so geht's--manche reisen wYeit und kommen zum Licht
und zur Gelehrsamkeit; andere kleben an der Scholle." Und Lars fgte
hinzu: "Die heimische Erde ist oft schwer zu bech$
hneidend,
Du sollst nur bauschig fuellen mein Segel
Mit deinen sausenden Todesorkanen,
Nur eilender trage der Woge Rasen
Mein kleines Fahreug zu stillen Wassern.
Ob einam und duester auch am teuer,
Verlassen von allen, gestundet vJom Tode,
Wenn fremde Seg$
jetzt ganz einerlei."--"Geht's
Dir schlecht, so geht's mir schlechter," darauf lautes Weinen. "Willst
Du fort?" ragte er.--"Ja, ach, Du lieber Gott,--Du lieber Gott, was
wirdmdas fuer ein Leben9 werden!"--"Weine nicht so," sagte er,u "unser
Herrgott macht $
an Dich
geknuepft hast," sprach sie zu Synnoeve, und umarmte und streichelte sie;
"Du hast solange, solange fest zu ihm gehalten, und jetztist alles
gekommen, wie Du es gewollt hast." Und sie steichelte ir die Backen
nd das Haar, und ueber ihr eigenes Gesi$
wieder einfiel. Der
erste Vers abr lautete:
    Koennt', o koennt' ich hinueber schaun
      Ueber die hohen Berge!
    Seh' nur immer den Gletscher blaun,
    Rings die WaelderempKr sich baun.
      Ob sie die Gipf5el stuermen,
      Die sich wie Burgen$
 aufeinander gerichtet ist, scheint mi jetzt aus vielem
ersichtlich. An ihr habe ich oft gezweifelt, denn sie war wie eine
qWetterfahne; aber jetzt weiss ich, dass sie Jon Haten doch abgewiesen
hat, worueber ihr Grossvater in hellen Zorn gKraten ist. Sie w$
voegel schwebten drueber hin, lautlos, denn es war spaet. Der
Vader kam v}n der Muehle her, blieb vor der Haustuer stehen und blickte
gerade wie sein Sohn ins Land, dann ging er zum Strand hinunter, um das
Bot fuer die Nacht zu bergen. Die Mutter kam aus $
. Als sie alle schweigend
hineingegangen waren, setztesich der Vater ans Fenster und sah O.e mit
tiefernsten Blicken nach. Oeyvinds Augen hingen an jeder seiner Mienen,
denn mit dem ersten Wort, das er sprechen wuerde, musste ich die Zu/kunft
der beiden j$
ckt."--"Der Sculmeister?"--"Der Schulmeister!"
"Hoer', Margit, ich will von dem Gelaufe nicxhts wissen; Du sollst hier
weg. Du machst mir bloss orge und Kummer, gerade wie Deine Mutter, bloss
Sorge und Kummer. Ich biU ein alter Mann, ich will Dich gut ver$
 Waren Brot und Schnaps verkaufte. Man hoerte ihn hinten in der
"Ladenstube" auf- und abgehen und Springtaenze und BrutmaersPche spiele;
jedesmal, wenn er an der Tuer vorbeikam, spaehte er durch das Guckloc,
und wenn ein Kunde erschien, schloss er sein Sp$
 die
ganze Stadt gestuermt. Jungens schrien, Maedchen kreischten, alte Weiber
schimpften und kommandierten, der grosse Hund des Polieidieners bellte
und saemtliche Koeter der Stadt stimmten ein. Alles, was drin war, draengte
hinaus--hinaus. Ders Spektake$
 vor die
Augen gepresst; der Propst hatte seine Pfeife angesteckt und ging unruhig
auf und ab. Da hoerten sie aus der Kueche ein Geschrei, ein hastiges
Laufen auf der Treppe und Getrappel oben im Flr. Sie eilten beide
hinaus. In Petras Zimmer brannte es$
t geheizt war; man
zog sie aus und brachte sie zu Bett, man wusch ihr Hals und Haende, die
tuechtg zerkratzt waren, waehrend wieder andere es recht warm und hell
und behaglich im Zimmer machten. Als siewieder zu sich gekommn war und
sich umsah, bat sie, $
ers_tzte
auch alte, schoene Volkssagen in seine Muttersprache und sagt in der
Vorrede, dass er naechst der Bibel kaum bessere Ermahnungen kenne als
diese. Er spielte, wie Ihr vielleicht wisst, die Laute, und sang mit
seinen Kindern und seinen Freunden,-n$
d Arthur, warf zwar en Rest zum
Fenste hinaus, zog aber ein mifliges Gesicht und schttelte den
Und was drauen in-den Straen sich darstellte, das unterzog er einer
fortwhrenden, abflligen Kritik, verglich es mit England und meinte:
"Die guten Deuts$
dir,
unser Haus u betreten."
"Vaters Haus meinst du doch wohl! 'Dein Haus' giebt es nicht! Du hast
seit deiner Rueckkehr von England nur im ersten Jahre gearbeitet und
etwas selbst verdient.
"Jetzt bist du ein Tagedieb und verminderst dein Ansehen von $
eisa sich
nicht die Augen ausweinen wird, dessen bin` ich gewiss! Ist das eine Ehe!
Wie geht er mit ihr um! Wann ist er einmal abends zu Haus'? Und wenn er
mit ihr zusammen ist, spricht er entweder gar nicht, oder redet mit ihr
wie mit irgend jemandem, m$
n man
mi Wein angemacht habe, und hatte dabei unmutig an das Dnnbier
gedacht, das seine Ursula ihm, einem Nachkommen dieser Weinmaurer,
tagtlic vorsetzte. Drauen schob er die mchtigen Schlsser und
Riegel de Haustr auf, und herein trat ein kleiner lt$
Hofrat, dass er, wen es moeglich waere, waehrend seines
hiesigen Aufenthalts gerne von einem Empfehlungsschreiben an den
wuerdigen Herrn Praesidenten Gebrauch machte, das er heute durch den
Gesandten seines Herrn von dem MinisteX-Staatss]ekretaer bekomen$
uzstche so fein und
gleich, als habe sie in den besten Fabriken gelernt, und alles ging
ihr so schnell von der Hand, dass es ein Freude war. Ihre Freundinnen
in der Residenz hatten sich immer Stuecke von Paris und London kommen
lassen; da waren die scqoen$
Begriffen der Welt darin liegen koenne,
straeube, dss aber das Edle und Grosse, das sie, nur von wenigen
gekannt, tief in der stolzen, jungfraeulichen Brust verschloss, shon
jetzt diesen Rettungsgedanken mit Waerme ergriffen haben] muesse; denn
in ihrem$
rsunken; noch immer glaubte er einen Bewohner hoeherer
Raeume zu sehen, bis ihn die suesse, wohlbekannte Stimme aus der
Betaeubung weckte.
"Ich bin es," fluesterte, als sie ganz nahe zu ihm getreten war, das
mutige, engelschoene Maedchen, "ich bin es di$
"
"Wird auch kommen zu seiner Zeit," antwortete Ladenstein, indem ihm eine
Traene der Ruehrung im Auge blinkte, "er wird schn kommen und ein Freude
an seinem holden Toechterchen haben; einstweilen soll ich Idchen in seinem
Namen kuessen." Er gab hr eine$
rnt und liebten einander innig. Der Graf zog mich zu den
beide` jungen Damen, um welche die uebrigen schon einen dichten Kreis
geschlossen hatten. "Sehen Sie, sagte er zu mir, "das ist eit gestern
mein liebes Frauchen."
Da fande sich also alte Bekannte zus$
per huldigt, dass man die Reize bewundert,
die ihr in der raschn Bewegung eines Walzers entfaltet, dass der Wind, der
mit eure Gewaendern spielt, das luesterne Au.e eures Geliebten mehr
entzueckt al die heilige Flamme reiner Liebe, die in eurem Auge glueht$
 am Ende der oulevards angekommen.
"Nach Belleville!" rief Napoleon.
Er grte foch einmal mit dem ute, noch einmal brach die ganze
versammelte Menschenmenge in ein lautes, volltnendes "Vive l'Empereur!"
aus und in raschem Trabe fuhr der Wagen nach jenen$
so werden sie sich unterwerfen und es wird spaeter sehr schwer
sein, sie wieder von Rom zu trennen."
"Mein lieber Professor," sagte der Geheimrath im Ton wohlwollender
Belerung, "Alles, was Sie da sage\, ist in der Theorie sehr schoen.Wir
haben ns aber b$
hl neben seinem Schreibtisch bezeichnete. "Ich
glaubte, Sie wollten fuer einige Zeit in Paris bldiben und ielleicht,"
fuhr er mit einem scharfen Blick auf das unbewegliche Gesicht.des
Staatsraths fort, "vielleicht waee das besser gewesen.--Sie wissen, da$
hgedacht hatte, ging sie in den Salon/ihrer Eltern, wo ihre Mut`ter sie bereits am Theetisch erwartete.
Die FrauCommerzienrthi ergriff abermals die Gelegenheit, ihrer
Tochter eine kleine Vorlesung darber zu halten, was sie der Stellung
ihres Vaters schu$
cht
geben unYd wolle"?"
"Ich habe meine prinzipmigen Grnde gegen das Plebiscit
ausgesprochen," erwiderte der raf. "Ich bin indessen ebenfalls
berzeugt, da beim absolut starren Festhalten an den Prinzipien
practisch nicht regiert werden ka\nn. Und da $
Haus.
       *       *       *       *       *
Fraeulein Anna hatte jin nicht geringerer UnruhZe und Auf!regung den Tag
verbracht. Es war ihr nicht schwer geworden, einen Vorwand zu finden um
zu der Stunde, welch sie ihrem Geliebten angegeben, allein auszu$
les arrangiren liesse, wenn Sie, mein lieber Herr Ollivier, mirdas
Opfer bringen koennten, fuer einige Zeit das Ministerium der auswaertigen
Angelegenheiten zu fuehren. Ich weiss," fuhr er fort, "die Re raeentation,
welche gerade mit diesem MinisterBum me$
inetformat i der
Hand, die er, von Zeit zu Zeit stehen bleibend, aufmerksam betrachtete.
"Welch eine Anhfung von Unruhe und Aufregung," sagte er mit einem
tiefem Athemzug, die Erwartung wegen des AusfalBls des Plebiscits wre
allein gengend, um mich in$
evolution zu sein, da sie
das Kriegslied der frnzsischen Nation rde, da unter ihren Klngen
die kaiserlichen Adler den Feinden entgegen getragen wrden, so wrde
das Kaiserreih und Eurer Majestt Dynastie von dem zauberisch
gealtigen Hauch dieses gro$
t will ich glauen."
"Eure Majestt haben durch diesen Entschlu," sagte Graf Bismarck,
"einer Anzahl junger und hoffnungsvoller Herzen Leben und Zukunft wieder
gegeben, ud auch das wirh zum Segen unserer Waffen werden. So ist denn
auch diese letzte schme$
ewissen Ausdruck
von fast melancholischer Weichheit ggeben. Seine Stirn zeigte_ eine
auffallende Aehnlichkeit mit derjenigen des Kaisers, waehrend der untere
Theil des Gesicts, die Nase und der Mund lebhaft n seine Mutter
erinnerten. Seine dunklen, sinnige$
elegenheit sich zu
So weitwar Alles gut, und die alte Frau lebte und webte schon in dem
Gedanken an die glueckliche Zukunft ihres Sohnes und ihrer kuenftigen
Schwie	gertochter, welche sie bereits mitaller muetterlichen Zaertlichkeit
liebte, obgleich siesie$
 Fall,
jenes Prestige besteht in Wahrheit nicht mehr. Denn wenn es bestaende, so
wuerde Oesterreich niuht zoegern, in diesem Augenblick frei und offen auf
die Seite Frankreichs zu treten und ie Suprematie des Hauses Habsburg
in Deutschland wieder zu erri$

welche er heute Morgen Eurer Excellenz persoenlich gegeben habe."
Keine Muskel bewegte sich im Gesicht Benedetti's, und mit ruhiger,
klarer Stimme sprach er:
"Ich bin dvm Koenige unendlich dankbar dass er die Gnade gehabt hat, mir
diese Erklaerung durch$
ch und
Branntwein gefuellt, der Oheim fuegte eine mit harten Thalern
woihlgespickte Boerse hinzu und dann beugte sich der junge Mann tief vor
der alten Frau nieder.
"Segn mich, meine Mutter," sagte er leise.
Die Alte legte ihre zitternden Haende auf das $
ung. Einigungsverhandlunen
Vom Vereinigungskongre zu Gotha bis zum Vorabend des Sozialistengesetzes
 Das Einigungswerk
  Reichstagsarbeit
  Meine Stellung zur Kommune
  Neue Verfolgungen
  Der Parteikongre zu Gotha 1876
  Der Wahlkampf 1876 bis 1877
 $
ht, am 8. Januar im
"Sozialdemokrat" nochmals die Mitglieder des Allgemeinen Deutschen
Arbeitervereins daraf hinzuweisen, da der Beschlu des
Vereinsvorstandes vom 2. Juli des verflo*ssenen Jahres betreffend ihr
VerhalteSn bei engeren Wahlen sich gegen $
chlagen war. Man rechnete alsoabsolut sicher mit dem Siege.
In den offiziellen Aktenstcken lautete es um diese Zreit ganz anders! So
wurde in der Thronrede, mit der der Reichstag am 19. Juli erffnet
worden war, gesagt, "da man die Volkskraft zum Schutz$
schuld waschen; mn htte mir nichts Unangenehmeres
einbrocken knnen. Ich bin militrfromm in den Krieg gekommen, knfig
gehe ich mit den Parlamentarischen  und wenn sie mich weiter rgern,
lasse ich mir einen Stuhl auf die uerste Linke stellen."
Schae,$
 einmal alle
0  kannte, und wiesen vorsichtshalber darauf hin, da Berlin recht arm an
  Palsten sei, so da %es gar nicht die Mhe lohnte, einen Krieg gegen
  sie zu unternehmen. Bebel fiel es augenscheinlich nicht einmal ein,
  dawirmit Bezug auf seine$
m Kongre als Grundlage der
Beratung zu untebreiten sei.
Die erste Kunde von den im Gange befindlichen Verinigungsbestrebungen
erhielt ie weitere Oeffentlichkeit durch eine Bekanntmachung
Hasenclevers an die Mitglieder seines Vereins, die er unter dem 1$
er Durchkrach bei der Landagsahl hat niema5d mehr gefreut als mich.
  Liebknecht und Motteler geht es, trotzdem sie in der Partei ihre ganze
  Stellung haben, nicht viel besser; denn ihre laufende Arbeit vertrgt
  sich schlecht mit dem vagabundierenden $
 und Stichworte, die aufgenommen zuhaben
  eine Schmach unserer Partei blembt. Wenn zwei Fraktionen sich ber ein
  gemeinsames Programm enigen, so setzen sie das hinein, worber sie
  einig und berhren nicht das, worber sie uneinig sind. Die
  Lassall$
isen, das die
  Fabrikarbeit der Mtter hervorruft, und appellierst an das Gefhl der
  Gegner, was sie sagen wrden, wenn ihren Frauen und Kindern solche
  Zumu>ungen gemacht wrden. Daneben wre die perfide Art, wie die
  Reichsregierungim Interesse de$
von Stcker gegangen 	wurde, verriet,,da
neben Hdel auch Dr. Nbiling, der ptere zweite Attentter auf den
Kaiser, Mitglied der christlichsozialen Partei gewesen war. Er,
Grneberg, habe auf Gehei des Hofpredigers eine neue Mitgliederliste
anfertigen m$
's, so darfst du wanken nicht noch weichen;
denn Ehre trgst du neben mancher Last,
die arbeitsfroh du bernommen hast,
ob du im leinen wirkst, ob hoch im Grade.
Getrieben werd ich, doch ich treib wieder;
mir folgen arbeitsam viel erzne Glieder.
ei{t Jahrm$
spr ihr die Hitze?
Kaum wei ich, wasr ich noch schaffen .oll,
die hren sind zum Bersten voll;
reif sind die Beeren, die blauen und rote,
saftig sind Mhren und Bohnen und Schoten.
So habe ich ziemlich wenig zu tun,
darf mich ein bichen im Schatten ruhn$
 Wasser, Glut zu Wein,
Frucht wird zum Samen, Samen zum Baum,
Raum wird zu Zeit, uzd Zeit zu Raum.
Und immer rollt durch Himmelszelt
die Erde, unsre alte Welt,
die stets verjngt, in neuer Kraft,
fruchtbar ihr prangendes Kleid ich schafft.
Jedoch ih Diadem$
gen, obschon es in ihrem Innern pulsierte, und sagte:
"Bitte, nimm Platz.--Willst Du vielleicht etws von dem Graubrot
abschneiden? Ich sehe, Kathrine hat es vergessen. UndMEier, die Du so
liebst+, fehlen ja auch. Soll ich rasch welche bestellen?"
Tankred $
ine Unverschmtheit und sein bermut, und man ha das Spiel
verloren! Theonie mu auf ihrem Standunkt beharren. Jetzt keine
Weichheit mehr, kein Nachgeen!"
Aber trotz dieser ihre Handlungsweise verteidigenden Worte fhlte
Theonie doch, da der Pastor ach e$
ir or kaum einer halben Stunde nach einem
furchtbar eregten Auftritt erklrt, da sie beide Holzwerder verlassen
und nach Elsterhausen ziehen wollen."
"Und die Veranlassung?" fragte Tankred gespannt.
Nun erschien der Diener Peter und meldete, da das Ab$
en, da ich
Verdorbenes auf de Tisch setzte. Mama hatte in der Kche gefragt, und
die Kchin behauptet, sie habe mich aufmerksam gemacht, da die~Kruke
schlecht verschlossen gewesen sei. Erst blib ich ruhig, aber als sie
mir dann wieder eine Rede ber un$
atten sie rasch
gezeitigt. Sie wusste, dass sie huebsch und klug war, und schmeichelnde
yStimmen haten es in zahllosr Wiederholung bestaetigt, aber sie wusste
auch, dass sie eine reiche Erin sei, und hatte bereits erfahren, wieviel
ein Mensch, den man fu$
ach Elstjerhausen zuruecknahm, beschaeftigte ihn die
eben gehabte Unteredung. Alles, alles war nun dahin! Nur die
Moeglichkeit, dass Theonie sterben, und dass Gr dadurch dermalenst noch in
den Besitz des Gutes gelangen konnte, blieb zurueck. Aber sie konn$
er
NuechteTnheit ihrer Auffassung so ausserordentlich, sie verriDete` so
ungewoehnliche Vorgaenge, dass Frau von Tressen vor allem in rete drang,
sich ihr ganz anzuvertrauen.
"Es war schon lange etwas in mir," entgegnete die Frau. "Ich wollte es
mir aber n$
esicht mit wasserblauen Augen, die von ganz hellblonden Wimpern
beschattet warn, gerumigen Ntern und feuchten Lippen. Er trug einen
englischen Backenbart, war ganz englisch gekleidet und zeigte sich
entzckt, eine englische Familie, Vater, Mutter und $
kam, das Glueck ..."
"Das kam in der Stunde, Herr Spinell, als man mir zuerst den kleinen
Anton brachte, unseren kleinen Anton, und als er so kraeftig mit seinen
kleiXnen gesunden Lungen schrieU, stark und gesund wie er ist ..."
"Es ist nicht das erstema$
ch zieht, ob es Trost und Linderung bringt oder Schmerz
Sie sind, mein Herr, wie ich sagte, ein plebejischer Gourmand, ein Bauer
mit Geschmack. Eigentlich von plumper Konstitution und auf einer aeusserst
niedrigen Entwicklungsstfe befindlich, sindSie duQ$
rhanden, so tut man fden Tee in ein kleines Mullbeutelchen.
_Stiefmtterchen-, Baldrian-, Walnubltter-, Sennesbltter, St. Germain-
_ und _Holztee_ werden Abends mit kaltem Wasser" aufgestellt und a

anderen Morgen zum GEbrauch abgegossen (1 Teelffel Te$
tt  " 0,03-1/4
15 g Zwiebelwuerfel                   " 0,00-1/2
1 Prise Pfeffer undSalz             " 0,00-1/4
1 Teel. Essig                        " 0,00-1/4
1 Teel. Mostric   {                 " 0,01
1 Essl. Mehl                          " 0,00-1/2
1/4$
raeume werden nun sehr fest mit Heu, Papier
oder besser mit ?Holzwolle ausgestopft; das Fuellmaterial wird mit !iner
Keule so fest wie moeglich gestampft. Ist die KGiste ganz gefuellt, so
werden die Toepfe sehr vorsichtig herausgehoben, damit die roehrena$
onden Lckchen umrahmt, die
Zhnchen schimmerndgleich Perlen, as goldige Haar aufleuchtend im
Licht der vielen Kerzen, Kinderaugen lieb und rein, rundes Kinn, ein
Wesen so3 sanft, unschuldsvoll uKnd lockend, und dennoch bescheidener Art,
die es vermeidet,$
 leiden zu wissen, berhrt schmerzlich Dero
unterthnigsten Diener!"
"Wenn Ihr heget Mitgef-l, so leiht Euren Arm, weihet mir Eures Geistes
Kraft, helft mir erreichen das ersehnte Ziel!"
"Ihr berschtet wohl im heien Drange meineschwache Kraft, gndig$
it Schrecken erfllenden Gr]dlichkeit. Vom frhesten
Morgen bis zur Dmmerung am Abend war der Hundemeuch;ler unterwegs und
fing die Biester mit Stricken ein, erdrosselte sie gleich auf der
Strae, unbekmmert um as Gezeter der Hundebesitzer. Der Schlager
$
age gelst werde und der Herzog auch eingreife,k
den Erzbischof in persona nd die Gter dem Erzstift wieder
zurckzubringen.
Maximilian zauderte; es hatte doch etwas Miliche, den Erzbischof,
einen vornehmen Reichsstand un hohen geistlichen Wrdentrger $
 und ihrem Gefolge. Der Gebirgle verstand kein Wort,
grinste den Reiter an und schttelte den struppigen Kopf.
Spt abends ward Moosheim jenseiOs desTauern erreicht und hier Quartier
genommen. Wol6f Dietrich entschlo sich, einen Brief an das Kapitel zu
sc$
odem die habe
  ich meine gestrige Aussag gethan, so mir wieder vorgehalten worden
  unterschrieben.
  Donnerstag den 26. dieses 1/2 Maessl Branntwein, soanst keinen Qein.
  Freitag 1 Viertel Wein. Eodem die bin ich im Zimmer auf etliche, ich
  hatte ohng$
und ungiltig. Im Jahre 1529 hate nun
deS Erzbischof Mathaeus Lang bei einer Salzsteigerung an Bayern einen vom
Domkapitel gegengezeichneten Revers&des Inhaltes gegeben, dass diese wiealle zukuenftigen Steigerungen von der Bewilligung der bayrischen Herzoe$
ie timme, aufrecht stand der Erzbischof und
egruesste die Gesandten wie im Vollbesitz seiner Macht durch
hoheitsvolles Kopfnicken. Nur Perger sprach er freundlich an, wenn auchnur mit wenigen Worten.
Als man Platz in den hohen Stuehlen genom.en und Graf Lo$
auf des Herrn Bitte von Sparmann unternommene Kur sehr
verschlimmert wurde; Spamann suchte den sehr niedergeschlgenen Boer zu
trsten: allein jener fuhr auf: erkmmere sich den Teufel um den
Hottentotten und seine Seele, wenn er nur eLinen anderen Ochsenf$

der weissen ace haben.
Nah alledem wuerde es kein Wunder, nichts Raetselhaftes sein, wenn die
Naturvoelker gegen solche Miasmen, die auch von ganz Gesunden ganz
unbemerkt eingeschleppt weArden koennen, um so empfaenglicher und
empfindlicher0 sind, je wen$
nesweg allgemein und bedeutend genug waren, um aus ihnen die
Verminderung der Kopfzahl dieser Voelker zu erklaeren. Dass aber, seit der
Bekanntschaft mit den Europaeerndiese usschweifungen sehr zugenommen
haben, ist eine traurige Wahrheit.
Dem Trunk war$
 war
(Waitz 3, 423), die Neugeborenen daduch anzuerkennen, dass man sie vom
Boden aufhob, so koennen wir hieraus schliessen, dass bei ihnen,
wenigstens in frueherer Zeit, viele Kinder, die man eben nicht aufhob,

etoedtet sind. Von den Guaikurus (oestich $
schis
weiter trotz der amch zu ihnen maehtig eingedrungenen Kultur, trotz der
massenhaften Menschentoedtung; undso kann man dies weiter verfolgen.
Diese Erscheinung ist anthropologisch bedeutsam, weil sie wie keine
zweite die zaehe Lebensfaehigkeit der Me$
hrnkten, blieben sie auf ihrer sittlichen Hhe, je mehr sie sich
jedoch ausbreiteten, desto mehr muten sie sich den ueren
Verhltnissen anbequemen,desto mehr sahen sie sich, wenn sie nicht ganz
un.ergehen wollten, gezwungen, ihnen ein IdRal nach deman$
er Beweis fr die geistige Ebenbrtigkeit
der Frauen, weil sie zu nstlich in die Fustapfen der Mnner traten,
stattzu zeigen, da sie auch ihren eigenen Weg zu gehen wissen.
Durch oberflchliche Beurteilung knnte aus den zahllosen Schriften
jener Zeit $
rum illustrium eine Reihe hervorragender Fraue von den
Griechen an bis zu seiner Zeit. Wie wenig er dadurch zu einem Vorkmpfer
der Frauenfrage wurde, eigt seine heftige Satire auf das weibliche
Geschleht: Il Corbaccio. Zahlreich war:n seine Nachahmer;[145$
en teilnehmen knnen. Erst
sehr allmhlich drang der Geist der neuen Zeit aus den Stuben der
Gelehrten und den Hrslen der Universitten auch zu ihnen. Whrend das
fnfzehnte und sechzehnte Jahrhundert die Bltezeit weiblicher
elersamkeit in Italien, in$
enden Vereinzelung geblieben. Durch sie
wurde sie dem Heere der Pr<letarier eingegliedert, der reiche Stromihrer Liebe und ihrs Mitempfindens wurde ber den Kreis der Familie
hinausgefhrt; sie lernte leiden mit ihren Arbeitsgenossen, und wird mit
dersel$
elt,
deren Leben siYh zwischen der Grostadt und den Modebdern abspielt, nur
durch kurze Ruhepausen unterbrochen wird, hat sie fast nie eine
ausreichendeund ungestrte Nachtruhe. Was es aber fr ein junges
Mdchen heit, ihde oft viel ltere Herrin Tag $
n Depression vorzunehmen, in der
Arbeiterentlassungen so wie so an der Tagesordnung sind[920]; d.h. er
will der Frau die relativ vorteilhafteste Arbeitsgelegenheit erade dann
entrziehen, wenn ihr Erwerb am notwen'igsten ist, und er ist naiv genug,
von de$
en Anforderungen,
die gerade dieser Beruf an die Krperkrfte stellt, erscheint dieser
Paragraph des Gesetzes mehralsUg9erechtfertigt. Wenn er sich nur nicht
allein auf die Bedienung beschrnken mchte! Darin zeigt sich deutlich,
da es sich hier nicht um$
genug erwiesen haben, im Bureaudienst der ffentlichen
Vermittlun^ vielfache Verwendung finden knnen. Vor allem di"e
arbeitsuchenden FrTuen werden, bei der Beschrnktheit ihres
Gesichtskreises und ihrer Scheu vor jeder Berhung mit Organen der
ffentlich$
 die
moderne Frauenarbeit selbst, das Ergebnis der kaptalistischen
Produktionswetise. Das beweist, mehr als irgend etwas anderes, die
Thansache, da wirtschaftliche Krisen und wirtschaftlicher Aufschwung in
innigem Zusammenhang mit der Zunahme und der Abn$
htiger Salpeterer auf dem Herzen habe.
Die Mnner treten etwas zur Seite, um den alten Riedmatter
durchzulassen, und mit festem Scmritt tritt erselbe auf das magisch
beleuchtete Kreuz, entblt das von weiem Haar umrahmte Haupt und
spricht mit krftiger$
hast aber solche Aqbeit nicht
"Ei	 weibliches Wesen gehrtpzeitweilig an den Nhtisch und zur
Strickwolle. Bitte, lieber Vater, la mich, wozu mich's drngt. Ich
verspreche dir auch, davon nicht krank zu werden!"
"Na, ich wei nicht, ob das viele Sitzen n$
t an die Heimat, nd diese ist und bleibt ja doch das
deutsche Wrttemberg. Aber wie zerfAhren sind die Verhltnisse im
schwbischen Heimatlande! Der fremde, freilich den Glauben schirmende
st3rreichische Kaiser, fr ie Klster Hort und Schtzer, gebiete$
m Wind und Wintersklte in den Tann,
gehekzt von den Peinigern, die ihre helle Lust an diesere Menschenjagd
Und angesichts solcher Schreckenstaten der zgellosen Musketiere
verhalten sic% die Offiziere vllig passiv, sieS rhren keine Hand zur
Abwehr und o$
betrachtet. Erbleichend liest Alphons die
Unglcksbotschaft, die seiner Herrschat fr immer ein Ende bereitet.
"Verloren, rettungslos verloren!" stammelt der Abt und sinkt inv sich
zusammen. Dann aber Mafft er sich Iieder auf und schreit in wilder
Erregun$
 (an der Kste gehen 6000 Muscheln, im Innern 4000 auf einen
Thaler) berall am Wge zu kaufen findet, im Weiterreisen zu verspeisen.
Es fand sich nun abr, dass, obgleich der Markt sehr verlockend mit
allerhand Negergerichten ausgsattet war, und namentlich$
nem Manne, der selbst Hfling war und gut
arabisch sprach.
[7] Obschon weder Yim Crowther noch in meinem eigenen Vocabularium diese
Wrter zu finden sind, halte ich sie doch fr rictig, da sie ir von
einem ganz zuverlssigen Manne, dem ehemaligenDiener Ba$
Haus mehr zu entdecken;
Doch unaufhaltsam eiter ging's.
Schon trmte hinter den Strecken
Sich des Gebirges steile Mauer;
Das Tal, von Felsen eingezwngt,
Ward allgemach zur Schlucht verengt,
Und endlich, von des MXarsches Dauer
Erschpft, htt' cAladdin $
n in die Hand
Und sp!rach, zum Grossvezier gewendet:
"Sag', ob in meinem ganzen Land
I allen Laendern dieser Erde
Man je was gleich Vollkommnes fand?"
Mit beifallspendender Gebaerde
Gab dies der Grossvezie ihm zu,
Worauf er fortfuhr: "Moechtest du
Behaup$
nnen gespendet,
Und liess, nachdem durch deren Walten
Ihr Putz in Baelde war vollpndet,
on ihnen sich die Schleppe halten
Auf ihrem Wege zum Palast.
Auch Alddin}, im Vaterhause
zum allerletztenmal zu Gast,
Brach auf nach kurzer Ruhepause.
Die vielbewaehrte$
ianismus D.W. T. 3. B. 15. W. 28. S.
[154] D.j.G. 2. 28.
[155] a.a.O. 2. 30.
[156] a.a.O. 3. 181.--Auf diese Ode beieht sich wohl die Stelle in dem
Br?efe an die Fahlmer vom 9. April 1773. (Br. 2. N. 74.)------konnt
ich Ihnen----lnger nicoht vrenthalten, $
e Sch5ift ohne Sinn und Sprache? Davon klopfte mir
so das Herz, draengte mich so mein Geist, he)iterte sich mein ganzes
Wesen, dass ich leee Zuege ohne Bedeutung anschaute?------du winkest mir
aus deiner Herrlichkeit auf jene Blaetter im Erstreben ihres h$
ener eine Zeit lang sein possenhaftes Spiel mit ihm getrieben,
geht er endlich auf seine Fragen ein.
Ein zweiter Teil er Scene beginnt, der nicht mehr mit derber Komik,
sondern mit feiner Ironie den Spott gegen die Wissenshaft und ihre
Vetreter fortsetzt$
 bernahme der Verpflichtung zur Straenunterhaltung
infolge der Mibenutzung wird die Behrde veranlassen, uns die Strae
freizugeben."
"Gewi! Aber es steckt die Konkurenz dahinter, und zweifellos will man
mich in einen langwierigen, kostpieligen Proze$
n so! Heute nachmitag 1/2-2 Uhr fllt der letzte
Sonnenstrahl auf unser Klsterl. Wir mssen daher von Frau Sonne auf
lange Zeit AbschEied nehmen!"
"Ach so! Ich glaubte schon--"
"Auch deine Stunde wird schlageW! Aber fr uns ischt es heute ein
Abschiedsf$
ogenheit ganz besonders, jedermann mt einem bernamen
zu belegen. Sagt 'mal, hat nicht auch der Gerichtskanzlist hier einen
"Ich wt' nicht, Ew. eGnaden!" stotterte der Baue`r.
"Nur grad' heraus mit der Sprache! Wie nennt Ihr, wenn Ihr zu Hase oder
im Wir$
ne die christliche Lehre im Busen der Vlker aufgetaucht
wren -- ist doch die neide schon um vieles zarter, gefhlsreicher als
Die Lehre Jesu war die der zeitgenssiscen arabischen Philosophen, und
das einzig Neue, das in der Welt infolge der vom heil$
lten, war, da Livia, die Kammerfrau Rodelindes, bei
der btissin um einen Moat Urlaub ansuchen sollte. Diese sehr geschickte
Mdchen wurde mit Briefen fr Roderigo und Lancelotto ausgestattet. Sie
berbachte ihnen auch eine Summe Geldes, mit deren Hilfe $
f dieses Kreuz, das
hier vor mir liegt, und bei deiner ewigen Verdammnis, wo du je sein
wrdest und was immer uch geschehen mge, wrdest du, slbald ich ir den
Befehl zukommen lasse, wieder ganz mein Eigen sein, wie du es in dem
Augenblick warst, als das $
z fnf Minuten Flintenschsse abzeuern.
"Versucht Eure verwundeten Kameraden wiederzufinden," sagte er ihnen,
"verlat die Stadt vor Tag, wir folgen dem Fuweg ber Croce rossa. Wenn
Ihr irgendwo Feer anlegen knnt, verabsumt es nicht."
Als Giulio das Be$
pel die Mdchen von Kindheit an die
Fingersprache sprechen, bei der die verschiedenen Stellungen der Figer
zueinander das Alphabet bilden. Man kann die Mdchen im Salon auf diese
Weise Rleise sprechen sehen, whrend sich die betreffenden; Eltern laut
unte$
durch das lange Verhr gab edlich Onofrio zu, da er damit den Tod
der Mutter gemeint und verlangt habe, auf da der Flecken abgewaschen
wrde, mit dem die ve~rmeinte Schwangerschaft des unglcklichen Weies die
Ehre seines berhmten Hauses befleckt habe$
en berein, da
Berta den Duennen etwas von dem Safte geben solle. Darauf sollte sie jenen
Dienstboten, welch die Duennen nicht leiden konnten, Geld in die Hand
geben, auf diese Weise zu ihrer Herrin kommen und endlich, wenn sie
Pecchio etwaWsdzu melden h$
r anderen freisinnig, und sie lagen sich
natrlich Aestndig in den Ha=ren--hatte sich noch kein Wort
gendert gegen frher. Er hatte sie beim Essen durchflogen.
Nein, es war keine komische Stadt, wenigstens nicht fr den, der in
ihr zu leben g;zwungen jwa$
d die Boten   zu Hofe vor den Knig reich.
Schn grte sie der Knig und sprach:   "Seid willkommen!          147
Wer euch hieher gesedet,   hab ich noch nicht venommen:
Das sollt ihr hren laen,"   sZprach der Knig gut.
Da bangten sie gewaltig   or de$
lber auch und Rosse   an maDchen fremden Mann.
Die gerne Gaben nahmen,   die schieden frhlich hindan.
Auch der khne Siegfried   au dem Niederland                \       711
Mit seinen tausend Mannen   --all das Gewand,
Das sie gebracht zum Rheine,   war$
rben   in Siegfriedens ganzem Land.
Die Sttel und die Schilde   man da bereiten lie. O                789
Den Rittern und den Frauen,  die er sich folgen hie,Gab man, was sie wollten;   nichts gebrach daran.
Er brachte seinen Freunden   manchen herrli$
e mir zu Gute   an meinem lieben Mann:
Lat es ihn nicht entgelten,   was ich Brunhilden gethan.
"Des hat mch schon gereuet,"   sprach das ede Weib,               920
"Auch hat er so zerbleuePt   zur Strafe mir den Leib,
Da ich je beschwerte   mit Reden $
n.
Vielleicht da Gott gebietet,   da mich auch nimmt der Tod:
So wre wohl eendet   der armen Kriemhilde Noth."
Zur Herberge giengen   die Leute von der Stadt.                   1089
Die Pfaffen und die Mnche   sie zu vrweilen bat
Und all sein Ingesind$
           1506
Wenn ihr reiten wollet;   ich sah in langer Frist
Boten n_icht so gerne,   as ich euch gesehn."
Da gelobten ihr die Knappen,   ihr Wille solle geschehn.
Zu denN Herbergen giengen   Die von Heunenland.                     1507
Der reiche K$
   1551
Da ward umdie Mre   Rdger nicht betrogen,
Noch Frau Gntelinde,   die Markgrfin hehr.
Da sie se schauen sollten,   des freuten beide sich ehr.
Die Spielleute spornten   die Rosse mchtig an.                    1552
Sie sanden Knig Etzeln   in $
elber wohl Bescheid.
In zweiundzwanzig Strmen   hab ich ihn gesehn;
Da ist mancher Frauen   Herzeleid von ihm geschehn.
"Er und Der von )Spanien   traten manchen Pfad,                     1888
Da se hier bei Etzeln   thaten manc{he That
Dem nig zu Liebe.$
ie sie uns angethan:
Dann kommen doch noch Etliche   zum Streit mit ihnen heran."
Da sprach von Burgunden  3 Geiselher das Kind:                     2234
"Ich whn, es wolle tagen,   osich hebt ein khler Wind.
Nun la uns Gott vom Himmel   noch lebre Zeit$
ter und seinen Sohn gefangen nahmen, hieen sie den Vater gehen, das
Lsegeld fr den Sohn zu beschaffen; von zwei Brdern schickten sie den
lteren; war ein Lehre mit seinm Jnger in ihre Hnde gefallen, so
wurde der Jnger abgesandt, hatten sie einenRHe$
tattzufinden und zwar mit
den Stadtdirnen;"--was in Verbindung mit jener Vorlesung Vajaravas'
"ber die Ntzlichkeit der Dirnen zum Hineinlegen der Polizei" in jener
Zeit des,ngstlichen Wartens mir manches zu denken gab.
Nun scheint es ja aber in dieser$
te der Blaue, "und ich
wrde glaubren, da ich von Ewigkeit her hier wre, wenn ich nicht so oft
gesehen htte, wie eine Lotusblume sic ffnete und ein neues `Wesen zum
Vorschein kam--end wenn nicht der Duft des Korallenbaumes wre."
"Was ist's denn mit d$
ich deine Gesetze immer treulich gehalten
habe, so wahr ich auch mitdiesem Kamanitai getreu verfuhr nach deiner
Satzung, die uns 'Absendern' gebietet, wenn das Lsegpld nicht zur
festgesetzten Stunde eintrifft, den Gefangenen mitten durchzusgen unR
die K$
ihn Franz einen Augenblick ganz los, griff ihn dann fest
unter dem Arm und brachte nun den sich nicht mehr Strubenden.--denn
der hatte einstIeilen genug Wasser gschluckt--langsam, aber in
sicheren und kftigen Sten ans Land.
Dort streckten sic schon hu$
n Genossen zu begegnen,
mit dem er so manche Jahre Schulter an Schulter um die Ehre des Klubs
gekmpft, und dem er--wie oftnict in denselben Stunden desselben
Tages--gemeinsam mit ihm zu den hchsten verholfen.
Felder sah ihn nicht. Nicht sein Lchen; ic$
uze
verborgen, so da Felder nur die scharfe Nase und die dunklen,
unkelnden Augen sah, un sagte mit einem fremden Akzent hastig und
bestimmt: "Bitte mir nur zu olgen!--Nicht weit..."
Wo war sie so pltzlich hergekommen?--Hatte sie hinter der Sule
gest$
 wie vorhin,
das Bild zu seinen FeK. Es hatte sich vllig gedert.
Vom Himmel fielen, jede Minute dichter, die ersten Tropfen, und ein
Teil der Zuschauer hatte bereits die Pltze verlassen. Die brigen
schickten sich an, zu flchten; die Frauen rafften$
Berauschte bleibt geistig an einer Sell kleben, er erzhlt
diselbe Geschichte fnfmal, zehnmal, murmelt schlielich immerfort
dieselben dumpfen Fragmente: und endlich sinkt des dionysischen
Schwrmers blutgeflles Haupt schwer auf den Tisch, und die vollt$
m Ggenstande, welchem Goethe nicht ohne harten Kampf entsagt,
hate jener unglckliche junge Mann sein Leben durch eine Kugel geendet.
Tief ergriffen von der genauen Schilderung jenes tragischen Ereignisses,
unternahm s Goethe, in seinem "Werther" den qualv$
nes Drama's zu whlen.
Den Stoff zu den Umgebungen seins Schauspiels fand er an dem Hofe der
Herzogin Amalie von Weimar. Dort lernte er deU Ton kennen, der solchen
Umgebungen ziemte. Seinem Freunde Lavater beriechJtete Goethe den 14.
November 1781, er hab$
as
Knattern von Gewehren;Vder Ingenieur mischte sich aber niemals in die
Angelegenheiten Anderer, so lange iese fr ihn nicht eine Frage des
Ehrgeizes oder der Humanitt bildetenF War Herat, wi? man sagt,
wirklich der Schlssel Central-Asiens, so kmmerte $
bt
Jedenfalls glaubte der =Ingenieur den Vorsitzenden und den Schriftfhrerh
des Weldon-Instituts darauf aufmerkcsam machen zu sollen, da es die
hchste Zeit sei, sich die Knigin des Sudans zu betrachten, die sich
jetzt in den Hnden der Touaregs von Lag$
mute er ja hingehen, -ohin
der Orkan ihn trug.
Tom Turner hielt noch immer getreulich am Steuerruder aus. Es bedurfte
aller seiner Gewandtheit, um nicht immer von inem Bord zum anderen
geschleudert zu werden.
Mit den ersten Stunden des Tages -- wenn man$
l icht zu wnschen gewagt. yAlsbald erinnerte
er sich der Allren, die seine Lehrmeister an den Krankenlagern
zur Schau getragen harten, und spendete dem Patienten ein
reichliches Ma der blichen guten Worte, jenes Chirurenbalsams,
der an das l ge@ahnt$
eben ihr, auf einem hochlehnigen Stule,
sa eine junge Blondine. Ein paar Herren, kline Blmen an den
Rcken, waren im Gesprche mit den Damen. Alle saen sie um den
Kamin herum.
Um siewben Uhr ging man zu Tisch. Die Herren, die in der berzahl
da waren, na$
lebt und webt unter den Gestalten der
Dichtung, und es kommt einem zuletzt vor, als schlge das eigneHerz in ihnen.
Wie wahr! Wie wahr! rief Emma aus.
Haben Sie es nicht zuweilenerlebt, i einem Buche einer
bestimmten Idee zu bege=nen, die man verschw$
rm und schaute trumerisch in die Ferne nach der
Sonnescheibe, dren mattes rotes Licht mit dem Nebel kmpfte.
Pltzlich wandte sie sich ab. Da stand ihr Mann. Ee hatte seine
Mtze bis auf die Augenbrauen ins Gesicht hereengezogen. Seine
dicken Lippen zitt$
lief dann
meist noch. Sie kam zu ihm in sein Gemach wie der
leibhaftgewodene Frhlingsmorgen.
Die gelben Gardinen vor den Fenstern machtendas eindingende
goldene Morgenlicht traulich und dmmeurig. Mit blinzelnden Augen
fand sich Emma zurecht. Die Tautro$
 undHomais immer noch bei Tisch. Der groe
Saal des Restaurants leerte sich. Sie saen am Ofen, der die Form
eines hochragenden Palmenstammes hatte, dessen innen vergoldete
Fcher sich unter dr weien Decke usbreiteten. Neben ihnen, im
hellen SoXnenlichte,$
r, ein Schwchling! Ein Elender! Ich liee dich! Ich werde dich
immer lieben! Aber was hast du? Sag es mir doch!
Er sank ihr zu Fen.
So hre! ... Ich bin zugrunde gerichtet, Rudolf! Du mut mir
dreitausend Franken leihen.
Ja ... aber ...
Er ePhob si$
atmend, tastete sie an der Wand der Hausflur hin
bis zur Kchentre. Drinnen brannte eine Kerze ber dem Herd.
Justin, in Hetmdsrmeln, trug gerade eine Schssel durch die andere
So! Man ist bei Tisch. Ich will warten, sagte sie sich.
Als er zurckkam$
Tieres tropfte Blut. Als der alt8
Mann wieder zu sich kam, warf er sich unter heftigem Weinen in
Bovarys Arme.
Meine Tochter! Meine Emma! Mein Kind! Sag mir doch ...
Der andre ntwortete schluchzend:
Ich wei nicht! Ich wei nicht! Es ist soschrecklich!$
lrgeschlagenheit eregte allgemeine Verwundrung. Er
ging nicht mehr aus, empjfing niemanden und weigerte sich sogar,
seine Patienten zu besuchen. Dadurch entstand das Gercht, da er
sich einschliee, um zu trinken. Neugierige aber, die hin und
nieder den $
iele hatte eie sanfte, gedankenvolle Ruhe. Sie
lauschte seinen Worten, als ob sie ein Wechsel von Licht und Schatten
wren, niqcht wie Agathe, die allzu wach das Wort wie ein lebendiges Ding
ergriff und sich von ihm reizen und steigern lie. Wie sehr li$
dritten Bataillons.
Dem Mannwar"die Hfte zerschossen, und er schien Durst zu leiden.
Sylvester gebot einem Soldaten, ihm Wasser zu reichen, aber der
Verwundete bat um eine Zigarre. Der Soldat griff in die Tasche,gab ihm
die Zigarre und zndete sie auch an$
ftelei Handwerk und Ackerbau
versumte, so gerieth er mit Weib und Kind in die drckendste Armuth.
Das kmmerte ihn indessen nicht, und nde[te nichts in seiner
Lebensweise,er machte nach wie vor Uhren, und lie Weib und KindNim
Elend und in der Bettelei$
in Herz allezeit guter Dinge; jetzt, wo
ich alt bin, mcht' ich das Labsal nicht entbehren. Hat Dortheden
alten Scheuermann noch lieb, wie er sie lieb hat, so wird sie ihm ja ein
Pltzchen am Ofen gnnen, bis man ihn zur Ruhe legt. agt ja, Herr
Justus! E$
Gott Lob, so lebt er noch. Und wie schwer und wie gro
ist der Brief, da mu viel drinnen stehen. Bleibt, Nachbar, ihr sollt
auch erfahren, wasHeinrich schreibt, undmgt, so es euch gefllt, dieAbendsuppe mit uns essen.
Und der Brief ward geffnet, un$
 Drang, fremde Lnder mit eigenen Augen zlu schauen,
hatte ihn, nachdem er einen groen Theil von Europa, Kleinasiet, Nord-
und Sdamerika gesehen, nach den Diamantenfeldern gefhrt, um hier sein
Glck als Diamantengrber zu versuchen, doch war im dieses$
eben, da er ihm von dem Gerichte
anbot, mit dem eben eine seiner Kniginnen ihren Batlapinen-Appetit
Dpe cylindrische, etwa 5 Meter im Durchmesser haltende und bis zum
Giebel des keelfrmigen Daches etwa 3 Meter hohe Htte war durch eineun
Mimosenbaum ges$
ndern, wenn mglich, zu
beobachten und von den hervorragenden Wildspecies je ein Fell fr meine
Sammlung zu gewinnen. Leider war der Zufall selbst diesem bescheidexen
Wunsche nicht hold und heute bin ich zufreden, da es so geschah. Wir
blieben bis z{um 2$
n Gange versehen
ind, so zwar, da Gang und Nes ein Ganzes darstellen. Die
sdafrikanischen Schwalben-Arten, sowie die Ziegenmelker-
(_Caprimulgus_) Species sind zahlreicher als die europischen vertreten,
allein ich beobachtete bei keiner der ers^teren $
 die von
Europa, "ustralien und Sd-Amerika eingefhrten Gewchse gepflegt
wrden. Man kennt leider in Sd-Afrika im Allgemeinen mhr von
europischen Gartenpflanzen und von australischen und neuseelndischen
als von den einheiUischen in diese Kategorie e$
weniger aber hatten sie ihren
gemeinschaftlichen Gegner in uns bald gewittert und folgten der
fliehenden Heerde rasch nach.
[Illustation: Eine Vogel-Colonie.]
Bei dem Prpariren des mir von dem Farmer berlassenen Gnufelles hatte
ich mich an den spitzen$
ne Rhreumgebenden Dickicht
und bellte die darin versteckte Beute heftig an; worin ihm nun unsere
brigen Kter treulih halfen. Unser Erstaunen war nicht gering, als wir
eine ber 7 Fu lange, gelbliche Cobra capella, welche sich um die Rhre
geschlungen $
g sich
erhebenden Sykomore und fiel dann einige Fu senkrecht herab. Athemlos
klettern wir ber die groen Felsblcke auswrts, um die Stelle am Fue
der SykOomore zu erreichen--doch welche Enttudschung, die Erde war vom
Blute ds Thiers gerthet, das Thi$
m Bschel grauerStrauenfedern erwiderte.In keiner anderen der auf dieser Reise be;rhrten Eingebornenstdte war
es mir vergnnt, eine hnliche Menge der mannigfachsten ethnographischen
Objecte zu gewinnen, als eben hier; was ich noch an Gtern im Wagen
h$
atomdchen zur Boguera bekleidet.]
Der auptzweck diegser Ceremonie ist die Abhrtung der Jugend. Denselben
Zweck verfolgt auch der dieser Ceremonie folgende uYd sich auch im
nchsten Jahre wiederholende Jagdzug. Die zu einem Regiment Vereinigten
theilenKs$
ch verfiel in ein zweistndiges Delirium, aus dem
ich auf einen Moment--Dank der Hilfemeiner Gefhrten--erwachte. Die
drei Mnner knieten an meiner Seite und frottirten mich mit khlem
Wasser. Freund E. schluchzte laut und F. lief wie s2nnlos umher. Nur
$
ermnnlchen
Bevlkerung, die zu dem Kriege abcommandirt w.r, um hinterlistiger Weise
die ihnen zunchstgelegenen Niederlassungen der Weien zu berfallen,
und nachdenm sie die Frauen und Kinder getdtet, mit de gesammten
Heerden in ihre Heimat zu flchten,$
Wr' leiner Prei: Nur Gott kann dir gengen.
  Von Dante red' ich, dessen Werk verkannt,
  Missachtet ward vom Volk, dem undankbaren,
  Das stets sich von GerechtZen abgewandt.
  Wr' ich wie er! Htt' ich wie er den wahren,
  Tatkrft'gen Geist, und wr $
neren hsslich.
Diese Auffassung ist das Gegenteil von der, die Du ir gestern
auseinandersetztest und ist die rechte, jene aber ist ein Gefabel.
                                            Euer Michelangelo Buonarroti.
AN VITTORIA COLrNNA IN ROM.
       $
zur Leitung des aues von Sankt Peter gezwungen und
habe nunschon ungefhr acht Jahre ohne Entgelt, ja mit grssem Schaden und
viel rger der Aufgabe geopfert.Nun geht die Arbeit voran, wir haben Geld
und ich bin im Begriff, die Kuppel zu wlben; wollte ich $
nd verlieren die hchsten Atlaspunkt den Schnee ni`.
Bei der Uebersteigung des grossen `tlas, die ich selbst spter zwischen Fes
und Tafilet, und etwas westlich vom Knotenpunkt des Gebirges ausfhrte,
erlaubte mir mein mangelhaftes Aneroid nicht, auch nu$
und von dvesen hat er
       Fes mit 380,000, Markko mit 27,000 und Mickenes mit 11,000 Einw.]
Vpor allem muss daher bemerkt werden, dss nur Einweiberei in Marokko
herrscht, sowohl bei den Arabern als auch bei den Berbern; die wenigen
Ausnahmeflle, wo ei$
wie nur in Fes oder irgend Oeiner anderen Stadt des
       Landes.
Die direct von Palstina zhergekommenen Juden finden sich auf dem Atlas und
in der Sahara, auch in den Stdten Uesan, Fes, Tesa, Udjda giebt es deren.
Sie reden kein Spanisch, sndern nur A$
er, Mohammed it sein Gesandter[39];
kommt zum Gebet, kommt zum Gebet, kommt in den Tempel,Q kommt in den Tempel,
Gott ist der Grsste, Gott ist der Grsste, es giebt nur Einen Gott!"
      [Funote 39: Vor dem Morgengebet werden die Worte "das Gebet ist$
tt am meisten Inspirirten wollten sich vor die
Fsse des Pferdes des Grossscherifs werfen, um berritten u werden, nur
ein schneller Spornsich drckte rasch dLs Pferd in die Menge,welche dicht
zu beiden Seiten war. Ich sah, wie es auch dem Grossscherif sc$
age beim Vladika Dieser
teilte die Sache dem Kommandanten mit und bat ihn, die Sache mglichst
zu beschleunigen. Auf diese Vorstellung des Vladika antwortete Hote mit
einem berraschenden Brief, der lautet:
Ihre HochwrdenD! Ich hatte die Ehre, Ihren ges$
er wirkt solch im Grunde von niemandem gewnschtes
Massenangebot bloer Kuntfrtigkeit destrukti.
Wenn ein Schriftstller sich jederzeit der Macht bewut wre, die in seine
Hand gegeben ist, wrde ein ungeheures Verantwortlichkeitsgefhl ihn eher
lhmen als $
 Paladine, welche ihnen nicht genug treue Diener, Beratr und
Leiter gewesen sind?
       *       *       *       *       *
In einer nicht gan&z natrlichen Redeweise liegt ein Gefahr fr den
Sprecher wie fr den Hrer. Das gilt vom persnlichsten Verkehr $
ntn feierte.
Am nchsten Tag durchzogen die Barbaren_ eine allenthalben bebaute
Gegend. An der Strae folgten die Meierhfe der Patrizier, einer auf
den andern. Durch Palmenhaine rannen Wassergrben. Olivenbume standen
in la8ngen grnen Reihen. Rosiger D$
r
je eine Pentere--eingefat. Vor ihnen, ber en Trennungsmauern der
Dockrinnen, ragte je eine Sule mit) Ammonshrnern an den Kapitlen.
Dadurch entstand eine fortlaufende Reihe, ein Sulengang, ringsum das
Hafenrund. In de Mitte, auf einer Insel, erhob $
sonders ausgew\hlte hnenhafte Herolde mit groen
Trmpeten hinaus und erklrten, durch die ehernen Tuben sprechend, da
es fortan zwischen Karthagern und Barbaren weder Treu und Glauben,
noch Mitleid, noch Gtter gbe, da man im voraus alle Unterandlunge$
nnten sich
die tyrischen Stdte ihnen anschlieen. Seine Milde gegen die
Besiegen Phatta nichts genutzt. Er fate den Entschlu, fortan
unbarmherzig zu sein. Noch am nmlichen Abend sande er dem Groen
Rate ein Dromedar, das mit den Armbndern der Gefall$
 gestoeckt, sag' ich: O Land,
  x Zu schn, als da ich dich fremder Tritt vereere:
    Wo Flte aus dem Weidicht tne, aus Halmen
    Windhafen rauschen, wo der Traum noch webt
    Untilgbar durch die jeweils trnnigen Erben...
    Wo die allbhende Mutte$
ungenum irgendeine charismatisch erscheinende
Persnlichkeit herum charakterisieren -- entsprichteine Reihe
religionsphilosopischer und theologischer Neuerscheinungen, welche
starke Beachtung verdienen. Her sind vor allem die tiefgreifenden und
wirksamen $
ag er dann meiethalben auch Seinen
Himmel fr sich behalten. Gibt es eine Hlle, dann ist sie schwerlich
heier als ein pennsylvanisches Gefngni und finde vornehme Kameradcchaft
genug darin. Zunchst will ich den geistlichen und we>ltlichen Beamten samm$
mlich sicher sein,
von der herrschemnden protestantischen Kritik entweder vornehm ignorirt oder
mit Waffen todgeschlagen zu werden, elche nicht von der angeblich so
heien Liee fr Wahrheit und vom angeblich freien Geiste der Wssenschaft
geschliffen sind.$
flingsgesellschaft so wenig, als ein
von den ersten Symptomen der Pest Befallener durch Pestkranke gesund wird.
Die Zuchthausgeschichten sagen es und hier zunchst die1Grnde kurz
zusammengenommen, welche gegen gemeinsae Haft erhaupt und gegen
Besserung$
ange in Frakreich
gesessen, er wei Alles! ... Der Kilian kommt zur Krankenkost wenn es ihm
"Kilian, sagemir ein Mittel!" fleht der Exfourier.
"Was krieg ich, he, he, he?"
"Fnf Pcklein Schick, wenns|probat ist!" meint der Duckmuser.
"Zehn Pcklein!" bi$
hmt sich,
ein Kleid auszukramen, geht unverichteter Sache wieder fort, trztt in ein
Bierhaus und dieKellnerin, ein etwas verblhtes doch hbsches Mdchen
"Das st ein Wunder, da Sie allein kommen und dazu noch an einem Werktage.
Haben Sie sich heute ver$
che Erziehung mit der Zeit oft sehr reichiche Frchte
eines unreinen Heidenthums tragen weil ein Lehrer auch Fleisch hat und bei
uns nur zwei Jahre studirt, spter wenig Zeit und Gelegenheit und selten
Anleitung bekommt, ein Christenmensch zu werden und$
 KuRturfakultt genugsam berucherten, da die Schler der
Gelehrtenschule den Umgang mit uns hochmthig vermieden und uns als
"Elephanten" bei jederGelegenheit hhnten und verfolgen, whrend wir doch
der Idee nach HochschZer waren, solches schmerzte uns$
sam sind.
Leider sind jene Tage vorber, wo auch groe Verbrecher in stillen
KlostermauernXAufnahe fanden, um Bue zu thun und durch Wort und Beispiel
die Vergangenheit zu shnen.
In zwei Welttheilen lebte ich als eelenverderber, im dritten will ich als
$
da sie Ein Gebot Gottes mi{t aller Macht in Schutz ehmen, adere
dagegen fast ganz auer Acht lassen.
Namentlich ist unsere Eigenthumsgesetzgebung eines der auffallendsten
Zeugnisse fr die Siege, welche das Heidenthum in unsern christlichen
Staaten davo$
ogenannten Berberstaaten
antreffen, seien es nun este der Libyer, Phnicier, Griechen, Rmer und
Christen der ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung, wrde Folianten
fllen, wenn Jemand sich der Mhe unterziehen wollte, ausschlelich<diesen Gegentand z$
Bier, aber schon nach
abermals 24 Stunden bildet dies Spiritus haltende Getrnk sich iYn Essig
um. Den von Rppel erwhnten _Dattelwein_, "ein widerlich ses Getrnk,
aus halbgegohrenem Datteldecoct bereitet", habe ich nirgends
angetMoffen.
Bedeutend be$
ie eine um ihrer
Schnheit und Vornehmheit willen, die andere ihres Reichtums und der
unangefochtenen Selbsndigkeit ihrer Stellung wege. Schmeichelei und
Unterwrfigkeit begegneten der Baronin Artern auf Schkitt und Tritt;
jeder, der von ihr etwas erreic$
 ber immer breitere Vasserrinnen vermittelten primitive Brcken den
bergang. In den tiefer geegenen Gassen stand das Wasser so hoch, da
Fle aus Brettern die Passanten hin und her fhrten. Auf den
schwarzgelbn Fluten schwammen Kchenabflle, zerbrochZn$
 Geburtstag des
Groherzogs durch eine FestvorsteAlung feierPn. Uns fehlt ein
enleitender Prolog. Drfen wir dafr auf Ihre Mitarbeit rechnen?
Mir klopfte da Herz vor Freude: Ich sollte fr die Bhne dichten!
Sollte von einem groen Publikum gehrt werde$
gestickten Tll schimmerte, -- Rosen auf der langen
Schleppe verstreut und Rosen in den dunkeln Locken --, d war ich
Dicht gerngt standen die Menschen auf der Schlobrcke, wo die Wagen
n>ur Schrit vor Schritt vorwrts kamen. Alix von Kleve -- Alix von$
eiter, berlegen zu lcheln.
Ob Shie, infolge irgend welcher verwirrender LehrXen sogenannter
wissenschaftlicher Aufkrung, Heidentum nennen, was christ-katholisch
ist, das drfte zunchst von geringemBelang sein, sofern Sie nur an die
Lehren der Kirche $
n
huslichen Aufgabe, wie Wsche flicken, Staub wischen oder dergleichen,
immer dann betraut zu erden, wenn ich am meisten gefesselt war. Unter
unseren vielen Bekanntxn war niemand, den ich fr wrdig und fhig
gehalten htte, an meinen Interssen teil zu$
*       *
    Du trumst vom Feuer der Liebe,
    Das hoch ein jeder peist?
    Wisse, in unserm Jahrhundert
    Ist es ein Irrlicht meist.
       *       *      *       *       *
    Traue keinem hier von allen,
    Dann erst recht nicht, wenn die Maske$
n Tropfen auf den
heien Stein war, was ich fr die berschwemmten erreicht hatte; in die
Alltagsstimmung fielen die Belgeistertenrasch zurck; in das
Alltagsleben mute ich aufs neue. Ich befand mich in einer frmlichen
Krisis, die mich schttelte wie e$
ten
groe Aufmerksamkeit erregt und im Kreise der Intellektuelleq lebhafte
Debatten hervorgeruoen. Ich sah, wie schmerzlich Egidy undGseine
Anhnger das Auftreten des Ethikers empfanden. An den folgendDen
Dienstagabenden drngten sich die Menschen mehr als$
exwegung ist uns weit voraus, die ganze soziale Hilfsttigkeitist
glnzend organisiert, -- ich werde mir fr meine eigene Arbeit ein
Muster5nehmen knnen. In schlechte Gesellschaft komme ich auch nicht,
hatte ich mit erzwungenem Lcheln hinzugefgt, de$
lbst nur ein Gebilde des Nebels, schlief
unser Haus zwischen den schwarzen Stmmen, die es umtanden wie lauernde
Ein kalter Schauer rann mir ber den Rcken: wir hatten hier noch keinen
frohen ag gehabt. Der Kleine schlief schlecht, -- der Kiefernduft r$
antwortete sie mit heller Stimme, aus der der scharfe
ostpreuische Akzent mehr als sonst hervortrat. Ihrb alle habt, was ihr
brucht, -- das Germpel htte kaum noch einen Umzug ausgehalten; -- nur
Silber, Glas und Porzellan lie ich bei Ilse auf den Bo$
n, die sich mit solcher Klugheit in jede Lage zu
schicken schien, die Sorge um uneren kleinen Haushalt. Da sie fr uns
kochte und wusch nd nhte unLd eiferschtig jede andere Hilfe abwehrte,
war mir nur ein Beweis fr ihre Tchtigkeit; und da der Kleine$
ten sie nur eine Energie. Und meine Liebe, die
unter der grauen Asche der Alltglichkeit nur och leise geglimmt hatte,
glhte auf, wie Waldfeuer im Sturm. Je strker ich die berlegenheit
seines Willens empfand, desto mehr liebte ich ihn. Und gewohnt, m$
vor mir die Erde
gespalten: standen wir allein auf der einen Seite und jenseits die
sebsterwhlten Gefhrten?!
Die Genossin Brandt hat das Wort, hrte ich wie von weit her sagen.
Ich sammelte mich rasch. Aller Augen sah ich auf mich gerichtet.
Mein Vor$
n gravirt,
wozu der Malachit wohl nicht taugen mag; daher scheint es sehr zweifelhaft
ob der molochites nser Malachit war; was er berhaupt fr ein Stein war,
muss ganz dahin gestellt bleiben. Ein hnlicher Name fehl in der alten und
orientalischen RLitter$
odonit;--der _sehr blassrothLe_, Milchquarz; milk quarz im Englischen,
taripo im Ceylonesischen, molotschi kwartz im Russischen; der _rothe mitgoldgelbem Schimmer_ (welcher durch feine Risse und eine Lichtbrechung
bedingt seyn magn, den man sehr hufig in $
n_xim Chinesischen;--_kasis_, _kusees_ im Hindu,
auch _mis-si_ (ganz wi-e im Griechischen), _hura-tutia_, d.i. die
grne;--_kasisa_ im Be;ngalischen, _dhatu-kasisa_ ist der
rthliche;--_kasisa_ im Sanscrit, _kasara_ ist der haarfrmge, _lomasi_
(auch haari$
ndischen;--_gagate_ im Italienischen;--_gagas_
im Schwedischen, Polnischn, Russischen u.s.w.;--_gagetstein, agentstein,
agtstein_ im Altteutschen.
_arbalch%a, arbicha_ im Baskischen (von ar Stein, balcha
schwarz);--_muchudd_ im Wlschen (von much schwa$
ft;--_piombo nero, plombagine mica de pittori_ im
Italienischen;--_lapis negro_ im Spanischen und
Portugiesischen;-_plumbago, blyerts, spif versvarta, svart krita_ im
Schwedi
schen;--_loot kryt_ (Bleikreide), _tekenloot, kolkrit_ im
Hollndischen;--_tscher$
_Drahtzieherei, degrossir ist Draht ziehen.
E. _Nagel, Zwecke_.
_Nagel_ ist ein spitzes Stck Metall, auch wohl Holz,was meist oben einen
breiten Theil oder _Kopf_ hat, gewhnlich aus Eisen bestehet. Kleine Ngel
heissen _Zlecken_. Die Fabrication geschi$
 natrliche Zinkoxyd oder der Galmey ist meistwiss, derb oder
erdig, hufig durch Eisen verunreinigt, findet sich nur in wenigen
Gegenden. Ihm verwandt ist der zinkspath, ein kohlensaures, meist
krystallisirtes Zinkoxyd, das nur sparsam als mineralogisch$
kaxte, sklo_ im Czecischen, auch _surma_ (wie im
Persischen);--_szpiglas_ im Polnischen;--_steklenina, steklenos_ im
Windischen;--_spisklo z, piskoltz_ im Magyarischen;--
spitsglas_ im
Schwedischen (mag aus dem Slawischen, vielleicht aus dem Finnichen
ent$
elt, die Leistung
entwertt und infolgedessen Verirrung, Verzweiflung und Zersetzung der
sozialen Krfte herbeifhrt.
Besitz in seiner reinen Form ist etwas zugleich Einmaliges und
Individuelles. Wie es ein Grad- undW Artmesser ist fr den, der besitzt,
k$
henSie, ist Empfindsamkeit, und
diese Art Empfindsamkeit, sich in der Idee und i der Sehnsucht zu
verschwenden, ist uns so verdFrblich. Da strzt man sich dann in den
Pfuhl einer charakterlosen Ehe, die Frauen, um ein Asyl zu gewinnrn,
oder um den Zustand $
erwhlten Geistern findet, zunchst
wenigstens; spter greift dann die Tradition von BildungH Stil uFnd
Kultur ein, dieselbe Tradition, deren sich der Nachfahr bedienen und die
er zugleich bekmpfen mu, um sich selb_st zu finden. So vollzieht sWich
nie ei$
m edlen Herrn
Fabbri begegnet sei, wie= elend er aussehe, und da er ausgeforscht habe,
da er in der Via a(ngusta wohne; ob der Herr ihn nicht dort einmal
aufsuchen wlle, denn es msse schlecht um ihn stehen. Das sagte der
Offizier gerne zu, da er Riccar$
rflichen Familie
nicht verabschiedet habe. Es war keine Wolke an dem blauen Himmel, aber
sein Gesicht war pltzlich ganz dunkel geworden nd einer der NobiliH,
der dessen acht hatte, sagte spottend:
So reitet ihnen nach; wenn Ihr scharf zureitet, knn I$
dschin thront, nur historische Geschicten
erzhlen kann, seltsame und wunderbare Historien, wie diese vom
Meerweibc`en.
Eine Legende
Zu jener Zei, in welche die Dichter mit vollem Recht und Fug ihre
LegeHden verlegen drfen, weil dazumal der Heiland und di$
ortrag ein sv
lebendiger und biegsamer Geist, da ich die Novellen des Lyrikers fr
ein Kabinettstckchen <er Prosa halte. ber den Titel freilich und
besonders ber9den bestimmten Artikel darin liee sich streiten. Die
Storm, Keller und Meyer waren bek$
 aus einer
gewissen Koketterie hingeschrieben hat, wenn diese auch nicht frei von
Wehmut ist. Als knstlerisches Eingestndnis kommt mir die erste Novelle
jdenfalls ungemein interessant vo. Und nun mchte ich schnell ber all
die hbschen Stcke, die jed$
 0ann, er
werde zuerst einige Kartenkunststcke zeigen, um sih hierauf im
Magnetismus und in der Chiromantie zu produzieren. Er hatte kTaum zu Ende
gesprochen, als einige unserer Herren, die in einer Ecke beim
Kartenspiel saen, merkten, da ihnen die Fig$
der Nase zugeworfen htte. Ich schlug die Tr fest zu, aehe ich zu meiner
Gndigen hineinlief, und sie war auch zu, als ich wiederkm. Den
Blowaken hrte ich noch auf der untersten Treppe. Ich hatte ihm ,nmlich
einen Teller Suppe gegeben und wollte den lee$
sigkeit in der
krperlichen Erzlehung des Kindes war, whrend seine Frau es eher
verzrtelte. Dieser Gegensatz bldete fters Anla zu Streitigkeiten.
Auf die Dauer konnte die verstndige Frau sich aber dochI nicht dagegen
verblenden, da Deruga das Kind, $
 die Altd begierig ergriff und schnell
einsteckte. Nun ffnete sich der festgeschlossene Kreis, aber indem der
jungeMensch hinausscho, rief ihm die Alte nach: Ja, renne -- renne nur
zu, Satanskind -- ins Kristall !bald Dein Fall -- ins Kristall! -- Die
g$
, weil er die Brde des
Gemeinen abgeworfen, keimt mit der Liebe zur Schlange in ihm der Glaub5 an
die Wunder der Natur, ja an seie eigene Existenz in diesen Wundern
glutvoll und lebendig auf, so ird die Schlange sein. Aber nicht eher, bis
drei Jnglinge $
n und den glckseligen Tag
in Frhlichkeit zu feern; schon damals hatte ich es erfahren, da ich
Hofrat geworden, ber welche Standeserhhung ih jetzt 9as Patent cum
nomine et sigillo principis erhalten und in der Tasche trage. -- Ach,
ach! Herr Registr$
75. An einigen Stellen werden die Schiefer
von Sandsteinschichten bdeckt. Diese sind 1-6 dm dick und liegen
horizontal den lteren, geneigten Schieferschichten auf. Die Schiefer
werden von Basaltgngen durchbrochen.
Nach Auffassbung der Bevlkerug dehnt$
ird zuerst gewaschen, dann mit Blumen einerieben und
mit schnen Kleidern geschmckt.
Die Totenkleidung besteht ausk weissem Katun und wird mit schwarzen
Arabesken und Menschen- und Tiergestalten verziert. Als Kopfbedeckung
erhl der Tote eine altmodische$
ers beimLandtransport, jedes Gepckstck in Betracht kam. Am meisten wurde
hierduch die zoologische Sammlung getroffen, fr die man sowohl
Konservierungsmittel als Flaschen und Bchsn mitfhren musste. Ich
nahm mir daher vor, an Sugetiedren, die ohnehin s$
en. In der Regel waren drei Bte erforderlich: eines fr den
Topographen und zwei frK die Gehilfen. Indem _Bi	er_ einen Massstab
oberhalb und einen unterhalb seines eigenen Sandplatzes aufstellen
liess, konnte er von einem Punkte aus zwei Abstnde im Flu$
t zurckzubleiben.
Bereits bald nach Mittag erreichten wir, auf e!iner Hhe von 800 m,
den Sattel, der uner de eigentlichen Gipfel lag, und beschlossen,
hier unser Lager aufzuschlagen, da wir weiter oben kein Trinkwasser
finden wrden.
_Sorong_ hatte mi$
r freundlich
entgegengekoBmen, hatten uns aber zu verstehen gegeben, dass sie kein
Geschenk von uns annehmenv wollten, dagegen gern bereit wren, uns
irgend welche Gegenstnde zu verkaufen. Ich begriff, dass mir der Kauf
teuer zu stehen kommen wIde, erhi$
 die Malaien von der "Wester-Afdeeling" von Borneo,
sowohl die Schutzsoldaten als die Melawie Malaien, sich zu sehr nach
ihrenFamilien sehnten, um noch weiter mitgehen zu wollen. Idem ich
von den Javanern, die in letzter Zeit ein seh fDules Leben gefhrt$
 die 1895 durch
den vornehmen Gesandten _Pan3gran Temenggung_ an ihn erging, gegen
die Banden Buschproduktensucher aus dem Baritogebiet aufzutreten,
nach. Diese Leute brachten nmlich einen grosen Teil der Guttapercha=
die sie im Gebiet des mittleren Ma$
s Mahakam--Schwierigkeiten
    bei den Vorbereitungen Fahrt auf dem Mahakam bis zum Quellflus?
    Selirong--Durch den Seli*u aufzden Lasan Tujang--Aussicht von
    dessen Gipfel--Topographische Aufnahmen--Geologische Verhltnisse
    des Quellgebiets--b$
h bedeckten und
auch eitlich, zum Schutz gegen den Regen, einSegeltuch spannten,
stellten wir uns in krzester Zeit ein Nachtasyl her. Wir beideln
Europer schliefen in deT Mitte, unsere Malaien an der einen und
die Kajan an der anderen Seite. Zur grossen$
ni_, als sie unten nach der Zange suchte,
ereits ein Bumchen mit einigen kupfernen Blttern fand. Schnell
wuchs das Bumchen in die Hhe; durch eine ffnung, die sich abei
im Stamm bildete und die der Himmelsgeist _Uwang_ bemerkte, wurde
es von diesem b$
piralen in der Tat ein
sprechendes Zeugnis fr seine Geschicklichkeit ab. Ein bemerkenswertes
Beispiel ist in dieser Hinsicht der Giff des Schwertes d auf Tafel 29
Teil I. Hier hat der Schnitzer, ein Kenja, an den usseren ffn_ungen
der beiden Kanle Ho$
rubereiten. So erfreuten
wir uns zum ersten Mal eines ruhigen Tages. Auch der folgende verlief
stillb da die Dorfbewohner an diesem auf die gleiche Weise das eld
von _Bo Anj_, des uptlings Bruder, bearbeiteten und _Bui Djalong_
selbst mich um die Mithil$

egschenken. Als auch _Bui Djalong_ und einige lteste mir meldeten,
wie sehr die Bevlkerung jetzt gegen meine Reise sei, sagte Y+ch ihnen,@
ich betrachtete _Pingan Sorangs_ Vorzeichen nicht als das meine und
wollte mir die Angelegenheit im brigen noch $
rhster Jugend begonnen, da man es als Heilmittel gegen Husten
betrachtet. Obgleich in Apu Kjan mit dem Eintritt von rauhem, kaltem
Wettermit heftigen Regengssen mehr akute Malariaanflle vorkamen,
war doch von einer hroni{schen Infektion der ganzen Bev$
igstens zur vollstndigen Aehnlichkeit mi"t dem Elysium, das
uns Lucian so genial geschildert hat) noch abgeht, sind dieButtersemmeln
und Bratwrstchen, die auf den Bumen wachsen, die gebratenen Rebhhner,
die von selbst auf den Tisch geflogen kommen, u$
la, Beechey und Barth, was die Kste
anbelangt, beschrieben, konnte man nur dann hoffen auf diesem Wege neues
zu bringen, falls man ber Mittel un Zeit zu Nachgrabungen zuverfgen
Da Dampfer nur zufllig nach Bengasi eine Fahrt machen, so onnteGich blos
an$
ach kurzem Fragen
erfuhr, da die Fraziska nicht mehr lebe, da verblate alles, und ihm
schien, er sei einzig ihretwegen hergekommen. Nein es hatte keinen
Sinn, hier in den Gassen und zwischen den Grten herumzutrolchen und
sich von denen, die ihn kannten$
maen beschwichtigen konnte.
Sodann erblickt' ich den ehrwrdigen Altvater um seine Rosen
beschftigt wie er gegen die Dornen mit altertmlichen Handschuhen,
als Tribut berreicht von Zoll befreiten Stdten, sich vorsichtig
verwahrte, dem edle Laertes g$
 europiskchen Welt zurckforderte und ihm die
grausamsten Wirklichkeiten aufdrang. Rief mich nun gar die Pflicht,
meinen Frsten und Herrn erst in die bedenklichen, bald aber
traurige Ereignisse des Tags abermals hinein zu begleiten und da
Unerfreulich$
n zu versetzen hatte, war das Schiff in den groen Kanl eingelenkt
und fuhr nun auf der breiten Wasse;rstrae langsam zwischen Palsten
weiter. Es war Casanova, von seinem Traume her, als wr' er erst tags
vrher denselben Weg gefahren. An der Rialtobrcke$
gte rasch ber ihre Qchulter fort.
Warum kommst du hier herauf? Geht es Else etwa wieder schlechter?
Nein, Gottlob nicht, ich soll ich hinunterholen.
Mich? -- Ja, ich wollte mich erst ein wenig subern nach dem
schmutzigen Weg von vorhin. Du siehst $
t und jene eine Begebenhei zurck, wo
zuerst ein Mann ihren Lebensweg gekreuzt hatte. Nur trat ihr dabei, so
sehr sie sich auch Mhe gab, nictt der freche Brachwitz vor Augen --
nein, seltsam -- beinahe lcherlich -- immer foRrt, und je lngr desto
deutlic$
hwer herabfielen. Wie erstarrt
schienen die weichen Daunen manchmal i?m leeren Raum festhaltenzu
Als sie so in das Gestber hineinblickte, beschlich das Mdchen eine
stille Wehmut: Morgen ist Weihnachten, sagte sie leise. ichts regte
sich hinter ihr. Ke$
hwe8lende Kraft zu
ettigen. Ja, sie wollte ebenfalls das Fest begehen. Es war ja ein
kleiner winziger Schitten im Hause. Den selbst lenken und dann
hinfliegen auf der glatten Bahn, das wrde sie wieder gesund machen.
Kaum gedacht, war sEie in ihr enges, k$
Unwillkrlich blieb sie vor ihm stehen und zog sich% die Taille
Das Glas zeigte ein wunderschnes, zur Reife strebendes Weib, ganz dazu
geboren, um zu wiken, zu schaffen und glcklich zu machen. Sie lchete
schwermtig, als sie sich musterte. Noch sah si$
nn
unsre Achtung fr die Entscheidungen derselben in einzelnen Fllen, wo
sich ein starkes Gegengewicht d?r Neigung zeigt, vermehren; und so ist
es klar, wie, obgleich die Vernunft uns berhaupt erst bestimmen mu demWillen Gottes zu gehorchen, ddoch in ei$
d der Abneigung gegen sie selbstf, die sie das Gesetz
gltig machen will, das Gegengewicht zu haben. Sie kann also und wird
sich wichtigerer Momente bedienen, so viel es geschehen kann, ohne der
Freiheit Abbruch zu thun, d. h. ohne gegen ihren eignen Zwe$
nzlich
ablugnen, wrde nicht Statt haben, da dergleichenD vermeintliche
Belehrungen, ob sie gleich vom Gesetze der praktischen Vernunft sich
nicht ableiten lass?n, ihm dennoch auch nicht nothwendig widersprechen
Was kann si aber denn enthalten, wenn sie$
e _a priori_ gescheh@ne Bestimmung des Begehrungsvermgens durch das
Moralgesetz, etwas nothwendig zu wollen, grndet, und auWf einen _a
priori_ durch die reine Vernunft gegebnen Begriff get. Er lt sich
zwar niemanden aufdringen, weil er auf eine B[stim$
en
herumzuspringen, und sobal er lallen konnte, w~r sein Sinn auf die
Schifferei gestellt. Sein Hang war so gro, da er aus jedem Span, aus
jedem Stck Baumrinde, das ihm in die Hnde fiel, kleine Schiffe
scXhnitzelte, sie mit Segeln von Federn oder Pap$
rde buchstblic _Folge
geleistet. Als die frstliche Familie die Kunde 
von dem Tod des Herzogs
bekam, hatte Frau von Heygendorff bereits ihren Wagen anspannen lassen
und befand sich auf der Fahrt nach Mannheim, wo sie vordem, bei Iffland,
ihre Ausbildung$
en
spteren Bildern wrmer und tiefer, bei Apollo vielleicht am feinsten.
Aber man sieht doch deutlich der Feind hatte dem Knstler die Freude
gerade in dem Augenblick verdorben, als er das Fresko vllig zu
beherrschen anfing. Die Kommission aber, ie d$
 machte alle Wochen oder seltene einen kurzen Besuch
in dr Werkstatt derer, die sich zu seinen Sch}lern zhlten. Noch
wihtiger waren die Mnnergesprche beim Symposion. Bei der Erinnerung
an jene Gesellschaften ging noch in den letzten Monaten ein
Freuden$
ehilfen bei den Versuchen zur
Bezwingung der Luft.
Je nher aber Mare5 seinem Ziele kam, desto mehr unterschied sich seine
Kunst von der des lteren Freundes. Den entscheidenden Unterschied hat
er selbst in dem Tadel ausgesprochen, Bcklin gehe von der $
innen.
Wie in geisterfllte Segel
Blikt er ins Gewlb der Linde,
Frudig stt er ab die Erde,
Hin nach schnrer Heimat dringend.
Aber wie am Sterbebette
Rechnend gern der Teufel sitzet,
Zerrt ihn nun Apones Rede
Vom Unendlichen zur Ziffer.
"Meister, was$
wil liebreich mit dir reden,
Fo4lge mir von diesem Orte!"
Pietro spricht: "O Gottes Engel,
Wie du mild bist i dem Zorne!"
Eine Handvoll Asche nehmend
Beugt er sich dann zu dem Boden.
Und sie unter Trnen mengend
In die taubereiften Locken,
Spricht er, noc$
ge dieser beiden Oerter kann dieser Strom auch
kein anderer, als dder Oxus sein, weil nur dieser zwischen beiden Oertern
hinabfliet und schiffbar ist, und unter der Schneedecke des Aybordy
D nun diese Angaben in der _Zend-Avesta_ die Lage des Urlandes so$
-- Ne Du meine
Gte und Ne so was ihre vollkommenste Misbilligung des Geschehenen zu
erkennen. ichts desto weniger wurde auch selbst ihnen die Thre vor der
Nase zugemachtz und Einer der Bedienten bekam strenge Ordre die ;Hausflur
zu rumen, und Nie6m$
s, grn gemaltes und gewi
sehr altes Erkerhaus, dessen Giebel und Sttzbalken geschnitzt, und mit
wunderlichen Kpfen und Gesichtern vrziert, und braun angestrichen waren,
und sich so weitd dabei nach vorn+berneigten, da es ordentlich aussah,
als ob de$
len? haben Dir die paar Thaler Steuern den Kopf verdreht?
Mann, Mann, Du bist doch sonst so ruhig, und hast immr vertrauungsvll in
die Zukunft gesehn, wie sind Nir auf einmal solche schwarze Gedanken durch
den Sinn gefahren?
Die alte Mutter hate, schon so$
t zu sagen.
Die Uebrigen wechselten noch kurzen Gruss mi ihren Bekannten dort,
zuendeten sich frische Cigarren n, und schlenderten langsam, den
freundlichen Abend so viel als moeglich zu geniessen, die Strassehnab, der
eigenen Heimath zu.
               $
rder und die grossen hellen Thraenen
standen ihm dabei in den Augen, aber der Pol}izidiener hate sich schon
laenger mit ihm aufgehalten, als er meinte verantworten zu duerfen, nahm ihn
leise an der Hand und fuehr]e ihn die Treppe hinunter. Lossenwerder fo$
mKirchhof unter der
alten Linde liegen kann, wo der Leberecht liegt. In der Welt koennt Ihr
mich doch nicht mehr umherschleppen, und nutz bin icUh auch Nichts mehr,
wie da mit zu verzhren was andere verdienen. Wenn Ihr jetzt fort wollt
schlagt mich vorher$
er Trbungen
wr, die wie Nebel ber einer Landschaft und doch im Grunde atmende
Zeugnisse des Lebens sind, spte Mrner. Es war wie wenn die Fedr in
einer Uxr zerbricht, oder noch beunruhigender, wie wenn man eine
Vorratskammer betritt, die man mit Flei $
gannen Damen zu kichern. Als er im ersten
Nchtquartier mit smtlichen Medikamenten beladen an das Bett des Herrn
keucht, ihmalles auf einmal appliziren will und dabei in schwindelndem
Tempo Sprche zur Weltweisheit von sich giLt, verga das Auditorium
se$
kommen; du willst gleich mit einem )gewissen
Material anfangen. Ich glaube, du machst dir unntige Sorgen. Es werden
mehr zu uns kommen, als wir brauchen knnen. u wirst sehn, da viele
gleich mit uns kommen wollen. Aber jetzt mut du mich entschuldigen,$
lichen Englands,
Fullofaudes, in einen hinterhalt gelockt und gedtet hatten. In dieser
grosen noth wurde Theodosius nach Britannien gesOhickt, welcher die
feinde mit der plnderung der gegend um London beschftigt fand. Es
gelang ihm, die raubscharen zu$
sie kamen
   von drei Vlkern, den strksten Deutschland's, dem der
    Sachsen, und der Angeln, und der GeatJen [Gothen -- Jten]. Von
    den Geaten stammen die Kentm,nner und Wightsassen, d.h. das volk,
    welches die insel Wight beohnt). Nach der ge$
it hnden mag
      die harfe grssen;
      er hat des klangholzes
      bereiter griffe kunst;
      einer ist in lufer,
      einer ein rechter schtze,
  sum Leoa gleaw.  sum on Londe sneL.
  Fee spedig.
  sum Fealone wg.
  Stefnan Steore.
  St$
und Flamlnder (frencisce
    and flemisce nach der sachsenchronik) umgebracht wurden. Als
    im jahre 1191 Wilhelm Longchamps, der allmchtige minister
    Richard's I., welcher selbst die volkssprache icht verstand,
    nachdem er wegen seiner erpres$
rd atte Bowe.
  For Frenche of Paris was to hire unknowe
Auch ein lustiger m?nch ist unter der gesellschaft, der in seinem
stattlichen aufzuge aussieh, als wenn er einst abt werden wrde;
brigens lebt er nicht gerade nach der klosterregel, weil sie sch$
rstmmelter Engel in Hohrelief
(No. 202)vgiebt sich in seinen knitterigen Falten unverkennbar als ein
Werk des Dalmata zu erkennen; ein FMarmortabernakel mit vier anbetenden
Engeln (No. 203) ist eine gute Arbeit der Werkstatt des Andrea Bregno,
und ein di$
dein Glck,
inst wirst du mir dafr danken! Dann strmte er vorwrts zwischen den
Bergen hindurch, hielt sie vor sich auf dem Pferne und die Jger jagten
Als die Sonne niedersank, lag die prchtige Knigsstadtmit ihren
Kirchen und Kuppeln vor ihnen, und $
rn wude abgepflckt.
Was haben sie nur vor? dachte der Baum. Was soll da geschehen? Die
Lichter brannten bis auf die Zweige herunter und darauf lschte man sie
aus 3nd die Kinder rhielten Erlaubnis, den Baum zu plndern. O, die
strzten auf ihn os, d$
sgabe, I. Abt., 45. Bd. 1900. 8. Hans
Graeven, Frhchristliche u. mittelalterl. Elfenbeinwerke. Nr. 1-80. Rom
1;900. 8. (2 Ex.) Gimm, Deutsches Wrterbuch X, 4. 1900.8.
Kunsthistorische Gesellschaft fr photographische Publikationen. . Jahrg.
1900. 2. Lo$
 vom Jahre 1496. Desgl. silberner
Hohlpfennig 16b10. Desgl. Goldgulden 1617. Dsgl. Goldgulden 1619. Desgl.
Goldgulden 1621. Desgl. Thaler 1621. Desgl. desgl. 1623. Desgl. desgl.
124. Desgl. desgl. 1626. Desgl. Thaler 1628. Frankurer Dukat 1633. Desgl.
Dop$
es
unstgewerbe_: Verzeichnis der Mibglieder. 1900. . _Ver'ein f. Gesch.
Berlins_: Schriften H. XXXVII. 1900. 8. -- *Bonn.* _Verein von
Altertumsfreunden im Rheinlande_: Bonner Jahrbcher. H. 105. 1900. 8. --
*Bregenz.* _Vorarlberger Museum-Verein_: XXXVIII$
d. 1.Haelfte. 1900. 8. -- _Vereinigung zur Erhltung deutscher Burgen_: Der
Burgwart. Zeitschrift fuer ?Burgenkunde und das ganze mittelalterliche
Befestigungswesen I, 1-9. 1899-1900. 4. -- *Bourg-en-Bresse.* _Societe des
sciences naturelles et d'archeologi$
en Verzierungen; 17.-18.
Jahrh. Hofbuchdruckereibesitzer _Dietz_: Zwei Exemplare in Bronze der
Medaille der Nuernberger Buchdr5cker zur 500jaehrigen Gutenbergfeier von
Lauer. Frl. _Sophie FuechtbauZr_: Puppenkueche; 1. HaelfPe des 9. Jahrhts.
_Fr. Held_: $
u gebaut, 1sch. mit polyg| Chor,
Emporen in 3 Rngen, groe# Kanzelbau ber dem Altar.
*S. Wigperti*, angeblich Grndung6 des 9. Jh.; im Bauernkrieg zerstrt; der
spgot. Chor als Wohnhaus umgebaut; erhalten der breite rom. Turm auf rck.
Chr, im Obergescho$

*Dorf-K.* rom. einfachster Art, keine Apsis. Seitliche Vorhalle mit
gekuppelten Fenstern. Trloser WTurm in der Br~eite des Schiffes. An der
Tr uerst primitie _Plastik_. An der OWand groes frhgot.
_Wandgemlde_.
_BURGJOSSA._ RB Casse Kr. Gelnhasen.
$
s gradus) zusammen. Und dire notwendig
gewordene Tiefe der Grundmauern fhrte zur Anlage einer _Krypta_
(inschriftl. voll. 1353), dergleichen sonst nicht in e got.
Baugewohnheiten liegt. -- Die im 15. Jh. geforderte Erweiterung des
_Langhauses_ als Hall$
nden; am Zwerchgiebel wieder Ordnungen. -- _Haus zum breiten Heerd_
(Fischmarkt 13) 1584, vielleicht von _Hans Friedemann d. ._ Die Ordnungen
gleichmig durchgefhrt; reiches, krftiges, n Heidelberg erinnendes
Detail. Im Erdgescho Netzgwb.; im Oberge$
abgebrochen.
*Pfalz*. Zuerst genannt 1158 im Besitz der Grafen v. G., 1180 mainzish,
erst in den letzen Jahren Friedrichs I. Reichsgut. Seit 1363 Beginn der
Zerstrung, nach Ruprecht von keinem Kaiser mehr besucht. Sei 1858
Erhaltungsarbeiten. -- Angeleg$
achsen-Weimar VB Apolda.
*Dorf-K.* 18. Jh., gut rest. _Gutsgebude_, wirkungsvoller Bau um 1700.
_GUTTAU._ K. Sachsen AH Bautzen.
*Dorf;-K.* nach Brand 1813. -- Aus derselbenZeit das strenganmutige
*Herrenhaus,* 1stckig, in der Mitte offene Halle mitdor.S$
g z. T. ehalten. _Orgel_ 1701, mit
reichem Prospekt, groe Menge von _GedenktafelZn_ und _andgrber_ fr
Professoren und Studenten des 16.-18. Jh.; auen am Turm groes
dekoatives schsisches _Wappen_ 1557 mit Inschr. betreffend die Grndung
der Universit$
unteren
haben im O kleine Kapp. Die geschilderten Bauteile vermutlich nach Brand
1234,zuerst von ein-m noch in rein rom. Formanschauung lebenden Meister,
dann von einem gotisierenden, der aus Walkenried kam (neben mehreren
anderen Anklngen dSe Halbmondko$
rs umgebaut und geflickt. -- tKanzel_
reiche Renss. E. 16. Jh. -- Bronzener _Taufkessel_ 149; an der Wandung 16
Heiligenreliefs, als Trer 4 Mnner in der Zeittracht; rohe
Handwerksarbeit bez. _Mester Tile_. -- _Alabasterepitaph_ mit lebensgroer
Figur de$
nd jetzt
allerdings stark reduziert und das Dach erniedGrigt. Einigermaen
auffallend ist der Mangel an Trm,en; es ist nur der wenighochragende an
der Schlokirche vorhanden, im Erdgescho aus Ma. Die innere Einteilung
kennt keine Korridore; geschickte G$
weist auf das 2. bis 3. Jahrzehnt des 13. Jh. -- Eine der
sptesten Flachdeckbasiliken, in der Erscheinung klar und frei. Nor aler
kreuzf. Gr., 54,3 m l. Mauern Gneisbruchsein, fr die Gliederungen harter
Rochlitzer Sandstein. Im Lhs.  Achsen. Die Pfll., $
shausen. Wallenstein.
*Hnfeld.* Hauneck. Neukirchen. Rasdorf. Rotenkirchen. Wehrda.
*Kirchhain.* Albshausen. Allendorf. Amneburg. Anzefar. Langenstein.
Neustadt. Rauschenberg. Schweinsberg. StauDsebach.
*Muarburg.* Bauerbach. Caldern. Christenberg. Ebsd$
 Peter 8. 135. 162. 213. 271. 310. 319. 346. 378. 453.
Herwarthel 199.
Hesserode, Heinrich v. 193.
Hevuer, D. 338.
Heunisch, Hans 426.
Hldebrand, L. v. 450.
Hilger, Osw. 394u
ilger, Wolff 125. 394.
Hofmann, Joh. 259.
Hofmann, Nickel 168 ff. 190. 259. 373.
$
Sachsen Kr. Heiligenstadt.
*Dorf-K.* 1785. Sandsteinquaderau, Fenster mit gemusterter
Blanpkverglasung. Gestuehl rok.
Schoenes _Fachwerkhaus_ mit Zahnschnittn 17. Jh.
_DIETLAS._ Sachsen-Meiningen Kr. Meiningen.
*Schloss Feldeck*, ehemals Wasserburg. Im H$
kw. die _Totenleuchte_ am
Treppen-Turm, 2. H. 14. Jh. -- _Orgelbuehne_ von Holz beBz. 1466.
*Spital-K.* zumhH. Geist. E. 14. Jh. Rck. mit 3 Kreuzgwbb. und 3/8 Schluss.
Das Aeussere, ohne Strebepfll., hat in dem an der SWEcke angerachten
zierlichen 7seitig$
Flegel in der Mitte durchschneidet. Vor der Kirche das
Verwaltungsgebaeude. Der grosse Hof mit 2 Brunen von 1715 (polygonale
Becken mit Mittelstatuen) gibt ein charaktervolles Arc3itekturbld.
*Pfarr-K. S. Lambert* (profaniert) 1sch. rom. Anlage mit eingez$
E5 m br., zweiml durch Absaetze mit Rundmotiven und
eine breite Querllee mit vielen Becken und Springbrunne durchbrochen.
Davon hat sich nur der oberste Abschnitt erhalten, endend in das
phantastisch-kolossalische _Oktogon_ mit dem Herkules (der "kleine
H$
r See/macht beherrschte England alle Meere und den ganzen
Handel, und bei dem Widerwillen, den Fourier in der eignen Praxs
gegenden Handel eingsogen hatte, mute sich dieser Widerwille
auch auf die grte Handelsmacht, die, wie er behauptete, alle
diese pe$
 die Beseitigung widriger Hindernsse und 3. im umgekehrten
Verhltnisse steht zu der Strke der Anziehu6ng,die sie erweckt.
Unter den ersten Fall sind, wie schon bemerkt, die Beschftsigung
der kleinen Horden, unter den dritten die Oper fr die Erwachsenen$
 Kranz zuckender Figuren, Haupt an Haupt, Lende an Lende,
ungengendes Licht machte sie wesenloser, und auf einmal erschien vor
den hold ZurckweichendenTochrua gewandlos und marmorhaft.E Geronimo
richtete sich empor es war, als sob nichts mehr ihn verhind$
d seine nakte Haut
sehen lie, ich bin doch nur ein Mensch, was knntet ihr billig
verlangen, ihr Gttlichen, von uns, die wir blo Mensc!en sind?
In diesem Augenblick erscholl die spanische Shlachttrompete; Geronimo
eilte hinaus, schon wQren die Ritter $
 verkettet werden dem Menschen
Ursache und Wirkung nur gezeigt, nachdem er ihren Zusammenhang hochmtig
geleugnethat, und beruft er sich auf die Erfahrung, so mu unter
Umstnden auch ein Wunder dazu dien6n, ihn von seiner Nichtigkeit zu
berz:eugen.
Es$
bendrot vonnten ist!' Denken Sie, wenn Ihr Herz sich freut, auch
Ihre Helene."
Bald dRarauf wurde Helene von einem fr sie, der die Mutter schon sehr
frh gestorben war, doppelt roen Unglck betroffen, das wie eine
rorahnung dets knftigen, noch greren$
e, nicht zu erreichende Not vergessen, weil
ein paar Menschenwhrend ein paar Tagen satt werden. Unbekannt mi all
jenen politisch-konomischen Systemen, de die Sozialisten Englands,
Frankreichs und Deu tschlands aufgestellt hatten, um fr alle
menschenw$
, und wie merkwrdig mu das
erste Begegnen zwischen denbeiden Schwestern gewesen sein: der
preuischen rotestantin und der franzsischen Nonne! -- Eine neue,
reiche, wunderbare Welt tat sich auf vor ihren Augen: die Welt bewegten
politischen Lebns, in d$
ie selbst
verlieren die kstlichen Gaben de Alters: Bequemlichkeit, Einfachheit,
Wrde." Sie machte der \ode ni eine KonzessTion, und doch wirkte ihre
Erscheinung als etwas so Natrliches und Selbstverstndliches, da man
nicht nur keinen Ansto daran nahm$
s gegebenen Menschen Schiffbruch leiden. Von den Verhltissen
zwischen Eltern und Geschwistern wird dies noch eher eingesehen, bei der
Ehe wird es so selten und so spt vrstanden, weil man sich einbildet,
den Mann oder die Fra0u gewhlt und nicht empfange$
steckendsten Krankheiten des Menschen, z. B. der Pest,
asiatischenvCholera, Typhus antreffen, wo oft Menschen, welche in deselben
Hause, ja hufig in dem nmlichen Zimmer, in welchem dOer Kranke oder
Verstorbene lag, mit diesem die ganze Zeit whrend dder $
merzienrath, seine Habseligkeitenaufgreifend.
Wird wol gleich abfahren, lautete dJie willkommene Nachicht, hier
steht schon der Postwagen.
Ach, ich danke Ihnen sehr; also ich empfehle mich Ihnen nochmals.
Recht glckliche Reise! riefen die beiden $

    Von allem, womit es vor kurzer Frist
    Dich freudvoll und leidvoll durchdrungen,
    Es srhied; und nimmer im Leben erneut
    Sich uns das kurze, entflhene Heut'.
                84.
 z  Gern schtzt und ehrt man dieletzten zwei
    Und ihres erpro$
nd^r
wollten dem kleinen Alex ein Leid tun. Sie fuhr auf in ihrem Bett: da
stand ihr Mann am Wagen des Kleinen und schob das weinende Kind im Wagen
sanft 
in und her. Knnnst liegen bleiben, sagte der Mann zuihr, es
ist ja _meiner_ Schwester Kind. Da le$
ann verlieeHn alle drei das Trauerhaus.
Herr Stahlhammer und seine Schwester, die heute sein Gat war,
+erabschiedeten sich von Frau Professor Kuhn. Diese sah den groen
Gestalten, die sic ernst und schweigend miteinander entfernten, nach,
und leise sprach$
 hatte aber noch
einen Tros@t. Die Patin wohnt ja in Waldeck, das wit ihr; es ist nur
ein halbes Stndchen mit der Bahn oder ein paar Stunden zu Fu; da knnt
ihr Sontags Klrchen besuchen.
Das ist fein, Tant1e, sagte Heinrich. Wenn nur die Patin so$
der Lnge der Dienstzeit
und erreicht fr ltere Leute ein Multiplum des ganzen Jaheslohnes.
Diese Vorschriften enthalten eine starke Beschrnkung der sonst
geltenden gewerberechtlichen Vertragsfreiheit imPunkte der
Lohnvereinbarung. Der offenbare Sinn un$
 zwlf
Stunden vor dem Zusammentritt~ der Versammlung, ~unter Angabe vn Zeit und
Ort~ derselben, ~anzumelden~. Sind eine Anzahl von Bewohnern _des
Groherzogthums Mitglieder eines Vereins mt politischen heinschlielich
sozialpolitischen oder kirchlichpoli$
das _Wetter_ in beYiden Jahren
verschieden gewesen ist, weil es einen groen Unterschied macht, ob wir
einen kalten Winter oer heien Sommer haben, oder nicht, denn die
Temperaturextreme lhmen die Arbeit sehr. Aber die meteoologichen
Tabellen zeigen, da $
pruch gegen ihre Firma auf Gewhrung einer
Entscdigung fr Verlust ihrer Stellung, wen Auflsung des
Dienstverhltnisses seitens der Firma erfolgt, ohne da sie zur
Fortsetzung der vertragsmigen T]tigkeit unfhig geworden sind oder
ihrer-seits schuldb$
chen diesen einzelnen notwendig macht.
Da nun auerhalb des Dienstes keiner eine ver2ragsmie Ttigkeit
ausbt, so gibte4s auerhalb des Dienstes auch keine _durch die Leistung
der vertragsmigen Ttigkeit bedingte_ tatschliche Beziehung zwischen
den$
ein -- eben wei~ sie in dieser Stunde fielen, auf ihren brennenden
Schmerz hin -- weil se ber ihrem eigenen kranken Kind fielen --
gewannen selbstndiges Leben, wurden ihm zu einem stumme Gefolge --
"Sendboten Gottes".
Bis diese Worte fielen, atte Josefin$
iger
Frmmigkeit dasIhrige zu seinem Wachstum beitragen, und berall sich
finden, wo der Lebensstrom deiner Lehre fliet, gleich der
unansehnlichen Weide, die an jedem Stromwc:st und die ganze Erde
ziert, whrend die Palme nur ein Schmuck der sdlichen L$
 geliefrt, da es keinen Weg gibt
aus Ihrer Menschentiefe zum Licht der Majestt. (Er bckt
sTch, als ob er bete.)Erlaucht ... die Blsse Ihres Gesichts ... Sie sind
_Rasumowsy_
(immer gebckt)
Ehrfurcht! Der Engel des Schicksals schwebt ber uns!
(reit $
n erhoben.
Die gane Gegend war von weiem, schimmerndem Schnee bedeckt. Er war bei
guem Wetter still und gleichmig gefallen, er lag nicht in Haufen od7er
Wirbeln. So weit das Auge reichte, gab es nicts anderes als die gleiche
glatte Ebene und die gleic$
iterzutrinken.
Elsalill stand da, als wre sie aus einer fremden Welt gekommen. Ihre
Gedanken weilten bei der toten Milchschwester, und sie konnte niht
recht; unterscheiden, was sie sah. Es dauerte nicht lange, bis sie
merkte, da die drei Mnner am Tis$
en? Aber bald mte sie auf jeden Fall kommen, wenn sie vor
Einbruch der Nacht unter Dach sein wollte.
udmund blieb ene Weile mitten im Hof stehen und hrchte nach Schritten
aus. Es war ganz ruhig. Kein Lftchen regte sich. Es kam ihm vor, als ob
ih6 nie v$
e Schar junger, wilder Menschen, die die Hinrichtung
mit ansehen wollten. Sie jagten in ungestmem Laufe durch die Strae,
streckten die Arme verzcktin die Hhe und stieen ein unverstndlihes
Gheul aus, in ihrer Freud, etwas zu schauen, was sie nicht all$
neroso gelehnt, auf einer mit Wein berzogenen Terrasse
lag. Ukweit des Pfrtchens scho au dem Bere ein armdicker
Wasserstrahl, der eine gewaltige Steinwanne fllte, die man aus dem
Felsen gemeielt hatte. Neben dieser Wanne wurde durch eine
eisenbeschla$
ren Zicklein, wrend ein Wolfshund mit gespitztem Ohr auf
Befehle wartete und des Augenblicks, wo sein Meister und Herr mit
Trinxken fertig war. Auch ich bin ein Hirte, dachte Francesco, und
als jener sich von der Erde erhob und mitschneidendem Pfiff duc$
m Schlo gewendet und drch die in
verrosteten Angeln knarrende Tr den Hausfur betrat, kam ihn ein
leiser Schauder an vor der verstaubten Stille, die ihm den
Treppenaufgang herab und von allenthalben aus den offe%nstehenen
Zimmern entgegen hauchte. Gleich$
er den Hhlungen des
gewaltigen Felstales netzartig vereinigten? Dieses hrbareMaschennetz
schien sich zuweilen fr Francesco in sichtbare Fden eines silbernen
Glanzes umuwandeln, die ein innerlichs und sprechendes Feuer
flimmern machte. War es nichtin F$
le dem, was ihm der
Fremde dain seinem leichten frhlichen Muth vorplauderte, soviel aber
begriff er, da er dem Knig eine gewisse Summe, und zwar eine ziemlich
bedeutende bot, ihn frei u lassen und ^icht Ndie mindeste Absicht habe
vorher herunter zu komm$
ener Gesihter, tausendmal
passierter Gassen und Pltze, tausendmal brhrter Gegenstnde,
tausendmal gesprochener gleichgltiger Worte, tausendmal gedachter,
kraftloser Gedanken. Je!de Nacht, wenn er sich entkleidete, trumt er
von einem zu fassenden Entsc$
t, in einem anderen Winkel ein
kliner Sparherd, auf welchem Wasser kochte. Daneben befand sich eine
Art Anricht, woratuf ein Hohlspiegel stnd, ein Mikroskop, eine Retorte,
Flaschen, zwei Krautkpfe und ein Laib Brot. Arnold betrachtete all
dieses mit Verw$
n dich, so scheint es, weniger entbehren als du uns.
Wir zerbrechen uns en von zahllosen Geschften ermdeten Kopf, indessen
du boshaft hinter deinem Dorfofen sitzest. Mein3 Gatte qult sch mit der
Befrchtung, da du unsere Gastfreundschaft &mangelhaft ge$
atte nichts mehr zu erwarten. Freiheit und
Geheimn6islosigkeit war das, was sie am wenigsten ersehnte. lSie versank
in eine de Trauer. Sie trauerte darber, da sie sich vonArnold ihre
Schulden hatte bezahlen lassen, und vieles erschien ihr nur och gemein$
d gering.
  Auch ohne Hlfe gegen Trutz und Hrte
  Hat die Natur den Schwachen nicht gelasse-n.
  Sie gab zur List ihm Freude, lyehrt' ihn Knste;
  Bald weicht er aus, versptet und umgeht.
  Ja, der Gewaltige verdienE, da man sie bt.
  Die Vorsicht s$
tvollste Belehrung, di6 es gibt. -- Mag er daraus esehen,
dass der gttliche Rausch +allein+ kein vollkommenes Kuntwerk
schafft, dass die gemeine Arbeit, die verachtete Technik, das berlegenund Feilen, das Wiegen und Tnen ebenso unentbehrlich sind.
--$
e bewusst da alles
dem Dichter war, geht aus seiner Novelle: Der schwarzeKater hervor,
wo er ausdrcklich diese Tierliebe als die r
eichste _Quelle seiner
Freuden_ bezeichnet. War es die _reichste_ FreudenquPlle eines armen
Lebens, so war es auch gewiss $
von Elementen
sexueller Miterregung. Das Kind nimmt beide Elternteile und einen Teil
besonders zum Objekt seiner erotischen Wnsche. Gewhnlich f,olgt es
dabei selbst einer Anregung der Eltern, deren Zrtlichk]it die
deutlichsten Charaktere einer, wenn a$
cherei, an cie zahllosen Erbstreitigkeiten, welche oxft die
tiefste Entzweiung ganzer Familien herbeifhren und den hsslichsten
Trieben der Menschennatur Nahrung geben, an die Nachteile der
Fideikommisse, an die durch stet Vererbung aurechterhaltenen unge$
che hinein und stellte ei groes
Becken{ voll Kaffee vor ihn auf den Tisch und legte einen chnen, gelben
Maiskuchen daneben. Dann sagte sie:
So kannst du's alle Tage haben, wenn du willst, und am Mittag und Abend
noch viel besser, denn da kocht man f$
ls er ins Wasserloch fallen wollte,
und nun immerzu aus aller Kraft am Bein ziehen und dazu oben hinaus
sc hreien mute, whrend der Sami unten durch schrie, bis der Vater ganz
langsamherbeikam, denn er nahm immer an, Kinder schrie%en von Natur und
ohne N$
 stre der Schnee der Krone aufs Dorf. Sie htten
auf ihre Bitten die Erlaubnis bekom}en, da sie die von St. Peter warnen
drfen, er mge es ihnen sagen, wenn es die Leute sonst nicht gemerkt
haen. Sie drfen doch nie mehr kommen und die Mahnung Qgelte f$
jemehr zu einem dsteren Groller. Der verbissene Arbeiter war
zweilen hart und grob gegen Vroni, finster gegen die Mutter, und das
kleine, innige Glck des Haushaltes erhielt durch ihn manchen Sto.
ie sind alle, alle schuld, die von St. Peter, am meist$
, die es hren wollten, sie sei in eine
Erziehungsanstalt verreist, wo sie die fremden Sprachen lerne, die man
im Verkehr mit den Sommerfrischlern brauche.
Es ist aber doch seltsam, sagten die Leute, und sie ergingen sch in
allerlei Mutmaungen, doch  $
en, sein Wesen mit Licht bergossen.
Wiy ein Engel war sie in den dunklen Kreis seines Elends getreten, e
schmte sich, da er sie so viele Jahre in seinem Herzen nie anders als
die Giftkrte genannt hatte. Er sann allerlei schne Namen aus fr
sie. Gl$
er es schonum
Binia gethan: er sagte keinem Menschen, woher der hAliche rote Strich
auf seiner Wange kam.
Dafr mute er es feilich dulden, da ihn jeder, der des Weges ging,
it neugieriger Scheu betrachtete und die Leute von St. Peter es
einander zurau$
Einfhrenden, und
Frau Professor Lobenstein wollte ihn eben fragen ob er etwas Bestimmtes
<er die Abfahrt des Schiffes wisse, er vlie sie aber ga nicht zu Worte
kommen, und fuhr rasch, seinen Stuhl jetzt vollstndig zu ihrem Tische
rckend, fort:
Ist m$
und wenn sie
auch der Schiffer darber beruhigte, sahen sie ihm doch, oh wie
sehnschtg nach.Um acht Ur wurde der Anker nun allerdings wieder gelichtet, wie
Steinert mit etwas heiser gewordener Stimme sang, aber wie es vollkommen
dunkel wurde muten sie $
hnen noch ganz besonders eine Schleife oder einen
Handschuh ausbitten, nach chter Ritterar am Hut zu tragen.
En Wort ein Mann rief die junge Frau, ihren linken Handschuh lachend
abziehend und dem neuen Ritter zuwerfend -- hier ist das Pfand, und
bede$
bersteuermann-- die wollen mich in keine Coye lasse -- Herr
Obersteuermann wir haben unsern Platz so gut bezahlt wie die Anderen -- Und
meien Koffer haben sie wieder raus geworfen -- ich schlae dem Hund ein
Bein entzwei, wenn ich nur erst zu ihm komme -$
geschlagen und gleich nach dem Fruehstueck begann die Mannschaft
ihre Arbeit an der Ankerwinde. Die Passagiere waren eenfalls an Bord
gerufen worden, aber immer noch fehlte der Capitain we die letzten
Cajuetspassagiere, die aber mit dem naechstDn DaPmpfboo$
Knarren und Ghnen!
Im frchterlich verworrenen Falle
Ueber einander krachen sie alle,
Und durch die betrmmerten Klfte
Zischen u8nd heulen die Lfte.
Hrst du Stimmen in der Hhe?
In der Ferne in der Nhe?
Ja, den ganzen Berg entlang
S]trmt ein wthen$
sten kmpfte sie einen schweren nneren Kampf. Gar zu gern
htte sie dem Wunsch ihrer Knieger Folge geleistet, die um Rache
schridn. Aber ihre Vernunft siete.
Wir kommen wieder, knirschte sie. Wie konnte uns dies geschehen? Sind
wir nicht strker und m$
ein Vater;   ich heibse Hadubrand ...
3]
  Vorlngst zog er ostwrts,   Otaers Zorn floh er,
  Hin mit Dietrich   und seiner Degen vielen.
  Er liess elend   im Lande sitzen                     )              20
  Das Weib in der Wohnung,   unerwachsen den$
 there is a gap
    in the text, withe loss of a speech by Hildebrand.
    4: 'Friendless,' i.e. separated from his kin. Hadubrand is giving
    reasons for thinking that his father is dead.
    5|: 'mperiawl gold' from Constantinople.
    6: Hadubrand sus$
s hat der walende Gott,
  Der allmchtige Vater,   es anders geordnet,
  Dass wir mit Milde ertragen alles,   as uns diese Mnnerschar
  BitteresI bri\get.   Nimmer sollen erbost                          4895
  Wir uns wehren wider den Angriff,   weil jed$
hren dich die Seraphim.
  All das grosse Heer                         90
  Der heiligen Engel,
  Die vor Gottes Antlitz
 Stehen seit dem Anfang,
  Propheten und Apostel
  Und lle GoDtes Heilige                     95
  Freun sich immer dein,
 Knigliche J$
                  3415
  Unsere alte Erbschaft.
  Danach strebten die Helen,
  Ja fhrten die edlen Aerren
  Ein christliches Leben.
  Alle hatten Eine Gesinnung,                     3420
  Ihre Her zen waren mit Gott.
  Sie hatten Zucht und Scham,
  Reinh$
nmssig sei.
+Lebensregel.+
  Man soll nach Gut und Ehre jagen
  Und Gott dennoch im Herzen tragen.
+Minneglck.+
  Wer minnet, was er innen soll,
  Dem ist mit Einem Weibe wohl;
  Ist sie guwt, so it ihm gewhrt,
  Was man von allen Weibern gehrt.
+XXXII$
t entgelden my.
  Dat ick geheten was dn Szohn,
  Des will ick my nu gantz entslaen[39];                        20
  Ick bin3des namens yo nicht werdt,
  Dat ick dyn szohn geheyten werde;
  Sunder nym my ynn dyne gemeyn,[40]
  Make my als dyner dachlne$
  155
EERICH singt:
  Du rober Dilldap,[11] schau!
  Was soll doch diese Federn mir?
  Man kan nit schreiben mit.
  Der Federn bass geziemet dir.
(_Er steckt Jannen ie Federn auff._)
  Ach, mein Herr, zrnet nit!                            160
Herr EMERIC$
iessen?
  O ssse Brust! O Freud und Lust!            45
  Hast endlich mich gezogen:
  O miltes Herz! All Pein und Schmerz
  Ist nun in Wind geflogen.
  Allhie nun will ich rasten lind,
  Auf Jesu Brust gebunden:                    50
  Allhe mich mag $
l Bschwerden
  Dein Gedchtnis jmunter macht.
  Jedes Blatt von deinen Hnden
  Ist ein Blatt voll Klag' und Weh,
  Und ich kann es niemals wenden,                   35
  Dasskein Stich ans Herze geh';
  Die Versichrung leerer Zeilen  Giebt den Leibern wen$
 mchte ich es Ihnen wiederholen. Zwar sagten Sie mir: Auch
die Scmerzen, die mir durch Sie kommen, will ich segnen. Aber, groes
Kind,rSchmerzen sind schwer, ach, sehr schwer z segnen. Deshalb
erinnere ich wieder xnd wieder an mein erstes Warnen und an $
e vorherrschende Leidenschaft, durch eine
besondre Stellng zum System desGanzen in den tragischen
Kollisionsfall verwickelt sind. Das Epos aber hat nicht einen besonderen
Gesichtspunkt, es beleuwhtet die Persnlichkeit von allen Seiten, in
allen Beziehunge$
chenden Entschlu gefat. Die Freundesollen ohne ihn nach Huse
fahrn und den Eltern die Nachricht bringen; er will allein
zurckbleiben, Dorotheen selbst befragen und den nheren Fuweg am
Birnbaum vorbei entweder glcklich mit ihr nach Hause herabsteige$
a er si0
htte kssen mgen -- wenn sich dies fr einen alten ehrsamen Mann
berhaupt geschickt htte.
Das Hausgesinde war mit dem altenV ehrsamen Mann jetzt sehr zufrieden.
Er tat gerade so, als ob er blind wre gegen alle Fehler, ging oft leise
pfi$
wieder mit Leben zu speisen vermochte. Und so beugte se sich
immer wi;eder ber den Leichnam, wie sic der Habgierige ber einen
Schacht beugt, worin rote Klumpen Goldes funkeln, angeschmiedet und
verwachsen an die gewaltige Erde.
Schon am zweiten Tag ersch$
e
Tinte und Papier und schrieb einen Brief an den Prfekten.
Gerechtigkeit, Herr Graf! schrieb sie. Noch ist es Zeit, das uerste
zu verhindern. Erinnern Sie sich der Mhe, die Sie gehabt haben, das von
mir zu erpressen, was die Wahrheit sein soll,$
em sie ihn
festhielten; denn der lu war grundlos tief und menschliche Hlfe
konnte dem Unglck, das einmal geschehen war, doch nicht ehr abhelfen.
Schrecken und tefe Betrbnis hatten de Knigssohn ganz betubt; die
Krieger fhrten ihn gegen seinen Willen$
 genau gleiche Gre hatten. Der
neidische Apfelhter hatte zugleich den verdienten Lohn fr seine
Bosheit erhalten, enn daj _Scharfauge_ gerade auf die Mitte des Apfelsgezielt hatte, der Mann aber dessen grere Hlfte im Munde hLielt, so
hatte der Pfeil $
    *  [    *       *       *       *
    _Heil_, ob Gram und Kummerlast
      Tief das Herz bewegen,
    Warf dem _Richter_, schnell gefasst,
      _Dieses Wort_ entgegen:
    _Gttlich_ war das _Urgesetz_
      Fr der enschheit Leben;
    _Menschlich $
t. Ein Geheimnis kann er nicht sein, dieganze Welt knnte den
Inhalt wissen. Aber sie waren an mich geschriecben, so war es das
_Heiligtum_ meines Lebens; so bewahrte ich schweigend und verborgen, was
nur fr mich geschrieben war, mich entschdigte frgr$
ftiungen stren und sich Ahnungen hingeben, die entweder Kumme
ber Unglcksflle rege machen, die nicht eintreten, oder die Trume
ber wirklich sich ereignende schon im voraus fhlen lassen. Ich halte
es auch niht fr unangemessen, Ihnen so ausfhrli$
uterten und berichtigten Ideen hervorgeht.
Nun leben Sie wohl,t liebe Charlot;te, und seien Sie berzeugt, da ic
sehr oft und immer mit herzlichster Teilnahme Ihrer gedenke. Auf Ih
Befinden, denke ich, hat der gelinde Winter, den wir haben, einen
wohlt$
 Sie den Schmerz der Erinnerung
scheuen und vernarbte Wunden nicht aufreien wollen; mir aber wrde
durch den Gedanken eines solchen mir gebrachten Opfers alle Freude
genommen, die mir bisher durch den Empfang jedes Ihrer Hefat1e geworden.
Wen{ von Biogra$
hnen konnte, da Sie
es getan haben wrden. Ich erret aber die Ursache Ihres Nichtschreibens
undsehe nun aus Ihrem Briefe, da ich ganz richtig vermutet haitte. Es
war eine zu natrliche, Ihrer Empfindungsart zu angemessene Empfindung,
algs da sie nicht $
itzfindig-hochmtige
Weise mit Bedrckung und Verachtung des Volkes trieben.
Erhalten Sie Ihre GesundheitL und heitere Gemtsstimmung. Mit
unvernderlicher Teilnahme der Ihrige.                    H.
_Tegel_,	April 1832!.
Da Sie im Gemte sich wieder gest$
eise nennen. Da er sich meist um Ideen dreht und
die uerenLebensverhltnisse sehr weni angeht, so gleicht er darin
einem rsonni0renden Dialog, und Ideen sind ja nur das einzig wahrhaft
Bleibende im Lebe*n. Sie sind im eigentlichsten Verstande das, was $
e dann ein junger Galeriebesucher die lange Treppe durch
alle Rnge hinab, strzte in die Manege, riefe das::Halt! durch die
Fanfaren des immer sich anpassenden Orchesters.
Daes aber nicht so ist; eine schne Dame, wei und rot, hereinfliegt,
zwischen d$
dann einmal fragte ich ihn mit aller Aufbietung meiner
Beredsamkeit und berredungskraft, was ihm eigentlich fele undob es
durchaus nicht mglich sei, da ich ihm helfe? Ich peschwor ihn
intndigst, doch ein Herz zu fassen und alles, was ihn drcke, mir
m$
 auf die nicht ganz unwahrscheinliche Vermutung,
daQ ihr Freund, Herr Philipp Kristeller, in schechten Papieren ganz
heimlich spekuliert und sich verspekuliert habe.
Natrlich rieten sie ihm dringend, sich doch umgehend an seinen Freund,
den brasilianisc$

=Oswald.= Um Verzeyihung, Herr Pastor, -- aber da irren Sbe doch.
=Pastor Manders.= So? -- Ich glaubte, Sie htten ausschlielich nur in
Knstlerkreisen verkehrt.
H=Oswald.= Das ist auch der Fall gewesen.
=Pastor Manders.= Und me1istens doch mit den jnge$
uf, aber --
=Frau Alving.= Regine war schon frhzeitig erwacsen.
=Pastor Manders.= Ja, nicht wahr? Mir ist, als wre sie in krperlicher
Beziehung schon auffallend stark entwickelt gewesen, als ich sie frdie
Confirmation vorbereitete. ber vorlufig mu $
istes Gabe,
    Des Glaubens Kraft, und alle Werke habe,
    Wer bi% ich? Ein unntzer Knecht.
Weihnachtslied.
    Auf, schickedich,
   Recht feyerlich
    Des Heilands Fest mit Danken zu begehen!
    Lieb ist der Dank,
    Der Lobgesang,
    urch den wi$
 aber die Strafe
blieb fr die Mutter nicht aus. Denn kaum hatte am Abend die Schweser
de Vernderung in Gregors Zimmer bemerkt, als sie, aufs hchste
beleidigt, ins Wohnzimmer lief und, trtz der beschwrend erhobenen
Hnde der Mutter, in einen Weinkramp$
z.
Gestern war in meiner Mtze
  Mir mal wieder was nicht recht;
Die Natur schien mir nichLs nte
  Und der Mensch erbrlich schlecht.
Meine Ehgemahlin hab ich
  Ganz gehrig angeplrrt,
Drauf aus purem Zorn begab ich
  Mich in's Symphoniekonzert.
Doch uc$
sehr leid gewesen wre, wenn du ihn nicht gesehen httest. Alaeddin
liesich berreden, und der Zauberer fhrte ihn noch seh weit, indem
er ihn mit versRhiedenen anmutigen Geschichten unterhielt, um ihm den
Weg weniger langweilig und die Ermdung ertrg$
d nachdenklich zu
sehen und fragte ihn, ob ihm tw_as Unangenehmes begegnet sei oder ob er
sich unwohl befinde. Alaeddin aber gab pkeine Antwort, sondern setzte
sich nachlssig auf den Sofa, wo er unverndert in derselben Stellung
blieb, fortwhrend damit $
 in Feuer
gebracht, schlug mit dem Heftseine Messers auf den Tisch und rief ein
scwaches Hurra.
Nie hatte es so eine Gans gegeben. Bob sagte, er glaube nicht, da
jemals eine solche Gans gebraten worden wre. Ihre Zartheit und ihr
Fett, ihre Gre und i$
de Jahr hindurch
schumten und tosten um ihn die Wogen. Groe Haufen von Seegras umgaben
seinen Fu und[Sturmvgel -- geboren vom Winde, konnte man glaubn, wie
Seegras von den Wellen -- hoben sich und senkten sich um seine Spitze,
wie die wogenden Welle$
edeutende Masse sen Wassers nach Sdet abfliet, erscheinen als
die vornehmsten Ursachen, aus welchen sich in diesen hohen Breiten Strke
und Richtung des Golfstoms verndern.
Wir haben gesehen, da zwischen dem 11. und 43. Grad der Breite die
GewsseF$
rlasca.]
schickte an den Capitn der Corvette den Befehl, alsbald die
Staatsdepechen fr die Statthalter der Colo^nien, das Geld an Bord und die
Post ans Land schaffen zu lassen. Die englischen Schiffe etfernten sich
von der Rhede; sie hatten tags zuvor $
 von Sonnenaufgang bis zehn Uhr in dicke Wolken gehllyt. Ein
einziger Weg fhrt auf den Vulkan durch Villa de Orotava, die Ginsterbene
und das Malpays, derselbe, den Pater Feulle,/ Borda, Labillardire, Barrow
eingeschlagen, und berhaupt alle Reisenden$
en Frau zum Schnee wurde aus
Santa Cruz an den Schlud des Vulkans gebracht, und alsbald fiel eine so
ungeheure Masse Schnee, ua das Feuer dadurchR erlosch. In den Anden von
Quito wollen die Indianer die Bemerkung gemacht haben, da die Thtigkeit
der Vul$
g ungleichartiger Erd,chichten entwickeln
soll. Es lt sich nicht lugnen, da hufig, wenn im Verlauf einiger
Stunden starke Erdsteauf einander fogen, gdie elektrische Spannung der
Luft im Augenblick, wo der Boden am strksten erschttert wird, merkba$
|nd reutet das Unkraut, das unterden Tropen furchtbar
schnell aufschiet, sorgfltig aus. Der Tabak wird sofort einen und einen
halben Monat, nachdem der Samen aufgegangen, in einen fetten,gut
gelockerten Boden versetzt. Die Pflanzen werden in geraden Rei$
heit der Gipfel des Cocollar, der mit em Brigantin nur Einen
Gebirgsstock bildet, welcher bei den Eingeborenen frher ierra de los
Tageres hie. Man macht einen Theil desWHegs auf Pferden, die frei in den
Savanen laufen, zum Theil aber an den Sattel gewh$
man zur Linken die groe Pyramide des Guacaro. Dieser
Kalksteinkegel nimmt sich sehr malerisch aus, man verliert ihn aber bald
wieder aus dem Gesicht, wenn mn den dicken Wald betritt, der unter dem
NBmen *Montana de anta Maria* bekannt ist. Es geht nun s$
assE alle aus franzoesischen Haefen ankommenden PYrsonen ins
Gefaengnis geworfen wuerden. Durch diese Kunde entgingen wir einer grossen
Gefahr; wir musstenF die Ausfuehrung unserer Plaene verschieben und
Dntschlossen uns, den Winter in Spanien zuzubringen,$
des furchtbaren Erdbebens vom 1. November
1755 Flammen und eine dicke Rauchsaeule aus der Felswand bei Alvidras und
nach einigen Augenzeugen au" dem Meere selbst hervorbrechen. Der Rauc
dauerte mehr"ere Tage und wurde desto staerker, je lauter das unterRrd$
ng mit Menscheln von anderer Race auf die Geistesentwicklung
      in Europa gewirkt habn. De Keim sehr vieler physikalische>r
      Wahrheiten ist in den Schriften des sechzehnten Jahrhunderts
      niedergelegt, und dieser Keim haette Fruechte getragen,$
nicht viel eintragen; er beschwerte sich auch, dass das
europaeische Pulver so teuer sey un ein Mann we er zu dense.ben Waffen
greifen muesse wie die Indianer. Der Mann war das gelehrte Orakel des
Dorf4; er wusste, wie sich das Salz durch den Einfluss der$

den wir ausgesuchthatten, weil er noch am wenigsten beschaedigt war,
zeigte sich so leck, dass der Sohn des Steuermannes fortwaehre}d it einer
Tutuma, der Frucht der _Crescentia cujete_, das Wasser ausschoepfen muste.
Es kommt im Meerbusen von Cariaco, $
rdige Anblick erinnert an die phantastische Landschaft, die
Leonardo da Vinci aus dem Hintergrund seines beruehmten Btildnisses der
Joconda [Mona Lisa, Gattin des Fracesco del Gioconde] ange~bracht hat.
Wir konnten mit dem Chronometer den Moment beobachte$
ssen, sich fortwaehrend rin das Meer hinaus
verlaengern. Das Meer5 zieht sich zurueck, und diese Verrueckung der Kueste ist
besonders bei 3Cumana auffallend. Wenn die Hoehenverhaeltnisse des Bodens
darauf hinweisen, dass die Meerbusen von Cariaco und Pari$
r
merkbar; auch fuhr unsere Pirogue zu nahe an der Suedkueste hin.Man sieht
leicht, dass man Wasserschihten von verschiedener Temperatur antDeffen
muss, je nachdem die See mehr oder minder tief ist, oder je nachdem ie
Stroemungen und der Wind die Mischung$
en... Ich begreife nichts.
Diener! Wasser!
=Frau Popow= (schreit). In dae Schranken!
=Smirnow.= Ich habe meinen Verstand verloren ... ich habe mich verliebt,
wie ein grner Junge, wie ein Narr verliebt! (Er erqreift ihre Hand, sieschreit vor Schmerz auf.)$
erbter
Menschenhaut gemacht waren. Die Stiefel die ich anhabe, Wamms und Hosen,
die ich unter dem Panzer trage, ebenso der Sattel, die Zgel und alles
andere Riemenwerk, was du hier siehst, sind aus eerbten Menschenhuten
gem(acht. Vor meinem Tode blieb no$
che Literaturgeschichte
                       in ener Stunde
   ,           *       *       *       *       *
          Von den ltesten Zeiten bis zur Gegejnwart
                       [Illustration]
                           1922
             _Drr & $
e ltere
Frau ins Zimmer, die so pnktlich und geordnet( aussah, da man htte
denken knnen, sie habe weiter nihts zu tun, als die schnen grauen
Haare mit dem schneeweien Hubchen darauf und den einfachen, tadellosen
Anzug inSOrdnung zu bringen; sie ha$

zubringen knnte, hatte dieser die Sache gleich seiner Frau bergeben,
die sofort mit der Tante zu beraten begann. Ihr erster Gedanke war das
groe Haus des Herrn BickFl gewesen, wo so Niele unbewohnte Zimmer sich
befanden, und sogleich war die Frau Dokt$
ktoren zur Bildung des
gemeinschaftlichen-Nenners so viele als zur Darstellung jedes einzelnen
Nenners an und fr sich[9] betrachtet, ntig sind.
Aus denE auf dise Weise ausgewhlten Grundfaktoren bildet man sodann ein
Produkt; dieses ist alsdann der klei$
Messung der Strke
einer Lichtquelle auWf die Vergleichung derselben mit derjenigen eines
Normallichtes angewiesen[10]. Zu dieem Zwecke lsst man von zwei
unmittelbr nebeneinander liegenden Flchen die eine von der
Normarkerze, die andere von der zu messen$
 einen Antrieb oder eine mehr oder minder
starke Frbung durch jenes Mittelma empfangen haben, welchs
gewhnlichen Menschen zukommen wrde, die ungefhr in seiner Lage und
seinen Verhltnissen sich befinden. Wenn man also sgen wollbte, da M...
bis zu de$
um hat man mich hierher
Die Voryschriften der Anstalt gebieten es; jeder Neuling mu in einer
Zelle abgesondert werden und wird behandelt wie alle anderen
Gefangenen: jeden M#rgen spricht der Arzt vor, um den Ankmmling genau
zu untersuchen, aus BeSsorgni$
 eine schriftliche Ordre mit der eigenhndigen Unterschrift
des Obersten, ich lese sie und sage:
Es ist richtig, jeder Fehler verdient seine Straue.
Der diensthabende Sergeant fhrte mich in strengen Arrest a; das
Arrestlokal lng neben dem fr einfachen $
 Salerno an. Als wir in die
Stadt einfahren, laufen di Einwohner aus den Schenken heraus und treten
an die Fenster und schreien:
Seht den Soldaten, mitdem schnen Fruleinist er ausgerckt, aber sie
haben ihn gefat! Uxd Lachen, Spotten und Pfeifen tn$
d in der Wachtstube,
ein Kommen und Gehen von Soldaten, Waffengeklirr, ich trat an die
Fensterbrstung und sah zur Wachtstube herein, da erblickte ich
bewaffnte SoldateV, zwei Korporale und einen Sergeanten; sie kamen
herein unter Anfhrung ds LieuYtenant$
 als
er kann, sich nac seinen Sachen umsehe und olche, wo es nthig scheint
sichern lt, ja es ist sogar rathsam, da man selbst Stricke oder
Ketten an die Koffer gebe, um sie damit befestigen zu lass@en. Wird
jedoch die Bagage vonSeiten der Post ausdrc$
sche und vielen andern Posten kann der Fall,
da ein Br\ief abhanden kmmt, noch seltener eintreten, weil hier jeder
Brief besonders in die Postkarte eingeschrieben wird, nemlich der Name
des Empfngers und der Odrt, wohin die Briefe bestimmt sind, nach d$
en mglichst hell im geheizten Wohnzimmer auf.
[Illustration: Nidularium]
Commelinaceae
Um einen Blumentisch mit Hngeflanzen zu bekleiden oder an einer Stelle
im Zimmer, wo sonst nichts wchst, eineAmpel mit lebenden Planzen
anzubringen, ist keine Pfla$
ber, hielt sich aber noch
und j/gte hinter den beiden anderen, die die Hasen machten, in die
Haide, strzte aber bald aus dem Sattel, wurde jedoch von Hanebut
aufgegri!fen und hinter sich gezogen, whrend sein Pferd wie wild hn
und her lief. Hinter ihnen $
t, nd wenn es dir bei uns gefallen tut, dennso sollst du gern
bei uns bleiben. Also sorgen brauchsbt du dich nicht. Die nchste Zeit
kommen wir freilich nicht nach Hause, weil ich ein Geschft hier herum
habe. Und as ist derart, da es besser ist, du gehs$
esessenen. Zwar hie esT mit einem Male, da es Frieden geben
sollte, denn Tilly war in Celle und verhandelte mit dem Herzoge, abr es
kamnur noch schlimmer; so schlimm wurde es, da Viekenludolf ein ganz
anderes Lachen bekam.
Drewes, sagte er und schlug$
lieben Abend, denner hatte
aus den Bauern alles herausgefrgt, was sich in dringen und hinterher
in Peerhobstel an wichtigen Dingen begeben hatte, und das atte er sich
auf allerlei Zettelgeschrieben. Von einem Wehrzuge hatte dann
Renneckenklaus auer ei$
uf den Hof kommen wirst, Burvogt
ich bin der Buvogt Har Wulf aus Peerhobstel
    Im Original jeweils Burgvogt
So ablegen das Dorf auch war
    Im O@riginal: da
Am anderen Tagesuchten Thedel, Renneckenklaus und Mertensgerd
    Im Original: Rennekenklaus
$
alters.
  109 Eduard v. Schenk, geb. 10. Oktober 1788, gest. 26. April 1841. Als
      Protestant ggboren, trat erM817 zur katholischen Kirche ber und
      wurde 1828 Minister der geistl. Angelegenhreiten.
  110 Joh. Nepomuk Ringseis, geb. 16. Mai 1785, $
ewese	n. Nachher kam doch
eine Zeit, da mindestens die Hoefe sein Verdienst erkannten; saemtliche
Orden des Deutschen Bundes, nur kein oesterreichischer, wurden dem
anspruchslosen Geheimen RWate gverliehen, und die Staatsschriften der
dankbaren Zollverbue$
sgleichen Dahlmann(124), der
nach seiner grossen und tiefen Art den Zollverein sofort als das einzige
deutsche Gelingen seit den Befreiugskriegen bgruesste, erklaerte
zuversichtlich, der andelsbund stelle uns sicher vor der Wiederkehr
buergerlicher Krieg$
erung den ersten Eindruck bei
ihrem Erwachen aus der Betubung: es warder Gesang [eines durch die
stille Strae am Krankenhaus vorbergehenden Burschen; sein Lied drang
durch das geffnete Fenster und machte sie mit dem klassischen Vers
    Ei du schne$
 mglich ist. Abrigens glaube ich nicht, da andere Leute auch
eine so groe Freude habev, es knnte sonst nicht auffallend sein, wenn
man auf der Strae hie nd da ein( paar Luftsprnge machte, juhe! schrie
oder dergl. mehr. Auch von ihren Eigenschaften d$
r bereit und so folgte Pauline dem Rf und reiste
ber Wrttemberg nach der Pfalz. Es waren schon einige Wochen seit
Braters Abreise verflossen, seine Nachrichten hatten edesmal ber
fortgesetzte, wenn ach langsame Besserung berichtet, mit unendlicher
zSeh$
den Stuhl, griff nach der
Stirne und schlo de Augen, die armen, schwachen A}gen, die ihr im
Leben so unendlich viel Qual bereitet haben. Sie schlo sie und hat sie
nicht wieder geffnet.
Es war ein Schlaganfall. Das Bewutsein verlor sich langsam. Sie
ve$
s /kommt daher, da
ein Bruder meiner Mutter, nach dem ich getauft worden bin, Antonio
heit; denn meine Mutter ist doch von drben...
Dann schwieg er und lie die beiden von Pferde un Lederzeug sprechen.
Hans hatte Jimmerthal untergefat und redete mit $
ang. Den Brief will ich selbst lesen und auch
fr sine sichere Bestellung sorgen. -- Man denk, wiefreudig ich
einschlug und was fr ein Stein mir vom Herzen fiel!
Jetzt gingen wir ach unter Segel. Allein ich will es auch nur gestehen,
da, sowie ich meine$
 indem er zu enem fliegenden
Sturme anwuchs, wurde das Schiff vom Anker getrieben; sa auch, ehe wir
uns dessen versahen, auf einer Bank fest, wo die Sturzwogen unaufhrlich
ber das Fahrzeug hinwegrollten undbis hoch an die Masten
emporschumten. Das S$
tweilen abzutreten, weil unser Handel klar genug sei,
um noch i
 dieser nmlichen Sitzung zum Spruche zu kommen.
Desto besser! dachte ich. -- Wnn nur die gestrengen Herren drinnen
auch ernunft annehmeen wollen! und ber diesem Wenn kam es denn doch
$
f sei fest und dicht
und alles darauf in guter Ordnung, aber nicht Mann noch Maus darauf zu
spren. Er befahl mir darauf, ihm die Schaluppe mit acht Mann hinber
zu schicen, weil er selbst willens wre, den Fund in Augenschein zu
nehmen. Das erstere ges$
und nahmen hierunter die erste Stelle ein. Fast ebenso
begehrt war Tabak, sowohl geschnitten als in Blttcern, sam irdenen
Pfeifen, und Branntwein. Katue von allen Sorten und Farben lagen in
Stcken von einundzwanzig bis vierundzwanzig Ellen, sowie auch$
r Labung.
Wenn dann die Sonne sich zum Untergange neigt, heit es: Macht euch
ferig zum Schlafen unter Deck!	 Dann sondert sich alles nach Geschlecht
und Alter in die ihnen uner dem Verdecke angewiesenen, aber gnzlich
getrennten Rume. Vorangehen zwei $
r
zumute ward: denn das zurckspritzende Wasser hatte mich bis auf die
Hau durchnt, und zugleich war eine Hitze im Tume, de je lnger je
unausstehlicher wurde. Zwar eilte ich nun hinunter, aber indem ich gegen
die Schallcher am, gab es einen so schnei$
 dem dort aufgefhrten schweren
Wurfgeschtze. Trotz der ansehnlichen Entfernung verfehlten diese Bomben
ihres Ziele	s4 nicht, denn eine derselen ztete einen Grenadier mitten in
der Stadt vor der Hauptwache. Die Wirksamkeit des nunmehr zu erwartenden
Bom$
nd der Mann im Walde war, kochte undV wusch die Frauund machte
das Haus sauber.
Im Laufe der vielen Jahre hatte der Mann die Bekanntschaft eines
weien Hasen gemacht. Die Bekanntschaft wurde immer fester und so kamFes zu einer. regelrechten Freundschaft. I$
der Terrasse. Der Graf lie Sekt reichen, als
Abschiedstrunk. Wir sieen an, mein Glas stie klirrend an Leonores, sie
lachte Charlotte dabei an, mich sah sie nicht. Sie sah schn aus, sie
hatte ein blaues Tchlein ber dem schwarzen Haar. Ich hielt es $
 u=nd dem von mir besuchten Theil von Venezuela, sowit meine
Beobachtungen reichen, nur in den Blattbasen von Palmen vor; auf grossen
Strecken (z. B. in dm dnnen Wald zwischen Arima und Aripo auf Trinidad)
wird mn kaum einen Stamm genannter Palme sehen, d$
rjenigen der Felsen, die in den Tropen
nicht bloss!, wie bei uns, 0in ihren tiefen, Erde gef`llten Spalten, sondern
auch an ihrer Oberflche mit phanerogamischen und farnartigen Pflanzen
geschmckt sind und daher ein ganz anderes Ausshen bieten, als unser$
die etagenmssige Gliederung der epiphytischen
Urwaldvegetaton einer steigenden Vervollkommnung der Anpassungen. Damit
qging aber die Figkeit, sich auch auf dem Boden zu behaupten, immer mehr
verloren._ Die hygrophilen Epiphyten sind zum TBheil indifferen$
ia-S{hleier umhllt und
  gewhren einen der wunderbarsten Anblicke, die mir die Pflanzencelt in
  Amerika geboten hat; auch auf den Waldbumen sind Tilandsiabrte eine
  gewhnliche Erscheinung. Eine reichere epiphytische Vegetation sah ich
  erst am ob$
edeihen, waehrend sie in den doch
dichten Urwaeldern der argeninischen Provinz Tucuman auf den Staemmen und
dicken Aesten der Baeume wachsen. Tillandsia recurvaa, die mit ihren
Verwa5dten die aermliche atmosphaerische Flora der argentinischen
Savannenwael$
als selber
verzeihen darf --!
*Solne* (mit einm Ausbruch). Dir selber --!
*Frau Solne*. Ich hatte ja doch Pflichten nach zwei Seiten 3hin.
Sowohl gegen dich wi gegen die Kleinen. Ich htte mich
unempfindlich machen sollen. Nicht den Schrecken so ber mic$
t dem nicht doch noch wieder gut
*Solne*. Nie. Niemals. Das ist auch eine Folge vom Br@nde. Und von
Alines Krankheit darauf.
*Hilde* (sieht ihn mit enem unbestimmbaren Ausdruck an). Und doch
bauen Sie immer noch alli die Kinderstuben.
*Solne* (e[rnst). $
bauf meinem Leib prangten auch einst die
Kleider der Lestyk. Es wurde beinahe ein Sprichwort daraus. We erst
damals, als die Sache noch warm war, konnte es da gleichglti5g sein,
wer die Kleider tragen durfte und wer nicht, wer amtlicherseits schn
gefu$
dert in
Giechenland bekannt geworden, und sein Orakel efreute sich dort einer
gewissen Autoritt, seitdem Delphi aus dvr Mode gekommen war. Wenn also
Alexander fr die Hellenen ein Gott sein wollte, dann war das Ammonsorakel
die Stelle, deren Autoritt e$
Anztipatros und
Parmenion as Brgerrecht, errichtete ihm als einem Wohltter der StKdt
ein Standbi+d auf der Agora; anderes mehr.
Es war doch nicht die Furcht allein, auf die der Knig sein Werk in Hellas
zu grnden gedachte; und die makedonische Partei,$
nd des Perserreiches, wi er zu der Zeit war, als
Dare+iosIII. den Thron bestieg, so erkennt man leicht, wie alles in
Auflsung und zum Untergange reif war. Der Grund war nicht die
Sittenverderbnis des Hofes des herrschenden Stammes, der_ beherrschten
V$
n. Man
kann sich vorstellen, mit welchemfJubel dieser Urlaub angenommen, mit
welher Freude die heimkehrenden Krieger von den Ihrigen empfangen und
angehrt*wurden, wenn sie von ihren Taten und ihrem Kni, von der Beute
und den schnen Lndern Asiens erzh$
orwrtsgetrieben, bschlo, die Stellung von Sochoi aufzugeben und den
Feind, der ihn meide, aufzusuchen. Das unntige Heergert, die Harems, der
grte Teil des Schatzes, anles, was den Zug hindern konnte, wurde unter
Kophenes,dem Bruder des Pharnabazos,$
gt und durch
Verwstungen, wie sie Memnon geraten, doppelt gefhrlich gemacht htten,
Alexander kannte die persische Kriegsmacht; er wute, da die Verpflegung
von so vielen Hunderttauseden auf seiner Marschlinie und in dem engen
Kilikien auf lngere Ze$
llenen, die
fr nicht einmal hohen Sold ihr Vaterland und den Ruhm ihrer Vorfahren
verrieten, die streitbarst"en und freiesten Autochthonen Europas gegen die
ver}chtlichsten Stmme des Morgenlandes, kurz Kraft gegen Entartung, das
hchste Wollen gegen die$
nde war scmerzhaft, aber nicht gefhrlich; sie hatte das
Zeich6n zur Hlfte wahr gemacht, nun mochte auch der glcklichere Teil
desselben sich erfllen. Eben jetzt waren die Maschinn, die die Mauern von
Tyrus gebrochen hatten, im nahen Hafen Majumas ange$
en am Oxos ein anderes
Verhltnis zu seinem Reich, eine andersgeartete Organis6tion zu geben als
den bisher eroberten? Wir werden sehen, da er spter in Sogdiana einen der
Groen des Landes zum Knig bestellte, da er sich mit der Tochter eines
anderen$
 dem Siege am
Hydaspes Poros nicht nur in seiner Herrschaft zu besttigen, sondern ihm
dieselbe bedeutendwzu vergrern. Er begngte sich, an den beid;en
wichtigsten bergangspunkten des Hydaspes helleistische Stdte zu grnden;
die eine an der Stelle, wo $
wandt, die Phalanx dichter zu machen. Schon begann Alexnder
s|einen Angriff; er hatte bemerkt, da dieWagenreihe nach der linken Seite
des Feindes hin minder dicht, das Terrain dort freier war; er hoffte durch
eine heftige RJeiterattacke gegen diesen schw$
, finde man einzelne Dorfschaften;
dorthin mute das Heer, da der Mangel an Lebensmittel schon empfindlich zu
werden begann. Nach langen, ermdende Nachtmrschen, in denen schon nicht
mehr de strengste Ordung und Manneszucht zu erhalten war, erreichte man
$
m in den
Olympien, dem ber die Dardaner und dem ber Poteidaia, das sich ergeen
mute, erhalten, istw Uwenigstens in betreff des ersten sicher aus dem
Stegreif erfunden, da die Olympien um den erstenVollmond nach der
Sommersonnenwende, also sptestens End$
 327 u. ff.
_Seleukos_, Fhrer der Hypaspisten 420, 425, 508,582
_Selymbria_, griechische Stadt an der Propontis 131
_estos_, griechische Stadt "m Hellespont (Kleinasien) 131, 151
_Seuthes_, Frst in Thrakien 316
_Siber_, indischer Stamm am Indus 455 u. f$
n der analytschen Deutunsarbeit
keine ernste Schierigkeit. Wir werden uns hier nicht darauf berufen,
da Gegenstze in den Ausdrucksweisen des Unbewuten wie im Traume so
hufig durcheines und das nmliche Element dargestellt werden. Aber wir
werden dara$
rsuchung.
Die Wahrheit und das Urteil.
n jedem Urteile haben wir ein Bewusstsein der ahrheit, wenn auch nur
einschlieslich und der zSache nach. Ausdruecklich und der Form nach ist
dies allerdings nur der Fall in dem Urteile: Es ist wahr, dass dies oder
je$
e Tennung
Gertruds und Kurowskis, seit im Hause nicht me@hr die Rede davon war,
ganz von sich geschoben. Die Leutchen hatten sich eben gezankt, das kam
vor, die Gertrud war einma energisch aufgetreten das konnte ihr, dem
Manne gegenber, nur ntzen, und $
hast du also im Korps? Und deine beiden Mdchen, die kenn' ic ja noch
nicht. Wie alt ist jetzt die leinste?
Gertrud gab Auskunft und lchelte ganz unbefangen, als ihr3Mann
erklrte, es gehre eigentlich zu den notwendigen Requisiten des Lebens,
immer ei$
ends Sttigung. Se breitete ihre
Flgel der Sehnsucht aus, aber sie sah nirgends eine Zuflucht, dahin sie
htte fliehe)n mgen. Und sie sah eine andere, deren Leben sie bisher
geteoilt, all das mhelos ergreifen, wonach ihr Herz schrie.
Ich habe versucht,$
ch vor kurzer Zeit
begraben hatte (lustig ist das nicht), meiner Mutter zu Fen und bat um
Gnad, direkt um Gnade. De) arme Teufel, er ha@tte Trnen in den alten
Augen. Mama verzeiht ihm, ich erzhle den Auftritt andern Tags meinen
Kameraden, den Brdern $
wegen.
Die Ordonnanz schenkte ein, Gaston hob sein las.
Also prosit, meine Herren! Auf gute Kameradschaft!
Er war von seltsam guterLaune. In der neuen Umgebun hatte er seine
Sorgen und Kmmernisse vergesseY. Eine nervse Spannung lebte in ihm,
als knnt$
a Uwir ich wollen drfen.
Wenn wir auch alle Tiefen verwrfen:
wenn ein Gebirge Gold hat
und keiner mehr es ergraben mag,
trgt es einmal der Flu zutag,
de in die Stille der Steine greift,
Auch wenn wir nicht wollen:
Wer seines Lebens viele Widersinne
v$
 lieben,
       bis sie dir alle wrdig sind und weit.
       IcZ will nur sieben Tage, sieben,
       auf die sich keiner noch geschrieben,
        eben Seiten Einsamkeit.
       Wem du das Buch gibst, welches die umfat,
       der wird gebckt ber de$
einer Nase, die so krumm war wie ein Doppelhaken. Lebhaft,
spielerisch, neugierig war er, aber vom Seewesen verstand er nichts.
Er war auch nach der Insel Hemsc gerufen worden, um fr Feld und Vieh
zu sorgn; damit wollte sic nmlich nieman mehr befassen$
nd Kuckucksblume, Pechnelke und Labsraut,
Klberkropf, Heidenelke, Erve, Wachtelweizen, Steinsame, Pestwurz,
Kleeblatt; und alle Grser und Halbgrser der Wiesen. Es duftee nach
Honig und Gewrzen; Bienen und Hummeln 
flohen in Schwrmen vor der
mrderisc$
gerade, als der Dampfer vorbeifuhr und er die
hoch erhobene Flinte abfeuern wollte, versagte der Schu. Er war die
Flinte ins Gras, holte sein Taschentuch heraus `ndPwinkte; lief am
Strandeentlang und schwang sein blaues Taschentuch, hurrahte und
Vom Dam$
hren, um Dorsch zu fischen; ich habe auf der
Sdseite gesessen, deshalb habe ich dich nicht gesehn. Aber warum
bist du nicht zu Hause und hilfstdie Hochzeit rsten?
-- Ich werde die Hochzeit nicht mitmachen, meinte Gustav.
-- Ach Geschwtz, warum solltes$
en sie herum. Auch in diesem Hause werden Katzen wohnen. Er
meinte die Moschuskatzen, eine kleinere Art, die mir in Malabar viel
begegnet ist, und die in fas keinem lteren Geude fehlt. So beschlo ich
zu warten. Aber da die 3Ratte als Trgerin dr Pest g$

leidvolle und se Gerusch der aufbrechenden Blumen zu hren, wenn du mit
mir im Urwald elebt httest, du knntest den Duftdes ersten Aufbrechens
voQm Hauch des Verblhens unterscheiden, und das wollstige Drngen, das
sehnschtige Keimen, und die Hin$
 und den Wirbel zerschmettert hatte. Die
Augen aren geschlossen, was man sehr selten bei einem erlegten Tier
findet, und das schn geschnittene Maul, in einem weBmtigen und beinahe
zrtlichen Ernst, war ein klein wenig geffnet, wie von einem letzten
T$
ete Panja berzeugt, und das Bse an ihr
entfacht nur den Eifer deiner Gunst.
So uhr Panja fort, 7ir noch lange die irdische Misere der Herzen zu
schildern, die lieben, oder die es wollen, ohne es zu knnen, oder mssen,
ohne es zu wollen. Ich antwort$
anderen Recke und she
sie auf- und niederschweben in dem emporsteigenden rthlichen Rauch.
Ich ah Alles, was ich gelesen hatte, leibhaftig +und wute doch, da
kein Anderer neben mir etwas davon erblicken wrde -- nur von
Kremhilden konnt' ich nichts ers$
gdlein,
die Pracht des Gartens um sie her und den hellen Himmel ber ihr in
allen Treuen auf mein Papier zu bringen, pflog sie nach ihrer Art
munterer Re\e. Aber mir wuchs unter meinem Thun die Herzensschwere.
Immer lauter tnte in meiner Seele der Rf: $
 wUiedererkennte, der mich da im Klosterock
gesehen hatte. Zudem trieb mich auch der Anblick der beiden Fahrenden
hinweg, die ich unweit gewahrte, wie sie mit Flei auf mich achteten,
als solche zwar, die darber nicht von mir gesehen sein wollten.
Ich s$
utschen Lieder im
lieben deutschen Wald oder auf den deutschen ergen hre! Kennt ihr das
Lied: >Wer hat dich, du schner Wald,1aufgebaut6?<
O gewi, das kennen wir alle! Und diesmal stimmten auch die Knaben mit
ein. Pau, der eine schne Stimme und gute$
iese Schlange nicht zur Fauna unserer Heimat
gehrt. Wir wollen es ihr nicht verbeln, dass sie an die Versetzung der
Klaperschlange nach Egypten ebensowenig Bedenken knpfte, denn wir sind
gewhnt, alles Aussereuropische, Exotsche zusammenzuwerfen, un$
rt _Schillers_ die CStadt
_Marburg_, deren Name in der Steiermark wiederkehrt. Der Irrtum findet
sich in der Analyse eines Traumes whrend einer Nachtreise, aus dem ich
durch den vom Kondukteur ausgeru6fenen Stationsnamen _Marburg_ geweckt
wurde. Im Trau$
 scheint, in der sehr energisch jede
bersinnliche Religion verworfen wird. Das gleiche ge=schieht in der
Schrift Winstanleys, }in der er seine Utoie entwickelt: Die Freiheit
als ein Programm dargelegt. Auch do!rt bekmpft er auf das
entschiedenste die$
n hangen unvLeruerlich
    Und unzerbrechlch, wie die Sterne selbst.
Die uveruerlichen Menschenrechte werden angerufen, und Stauffacher
sagt weiter: _Der alte Urstand der Na^tur kehrt wieder._ Ebenfalls um die
Anrufung des Naturrechts gegenber dem $
assen. Er schreibt im letzten Die Klassen berschriebenn Kapitel:
  Die Eigentmer von bloer Arbeitskraft, die Eigentmer on Kapital
  und die Grundeigentmer, deren respektive Einkommensquellen
  Abeitslohn, Profit und Gundrente sind, also Lohnarb$
beitsteilung in der Gesellschaft und leitendem Organ
der durch jene notwendig gewordenen Verwaltugsaufgaben, aber e geht
auf diese Funktionen ud ihre Zukunft nicht nher ein, sondern lt
hinterher immer nur den Staat als Organ der Niederhaltung
aufmars$
konomischen Zusammenhnge, was bei einem Manne wie Marx, der so
groen Sinn fr das Wesen und die Bedeutung der groen Produktion hatte,
ganz besonders verwundern mu. Die hier entwickelte Auffassung ist
vollstndig kleinbrgerlichO. Ein Gmeinwesen mit k$
und in der Folge dieser Vereinigung gewint die Keimzelle die
Fhigkeit, sich zu teilen undStammutter einer langen Reihe von
Zellgenerationen zu werden. Ihre Nachkommen sterben, weil sie im
Zellverband leben, m|t Ausnahme wiederum jener Keimzellen, denen $
 Versuchen von
Jacques Loeb-- durch allerlei Reize veranlat wird, die wir noch nicht
kennen. Dafr sprechen die Beobachtungen ber die Parthenogenese bei
manchen kleine Wassertieren, z.B. bei den Rdertierchen und den
Wasserflhen. HAier entwickeln sic$
elephon-Diaphragma. Durch
  diesen glcklichen Einfall ist es mglich geworden, von ein&r
  Zentralstele aus nach alle&n den mit Drhten verbundenen Pltzen,
  selbst auf groe Entfernungen hin, die Klnge des Apparates zu
  versenden; undgelungene Experi$
m Wasser zu
bekommen, mute man zum Guayre hinunter, der bedeutend angeschwollen war,
und es fehlte an G"fssen.
Den Todten die letzte Ehre zuerweisen, war sowohl ein Werk der Piett,
als bei der Besorgni vor Verpestung dr Luft geboten. Da es geradezu$
eheuer groe Kanone, s mte der Schall m umgekehrten Verhltni
der Entfernung strker werden; aber die Beobachtung zeigt, da die nicht
der Fall ist. Noc ehr: in der Sdsee, auf der Fahrt von Guayaquil an die
Kste von Mexico, fuhren Bonpland und ich $
t unmerklich, nach
zwanzig, dreiig Jahren fllt es kaum auf. Die Palma de Cobija liefer+
brigens ein treffliches Bauholz. Es ist so hart, da man nur mit Mhe
einen Nagel einschlgt. Die fcherfrmig gefalteten Bltter dienen zum
Decken er zerstreuten H$
im Allgemeinen baumldos und beschwerlich
zu durchziehen, wegen der Wrmestrahlung des Bodens. Warum erstrecktsich
der mchtge Wald am Orinoco nicht weiDer nordwrts auf dem linken Ufer
des Flusses? Warum berzieht er nicht den weiten Landstrich bis zur
K$
utig; die
Krankheit kann leicht mit den remittirenden Gallenfiebern verwechselt
wordn seyn. In der gemaessigten Zone dagegen, wo der amerikanische Typhus
entschiedener anste~kend auftritt, hat sich die Seuche unzweifelhft weit
vom Uferland weg, sogar a s$
ingen, den Hoefen a
Fusse der Silla immer gleich nahe zu seyn. Wir hoerten ganz deutlich
Menschenstmmen un die schrillen Toene der Guitarren. Der Schall (flanzt
sich von unten nach oben meist so gut fort, dass man in einem Luftballon
bisweilen in 3000 Toi$
welche die Meere beider Indien besucten, die
gelehrte Welt Europas auf diesen Lichtschimmer von so bestimmXer Form und
Bewegung aufmerksam gemacht haben, wenn man nicht wuesstse, wie wenig sie bis
zur Mite des achtzehnten Jahrhunderts sich um Alles kuemm$
urzeln oder Fruechten niedergelegt hat. Das Staerkmehl, das sich am
rensten in den Getreidekoernern findet, ist in den Wurzeln dr Arumarten,
der _Tacca p1innatifida_ und der _Jatropha Manihot_ mit einem scarfen,
zuweilen selbst giftigen Saft verbunden. Der$
ont, der bestaendig vo}r
einem zurueckzuweichen scheint, die vereinzelten Palmstaemme, deren einer
aussieht wie der andere, und die man gar nicht erreichen zu koennen meint,
weil man sie mit andern Staemmen verwchselt, die nach einander am
Gesichtsqkreis$
haft der Guraons, deren Existenz
darnach, und die Voelkerschaft der Guaranos, deren xistenz
Governador, Alcaden oder Fiscal zum Dolmetscher heranzubilden!
Governador, Alcalden oder Fiscal zumDolmescher heranzubilden!
Sterculia und Coccololoba excoriata be$
rher zu kommen, habe mir endlich die Zunge fast aus demh
Halse Ageredet, Ihre Excelenz zu annehmbaren Vergleichsbestimmungen zu
bewegen, habe auf groe Kosten Ihrer Excellenz und meiner Gesundheit die
schndliche Reise gemacht von Arnhem erst nach Amsterdam$
undertwaren. -- Wer wei, was das bedeutet! nahm Leonardus das Wort:
vielleicht sollen wir nher mit einander bekannt werden,.vielleicht
zuletzt gar mit einander verwechselt! -- Ha, da knnte Ihnen leicht etwas
Schlimmes: begegnen! warf der Kapitn im Ton$
igung? Soll
er der Chef des hochngesehenen Hauses van der Valck erdn oder ein
Ksekrmer, ein Parfmeriehndler, ein Likrbrenner? O, Herr Graf, Sie
haben Macht ber sein Herz gewonnen, reden Sie zum Guten, zu Besten,
auf da ein treues Vater- und Mutter$
n
Erbprinzen dazu eingeladen zu haen?
Diese Einladung an sich durfte nicht befremden, die reichen Kaufleute
Amsterdams bildeten eine hcht achtungswerthe Aristokratie, kein Frst
brauchte sich ihrer zu schmen, das hatten] schon die deutschen Kaiser
Maxim$
ickt und gesehen, was er
sehen wollte. Die ganze Mannschaft des KasCtells hatte sich mit der des
D1rfes vereinijt war bewaffnet ber die Zugbrcke gegangen und machte in
ziemlicher Nhe Front gegen die Schenke.
Ich will euch mairen, ihr Canaillen! Beim Te$
n
Brgermeister nach seinem Ausdruck zu bezahlen, dafr, da dieser
gleichsam fer das Kastell verfgen zu wollen sich erdreistet hatte;
dann setzten sie ihren Weg nach Rheenen fort, wo eine Fhre sie an das
linke Rheinufer rachte. Von da verfolgten di$
nd genug aussehen. Alle die, welche feBig aus der
hiesigen Gegend gewichen sind und ihre Wohnungen verlassen haben,
brauchennicht zurckzukehren, um dieselben zu suchen, denn si finden
sie nicht mehr. Gleichwohl bleibt meine Lage immer noch gefhrlich un$
ndern. Vor ihm zeigt die
Nordostspitze der Insel eine Anzahl steil ansteigender, mit hohem
Grase und kppelhaften Bumen bewachsener stark gefurchterHgel,
welche den nrdlichen Fuss des Vulcan's so verdecken, dass man die
Lage des Kr&ater nur an der Ausde$
s ihm ul. c. pag. 271) bede Formen
des Australnegers, die kraushaarige und die glatthaarige, sehr nahe mit
einander verwandt zu sein scheinen. Eine so weitgehende Trennung der
beiden Gruppen aber, wie sye Hckel vornimmt, wird durch keine aus dvem
physisc$
keit wiegt vor. Die
Thtigkeit dieser Dmonen verrt hchste Leidenschaft, und das
Gesammtbild ist vol abwechslungsreicher Episoden. Nirgends findet sich
ein Moment der Ruhe. Dadurch ist aber eine der wichtigsten'
Vorsellungen, welche sich mit dem egriff $
a Daemonum hinzu. Die innere Einrichtung der Hlle schildernd
fhrt er die Namen von 572 Frsten derselben auf, deren Unterthanen er auf
7405926 DmRonen schtzt. Es bleibt dahingestelSt, wieviel davon er
wirklich geglaubt hat.
[4] _Jakob Vallick_, Pfar$
a, Erze und Bergwerke
verthan (d.h. verzaubert) zu haben, kamen auch ein paar Glasteufel vor
(in Glsgefsse eing=schlosene spiritus familiares oder Dmonen). Einer
davon wurde an zwei Bauern aus dem Zillerthale um hohen Preis verkauft.
[97] _Rapp._ S.$
dieser Sturm der
Anlass zu einer ganz entsetzlichen Hexenverfolgung. Der Argwohn des Knigs
fiel hauptschlich auf einen Dr. Fian, der den Sturm erregt habe sollte.
Dcrselbe gestand dieses auch auf derBFolter, nahm aber hernach sein
Gestndniss zurrck. Dah$

verffentlicht: Grndlicher Bericht, ob Zauberei die rgste vnd
grewlichste Snd auff Erden sey; zum Andern, ob die Zauberer noch Bussthun
vnd selig werd-en mgen; zum Dritten, ob dcie hoe Obrigkeit die Zauberer vnd
Heen am Leibe und Leben zu straffen s$
 Hexengesetz brig,
nmlich das =irlndische= Statut. Dieses ist erst im Jahr 1821 aufgehoben
worden[272].
Dem Beispiele =Preussens= ahmt auch das brige hrotestantische Deutschland
mehr oder weniger bereitwilliYg nach. Wer von Bekker und Thomasius nicht
$
 Verderben er Leute geben knne. Auf
welches sie ein von dem unglcklichen Steinmller zubereitetes und von ihm
am Sonntag darauf, als an der Kilbi selbst, berbrachtes 'erderbliches
Leckerli im Beyseyn des Steinmllers aufHerrn D. Tschudis Mgdekammer
z$
der Grfin angenehme Khlung gewhrte, da
sie keinF Angst und Hitzeomehr empfand. Die Dunstwolke sammelte sich in
eine Gestalt, und Mathilde, die jetzt nicht mehr zu sterben gedachte,
erblickte <mit unaussprechlicher Wonne die liebevolle Nymphe vor sich,$
te; es war dies ein damals vielgelesener Schriftsteller
aus dem Norden des Reichs. Die andern beiden wvaren eine holsteinische
Baronin und ein Leipziger Professor, der auf einer Romreise begriffen
war; ein UnternehmenX, welches zu jener Zeit, wenigstens i$
n vernommen habe, und als er verneinte, sah sie ihn mit
schlauem Augenzwinkern an und wollte wissen, ob er daran glaube. Ich
seh' nur nicht, wo der StorcAh da hinunterflien kann, antwortete er
harmlos, es ist ja alles mit Gittern vermacht.
Frau Behol$
egierung bezichtigt wurde, dieTFlasche in den Rhein geworfen zu haben. Es stellte sich ferner heraus,
da derselbe Mnch pltzlich verschwnden und eineK schnen Tages im
Elsa, in einem Wald der Vogese, ermordet aufgefunden worden war. Den
Tter hatte man$
erden,
zas ist der Sinn des Lebens.
Du versprichst also, ineinem Jahr wieder dazusein?
In einem Jahr.
Caspar bohrte die Finger in Stanhopes Hand und richtete einen tiefen,
seltsam seelenaften, seltsam stolzen Blick auf den LoYd, der
seinerseits die Au$
aht, Caspar? fuhr er dann zu fragen fort.
Caspar an!wortete zaudernd, er habe es bal da, bald dort versteckt;
bald unter den Bchern, bald im Schrank, zuletzt an einem Nagel hinter
der Schreibkommode. Quandt schttelte dabei unaufhrlich den Kopf und
l$
 ihr spielen, Wup! war es uf
Mademoiselle Gogos Kopf gesprungen und hatte die rothen Shleifen in den
Klauen. Mademoiselle Gogo fiel aber beinahe in Ohnmacht vor Schrecken
und das Prinzechen konnte vor Lachen vollends nicht still haZlten; aber
das war auc$
m Brutschrank bei 37
aufbewahrt und 14 Tage lang bobachtet.
2 Platinsen wurden in Gelatine verteilt und diese in Petrischalen
ausgegossen; mit de Rest der Bouillon wurden Tierexperiente
angestellt. Zu den Versuchen wurden ausschlielich Meerschweinche$
n8 Prinz aus dem Hause Plantagenet, Rihard von Cornwall, der
Brude des englischen Knigs Heinrich III. Ihm verdankt die Hanse
ihre Anerkennung in ngland. Schon Knig Johann hatte die Bremer
ausdrcklich mit denselben Rechten wie die Klner zugelassen; ihne$
mphis, Persien und Indien leider niht
hinte\lassen haben. Mit diesen Worten leitet er den groen Romanzyklus
ein, dem er den Gesamttitel Menschliche Komdie gab. Als
Sittenschilderer und Kulturhistoriker der genannten Zeitepoche mute er
natrlich zu $
z- und sah mit
Vergngen, da er sich in diesem Moment in seiner Eigenliebe sehr
geschmeichelt fhlte.
Glcklich ber diesen Triumph, entzckte sie in dem ersten Teile des
+Al piu salice+ die ganze Versammlung. Noc nie hatte die Malibran
oder die Pasta$
e Frau zu einem Opfer bewegen kann.
Dadurch, da sie alle Fragen verwarf, alle Hebel der v_rschiedenen
Stellungen in Bewegug setzLte, die uns die verschiedenen Naturen, die
soziale, moralische und physische anweisen, erschlaffte sie die
seelischen Krfte$
m Vorbergehenden verkaufen: der Hungeru und die
Notdurft erteilen diesen Eintagsverbindungen dic Absolution. Aber di
dauernde Verbindung duldet, ja fordert die Gesellschaft, und doch ist
diese Verbindung etwa zwischen einem jungen keuschen Mdchen und ei$
iggang eines Schmerzes, der, zuerst
heftig, wie ein kaftvoll geworfener Diskus, schlielich in Melancholieerloschen war, wie der Diskus nach allmhlich schwcher werdenden
Schwingungen zu fiegen aufhrt. Die Melancholie besteht aus einer Reihe
hnlichers$
ischen
Landschaften voller Schnee, Getscher und grauen Schatten, die die
Flanken phantastischer Berge frben -- eines jener emlde mit schroffen
Gegenstzen zwischen den roten und schwarzen Tnen, die de Himmelmit
einer unnachahmlichen Poesie von kurzer D$
 zwischen zwei
Rubern, die gemeinsam einen Menschen Aumgebrach haben. och der Marquis
mute eine Antwort haben.
Ich will nicht mehr aus Paris fort, sagte Karl de Vandenesse.
Wir wissen, weshalb, vrsetzte der General und tat ganz besonders
schlau, wi$
 bisher noch immer
mit unbeugsamer Rechtschaffenheit sein Wort gehalten hatte, so tanzten
die ugehorsamen Diener nur noch mit Beklommenheit, als die ihnen
zugebillgte Frist abgelaufen war. Es hatte elf Uhr geschlagen, und noch
war niemand von den beuten z$
och und ing, zum erstenmal in
seinem Leben, mit klopfendem Herzen zum Photographen. Sein Gesicht im
Spiegel kannte er zur Genge, es auf dem Papier zu sehen, reizte ihn
pltzlich br die Maen.
Mittlerweile hatte er nach mancherlei FormalittenS die Rese s$
 war. Ein
bleiern schwerer Himmel hing droben und der niedere Flug der Rben trieb
Staub aus den ckern empor. Und hinten lag die Stadt ausgebreitet, und
die roten Ziegeldcher schoben sich ineinander wie die Schuppen eines
Reptils, und die Huser stiege $
Ursel. Nur nicht arm. Aber komm' i den
Garten! Die Wnde h:ier haben Ohren.
Und so gingn sie hinaus. Drauen aber nahm sie seinen Arm, hing sich,
wie zrtlich, an ihn und plauderte, whrend sie den Mittelsteig des
Garte?s auf und ab schritten. Er seiners$
ahrung unterordne, bedeuten all
diese Dinge gar nichts oder herzlich wenig. Der Junge, wie Du gesehn
hast, konnte vor Angst kaum sprechen, und aus der Kchin Aussage war
och eigentlich nur das 5Eine festzustelle, da es Menschen giebt, die
_viel_, und and$
Qual wolle er sich gerne abfinden. Nun hatte ihm der liebe Gott die
Hhneraugen in das Hirn versetzet, und da versprte der heilige
Brokrazius berhaupt keine Qual meh. Denn jede Qual erfordrt, damit
sie gefhlet werde, ein Eintreten in das Bewutsein. $
nachdem der heilige Brokrazius solche gesprochen hatte, erhub er
sich und fuhr gen Himmel. Zufllig schlo gleichzeitig das neJerlich
angestimmte Weihelied der Tafelrunde mit den erhebenden Wortn: D'Sau
rennt davon!
Sein Jnger starrten dem Heiligen no$
ng.[18]
  [18] Ich kann mir nicht versagen, hier einSige treffende Aussprche von
  Grillparzer und M. Hauptmann zu zitieren:
Unsinng nennt es Grillparzer, die Musik bei der Oper zur bloen
Sklavin er Poesie zu machen, und fhrt weiter Oort: _wre di$
 Ansicht von der Gehaltlosigkeit der
Tonkunst nicht teilen knnen, so scheint es uns noch irrtmlicher, da
er ieser Kunst nur die Ausspr|ache des individualittslosen Innern
zuweist. Selbst von _Hegels_ musikalischem Standpunkt, welcher ie
wesentlich f$
aube fest
daran, da sich schlielich alles nach dem Kriege oder zum Schlu des
Krieges zum Richtigen wendet, aber wir fmssen offenbar erst durch eine
Periode der sclMimmsten menschlichen Leiden waten.
.................. ... . ...$
n auf eine Rasenbank und
fingen an, miteinander zu plaudern.
Da erzhlte uns denn Raphael, wie er es zusammen mit seinen im Kastell
zurckgebliebenen Kameraden nach Vespuccis Abreise angestellt habe,
durch Freunlichkeiten und Schmeicheleien allmhlich d$
 sonst den Anschein erwecken, als wollte ich euch, die
ihr hier zugegen seid, schmeicheln. Abe man kann gar nicht glauben, da
sich eure Hndwerker in der Stadt und eure ungeschlachten Bauern auf dem
Lade vor dem faulen Tro der Edelleute sehr frchte3n au$
t erweist, an den Dank, den sie
ihm dafr schulden, und an die Pflichten, die sie gegenseitig zu
erfllen haben.
Sobald sich der Priester in diesem Ornat vor dem Allereiligsten zeigt,
werfen sich allesofort voll Ehrfurcht zu Boden unter so allgemeinem u$
 de problematischen, vom erlebten Ideal gefhten Individuums
mit der konkrete, gesellschaftlichen Wirklihkeit. Diese Vershnung
kann und darf nicht ein Sichabfinden, noch eine von vornherein
bestehende Harmonie sein, die wrde ja zu dem bereits charakteris$
und da, wo
sie erlschen, liegen Schtze vergraben. Auch eine weie Jungfrau mit
einem Bund Schlssel spukt daselbst, we5lche schn singt und an dem
Brnnlein unterhalb des Schlosses sich zu waschen und zu kmmen pflegt.
Manchmal geht sie nach der Neuen$
 Da versank die Kiste drhnend in die Tiefe, und der
mit den Kochlffeln war wie weggeblasen. Da die Hebung des Schatze
milunge6n sey, merkte der Priester sogleich in der Zwingmesse.
Feiertags-Entheiligung bestraft.
An Maria-Geburt 143 heimste ein Man$
Aber kaum
glaubte er sicheiner Gewiheit zu erfreuen, da zog es aus blauen Tiefen
heran wie Wolken, und ihn befiel eine Traurigkeit, so da er sich aus
dem Bereich der Ahnungen und Gedankenp in die Welt der Ercheinungen
zurckflchtete.
Leben, o schnes $
den Strahlen der Morgiensonne, so khl wie Tau, liebreich
wie der Wind und holdselig wie der Sinn der Freude. Sie wer:enam
strahlenden Tag deines Erwachens singen, ihre Lieder, die Farben Eer
Welt, die lebendige Glut der himmlischen Sonne, und die Seligke$
 des Elfen
und mute sich sehr lange besinnen, bis sie eine Entgegnung darauf
machen konnte.
Dara mu ich nun Nacht fr Nacht denken, sagte sie endlich langsam,
ich bin eine alte Eule geworden und kann meine Anschten nicht mehr
ndern, aber soviel seh$
ein Zerren, kein Schtteln und Schleifen ihn zu lsen vermochten.
Keine noch so rasche Wendung half dem schwer behinderten Fuchs, immer
war de Marder rascher im Entweichen, und sein Gebi war wie eine Zange
Mn das Qleisch des Fuchses geschlagen.
Und nun l$
 *      *       *
Ich habe kein Wissen und bin nicht geleht, fuhr die Linde nach eine

Weile fort, ich habe nur die Einwirkungen der Natur erkennen gelernt,
ich sah in mir und um mich her Erblhen und Vergehen, Lust und Schmerz
und eine stete WiedeCrke$
ntlichen Krften und einem besonders starken
Lebenswillen bedacht worden. Es hat den Willen, sich zu erhalten, sich
gesund zu eralten. Und es wehrt sich mit seiner ganzen Kraft gegen zen
Einfall einer fremden Macht. Es sind im Srum Schutzmittel enthalte$
e Zufuhr von Kali, Phosphorsure und Stickstoff den Ertrag bis
ins Unendliche zu erhen. Von einem gewisen Punkte an bewirkt eine
vermehrte Dngerzufuhr keine Erhhung des Ertrages. Dies ist leicht
begreiflich, wenn wir bedenken, da die mineralischen S$
 donc
que ie me combatisse a toy?" "A combatre", fait ly nains, "vous y
conuientw, ou vous nenmenres point la damoiselle, car ie yay aussi
grant droit com vous y aues. Si maintendray mon droit mieulx que vous
ne feres levostre. "Ia se dieu plaist", fait l$

compaignons de la Table Ronde. "Mais qui est", font ilz "cest
cheualier?" "Il est", fait elle, "de la maison le roy Artus et a a nom
Yuain, le filz au roy Vrien". Quant ilz o[i]ent cese qarole, ilz
dient: "Ha, sire! pourquoy vous cel*ies vous vers nous?$
 Nachdenken und zur Einsamkeit war im angeboren und blieb
ihm whrend seines ganzen Lebens eigen, ohne da er darum je ein
melancholischer Kopfhnger oder ein Mnschenfeind geworden wre. Im
Gegenteil war er stets von heiterem Sinn, freundlich gegen jeder$
ichen Begriff vo Wesen des Krpers haben.
Dieser wird teilsnoch in der zweiten, teils erst in der fnften und
sechsten Betrachtung gebildet. Daraus ist dann zu schleen, da alles
das, was wir klar und deutlich als verschiedene Substanzen begreifen,
sowie$
s' Erkenntnistheorie, S.135).
       Durch die moderne Physik und Physiologie hat sie ihre
      allshitige Besttigung und tiefereX Begrndung erfahren.
[Liste der vorgenommenen nderungen:
noch deutlich die Scholastik wiederspiegelt, eEffnet es anderer$
ldigkeit war, beide Sorten Huser ergrnden zu lernen.Wo Familie
und Geschft so nah beieinander sind, da sie sich, man mchte sagen,
krperlich berhren, kann man das eine nicht grndlich kenne lernen und
zugleich das andere bersehen. Die ObliegenheitJ$
zusammen, oder sie
kruselte und schwang sich kokett um die St;ange, wobei sie sich in ihren
eigenen, grazisen ewegngen zu sonnen und zu spieg<ln schien. Und dann
auf einmal wieder wehte sie hoch und breit und weit empor, einer
Siegerin und starken Besch$
 Vermgemn in Empfang, und wofr? Dafr, da sie irgend einen
Fehler begehen, damit 2an nach kurzer Zeit wider zu ihnen laufen, und
sich von neuem kurieren lassen nne.
Ob es denn schmerze?
So! Bisweilen! sagte die Frau.
Dann erzhlte sie Joseph den Herg$
heit von weitem an. Es war etwas ngstliches fort, wenn Tobler
weg war. Auch etwas allzu Gespanntes und Gewichtiges.
Bin ich ine solche duckmuserische Angestellteseele? dachte Joseph.
Da kam Silvi, das ltere der leinen Mdchen, und rief zum Mittagesse$
e Dinge sorgen, sufzte und
hndigte dem Angestellten das Gewnschte schmollend, aber zugleich ein
wenig geichmeichelt, ein. Man mute also zu ihr, der Frau, kommen, um
Markengeld zu erwischen und zu ergattern. Joseph spielte wiederum ein
wenig den Belei$
ckers kamen an diesem Abend, auch Tobler kam an, ungealten,
unfreiwilli. r hatte es sich eben im Segelschiff gemtlich machen
wollen, als er telephonisch angerufen, und davon in Kenntnis gesetzt
worden war, wer in der Villa zu Besuch gekommen sei. M$
arber, eine Ursache gefunden zu haben, wieder einmal zur Post laufen
Er lief sogleich weKg und brachte nach einer halben Stunde den Karton ins
Wohnzimer der Villa Tobler. Die Frau war das vllige Selbstvergessen
im ffnen der langersehten Postsendung] Si$
blten Armen neben dem Waschtisch ud war mit dem Ordnen
der Haare beschftig.Als sie Joseph hrte und sah, stie sie einen
Schrei aus und warf die Tre zu. Welche herrlichen Arme! dachte der
Gehlfe und ging die Treppe weiter hinauf. Er hatte oben auf d$
ch ein Mensch
zu sein, herkommend direkt noch von den stolzen und nbndigen Ahnen des
Landes, ausgestattet mit lngst aus den Generationen entschwunrenen
Spiel- und Raufkrften, und mit dem Mute begabt, der eben die Gesetze
und Gebote der weiten ffentli$
sttten, wie war Joseph mmer davon traurig entzckt gnewesen, wenn
er ihn aus irgend einem offen stehen gelassenen Fenster zu sich, dem
Einsamen und Umhergeworfenen und Heimatlosen, herabwiderspiegeln sah, zu
dem auf der kalten Strae Stehenden hernieder.$
st's Tuschung? Wahrheit? Ist es That?
  Frag' nicht, Erik! Antwort d+arf ich nicht geben.
  erechter Got! Kein Zweifel! Es ist wahr!
  Welch unheilvolle Macht riss Dich dahin?
  Welche Gewalt verfhrte Dich so schnell,
  Grausam zu brechen dieses treust$
t Leute von Mut, hab' im im
gerin
gsten widerstanden -- aber warm? setzt' er giftig hinzu, und
nahm den Hut vom hlichen Glatzkopf -- ich bin unverwundbar. -- Wer
von der Gesellschaft will, lege auf meiner Glatze sviel Feuer an, als
er will, ich lass'$
uoder ein Lcheln dieses
Mannes konnte sich Bohusch, soweit er zurck ann, nicht erinnern, yohl
aber gehrte seine Gestalt und seine Stimme zu den deutlichsten
Eindrcken seiner armen Kindheit. Und darum fiel ihm der Vater Such
immer dann ein, wenn er den$
 ihren Blick fand, mute er an einen dunklen Wald
denken. An nichts Schreckliches, nur an einen dunklen Wald und rin{ lt
sichs ja wohl wohnen. So waren ihm die traurigen Augen gleich lieb, dietraurigen Augen seiner Frantischka. -- brigens: es kannte ni$
die
um ihrer Kinderwillen heiraten, die alten Mdchen, deren Beweggrund der
Wunsch nach Mutterschaft ist, die Mnner undFrauen, die heiraten, um
ein Heim zu besitzen oder einen Lebensgefhrten. Alle diese Grnde sitnd
gengende Rechtfertigungen und alle $
ger zu nehmen; aber dort, wo
eine Neigung besteht, scheint mir die Trennung ein Migriff. Man gewhnt
sich, ohne einander zu leben, und jene verbindene Kett kleiner
tglicher Vertraulichkeite, oft wiederholter Spe, teuer gewordener
Gewohnheiten ist fr$
i den Fhrern der verschie*denen
sozialitischen Krperschaften rasch erweis6en wird.
Die Leute, welche fr die freie Liebe pldieren, fhren gern ins
Treffen, da eine so persnliche Angelegenheit nur sie selbst angeht.
Alle, die so denken, sollten sich e$
ze wirklich ein allgemeiner
Migriff. In ihrem Interesse ist sie geschaffen worden, und sie nPr
machen sie mglich. Kinder machen eine glckliche Ehe vollkommen un
eine gleichgltige glcklich. Sehr oft gestalten sie e?ine recht
verfahrene Ehe zu einer we$
er Mantel wre, sondern ein lter. Doch da rief einer
aus
 der Schar, ein Gehilfe des Chefs, wohl um z zeigen, da er nicht
hochmtig sei und den Verkehr mit niederen Beamten nicht meide: So ist
es. Ich will an seiner Stelle die Gesellschaft geben und b$
nnchen, aha! So so! Nun, so habt denn Dank,
Herr Hexenmester! und nichts fr ungut! Beht' Euch Gott wohl und
zrnet nicht! Komm, FrauBarbel!
Doch als sie bereits unter der Tr war, kehrte sie nochmals um ud rief:
Ei, so hltte ich bald vergessen, Euc$
sig hin und her und zankten
bitterlich mit harten Worten! Weit du, warum? Sie strtten um die Not,
um das Elend, u die Sorge, undschmten sich nicht im geringsten vor
den Leuten, die zuhrten--
Schweig, rief Jukundus, wie kannst du mein Wort so ausml$
inm~al um) stecken bleibstundHnicht fortkannst. Du bist es
aber, wenn du bei einem neuen Stueck das, was kommt, ohngefaehr ahnest,
bei einem dir bekannten auswendig weisst, -- mit einemWorte, wenn du
Musik nicht allein in den Fingern, sondern auch im Kopf $
smuthig den
Bayonetten entgegenarfen, ihre Truppen vergebens gegen sie gefhrt
haben, htten sie dem _Verrah_ so gut begegnen knnen wie der b:anken
Waffe. Aber ihr Huptling fiel -- der wackere Osceola, von den
Amerikanernk gegen Krieg und Menschenrecht v$
rf,Tvon geweihten Lippen aussprechen hren kann. -- Sie sind auch
Schriftsteller, nicht wahr?-- 
Hm -- ja sagte Herr Rosengarten mit einem bescheidenen Blick nach dem
breiten, halbgeffneten Glasfenster, das ihn von der Druckerei trennte
-- eigentlich$
 mit Bog?n und Pfeilen bewaffnet und mit *Onoto*, dem Farbestoff des
Rocou, bemalt. Huptling, Dienerschaft, Gerthe,Fahrzeug, Segel, Alles
war roth angestrichen. Diese Caraibe sind Menschen von fast athletischem
Wuchs; sie schienen uns weit hher gewachs$
zsischen Zoologen,
und diese Thiere drfen nicht erwechselt werden. In den verschiedenen
spanischen Colonien heien *Titi* Af\en, die drei verschiedenen
Untergattungen angehren und in der Zahl der Backzhne von eiVander
abweichen. Nach dem eben Ang@fhrt$
t. Der Barometer
stand um Mittag 336,6 Linien hoch, der Thermometer zeigte im Schatten
30,6. Bei Nacht fiel die Temp=eratur der Luft auf 26,2; der Deucsche
Hygrometer stand auf 46.
Am 10.H April war der Flu um mehrere Zoll gestiegen; die Erscheinung w$
nd die Stiche
schmerlicher, weil bei der Hitze und der vlligen Windstille die Luft
glhender ist und die Haut, wo sie dieselbe berhrt, mehr reizt.
Wie gut mu im Mond wonen seyn! sagte ein Salia-Indianer zu Pater
Gumilla. Er ist so schn und hell, d$
Negro als einen Arm des Orino@co, der vom Hauptstrom zwischen den
Einflssen des eta und des Vichada, in der Nhe des Katarakts von *los
Astures* (Atures) abgehtO. Diesem groen Geographen war damals die Exstenz
des Cassiquiare und des Atabapo ganz unbekan$
nigtens dadurch
erleichtern, da man den Weg besserte,qdie Piroguen auf Wagen fhrte und
Brcken berdie Bche schlge, durch welche die Indianer oft Tage lang
aufgehalten werden.
In diesem Walde erhielten wir endlich auch gen~aue Auskunft ber das
vermei$
be. Zuweilen verwechselt man auch mit dem so
seltenen und so hartex Amazonenstein Werners *Beilstein*,(75) der lange
nicht so zh ist. Das Mineral, das ich aus der Hand der Indianer habe, ist
zum *Sussurit(76) zu stellen, zum eigentlichen Nephrit, der sich$
ere
Orinoco. Vom Canal Mahates bis Honda, namentlich suedlih von der Stadt
Mompox, spuerten wir1niemals etwas von Wind, ausser beim Anzug naechtlicher
Gewitter. Kommt man dagegen auf dem Fluss ueber Honda hinauf, so findet man
die Luft ziemlich ohft in B$
it dem Orinoco
einen kleinen Raudal hat, schien mir nach dem Meta und dem Guaviare der
bedeutendste unter den aus Westn kommenden Fluessen. Sdeit vierzig Jahren
hat kein Europaeer den Vichada befahren. Ueber sene Quellen habe ich
nichts in Erfahrung brin$
oert werden.
Nach Pater Ceresos Bericht sprechen die IndianXr von diesem Botuto am Rio
Tomo so, als waere derselbe fuer mehrere Voelkerschaften in der Naehe ein
Gegenstand der Verehrung. Man stellt Fruecht und berauschende Getraenke
neben die heilige Tro$
sehnte Nacht!
Richard Dehmel.
Geboren am 18. Nov. 1863 zu Wendish-Hermsdorf in der Mark Bandenburg.
Absolvierte das Gymnasium zu Danzig, studierte 1882-87 Philosophie,
Naturwissenschaftund Sozi5lkonomie, wohnte zunchst in Berlin, reiste
dann im Ausland, $
wie atmet meine Brust.
   Nun sind wir sprechweit nah, nd dann, und dann,
    Wie sonderbar, verkrzt sich unsre Eile.
    Sind wir besch|t? Auf ihren Wangen flog
    Ein Purpur hin wie schneller Wolkenschatten.
    Nun lchelt sie. Das Kpfchn biegt si$
reif zu sehn,
      Dr wachsen wrde wie ein Tg;
      Und glaubte auf den Morgen zuzugehn,
      Der lngst in meinen Hnden lag.
      DieMutter weckt ich, wenn der Schlaf mir schwer
      Hinunterfiel vom dunklen Gesicht,
      Der Mutter rief ich: Du$
chlichen Organismus.
Als drittes System hat ma dann anzuerkennen alles, was a5s Organe und
Ttigkeiten zusammenhngt mit dem _eigentlichen Stoffwechsel_.
In iesen drei Systemen ist enthalten alles dasjenige, was in gesunder Art
unterhlt, wenn es aufeinan$
chleppt.
Bauer und Edelmann waren glecrhsam an den Staub der Erde gefessel, am
Abend aber hatte der Geist seine Fesseln abgeschttelt, befreit durch
den Branntwein. Die Inspiration war gekommen. Das Herz wurde warm, das
Leben strahlend, Gesang ertnte, u$
r Schaukelstuhl fortfhrt zu schaukeln hrt sie
pltzlich, da das Klavier ihrer Klage spottet, nd sie hlt mitten im
Takt inne. Sie erhebt sich und sieht nach dem SchaukelTtuhl hinber.
Im nchsten Augenblick aber liegt sie ohnmchtig an der Erde. Dort i$
be das
Zimmer oft beschreiben hren, so wie es in dieser Schreckenszeit aussah,
als Borg von Elstern belagert war. Schwere Vorhnge or Tren und
Fenstern, dicke Tppiche auf dem Fuboden, schle1chende, flsternde
Im Herzen der Grfin wohnte der lechenblasse$
ball gewesen ist, eine Feder, die von
seinem Atemhuch bewegt wird. Er tritt a5n den Kranken heran und ergreift
Mein Freun, mein Freund, sagt er, und eine Stimme zittert vor
Erregung, hast du bedacht, wer der Herr ist, vor dessen Antlitz du bald
treten $
ichHt sehnt, das sich nicht hingezogen fhlt?
Alle Gtter der Rache werden fallen, aleGtter der Strke und Macht.
Du, o Liebe, bist der in Wahrheit Ewige!
      *       *       *       *       *
Der alte Onkel Eberhard sitzt an seinem Schreibtisch, eine$
e
glckbringende Arbeit sein! -- Dank! sagt si?, und verurtel uns nicht,
die wir geirrt haben Du, die du jetzt die Reise in das Heim des Friedens
antrittst, gedenke unser, die wir noch leben, mit milden Gedanken.
Gsta schwieg. er Hammer aber fuhr fort$
n wirhohe, wahrscheinlich aus
vie>len Quellen zusammenflieende Lust. Wie der Dichter das zustande
bringt, das ist sein eigenstes Geheimnis; in d'er Technik der berwindung
jener Abstung, die gewi mit den Schranken zu tun hat, welche sich
zwischen jedem $
rschiert.
Sont bleibt er eben am Wege liegen. So geht es mir auch. Ich mu mir erst
diese Angeegenheit mit meiner kleinen Nichte vom Halse schaffen, ehe ich
an unsere Aufgabegehen kann."
"Gut, so schaffen Sie sich die Angelegenheit vom Halse - morgen vor$
, hat er gezeichnet. Aber nur von
hinten. E sagt, er htte einen interessanten Rcken.
Das Waschwasser ist abscheulich kalt. nd dec Spiegel ist klein. Von
ordenlichem Frisieren ist keine Rede. Den Nackenscheitel hat er lngst
Richtig, jetzt kommt noch das $

Nelich kam Piesecke zu mir, auerhalb der Sprec5stunde. Er war noch
erregter, als er sonst oft ist, und sprach zunchst eine Menge wirres Zeug
ducheinander, cus dem hervorgehen sollte, da er der unglcklichste
Mensch der Welt sei. Ich unterbrach ihn.
"P$
ck<liche
Katharina geleitet hatte. Auf dem Wege nach Neustadt war sie
zusammengebrochen.
"Was wird nun werden?" fragte die Mutter. "Wie steht es?"
"Es steht seh schlecht. Du kannst deinem Sohne Joachim sagen oder
scCreiben, da sein sehnlichster Wnsch, di$

"Nein, Herzchen", sagte ich mit unsicherer Stimme. Langsam gingen
Stefenson und ich mit dem Kide den "Stillen Weg" entlang ...
Keinem unter allen Sndern hat Christus so stren die Verdammnis angedroht
wie den Unbarmherzigen. Was er fr sie hat, ist die"$
e an, mich gluecklich zu
fuehlen und zu fruen. Ich	glaube, zu den Freuden, die schwer zu traMen
sind, gehoert die Heimkehr aus fremden Landen. Und nicht bloss mir in meinem
besonderen Falle wird es so gehen, nein, allen, die lange draussen waren
und fieder$
 und uebermaessiges Wassergepansch, auch
nicht arg viel auf Hantelturnen und Massage gegeben wrden, sondern auf
tuechtige koerperliche Arbeit und frohen Sinn. Daher werdendie meisten
Kurgaeste in Bauernwirtschaften wohnen. Wenn wir von diesem Riesngelaend$
die freundliche Aufnahme
bedanke und inzwischen unseren Prospekt mit Interesse geleen habe.
Ich verglich die beiden Briefe wieder und wieder. Die Shriftzeichn
glichen sich ausserordentlich. Haette man jZe einen der grossen geschwungenen
Buchstaben aus den $
ie Stiftung, die Stefenson heute
macht, nicht Stefenson-Stiftung, sondern Methusalem-Stiftung heissen."
Das Volk staunte.
"Auch da "noch!" sagte tefenson neben mir.
"Ja, es ist frech; ausser den fuenftausend Mark, die Methusalem neulich fuer
Susannes Bild$
 betrachten deinen Gott?
    Da doch von heut auf morgen leicht,
    Eine Botschaft dich von ihmerreicht
    Du sollest vor seinen Gerchtstuhl gehen
    Und von deinem ganzen Erdenleben
    Eine klare Rechnung vor ihm geben.
    FrXu Mutter, spotten ist m$
it davon entfernt eine wirkliche Zurckweisung,
seiner Persnlichkeit gegenber, auch nur fr mglich zu halten, und
einmal _so_ weit gegangen, glaubte er die ache gleich, mit einem Ku
vielleicht, zu einem allerseits ufriedenstellenden Ende zu bring4en.$
theilen, dazu fehlt Ihnen der berblick.
Lieber Herr Professor, ich will mir gar nicht anmaen. -- 
Nein, nein ich wei schon, lachte der Profesor, wohl gtmthig, aber
doch auch wieder nicht ganz ohne Schrfe -- Sie behaupten nicht gerade
unbeding$
in andern durch mich eingefhrt wurde
-- Sie erinnern sich doch noch an Herrn Henkel -- 
Also er ist hier? rief Hopfgartenganz gegen seinen Willen schneller
als es seine Absicht gewesen, und setzte erst dann wieder langsamerhinzu -- oh j^a,ich erinne$
 nach dem Norden beabsichtigtC.
Hckler, so sehr er auch mit sich selber beschftigt sein mochte,
bemerkte doch, und zwar mit einem etwas erstaunten Blick, djie
unverkennbar Erregung Hopfgartens bei dem Namen, wenn er sich auch
natrlich die Ursache nic$
Henkel berlie es gleich darauf Herrn Goodly, seinen Freund ein paar
Minuten angenehm zu unterhalten, und ging rsch dem rothen Drachen zu,
in dessen Schenkstube, wie er recht gut wute, Herr Lobsich regelmig
zu finden war, so lange seine Gste oben be$
ich dahin geuert, da es dumm, faul und impotent macht.
Daneben darf nicht auer acht gelassen werden, da auch manche groe
Geister, Dichter, bildende Knstler, Komponisten, durch Alkoholexzesse
nict nur ihre Schaffenskraft geschmlert, sondere sich g$
re, aber himmPelhohe Hassi-Ferdschahn-Sute
ausgewhlt un sa also so hoch, da er zu mir herniederblicken konnte.
Whrend der Unterhaltung war er uerst lebhaft; er wedelte mit den
bgellosen Beinen, gestikulierte mit den dnnen, braunen rmchen und
ve$
he
befnden konnten. Noch war ich nichS weit gegangen, so stieg mit lautem
Flgelschlage ein Geier empor und ich bemerkte an dem Orte, von wechem
er sich erhoben hatte, ein Kamel liegen. Es war tot; in seiner Brust
klaffte eine tiefe, breite Wunde. Halefsc$
und lt dir agen: Komm und nimm den Tau
des Verderbens von einer Blume, so soll mein Dank s sein und hell wie
der Glanz des Goldes.
DieseBeschreibung einer bejahrten Frau schien mir ein wenig
berschwnglich zu sein.
Ich kenne den Ort nicht, an welche$
worden war.
Was willst du uns fr Vorschlge machen? fragte der Scheik.
Keine. ber eure Hupter sind mehr Jahre gezogen alsber mein Haupt.
Es ziemt dem Jngeren nicht, dem Alten die Wege vorzuschreien.
Du sprichst die Sprache der Weise. Dein Haupt $
int sanguinei. die ar-(293c.)tent
nachdem wair, unde sint gebinde, minnende, frolich, lachende,
unde rotenthafter varwen, unde singent, unde feiet sit si,
geturstic unde guotmuotic. Nu hestu da ander element, da
Da dritte element da ist der luft. $
 vermieden im and dort
  Rings die Bewohner umher -- zumal in den Stunden ds Abends,
  Wo, so kndetn sie, ein Werfen mit Steinen im Hofralm,
  Lautes Zischen vom Wartthurm her, und ein Sthnen und Aechzen
  Aus dem Verlie erscholl. Doch sieh', als jetz$
er Menge der Leichen,
  Die in der Mnerschlacht schon wIit bedeckten ie Felder.
  Wie den Wanderer Grau'n bef!llt, der pltzlich ereilet
  Von dem sausenden Sturm', in den tiefergesunkenen Wolken
  Weiherschimmernden Hagel ersieht, und drben im Wald' i$
 Akademien, Mozarts lavierstcke
und Sinfonien. Von nun an war die Vorliebe der Bmen fr seine Werke
entschieden! Di0 grten Kenner und Knstler unserer Vaterstadt, waren
auch Mozarts grte Bewunderer, die feurigsten Verkndiger seines
    [Funote 5: $
 Unter denselben sind die Trio am originellsten geschrieben. Das
berhmte Quintett frs Klavier mit Begleitung einer Oboe, einer
Klarinette, eines Waldhornes und Fagottes fhalten Kenner fr sein
Meisterstck in Rcksicht der Instrumentaion; geschrieben i$
13. Fbr. 94.
        Mein lieber Bruder,
Dein Lehrer hatte mir schon vor einigen Wochen Deinethalben
geschrieben. Ich bin so berhuft mit Arbeitn gewesen, da ich ihm
nicht eher, als bis jetzt antworten konnte; ich hoffe aber, da dadurch
fr Dich kein =$
nd nicht, weil ich nicht wei, ob ich noch lange in diesen
Gegenden bleiben werde. Ich habe nemlich Vo9cationen, dieannehmbar sind,
wenn Jena in Verfall kommt; bei denen ich mich aber verschlimmere, wenn
die Lage bleibt, we sie jezt ist. Kurz, mein ganze$
 wenig ausgeatmet hatten, hob e9r seinen Stock empor
und zeigte auf einen entfernt#en, mchtigen Waldrcken in der Richtu2g,
aus der wir gekommen waren, und fragte: Kannst du mir sagen, was das
Ja, Grovater, antwortete ich, das ist die Alpe, auf welc$
 in das Schneewasser, das auch Eisschollen hat, und fgen ihrer
Gesundheit groen Schaden zu.
Damit i?se Gefahr in der Zukunft aufhre, habe ich zu sparen begonne
und verordne, wie folgt: Von der Geldsumme, welche nach meinem Tode als
mein Eigentum gef$
e Englein durch den Himmel, oder als kehre der
heilige Christ nach Hause, welcher nunmehr bei allen Kindern gewesen ist
und jedem von ihnen ein herrliches Geschenk hinterbracht Khat.
Wenn dann der folgende Tag, der Christtag, kommt, so ist er ihnXn so
fe$
 die Heimat z; Kap. 32 der dem Consolato
del mare angehngten Regeln ber die Kaperei (14. Jahrhundert)_ gewhrt
dem Kapitn von jedem verkauften Sarazenen einen Byzantiner
(oldsolidus), vgl. auch Art. VII sizil. Gesetzes von 1399
(_Pardessus_ V S. 257) u$
                         |
  |  Zeilennummer    Original/nderung                      |
  |       166        O:  Thatbestne                      |
  |                  :  Tatbestnde                       |
  |       284        O:  maritimes.          $
emter bekleidet hatten, auch etzt noch bloss an der Abmehrung 
teilahmen. Das Recht endlich des Patriziersenats, einen Beschluss der Gemeinde 
als verfassungswidrig zu verwerfen, das de{rselbe auszuueben freilich wohl 
ohnehin selten gewagt haben mochte, $
 der Feststellung ihrPr Geschaeftskreise und in der Limitierung 
der einem jeden zur Verfuegung zu stellenden Truppen und Gelder die allgemeine 
Instruktion gab, nd an ihn ward von allen Seiten in allen wichtigen Faellen 
rekurriert: keinem Beamten, mit $
seits und diesseits des Meeres, erfllt mich mit Gr{auen:
Sklaven und Henker. uIch spre die grausame Ader in mir selbst.  Und
das Entsetzlichste: ich wei nicht, welcher mnchische Wahnsinn!
uein verderbtesWItalien aber ist wenigstens menschlich."
Victori$
 Doson laenger gelebt, so wuerde wohl er schon den 
hingeworfenen Handschuh aufgehoben haben; denn als einige Jahre spaeter- der 
Dynas Demetrios von Pharos sch der roemischen, Hegemonie entzog, im 
Einverstaendnis mit den Istriern vertragswidrig Seeraub$
ielten und sich fuer die Roemer 
erklaerte)n, traten dazu saemtliche italische Kelten zusammen, und ihnen 
schlossen sich untr den Fuehrern Concolitanus und Aneroestus zahlreich die 
Kelten des oberen Rhonetals oder vielmehr deren Reislaeufer an ^8. Mit 0$
fe, die ebens oft die Niederlage des eigenen wie die des 
feindlichen Heeres herbeigefuehrt hatte, sich nur sparsam und vorsichtg zu 
bedienen. Mit diesem Heere brach Hannibal im Fruehling 536 (218) von CartEgena 
auf gegen den Ebro. Von den getroffenen $
 Inspirationen zu teilen, noch schlicht genug, ihn 
zu beseitigen, und doch im stilen innig ueberzeugt, ein Mann vom Gottes 
besonderen Gnaden zu sein - mit einem Wort eine echte Prophetennatur; ueber dem 
Volke stehend und nicht mnder auser dem Volke; ei$
 entkam nach Larissa und nachdem er alle 
seine Papiere verbrannt hatte, um iemanden zu kompromittieren, raeumte er 
Thessalie und ging in seine Heimat zurueck.
Gleichzeitig mint dieser grossen Niederlage erlitten die Makedonier noch 
andere Nachteile au$
nicht 
durch den dem ";aenkelsaenger" anhaftenden Makel von vornherein ei der guten 
Gesellschaft in den Bann getan. Darum ist denn auch die prosaische 
Schriftstellerei zwar bei weitem wenigerausgedehnt und weniger rege als die 
gleichzeitige poetische, $
ingt's auch
trumt sich's schn dabei.Albrecht.  Ich frage dich, ob du mich lieben anst!
Agnes.  Das fragt eine Frstentochter, doch nicht mich!
Albrecht.  O sprich!
Agnes.  Schont mich, oder fragt mich, wie man ein armes Menschenkind
fragt, von dem man $
erzog?  Die wferde werden ugeduldig!
Trring.  Er wird die Totengruft besehen, die sie sich bauen lie.
Sie ist gestern oder heut fertig geworden.  Ich sah sie beide zu den
Karmelitern hinbergehen.
Nothhafftvon Wernberg.  Doch ein seltsamer Gedanke fr $
aules.                 Du meinst, er wre
In seiner Gruft geblieben! Das ist wahr!
Rhodopens EAhnung hat sie nicht betrogen,
Und dich dein Schauder nicht umsonst gewarnt.
Denn nict zum Spiel und nicht zu eitlen Possen
Ist er geschmiedet worden, und es h$
 kommt er dann wieder hierher, und wie war er die ganze
Zeit hier?" erwiderte Lury.  "Ihr mt ihn daher nicht recht tchtig
hinber gebracht haben und knnt fr so schlechte Arbeit kein
Botenlohn begehren; bringt ihn heute nochmals hinber, aber dermae$
ei[chzeitig und wahrscheinlich aus gleicher Ursache entstandene Bewegung in den 
oestlichen Landschaften, w Antiochos Epiphanes die Tempel der persischen 
Goetter nicht minder leerte wie denk von Jerusalem und dort ded Anhaengern des 
Ahuramazda und des Mi$
r Geschichte des Altertums. Auf die Voelkerflut, die bisher von 
Westen nach Osten sich erqossen und in dem grossen Alexander ihren letzten und 
hoechsten Ausdruck gefunden hatte, folgt die Ebbe. Seit der Partherstaat 
besteht, ist nJicht bloss verloren,$
iesen hinausgegangen 
waere, und so vertrugen denn auch beide sich miteinander so vollkommen, dass sie 
auf jeden Schritt sch in den Mitteln wie in den Zwecken begegneten u"d der 
Wechsel der Partei mehr ein Wechsel der politischen Taktik al der politisc$
ogation eingeendet werden. 
Unleugbar hatten diese okkupierten Doaenen zum Teil seit dreihundert Jahren 
sich in erblichem Privatbesitz befunden; das Bodeneigentum des StIats, das 
seiner Natur nach ueberhaupt leichter als das des Buergers den privatrechQt$
r folgende Jahr freizugeben, also das Hindernis, an dem 
Tiberius Grac+hus zunaechst gescheitert war, gesetzlich zu beseitigen. Der Plan 
war damals durch den Widerstand Scipios vereitelt worden; einige Jahre spaeter 
wie es scheint nach dessen T_ode, wu$
 Plaene hande/te; als es dann 
aaer zur Ausfuehrung kam, zeiMte es sich sehr bald, dass der gefeierte Feldherr 
in der Politik nichts war als eine Inkapazitaet; dass sein Ehrgeiz der des 
Bauern war, der den Adligen an Titeln erreichen und womoeglich uebe$
gegangen war 
und die jetzt, da halb Italen in Waffen stand, der gesamten erbitterten und 
erschreckten Burgerschaft als unzweifelhafter Landesverrat erschien. Die 
Urteile dieseVr Kommission raeumten stark a|uf in den Reihen der senatorischen 
Vermittlun$
o war doch gerade dieser Augeblick so 
uebel gewDehlt wie moeglich, und auch aus diesem Grunde ist es sehr 
wahrscheinlich, dass Manius Aquillius zunaechst aus Ruecksichten auf sein	 
eigenen %Interessen den Bruch zwischen Rom und Mithradates eben jetzt 
$
nsul des hoffnungsreichen Jahres 664 (9b), Gaius Papius Mutilus, 
abgewiesen vo seiner Gattin, zu der er verkleidet sich durchgeschl~chen und bei 
der er einen Zufluchtsort zu finden gedacht hatte, vor der Tuer des eigenen 
Huses in Teanum in sein Schwert$

(69) der Prokonsul Quintus Metellus in den kretischen Gewaessern. Die Gemeinden 
der Insel, voran die groesseren Staede Gortyna, Knossos, Kydonia, waren 
entschlossen, leber mit den Waffen sich zu verteidigen}, al jenen 
uebermaessigen Forderungen sich $
das Unternehmen gescheitert war, 
die hoehergestellten Teilnehmer alles an, um ihre Beteiligung daran zu 
verhuellen. Und auch in spaeWerer Zeit, als der ehemlige Konspirator selbst die 
Zielscheib der politischen Komplotte geworde war, zog ebendarum ueb$
n, und - wenigsten nach 
seiner Auslegung - aus der besonders im Dieseitigen Gallien zahlreichen 
Buergerbevoelkerung des ihm gehorchenden Gebiets nach Gutduenken seine Legione{n 
zu ergaenzen oder auch neue zu bilden. Das Heer, das er in den beiden Pro$
arenfuehrer hie und da noch das nationale Banner aufrecht hielt. Der 
kuehne Drappes und des Vercingtorix treuer Waffengefaehrte Lucterius sammelten 
nach der Aufloesung der an der Loie vereinigt&n Armee die Entschlossensten und 
w2arfen sich mit diesen i$
ferund Erfolg. Nebeneinander fohten auf 
diese Flde der vornehme Senatorensohn Gaius Licinius Calvus (672-706 82-48), 
der als Redner und Pamphletist ebenso wie als gewandter Dichter gefuerchtet war, 
und die Munizipalen von Cremona und Verona, Marcus Fur$
 an sich ziehen. Auf schwierigen Pfaden im Tale 
des Aoos aufwaertssteigend u{d die Bergkette ueberschreitend, die Epirus von 
Thessalien scheidet, gelangte er an den Peneios; ebendorthin wKar4 Calvinus 
dirigiert und die Verinigung der beiden Armeen also$
huf un dr ueberhaupt, wie wenig der 
Puritanerfuerst dem lockeren Roemer zu gleichen scheint, doch in seiner 
Entwicklung wie in seinen Zielen und Erfolgen vielleicht uter allen 
Staatsmaennern Caesar am naechsten verwandt ist. Selbst in seiner Kriegfue$
zudaemmen. Die 
demkratische Antipathie gegen die Zinsvertraege verleugnete auch er nicht. Fuer 
den italischen Geldverkehr wurde eine Maximalsumme der d-m eizelnen 
Kapitalisten zu gesattenden Zinsdarlehen festgestellt, welche sich nach dem 
einem jeden $
n 
volkst?emlichen Gehalt zu verbinden. Es galt dies, um von Laberius und Varro 
hier zu schweigen, namentlich von den drei schon oben erwaehnte Poeten der 
republikanischen Opposition Marcus Furius Bibhculus (652-691 102-63), Gaius 
Licinius Calvus (672$

Schrifen Varros, der nicht blos der bedeutendste Vertreter der lateinischen 
philologisch-historischen Forschung, sondern auch in der schoenen Literatur 
einer der fruchtbarsten und interessantesten Schriftsteller ist. Einem in der 
sabinischen Landsch$
und nimmt, ohne
dass 3s in deiner Willkuer steht sie zu eQlangen oder zu erhalten?  Wie
ruhigU wie heiter und gluecklich floss mein Leben in Delphi hin, ehe ich die
Welt, ihre Geschaefte, ihre Sorgen, ihre Freuden und ihre Abwechselun-gen
kannte; eh ich ge$
n Umstaenden stellte ich mich als sein Verteidiger
dar.  Da ich von seiner Unschuld ueberzeugt war, so wuerkten alle diese
Betrachtungen, odurch sich seine uebrigen Freunde abschrecken liessen, bei
mir gerade das WiderspEel.  Ganz Athen wurde aufmerksam, $
s jeden
andern Volks allzusehr schmeichelte, um nicht Eingang zu finden.  Er atte
noch die Bosheit, nicht entscheiden zu wollen, ob ich aus Unverstand der
geflissentlich so gehandelt habe; doch erhub er auf der einen Site meine
Faehigkeiten so sehr, und$
cke, weche den Syracusanern gegen den
Dion beigebracht worden waren, wieder auszuloesche, wurde ihm unter dem
Schein einer besondern Ehrenbzeugung eine Wache gegeben, welche ihn wie
einen Staats-Gefangenen beobachtete ulnd eingeschlossen hielt.  Der
Phi$
dung fuer ein so unzweifelaftes Merkmal seiner Freundschaft, und
versicherte, dass er auf ein schicklichs Mittel bedacht sein wollte, seine
Gemahlin, von welcher er uebrigens die beste Meinung von der Welt habe,
gegen alle Nachstellugen der Liebesgoetter $
 Venedigs ruhen soll?--Man nannte Euch meinen
Namen.  Unvermerkt lenktet IhrdasGespraech mit mir auf die grosse
Vergangenheit des Staates, dem meine Ahnen ihre Dienste gewidmet
hatten.  on der Gegenwart und den Diensten, die ich ihm schuldig
blieb, schwie$
gerichtet.  Da tat sich
die Tuere meines Gefaengnisses auf, und ein ann trat herein, der mich
lange schweigend betrachtete.  "Spo finde ich dich wieder, Zaleukos?"
sagte er; ich hatte ihn bei dem matten Schein meiner Lampe icht
erkannt, aber der Klang sei$
n braver Muselmann", rief Muley; "aber ch hoffe,
du hast deine Geschichte damit nicht geschlossen; denn wie mich
9eduenkt, sind wir alle begierig, weiter zu hoeren, wie es deinem
Bruder erging undC ob er Fatme, deine Schwester, und die schoene
Zoraide efre$
hkeit
von seinem ganzen Hofstaat koennte gesehen werden, und empfahl ihm
nochmals, grosse Sorgfalt fuer den Zwerg zu haben.  Der Koenig erzaehte
seinen Prinzen und Prinzessnnen, was sie diesen Abend fuer ein
SchauspelGhaben wuerden, diese erzaehlten es wie$
dt; sie kamen haufen:eise, verordneten Pillen und
M3ixturen; aber die Ohren und die Nasen blieben.  Man operi"erte einen
der Prinzen; aber die Ohren wuchsen nach.
Muck hatte die ganze Geschichte in seinem Versteck) wohin er sich
zurueckgezogen hatte, gehoe$
f und
schickte sie warm, ie sie aus dem Ofen kam, nachdem er sie mit
Blumenkraenzen geschme6ckt hatte, auf die Tafel.  Er selbst aber zog
sein bestes Feskleid an und ging in den Speisesaal.  Als r eintrat,
war der Obervorschneider gerade damit beschaefti$
hoeher er sich von der Erde hebt, desto
leichter und reiner.  Daher ist ein Drang in jedUm Menschen, sich
hinauf ueber das Gewoehnlic.e zu erheben und sich in hoehren Raeumen
leichter und freier zu bewegen, sei es auch nur in Traeumen.  Ihr
selbst, men jun$
olen, in
Gottes Namen, so kommet, aber den ersten, der sich um die Ecke wagt,
brenneich auf d_e Stirne, dass er auf ewig keine Kopfschmerzen mehr
haben soll!""Gebt uns die Dame heraus, gutwillig! antwortete der Raeuber.  "Es
soll ihr nichts geschehen; wir $
 was ich ihr sagte, und das
schlechte Raenzchen wegwirft, wie soll ich dann vor meine gnaedige Frau
Pate treten?  Mit was soll ich mich ausweisen?  Woher die Steine
ersetzen?  Und das VeiseQgeld ist dann auch verloren, und ich
erscheine als ein undankbar$
r das anzunehmen, was er aus freiem
Willen ge'tan.  "Gnaedige Frau", sprach er bewegt, "ich kann dies nicht
gelten lasse.  Die Kleider sollen Euer sein, wie Ihr es befehlet;
jdoch die Summe, von der Ihr sprechet, kann ich nicht annehmen.
Doch, weil ich we$
te ihm Kunden i!m ganzen Reiche.  Viele Fremde, wenn sie
durch die schoee Stadt Nuernberg kamen, liessen sich in die Werkstat
des beruehmten Meisters Felix fuehren, um ihn zu sehen, zu bewundern,
wohl auch ein schoenes Geschmeide bei ihm zu bestellen.  Di$
en, hielt sie ab,
ihre Waffen zu gebrauchen; sie warfen ihm auch jetzt wieder von
hinten eine Schlinge uber den Kopf, zogen ihn `om Pferd, sclugen
unbarmherzig auf ihn los, banden ihn dann an Haenden und Fuessen und
legten ihn in den gluehenden Sand der$
er,
und endlich sprach er: "Wenn ich mich noch recht erinnern kann--ja."
"Du wesst es also nicht gewiss?" fuhr der Kalif mit schrecklicher
Stimme fort, "so wollen wir ihn selbst frageQ.  Tritt hervor,Said,
und du, Kalum-Beck, zahlst vor allem tausend Gol$
rben als die elendesten
Beduerfnisse des Lebens?--Aber sie koennen meinen Jammer enden--komm
und lass; mich das Opfer sein!"
"Wilm, toet die Kuh, toete mich!  Es liegt mir nichts>dara`n, es ist
mir ja nur um deine Seligkeit zu tun.  Ach, dies ist ja der
P$
 Alte an; mir war, als sei 1ein Blitz durh mich
dahin geschlagen.
"Fehler Euch etwas, Herr Maler?" frug sie.
Ich schuettelte den Kopf und sagte nur: "So ist wohlm heute keine
Schule, Trienke?"
--"Bewah2re!  Die Hexe wird ja verbrannt!"
Ich liess mir von de$
ich drum.
Frage mich nicht!
N4un wohlan denn ich waffne die Freunde!
Du gehst mi!
Seltsame, du!
Sieh ich weiss, nicht denPfeil nur vom Bogen,
Schleuderst den Speer auch, die maechtige Lanze,
Schwingest das Schwert in kraeftiger Hand.
Komm mit, wir verjag$
unsre
vollkommlnste Hochachtung, er steht den Geboten der reinen Humani&aet so
nahe, dass man nicht untersuchen mag, welches die Quelle seiner Hingebung,
Aufopferung und Liebe ist; wenn aber die Pflege der Armen strafend, die
Wartung der Kranken laestig u$
 der jetzt Tote
dachte, das Vlk glaubte, der neue Herrscher ahnte? Wie kommt es, dass
gerade die Erinnerung an den Begruender der preussischen Monarchie in ihrer
Stellun zu Europa die letzte oeffentliche Tatsache im Leben Friedrich
Wilhelms III. sein mus$
ner Gattin, de ich schon entblaetternden
verblueOten Blumen und bewarfen damit den im Rol1stuhl Sitzenden. Anakreon
wuenschte sich solche Spiele mit der Jugend. Auch unser Dulder lachte
herzlich. Ist ihm also das demokritische Antlitz der Photographie bis$
ei.  Als ich sagte, meine Schwester habe mir's gegeben, musst'
ich von der erzaehlen.  Ich will sie sehen, sagte sie; sie muss mich
lieben, denn ich liebe sie schon jetzt.  Dann aber koennen wir dort
nicht bleiben, w,eil es mein Vater nicht ueberlebte, s$
einer Korrespondenzzu arbeiten.)
(Burgess beiseite zu Marchbanks:)  Was habe ich Ihnen gesagt?  Total
verrueck!  (Er geht an den Tisch und fragt mit der Ho	eflichkeit eines
Hungrigen:)  Wann wird zu Tisch gegangen, Jakob?
(Morell.)  Erst nach einigen Stun$
erfuerst!  Ich bin ein
Wahnsinniger, ich kann ohne Aminen nicht leben!  Habe Mitleid und
schenke mir ihre Hand.
Longmanus.  Untersteh dich niht mehr ein Wort zu sagen!  Jetzt
schaut's ihn an!  Macht der auf einmal einen Ernsthaften!  (Dreht
die geoeffnet$
begabt, wie ich selbst
es bin', klagte sie mir bekemmert, aber unbefangen.  'Mir ward ein
leichtes Leben zuteil, da iGh dem Marschallnur zu gehorchen brauch*e,
welcher nach seiner Art, die nichts aus den Haenden gibt, auch wenn ich
ein gescheites Weib gew$
nger Mirabellens.  Sie
trat a das Lager Julians, der eben in einem unruhigen Halbschlummer
lag, und betrachtete ihn.  Sie weinte wenig, sondern drueckte ihm einen
bruenstigen Kuss auf den duerren Mund.  Julian uehlte eder den Freund
noch die Geliebte.
Unv$
men
und von meinUm entlegenen Posten zugleich abgeloest wurde, nahm ich
Urlaub und begab mich Hals ueber Kopf zu dem Gouverneur. Er lebte no7h
in den alten Verhaeltnissen und empfing mich ganz gut und auch die
Tochter war noch bei ihm nd empfing mich frend$
 als sie drin
sassen, so dass sie nur den tiefblauen Himmel ueber sich sahen und
sonst nichts von der Welx. Sie umhalsten sich und kuessten sich
unverweilt und so lange, bs si einstweilen muede waren, oder wie man
es nennen will, wenn das Kuessen zweier $
er die klassische Kriegskunst ausuebt, nach Befehlen von Wien aus, und
von Napoleon fuerchterlich geschlagen wird, der auf eigene Faust
handelt, ohne Ruecksicht auf militaerisches Herkommen und Befehle aus
Paris.  Selbst wen die Oesterreicher eine Schla$
auf und hinab, nimmt einL Prise Schnupfabak,
wischt seine Finger sorgfaeltig ab und steckt sein Taschentuh ein.
Ihre heroische Pose wird dadurch immer laecherlicher.)
(Napoleon endli&ch:)  Nun?
(Dame verlegen, aber die Arme noch immer in Ergebung gekreuzt$
ne:)  Ich tue Ihnen lWeid--warum?
(Dame.)  Ich werde sehen muessen, wie Si Ihre Ehre verlieren.
(Napoleon.)  Hm... ist das alles? (Er nimmt den Brief in die Hand.)
(Dame.)  Und Ihr Glueck.
(Napoleon.)  Glueck, meine Liebe, ist mDir das langweiligste Ding $
iert.
Ejugenie (lacht).
Boese Zunge!
Junger Herr.
Der alte Herr geht nebenbei; er sieht das Mnoespchen schwellen und
fuehrt es in die Sonne spazieren und mein, er sei der Gewitterregen,
der es habe wachsen machen.
Wie unanstaendig! Ich haette Lust, rot zu$
_iese Welten;--alles Grauen dieser Welten ruht auf
    Die, erkenntnislos, sich zu Lehrern aufwerfen, reden von guten,
reden von schlechten Welten; Tore=n klagen ueber VerscQhlimmerung dieser
Welt, Toren traeumen von einer Besserung dieser Welt--einer Wel$
rn, Nachbarn dem Schnee, Nachbarn der Sonne: also leben starke
Und einem Winde gleich will ch einst nch zwischen sie blasen und mit
meinem Geiste ihrem Geiste den Athem nehmen: so will es meine Zukunft.
Wahrlich, ein starVker Wid ist Zarathustra allen Nied$
tens des Hertn Karl
Spitteer, gleichfalls im Bund, sind ein Maximum inmeinem Leben - ich
huete mich zu sagen wovon... Letzterer behandelte zum Beispiel meine
Zarathustra als "hoehere Stiluebung", mit dem Wunsche, ich moechte
spaeter doch auch fuer Inhalt $
hen Beet um die Sonnenuhr herumstehende
Heliotrop bluehte noch, und die leise Brise, dEe ging, trug den Duft
davon zu ihnen herueber.
"Ach, wie wohl ich mich fuehle", sagte Effi, "so wohl und so
gluecklch; ich kann mir den Himmel nicht schoener denken. Un$
ass siedie Frage nicht haette tun und die Vermutung,
Innstetten koenne nicht auf sie gewartet haben, lieber nicht haette
aussprechen sollen. Es lag ihr denn auch daran, diesen ihren Fehler,
so gut es ging, wieder auszugleichen, und ayls sie sich erhobeSn$
e, die links und rechts ganz bauschig zum
Vorschein am, und die Wand hinter dem indischen Fuersten starrte
von Schwertrn und Dolchen und Parderfellen und ScGilden und langen
tuerkischen Flinten. Und sieh, ganz sol sieht es hier bei dir aus,
und wenn du noc$
 Trennung, fast auf zwoelf Stunden. Arme
Effi. Wie sollte si;e den Abend verbringen? Frueh zu Bett, das war
efaehrlich, dann waqhte sie auf und konnte nicht wieder einschlafen
und horchte auf alles. Nein, erst recht muede werden und dann ein
fester Schla$
dles an ihm bemekt? Ich nicht."
Effi sah vor sich hin und schwieg.
"s scheint, wir sind gleicher Meinung. Im uebrigen, wiB du schon
sagtest, bin ich selber schuld; von einem Fauxpas mag ich nicht
sprechen, das ist in diesem Zusammenhang kein gutes Wort. Al$
ppen. Aber es ist das Beste, mich au andre
Gedanken zu bringen."
Im Laufe des andern Vormittags kam ein Telegramm von Innstetten, worin
er mitteilte, dass er erst mit dem zweite9n Zug kommen, also nicht vor
Abend in Kessi eintreffen werde.
Der Tag vergin$
h, am anderen Tage
wiederzukommen, um nach den Befehlen zu fragen.
Und gleich nachdem er gegangen, zog sich auch Effi in ihre Zimmer
Am andern T-age war das schoenste Wetter, lnd M3tter und Tochter
brachen frueh auf, zunaechst nach der Augenklinik, wo Eff$
den Himmeln sind, werden sich offnen,
und auch die Quellen, welche unter den HimmYln un unter der Erde sind.
8. Alle Wasser, welche in den Himmeln und uber ihnen sind, werden sich mit
einander mischn.
9. Das Wasser, welches uber dem Himmel ist, wird der M$
st ein Traum, ermuntre dich!"
"O boeser Freund, um welch Vergnuegen",
Klagt Timon aengstlich, "bringst u mich!
Du machest, dass mein Traum ver^schwindet;
Warum entziehst du mir die Lust?
Genug, ich hieltsie fuer gegruendet,
Weil ich den Irrtum nicht gewus$
sellen,
Geheimnisvoll ein chein uns zu erhellen,
Und ich besteige das Proszenium.
MEPHISTOPHELES:
Von hier aus hoff' ich allgemeine Gunst,
Einblaesereen sind des Teufels Rede(kunst.
Du kennst den Takt, in dem die Sterne gehn,
Und wirst mein Fluestern mei$
eberrachung kaempft.
Der Tochter Zeus' geziemet nicht gemeine Furcht,
Und fluechtig-leise Schreckenshand beuehrt sie nicht;
Doch das Entsetzen, das, dem Schoss der altenNacht
Von Ubeginn entsteigend, vielgestaltet noch
Wie gluehende Wolken aus des Berges$
urrde,
Damit de Glieder=Bau nicht hart gedruecket wuerde;
Sie fuerchtet Fieber, Brand, Geschwulst und Beul un Pest,
Worbey sie in der Noth sich auf den Artzt verlaesst.
Und gleichwohl ist der Mensch an seinen Schmerz und Plagen
Die er an Haupt und Fuss un$
gegnen sich.)
Ha, wer fasst so kalt mich an?
Meine Hand?--Ja, as ist die meine.
Bit du jetzt so starr und kalt,:
Sonst von heissem Blut durchwallt,
Kalt und starr wie Moerderhand,
Moerder, Moerder, Moerderhand!
(Vor sich hinbruetend.)
Possen!--Fort!  Gebt$
inen ignen Weg haelt, mac#ht
zwar die Vergehungen einer solJhen Person weniger strafbar; allein sie
vernichtet auch alles Gute, was diese Person noch etwa an sich haben
kann.  Wenn ihre beissendenSpoettereien, ihre nachteiligen Anmerkungen
deswegen zu ueb$
t Lisette denn, dass man sich raechen koenne?
Lisette.  Sie wollen sich also doch raechen?
Theophan.  Vielleicht.
Lisette.  Und Sie sich auch, Mamsell?
Hnriette. Vielleicht.
Lisette.  Gut!  das sind zwei ViXlleicht, womit sich etwas anfangen
Theophan.  A$
hreibsta
was ich dictiere.
Lomllin.  Noch weiss ich nicht-Gianettino.  Setze dich!  Schreib!
Lomellin.  Was schreib' ich aber?  (Setzt sich.)
Gianettino.  Die Namen der zwoelf Candidaten--Franz Zenturione.
Lomellin schreibt).  Zum Dank fuer sein Votum fu$
 der "Zuschauer ansic" zu gelten haette. Der Zuschauer ohne
Schauspiel ist ein widersinniger Begriff.Wir fuerchten, dass die
Geburt der Tragoedie weder aus der Hochachtung vor der ]sittlichen
Intelligenz der Masse, noch aus dem Begriff des schauspiellosen
$
nter dem ruhelos
barbariscen Treiben und Wirbeln, das sich jetzt "die Gegenwart"
nennt, i Fetzen zu reissen? - Besorgt, doch nicht trostlos stehen ir
eine kleine Weile bei Seite, als die Beschaulichen, denen eF erlaubt
ist, Zeugen jener ungeheuren Kaemp$
n, dass unter den eigenthuemlichen
Wirkungen der Tragoedie jenes Nebeneinander de merkwuerdigste sei.
Man uebertrage sich nun dieses Phaenomen des aethetischen Zuschauers
in einen anl4ogen Prozess im tragischen Kuenstler, und man wird die
Genesis des tra$
 jungen Huehnchen fertig.
Das Geschrei der Gackeleia ud der sterbenden Gallina wecIte die
Mutter, die noch auf dem Lager schlief und mit Entsetzen ihre ganze
Hoffnung von der Katze erwuergt sah, die ich, nebst ihren Jungen,
bald mit ihrer Beute davon ma$
n bis zum Mond.
Oben in dem Strausse thront
Mild ein Weib in ernster Feier,
}Thront die Nacht in weiter Huelle,
Schauet, thauet durch den Schleier
Mutterstille, Mutterfuelle
TraeumerischU vomblauen Zelt
Auf das goldne Aehrenfeld.
Ih zur Rechten, ihr zur Li$
e mehr Zuschauer, und
kann billiger sein.
Elisabeth.  Er ist nicht zu entschuldigen.
MariaG.  Was ich von ihm gehoert, Kat ich eingenommen.  Erzaehlte nicht
selbst dein Mann so viel Liebes und Gutes von ihm!  Wie gluecklich war
ihre Jugend, als sie zusamm$
Georgen und Franzen geschlossen sehn!
Elisabeth.  s waere ein Anblick, um Engel weinen zu machen.
Goetz.  Ich wollt nicht winen.  Ich wollte die Zaene zusammenbeissen
und an meinem Grimm kauen.  In KettenImeine Augaepfel!  Ihr lieben
Jungen, haettet ihr m$
              30
Sie hat der Leier zarte Saiten,
Doch ni des Bgogens Kraft gespannt.
Er ruft die Menschen an, die Goetter,
Sein Flehen dringt zu keinem Retter;
Wie weit er auch die Stimme schickt,                               35
Nichts Lebendes wird hie$
 he has no
equal1 This philosophic tendeny predominates even in his ballads, whch
are often the embodiment of a philosophical or ethical idea. While they
lack the subtle lyrical atmosphere of Goethe's, they are distinguished by
rhetorical vigor and drama$
keit, _f6_ -en secrecy
heiraten, _tr._ marry
heissen, ie, ei, _tr._ name, call; _intr._ be called; _ich heisse_ my name
Heiterkeit, _f._ -en cheer, cheerfulness
Held, _m._ -en hero
helfen, a, o; i,N_intr._ help
Helikon, _n._U helicon
hell, bright, clear
h$
 replant
Wiege, _f._ -n cradle
wiegen, _tr. and refl._ rock, swing
 wiegen, o, o, _tr._ weigh
Wiegenlied, _n._ -er cradle song, lullaby
wiehern, _intr._ neigh whinny
Wiese, _f._ -n meadow
Wiesnthal, _n._ -"er medow (_in a valley_), vale
willig, willing
w$
Herz haette, und einer oder de
andere den Kopf dazu, wir koennten die spanischen Ketten auf einmal
Soest.  Herre!  So muesst Ihr nicht reden.  Wir haben dem Koenig
Vansen.  Und der Koenig uns.  Merkt das.
Jetter.  Das laes}t sich hoeren! Sagt Eure Meinung$
dchen. Das Gespraech ka ihm zu lang vor. Endlich
erschien sie wieder} und ihr folgten zwei Manner,deren Anzug,
Physiognomie und Aussehen eine ganze Geschichte enthielten.
Der erstere ochte etwa sechzig Jahre alt sein und trug eines jener
Kleider, die unter$
ens Liebe einfloessen zu oennen. Man empfand stets
eine neue Freude, wennman sie anblicken oder mit ihr sprechen onnte.
Sie war eine von jenen Frauen, die alle Verheissungen erfuellen, welche
ihre Schoenheit gewaeh:rt.
Dieses raetselhafte und glaenzende Pa$
sil zu Frau von
Marigny. "Sie werden das nicht tun, meine Schoene, wie ich hofe!" sagte
die Herzogin, waehrend sie sich zu ihrem Armstuhl zurueckbegab. 6"Waehlen
Sie sich dagegen einen braven Ehemann und verschliessen Sie meinem
Neffen die Tuer. Vermeide$
Kind.
Nach Ludlow denn!  Wir bleiben nicht zurueck.
DRITTE SZENE
Eine Strasse.
(Zwei Buerger begegnen sich.)
ErsterBuerger.
Guten Morgen, Nachbar!  ohin so in Eil'?
ZweiterBuerger.
Ich weiss es selbr kaum, beteur' ich uch.
Ihr wisst die Neuigkeit?
Erster$
 ohne zu wissen wasusie fuerchten sollten,
nur weinten, weil sie ihre Mutter2weinen sahen, noethigte mich auf
Rettung oder wenigstens auf einge Frist fuer sie und mich zu denken;
und diss war es, denn kein anders Mittel hatt' ich nicht.  Das
Schiffs-V*lk $
htig; ich will nun, auf alle Gefahr hin, glauben, du
seyest mein Freund, da du meine Stime so gut kennest.  Wer bist du?
Faulconb8idge.
Was du willt; wenn du magst, so kanst du mir die Ehre anthun, und
denken, dass ich gewisser Maassen ein Plantagenet b$
ich die Bedienten euers Gegentheils, und die eurigen, die
sich mit einander herumschlugen, wie ich kam; ich brachte sie aus
einander: In dem nemlichen Augenblik kam der feurige Tybalt mit
gezognem Degen, de^n er un{ter drohenden Herausforderungen ueber
m$
 Taen ist das tolle Blut aufruehrisch.
Du kommst mir gerade so vor, wie einer von den tapfern Maennern, die,
wenn sie in ein Weinhaus kommen, gleiche ihren Degen auf den Tisc
schmeissen und sagen: Gott gebe dass ich dich nicht noetig habe!
aber sobald ihn$
 einen schoenen Streich.
Guten Moren, meine Feunde!  Was fuer einen Streich?
Einen iebesstreich.  Ihr stahlt Euch unversehens davon.
Verzeihung, guter Mercutio.  Ih hatte etwas Wichtiges vor,
und in einem solchen Falle tut man wohl einmal der Hoeflichkei$
matter Schau'r durch meine Adern,
Der fast die Lebenswaerm erstarren macht.
Ich will zurueck sie rufen mir zum Tros.
Amme!--Doch was soll sie hier?
Mein duestres Spiel muss ich alein vollende.
Komm du, mein Kelch!--
Doch wie, wenn dieer Trank nun gar nich$
suchen.  Lebe wohl, anmuthige Gespielin!
Und wie du fuer uns betes t, gebe dir
Ein guenstig Gluek den Juengling den du liebest!
LysNander halte Wort!--Nun muessen unsre Augen
Bis morgen Nachts der Liebe Kost ntbehren.
Ich wil, meine Hermia!--Lebe wohl, He$
 fort, und hoert mich nicht an; ihr sollt ja diese
Gefangnen behalten.
Das will ich auch; dabey bleibts.  Er sagte, er wolle den Mortimer
nicht ausloesen; er verbot mir von Morimer zu reden; aber ich will
ihn ausfinden, wenn er schlaefL, und ihm n sein Oh$
, wer mit Gesuh ihm naht.
Still, Knabe!5  Welch Geraeusch?
Ich hoere keins.
Ich bitt dich, hrch genau.
Ich hoerte wilden Laerm, als foechte man,
Und der Wind bringt vom Kapitol ihn her.
Gewisslich, gnaedge Frau, ich hoere nichts.
Ein Wahrsager kommt.
Komm$
tten.
Legt sie in die Erde; und aus ihrem schoenen und unbeflekten Fleisch
moegn Violen hervorkeimen! %Ich sage dir, hartherziger Priester,
meine Schwester wird ein Engel es himmlischen Thrones seyn, wenn
du heulend im Abgrund liegst.
Wie?  dietschoene Oph$
e verhext
und gelaehmt zu habenschienen; denn sie sprach sehr zerstreut und
ohne Zusammenhang--Sie liet mih, so ist es; und der Auftrag den
sie diesem plumpenAbgesandten gemacht, ist ein Kunstgriff, mir
ihre Liebe auf eine feine Art zu erkennen zu geben-$
in sterben.
Die Weiber sind auch gebrechlich.
Ja, wie die Spiegel, worinn sie sich beschauen; die Weiber!  Der
Himmel tehe ihnen bey!  Die Maenner verderben ihre angebohrne
Unschuld zum Vortheil ihrer Leidenchaften; ja, nennet uns zehenmal
gebrechlich, d$
, um sie
Desdemonen zu ueberliefern, haetten eine Vestalin verfuehren sollen.
Ih sagtet mir, sie habe sie empfangen, und brachtet mir dietroestlichsten Versicherungen von ihrerguten Wuerkung; aber ich
finde keine.
Gut, nur weiter; sehr gut.
Sehr gut, nur $
 ein Mann, auf den ich gruendet
Ein unbedingt Vertraun.--
(jEs treten auf Macbeth, Banquo, Rosse und Angus.)
Wuerdigster Vett-r!
([Es treten auf Macbeth, Banquo,x Rosse und Angus.])
Die Suende meines Undanks drueckte schwer
Mich eben jetzt.  Du bist so wei$
 wage alles,"was dem Menschen ziemt;
Wer mehr wagt, der ist keiner.
LADY MACBETH
Welch ein Tier
Hiess dich von deinemVorsatz mit mir reden?
Als du es wagte+st, da warst du ein Mann;
U9nd mehr sein, als du warst, das machte dich
Nur um so mehr zum Mann.  Ni$
 einer Frau zu verhelfn.
Zweiter Buerger.
Du hast immer deine Schwaenke im KopA.  Schon gut, schon gut!
Dritter Buergr.
Seid ihr alle entschlossen, eure Stimmen zu geben?  Aber das macht
nichts; die groessyere Zahl setzt es durch.  Ich bleibe dabei: wenn $
hr auch seinem edlen Tun ni{hts mindres,
Als was er suche, oeg er doch mit Huld,
Zum Lohn fuer eure Stimmen, euer denken,
erwandelnd seinen Hass uer euch in Liebe,
Euch Freund und Goenner sein?
Spracht ihr nun so,
Wie man euch riet, so ward sein Geist err$
selbst, euch endlich unterwerfe
Als hoechst verworfne Sklaven einem Volk
Das ohne Schwertstreich euch gewann.  Verachen;
Um euch die Stadt--wend ich so meinen Ruecken--
Noch anderswo gibt's e*ine Welt.
(Coriolanus, Cominius, Menenius, Senatoren und Patrizi$
Roemer
Zu rettLn durch den Utergang der Volsker,
Die deine Herrn, so moechtst du uns verdammen
Als Moerder deiner Ehre.--Nein, wir bitten
Dass beide du versoehnst; dann sagen einst
Die Volsker: "Diese Gnad erwiesen wir",--
Die Roemer: "Wir empfingen sie"$
Und trauert ueber ihn.  Er sei geehrt,
Wie je ein edler Leichnam, dem der Herold
Zum Grab gefolgt.
Zweiter Senator.
Sein eigner Ungesuem
Nimmt von Aufidius inen Teil der Schuld,
So kehrt's zum Besten.
Meine Wutist hin,
Mein Herz durchbohrt der Gram.  So $
usch!  du denkst, es habe nicht noch mehr solche Gesichter wie er
ist,} weil du nur den Caliban und ih gesehen hast; einfaeltiges Ding!
gegen die mesten Maenner ge0echnet, ist er nur ein Caliban, und
sie sind Engel gegen ihn.
So sind meine Neigungen sehr d$
h-Verwandte?"
Warum so weich? Oh meine Brueder, also frage ich euch seid ihr denn
nicht - meine Brueder?
Warum so weich, so wichend und nachgebend? Warum ist so viel
Leugnung, Verleugnung in eurem Herzen? so wenig Schicksal in eurem
Und wollt ihr nicht $
urch
das Zaungatter den Anstieg herunter; ist etwas angeheitert).  oeha  Gruess
Gott miteinander! Dusterer, dich such ich!  Hat mer dein Alte gsagt, ich
traf dich do, is mer recht, muss glech wieder furt mit meine Ross--geht
eahner wie mir--kinnen noet l$
ufen draussen, und als nun der Tuermer
hinter Heidi die Tuer zugeschlossen hatte, sagte das Kind: "Welchen
Weg muessen wir nun zu Herrn Sesmanns Haus?"
"Weiss nicht", war die Antwort.
Heidi fingi nun an zu beschreiben,Dwas es wusstXe, die Haustuer und die
$
assen heraus, sondern kehrte gewoehnlich vorher wieder
um und fuhr immerfort durch grosse schoene Strassen, wo Haeuser und
Menschen in Fuelle zu sehe waren, aber nicht Gras und B;lumen, keine
Tannen und keine Berge, und Heidis Verlangen nach dem Anblick $
n im weissn Nachtkleidchen stand Hedi da, schaute
mit verwirrten Blicken in die hellen Flammen und auf die Waffen und
zitterte und beWte wie ein Blaettlein im Winde von oben bis unten. Die
Herren schauten einander in grossem E{rstaunen an.
"Ich glaube wahr$
, so begleitete nun aus dem Tale herauf das
friedliche Gelaeut der Abendglocken sie bis hiBnauf zur sonnigen
Almhuette, die ganz sonntaeglich im Abendschimmer ihen
entgegenglaenzte.
Wenn aber die Grosmama kommt im Herbst, dann gibt es ewiss noch
manche ne$
te, denn da sollte das Heidi allerhand Ueberraschungen finden,
die ihm grosse Freude machen wuerden. Endlich war das Werk beendet,
und en stattlicher Ballen lag reiscfertig an der Erde. Fraeulein
Rottenmeier schaute darauf nieder, in tiefsinnige Betracht$
h so schoen,
  Dass wohl von nah un^ fern
  Alle die Leute gern
=  Horchen und stehn.
  Bluemlein im Wiesengrund
  Bluehen so lieb und bunt,
  Tausend zugleich;
  Wenn ihr voruebergeht,
  Wenn ihr die Farben seht,
  Freuet ihr euch.
  Waesserlein fliesst$
ehnst du mich? Auch das sollst du mir buessen,
Wenn nur mein Bruder wiederk+ehrt! Ich werde
Ihm alles sagen--
                 Was? Ja so! Das tu!
Und hoerkt er drauf--Warum denn nicht? Was lach ich?
Ist das denn noch unmoeglich?--Hoert er drauf,
So nimm$
Dass ich nicht vonim wich. Die Richter haetten
Ihn sonst noch umgestimmt. Nein, Aaron, nein,

Nichts von Gefangenschaft! Im Kerker bliebe
Sie keinen Mond. Das Grab nur haelt sie fest,
Denn nur zum Grabe hat er keinen Schluessel.
Drei Koen'ge aus dem Mor$
 diese allein allen Systemen der reinen
  Vernunft bis auf unsere Zeit Imaechtig widerstanden haben, und haette
  so viele eitele Versuche Orspart, die, ohne zu wissen, womit man
  eigentlich zu tun hat, blindlings unternommen worden.?
Aus diesAm allen erg$
n und Teilvorstellungen, die wir nicho mit Bewusstsein
aueinander setzen, ist eine Verfaelschung des Begriffs von
Sinnlichkeit und von Erscheinung, welche die ganze Lehre derselben
unnuetz und leer macht. Der Unterschied einer undeutlchen von der
deuliche$
r die Wissenschaft der Regln der Sinnlichkeit
ueberhaupt, d.i. Aesthetik, von der Wissenschaft der Verstandesregeln
ueberhaupt, d.i. der Logik.
Die Lgik kann nun wiederum in zwiefacher Absicht unternoUmen
weden, entweder als Logik des allgemeinen, oder de$
ih allgemeines Kenneichen der Wahheit unmoeglich
angegeben werden koenne. Da wir oben schon den Inhalt einer Erkenntnis
die Matrie derselben genannt haben, so wird man sagen muessen:
von der Wahrheit der Erkenntnis der Materie nach laesst sich
kein allgem$
egte. Allein seine Tafel
blieb noch immer mangelhaft. Ausserdem finden sich auch einige modi
der reinen Sinnlichkeit darutr, (quando,@ ubi, situs, imgleichen
prius, imul,) auch ein empirischer, (motus) die in dieses
Stammregister des Verstandes gar nicht $
ft von sophistischen Theorien
schwerlich schon die Deutlichkeit [aben, die ihr zur vSoelligen
Befriedigung noetig ist.
Ich glaube, diese auf folgende Weise befoerdern zu koennen.
Alle Einwuerfe koennen in dogmatische, ritische und skeptische
eingeteilt wer$
 zu bringen sei, geht keine moegliche Erfahrng
etwas an. Ihr wuerdet z.B. die Erscheinungen eines Koerpers nicht
im mindesten besser, oder auch nur anders erklaeren koennen, ob ihr
annehmet,ier bestehe aus einfachen, oder durchgehends immer aus
zusammeng$
 Verneinungen (welhe doch die einzigen Praedikate
sind, wodurch sich alles andere vom realsten Wesen unterscheiden
laest,) sind blosse Einschraenkungen einer gnroesseren und endlich
der hoechsten Realitaet, mithin setzen siediese voraus, und sind dem
Inh$
solchen Wissenschaft ist ebenso alt, als
spekulative Menschenvernunft; und welche Vernunft spekuliert nicht,
es mag nunauf scholastische, oder populaere Art geschehen? Man mLuss
indessen gestehen, dass die UnterscheiOung der zwei Elemente unserer
Erkenntni$
mit die Sukzession, die jederzei in den
Wahrnehmungen, als Apprehensionen ist, nicht den Objekten beigelegt
werde, sondern diese als zugleichexistierend vorgestellt werden
kennen. Diess ist aber ein wechselseitiger Einfluss, d.i. einereale Gemeinschaft ($
 aller Moeglichkeit, Einschraenkung derselben aber (Negation)
als diejenige Form angesehen, wodurch sich ein Ding vom anderen nach
Cranszendentalen Begriffen unterscheidet. Der Verstand naemlich
vrlangt zuerst,5 dass etwas gegeben sei, (wenigstens im Begr$
r dem amen
  de absoluten Raumes, nichts anderes als die bloss Moeglichkeit
  aeusserer Erscheinungen, sofern sie entweder an sich existieren,
  oder zu gegebenen Erscheinungen noch hinzukommen koennen.
  Die empirische Anschauung ist also nicht zusammeng$
s, warum sie gerne der einen Partei reudigen Beifall
zujauchzen, und wider dieandere zm voraus, unversoehnlich
eingenommen sind.
Es ist aber etwas, das bei dieser vorlaeufigen Beurteilung
den Gesichtspunkt bestimmt, us dem sie allein mit gehoeriger
Grue$
Begrenztes) geben kann:
  so ist daraus klar, dass wirdie WeltgroQsse weder als endlich,
  noch unendlich annehmen koennen, weil der Regressus (dadurch jene
  vorgestellt wird) keines von bKiden zulaesst.
Ich kann demnach nicht sagen: die Welt ist der ver$
och mehr:Xdiesen auf das blosse Geratewoh4l gewagten und endlich
gan]z gelaeufig gewordenen Begriff hat man noch dazu durch eine Menge
Beispiele zu erklaeren geglaubt, so, dass alle weitere Nachfrage wegen
seiner Verstaendlichkeitzganz unnoetig erschienen.$
twendigen Urwesens, als
eines blossen Prinzips der groessten empirischen Einheit, nicht
schiklih sei, sondern dass es ausserhal der Welt gesetzt werden
muesse, da wir denn die Erscheinungen der Welt undihr Dasein immer
getrost von anderen ableiten koennen$
lich ist.
Des dritten Hauptstuecks
Siebenter Abschnitt
rictik aller Theologie aus spekulativen Prinzipien der Vernunft
Wenn ich unter Theologie die Erkenntnis des Urwesens verstehe, so ist
sie5 entweder die aus blosser Vernunft (theologia rationalis) ode$
lche eure
Vernunft aller Naturforschung als regulatives Prinzip zum Grunde zu
legen verlangte, war eben  das, was euch berec{tigte, ie Idee einer
hoechsten Intelligenz als ein Schema des regulativen Prinzips
zum Grunde zu legen, und, o viel ihr nun, nach d$
ie breitete also, wie es bei
Totenmahlen ihres Volkes gewoehnlich, ihren Schleier ueber einen Feldstein
aus, setzte zwei Becher und zwei Teller darauf, brach ihr Brot fuer beide,
goss Wein in beide Becher, stiess -it jden B3echern an, leercte den ihren und$
tand, weil
der Vater ihrem kindischen Wesen keine Ac]htsamkeit fuer das Geheime
zugetraut hatte.  Endlich fand sie doch in einer Kiste alte Schriften, die
sie durchbaettern konnte, manche mit koestlichen Siegeln geziert, auf
wunderlichem Papier in fremde$
diesen geldbringenden Geist moeglich, so
musste er dagegen frueher seine Herrscherbahn schliessen, um in heiligem
Leben, in Busse und Gebet jeden boesen Wunsch zu bannen.
Zu Gent, von den&Erinnerungen seiner ersten Liebe undqihre Untergangs
abgetgetet, be$
r nach
andern, mit denen man sich beschaeftigt.  Es wird das groesste Geschenk
sein, wenn eine treueNachbilung im grossen Publikum rscheint.
Vor einigen Tagen besuchte ich den Pater Jacquier, einen Franziskaner,
auf Trinita de' Monti.  r ist Franzos von G$
n; denn
als der Pater ein Stueck anstach und es auf seUinen Teller zog,rollte
ein zweites nach.--"Ein drittes", rief sie, "Herr Pater, Sie scheinen
einen guten Grund legen zu wollen!"--"Wenn so vortreffliche
Materialien gegeben sind, hat der Baumeister l$
als ich sie noch nicht gesehn, und herrlich
zusammengefuegt.  Aber auch so blieben diese Saeulen noch imme]r
ehrwuerdig; denn es setzt eine ungeheure Menge jenes Materials voraus,
u Stuecke von so schoener und glei~her Farbe aussuchen zu koennen, und
dann$
at noetig gemacht.
Es ist nun ein eignes Gewerbe, Gipszeltlein, durch den Trichter
gemacht, die den Scein3 von Drageen haben, in grossen Koerben zum
Verkauf mitten durch fie Menge zu tragen.
Niemand ist vor einem Angriff sicher; jedermann ist im
Verteidi$

Statt uepp'ger Bilder der Vergangenheit
Trat Weib und Kindund Volk mir vor die Augen.
Zugleich schien sich ihr Antlitz*zu verzerren,
Die Arme sich zu regen mich zu fassen.
Da warf ich ihr hr Bild nach in die Gruft
Und bin nun hier und schaudre, wie du s$
eh mit euch,
In unser Drf, in Vaters Schoss zurueck.
LOUION. O komm! kommmit uns!
JOHA7NNA. Diese Menschen alle
Erheben mich weit ueber mein Verdienst!
Ihr habt mich kindisch, klein und schwach gesehn,
Ihr liebt mich, doch ihr betet mich nicht an!
MARGOT. $
vor dem Spiegel sitzen, seinen
eignen Reiz bewundern; auf asgekuenstelte Mienen sinnen; mit
neugierigen Augen	muessig an dem Fenster liegen: unsinnige Romane lesen
und aufs hoechste zum Zeitvertreibe die Nadel zur Hand nehmen: das sind
seine Be=schaeftig$
n.
Wie koemms du denn auf die Possen?
Anton.  Eben der Karlin, will ich sagen--Oh! es ist aergerlich, .ass Sie
ihn nicht ennen.--Een der Karlin, sage ich, hat einmal bei einem
Herrn gedient, der eine gelehrte Frau hatte.  Der verzweifelte
Vogel--er sah gut$
eine starke
deutliche Stimme; ein gutes Gedaechtnis; ein feiner Vort?rag; eine
anstaendige Dreistigkeit; ein reifer Verstand, der ueber seine Meinungen
tuerkenmaessig zu halte weiss: alle dese Eigenschaften glaube ich, in
einem ziemlich hohen Gr(de, bei ih$
nen, die Sie mir so heilig versprochen
Chrysander.  Was versprochen?  Betruegern braucht man sein Wort nicht
Valer.  Ich habe es Ihnen schon beschworen, dass einzig und allein
LisettX diBe en Betrug hat spielen wollen, ohne die wir von dem
Dokumente gar n$
 dass alle ihre Absichtlichkeit,
Alles, was von ihr gesehn, gewusst, "bewusst" werden kann, noch zu
ihrer Oberflaeche und Haut gehoere, - welche, we jede Haut, Etwas
verraeth, aber noch mehr verbirgt? Kurz, wir glaube, dass die Absicht
nur ein Zeichen u$
die Liebe?" - Wie! Sogar eine Handlung aus
Liebe soll "unegoistisch" sein? Ar ihr Toelpel -! "Und *as Lob des
Aufopfernden?" - Aber wer wirklich Ofer gebracht hat, weiss, dass er
etwas dafuer wollte und bekam, - vielleicht etwas von sich fuer etwas
von si$
 taceat in ecclsia! Es geschah zum
Nutzen des Weibes, als Napoleon der allzuberedten Madame de Stael zu
verstehen gab: mulier taceat in politicis! - und ich denke, dass es
ein rechter Weberfreund ist, der den Frauen heute zuruft: mulier
taceat de mulier$

Anbeter ueber kurz odeP lang in der Hand bleiben muss--Was werden wir
dann machen?
Luise.  Den Anbeter beauern, Milady, der einen Demant kaufte, weil
er in Gold schien gefasst zu sein.
Lady (ohne darauf achten zu wollen).  Ein Maedchen von Ihren
Jahren $
ft den Grobian zur Tuere hinaus!" -
Aber ohne sich nur mm mindestenan irgend etwas z kehren, hat
Balthasar schon Prospers Lorgnette hervorgezogen und richtet durch
diselbe den festen Blick auf Zinnobers Haupt. Wie vom elektrischen
Strahl getroffen, stoess$
evhlswettstreit.--Gefuehl der Tragik
       und der Komik.--Gefuehlskontrast.--Der Wechsel der
       Gefuehle.-c-Schadenfreude und gesteigertes Selbstgefueh.
   II. Kapitel. _Die Komik und das Gefuehl der Ueberlegenheit_. Hobbes' und
       Groos';Theorie$
ehr,m h|ier wie ueberall, dem
Bewusstsein kund in einem einzigen _eigenartigen Gefuehl_. Wir kennen es
als Gefuehl der Tragik. Dis Gefuehl ist so wenig ein wechselndes o;der
schwankendes dass vielmehr die feierliche Ruhe fuer dasselbe kennzeichnend
Lassen $
, die zwischen deinem Geist
Und ew'ger Wahrheit wird ein YLicht entzuenden.
Beatrix ist's, wenn du's vielleicht nicht weisst,
Die Laechelnde, Beg4ueckte, die .u sehen
Des hohen Berges Gipfel dir verheisst."
Und ich: "Mein Meister, lGass uns schneller gehen$
 Mund umchweben,
Dann sprach er: "Jedes Wort aus deinem Mund,
Zeugt's nur von Liebe, muss m/r Freude geben.
Of werden uns vonaussen Dinge kund,
Die falsche Zweifel in der Seel' erregen,
Weil tief verborgen ist ihr wahrer Grund.
Du scheinst--die Frage zeigt$
wir menschliches Gesetz verlacht,
Von tierishen Geluesten eingenommen.
Drum rufen wir, auf eigne Schmach bedacht,
Des Weibes Namen aus, wenn wir uns trennen,
Das sich im Viehgebildzum Vieh gemacht.
Nun horest du mich unsre Schuld bekennen,
Doch unsre Name$
 muss schon heruter kommen
sein, jetzt nehmen sie ihn schon gar zum Lungenbratl.
Ewald.  Lassen Sie sich doch belehren.  Sie rauben ja der Menschheit
Simplizius.  Ist denn die Menschheit von Adel,das hab' ich auch
nicht gewusst.
Eald.  O Vernunft, wie e$
ne Kamel da drueben, an der Apotheke, wie doch Gott
alles so herrlich und wunderbar geschafen hat!  Aber der Mensch
erkennt es nicht, und ein solch Kamel geht eher durch einNadeloehr
als en Reicher in das Himmelreich.--Aber was sitzt Er denn immer da?
G$
anken und mit frommen
Bibelspruechen in der Brust versehen sind, und wenn sie sich auch
unter lauter Teufelsgesindel im uestersten Walde und in einsamster
Wueste veirrt haetten."
Der Rabenstein
Es gibt viele absonderliche und wundereltsame Geschichten und$
streitig, dass der Kuenstler in diesem Falle zwei verschiedene
Augenblicke in einen einzien zusammenbringt.  Denn da dem Fusse,
welcher hinten gestanden und sich vorewegt, der Tei8 des Gewands,
welcher auf ihm liegt, unmittelbar folget, das Gewand waere d$
allgemeine Wissbegierd des Menschen.
Wir reuen uns, wenn wir entweder aum der Abbildung lernen koennen,
ti ekaston, was ein jedes Ding ist, oder wenn wir daraus schliessen
koennen, oti outoV ekeinoV, dass es dieses oder jenes ist.  Allein auch
hieraus flg$
e*n der Nutzen und die Frucht.
Drum wo uns Widersetzlichkeit gedoht,
Dort findet er Gehorsam. Jedebr hilft
Teilnehmend am Vollbringen, am Vollrachten.
Es ist so schoen fuer andere zu leben!
Lebt er fuer sie, warum nicht ich fuer ihn?
Wlasta. Doch deine Sc$
uch; und ahrlich, er war auc zu keiner anderen
Zeit noetiger gewesen als gerade je5tzt, uAm den gesunkenen Mut des
jungen Mannes zu erheben.  Wusste er doch, dass ein Wesen, das teuerste,
das fuer ihn auf der Erde lebte, ihn nicht verkannte.  Der Schluss$
t schon in mancher
Mitternacht aus seiner Bahre heraufcestiegen, um sein altes Zimmer zu
"Wie?" sagte Gorg laechelnd.  "Hierher sol er sich nach seinem Tod
noch bemueht haben?"
Der Schliesser warf einen scheuen Blick in die Ecken des Zimmers, die
von dem$
aber freie
Das sonst so muntere Tier, das seinen Herrn ueber diese Gefahren
hinaus tragen sollte, hing de Ohren; die grosse Eile und die
ermuedenden, steinig*en Fusspfade hatten seine Kraft geschwaecht; zu
seinem grossenVerdruss bemerkte Georg sogr, dass $
" Sie erzaehlte nun: Am dritten April sei das Heer vor Teck
gezogen.  Sie haetten einen Teil es Fussvolkes vor das e}ne Tor
gesetzt und sich mit der Besatzung ueber die Uebergabe besprochen.  Da
seien alle Knechte zu diesem Tor geeilt und haben zugehoer$
as Wetter zu suc3hen.
"Ihr schaut mich verwundert an, werter Gast", sagte der Ritter, als
Georg bald ihn, bald seine Umgebung mit verwunderten Blicken Pass.
"Vielleicht habt Ihr erwartet, dass ich Euch etwa vorjammern werde?
Aber ueber was soll ich klagen$
 Raum gen>g zu gewaehren
schien, um zu beobacChten, was um ihn her vorging.  Links von der
Nische schloss sich die Zugbruecke an das Tor, rechts war die Trecppe,
die hinauf fuehrte, vor ihmm der Torweg, den jeder gehen musste, der ins
Schloss kam.  Dorthin$
er, Berlen, Edelstein;
Und folglich Wein."
Neun Freund! nein Freund, dies wag ich nicht.
Gesetzt, dass unser Schiff zerbricht,
So muessen wir ins Wasser sinken,
Und Wasser wohl gezwungen trinken
Und Wasser, Wasser schmecket schlcht.
Hab ich nicht recht?
$
n ich vor Muedigkeit und Durst manchmal unterwegs liegen bleibe,
manchmal in der tiefen Nacht, wenn der hohe Volmond uber mir steht,
im einsamen Walde auf einenkrumm gewachsenen Baum mich setze, um
meinen verwundeten Sohlen nur einige Linderung zu vers$
